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Hermarry Fanfiction von Harry und Hermine

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3 Kapitel - 1.351 Wörter - Erstellt von: Entweder - Aktualisiert am: 2017-03-31 - Entwickelt am: - 1.185 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 5 Personen gefällt es

Wie J.K. Rowling schon erwähnte, Harry und Hermine besser zusammen passen würden, als Ron und Hermine. So hätte ich es in einer kleinen Geschichte gelöst.

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    Hermines Sicht:
    Die Sonne ging langsam unter, Ron und ich saßen auf einer kleinen Bank hinter der kleinen Zauberschule, in der wir nun für eine Woche die Nächte verbringen würden. Ich hätte nicht von mir erwartet, mich auf so einen Unsinn einzulassen, mitten in der Schulzeit, im wichtigsten Part des Jahres. Für die Endjahresprüfungen musste ich viel Zeit fürs lernen einplanen. Niemals hätte ich von selbst die Papiere zum Austausch unterschrieben, dich mit Ron an meiner Seite hatte ich mich überreden lassen.
    Harry durfte nicht daran teilnehmen, da er ohne Erlaubnis im verbotenen Wald nach Zutaten für einen Zaubertrank aus einem Buch der verbotenen Abteilung gesucht hatte. Diesmal waren wir nicht direkt daran beteiligt, wir hatten zumindest nicht die Absicht, gegen die Regeln zu verstoßen.
    Ich spürte Rons Hand, die sich nach meiner sehnte. Aus irgendeinem Grund fühlte es sich nicht richtig an. Ich hatte vor einiger Zeit einmal Gefühle für Ron, doch jetzt, als ich die Chance dazu hatte, diese auszuleben, wollte mein Herz das nicht.
    Ich schob diesen Gedanken auf meine Aufregung und rückte näher an Ron. Langsam berührten sich unsere Lippen. Ich dachte, dies würde mein Gefühlschaos wieder in Ordnung bringen, dich nichts. Es fühlte sich nicht falsch an, aber auch nicht so, dass es mich berühren würde. Mein Herz raste nicht, es kribbelte nicht im Bauch. Ich fühlte mich wie ein Versager, ich hatte ein unglaublich schlechtes Gewissen. Was, wenn Ron sich falsche Hoffnungen machte? Was, wenn er glaubte, ich wäre in ihn verliebt? Ich hatte ihn betrogen, das fühlte ich jedenfalls. So schnell ich nur konnte flüchtete ich durch den Wald wieder in Ruin, die Schule, die uns Unterschlupf gewährt. Kurz bevor ich an der Eingangstür ankam, merkte ich, wie weit der Weg gewesen war, denn den Waldweg entlang, war eine weitere Strecke, als über die Gassen zu laufen. Ich legte also einen kleinen Stopp ein und wischte mir die Tränen von den Augen, die mir inzwischen über die Wangen gelaufen waren. Ohne es zu ahnen, spürte ich zwei kalte Hände, die meine Augen umschlossen. Es war mir sehr vertraut, diese Geste, dich es fühlte sich auch so anders an. Jetzt war es da, das Gefühl, das ich mir bei Rons Kuss gewünscht hätte. Sowohl die Schmetterlinge, als auch das klopfende Herz. Es war Harry.

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    Harrys Sicht:
    Meine Strafe bei Professor Dumbledore durfte ich verkürzen, da ich mit meinen Aufsatz über die Schulregeln früher fertig wurde. Ich fragte Professor McGonigal also um Erlaubnis, trotzdem zum Austausch zu gelangen.
    "Und wie wollen sie da jetzt noch hingelangen?", fragte sie mich mit einem uninteressierten Gesichtsausdruck. "Ich werde alles dafür tun, dass Sir Lupin mich bringen kann. Das bot er mir gestern an, ich lehnte den Vorschlag aber ab, Professor." Sie erklärte mir, dass sie mich eigentlich für meine Frechheit erst recht von dem Austausch ausschließen müsste, dich weil ich es so charmant aus meinem Mund sprechen ließ, konnte sie es mir nur erlauben. Remus nahm mich mit in sein Auto und setzte mich an nächsten großen Straße vor Ruins ab. Vor dem Eingang sah ich Hermine und freute mich. Ich merkte, wie sehr ich sie vermisste. Ich wollte sie überraschen, deshalb legte ich meine Hände um ihre Augen. Sie lachte und als sie sich zu mir umdrehte sah ich ihr in ihre funkelnden Augen und ich spürte das schönste Gefühl, das ich je verspürte. Es tat trotzdem so weh. Ich wusste nicht, was ich davon halten sollte. Gestern noch hatte ich von Ron erfahren, dass er Hermine fragen wollte, ob sie Gefühle für ihn hat. Er empfand schon seit einiger Zeit etwas für Hermine, doch ich konnte meine eigenen Gefühle nicht deuten. Die ersten Tage verliefen normal, nur Ron war nicht gut auf Hermine zu sprechen. Er erzählte mir am ersten Abend, dass sie nach einem wunderschönen Kuss einfach abgehauen sei. Bestimmt hatte er nur etwas falsch verstanden, denn so etwas könnte ich mir bei bester Willen bei Hermine nicht vorstellen. Doch tief in meinem Herzen wünschte ich mir, dass es so war, dass sie nicht mit Ron zusammen sein wollte, dass sie nichts für ihn empfand. Ich wusste, dass dies nicht gerecht war. Ich verstand es auch nicht. So lange waren wir befreundet und nein, nein, nein! Das konnte nicht wahr sein. Ich bin nur ein Freund. Doch sosehr ich mich bemühte, ich bekam diese Gedanken nicht los. Zur Ablenkung verkroch ich mich die Freizeit in den Büchern, die ich mir mitgenommen hatte. Für die Endjahresprüfung in Kräuterkunde hatte ich mich schließlich nicht nicht vorbereitet.

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    Hermines Sicht:
    Ich konnnte es einfach nicht mehr. Rons Augenfarbe hatte ich über die letzten Tage schon vergessen. Ich versuchte es immer wieder, dich ich ignorierte ihn. Er tat mir so Leid, aber ich konnnte nichts tun. Ich hatte Angst, dass er sauer auf mich war. Ich versuchte, mich von allen fern zu halten. Flüchtete mich in die extra Unterrichtsstunden, die in Ruin angeboten wurden. Wir waren alle nicht mehr dieselben. Jeder versuchte jedem aus dem Weg zu gehen. Auch wenn es Ron war, mit dem ich gerade Stress hatte, dachte ich jeden Tag nur an Harry. Am Freitag Abend hielt ich das ganze nicht mehr aus. Ich wollte also Harry von meinem plötzlichen Gefühlsausbruch nach dem Kuss mit Ron auf der Waldbank erzählen. Ich wollte ihn beim Abendessen abfangen, doch er erschien nicht. Daraufhin schlich ich mich am späten Abend in die Schlafräume der Jungen und weckte ihn auf. Zum Glück schlief Ron und ich machte mich bei Ron nicht bemerkbar. Harry und ich gingen also in den Garten der Schule um uns dort in Ruhe zu unterhalten. Da es eine kleine Schule war, konnte ich das Schloss mit einem Zauber aus dem 3. Schuljahr öffnen. Überall wuchsen wilde Sträucher und der Wind pfiff uns um die Ohren.
    "Was ist denn? Schon seit du mich geweckt hast, hab ich keinen blassen Schimmer, was du von mir willst!", fragte er mich, als wir uns nun auf eine kleine Mauer gesetzt hatten. "Weißt du, bei dem Kuss mit Ron, hatte ich nicht das Gefühl, etwas richtiges zu tun..."
    Er verzog das Gesicht. "Und was genau hat das mit mir zu tun?"
    "Danach bin ich geflüchtet, weil ich ihn nicht weiterhin verletzten wollte ", führte ich fort. " Und dann kamst auch nicht du ins Spiel, das, was ich mir erwünscht hatte, bei denn Kuss zu spüren, spürte ich erst, als du mir die Augen geschlossen hast... und jetzt, jetzt weiß ich nicht, ob, ich mir das alles nur eingebildet habe, oder ob..."
    Es ging so schnell. Harry war inzwischen näher an mich ran gerutscht und strich mir eine Haarsträhne aus dem Gesicht. Seine Hände umschlossen nun dieses in er war so nah an mir, dass ich seinen Atem spüren konnte. Seine Lippen berührten meine und mein Herz hüpfte hin und her. Nun wusste ich, was ich wollte, oder wen ich wollte.

Kommentare (1)

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Harry (87483)
vor 257 Tagen
Tolle Geschichte weiter so😊