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Das Pokémon-Gedicht

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5 Kapitel - 466 Wörter - Erstellt von: Moon 13 - Aktualisiert am: 2017-04-05 - Entwickelt am: - 376 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Die Freundschaft


    Viele Jahre ist es her,
    als ich in dunklen Gassen
    alleine ging, die Seele schwer,
    von aller Welt verlassen.

    Als ein kleines Pokémon
    zu mir kam und mir sagte:
    “Willst du denn nicht mit mir komm'n?“
    Ich ging, eh ich verzagte.

    Bald war dieses Wesen schon
    mein Freund für alle Zeiten.
    Mit diesem einen Pokémon
    konnt' ich einfach nie streiten.

    2
    Er hat mir so viel beigebracht,
    was ich da noch nicht wusste.
    Doch alles lernte ich von ihm,
    was ich so wissen musste.

    Von Fokusstoß und Superschall,
    von Donner und Einrollen,
    von Abgangsbund und Wutanfall,
    hab ich lernen wollen.

    Doch auch so gut es scheinen mag,
    es hatte Schattenseiten,
    was mir jedoch nicht offenlag,
    über lange Zeiten.

    3
    Denn er war stets der Einzige,
    der mein Freund sein wollte.
    Denn das war auch das Peinliche,
    was ich erfahren sollte.

    Es war meiner Gestalt nun wegen,
    weshalb mich alle mieden.
    Weil ich so furchtbar hässlich war,
    nicht gerade zum Verlieben.

    Ich fasste tapfer den Entschluss,
    mich gründlich zu verwandeln.
    Ich trotzte dafür allem Verdruss,
    ließ nicht mir verhandeln.

    4
    Ich wusste, alle liebten es.
    Den großen Star von allen.
    Das Pokémon, das allen Rest
    eiskalt ließ verhallen.

    Mein Freund half mir, in tiefer Nacht
    den Lumpen zu besetzen
    und vorsichtig und mit Bedacht
    ein Köpfchen aufzusetzen.

    Dann verschwand ich unter dem,
    was wir geschaffen hatten.
    So konnt' ich mich ja lassen seh'n.
    So sah man auch mein'n Schatten.

    5
    Als eines Tag's mein Freund verschwand,
    da konnte ich's nicht fassen.
    Selbst diese, eine Helferhand
    hatte mich fallen gelassen.

    Da nahm ein liebes Mädchen mich
    in ihren Arm und sprach:
    “Sei unbesorgt, ich mache dich
    zu meiner Dame im Schach!“

    Getrennt von meinem besten Freund,
    gestützt auf eigene Arme,
    lernte ich so Lola kennen.
    Mimigma ist mein Name.

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