Springe zu den Kommentaren

Vampire Knight - Love me or bite me

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 1.625 Wörter - Erstellt von: Guren - Aktualisiert am: 2017-04-10 - Entwickelt am: - 493 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Karura Nara ist neu an der Cross-Academy. Für sie ist die Academy wie eine ganz normale Schule. Doch schon bald, wird sie die dunkle Seite der Schule kennen- und fürchten lernen. Wie wird das Schicksal über sie entscheiden?

    1
    Der erste Tag an einer neuen Schule Endlich ist es soweit! Meine Bewerbung für die Cross–Academy wurde angenommen und ich bin nun eine offizielle S
    Der erste Tag an einer neuen Schule

    Endlich ist es soweit!
    Meine Bewerbung für die Cross–Academy wurde angenommen und ich bin nun eine offizielle Schülerin der Day-Class.
    Neugierig blicke ich aus dem Fenster, während Rektor Cross mich willkommen heisst und mir einige Informationen überreicht, so wie die Regeln der Schule und des Wohnheimes.
    Das sind aber ganz schön viele Seiten, welche ich flüchtig durchblättere, als plötzlich die Tür aufgeht und ein unbekannter Junge das Zimmer des Schulleiters betritt.
    Er ist grösser als ich und hat einen sportlichen bis fast athletischen Körperbau.
    Sein silbergewirktes Haar und sein heller Teint fallen mir sofort auf… doch hängen, bleibe ich bei seinen kühlen lilafarbenen Augen, aus denen Emotionen sich nur schwerlich lesen lassen.
    Ich bin neugierig wen er wohl sein mag, als Direktor Cross das Wort ergreift und ihn mir vorstellt: „Das ist unser Vertrauensschüler Zero Kiryu. Er wird dich auf dem Gelände herumführen und dir dein Wohnhaus zeigen!“
    Ich lächle dem Jungen zu, ernte jedoch nur einen grimmigen Blick von ihm.
    Ich ziehe eine Augenbraue hoch und verdrehe anschliessend meine Augen… das kann ja heiter werden.

    Trotz seines offensichtlichen Widerwillens, führt Zero mich herum und zeigt mir das Schulgelände.
    Während wir uns durch die Gänge bewegen, spüre ich immer wieder seine undefinierbaren Blicke auf mir ruhen.
    Wir schweigen beide, denn sein verärgerter Blick von vorhin hat mir gereicht und ich finde es dadurch nicht nötig ein Gespräch aufzubauen.
    Er führt mich höflich zu meinem Zimmer und verabschiedet sich anschliessend mit kalter Stimme von mir.
    Offensichtlich scheint er mich nicht zu mögen… warum auch immer, denn schliesslich habe ich ihm nichts getan.
    Wie auch immer, ich lasse den unnötigen Gedanken über diesen geheimnisvollen Jungen, aus meinem Kopf verschwinden und betrete neugierig mein Zimmer.
    Das Zimmer ist schlicht und komfortabel eingerichtet.
    Zwei Betten, zwei Nachttische mit Lampen, zwei Schränke und ein Schreibtisch… ebenso wie man es zu erwarten hat.
    Ich beschliesse als nächstes mein Gepäck auszupacken und richte meine Seite des Zimmers so ein, dass der Raum ein Vorgeschmack auf meine Vorlieben preisgibt.
    Auf das kleine Holztischchen neben meinem Bett, stelle ich ein altes Familienfoto.
    Es zeigt mich, meine Eltern und meine beiden Brüdern Manabu und Daisuke.
    Mit gemischten Gefühlen betrachte ich unser Familienfoto, obwohl wir auf dem Foto ziemlich glücklich wirken, ist dies eher nur eine Maske.
    Bereits als wir noch klein waren, hatten wir uns zu benehmen und wurden zu bestimmten Essmanieren und Verhaltensweisen angeleitet.
    Mein Vater hatte schon immer sehr hohe Erwartungen an uns Kinder.
    Er ist eine Führungspersönlichkeit und ist sowohl im beruflichen, als auch im privaten Leben sehr streng.
    Er gibt sich oft kühl und unnahbar, dabei meint meine Mutter stets, dass er, wenn sie beide alleine sind, auch sehr fürsorglich sein kann.
    Sie hingegen ist das genau Gegenteil von ihm… sie ist fürsorglich und liebevoll.
    Obwohl wir Kinder stets bemüht sind, den Erwartungen unseres Vaters gerecht zu werden, bekam lediglich Manabu, der älteste von uns, die Anerkennung und die Aufmerksamkeit zu spüren.
    Manabu ist der talentierteste von uns drei und somit Papas grösster Stolz, da er auch in seine Fussstapfen treten wird.

    Ich habe gar nicht bemerkt dass es draussen bereits angefangen hat zu dämmern, als plötzlich meine Zimmergenossin den Raum betritt.
    „Du musst Karura sein! Ich bin Hana Kin, deine Zimmergenossin.“ Freude strahlend sieht mich das Mädchen an nachdem sie sich mir vorgestellt hat.
    Ihr feingliedriges Gesicht wird von braunen, gewellten Haaren umrahmt, wodurch ihre stechend grünen Augen gut zur Geltung kommen.
    „Es ist Abend! Komm mit, die Night-Class wechselt jetzt das Gebäude.“ Freudig und wie ein kleines Mädchen an Weihnachten, hüpft die Brünette auf und ab.
    Irritiert betrachte ich sie… was soll toll daran sein dass eine Klasse das Gebäude wechselt?
    Zuerst zögere ich, doch als mir bewusst wird, wie wichtig ihr dies zu sein scheint, gehe ich mit ihr.
    Schliesslich muss ich mit ihr auskommen, da wir dasselbe Zimmer teilen und sie bereits am ersten Tag enttäuschen, möchte ich auch nicht.

    Auf dem Weg schwärmt sie ununterbrochen von den unglaublich gutaussehenden Night-Class Schülern.
    Gespannt höre ich ihr zu und möchte mich schlussendlich selbst davon überzeugen.
    Als wir allerdings vor dem Tor des Mondwohnheims ankommen und ich den ganzen Trubel und die vielen kreischenden Mädchen vor mir erspähe, halte ich mich lieber da raus.
    Ich hasse solche Veranstaltungen… dieses laute, dröhnende Gekreische, das Drängeln und Quetschen… einfach alles.
    An einen Baum gelehnt, warte ich deshalb darauf bis Hana wieder kommt.
    Natürlich würde ich auch gerne einen Blick auf die Schüler der Night-Class werfen, als mir eine glorreiche Idee in den Sinn kommt.
    Mein Blick gleitet den hohen Baum hinauf.
    Obwohl ich eigentlich ziemliche Höhenangst habe, reisse ich meinen Mut zusammen und klettere vorsichtig den Baum hinauf.
    Bloss nicht runter sehen, rede ich mir immer wieder ein und merke wie ich leicht zu schwitzen beginne, da ich mich doch etwas zu sehr fürchte.
    War vielleicht doch keine so gute Idee… doch als mir die Schüler der Night-Class ins Auge stechen, muss ich mir eingestehen, dass es sich doch gelohnt hat.
    Kein Wunder veranstalten die Schüler der Day-Class solch einen Aufstand.
    Sie sind wirklich allesamt wunderschön…

    Leider ist das Spektakel nur von kurzer Dauer und die Eliteschüler, verschwinden im Schulgebäude ehe sich der ganze Trubel kurzerhand auflöst.
    Ich warte solange auf dem Baum, bis alle Schüler verschwunden sind damit dies nicht peinlich wird für mich… wenn man bedenkt dass dies mein erster Schultag an einer neuen Schule ist… möchte ich nicht als Tollpatsch dastehen.
    Nachdem ich mich vergewissert habe, dass ich alleine bin, beginne ich ängstlich meinen Abstieg.
    Runter kommt man zwar immer… die Frage ist nur wie.
    Vorsichtig taste ich mit meinem Fuss, wo sich der nächste Ast befindet als ich eine männliche Stimme vernehme, welche mich hochschrecken lässt: „Was tust du da oben?“
    Ich schaue nach unten und erkenne Zero unter mir stehen, welcher mich verärgert ansieht.
    „Ich geniesse den Ausblick.“ Antworte ich sarkastisch und bemerke jedoch wie zittrig meine Stimme gerade ist.
    „Ach wirklich?“ erwidert der Vertrauensschüler und bittet mich anschliessend herunter zukommen.
    Na klasse… dann blamiere ich mich bestimmt noch vor ihm.
    Ich beteuere ihm, dass ich gleich runter komme und hoffe inständig, dass er sich aus dem Staub macht.
    Ich atme einmal tief ein und wieder aus, presse meine Augen fest zusammen und wage den nächsten Schritt nach unten.
    „Na los, ich hab nicht die verdammte Nacht Zeit!“ ruft Zero mir genervt zu.
    So ein Mist, der ist ja immer noch da.
    „Ich komme ja!“ zische ich und lasse mich auf den nächsten Ast fallen.
    Plötzlich ein lautes Knacksen.
    Der Ast unter meinen Füssen bricht ab und ich falle.
    Oh nein!
    Angsterfüllt presse ich meine Augen zusammen und warte auf den harten Aufprall, welcher komischerweise, und mir aus unerklärlichem Grund, aus bleibt.
    Stattdessen schaue ich direkt in die lilafarbenen Augen von Zero, welche mich besorgt begutachten.
    Er hat mich aufgefangen… schiesst es mir durch den Kopf.
    Ausserdem ist sein Gesicht ist dem meinen so nahe, dass ich sein warmen Atem auf meiner Haut spüren kann.
    Plötzlich höre ich nichts mehr, ausser meinem Herzen, das in meinen Ohren dröhnt.
    Mein Blick gleitet wieder zu seinen wunderschönen Augen.
    Wie einzigartig sie doch sind und dennoch so distanziert und kühl.
    Ich drohe in ihnen zu versinken, ehe ich wieder klar denken kann.
    Was tue ich denn hier?
    Und wieso lässt Zero mich nicht runter?
    Ich spüre wie mir die Röte ins Gesicht steigt, weshalb ich die Situation schnell entschärfe: „Danke, du kannst mich jetzt runterlassen.“
    Meine Stimme ist kaum mehr als ein Flüstern, doch er hat mich verstanden.
    Endlich wacht der Vertrauensschüler aus seiner Trance auf und lässt mich sanft auf den Boden.
    „Ich wusste du hast Höhenangst.“ Behauptet er sogleich und er kommt mir wieder so verbittert vor, als wir uns das erste Mal sahen.
    „Wenn ich zwischen Höhe und erdrückt werden, wählen soll, dann wähle ich doch die Höhe.“ Kontere ich und lächle sanft.
    Daraufhin umspielen seine Lippen ebenfalls ein schwaches Lächeln.

article
1491732775
Vampire Knight - Love me or bite me
Vampire Knight - Love me or bite me
Karura Nara ist neu an der Cross-Academy. Für sie ist die Academy wie eine ganz normale Schule. Doch schon bald, wird sie die dunkle Seite der Schule kennen- und fürchten lernen. Wie wird das Schicksal über sie entscheiden?
http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1491732775/Vampire-Knight-Love-me-or-bite-me
http://www.testedich.de/quiz47/picture/pic_1491732775_1.jpg
2017-04-09
407C
Vampire Knight

Kommentare (2)

autorenew

Bahar (10063)
vor 177 Tagen
Bitte schreib weiter ich will unbedingt wissen
wie es weiter geht
Mimi (10063)
vor 177 Tagen
Mehr bitte bitte mehr ich will wissen wie es
weiter geht