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Die Weasly-Zwillinge...&ich

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10 Kapitel - 6.603 Wörter - Erstellt von: Samia Aurora Green (Joy) - Aktualisiert am: 2017-07-30 - Entwickelt am: - 1.950 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 6 Personen gefällt es

Hallo! Es geht um ein Mädchen namens Samia Aurora Green. Ihr dürft ihre Geschichte, die in Harry Potters magischer Welt spielt, miterleben- vom Hogwartsbrief über den Krieg bis hinzu alledem, dass danach geschehen wird.

(Ich halte mich NICHT an "Harry Potter 8"/ "Das verwunschene Kind weil so meine Fortsetzung nicht gehen würde und ich mag das Buch persönlich nicht wirklich.

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    Mein Blick war starr auf die Wand gegenüber gerichtet. Die vielen Kuhlen waren im Prinzip echt interessant, nur halt...



    "Samia! Samia! Komm doch!", erklang die aufgeregte Stimme meiner Mutter. Warte mal! Aufgeregt? Meine Mutter ist nie aufgeregt. Ich stand langsam auf.

    Gestern wurde ich 11. Enttäuscht war ich sehr, als keine Eule kam. Nur Eulen mit Glückwünschen, aber nicht die Eule...

    "Samia! Komm sofort runter!" "Meine Güte ich komme ja!", rief ich und stürmte zu meiner Mutter in die Küche. "Was?", motzte ich sie an. Sie seufzte, sagte dann: "Samia, sie ist gekommen. Die Hogwarts-Eule!" Sie nahm mich an der Hand und führte mich ins Wohnzimmer. "Da!" Sie zeigte auf einen braunen Lappen, der irgendwie echt irre flauschig aussah. Aber nicht wie eine Eule. Sie ist verrückt! Schon wollte ich mich umdrehen und wieder in mein Zimmer gehen, als der Lappen sich bewegte. "Uh! Schuuuhu!", tönte es von dem lebendig gewordenen Lappen. Begeistert trat ich einen Schritt näher. Das war kein Lappen, das war eine sehr müde Eule mit sehr zerzaustem Gefieder in einer sehr komischen Pose. Wie sie da auf dem Tisch lag, das sah einem Lappen WIRKLICH ähnlich. "Was ist mit ihr passiert?", fragte ich und trat noch einen Schritt näher. "Ich weiß es nicht. Aber das das sie im Schnabel hat ist wichtiger!" "Oh Mama, bring mehr Tierliebe auf.", zischte ich und nahm die Eule sanft in den Arm. "Süß", murmelte ich und strich ihr über den Kopf. "Hol mal Kekse, bitte, Mama.", sagte ich schnell und setzte mich mit der Eule auf's Sofa. "Du bist aber für eine Eule relativ klein, weißt du das?", murmelte ich. Da kam meine Mutter mit den Keksen.



    Meine Mutter ist eine relativ schöne, eher kleine Frau mit einem blonden Lockenkopf und blauen, strahlenden Augen. Sie ist eine ruhige, unspontane, freundliche und relativ langweilige Person. Ganz im Gegensatz zu meinem Papa; der ist ein eher großer Mann mit schwarzen kurzen Haaren, grüne Augen und einer großen Narbe an der linken Hand, die durch was weiß ich entstand. Er sagt immer, in einem harten Faustkampf, in dem außerdem noch Messer erlaubt waren, aber keine Zauberei, hatte sein Gegner sie ihm zugefügt, er ihm allerdings zahlreiche mehr. Ob ihm zu glauben ist... Weiß nicht.

    Ich nahm einen Keks und gab ihn der Eule. Die gab mir feierlich den Brief und aß den Keks auf. Ich las den Hogwarts Brief etwa fünf mal durch, bevor ich jubelnd durch das Haus tanzte. "Was ist da los?", schrie mein Papa aus seinem Arbeitszimmer. "Nichts, außer dass ich nach Hogwarts gehen werde!", rief ich unschuldig.

    Es wurde gefeiert. Die Eule musste wohl in einen Sturm gekommen sein, und wir dachten schon ich wäre nichtmagisch. Ein Squip. Mein Vater zeigte sich als besonders großzügig und verbrachte mit mir und meiner Mutter einen langen und schönen Tag in der Winkelgasse und außen rum- d.h. auch in der Muggelwelt. Nachdem wir alles besorgt haben, spendierte mein Vater Kuchen, Kaffee für Mama und Papa und einen Kakao für mich. Oh ja, der Tag war schön. Und als wir zurück nach Hause gingen, sah ich dass es der Eule schon besser ging. "Wir haben kein Haustier für dich.", murmelte Mama wie zufällig. "Aber Schatz, darüber haben wir doch schon gesprochen!", protestierte mein Vater lachend. Meine Mutter nickte. "Samia, die Eule ist deine Eule. Ich und dein Vater haben sofort nachdem du eingeschlafen warst mit Mr. Dumbledore Kontakt aufgenommen. Er hat nichts dagegen und sagte, dass der junge Cold, so heißt er, eh viel zu neugierig, unbedacht und unkonzentriert ist, als dass er wirklich oft etwas für Hogwarts hätte tun können. Aber wir haben gesehen er gefällt dir..." "Oh ja! Danke Mama! Danke Papa!", rief ich, umarmte beide und schloss schließlich auch noch Cold in die Arme.

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    "Tschüß!", sagte Mama. Ein letzter Kuss auf die Stirn, dann rannte ich los, direkt in die Wand zwischen Bahngleis 9 und 10. Eine andere Welt empfing mich, nun drängten sich Hexen und Zauberer mit großen Hüten, Anzügen oder Kleidern. Ich betrachtete leicht verloren all die Menschen. Ich zog mein schweres Gepäck hinter mir her, und als ich in den Hogwarts-Zug einsteigen wollte hatte ich das Problem, meine Sachen nicht mitschleppen zu können. Ich versuchte einiges, doch nichts klappte, und Cold krähte empört. Entschuldigend grinste ich ihn an. "Na? Probleme?", sagte ein rothaariger Junge der an mir vorbeikam. Ein zweiter kam, er sah völlig gleich aus. Zwillinge., dachte ich nur. "Die wollen wir lösen.", grinste der andere Junge und packte mein Gepäck und hievte es leichter Hand hoch. "Danke.", murmelte ich verlegen. Der Junge gab mir mein Zeugs wieder, nachdem ich eingestiegen war. Ich lächelte den Zwillingen abermals zu, dann drehte ich mich um und suchte einen Platz. Ich fand ein komplett leeres Abteil. Ich stellte Cold's Käfig neben mich und schaute aus dem Fenster. Nach und nach leerte sich Gleis 9 3/4. Fast alle waren eingestiegen. "Sorry, aber es gibt kein freies Abteil mehr.", sagte eine Stimme hinter mir. Mal wieder die Zwillinge. "Setzt euch nur.", sagte ich schnell und zeigte auf die Plätze mir gegenüber. Die beiden setzten sich. "Mein Name is George.", erklärte der der rechts saß, "und meiner Fred." "Nachname?", forschte ich nach. "Du heißt Nachname? Was für ein schlimmer Name.", grinste der rechte, also George. Fred erklärte: "Weasley!" "Okay, toll! Mein Name ist Samia Aurora Green.", murmelte ich. "Sollen wir dich Samia nennen? Oder doch lieber Aurora?" "Ehrlich gesagt, Aurora finde ich sehr sehr schön, aber Samia ist nunmal der Name den jeder benutzt. "Schon klar, Samia.", nickte Fred, "ich heiße auch Frederick aber so nennt mich keiner." Ich musste grinsen. "Frederick.", wiederholte ich. Dann sagte ich unschuldig: "Schlimmer Name." Fred grinste auch. "Schokolade? Irgendwas zu futtern? Kekse? Schokofrösche?", dröhnte eine Stimme in unser Abteil. Die Süßigkeiten-Frau. Ich und George und Fred wechselten kurz einen Blick...

    Eine Stunde später saßen wir umgeben von Schokofrosch-Verpackungen. Die Karten mit den Personen darauf hatten wir gerecht aufgeteilt. "Mann, bin ich voll!", stöhnte Fred, der am meisten von uns gegessen hatte. "Warum frisst du auch so viel?", erwiderte George. Ein paar Schoko-Frösche waren noch übrig. "Für nachher.", beschloss ich und packte sie weg. "In welches Haus wollt ihr kommen?", fragte ich. "Gryffindor, was denn sonst?", grinste Fred, George nickte. "Ich eigentlich auch.", erklärte ich.

    "Hogwarts. Es ist noch zauberhafter, als ich es mir vorgestellt habe. Wow.", murmelte ich, als wir kurz darauf die Große Halle betraten. So war riesig und eindrucksvoll- und voller fremder Leute. "Cool", meinte der eine Weasley-Zwilling. Der andere nickte. "Ja, und stell dir vor, wieviele Streiche man all diesen Leuten spielen könnte!" Begeistert schauten sie sich an. "Wer von euch ist Fred?", fragte ich. Der eine rief: "Ich, wer denn sonst?" Ich grinste, kramte in meiner Hosentasche und zog ein Armband hervor. Ein schwarzes, stinknormales Armband. Ich gab es ihm. "So, jetzt kann ich euch unterscheiden.", behauptete ich. Fred zog es an, doch George lachte: "Ganz ehrlich, ich glaube nicht, dass er das morgen noch einmal anzieht." "Psst!", schnauzte ein Lehrer uns an. Die Neuen wurden nacheinander in die verschiedenen Häuser eingeteilt. "Green, Samia Aurora!", rief McGonnagall.
    Ich rannte zum Sprechenden Hut und setzte ihn mir auf. Was haben wir denn da? Slyhterin? Nein. Ravenclaw? Sehr klug, aber nicht ehrgeizig. Nein. Hufflepuff? Hm. Nein. Das wäre nicht der richtige Ort für dich. Gryffindor? Ich weiß nicht..., dröhnte eine Stimme. Die vom Hut. Egal wohin, beeile dich bitte!, meinte ich leicht verärgert zu dem Hut. Ich habe mich entschieden... "GRYFFINDOR!" Sein plötzlicher Schrei erschrak mich und ich riss mir den Hut eilig vom Kopf und legte ihn wieder hin. Dann stürzte ich zum Gryffindor-Tisch. Hier und da flüchtiger Applaus, dann war die Aufmerksamkeit wieder auf das weitere Geschehen gerichtet. Ich setzte mich neben ein freundlich wirkendes Mädchen. Sie hatte blondes Haar, das bis zur Hüfte reichte, hellblaue Augen mit einem Stich ins dunkle und ein schüchternes Lächeln, das sehr unsicher wirkte. "Hi! Ich bin Samia und neu hier.", stellte ich mich vor. "Ich bin auch neu hier. Mein Name ist Daisy. Daisy Longway.", sagte sie höflich. Ich grinste sie an, um die Stimmung etwas zu lockern, und hörte dann dass McGonnagall rief: "Weasley, Fred." Er kam nach Gryffindor. George auch. Sie setzten sich neben uns. "Hurra, wir sind alle hier!", jubelte ich und freute mich riesig. "Das hier ist Daisy.", stellte ich sie vor. "Gänseblümchen?" Freds Ruf war eine Mischung aus Verwunderung und Misstrauen. "Nee, doch nicht Daisy.", murmelte er kopfschüttelnd. Daisy zuckte zusammen und meinte: "Daisy ist ein sehr wohl bekannter und beliebter Name!" "Passt schon, reg dich nicht auf", grummelte George. "Ihr seid echt nervig", grinste ich und drückte George neben mich auf den Stuhl. "Willkommen an alle Neuen und willkommen zurück an alle anderen.", rief Dumbledore in diesem Moment und alle Schüler verstummten und hörten zu. Er fuhr fort, erzählte dies und das, über Regeln und was uns bevorstand; ich hörte aufmerksam zu, doch die Zwillinge tuschelten unaufhörlich und schmiedeten irgendwelche Pläne. "Und dann fällt der Schlabbereimer auf seinen Kopf- genial!", sagte George in diesem Moment. "Jaa, und der wird noch griesgrämiger gucken!", freute sich Fred. "Halt mal. Wer?", fragte ich sie. "Na, der mit den dunklen Haaren dort. Wie hieß er gleich? Snope? Nein... Snake?" "Snape", verbesserte Daisy ihn vorsichtig. "Sag ich ja", meinte George und fuhr weiter mit dem Pläne schmieden fort. "So, und nun bedient euch!", meinte Dumbledore und just in diesem Moment deckten sich die Tische selber. "Fantastisch!", meinte Daisy und blickte auf ein paar besonders große Kuchenstücke. Ich grinste und sagte: "Das ist der Nachtisch, Daisy!" Daisy grummelte etwas von wegen "Pech gehabt" und schnappte sich ein Stück. George aß Kaninchenbraten, Fred bediente sich an Pellkartoffeln und ich begnügte mich mit Nudeln mit Tomatensoße.

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    Eine Schülerin aus der 6. Jahrgangsstufe sollte den Neuen den Weg zum Gryffindor-Gemeinschaftsraum zeigen. Aufgeregt redend gingen George, Fred, Daisy und ich ihr hinterher. "Passwort?", fragte eine gutgenährte Dame etwas unwirsch. Ihr Portrait war- meiner Meinung nach- hässlich. "Lakritz", murmelte die Ältere, das Bild schwang auf und wir kletterten durch das Loch in der Raum. "Gemütlich hier", meinte George. "Findet ihr?", fragte ein fremder gleichaltriger Junge. "Jup", meinte Fred und ließ sich in einen roten Sessel nieder. "Wer seit ihr?", fragte der Junge. "Ich bin George", erklärte Fred. Verwirrt blickte ich sie an. Ich hatte doch DIE GANZE ZEIT darauf geachtet, sie nicht zu vertauschen! "Joa, und ich bin Fred", sagte George freundlich. "Okay", meinte der Junge und wollte etwas hinzufügen, als Fred losprustete: "Nee, Spaß, ich bin Fred" "...und ich George!", George grinste. Ha! Hatte ich also doch Recht! "Uh... Tja, ich bin Lee, Lee Jordan, und die Mädchen sind?", fragte Jordan. "Ich bin Samia Aurora Green, und das hier ist meine Freundin Daisy.", antwortete ich knapp, sagte dann: "Daisy, schau mal, ne Liste, wer mit wem im Zimmer ist!" Begeistert musterten wir sie, dann sagte Daisy: "Schau! Wir sind zusammen in einem Zimmer!" Erfreut lachte ich, dann las ich: "Oh, es kommt auch noch eine Rain dazu!" "Rain? Was für ein wunderbarer Name!", murmelte Daisy. Sie gähnte herzhaft. "Gehen wir schlafen?", fragte ich munter. Wir betraten unseren Schlafraum. Er war klein, beinahe kuschelig, besaß ein Schrägdach, ein Doppelhochbett und ein normales. Und in einer freien Ecke war... Ein Mädchen. Sie hatte den Blick auf ihre Hände gerichtet, mit denen sie - vermutlich- ein Brief oder so festhielt. "Hi!", meinte ich und wollte mich vorstellen, als sie säuerlich sagte: "Aaah, eine Reinblüterin, die kein Problem mit den Weasleys hat, und eine dreckige Halbblüterin!" Ihr Ton war vorwurfsvoll. Ich rief: "Nein, ich habe sehr wohl kein Problem mit den Weasleys", während Daisy schrie: "Nur, weil Papa Muggel ist, bin ich nicht dreckig! Außerdem, Papa weiß von der Zauberwelt und liebt sie!" "ABER MAN DARF MUGGEL NICHT VON DER ZAUBERWELT ERZÄHLEN!", schrie die Fremde. "Äh, ja, freut mich auch, dich kennen zu lernen.", sagte ich grinsend und sagte zu Daisy: "Wo willst du schlafen?" "Im Hochbett! Aber mit dir, und nicht mit..." Sie schaute das Mädchen an. "...Rain. Rain Wodwore, und ihr?", sagte Rain und auf eine seltsame Weise klang sie freundlich. "Daisy Longway, aber das wusstest du ja anscheinend schon.", murmelte Daisy verärgert. "Samia Green, freut mich.", erklärte ich und gab ihr die Hand. "Ich hab nur eure Namen gelesen und vermutet, dass ihr es seid. Und dann hab ich dich, Samia, bei den Blutsverrätern gesehen." "Blutsverräter?", fragte ich überrascht. "Die Zwillinge meinst du?" "Ja, die meine ich!", sagte Rain süß-sauer. "Die sind vollkommen in Ordnung! Man, wieso bist du nicht in Slytherin?", rief ich aus. "Man, wieso sollte ich? Aber natürlich wär's mir lieber.", brummte Rain. Das kann ja heiter werden..., dachte ich. Dann sagte ich zu Daisy: "Also..." Gleichzeitig sagten wir: "Ich will oben schlafen!" "Okay, dann halt du!", riefen wir gleichzeitig. "In Ordnung, danke!" Schon wieder gleichzeitig. "Oh man", stöhnte Rain und legte sich auf das Einzelbett. "Na gut, ich schlaf unten.", gab ich nach und Daisy kletterte freudenstrahlend hoch. Koffer auspacken? Keine Zeit. Zu müde. Ich ließ mich aufs Bett fallen und schlief sofort ein...

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    Als ich am nächsten Morgen aufwachte, wusste ich nicht ganz, wo ich war. Es dauerte eine Weile, bis es mir wieder einfiel- Hogwarts, Zwillinge, Gryffindor, Daisy, Schlafraum, Rain. Ich tastete nach dem Lichtschalter, fand aber keinen. "Lumos", flüsterte Rain und ihr magisches Licht auf der Spitze des Zauberstabs beleuchtete den Raum. "Du kannst das schon?", fragte ich, und war erstaunt. "Extra Stunden bei Mom", murmelte Rain und lächelte stolz. Irgendwie mochte ich sie ja! Sie flüsterte: "Lass uns aus dem Zimmer gehen, ja? Daisy schläft noch" "Klar. Ob wohl sonst schon wer wach ist?" Ich schlich mit Rain in den Gemeinschaftsraum. Schwach beleuchteten Fackeln den Raum, der ansonsten völlig in Dunkelheit getaucht war. Ich ging zum Fenster. Der Mond beleuchtete die Gegend und die Sterne sahen unglaublich hübsch aus. Ich ließ mich in einen Sessel fallen und Rain ging auf ein Sofa neben mir. Mit einer leichten Handbewegung machte sie Feuer im Kamin; perplex starrte ich sie an. "Du weißt schon, Stunden bei Mom", brummte Rain und starrte ins Feuer. Ich schüttelte leicht den Kopf und flüsterte ihr zu: "Du bist sehr begabt, habe ich recht?" Das Feuer knisterte. "Nein... Meine Mom hat es mir beigebracht", behauptete Rain weiter. Ach, egal, dachte ich und sagte: "Okay... Erzählst du mir was von deiner Familie?" "Nein" "Aber ich tue es, okay?", fragte ich- und bekam keine Antwort. "Also gut...", sagte ich und wollte noch ein ^Ist egal^ hinzu fügen, als sie sagte: "Ich habe drei Brüder, eine super Mama und einen toten Vater" Darauf folgte bedrücktes Schweigen. "Oh... Tut mir leid", flüsterte ich nach kurzem Zögern. "Ist schon okay!" Bei diesen Worten sah ich, wie eine einzelne Träne ihre Wange runterlief. Ich setzte mich wortlos neben sie und strich die Träne weg. Einen Moment lang saßen wir so da, stumm, in Gedanken versunken und ich könnte schwören, das Rain ein bisschen lächelte. "Hey, was n' hier los?" Die Stimme kannte ich doch! Ich wirbelte herum. George. Nein! Fred? Mein Blick wanderte zu seiner linken Hand, wo er gestern mein Armband getragen hatte. Da war aber keins- also doch George. Ich rückte beiseite und er setzte sich neben mich. "Wir sind früh aufgewacht", murmelt Rain, und seltsamer Weise war ihre Stimme so kalt und schneidend wie so oft. George hatte keine Chance zu bemerken, dass es ihr schlecht ging, und so meinte er fröhlich: "Oki-doki, aber ich bin noch müde" Er gähnte wie zum Beweis und lehnte sich an mich. Zwei Minuten später schlief er. Ich saß also zwischen einem schlafendem George und einer fast weinenden Rain. Super! So hatte ich mir meinen ersten Hogwartstag immer schon vorgestellt!

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    SORRY!

    Ich habe einen RIESIGEN Fehler gemacht; im Titel habe ich "Weasly" aber es heißt Weasley!

    Das ist ein verdammter Fehler! Bitte beachtet ihn nicht...:/

    Entschuldigung...

    Danke an alle, die das trotzdem lesen 😏

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    Stunden später saßen wir am Frühstückstisch. Die Weasly hatten sich mit diesem Lee angefreundet (naja sie mögen sich, glaube ich, wirklich, aber mit Jungsfreundschaften kannte ich mich zu dem Zeitpunkt nicht aus), und so saßen wir, Daisy, ich und Rain in einer Reihe, und George, Fred und Lee uns gegenüber. Es gab köstliches Frühstück mit allem, was das Herz begehrt, doch ich hatte keinen Hunger. Ich starrte auf mein Brot. George fragte: "Hey, alles okay?" Da sah auch Fred zu mir. "Du bist bleich...", sagte er. "Ist dir schlecht?", fragte Daisy, sie klang besorgt. Ich schenkte ihnen allen ein Lächeln und sagte: "Nein, nein, geht schon... Ich habe nur kein Hunger" In diesem Moment zog sich mein Magen schmerzhaft zusammen und mir wurde übel. "Ich geh in die Krankenstation, okay?" Ich stand auf. Rain auch, sie fasste mich an der Hand und sagte: "Aber doch nicht allein!" Fred nickte zustimmend. "Ich komme mit", sagte er, doch Rain schüttelte knapp den Kopf und zog mich mit sich. "Wo ist die Krankenstation?", fragte Rain einen großen Schüler. Der lächelte sie herablassend an und beschrieb ihr den Weg. Doch Rain ließ sich nicht einschüchtern, hörte aufmerksam zu und sagte dann: "Danke! Aber das Grinsen kannst du dir beim nächsten mal ruhig verkneifen" Der Schüler blickte sie erstaunt aber sauer an. Rain ging einfach mit mir weiter.

    In der Krankenstation war es kuschelig; doch hier wollte ich nicht hin. "Das ist mein erster Tag! Der Unterricht!", sagte ich verzweifelt und hielt mir den Bauch. Rain tätschelte meine Hand und erwiderte: "Die Typen hier können dich bestimmt in nullkommanichts heilen" "Die Typen hier sind eine einzelne Frau", sagte eine hohe Stimme zu uns. "Aha! Da sind sie ja. Meine Freundin hier hat eine Magenverstimmung, heilen Sie sie mal kurz? Wir müssen in den Unterricht. Beeilen Sie sich!", meinte Rain und zeigte ungeduldig auf mich. Ich grinste breit. Die Frau rief: "Ich verbiete mir diesen Ton" Trotzdem tippte sie kurzerhand mit dem Zauberstab auf meinen Bauch und alle Übelkeit war weg. "Los jetzt", sagte Rain und wir hasteten zurück in die Große Halle. "Da seid ihr ja! Hier sind unsere Stundenpläne", meinte Fred (der mit dem Armband ^^), streckte mir und Rain je ein weißes Papier hin. Aufgeregt las ich es

    Montag:
    1. Stunde: Zaubertränke
    2.Stunde: Zaubertränke
    3. Stunde: Zaubereigeschichte
    4. Stunde: Verwandlung
    5. Stunde: Verwandlung
    6. Stunde: Pflege der magischen Geschöpfe


    Gerade als ich auch die anderen Tage lesen wollte, zupfte jemand an meinem Ärmel. "Samia, komm jetzt endlich!" Es war George (der ohne das Armband)- alle anderen waren bereits an der Tür. Mit einem Lächeln ging ich mit George zu ihnen und dann rannten wir los- wohin noch einmal? Rain blieb stehen und musterte ärgerlich ihren Stundenplan. "In die Kerker", sagte Daisy. "Nicht ^Keller^?", fragte Lee Jordan. "Los jetzt!", rief ich, als alle durcheinander quasselten. Ich rannte voraus, flink wie ein kleines Wiesel und schneller als die anderen kam ich bei den Kerkern an. Ich riss die Tür auf. "10 Punkte Abzug für Gryffindor wegen Verspätung!", rief ein dunkelhaariger Mann mit nun wütend funkelnden Augen. "Tut mir leid, Professor", sagte ich ehrlich und eilte auf einen Platz, die anderen auch. Ich setzte mich schnell, und Daisy setzte sich neben mich. Hinter uns saßen die Zwillinge, vor uns Rain, Lee Jordan hatte sich neben einen freundlich wirkenden Jungen gesetzt. Einen Moment lang hatte ich Mitleid mit Rain, die ganz allein saß, doch dann wurde ich abgelenkt. "Seid ihr denn von allen guten Geistern verlassen? DIE ERSTE UNTERRICHTSTUNDE, meine Lieben!", rief der Mann. "Also gut", fuhr er ruhiger fort, "ich bin Professor Snape. Ich unterrichte das Fach Zaubertränke" Das letzte Wort sagte er laut und deutlich, aber irgendwie geheimnisvoll. "Wer kann mir sagen, was das ist?", fragte Mr. Snape und mehrere Hände schossen in die Höhe- darunter auch meine. "Mrs.", er schaute auf eine Liste, "Green. Warte, Green?" "Ja, Green", sagte ich. "Hm... Okay, legen Sie los, Mrs. Green", sagte Snape mit einem Lächeln, das lauernd wirkte. "Zaubertränke ist das Fach der Neugier. Aber trotzdem ein sehr ernstes Fach. Man lernt gefährliche, aber auch schöne, nützliche oder lebensrettende Tränke kennen.", sagte ich deutlich. "5 Punkte für Gryffindor", murmelte Snape und befahl dann: "Das auf die erste Seite eures Hefts schreiben! Diktieren Sie es bitte noch einmal für uns", sagte er zu mir. "Zaubertränke ist das Fach der Neugier. Aber trotzdem ein sehr ernstes Fach. Man lernt gefährliche, aber auch schöne, nützliche oder lebensrettende Tränke kennen.", wiederholte ich Wort für Wort und von überall er tönte ein leises Kratzen der Federn. Schnell schrieb ich es selber auf. "Gut", durchbrach Snape die Stille, "kann mir jemand einen nützlichen Trank nennen?" Hände flogen nur so hoch, streckten und winkten und suchten Aufmerksamkeit. "Ja, Mrs. Nowadays?", fragte er ein blondes Mädchen mit kastanienbraunen Augen. "Vielsaft-Trank!", rief sie und sie lächelte stolz. "1 Punkt für Slytherin", frohlockte Snape und schaute sich um. "Und einen gefährlichen, bitte? Mrs. Green, ja?" "Es ist verboten, aber durchaus gefährlich. Der Liebestrank!", sagte ich, und Gemurmel stieg auf. Ich hörte ein leises ^Streberin^, doch ich beachtete es nicht. Ich wartete auf eine Reaktion von Snape. Dieser starrte mich kurz an, ich merkte es. Dann rief er: "Ruhe!", und kritzelte noch viele weitere Tränke und ihre Bedeutung auf die Tafel- und wir schrieben ab.

    Dann hatten wir Zaubereigeschichte; es war einfach nur öde. George und Fred waren das einzig interessante mit ihren Witzen, hin und wieder prustete jemand los, sobald sie die Namen wichtiger Leute der Vergangenheit veränderten oder streckten und einen Mist laberten. Als sie sagten, dass Mr. Donar, ein berühmter Kobold, der einen Krieg anführte, eigentlich Mr. Donat hieß, platzte ich vor Lachen. Jedes Mal davor hatte ich es verkniffen, jetzt kam alles raus. Ich lachte und wischte mir Tränen aus den Augen und lachte weiter. "Mr. Weasley, Mr. Weasley und Mrs. Green, heute Abend nachsitzen!", rief der Lehrer und schaute uns böse an. "Entschuldigung", sagte ich und senkte den Kopf. "Sie nicht, Mrs. Green, geht schon in Ordnung. Aber IHR!, Weasleys!"

    Dann begann Verwandlung bei Mrs. McGonnagall. Ihr Unterricht machte Spaß. Als erstes versuchten wir, einen braunen Stift in einen grünen zu verwandeln.
    Allerdings mochte ich die Lehrerin selbst nicht. Viel zu streng!

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    Zeitsprung: Ein Monat später

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    Ich saß am See und starrte gedankenverloren ins Wasser. Fred setzte sich neben mich. "Samia? Alles okay? Was machst du hier so ganz allein?", fragte er. Ich lehnte mich an Fred. "Ich habe einen Brief bekommen", stotterte ich, "von Mutter. Mein Vater...", ich atmete tief ein. "Was ist mit ihm?", fragte Fred vorsichtig. "Er hatte einen Unfall. Er wurde schwer verletzt gefunden.", flüsterte ich und schaute Fred an. Fred murmelte: "Hey... Tut mir leid" Da kam auch George dazu. Er hatte alles mitgehört, und setze sich auf meine andere Seite. "Was hat er denn gemacht?" "Niemand weiß es. Vielleicht wurde er überfallen.", sagte ich und lehnte mich an die Beiden. George schaute mich an und sagte nach kurzem Schweigen: "Ich kann mir nicht vorstellen, wie du dich fühlst" Nun. Ich fühlte miserabel, ängstlich, wütend, traurig. "Mein Vater bedeutet mir sehr viel. Es steht schlimm um ihn, und hätte man ihn nicht rechtzeitig gefunden, wäre er gestorben. Ja, im St. Mungo ist er gut aufgehoben, aber...", erklärte ich zögernd, "ich bin so unfassbar geschockt. Ich meine... Ich hätte ihn fast verloren" Jetzt kamen doch noch die Tränen hoch. "Nicht weinen, bitte. Außerdem geht es ihm schon in ein paar Tagen wieder gut, bestimmt.", tröstete Fred und daraufhin sagte ich leise: "Und ich bin wütend. Auf diesen verdammten Kerl, der ihm das angetan hat. Hat ihm auch noch all sein Geld, seine Wertsachen mitgenommen." Ich sagte es zwar leise, aber so kalt und wütend, dass George bisschen zusammen zuckte. "Ich friere", murmelte ich, stand auf und ging in Richtung Schloss. Ich hörte noch ein "Aber es ist Sommer!" von George, doch es störte mich nicht. Im Gegenteil, es brachte ein Grinsen auf meine Lippen und ich lief schneller. Rain kam mir entgegen. "Samia?", rief sie, als ich an ihr vorüberstürmte und hoch in die Eulerei rannte. "Cold. Wo bist du?", fragte ich in die Stille, in der alle Eulen das aufgebrachte Mädchen (mich) betrachteten, das gerade laut und einfach so in ihren Schlaf gedrungen war. Ich rief: "Cold! Es ist wichtig!" Da kam er endlich, flog mir auf die Schulter und begrüßte mich mit einem (unfreundlichem) Krächzen. "Okay", murmelte ich und riss meinen Antwortsbrief für meine Mutter aus der Tasche. Darauf stand, das ich klar komme und sie sich nur um Papa kümmern solle. Und ein paar freundliche Worte und Fragen natürlich auch. Ich gab ihm Cold. "Mama", hauchte ich, und der Kleine sauste sofort los. "Ehm... Wir haben mal wieder Pflege der magischen Geschöpfe. Wir nehmen heute Zentauren durch... Du magst doch das Fach? Du verpasst es noch!", vernahm ich Daisys verlegene Stimme hinter mir. "Nein, ich will es nicht verpassen", murmelte ich und ging mit ihr in den Unterricht. Leider konnte ich mich nicht konzentrieren, so leid es mir auch tat.

    Nach der Stunde war Schluss. Es war die Mittagsschule gewesen, die immer Mittwochs war, und den Brief hatte ich in der Mittagspause bekommen- und abgeschickt. Nun ging ich zum Mädchenklo, und ich schaute dort in den Spiegel. Ein Mädchen mit einer leicht spitzen Nase, einer schmalen Lippe, dünnen Augenbrauen und leuchtend grünen Augen schaute mir entgegen. Die Augen waren wirklich schön- naja, das sagen die meisten zu mir, doch ich finde sie einfach zu stechend. Das Gesicht wurde von langen, pechschwarzen Haaren umrahmt. Ich trug ein blaues T-Shirt und eine Blue-Jeans, eine der wenigen, die ich noch nicht aus Versehen irgendwie zerrissen hatte. Doch auf mich selbst achtete ich in dem Moment gar nicht, ich wusch mir nur das Gesicht mit dem kalten Wasser des Waschbeckens und das tat gut. "Ohhh, eine verzweifelte Seele?", flüsterte eine rauhe Stimme. Die Maulende Myrte. Ich wirbelte herum. "Lass mich in Ruhe!", sagte ich. "Myrte will aber bleiben", jammerte sie. Ich versuchte, sie einfach zu ignorieren. "Was ist los? Erzähls mir! Komm schon!", rief die maulende Myrte. Ich atmete tief ein und sagte dann ruhig: "Hör auf Leute zu belästigen. Ich sag dir nichts, sonst weiß es morgen die ganze Welt. Tschau!" Ich ging einfach zur Fetten Dame. "Drachenfürze", murmelte ich und das Porträt schwang auf und ich kletterte rein. Ich sah Angelina und George... Nein Fred (er trug mein Armband ^^) miteinander reden, George diskutierte mit Lee Jordan und fuchtelte dabei wild mit den Händen, Rain las in einer hinteren Ecke ein Buch, und Daisy kam auf mich zu. Wortlos nahm sie mich in den Arm und drückte mich ganz fest. "Hab gehört was passiert ist. Tut mir so schrecklich leid", flüsterte sie in mein Ohr. Ich schaute sie lächelnd an, dankbar für die Umarmung, und ließ sie dann los. Ich fühlte mich gleich besser. "Aus dem Weg, man", motzte ein 5-Klässler und schob uns beide grob weg. Ich hasste es, 1-Klässler zu sein... Jedenfalls, bis Rain auf uns zu kam. "HAST DU SIE NICHT MEHR ALLE?", schrie sie den Typen an und zeigte ihm den Vogel. "WIR SIND DOCH NICHT EINFACH SACHEN, DIE MAN WEGSCHIEBEN KANN, DU IDIOT, WAS BILDEST DU DIR EIN?", schrie Rain und gestikulierte diesmal wild. Der 5-Klässler starrte sie verdattert und erstaunt an, und ihm blieb keine Zeit zu antworten, denn jetzt rief Rain: "Was guckst du so blöd?" Im ganzen Gryffindor Gemeinschaftsraum brach schallendes Gelächter aus und ich lachte mit und dachte nur: Rain ist einfach nur perfekt ...

    8
    Ich gähnte, hundemüde, doch ich konnte nicht einschlafen- dachte ich doch nach. Mein Gehirn ratterte unaufhörlich und meine Gedanken waren wie Wolken, die alles wirr und dunkel machten. Denn es waren Regenwolken und Gewitterwolken, die sich da in meinem Kopf sammelten. Ich konnte an nichts anderes als an meinen Vater denken. Wer hatte ihn verletzt? Wer? Mein Gehirn verglich Tausend Möglichkeiten auf einmal, die unlogischen schieden auf der Stelle aus. Es war dunkel im Raum, ich hatte den Vorhang vor mein Bett gezogen und hörte den regelmäßigen Atem von Rain und Daisy. Unruhig drehte ich mich hin und her. Da öffnete sich leise die Tür und Licht fiel herein. "Miss Green? Sind sie wach?", flüsterte eine ruhige Stimme- Dumbledore. Sofort sprang ich auf und riss den Vorhang auf und ging zu ihm. Er zog mich mit sich und schloss leise die Tür. "Ihrem Vater geht es ausgezeichnet, er ist wieder wach und er denkt klar und er hat keine bleibenden Schäden", erklärte Dumbledore. "Okay.", sagte ich und lächelte voller Freude. Wäre ich allein, hätte ich einen Freudensprung gemacht- was so allerdings nicht ging. Ich ging wieder zum Bett und legte mich hinein, zog den Vorhang wieder zu und schloss die Augen. Die Wolken in meinem Kopf hatten Regen abgelassen- sie waren nun weiße Schäfchenwolken, und ich schlief fast sofort ein.

    9
    Nächster Morgen

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    Mit den ersten Sommerstrahlen wachte ich auf. Sie schienen sogar durch den Vorhang des Bettes hindurch und ich stand auf. Rain saß in ihrem Bett und machte- verspätet- ihre Hausaufgaben, während Daisy ihr blondes Haar bürstete. Ich setzte mich zu Rain, die auf dem Boden kauerte. "Lass mich in Ruhe arbeiten", murmelte diese. Also ging ich zu Daisy. "Gut geschlafen?", fragte sie und lächelte mich an. Inzwischen war die Bindung zwischen Rain, Daisy und mir sehr stark und wir konnten uns Freunde nennen- auch wenn Rain, die Reinblütige, niemals jemanden verraten würde, dass sie auch Daisy sehr mag. Daisy war Halbblut. "Ich habe wunderbar geschlafen", sagte ich und streckte mich ausgiebig. Daisy sagte verwundert: "Du hast doch noch gesagt, dass du überhaupt nicht schlafen kannst, wegen..." "Ach, lass sie doch in Frieden. Sie hat gut geschlafen, Punkt!", funkte Rain dazwischen. Sie kam zu uns. "Ich habe Hunger, uns ihr?", fragte Daisy, die über die Unterbrechung nicht verärgert war. "Klar, lass uns gehen", rief ich und stürmte voraus. Als wir in der Großen Halle ankamen, kamen uns Fred, George und Lee entgegen. "Lee!", rief Daisy, die ihn wohl besonders gern mochte, und ich begrüßte Fred und George mit einer kleinen Umarmung. "Krieg ich davon mehr?", grinste Fred und ich wurde rot. Dann sagte ich aber: "Nee, du nicht, du komischer Armband-Typ!" Wir lachten. "Ich kann's auch abziehen!", meinte Fred halb verärgert, halb belustigt. "Untersteh dich!", drohte ich. Dann kann ich die beiden nicht mehr auseinander halten, überlegte ich. Ich setzte mich an den Tisch und blickte auf das vielfältige Frühstück. Brötchen mit Marmelade oder Honig, Rührei mit Speck, verschiedenste Getränke und und und... Ich nahm mir eine Scheibe Brot, klatschte Butter und Marmelade darauf, und trank dazu Orangensaft. Fred, George und Daisy nahmen wie ich nur Brot und Trinken, Rain und Lee bedienten sich grinsend am Speck. Inzwischen waren wir zu einer Gruppe zusammengewachsen. Nie hatte jemand derartiges ausgesprochen- doch ich wusste es war wahr. "Hauselfen kochen gut, Hauselfen kochen fein, Hauselfen müssen sein!", sagte Rain im Singsang. "Hauselfen? Haben die das gekocht?", fragte ich. Rain wollte antworten, doch Fred sagte: "Klaar! Ach, wir haben dich noch nie mitgenommen? Tut mir leid. Holen wir so bald wie möglich nach- versprochen!" Rain schimpfte: "Ich habe mit ihr gesprochen!" Fred grinste und biss in sein Brot, und Rain feuerte darauf los: "Das kannst du echt nicht bringen!" "Weil du Reinblüter bist, oder was? Von euch Slytherins lass ich mir echt nicht den Spaß verderben!" Hatte Fred also doch ein Problem mit Rain? Nein. Rain war doch gar nicht schlimm- im Gegenteil, sie war echt super. George streckte ihr ein Glas Wasser hin, und sagte: "Trink was und beruhig dich." "Nicht von dir!" "Was hast du denn? Ist ja nicht von mir- von den Hauselfen. Wie sagtest du? Hauselfen kochen gut, Hauselfen kochen fein, Hauselfen müssen sein.", sagte George beruhigend. Rain nahm das Glas, und ich lächelte George dankbar an. "Was haben wir jetzt?", fragte ich in die Runde. Fred zog den Stundenplan hervor, faltete ihn knisternd auseinander und sagte dann: "Erste Stunde Mordtränke bei Professor Snake, Zweite Stunde Pflege der magischen Gehöpfe, dritte Stunde...", las er extra falsch vor und ich entriss ihm den Stundenplan, musterte ihn kurz und nickte dann. "Erste Stunde Mordtränke... Äh Zaubertränke bei Professor Snape.", bestätigte ich. "Ich schwänze glaub ich", murmelte Fred. "Ich auch!", rief George. "Ich auch", sagte Lee sofort. "Oh man, kommt, Rain und Daisy", sagte ich. Wir gingen kopfschüttelnd in den Unterricht.

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    Sorry das lange kein Kapitel kam... 😩

    10
    Inzwischen hatten die Weasley-Zwillinge wirklich viel Chaos angerichtet. Also, Streiche gemacht. Wirklich viele- IM ERSTEN JAHR!

    Sagen wir's so:

    Snape war dreimal ziemlich nass geworden, McGonnagall hatte abundzu keinen Hut, sondern einen Frosch oder ähnliches auf dem Kopf. Das gab alles viel Gelächter der Schüler- aber auch viel Ärger von den Lehrern. Fred und George erfanden aber unaufhörlich weitere Streiche und... Ich gebe zu, ich habe ihnen beim Planen geholfen.

    Wie es nunmal so ist, kamen die Beiden als Strafe zum "Hausmeister" Filch, wo sie bestimmt Ärger bekamen.

    Ich saß währenddessen neben Daisy und spielte Zauberschach. Ich wollte gerade das Pferd ziehen, da rief der Turm: "NEIN!" "Was?", fragte ich entnervt. "Du musst mich ziehen, du Schusselkopf!", rief der Turm. Ich seufzte. "Die Türme sind die schlimmsten, man!", murmelte ich und zog dann eben den Turm. Jetzt schrien Daisys Figuren, doch mein Pferd sagte leise zu mir: "Jetzt zieh mich" Ich tat, was die Figur sagte. "Schachmatt!", rief Daisy erschrocken. Was? Achso. "Ich bin eben gut", sagte ich grinsend und schaute dankbar zu dem kleinem, schwarzem Pferd.

Kommentare (25)

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PompousPony (21126)
vor 49 Tagen
Weasley im Titel falsch geschrieben!

Sonst cool.
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 76 Tagen
Danke 😊 Ich habs einfach nicht so mit Namen😉

In dem Fall mache ich weiter
FluffyRainbow (84516)
vor 78 Tagen
Hi JoyEggli,
Ich bin echt mega fan von Harry Potter und dann ist es nicht schlimm wen man mal Fehler macht. Ich würde mich mega über eine Fortsetzung freuen. ☺
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 81 Tagen
Also sie hieß Prewett

Und das mit dem Jahr weiß ich nicht :/
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 82 Tagen
Molly Weasley, geb. Prewett (* 30. Oktober) ist die Frau von Arthur Weasley. Schon während ihrer gemeinsamen Schulzeit in Hogwarts hatte sie eine Liebesbeziehung mit Arthur Weasley. Beide gehörten dem Haus Gryffindor an.

Mehr konnte ich nicht finden 🙍

Bitte verzeiht mir wegen der langen Schreibpause hier
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 82 Tagen
💖.💖

Danke!

Ich suche mal wegen Molly etc., und danach schreibe ich weiter
Nani-Chan ( von: Nani-Cha)
vor 87 Tagen
Mir gefällt es gut. Immer noch. Ich komme regelmäßig on um zu schauen ob es aktualisiert wurde. Und ich hab mal ein paar Fragen. Weiß jemand wann Athur und molly Weasley in Hogwarts waren? Oder wie Molly's Nachname vor der Heirat mit athur wasr?
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 112 Tagen
Oh danke wie nett 💓

Ich mache schnell weiter 😆
Nani-Chan (01450)
vor 113 Tagen
Ich mag die Weiterführung sie ist mega gut ich saß gespannt im Unterricht und hab nicht mal gemerkt dass ich aufgerufen wurde. Aber egal. Und du hast recht. Sie erinnert mich extrem an Lilly Evans. Nur hakt die haare nicht. Ich finde es auch gut das Snape seine weiche Seite raus lässt. Er ist ja eigentlich nicht Böse oder so wie er manchmal dargestellt wird. Und Elaijah ich schaue auch mal bei dir vorbei. Bin gespannt wie es weiter geht.
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 118 Tagen
Ich habe so gedacht, dass der neugierige Ausdruck, aber trotzdem zurückhaltende Wirkung von Samia ihn an Lilly erinnert hat, wollte ich auch später noch einbauen ^^

P.s. Ich schaue mal vorbei :-)
Elaijah ( von: Elaijah)
vor 119 Tagen
Hey, ich weis nicht ob ich Werbung machen darf,
aber wenn du oder irgendjemand sonst lust auf ein Harry Potter Rpg hat könnt ihr euch ja anmelden.😃

http://www.testedich.ch/quiz49/quiz/1496932699/Hogwarts
Elaijah ( von: Elaijah)
vor 119 Tagen
Hey, ich finde es toll das du die Geschichte immer weiter schreibst damit wir uns darauf freuen können wie es weiter geht.

Aber ich hätte Professor Snape ein bisschen strenger gemacht.
Er hätte normal für die selben Leistungen einem Slytherin am meisten und einem Gryffendor am wenigsten Punkte gegeben.

Aber vielleicht hatte Snape halt mal einen guten Tag. ;)
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 122 Tagen
P.s. Danke für den lieben Kommentar. Ich schreibe schon gleich weiter 😎
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 122 Tagen
War nicht extra... Sorry 😇 Ich verbessere es schnell
Irgendwas (34557)
vor 123 Tagen
Ich find die Story echt gut... und freue mich schon auf die weiteren teile🤗 aber etwas is mir aufgefallen.... heist der Freund von Fred&George nicht Lee Jordan und nicht Jordan Lee?! Kann auch sein das du das mit Absicht anders rum geschrieben hast😅 ich wollte es nur nochmal anmerken
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 126 Tagen
Stimmt es passt überhaupt nicht zum Harry Potter/J.K.Rowling-Schreibstil :-/

Und danke dass ihr den kleinen Fehler überseht ^^

Ich schreibe so bald wie möglich weiter, es ist nur so, Stress und so... Klassenarbeiten (Geo, Mathe!). Ich hasse Geo und Mathe und das sind noch dazu meine schlechtesten Fächer! Also muss ich ran ans lernen. Welche Fächer mögt ihr so nicht?
Nani-Chan ( von: Nani-Cha)
vor 127 Tagen
Elaijah ich auch nicht der ist so.... halt nicht so Harry Potter sondern anders und das es so ein Theaterbuch ist macht es auch nicht besser. Aber das du JoyEggli denn titel falsch geschrieben hast macht nichts passiert jedem mal. Wir Harry Potter fans verstehen ja was du gemeint hast. Da kann man ja mal einen Fehler übersehene.
Elaijah ( von: Elaijah)
vor 127 Tagen
Ich mag den neusten Harry Potter teil auch nicht.
Elaijah ( von: Elaijah)
vor 127 Tagen
Hey JoyEggli, der Text hat mir sehr gefallen.

Wie lange hast du daran geschrieben?
Würde mich sehr auf eine Vortsetzung freuen!!! ;)
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 128 Tagen
Bitte hinterlasst einen Kommentar! Eure Meinung und Verbesserungsvorschläge sind mir sehr sehr wichtig!