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Rise of the Darkness

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3 Kapitel - 3.565 Wörter - Erstellt von: Pearl Crown - Aktualisiert am: 2017-04-04 - Entwickelt am: - 206 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Neben der normalen Welt, verborgen vor den Augen der Menschen, liegt eine zweite Welt. Eine Welt, dessen Bewohner in der Dunkelheit leben. Die verfluchten Kinder oder auch die Kinder der Nacht werden sie genannt. - Teil Fünf -

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Kapitel 81 - Aziz Sicht:

Kurze Information: Wir sind zwei Autoren und schreiben aus der Sicht unserer beiden Charakteren. Wann jeweils ein neues Kapitel heraus kommt, kommt darauf an wie es privat bei uns aussieht. Jedenfalls würden wir uns sehr über ein Feedback freuen! Hierbei handelt es sich um den bereits fünften Teil dieser Geschichte. Habt ihr die Teile davor noch nicht gelesen, so beginnt bitte mit Fervent Darkness!

Heulend lag ich auf Zorack‘s Brust. Das Gerede der anderen Anwesenden drang kaum zu mir hindurch. Meine Gedanken waren dafür einfach zu Laut und dominant. Er hatte sie geheiratet! Er hatte sie zu einer von ihnen gemacht. Zu seiner Frau! Zu seinem Eigentum. Und nun war sie auf alle Ewigkeit mit ihm verbunden. Egal wie sehr sie ihn gehasst hatte, nun empfand sie, wegen dem Band, etwas für meinen einstigen Bruder. Für den Mann, der einst meine Familie war nachdem Lamira tot war. Für den, der mir alles genommen hatte, was mir noch geblieben war. Er hat alles. Er hat gewonnen. Ich war am Ende. Ich habe verloren. Alle was ich einst liebte habe ich verloren.
In meiner Brust zog sich alles zusammen. Sämtliche Gedärme rebellierten und mein Herz verdeutlichte mir zusätzlich die Schmerzen. Mein einstiger Wille zu kämpfen, wurde nun durch eine schmerzende Leere ersetzt, die sich mehr und mehr ausbreitete. Diese Leere benebelte mich, und ich musste mich schließlich übergeben. Mit leerem Blick stemmte ich mich mühevoll nach oben und starrte auf das Erbrochene, welches sich über Zoraks Oberkörper ausbreitete. Ich beobachtete wie es von dem schwarzem Saum langsam aufgesogen wurde und fand es einfach nur abstoßend. Dann ließ ich meinen Blick langsam zu seinem Gesicht hinauf wandern. Der verhasste Vampir schaute mich mit einer Mischung aus schuldigem und mitleidsvollem Blick an. Erneut wollte etwas in mir hochkommen, doch ich schaffte es gerade noch, die halb verdaute Flüssigkeit, die größtenteils aus Magensaft bestand, wieder zurück in meinen Magen zu befördern, bevor ich mir mit meinem Handrücken über den Mund wischte, um etwaige Spuren des Erbrochenen aus meinem Gesicht zu entfernen. Ich musste genauso elend aussehen, wie es mir ging, denn ich spürte, dass sämtliche Blicke der Anwesenden auf mir ruhten. Ich schaute ich langsam um, und meine Annahme wurde bestätigt. Mit einem leisen Stöhnen stand ich schließlich von Zorack auf. Es kostete mich sämtliche Anstrengung, nicht wieder zu Boden zu fallen. „Ich habe sie verloren“, flüsterte ich. Meine Stimme klang rau, und wie die eines gebrochenen Mannes. Sie war kraftlos und hatte ihren einstigen Ausdruck verloren. Anschließend drehte ich mich von dem am Boden liegenden Mekhet weg und ging langsam los. Die Mekhet und Halbvampire wichen mir aus. Keiner wollte sich mit diesem Abschaum infizieren. Es herrschte Stille. Nur meine Schritte waren zu hören, und mit jedem Schritt, den ich machte, wuchs die Leere in mir an.
Und so setzte ich einen Fuß vor den anderen. Irgendwann war das Gemurmel der Vampire nicht mehr zu hören. Ein Nebel breitete sich langsam aus. Dass ich dadurch, kaum etwas sehen konnte, störte mich nicht. Ich war ohnehin verloren. Irgendwann kam ich zu einer Klippe. Ich blieb am Rande dieser stehen und schaute nach unten. Der Nebel war so dicht, dass ich das untere Ende nicht erkennen konnte. Doch dem Geräusch von brechenden Wellen zu urteilen, musste irgendwo unten das Meer sein. Ich seufzte. Ich hatte keine Kraft mehr noch einen Schritt zu machen. Ich überlegte mich einfach nach vorne zu lehnen und fallen zu lassen. Ich stellte mir vor, wie mein Körper unten aufschlagen würde, und die Wellen mit mitnehmen würden, bis ich mich irgendwo am Meeresgrund wiederfinden würde. Langsam schloss ich meine Augen. War das der beste Ausweg?
Eine Hand berührte meine Schulter und ich wurde schlagartig aus meinen Gedanken gerissen. „Aziz?“, hörte ich Fleurs zarte Stimme. Ich öffnete langsam meine Augen. Sie fuhr fort: „Bitte… Du darfst nicht einfach so aufgeben. Du bist der einzige, der Titania retten kann. Der Einzige, der das alles beenden kann.“ Ich schüttelte meinen Kopf. „Ich hab verloren und Neo hat gewonnen“, gab ich kaum hörbar von mir. „Dann verurteilst du sie zum Tode. Und uns alle mit dazu“, ihre Stimme klang harsch. „Sie hätte dich niemals einfach so aufgegeben Azis Daeva!“. Nicht wissend was ich dazu sagen soll, kaute ich auf meiner Lippe. Fleur drehte meinen Körper und blickte mir direkt in die Augen. „Wenn du einfach aufgibst, dann hat sie dich ohnehin nicht verdient!“, sie klang zornig. „Hast du denn gar nichts dazu zu sagen?“ Ich erkannte Tränen in ihren Augen. „Bist du wirklich nur ein dummer Daeva?“. Ich schaute sie eine Weile an bevor ich seufzte: „Ich…ich kann nicht…“. Sie holte mit ihrer Hand aus und ohrfeigte mich. Meine Augen weiteten sich. Mit dieser Aktion hatte ich nicht gerechnet. Anschließend nahm sie meine Hände. „Komm endlich wieder zu dir.“, ihre Stimme klang zittrig: „Es ist noch nicht vorbei. Rette sie!“. Langsam nickte ich. Sie hat Recht. Es ist noch nicht vorbei. Noch lange nicht.
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Rise of the Darkness
Rise of the Darkness
Neben der normalen Welt, verborgen vor den Augen der Menschen, liegt eine zweite Welt. Eine Welt, dessen Bewohner in der Dunkelheit leben. Die verfluchten Kinder oder auch die Kinder der Nacht werden sie genannt. - Teil Fünf -
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2017-03-26
40B0
Fantasy Magie

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