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Warrior Cats- Der MondClan°Federsturms Reise

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2 Kapitel - 7.431 Wörter - Erstellt von: Sanddornblüte - Aktualisiert am: 2017-04-08 - Entwickelt am: - 305 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die junge Kriegerin Federsturm hält es im Clan einfach nicht mehr aus! Doch dann beschließt sie, ihren Clan zu verlassen und frei zu sein, aber es kommt anders als sie denkt...

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    Langsam tappte die graue Kätzin mit dem silbernen Schimmer weiter. Ihr Fell war sehr lang, weich und fluffig. Ihre Ohren waren ebenfalls silbergrau,
    Langsam tappte die graue Kätzin mit dem silbernen Schimmer weiter. Ihr Fell war sehr lang, weich und fluffig. Ihre Ohren waren ebenfalls silbergrau, aber eher klein. Ihre Pfoten waren auch etwas klein und ihr Schweif im Kontrast dazu sehr lang, aber leicht federartig. Sie hatte weiche Ballen, die schon nach kurzer Zeit ganz wund waren. Ihre Nase war überhaupt nicht pink, sondern dunkelgrau und ihre Augen waren von einem klaren, leuchtenden blau und führten direkt in die Seele der kleinen Kätzin. Sie folgte einem schmalen Pfad durch dichtes Brombeergestrüpp und scharfe Dornen bohrten sich in ihr Fell. Sie machte sich noch kleiner und versuchte den Dornen zu entgehen, aber vergebens. Sie hetzte immer weiter durch den Wald, aber es nahm einfach kein Ende. Ich muss…weiter! Ich kann jetzt nicht stehen bleiben! Ich wurde von meinem Clan immer ignoriert, selbst als ich zwei Mal in Ohnmacht gefallen bin, weil ich immer so viel Borretsch essen musste, da ich mich als einzige Königin um sechs Junge gleichzeitig kümmern musste. Aber…ich hätte nie gedacht, dass mich Windfluss, mein Gefährte, auch so vergessen würde…Nur Schilfjunges war immer bei mir. Obwohl er stumm ist, konnten seine Taten mehr als tausend Worte sagen. Er war mein bester Freund, auch wenn er ein Junge ist. Schade, dass ich niemals erfahren werde, wie er als Krieger heißen würde… Ein knacken ließ die noch junge Kätzin zusammenfahren. Hektisch bremste sie und schaute sich um. Ein kleines Eichhörnchen sprang aus einem Gebüsch und begutachtete sie neugierig. Plötzlich knurrte der Magen der Silbernen und sie ging in die Kauerstellung. Ich hätte vorher etwas essen sollen! Sie pirschte sich an das kleine Geschöpf heran und erlegte es schnell. Nachdem sie ihr Mahl beendet hatte, ging sie mit gefülltem Magen weiter. Plötzlich knackte es wieder und der Kätzin wurde klar, dass es nicht das Eichhörnchen war, das davor das Knacken ausgelöst hatte. Schnell duckte sie sich und kletterte auf einen Baum. Sie beobachtete den Platz unter dem Baum, aber lange passierte nichts. Bis eine silberne Katze mit einer schwarzen Stromung erschien und sich prüfend umschaute. Dann verschwand die geheimnisvolle Katze in den Schatten und nichts deutete mehr auf dessen Anwesenheit. Lange blieb die verängstigte Katze auf dem Baum und langsam aber sicher wurden ihre Gelenke steif. Sie dehnte sich ausgiebig und sprang dann endlich vom Baum. Ich bin jetzt ja eine Streunerin, vielleicht sollte ich dann auch meinen Namen ändern? Ich heiße Federsturm, also werde ich für den Moment…Feder heißen. Nicht sehr kreativ, aber es geht hier nicht um Kreativität, sondern als Zeichen, dass ich irgendwann zurückkehren werde und wieder Federsturm heißen werde! Sie schüttelte sich und sprintete weiter, aber nun etwas langsamer, um ihre Gelenke nicht zu überanstrengen. Dann kam endlich das Ende des Waldes in Sicht und eine große Wiese breitete sich stattdessen aus. Sie war bestückt mit tausenden von Blumen und glänzte in allen Regenbogenfarben. Feder konnte kaum ihren Blick von diesem schönen Anblick abwenden. „ Es ist wirklich…wunderschön!“, war das einzige was sie herausbrachte. Mit großer Vorfreude sprintete sie zu dem besagten Ort und hüpfte wie ein Junges umher. Ich kann doch einfach hier bleiben! Aber wenn sie ernsthaft nach mir suchen sollten, würden sie mich hier wahrscheinlich noch finden…Schade eigentlich… Feder nahm eine Blume in dir Pfote und roch daran. Die Blume hatte einen angenehm süßen Geruch und war darüber hinaus auch noch wunderschön. Sie steckte sich die Blüte hinters Ohr und setzte sich wieder in Bewegung, dieses Mal aber vorsichtiger, um nicht auf die Blumen zu treten oder wieder von einem Fremden überrascht zu werden. Die Wiese erstreckte sich ebenfalls sehr weit und schon nach kurzer Zeit wurde sie müde. Sie machte kurz Pause und legte sich auf den Boden. Ich mache ein Training! Ich muss stärker, schneller und ausdauernder werden! Dann blickte die Kätzin hoch in den Himmel. „Ich wusste gar nicht, dass es außerhalb meines alten Territoriums so…friedlich und so schön ist. Ich dachte immer, hier muss es nur so vor Zweibeiner wimmeln. Unser Territorium wird nämlich oft von Füchsen und Dachsen heimgesucht, aber wahrscheinlich werden sie ja von dieser Blumenwiese hier angelockt! Denn ich muss zugeben, dieser Geruch ist sehr betörend.“, miaute sie und stand wieder auf. „In werde die ganze Zeit in einem Tempo weiterlaufen.“, beschloss sie und lief los. Sie lief lange und nach einer Weile bemerkte sie, dass die Landschaft und die Bäume drum herum sich nicht veränderten. Dann traf es sie wie ein Schlag auf den Kopf und plötzlich wachte sie auf. „Der Geruch der Blumen muss mein Gehirn stimuliert haben! Bestimmt als ich die Rast eingelegt habe!“, erkannte Feder und lief von neuem los, dieses Mal aber achtete sie darauf, den Blume nicht zu nahe zu kommen. „Es ist erst Sonnenuntergang, ich muss also nicht lange geschlafen haben.“, miaute sie und plötzlich klang ihre Stimme wehmütig, „Ob der SternenClan wohl noch über mich wacht? Er hat mich bestimmt schon längst aufgegeben…“. Mit gesenktem Kopf ging sie weiter und ihr Schweif schleifte über den Boden. So einsam habe ich mich noch nie gefühlt, aber ich weiß, dass es trotzdem die richtige Entscheidung war! Nun hatte sie wieder etwas Kraft geschöpft und lief los, so als gäbe es kein Morgen. Nach einer Weile sah sie schon das Ende der Blumenwiese und sie nahm all ihre restlichen Kräfte zusammen, um schnell die Wiese zu überqueren. Endlich war sie drüben und ein Nadelwald erschien vor ihr. Sie seufzte. Wann werde ich wohl wieder zurück kommen können? Die Frage blieb offen zwischen den Ästen der dunkelgrünen Tannen. Sie schüttelte sich. Ich darf nicht immer an mein altes Leben denken! Sonst wird meine Reise nie ein Erfolg werden und alles war umsonst!
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    Es waren mehrere Tage vorbeigegangen, seit sie ihrem Clan den Rücken zugewendet hatte und sie gewöhnte sich langsam an ihr neues Leben. Manchmal begegnete sie Zweibeinern, aber nie anderen Katzen. Dann hörte sie auf einmal zwei Katzen miteinander reden. Sie schaute sich um, aber entdeckte nur einen Baum, der in der Nähe stand, also lief sie schnell zu ihm und kletterte auf den Baum. Zwei Katzen kamen zum Vorschein, es war eine cremefarbende Kätzin mit grünen Augen und ein silberner Kater mit einer schwarzen Stromung und blauen Augen. Feder überlegte. Der Kater kam ihr bekannt vor, so als hätte sie ihn schon Mal gesehen, und dann erinnerte sie sich: Es war der Kater, den sie kurz vor der Blumenwiese gesehen hatte, aber was sollte sie tun? Sollte sie einfach hier warten und nichts tun oder einen Überraschungsangriff starten, um sie zu erschrecken und dann schnell flüchten? Sie entschied sich für den Überraschungsangriff und wartete bis sie in ihre Reichweite kamen. Lange diskutierten sie über etwas, aber kamen dann endlich in ihre Reichweite. Sie drückte sich schnell vom Baum ab und sprang auf den Silbernen. Die Cremefarbene musste wohl sehr kampferprobt sein, denn sie reagierte blitzschnell, bevor sie von dem Silbernen herunterspringen konnte. Sie stieß Feder von dem Kater runter und dieser sprang schnell auf sie und nagelte sie am Boden fest. „Wer bist du?“, fragte der Kater ruhig. Sie hätte nicht gedacht, dass seine Stimme so ruhig und respektvoll sein würde, sondern wütend oder sauer. Dies ließ Feder kurz erstarren und sie schaute ihn einfach nur an. Die Cremefarbene war ganz anders als er. Sie packte Feder grob am Nackenfell und zog an ihr, leider war der Silberne noch auf Feder und verlor das Gleichgewicht, das schien die Kätzin aber nicht zu interessieren, denn sie zog einfach weiter und schleppte Feder mit sich. „Wo hin bringst du sie, Beere?“, fragte der Silberne. Sie zog an weiter an Feder und antwortet gedämpft: „Natürlich zum Stamm!“. Zum Stamm? Was ist ein Stamm? Der Silberne und die Cremefarbene trugen Feder zum Stamm. Das Lager war eine Höhle auf einem Hügel. Plötzlich ließ die Cremefarbene los und lief zu einer Höhle. „Wo…wo bin ich hier?“, fragte Feder. Der silberne Kater brachte sie noch zu einer Lichtung in der Mitte des Lagers und ließ sie dann los. „Du bist hier beim Stamm der fallenden Sterne. Wir sind eine große Gruppe Katzen mit einem Lichtsager, also einem Anführer der sich gleichzeitig auch mit Kräutern und Beeren auskennt.“, erklärte der silberne Kater freundlich. Feder verstand sofort. Das hier war wie ein Clan. Plötzlich war ein Heulen von einem großen Stein zu hören. „Der Lichtsager ruft zu einer Versammlung“, flüsterte der Kater Feder zu. Es kamen nacheinander viele Katzen aus verschiedenen Bauen und versammelten sich vor dem Stein. „Ich, Sager des funkelnden Lichtes, habe eine Versammlung einberufen, um mir anzuhören, was See der die Mondspiegelung fängt und Beere die vom Strauch fällt zu sagen haben! Fangt an!“, erklärte der große, rauchgraue Kater. See der die Mondspiegelung fängt und Beere die vom Strauch fällt sahen sich gegenseitig an und Beere nickte. Dann fing See anzusprechen: „Wir waren auf der Jagd, als plötzlich diese Kätzin“, er zeigte mit dem Schweif auf Feder, „von einem Baum sprang und mich am Boden festhielt. Beere hat sie dann weggestoßen und wir haben sie zum Lager gebracht.“.Der Lichtsager sah nachdenklich aus. „Und wie heißt du?“, fragte er, direkt an Feder gerichtet. Diese hatte die ganze Zeit auf den Boden geguckt, aber blickte dann auf. „Mein Name ist…Feder, die Streunerin.“, offenbarte sie und der Rauchgraue sah auf einmal sehr ungläubig aus. „Hast du nicht Lust dem Stamm beizutreten?“, fragte er und alle waren für einen Moment zu geschockt um zu protestieren. Er kennt mich doch gar nicht, wieso möchte er denn, dass ich seinem Stamm beitrete? Aber…ich habe im Moment ja eh nichts Besseres zu tun. Also willigte Feder ein. „Gut gut, aber du kannst diesen Namen nicht behalten. Du bist von einem Baum gesprungen, hm? Dann denke ich, wirst du Feder die vom Himmel fällt heißen!“, offenbarte er und ein paar Katzen jubelten Feder sogar zu, am aller meisten See. Dann sprang der Lichtsager vom Stein und tappte in eine Höhle, die versteckt an der Seite des Steines lag. Feder die vom Himmel fällt streckte sich. Was in so kurzer Zeit alles passiert ist! Aber warum wollte der Lichtsager mich denn unbedingt im Clan, äh, ich meine, Stamm haben? Äußerst mysteriös. Sie schaute sich um, als See der die Mondspiegelung fängt zu ihr trottete. „Ich denke, du hast keine Ahnung, wo du schlafen kannst, oder? “, fragte er lächelnd. Feder schüttelte den Kopf. „Dann führe ich dich umher.“, erklärte er.
    *****
    Es waren schon sehr viele Monde vergangen, seit Feder die vom Himmel fällt sich dem Stamm der fallenden Sterne anschloss und sie hatte sehr viel mit See der die Mondspiegelung fängt trainiert, er wurde einer ihrer besten Freunde, bis der Lichtsager sie eines Tages in seinen Bau rief. Natürlich gehorchte sie und ging zu ihm. Es war ein kleiner Bau mit etwas Moos auf dem Boden und einem kleinen Loch, von der nur wenige wussten, wohin es führte. „Ja? Was ist, Lichtsager?“, fragte sie ihn. Dieser schaute starr auf den Boden und schien sie gar nicht zu bemerken. Feder war dies schon gewohnt, so etwas passierte öfters, also wartete sie geduldig, bis er sie bemerkte und aus seiner Starre herauskam. Dies passierte sogar früher als sie dachte. Er blickte ihr auf einmal fest entschlossen in die Augen und stand auf. Sie hatte noch nie so einen Blick gesehen, doch dann kam ihr Windfluss, der weiße Kater mit der orangenen Scheckung, wieder in den Kopf. Er guckte auch manchmal so, wenn er kämpfte und sie dabei war. Doch sie verscheuchte den Gedanken schnell und konzentrierte sich wieder auf das hier und jetzt. Lichtsager machte eine Schweifgeste mit der er zeigte, dass sie ihm folgen sollte. Er machte sich sehr klein und schlich leise durch das Loch, Feder folgte ihm. Sie öffnete gerade den Mund um etwas zu sagen, aber er unterbrach sie. „Du dürftest eigentlich gar nicht hier sein, also hör mir einfach schweigend zu und geb keinen einzigen Mucks von dir.“, befahl er ihr und sie schloss ihr Maul wieder. Sie kamen in eine große Höhle mit tausenden von Diamanten wieder und sie wurde fast vor Erstaunen überwältigt. Es war wirklich schön, wie die ganzen Diamanten in allen bunten Farben zu leuchten schienen. „Dies ist der Ort, an dem ich mir immer mit dem Stamm der ewigen Jagd die Zungen gebe. Ich habe dich hierhin geführt, um dir etwas zu zeigen. Siehst du diesen großen, in allen Regenbogenfarbenen leuchtenden, Kristall? Du gehst auf ihn zu und schaust ihn so konzentriert an, wie du kannst, lass dich von nichts ablenken, verstanden?“, erklärte er ihr und sie nickte. Voller Ehrfurcht ging sie zu dem Kristall und ließ ihn keinen Augenblick aus den Augen. Dann stand sie direkt vor ihn und schaute ihn mit glänzenden Augen an. Plötzlich sah sie eine verschwommene Gestalt in dem Kristall, sie war wunderschön und hatte silbergraues Fell. Dann veränderte sich die Katze, sie wurde immer blasser und blasser, bis sie plötzlich zu einer Feder wurde, die in einem warmen Silber getränkt war. Sofort fühlte sich Feder wohl. Über der Feder erschien auf einmal eine funkelnde Sonne und durchflutetet mit ihrem Licht jeden noch so winzigen Schatten. Aber dann verdeckte der Mond die Sonne und die Welt war voller Schatten. Auch die Feder war ganz schwarz geworden und war fast nicht zu sehen. Doch ein sanfter Wind erschien und wurde immer heftiger und heftiger. Wie ein Fluss raste er an der Feder vorbei und die Feder leuchtete so silbern wie noch nie auf und der Mond verschwand. Die Helligkeit kam wieder zurück. Plötzlich waren alle Gestalten weg und Feder die vom Himmel fällt befand sich wieder mit Lichtsager in der Höhle. Um ein Schnurrhaar hätte sie erstaunt aufgeschrien, aber konnte sich gerade noch davon anhalten. Sager des funkelnden Lichtes nickte ihr zu: „Du darfst jetzt wieder sprechen, Feder die vom Himmel fällt.“. Diese atmete erleichtert aus. „Was hat das zu sagen?“, fragte sie. „Ich weiß es nicht genau, aber eins weiß ich ganz genau: Diese Feder warst du. Ich weiß nicht warum, aber der Stamm der ewigen Jagd ist der Meinung, dass du unseren Stamm vor Mond der die Sonne verdeckt retten wirst.“, erklärte er und Feder schaute ihn verwirrt an. „Wer…ist Mond der die Sonne verdeckt?“, fragte sie ihn. Dieser schaute ihn kurz erstaunt an und sein Nackenfell sträubte sich, nach kurzer Zeit legte er sein Fell wieder. „Entschuldige mich, ich vergaß, dass du erst seit kurzem bei uns bist. Bevor du zu uns kamst, war ein junger Kater hier bei uns. Er war sehr stark und sehr ehrgeizig. Ich wusste, dass er eines Tages zu einer Bedrohung des Stammes werden würde, denn er war schon immer voller Hass gewesen. Viele aus dem Stamm mieden ihn und eines Tages lief er davon. Niemand weiß, wohin er gelaufen ist, aber in letzter Zeit wurden häufiger Überreste von verspeisten Mäusen gefunden. Der Stamm der ewigen Jagd hat mich vor einer lang vergessenen Gefahr gewarnt. Ich bin mir sicher, dass du die einzige bist, die uns retten kann. Geh jetzt. Morgen will ich wissen, ob du uns helfen wirst.“, erklärte er ihr. Sie schaute ihn noch kurz an und lief dann aus dem Bau. Das…das kann doch nicht sein! Ich bin doch nur auf der Durchreise! Das muss ein Missverständnis sein! Sie lief so schnell sie konnte zum Bau der Kämpfer und rollte sich fest zu einer Kugel zusammen. Das ist alles nur ein Alptraum! Wenn ich aufwache, liege ich wieder irgendwo im Wald! Plötzlich kam See der die Mondspiegelung fängt hinein und legte sich neben ihr. „Hallo. Wie war dein Tag so?“, miaute er freundlich, aber erschöpft. Als er keine Antwort bekam, stupste er sie an und sie blickte auf. Dieser verstand, dass etwas Unschönes passiert sein musste und fing an sie sanft ab zu lecken. Sie legte sich wieder hin und schloss die Augen. Es war ein angenehmes Gefühl und schon nach kurzer Zeit schlief sie ein. Sie wachte früh am Morgen auf und See schlief fest an sie geschmiegt weiter. Sie stand vorsichtig auf und tappte Richtung Sagerbau. Sie hatte sich schon entschieden. Als sie dort ankam erwartete Lichtsager sie bereits. „Also? Hast du dich entschieden?“, fragte er sie. „Ja, habe ich. Ich werde euch helfen!“, antwortete sie und die Erleichterung war dem Sager wie ins Gesicht geschrieben. „Ich hatte gehofft, dass du zustimmen würdest und habe dir deshalb schon ein paar Kräuter vorbereitet, die dir helfen werden.“, miaute er und schob ihr ein Bündel Kräuter zu. „Ich soll jetzt schon losgehen?“, fragte sie ungläubig. Lichtsager nickte ernst und schnell schlang Feder die Kräuter runter. Sie sind jedes Mal widerlich! „Der Stamm der ewigen Jagd hat mir einen Tipp gegeben, wo er ist. Sie sagten, dass du immer dem Wind gegenüber treten sollst.“, versuchte er ihr zu helfen. Sie nickte, verabschiedete sich von ihm und rannte aus dem Lager. Wo soll ich denn überhaupt anfangen zu suchen? Ich hätte mich niemals darauf einlassen sollen! Plötzlich kam ein starker Wind auf und es war, als würde der Wind sprechen. Das hört sich an wie…Stimmen? Feder die vom Himmel fällt…wir sind hier um dir zu helfen… Feder schaute sich um, entdeckte aber niemanden. „Wer ist da?“, rief sie, aber niemand antwortet. Der Wind wurde immer stärker und trieb ihre Pfoten nach Westen. Vertrau uns…lass dich von uns führen… Plötzlich ließ Feder die vom Himmel fällt ihren Wiederstand immer schwächer werden, bis er ganz verebbte. Gut… Der Wind führte ihre Pfoten über Hügel, Berge, Wiesen. Manchmal war er fordernd und manchmal war er fast ganz verblasst. Sie lief vielleicht Tage, Monde sie wusste es nicht. Sie hatte komplett das Zeitgefühl vergessen. Sie hatte immer nur den Wind im Blick, bis er eines Tages komplett stillstand. Wir haben dir geholfen wie wir konnten, aber mehr konnten wir nicht für dich tun, edle Feder die vom Himmel fällt. Unsere Zeit ist abgelaufen… Die Stimmen wurden immer leiser, bis sie nicht mehr zu hören waren. Feder aber hatte keine Ahnung, wo sie war. Sie hatte komplett die Orientierung verloren. Sie legte sich einfach hin, denn sie wusste nicht mehr weiter. Wieso haben sie mich denn nur bis hier hingeführt? Wo ist dieser Kater denn jetzt? Plötzlich hörte sie, wie jemand ihren Namen rief. Sie spitze die Ohren und stand auf. Eine Katze lief direkt auf sie zu und rief mehrmals ihren Namen. Dann erkannte sie wer es war. „See der die Mondspiegelung fängt!“, rief sie erfreut. Sie wusste nicht, warum er hier war, aber es machte sie glücklich. Dann war er endlich vor ihr und schnurrte laut. „Endlich habe ich dich eingeholt! Ich konnte dich nicht einfach so alleine losgehen lassen, also bin ich dir gefolgt! Und ich weiß sogar, wo Mond der die Sonne verdeckt ist! Er war früher Mal ein guter Freund von mir gewesen und hat es mir erzählt!“, die Sachen sprudelten einfach nur so aus ihm heraus, „folge mir!“. Er drehte sich um und lief eine Böschung hinauf. „Hier ist sie. Verborgen hinter Zweigen!“, er zeigte mit dem Schweif auf einen Busch, nahe des Sees. Er fuhr die Krallen aus und machte einen Weg zu einem Eingang frei. Er schaute sie aufmunternd an und sie ging als erstes in die Höhle hinein. Sofort kam ihr stickige, heiße Luft entgegen und sie musste husten. „Pass auf. Am Ende der Höhle ist der unterirdische Vulkangesteinssee! Er hat sehr heißes Wasser!“, warnte See sie. Sie lächelte und leckte ihm übers Ohr. „Danke für die Warnung.“, meinte Feder und sprintete einen engen Gang entlang. Es kam ihr so vor, als würden die Wände immer enger und enger werden, so als wollten sie sie davon abhalten weiter zu kommen. Desto weiter die beiden Stamm Katzen kamen, desto heißer wurde es. Dann kamen sie endlich an einer Höhle an, die von Stalagtiten und Stalagmiten nur so überfüllt war. Am Ende der Höhle konnte man einen großen, dampfenden See erahnen. Mit klackernden Kieseln unter den Pfoten und lauten Echos über ihren Köpfen, tappten sie vorsichtig in die Höhle und weichten geschmeidig den Stalagmiten auf dem Boden und den Stalagtiten auf der Decke aus. Alle Steine um sie herum waren sehr spitz, außer ein großer, der in der Nähe des Sees thronte, war eher flach. Plötzlich sprang ein roter Kater mit schwarzen Flecken und blauen Augen von dem eher flachen Stein und begutachtete die beiden Katzen argwöhnisch. „Wer seid ihr und was wollt ihr hier?“, wollte der rot-schwarze Kater wissen. Seine Stimme war rau, so als benutze er sie nur selten. „Das ist Mond der die Sonne verdeckt.“, flüsterte See der die Mondspiegelung fängt ihr zu. Feder die vom Himmel fällt ging ein paar Schritte vor und schaute Mond fest in die Augen. „Ich bin Feder die vom Himmel fällt und wir sind hier, um mit dir zu reden.“, erklärte sie. Auf einmal wurden die Augen des Fremden voller Wut. „Ich will nichts von euch Stamm-Katzen wissen! Es ist alles eure schuld!“, knurrte der Kater aufgebracht, fuhr die Krallen aus, bleckte die Zähne und sträubte sein Fell. Feder wich ein paar Schritte zurück, erschreckt durch seine furchteinflößende Gestalt, und Mond stürzte sich auf sie. See reagierte blitzschnell, er stieß Mond gerade noch von Feder weg und kratze ihm über sein Gesicht. Mond fauchte ihn an und trat ihn mit voller Wucht gegen seinen Bauch, sodass dieser gegen einen Stalagmiten flog. Dann erwachte Feder aus ihrer Starre und sah wie See gegen den Felsen flog und liegen blieb. Mit ausgefahrenen Krallen stürzte sie nun auch ins Kampfgetümmel. Ich habe dem Stamm versprochen, dass ich ihm helfe! Ich darf mich nicht zu sehr auf See der die Mondspiegelung fängt verlassen! Sie wich gerade noch den Krallen des Gegners aus und zerkratze ihm die Flanke. Dieser aber ließ dies nicht auf sich beruhen und sprang auf sie. Er nagelte sie am Boden fest und zerkratze ihr mit seinen Hinterpfoten den Bauch. Feder jaulte schmerzerfüllt auf und versuchte sich zu befreien, aber ohne Erfolg. „Wieso greifst du uns einfach an!“, rief sie. Sie drehte sich so gut sie konnte um, sodass Mond mit seinen Pfoten abrutschte und auf sie fiel, und sie sich aufbäumen konnte. Mond fiel auf seinen Rücken, aber stand schnell wieder auf. Feder fauchte. Hätte er nicht einfach liegen bleiben können! „Weil ihr mich einfach vergessen habt!“, brüllte er und funkelte sie böse an. Sie wollte gerade etwas erwidern, als er versuchte ihr an die Kehle zu springen, aber See war wohl endlich aufgewacht und rettete sie im letzen Moment. „Danke…“, keuchte sie und blickte ihn dankbar an. „Freunde helfen sich in schwierigen Zeiten.“, erklärte er ihr. Sie nickte und blickte wieder zu Mond der die Sonne verdeckt. „Feder die vom Himmel fällt, bleib einfach hier und komm mir bitte nicht in die Quere. Ich werde mich jetzt um ihn kümmern. Schau einfach zu, okay?“, befahl er ihr und lächelte. „Aber…“, bevor sie wiedersprechen konnte, raste er bereits an ihr vorbei, direkt auf den schwarz-roten Kater zu. See duckte sich, als der andere Kater mit seinen Zähnen nach ihm schnappte und schlug ihn fest auf die Brust, sodass er keine Luft mehr bekam. Der Silberne nutze die Chance und biss ihn in dessen Nackenfell, schüttelte ihn heftig und warf ihn schließlich gegen einen Felsen. Er…kämpft atemberaubend gut! Auf wackeligen Pfoten stand Mond auf und sah nun etwas müder aus, aber dennoch zu allem bereit. „Ich hatte eigentlich nicht vor sie zu benutzen, aber du bist zu stark, See der die Mondspiegelung fängt.“, gab er zu. Woher weiß er seinen Namen? Stimmt, sie waren ja mal beste Freunde. Er tappte an der Wand der Höhle entlang und ließ See nicht aus den Augen. Ich bin auch noch da! Wieso beachtet er mich denn nicht? Mond schlich auf leisen Pfoten zu einem Stalagmiten und holte etwas hervor und befestigte es an seinen Pfoten. „Kurz nachdem ich den Stamm verlassen hatte, griff mich ein Fuchs an und ich tötete ihn. Netterweise durfte ich mir seine Krallen nehmen und habe mir dann diese Fuchsklauen angefertigt. Sind sie nicht schön?“, erzählte er uns und lächelte böse. Mit erschrecken sah sie wie die Krallen im schwachen Licht der Höhle funkelten und blitzten. Er hat vor See der die Mondspiegelung fängt zu töten! Doch dies See anscheinend völlig kalt, denn er blickte immer noch fest entschlossen zu Mond. Dieser fauchte und rannte blitzschnell zu ihm. Im perfekten Moment stieß er sich vom Boden ab und stürzte sich auf See. Nein! Wie von selbst raste Feder los und stellte sich schützend vor See. Die Krallen bohrten sich mit Leichtigkeit in ihre Flanke, aber Feder zuckte nicht Mal mit der Wimper. „Niemand verletzt meine Freunde!“, brüllte sie und ihre Augen sprühten Funken. Die beiden Kater schauten Feder erstaunt an und Mond versuchte seine Pfote wegzuziehen, aber Feder krallte sich in seine Pfote und ließ ihn nicht los. „Sag mir nur, warum du hier lebst, was dich dazu veranlasst hat!“, knurrte sie, denn die Schmerzen der Wunde machten sich bemerkbar. „Es….es geht dich gar nichts an!“, fauchte er zurück und blickte weg. „Und ob es mich was angeht! Wir sind hier, um dir zu helfen, also hör auf dich wie ein kleines Junges zu benehmen und antworte!“, erklärte sie ihm. „helfen?.....“, er blickte kurz zu See und fauchte, „Es war wegen dem Stamm! Nie haben sie mich beachtet! Mein Mentor hat mich gehasst und nie irgendetwas mit mir unternommen, während die anderen die tollsten Sachen mit ihren Mentor erlebt haben! Meine Gefährtin wollte mich nicht mehr, weil sie einen anderen hatte, der, ihrer Meinung nach, viel besser als ich war! Meine Mutter hat meine anderen Wurfgefährten viel mehr geliebt als mich und sie hat es nicht mal interessiert, als ich fast gestorben bin! Es hat sie alle nicht interessiert! Ich habe es dann dort einfach nicht mehr ausgehalten!“, gab er preis, „Ich hasse sie alle! Deshalb werde ich mich rächen! Bei jedem einzigen!“. Ihm ist dasselbe passiert, wie bei mir! Auf jeden Fall so ähnlich, aber…Sie schaute ihm fest in die Augen. „Nein!“, miaute sie, „So darfst du nicht denken! Glaub mir, ich kenne dieses Gefühl. Du denkst, niemand interessiert sich für dich, du bist ganz allein auf der Welt, aber das stimmt nicht! Der Stamm ist deine Familie! Er wird immer für dich da sein! Vielleicht haben sie das in dem Moment nicht gezeigt, aber sie sind immer für dich da! Sie lieben dich alle, so wie du bist! Ich war zu schwach und bin einfach weggelaufen, aber das ist falsch! Der Stamm ist immer für dich da, egal was passiert! Sie werden sich immer für dich einsetzen und dich verstehen! Du brauchst dir nur See der die Mondspiegelung fängt ansehen! Er hat deinen Aufenthaltsort all die Monde lang den anderen verschwiegen, da er dein Freund ist und dich niemals verlieren möchte! Er hat so viel Last auf sich genommen, nur für dich! Aber er ist nicht der einzige, ich denke, viele hätten dich wieder im Stamm! Sie könnten dich niemals vergessen! Niemals!“. Sie schaute ihn immer noch fest in die Augen, aber ihre Pfoten zitterten heftig und sie ließ ihn los. Monds Blick wurde von Satz zu Satz immer trauriger und er hatte ihr die ganze Zeit schweigend zugehört. „Ich…ich verstehe. Vielen Dank, dass du mir die Wahrheit erzählt hast. Ich denke, ich muss mich bei einigen Katzen entschuldigen. Angefangen bei dir, See.“, flüsterte er und blickte zu See. Dieser lächelte ihn freundlich und erleichtert an. „Ist schon gut. Ich verstehe auch so.“, grinste er. Dann zog Mond vorsichtig seine Pfote heraus und leckte sich die blutverschmierten Krallen. Feder sackte zu Boden und atmete flach. Die beiden Kater sahen sich gegenseitig an und trugen die Kätzin aus der Höhle, welche ihr Bewusstsein verloren hatte.

    *****
    Langsam öffnete Feder ihre Augen und helles Licht blendete sie. „Wo…wo bin ich?“, fragte sie und etwas Dunkles regte sich vor ihr. Es war Lichtsager. „Keine Sorge, die Wunde ist zwar tief, aber sie ist schon so gut wie verheilt. Du hast schließlich ein paar Sonnenaufgänge lang geschlafen. Ich denke, wir müssen dir alle unseren Dank aussprechen. See der die Mondspiegelung fängt hat uns alles erzählt und Mond der die Sonne verdeckt ist dem Stamm wieder beigetreten, aber er muss sich ein Mond ganz allein um die Eingeschränkten kümmern. Aber bei euch im Clan heißen sie doch anders, oder? Älteste glaube ich.“, erzählte er ihr. „Von wo weißt du das mit dem Clan?“, wollte sie wissen. „Der Stamm der ewigen Jagd hat mir alles über dich erzählt.“, schnurrte er belustigt. Noch etwas unsicher stand sie auf und nickte. „Wir haben dich noch gar nicht gefragt, was du eigentlich für deinen Sieg haben möchtest.“, gab er zu. Sie schaute ihn lange an. „Ich möchte nichts. Es reicht mir, dass alle wieder glücklich sind.“, antwortete sie. „So etwas nehme ich nicht an. Außerdem ist es nicht dein Stamm und daher hast du schon etwas verdient.“, gab er zu bedenken. Sie nickte und musste ihre Niederlage wohl oder übel zugeben. Ich wünsche mir doch eigentlich gar nichts…aber vielleicht… „Ich weiß nicht, ob das geht, aber…könntest du mit dem Stamm der ewigen Jagd vielleicht reden und fragen, ob ich, wenn ich irgendwann sterben sollte, auch mal zum Stamm der ewigen Jagd kommen darf?“, fragte sie unsicher. Zuerst sah Lichtsager etwas erstaunt aus, aber dann nickte er. „Ein sehr origineller Wunsch, aber ich versuche es.“, meinte er und plötzlich kam See der die Mondspiegelung fängt in den Raum gestürzt und fing an Feder abzulecken. Sie lachte daraufhin. „Ich freue mich auch, dich zu sehen.“, miaute sie und musste lächeln. Aber auf einmal hörte man lautes Gezanke. See und Feder sahen sich kurz an und liefen dann zu der Quelle des Lärmes. Es waren ein nachschwarzer Kater mit goldgelben Augen und eine rote Kätzin mit blattgrünen Augen, die zu streiten schienen. „Wer ist das?“, fragte sie See so leise wie möglich. „Die Rote ist Kirsche dessen Blätter blühen und der Schwarze ist Donner der die Nacht zerreißt, sie sind Gefährten, aber sie scheinen gerade im Streit zu sein. Ich muss zugeben, sie haben sich noch nie gestritten, deshalb sind alle so besorgt.“, erklärte er ihr. Sie schaute ihnen nach und beschloss, ihnen zu helfen, also ging sie zu ihnen. „Hallo, ich wollte nur mal fragen, wieso ihr überhaupt streitet.“, miaute sie und sah sie fragend an. „Das geht dich gar nichts an!“, fauchte Kirsche. Donner schaute sie kurz mit einem vielsagenden Blick an und wendete sich dann an mich. „Ich habe mich mit einer alten Streuner Freundin von mir getroffen und jetzt denkt Kirsche dessen Blätter blühen, dass wir heimlich Gefährten sind, aber das stimmt nicht.“, erklärte er und warf Kirsche einen bösen Blick zu. Feder schüttelte den Kopf. „Kirsche dessen Blätter blühen, du solltest Donner der die Nacht zerreißt mehr vertrauen. Ihr seid Gefährten, stimmt’s? Und Gefährten sollten sich immer vertrauen, egal was passiert. Nur wenn dieses Band zwischen zwei Katzen besteht, dieses blinde Vertrauen, kann man sich wirklich echte Gefährten nennen. Und Donner der die Nacht zerreißt, du solltest Kirsche dessen Blätter blühen eigentlich verstehen können. Du würdest bestimmt auch misstrauisch werden, wenn sie sich mit anderen Katern trifft, die sie schon lange kennt. Ihr solltet überhaupt nicht streiten, sondern euch ruhig Unterhalten und dem anderen zuhören, wenn er etwas sagt und ihm auch glauben. Nur dann bleibt die Beziehung für immer bestehen, selbst bis ihr in den Stamm der ewigen Jagd kommt.“, miaute Feder. Donner und Kirsche hatten sich während Feder gesprochen hatten tief in die Augen gesehen. „Es tut mir leid, Donner der die Nacht zerreißt. Sie hat wohl recht.“, meinte Kirsche und Donner schüttelte den Kopf. „Der einzige, der sich hier entschuldigen muss, bin ich“, gab er zu und beide sahen sich liebevoll an. Feder schaute zu See und lächelte. Plötzlich sprang Lichtsager auf einen großen Stein und rief alle zu einer Versammlung zusammen. „Wie ihr wisst, ist uns eine Streunerin vor kurzer Zeit beigetreten und hat vieles geleistet, aber nun ist es Zeit Lebewohl zu sagen, denn sie kehrt nun in ihr eigenes Zuhause zurück.“, sprach er zum Stamm und schloss kurz die Augen, „Ich hatte einen Traum letzte Nacht vom Stamm der ewigen Jagd. Eine silberne Feder ist vom Himmel gefallen und ein See fing sie mit leichten Wellen auf, auf dessen Oberfläche keine Spiegelung des Mondes vorhanden war, obwohl der Mond hell und klar schien. Dann verwandelte sich der See in einen Kristall der in vielen Farben funkelte…See der die Mondspiegelung fängt und Kristall der in bunten Farben leuchtet, euch ist es vorherbestimmt mit Feder die vom Himmel fängt in ihre Heimat zu reisen, der Stamm der ewigen Jagd hat mir dies zugeteilt.“. See lächelte und schaute zu ihr. Eine rein weiße Kätzin schaute etwas erschrocken zu Lichtsager, nickte aber. „So sei es. Ich möchte, dass ihr sofort loszieht, damit ihr schneller euer Ziel erreicht. Die Versammlung ist hiermit beendet.“. Er sprang vom Stein und tappte in seinen Bau. Feder legte sich für eine Weile auf den Boden, da sie wusste, dass die beiden Katzen sich erst mal von allen verabschieden mussten. Wieso möchte der Stamm der ewigen Jagd denn, dass die beiden Katzen mitkommen? Die eine Katze kenne ich nicht mal, aber ich denke, dem Willen des Stammes kann man sich nicht wiedersetzen. Dann stupste sie jemand an und sie blickte in das Gesicht von der weißen Kätzin. „Wir können los“, meinte sie und tappte zu See, der bereits vor dem Eingang wartete. Sie nickte den beiden zu und zu dritt sprinteten sie los. Sie liefen über das Territorium des Stammes und noch darüber hinaus. Sie liefen lange und schnell, um so bald wie möglich beim Ziel anzukommen. So viel ist passiert! Aber das alles hat mir die Augen geöffnet. Ich bin froh, wieder nach Hause zurück zu kehren. Sie lächelte sanft und sprintete noch schneller. Windfluss, ich komme! Schilfjunges! Schimmerpfote! Heidepfote! Rosenpfote! Bald werde ich euch wieder sehen! “Warte, Feder die vom Himmel fällt! Du läufst uns noch davon!“, schnurrte See belustigt und beschleunigte auch. Sie liefen über Berge, Hügel, Wälder, Steppen, Zweibeinerorten und noch vieles mehr. Immer auf der Hut vor Gefahren, aber immer das eine Ziel vor Augen. Bis sie eines Tages einen Hilfeschrei vernahmen und sich schnell danach umschauten. See entdeckte als erstes eine kleine Bande von Katzen. Es war eine weiße Kätzin mit einem grauen Gesicht und einer hellgrauen Kätzin. Ohne nachzudenken sprinteten die drei Katzen zu den Fremden. „Helft mir! Helft mir! Ich bekomme meine Jungen!“, rief die Hellgraue verzweifelt. Sie hatte anscheinend schon Kräuter bekommen, aber hatte dennoch Schmerzen. Die Weiß-Graue schaute nur gebannt auf die Kätzin. „Verschwindet! Wir brauchen keine Hilfe von anderen!“, fauchte sie Feder und die anderen an, die sich daraufhin zögerlich zurückzogen, außer Kristall, sie blieb weiter dort und blickte die Kätzin an. „Glaubt ihr, die Kätzin wird die Geburt überstehen?“, fragte Kristall, aber ich und See waren mindestens genauso ratlos. Kristall wartete gar nicht auf eine Antwort, sondern tappte zu der trächtigen Kätzin. Feder stand auf und wollte ihr hinterher, aber See hielt sie auf. „Lass sie. Ihre Schwester ist vor kurzem bei der Geburt ihrer Jungen gestorben, deshalb kann sie nicht einfach so daneben stehen und nichts tun. Sie wird bestimmt bald wieder kommen.“, miaute See eindringlich. Lange warteten sie, bis Kristall endlich wieder kam. „Sie weilt jetzt im Streunerhimmel“, war das einzige was sie sagte. Feder schaute zu ihr und lief zu der hellgrauen Katze. Die andere Katze stand über ihr und leckte ihr Fell. Schweigend betrachtete sie die Grauweiße. Nach einer Weile blickte sie auf. „Echosee ist tot und ihre Jungen auch…Außer eines.“, miaute sie und zeigte mit der Schnauze auf ein kleines grau-blaues Bündel mit einer weißen Blessen. „Der Vater des Jungen, ein Streuner, verließ meine Tochter Echosee, weil er eigentlich keine Jungen wollten.“, knurrte sie und fuhr die Krallen aus, beruhigte sich aber wieder. „Wie…willst du es nennen?“, fragte Feder vorsichtig. „Ich werde es Ozeanjunges nennen. Da Echosee es geliebt hat, das Meer zu beobachten. Wer seid ihr überhaupt?“, wollte die Kätzin wissen und sah auf einmal sehr alt aus. „Wir sind auf der Durchreise. Ich bin Feder die vom Himmel fällt und meine Freunde heißen See der die Mondspiegelung fängt und Kristall der in bunten Farben leuchtet. Und wer bist du? Anscheinend kommt ihr von den Clans.“, antwortete Feder. Die andere Kätzin nickte. „Ja, ich bin Mondgesicht und das war Echosee. Wir kommen von einem Clan der sehr weit weg von hier ist. Aber wo wollen Stamm-Katzen wie ihr überhaupt hin?“, fragte sie und das Misstrauen in ihrer Stimme war nicht zu überhören. „Ich komme ursprünglich aus einem Clan und wir wollen deshalb zu meinem alten Clan.“, gab ich zu. „Könnt ihr mir einen Gefallen tun? Ich möchte nicht, dass dieses Junge auch stirbt. Würdet ihr es also bitte mit zu den Clans nehmen? Ich bin wahrschein schon so alt, um mit euch zu kommen.“, bat sie uns. Plötzlich ertönte eine Stimme von etwas weiter weg. „Nein. Wir werden entweder nur euch beide oder gar keinen mit nehmen.“, miaute Kristall ruhig, die wahrscheinlich alles mit gehört hatte. Die Kätzin schien kurz erstaunt, lächelte dann aber. „Das eine Katze sich noch für uns Alten einsetzen würde. Erstaunlich. Ich würde alles für dieses Junge tun und du scheinst nicht so, als könnte dich irgendetwas von deiner Meinung abhalten. Aber wie ihr wollt, ich werde euch begleiten, aber niemand außer mir trägt Ozeanjunges!“, fauchte sie, „Und wehe, das Moos wird nass sein!“. Feder schnurrte belustigt und plötzlich kam See hinzu. „Mondgesicht und Ozeanjunges schließen uns an“, miaute Kristall und See nickte. „Es wird bald dunkel und hier in der Nähe gibt es eine Höhle, in der wir schlafen und uns ausruhen können“, antwortete er und zeigte mit dem Schweif in die Richtung. Sie waren alle damit einverstanden und gingen zu dem besagten Ort. „Ich werde als erstes Nachtwache halten.“, sagte Feder und ging zurück zum Eingang. Alle nickten und legten sich in selbst hergerichteten Schlafplätzen hin.
    Der Mond funkelte hell, als eine geschmeidige Katze zu Feder schlich. „Hallo, Kristall der in bunten Farben leuchtet, was ist los? Kannst du nicht schlafen?“, fragte sie und Kristall schüttelte den Kopf. „Ich habe dir nur noch nicht die Wahrheit über mich erzählt und weil wir nun Reisegefährten sind, dachte ich, dass es nun endlich Zeit ist.“, erklärte sie und Feder schaute sie mit großen, neugierigen Augen an und wartetet gespannt. „Als meine Mutter trächtig war, bekam sie von dem Stamm der ewigen Jagd einen Traum, in dem sie sah, dass alle ihre Jungen sterben würden. Aber das wollte sie natürlich nicht, also ging sie zu dem Kristallraum, Lichtsager hat dir den Raum bestimmt gezeigt, er ist voller Diamanten und Kristalle und dort ist die Verbindung zum Stamm der ewigen Jagd am aller größten, und der Stamm der ewigen Jagd gab alles dafür, um die Jungen zu retten und das eine wurde dann mit der Kraft der Kristalle geboren, das war ich. Ich war eine rein weiße Katze, dessen Fell im Sternenlicht wie ein Regenbogen leuchtet und wurde auch danach benannt. Außerdem bekam ich noch etwas anderes vom Stamm der ewigen Jagd: Die Lebenskraft. Mit dieser Kraft kann ich zum Beispiel vertrocknete Beeren wieder zum blühen bringen, leichte Verletzungen heilen und auch etwas lindern. Das war alles, was du zu meiner Kraft wissen musst. Ich gehe dann jetzt wieder schlafen.“, erklärte sie und tappte zurück zu den anderen. Erstaunt blickte Feder ihr nach.
    Langsam erschien die Sonne über den Baumwipfeln und durchflutete den Wald. Die Katzenbande war schon lange auf den Beinen und rannte über eine Wiese. See ließ sich etwas zurück fallen und zeigte Feder mit einer Geste, dass sie es ihm gleich machen soll. Als sie dann etwas weiter hinten waren, begann See zu sprechen: „Feder die vom Himmel fällt ich muss dir etwas gestehen…Seid ich dich das erste Mal sah, warst du die schönste Katze, der ich jemals begegnet habe…Ich liebe dich…“, gestand er und schaute verlegen zu Boden. Feder schaute ihn traurig an. „Es tut mir leid, See, du bist zwar mein bester Freund, aber…ich liebe Windfluss einfach immer noch. Du bist mein bester Freund, aber ich habe leider keine Gefühle für dich.“, erklärte sie ihm, aber er lächelte. „Ich weiß, ich wusste es schon immer. Ich wollte einfach nur, dass du es weißt.“, meinte er und beschleunigte wieder, um die anderen nicht zu verlieren. Sie seufzte tief. Es tut mir unendlich leid, See. Du verdienst eine bessere als mich. Auf einmal stockte sie, denn sie glaubte nicht, was sie da sah: Die Blumenwiese vom Anfang ihrer Reise. Alle Katzen gaben noch mal alles und kamen schnell beim Territorium des MondClans an. Wir sind da! Wir sind endlich da!

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    Aber dies ist nicht der erste Teil von dem MondClan, das übrigens ein WhatsApp RPG ist, denn es gibt noch viele andere:

    http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1479584172/Warrior-Cats-Der-MondClanMausefells-Prophezeihung

    http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1479577364/Warrior-Cats-Der-MondClanNachtblatts-Geheimnis

    http://www.testedich.de/quiz44/quiz/1478898823/Warrior-Cats-Der-MondClanLeopardensterns-Geschichte

    http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1489839320/Warrior-Cats-Der-MondClanGruenpfotes-Offenbarung

    http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1490879735/Warrior-Cats-Der-MondClanWolfsklaues-Wiedergeburt

article
1491571602
Warrior Cats- Der MondClan°Federsturms Reise
Warrior Cats- Der MondClan°Federsturms Reise
Die junge Kriegerin Federsturm hält es im Clan einfach nicht mehr aus! Doch dann beschließt sie, ihren Clan zu verlassen und frei zu sein, aber es kommt anders als sie denkt...
http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1491571602/Warrior-Cats-Der-MondClanFedersturms-Reise
http://www.testedich.de/quiz47/picture/pic_1491571602_1.jpg
2017-04-07
406A
Warrior Cats

Kommentare (4)

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Windfluss#Gladio ( von: Windfluss#Gladio)
vor 21 Tagen
FEDERSTUUUUUUUUUURM
becci (54071)
vor 77 Tagen
Federsturm♡Ich liebe diese geschichte❥ Fuchspelz,sagt,das sie die beste Schwester der Welt ist
Fatie &Co (38503)
vor 163 Tagen
Sehr schön und einfühlsam erzählt. Mich würde es sehr freuen, wenn du weiterschreibst
LG, Fatie
Nachtblatt (52370)
vor 173 Tagen
FEDERRRRRRRRSTUUUUUURMMMMMMMM😍😘ENDLICH IST SIE WIEDER BEI FUCHSPELZ!!!!!!! ((Blue))DANKE! ((BIG,BLUE))