Springe zu den Kommentaren

Kapitel 3 - seltsame Träume, etwas Erinnerungen und ein sehr wütender Junge

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
7 Kapitel - 3.669 Wörter - Erstellt von: DarkNightmare - Aktualisiert am: 2017-05-21 - Entwickelt am: - 169 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ja, was soll ich sagen? Das dritte Kapitel zu "Das Haus seltsamer Personen"

1
Wach liege ich in meinem Bett. Es herrscht Stille, aber ich habe da ein mulmiges Gefühl, welches mich nicht loslässt. Irgendwie habe ich das Gefühl, jemand würde mich beobachten. Aber wie sollte mich jemand beobachten? Ich bin hier alleine im Zimmer. Es leuchtet im Zimmer ein bisschen auf als draußen ein Blitz durch den Himmel zieht.
Ich erinnere mich an die Worte, die mir nach dem Abendessen gesagt wurden.
"Verlasse nicht mehr dein Zimmer", weist Night mich zurecht. Ich sehe ihn verwirrt an. "Warum?" "Frag nicht blöd,
geh einfach nicht mehr aus deinem Zimmer", erwidert Night und geht weg, einen Stock niedriger in sein eigenes Zimmer.

Ein Seufzen kann ich nicht unterdrücken. Es ist anstrengend, hier zu leben, ohne zu wissen was hier vor sich geht. Müde starre ich die Wand an. Aber dieses mulmige Gefühl breitet sich immer mehr in mir aus, sodass ich einfach nicht normal einschlafen kann. Am liebsten würde ich aufstehen und überprüfen, ob da auf dem Flur vielleicht etwas ist. Es ist ja eine dumme Idee, aber am Ende tue ich das einfach. So stehe ich vor der Tür. Aber ich habe Angst. Was, wenn da doch etwas ist? Etwas, was mich vielleicht sogar umbringen möchte? Langsam entferne ich mich von der Tür, die ganze Zeit wie gebannt die Türklinke anstarrend. Meine Hände habe ich fest um den Stein an dem Lederband geklammert. Mit diesem „Amulett“ fühle ich mich wenigstens ein bisschen geschützt. Ich komme an dem Schrank vorbei, an dem auch ein Spiegel ist. Sofort stehe ich, nun hellwach, vor dem Spiegel. Warum sind meine Augen grau? Ich hab doch braune Augen, soweit ich weiß! Das mulmige Gefühl ist verschwunden, wie auch meine Angst. Ich reiße die Augen auf, als ich sehe, wie sich meine Iris im Spiegelbild verfärbt, bis sie die Farbe meines Haares, also auch braun hat. Was soll das?
Am liebsten würde ich nun rausstürmen in das erste Stock zu Madame Air, mir egal ob sie schläft oder nicht. Aber ich renne nicht los. Meine Vernunft ist zu groß, um loszurennen, dabei das ganze Haus weckend. Also gehe ich zurück zu meinem Bett, lege mich hin und starre wieder die Wand an.

Kommentare (0)

autorenew