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Vom Schicksal zusammengeführt Teil 30

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1 Kapitel - 4.656 Wörter - Erstellt von: Yukiyuriyumi - Aktualisiert am: 2017-03-21 - Entwickelt am: - 553 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Nach langer Wartezeit, geht es jetzt weiter mit Yukis Geschichte!

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    Kapitel 30 Marons Sicht: Ich sah auf meine Hände herab. Eher gesagt, Yukis Hände. Wir flogen mit Yukis Drachen nach Toku zu Raku Kumiko, Katsuros Va
    Kapitel 30

    Marons Sicht:

    Ich sah auf meine Hände herab. Eher gesagt, Yukis Hände. Wir flogen mit Yukis Drachen nach Toku zu Raku Kumiko, Katsuros Vater.
    "Okay, wir müssen unsere Körper tauschen... Aber wie willst du Katsuros Vater dazu bringen?", fragte ich besorgt. Der Gedanke einfach so ohne Plan in seine Firma reinzuspazieren, kam mir ziemlich naiv vor. Ich vertraute Yuki, sie war ziemlich stark, aber sich mit Raku Kumiko anzulegen und das in meinem Körper ohne ihre Fähigkeiten einzusetzen zu können, wäre glatter Selbstmord!
    Doch ich wusste auch, wie Yuki stur sein konnte. Wenn sich meine beste Freundin einmal etwas im den Kopf gesetzt hatte, konnte sie nichts und niemand aufhalten. Yuki schaute über die Schulter zu mir.
    "Das weiß ich noch nicht... Ich frage mich, wie weit Raku die Ansichten der Kumikos vertritt..."
    Mit anderen Worten, wie weit er gehen würde...
    Meine Freundin sah wieder nach vorne.
    Wir hatten bereits Seit zehn Minuten Shin sekai hinter uns gelassen und von hier oben sah ich bereits das Gebirge um das Toku geschlossen war. Obwohl diese Stadt hoch oben in den Bergen lag, kamen von überall Händler her, um Edelsteine und wertvolle Objekte zu verkaufen. Diese Stadt war eine einzige riesige Schatzkammer, dessen Reichtümer überall auf der Welt verkauft wurden. Durch die Berglandschaft, war Toku auch ein sehr beliebter Touristenort. Die Kumikos waren hier sehr angesehen, weil sie die meisten und besten Händler hatten, die für ihren Namen arbeiteten. Katsuros Tante, sowie sein Vater waren sehr wohlhabend.
    Raku hatte ich bis jetzt nie richtig kennengelernt.
    "Sag mal, was ist Raku eigentlich für ein Mensch? Ist er wirklich so rücksichtslos, jemanden zu beauftragen, dir etwas anzutun? Immerhin ist er Katsuros Vater...", überlegte ich laut.

    Yukis Schulter verkrampften sich.
    "Ich weiß es nicht...", antwortete sie, "Bisher hatte ich ihn nur zweimal zur Gesicht bekommen, das ist aber schon Jahre her. Ich denke, er tat das alles um Katsuro zu beschützen. Es würde mich nicht wundern, wenn er bereits über alles Bescheid wüsste. Bis lang hatte mich nicht eingemischt, da Katsuro selbst mit ihm gesprochen hatte. Aber anscheinend hatte dies nichts genützt. Und morgen findet das Treffen der Kage statt, wenn wir nicht einmal den Schicksalkristall verwenden können, dann...", "dann könntest du dein Versprechen gegenüber Naruto nicht einhalten..", beendete ich ihren Satz.
    Plötzlich bewegte sich Isanagi so schnell, dass ich mich schreiend an Yuki klammern musste.
    Der Drache stürzte runter in die Bäume.
    Ich blieb an paar Äste hängen, die den Aufprall abbremsten. Yuki und Isanagi hatten nicht so viel Glück.
    Der Drache versuchte sich Knurrend aufzurappeln, es schien als würde ihn etwas zu Boden ziehen, obwohl ich nichts erkennen konnte. Ich rappelte mich auf und ging auf Yuki zu. Sie hielt sich die Hand an der Schläfe und setzte sich auf.
    "Verdammt...Isanagi, was war den los?", murmelte sie wütend.
    Ich drehte meinen Kopf zu Isanagi.
    Der vertraute Geist hatte sich etwas beruhigt und schaute uns ermüdend an.
    "Diese Stadt ist von einem Chakraschild ummantelt. Sobald du hier ankommst entzieht es dein gesamtes Chakra und macht dich schwächer.", erklärte er endlich.
    "Also, selbst nach dem Sturz kann ich sagen, dass ich mich noch ziemlich normal fühle.", sagte Yuki skeptisch.
    Isanagi sah in ihre Richtung.
    "Du bist auch ein Mensch. Wir vertrauten Geister bestehen eigentlich genau genommen nur aus Chakra. Ich kann nicht weiter bis in die Stadt vordringen, klettert auf meinen Rücken, damit ich euch zurück bringen kann."
    Yuki setzte sich auf und sah ihren Drachen besorgt an.
    "Ist schon gut, Isanagi. Wir werden ab hier zu Fuß gehen.", antwortete Yuki im ruhigen Ton.
    Der Drache sah zurück und sah uns nachdenklich an.
    "Nein, das kommt nicht in Frage. Du kannst dich nicht verteidigen, Mondauge. Der Kerl, der eure Körper tauschte, war ziemlich stark. Jetzt in deinem Zustand kannst du nichts ausrichten. Und da du meine Meisterin bist, bin ich dazu verpflichtet, dich in Sicherheit zu bringen.", ermahnte er Yuki.

    Yukis Sicht:

    Isanagi schien sich wirklich um mich zu sorgen, was er sonst nicht offen zugab.
    "Es gibt keinen anderen Weg, Isanagi. Wir sind soweit gekommt... Ich werde jetzt nicht kehrt machen und einfach nach Hause fliegen. Du kannst in diese Stadt nicht weiter vordringen, also befehle ich dir, dich aufzulösen!", sagte ich bestimmt.
    Er fleschte wütend die Zähne.
    "Bist du jetzt völlig übergeschnappt? Das ist dein sicherer Tod! Und du bringst deine Freundin ebenfalls in Gefahr. Woher kann ich sicher gehen, dass du diese Geschichte hier überlebst?", schrie er mich an.
    "Weil du mich kennst.", schnellte meine Antwort ihm entgegen.
    Er sah mich verwirrt an. Ich atmete tief aus und lächelte ihn an.
    "Du weißt, dass ich bereits schlimmere Situationen durchstanden habe. Es stimmt, bis jetzt hatte ich immer dich und andere die auf mich aufpassten. Auch wenn ich jetzt mein Chakra nicht anwenden kann... Bin ich fest davon überzeugt, dass ich es dennoch schaffen kann."
    Isanagi warf mir einen letzten undefinierbaren Blick zu und verschwand. Ich fragte mich, ob ich ihn jetzt überzeugt hatte oder er einfach nur meinem Befehl Folge leistete.
    "Yuki.", murmelte Maron.
    Ich drehte mich zu ihr um und sah sie ernst an.
    "Maron, vertraust du mir?", fragte ich meine beste Freundin. Sie sah mich zunächst skeptisch an, doch im nächsten Moment lachte sie auf.
    "Endlich hast du die Tatsache akzeptiert, dass du mich nicht los wirst!", antwortete sie mir und zog mich Richtung Stadt hinauf.

    "Zwei Tickets zum Kumiko-Juwelier!", sagte ich zum Schaffner. Er zog die Tickets und gab sie mir in die Hand. Maron wartete derweil bei der Haltestelle.
    Wir befanden uns im Vorort von Toku. Um in das Zentrum der Stadt zu kommen, musste man mit dem Tunnelzug durch den Berg fahren.
    Kaum zu glauben, dass wir noch zehn Minuten warten müssten, bis wir weiter kamen...
    Ich hielt Maron ihr Ticket vor die Nase und ließ mich erschöpft auf der Bank nieder. Ich verknief es mir, Maron zu sagen, dass sie unbedingt mehr Sport treiben musste. Sie war natürlich top munter hierher angekommen, während ich mit jedem Atemzug zu kämpfen hatte.
    "Der Juwelier? Ich dachte, wir würden direkt zur Firma fahren...", erwiderte Maron verwirrt.
    "Ja, dass war auch der ursprüngliche Plan. Aber wer weiß, vielleicht erwartet das Raku auch. Wir müssen ihm einen Schritt voraus sein. Weißt du noch wie der Spiegel ausgesehen hatte?", fragte ich sie. Maron legte einen Finger an ihr Kinn und hielt ihm im nächsten Moment vor ihr Gesicht. "Was ist?", fragte ich sie besorgt.
    "Mir war bisher gar nicht aufgefallen, was für trockene Hände du hast...", "Ist das gerade deine einzige Sorge?", fragte ich genervt.
    "Jedenfalls war mir aufgefallen, dass er sehr antik war, ich erinnere mich auch, dass über dem Spiegel ein Symbol in Form eines Schmetterlings eingraviert war...", brachte ich zur Sprache.
    Maron sah mich überrascht an.
    "Glaubst du das wir im Juwelier etwas über die Herkunft des Spiegels herausbekommen?"
    Ich lächelte sie an und zog eine Augenbraue hoch.
    "Noch besser wäre es, wenn wir etwas finden würden, dass ein ähnliches Symbol trägt. Wer weiß, was Raku noch für mächtige Gegenstände Besitzt. Vielleicht auch in dem Tresor des Juwelier. ", "Tolle Idee, wir maschieren einfach in den Juwelier und zwingen dem Verkäufer uns den Tresor zu öffnen."
    Marons Sarkasmus war gerade nicht aufmunternd.
    "Was machst du da?", fragte Maron verwirrt, während ich eine Nummer in meinem Handy eintippte.

    Katsuros Sicht:

    "Das reicht für heute! Geht unter die Dusche.", rief ich den Kendoschülern zu, die mich erschöpft ansahen.
    Einer von ihnen hielt mich zurück, während ich eigentlich zu meinem Spind wollte.
    "Kumiko... Sie waren schon immer gut gewesen... Aber sie sind ja sogar noch besser geworden. Was ist Ihr Geheimnis?", fragte er hoffnugsvoll. Ich legte ihm eine Hand auf die Schulter und sagte ruhig: "Training, einfach nur Training."
    Damit drehte ich mich um und ging in die Umkleiden. Mir war bewusst, dass das nicht die Antwort war, die der Schüler hören wollte, doch das entsprach der Wahrheit. Während unseren Aufenthaltes in Konoha habe ich sehr viel über das Schwert gelernt. Und mein Training an der sauberen Luft und diesen ruhigen Gegend hatte sich ebenfalls verbessert.
    Ich öffnete meinen Spind und legte meine Maske hinein. Das Vibrieren meines Handys ließ mich aufhorchen.
    "Yuki?", fragte ich verwirrt, als ich abnahm.
    "Hallo, großer Bruder! Ich hoffe, dass ich dich nicht störe.", antwortete sie mir.
    "Was ist mit deiner Stimme los? Bist du krank? Ich habe gerade meinen Kendounterricht beendet, wir können uns im 15 Minuten vor dem Schultor treffen und dann...", "Nein, bloß nicht!", unterbrach sie mich auf einmal, "Ich meinte, es ist wahrscheinlich nur eine kleine Erkältung, nichts Ernstes.", fügte sie noch schnell hinzu.
    "Wieso rufst du dann an? Ist wieder etwas passiert?", fragte ich besorgt.
    "Nein, es ist alles in Ordnung. Ich bin gerade in Toku, um für Mama eine Besorgung zu erledigen...", " Du bist was? Welche Besorgung?", fragte ich misstrauisch.
    "Mama hat mich gebeten ihr einen Spiegel zu kaufen, von den mal Miyako ihr erzählt hatte... Es handelt sich dabei um einen quadratischen Spiegel mit einem Schmetterlingssymbol darüber. Dummerweise hatte mich soeben eine Frau über den Haufen gerannt und der Spiegel ist mir zerbrochen... Weißt du zufällig, ob es noch so einen Spiegel gibt oder ein anderer Gegenstand mit so einem Symbol?", fragte sie.
    "Hm... Diesen Spiegel hatte ich einmal in unserem Familienbesitz gesehen. Aber ob es noch andere Gegenstände mit einem Schmetterlingssymbol gibt, kann ich nicht sagen. Höchst wahrscheinlich nur bei unserem Juwelier...", dachte ich nach.
    "Könntet du vielleicht beim Juwelier anrufen und veranlassen, dass ich selbst nachschaue? Ich will den Weg hierher nicht umsonst gemacht haben und mit leeren Händen wiederkommen. Den Spiegel habe ich leider zerbrochen, aber ich möchte unserer Mutter dann mit einem ähnlichen Objekt Freude machen.", bettelte sie mich am Telefon an. Der Juwelier würde ihr wirklich nicht den Tresor öffnen, dass waren nur Mitglieder meiner Familie erlaubt...

    Nach einem kurzem Telefonat mit dem Juwelier simste ich Yuki eine Nachricht, dass es in Ordnung wäre.
    Während ich das Handy zuklappte, überlegte ich, wieso ich plötzlich eine gewisse Unruhe verspürte.
    Yuki ist freiwillig nach Toku gefahren, obwohl mein Vater sie bedroht hatte, um für Mutter eine Antiquität zu holen? Der Spiegel und ähnliche Objekte mit einem Schmetterlingssymbol die sie erwähnte, waren eigentlich nicht für den öffentlichen Verkauf gedacht.
    Und ihre Stimme klang nicht krank, sondern nur anders...
    Wie die von Maron?
    Nach kurzem Zögern beschloss ich selbst nach Toku zu fahren. Obwohl Yuki meinte, dass alles in Ordnung sei, glaubte ich ihr nicht. Wenn es um meine Schwester ging, dann steckte sie immer in irgendwelchen Schwierigkeiten.

    Yukis Sicht:

    "Öffnen Sie den Tresor, mein... Ich meine, ihr Bruder hatte doch Ihnen bereits Bescheid gegeben!", donnerte ich auf dem Tresen des Juweliers. Der Kaufmann schaute mich verdutzt an und richtete dann einen entschuldigten Blick auf die erschrockenen Kunden, die zu uns herüber sahen.
    Dann drehte er sein Gesicht zu Maron.
    "Fräulein Kumiko, könnte ihre Begleitung etwas ruhiger sein? Ihr Verhalten verstört die anderen Kunden!", zischte er im Flüsterton zu ihr.
    "Reden Sie nicht so, als wäre ich nicht da!", ermahnte ich ihn.
    Maron stupste mich mit dem Ellbogen an und ich ergab mich, in dem ich etwas Abstand vom Tresen nahm.
    Sie wandte sich wieder dem Juwelier zu.
    "Aber meine Freundin hat nicht ganz Unrecht. Katsuro meinte, dass wir einen Blick in den Tresor werfen dürfen, um ein Geschenk für meine Mutter auszusuchen.", erklärte sie es dem Juwelier noch einmal im ruhigen Ton.
    Ich hätte am Liebsten den ganzen Laden zusammengeschrien.
    "Wie oft soll ich das noch sagen, wir haben keine Artefakte mit so einer Gravur. Herr Kumiko muss sich geirrt haben. Und ohne die Einverständnis vor meinem Vorgesetzten darf ich Ihnen den Tresor nicht öffnen. Richten Sie Herrn Kumiko mein Bedauern aus, aber dies ist mein letztes Wort. Auf Wiedersehen."

    Wir verließen den Juwelier und setzten uns enttäuscht an einer nahegelegenen Bank hin.
    "Und jetzt?", fragte Maron vorsichtig.
    Ich richtete mich nach vorne und schaute auf die befahrene Straße unter uns. Die ganze Sache schien aussichtslos zu sein, wenn ich doch bloß in meinem Körper wäre!
    Egal in welchen verzwickten Situationen ich steckte, irgendwie passierte immer ein Wunder... Doch jetzt schien dieses Wunder auf sich warten zu lassen.

    Hier in der Innenstadt herrschte ein risieges Tumult, lauter Menschenmengen die sich aneinander vorbei drängten.
    Maron hielt mich am Arm und zog mich zu sich zurück. Ich drehte mich zur ihr um und rieb mir dabei die Stelle, an der sich mich eben festhielt. Ich wusste gar nicht, dass ich so einen Griff hatte...
    "Du gibst einfach auf?", fragte sie mich ungläubig.
    Ich starrte sie wütend an.
    "Was bleibt uns den anderes übrig! In deinem Körper kann ich nichts ausrichten, nicht mal du kannst den Schicksalskristall verwenden. Wir können Raku nicht dazu bringen, dass er unsere Körper tauscht und wir können nicht mal mehr in die andere Epoche, um unseren Freunden zu helfen. Und jedes Mal wenn ich versuche etwas zu unternehmen, dann bringe ich dich und die Anderen in Gefahr. Vielleicht wäre es jetzt am sinnvollsten, wenn wir einfach aufgeben würden...".
    Der Schall von Marons Ohrfeige pochte in meinem Schädel. Ich sah sie zunächst erschrocken an, während die hellblauen Augen mich wütend anfunkelten. Ich sah Tränen darin aufkommen.
    "Sowas würde ich sagen, aber... Doch nicht du!", murmelte Maron ruhig, "Du bist seit etwa gerademal zwei Stunden in meinem Körper und vergisst jetzt schon wer du wirklich bist?".
    "Was soll das? Natürlich weiß ich wer ich bin!", rief ich ihr wütend entgegen.
    Sie tat so als ich meinem Namen vergessen hätte!
    "Was ich meinte... Was wäre wenn ich einfach nachgeben würde? Wir würden unsere Körper wieder bekommen und wieder ein sicheres und normales Leben haben...", gab ich ehrlich zu. Wenn ich mich entscheiden müsste, in die andere Epoche zu reisen oder die Menschen hier, die ich liebte zu schützen, würde ich Letzteres nehmen. Ja, ich würde mich für meine Familie entscheiden...
    "Aber mittlerweile geht es doch nicht mehr um dich allein! Wir sind jetzt alle beteiligt, dass kannst du nicht mehr ändern. Ich kann nicht sagen, ob du vielleicht Recht hast und unser Leben wieder einfacher wird. Aber ich kann dir sagen, wenn du jetzt einfach so aufgibst... Wird das Naruto, Sakura und die anderen zu spüren bekommen. Nicht nur du wolltest ein Versprechen halten! Mittlerweile sind diese Menschen aus dieser Zeit mir auch ans Herz gewachsen und mir ist ihre Zukunft nicht egal! Ich bin mir auch sicher, dass das Katsuro genau so sieht! Du bist unsere Verbindung zu ihnen, wenn du diese abkappst... Was würde sie denn an unserer Stelle tun?". Ich sah an ihr vorbei und dachte an Naruto... Wie er vor mir stand und wahrscheinlich im selben Ton wie Maron mit mir reden würde. Dann stellte ich mir sein Grinsen vor, wenn es ihm egal wäre, wenn wir in Schwierigkeiten stecken würden... Doch selbst wenn er dies sagen würde, er würde uns nicht im Stich lassen.

    "Aaaaahh! Na schön, aufgeben kommt nicht in Frage! Wir werden jetzt direkt in dieses Büro stürmen uns Raku stellen und unsere Körper wieder bekommen!", stieß ich aus und stapfte in Richtung Kumiko-Anwesen.

    Marons Sicht:

    Yuki drehte sich um und ging siegessicher vor. Ich jubelte ihr zu, bis zu dem Moment, wo ich verstand, was sie eben sagte. Ich lief ihr hinterher und rief dabei: "Yuki! Wie sieht überhaupt der Plan aus!". Im nächsten Moment löste sie sich in Luft auf, alles um mich herum verschwamm. Es sah für einen kurzen Moment so aus, als würde alles vernebelt sein, bis da nichts mehr war. Ich versuchte nach Yuki zu rufen, aber ich sah sie nirgends, alles um mich herum war weiß. Etwas feuchtes tropfte auf mich nieder und als ich aufblickte, fing es tatsächlich an zu regnen, über mir waren Wolken zu sehen. Das kam mir alles so wirklich vor, ich konnte die Kälte des Regens spüren und konnte es sogar riechen. Regen gemischt mit dem Geruch von Blumen. Ich blickte wieder nach vorne und erschrak, als ein Mann mit schwarzem Umhang mit dem Rücken gekehrt zu mir stand. Er schwebte wie ich Mitten im Weiß. "Ähm...Hallo?", wisperte ich leise und versuchte an dem Mann näher zu treten. Ich fiel beinahe rückwärts, als er sich etwas zu mir drehte. Diese Augen hatte ich doch schon mal gesehen... Ja, es war diese Augen Fähigkeit... "Ein Sharingan...", murmelte ich meinen Gedanken zu Ende. Der Mann mittleren Alters musterte mich von Kopf bis Fuß. Er hatte längeres schwarzes Haar und eine Narbe über seiner linken Augenbraue. "Sind Sie etwa... Yukis Vater?", das war mehr eine Antwort als eine Frage. Ja etwas an ihm erinnerte mich an Yuki... Er kam näher und beugte sich über mein Ohr. Dabei flüsterte er mir etwas hinein.

    Yukis Sicht:

    "Ich brauche deine Hilfe nicht!", schrie ich Miyako an, die plötzlich eben aufgetaucht ist. Sie ignorierte mich einfach und kniete sich neben Maron hin und fühlte ihre Schläfe. Als ich mich vorhin umdrehte, lag Maron auf einmal auf dem Bordstein. Ich schlug Miyakos Hand weg und funkelte sie wütend an. Es war doch kein Zufall, dass sie in dem Moment auftauchte, während Maron umkippte. Wollte sie uns aufhalten?

    Sie musterte mich mit ihren rehbraunen Augen. "Du bist Yuki, nicht wahr? Dieses Verhalten kann nur von dir sein.", sagte sie im ruhigen Ton.

    Wir beiden standen auf und sahen uns einfach nur an. "Du weißt also, was dein Bruder mit uns gemacht hat. Und jetzt? Willst du es für ihn beenden?", fragte ich gerade heraus. Sie richtete ihren Kumiko und zeigte auf Maron. Im nächsten Moment kamen zwei Männer, die sie auf eine Trage legten. "Hey! Lasst sie hier! Wo bringt ihr sie hin?", rief ich lautstark. Das Hämmern gegen die Arme hielt sie nicht davon ab, sie in einem Lieferwagen zu bringen. Ich sprang hinterher, wobei sich die Türen des Wagens hinter mir schlossen. "Miyako...", zischte ich wütend. Im Moment war es aber wichtiger Maron nicht aus den Augen zu lassen. Der Wagen rollte an und fuhr los. Wo brachten sie uns hin?

    Katsuros Sicht:

    "Sind sie sicher?", rief ich in das Telefon hinein. Ich biegte die nächste Straße vor Toku ab. Das Telefon warf ich auf den Beifahrersitz, nach dem der Juwelier meines Vaters mir bestätigte, dass meine Schwester etwas weiter weg vom Laden ohnmächtig wurde und meine Tante Miyako sie und ihre Freundin mitnahm. Ich wusste, dass es sich um die Freundin nur um Maron handeln konnte. Hoffentlich ging es Yuki gut...

    Yukis Sicht:

    Ich wurde unsanft in Miyakos Haus geschubst. Derweil trug ein Mann Maron, die immer noch schlief. Ich ermahnte ihn, dass er vorsichtiger mit Maron umgegen sollte. Ich bekam zur Antwort nur ein Fluchen, als er Maron auf dem Sofa ablegte. Die Männer gingen hinaus aus dem Raum und schlossen die Türen hinter sich. Derweil schaute ich mich etwas um, da ich vorher noch nie in Miyakos Haus gewesen war. Meine Mutter schwärmte immer wie groß und edel Miyako ihr Haus eingerichtet hatte. Tatsächlich hingen hier mehrere Gemälde, die von verschiedenen Künstler unterzeichnet waren. Die Möbel und der schmuckvolle Kronleuchter sahen sehr wertvoll aus. Aber Miyakos Geschmack wunderte mich nicht, schließlich war sie Kunsthändlerin und verstand den Wert dieser Dinge. Ich Strich mit der Hand über kunstvolle Fazierungen einer älteren Stehlampe, als Miyako mit einem Tablet in den Raum eintrat. Sie schloss die Tür hinter sich und balancierte das Tablett zur einer kleinen Komode, der neben dem Sofa stand, auf dem Maron schlief. Ich ging auf sie zu und bemerkte das auf dem Tablett eine kleine Schatulle stand. Darauf war ein Schmetterlingssymbol eingraviert. Könnten wir vielleicht damit unsere Körper tauschen?

    "In diesem Schmuckkästchen befindet sich nicht das was du denkst.", sagte Miyako und nahm Platz auf einem Stuhl. "Und was ist Dann da drin?", fragte ich misstrauisch. Sie holte einen Dolch raus und gab ihn mir. Der Griff hatte komische Einritzungen die ich vorher noch nie gesehen hatte. Es sah aus, als hätte jemand versucht Worte hinein zu Schnitzen.

    "Es gehörte deinem Vater.", erklärte Miyako auf meinem fragenden Blick. Meine Augen weiteten sich und richteten sich wieder auf das kleine Messer. "Dein Vater trug es damals bei sich als er in unsere Zeit kam. Zugleich lernte ich Auch Obito kennen. Bevor Akito seinen Bruder wieder in Vergangenheit schickte, gab er ihm seinen Dolch. Mit diesem Dolch und meinem Beschwörungsjutsu war es ihm möglich gewesen, wieder zu mir zurückzukehren. Genau für so einen Moment hatte er ihn mir für dich zurückgelassen", erzählte sie mir. "Und was hat jetzt Obito mit dieser ganzen Geschichte hier zu tun? Wenn dieser Dolch ihn wieder hierher holen kann, warum befindet sich dein Geliebter dann wieder in der Vergangenheit?", fragte ich sie neugierig. "Geliebter?", wiederholte sie überrascht. Ich hielt den Dolch in ihrer Richtung. "Natürlich! Ich bin doch nicht blöd! Das war doch der Grund, warum du ihm damals geholfen hattest, oder nicht?".

    Sie schloss nur die Augen und lächelte in sich hinein. "Es gab mehrere Gründe, wieso ich ihn zurückgeholt hatte. Aber das tut jetzt nicht zur Sache. Wie du ja bereits weißt, waren mein Vater und mein Bruder dagegen gewesen, dass du dich zwischen den Zeiten bewegst. Sie nehmen ihr Erbe und den Namen Kumiko sehr ernst und sind der Meinung, dass du eine Gefahr für Katsuro darstellst. Als einziger Erbe der Kumikos ist sein Schutz und sein Wohlergehen für den Clan am Wichtigsten. Sie fühlen sich auch gegenüber unserem Land verpflichtet, es vor ihrer Vergangenheit, voll mit grausamen Shinobis und unzähliger Kriegen, zu schützen.", "Ist ja schön gut, aber was hat das mit mir zu tun? So gesehen ist die Vergangenheit ein Teil von mir und ich habe den Schicksalkristall von meinem Vater geerbt. Ich trage auch Verantwortung! Wieso kann mich der Kumiko Clan nicht einfach in Ruhe lassen? Wieso muss jetzt ausgerechnet Raku hinter mir her sein, wobei er sich bis jetzt immer aus meinem Leben raushielt?", fragte ich sie und hielt mir die Hand an die Brust. Mir war bewusst, dass ich Katsuro und auch andere Menschen schon mal in Gefahr gebracht hatte, doch wenn ich jetzt auch noch Probleme in meiner eigentlichen Zeit hatte... Wem brachte das schon? "Genau deshalb werde ich dir helfen.", holte Miyako mich wieder auf die Erde zurück. Ich schaute sie verdutzt an. "Helfen? Wie denn?", fragte ich verwirrt. Sie stand vom Stuhl auf und schritt auf mich zu. Aus Reflex huschte ich zurück, als sie direkt vor mir stand. Auch wenn sie mir wirklich helfen sollte, so vergaß ich doch nicht... Ich konnte Miyako einfach nicht trauen, sie tat das nicht für mich, also welchen Vorteil erzielte sie sich davon? "Schneide dir in die Hand mit dem Dolch und konzentriere dich dabei auf den Wunsch deinen eigenen Körper wieder zu haben. Wenn du es richtig anstellst, dann bringt dich der Dolch zu den Mann der den Spiegel einst besaß. Du und deine Freundin müsst gleichzeitig in den Spiegel schauen, um eure Körper zu tauschen.", sie drehte grob meine Handfläche in ihrer, "Jetzt tue es endlich, bevor Raku oder einer seiner Leute euch hier finden!" In diesem Moment wurde das Schloss von der Tür aufgebrochen, wohl eher aufgeschnitten. Ich wollte mich beeilen und lief zu Maron. Ich nahm ihre kühle Hand in meine und schaute sie besorgt an. Ich weiß nicht, ob es wirklich funktionieren sollte, aber wir hatten sowieso keine andere Wahl mehr!

    "Yuki!", hallte es durch den Raum und Katsuro rannte auf uns zu. Bei seiner Stimme hielt ich inne. Ich sah ihn verdutzt an, wie er mir Marons aus meiner Hand nahm und sich ihre Hand an seine Wange legte. In seinem Blick konnte ich große Sorge herauslesen. Mir war diese verletze Seite, die er zeigte völlig neu. War er schon immer SO besorgt um mich gewesen? Ich legte ihm lächend eine Hand auf die Schulter und sagte: "Gut, dass du hier bist. Wir wollten uns nämlich gerade auf den Weg machen!". Katsuro musterte mich überrascht mit seinen braunen Augen. "Ähm... Maron?", fragte er verwirrt. "Fast... Naja eigentlich bin ich Yuki. Ich erzähle dir alles, wenn wir angekommen sind.", damit schnitt Ich mir den Dolch in die Handfläche und konzentrierte mich stark an das Ereignis mit dem Spiegel...Ja, diesen blöden Spiegel. Katsuros Stimme wurde allmählich taub für mich, ja das war es! Egal wohin uns der Dolch brachte, hoffentlich gelangen wir an unser Ziel...

    Fortsetzung folgt...

article
1489871433
Vom Schicksal zusammengeführt Teil 30
Vom Schicksal zusammengeführt Teil 30
Nach langer Wartezeit, geht es jetzt weiter mit Yukis Geschichte!
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2017-03-18
407D
Naruto

Kommentare (273)

autorenew

Sayuri (49948)
vor 36 Tagen
Habe diesen Teil (teil 30) durchgelesen, kann aber keine fortsetzung dazu findenˇˇ Aber ich hab mich sofort in die Geschichte verguckt^^ Genau wie in Sasuke... ok... ohn mag ich länger aber... ok ich schweife ab! Was ich eigentlich sagen wollte: Diese Geschichte brachte mich zum Weinen, Lachen und Kämpfen! Ich mache jetzt Ju-jutsu und Aikido, dazu kommt noch das gute Fechten^^ Also: DIESE GESCHICHTE IST DER ABSOLUTE HAMMER! Bitte mach weiter^^ diese FF macht mir echt Mut, in die Zukunft zu sehen und geradeaus zu sehen! Und ich habe gemerkt, dass ich durch die FF viel offener geworden bin. Einst war ich das kalte, einsame, verschlossene, stille, starke Mädchen(was ich eigentlich immer noch bin xD) aber ich bin inzwischen etwas offener geworden! Dank dieser FF! Ich suchte diese FF und kann den nächsten Teil gar nicht erwarten! Wann kommt er endlich?!

LG: Sayuri
CassyMoon (91700)
vor 114 Tagen
Hallo 😀
Ich liebe diese FF.
Deine FF ist so fesselnd, das ich nicht aufhören könnte zu lesen, weil ich wissen wollte, wie es weiter gehen wird. Anfangs im Anime mochte ich Saskue nicht so aber irgendwann doch, das war andauernd ein hin und her zwischen ich mag ihn oder ich mag ihn nicht. Aber jetzt mag ich Sasuke.
Bleib weiter so kreativ.Bleib gesund und munter.
Wir warten bis es weiter geht.

Die neue treue Leserin

LG CassyMoon

Morgen (47752)
vor 181 Tagen
Okay... xD ❤...
Mara01 ( von: Mara01)
vor 182 Tagen
Mir auch.
Morgen (39614)
vor 182 Tagen
Mir ist langweilig... xD 😘😚😻
Morgen (86027)
vor 185 Tagen
Es wird wohl noch einige Zeit dauern, bis Teil 10 rauskommt, da ich zurzeit nicht so viel Lust zum Schreiben habe... ❤
Morgen (87038)
vor 186 Tagen
Nett von dir... *grins*
Mara01 ( von: Mara01)
vor 186 Tagen
Upsi! Da hat jemand wohl nicht richtig gelesen! *schließe kurz meine Augen, atme tief durch* Alles gut...Ein...und Aus...*öffne sie wieder* Ich meine jetzt aber, dass ich einfach glücklich darüber bin, dich kennengelernt zu haben! ^-^ Ansonsten würde ich jetzt vielleicht was anderes machen...
Morgen (54607)
vor 187 Tagen
@Luchsiii Interessant... Würdest du Schattenpfote etwas weniger killen lassen?@Mara Falke ist schon tot... ^^ Aber keine Sorge, es wird noch mehr mit Jäger sein... Ach ja, Schattenpfote fühlte sich eben ungeliebt und eigentlich will sie ja niemanden killen. Ihr meister Zorn kommt davon das Spinnwebenfell sie schlichtweg ignoriert hat und Mondsteinpfote vorgezogen hat. Und Metallpfote wusste überhaupt nichts von Schattenpfotes Gefühlen. Er War eben verliebt...
Liebe macht blind!
Mara01 ( von: Mara01)
vor 187 Tagen
Und noch was: FALKE MUSS STERBEN! (Klingt so ungewohnt brutal...) Schließlich brauchen wir noch etwas Einzelläufer Action! ^-^
Alle: JETZT 💗, MARA!
Ich: *Kopf nach unten* Zooriee...Wollte nur Kritisch sein...
Mara01 ( von: Mara01)
vor 187 Tagen
...Ich bin sprachlos. Empört. Ich muss sagen, Schattenpfote wird jetzt zwar gehasst, aber die überreagiert etwas. Wenn ihr Bruder sich verliebt, ist das seine Sache. Aber ihr Bruder hätte auch nachdenken können...Pfff!
Luchsiii ( von: Luchsiii)
vor 187 Tagen
Uiiiii *o* Hätte nicht erwartet dass Falke jetzt auch stirbt ^^ Und auf deine Frage: Ich glaube mir gefällt Metallpfote besser. Schattenpfote ist mir ein bissle zu... weiß auch nicht. Sobald sie jemanden sieht killt sie den halt haahah lol xD
Morgen (94140)
vor 199 Tagen
@Mara01 😂 uuuuund DANKE!!!
Mara01 ( von: Mara01)
vor 199 Tagen
Gute Frage, Morgen. Aber ich finde das Kapi wie jedes andere von dor mega geil! Ich freue mich auf Streuner-Action!
(btw habe Jäger falsch in Erinnerung gehabt, da sie eigentlich schwaschwarz ist und nicht braun...Fehler passieren mal ^.^)
Morgen (59018)
vor 200 Tagen
Sagt mal, redet ihr gerade mit mir oder mit jemandem anderen?
yukiyuriyumi ( von: yukiyuri)
vor 268 Tagen
Es tut mir sehr leid, dass das nächste Kapital auf dich hat warten lassen. IcH hatte eine Schreibblockade und wusste erstmal nicht wie ich weiterschreiben sollte, hoffe daß euch das Kapital trotzdem gefällt^^
http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1489871433/Vom-Schicksal-zusammengefuehrt-Teil-30
Viel spaß, LG yuki
Neko-chan (06342)
vor 361 Tagen
Und weitere 99 Tage sind vorbei...
Kommen eigentlich noch irgendwann weitere Kapitel?
Deine Story ist die einzige die ich eigentlich aktiv verfolgt habe im Naruto Fandom,aber ohne weitere Kapitel von dir hab ich irgendwie aufgehört im Naruto Fandom Aktiv zu sein :(
Naja ob es weiter geht weiß ja nur die Zukunft...

LG Neko-chan
Pysibble_SLS (04413)
vor 455 Tagen
Hmm Ich warte auch schon Geduldig :( ... freu mich schon
Neko-chan (58935)
vor 460 Tagen
@maddiex55x
Das ist eine gute Frage die mir mittlerweile auch schon so ca. seit 105 Tagen durch den Kopf schwirrt D:
maddiex55x (75291)
vor 462 Tagen
wann kommt denn ein neues kapi?🤔