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Das größere Wohl (Teil 1&2)

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3 Kapitel - 5.232 Wörter - Erstellt von: Svenja Granger ; ) - Aktualisiert am: 2017-03-16 - Entwickelt am: - 359 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

//Luke rang sich ein leises Schnauben ab, doch seine Stimme war ruhig und ernst, als er sprach: „Ich glaube, ich habe noch nie so große Angst verspürt.“
Ruby drehte sich nun mit ihrem Gesicht zu Luke und sah in seine braunen Augen. „Was glaubst du, kommt als nächstes?“//

Die Maleficium-Schule in Deutschland ist so etwas wie Hogwarts in England, nur ein wenig anders.
Ruby, Leyla, Megan, Liv, Kilian, Noah und Vincent besuchen sie und führen ein - soweit es als Hexen und Zauberer eben geht - normales Leben.
Doch das soll sich ändern, denn eine Gruppe, die angeblich für das "größere Wohl" kämpft, gewinnt immer mehr an Macht. Und dann ist da der Neue, Luke Clark..


    1
    „Ist er das?“
    „Und der kommt wirklich aus England?“
    „Und war in Hogwarts?“
    „Jetzt haltet mal die Klappe und seid ruhig, verdammt noch mal! Mein Gott, dieser Neuling ist doch auch nur ein Mensch!“
    Der Krach aus dem Gemeinschaftsraum der Achtklässler ließ Ruby Meyer entnervt hochfahren. Bis in ihr Zimmer konnte man die Stimmen – und vor allem das Brüllen ihres Bruders – hören.
    „Warum die alle so ein Aufstand nur wegen einem Neuen machen müssen... Auch wenn ich das sonst nicht oft mache, in dieser Sache muss ich Hannes wirklich Recht geben. Der Typ kann wirklich kein Gott sein.“ Verärgert sah Ruby ihre Zimmergenossin an, die auf ihrem Bett auf dem Bauch lag und ihr Gesicht in das Kissen bohrte.
    „Mhm“, nuschelte Leyla. „Da will man ein mal seine Ruhe haben und sich von dem Flug hierher ausruhen...“
    Von draußen war das Krachen einer Holztür zuhören – ein unmissverständliches Zeichen dafür, dass Rubys Klassenlehrer, Herr Miller, im Gemeinschaftsraum eingetreten war.
    „Achtklässler, alle angetreten! Raus aus den Zimmern, aber zackig!“
    Von Leylas Bett aus war ein Murren und Stöhnen zu hören und auch Ruby stieß einen Seufzer aus. Entgeistert und nur sehr schleppend standen die beiden Mädchen auf, öffneten die Tür und traten in den angrenzenden Gemeinschaftsraum.
    „Was´n jetzt schon wieder?“, fragte Alina Krüger, der es anscheinend ähnlich ging wie Ruby und Leyla.
    „Also, Sportfreunde!“, rief Herr Miller und überging die Bemerkung Alinas. „Alle mal hergehört! Wie ihr wisst, bekommt ihr einen neuen Mitschüler.“
    „Ach was“, murmelte Leyla neben Ruby augenrollend.
    Herr Miller schob mit einer Handbewegung einen mittelgroßen Jungen mit lockigen braunen Haaren und braunen Augen in die Mitte des Raumes. Er schien sich nicht unwohl zu fühlen, aber doch sah Ruby ihm an, dass er auf diese Situation auch hätte verzichten können.
    Herr Miller sah den Neuen abwartend an, doch der schien nicht zu wissen, was Miller von ihm wollte.
    „Du kannst dich jetzt vorstellen, Bursche“, sagte Miller schließlich.
    Der Neue räusperte sich. „Ähm ja. Also mein Name ist Luke Clark, ich komme aus England und gehe ab diesem Jahr in eure Klasse.“
    „Nein wirklich?“, war aus der Menge der Achtklässler schließlich zu hören. Ruby ordnete die Stimme eindeutig Liv Weber zu, ein Mädchen aus ihrem engeren Freundeskreis. Sie stand an der Wand gegen über gelehnt, die Arme skeptisch vor der Brust verschränkt. Anscheinend war auch sie nicht ganz damit einverstanden, aus den Betten geholt zu werden.
    Während der alte Miller Liv einen tödlichen Blick zuwarf, lächelte Luke Clark gelassen.
    „Stell dir vor“, sagte er grinsend, doch bevor Liv darauf wieder etwas entgegnete, griff Miller in die Situation ein: „Schön, ihr beide habt also schon mal euren ersten Dialog abgehalten. Clark, du wirst dir ein Zimmer mit dem Problemfall dort hinten teilen.“ Rubys Klassen- und Sportlehrer deutete auf einen braunhaarigen Jungen in einer der Ecken des Gemeinschaftsecke, der schief lächelte.
    „Danke, Herr Miller. Ich freue mich auch immer wieder, Sie zu sehen.“ Dann wandte er sich an den neuen. „Ich bin Vincent – für dich nur Vinc – und einer der coolsten und heißesten Jungs an dieser Schule. Freut mich.“
    Ruby musste schnauben. Cool und heiß? Geschmackssache, dachte sie. Aber Vincent Schneider hatte schon immer dieses (zu) große Selbstbewusstsein.
    „Schön, dann hätten wir das geklärt. Deine Sachen sind schon in deinem Zimmer, Clark.
    Und die anderen: Ihr könnt jetzt wieder verschwinden.“
    Das ließen sich Leyla und Ruby nicht zwei mal sagen, Sekunden später lagen beide wieder auf ihren Betten.


    „Willkommen in meinem Heim“, grinste Vincent und öffnete die Tür zum Doppelzimmer.
    Er schmiss sich in sein Bett, während Luke sich in dem Raum umsah.
    „Nicht schlecht“, meinte er schließlich und setzte sich dann auf das freie Bett. „Auch wenn meine Mum ein Schlaganfall bei dieser Ordnung gekriegt hätte.“
    Vinc zuckte mit grinsend mit den Schultern und blickte dann auf den zugemüllten Boden.
    Drei Pullover, eine Jogginghose und ein paar Kopfhörer waren quer im Zimmer verteilt.
    „Ich find´s auch ordentlich. Aber, jetzt erzähl mal. Ich will der erste sein, der alles über dich und England und Hogwarts weiß!“
    Luke lachte kurz und begann dann damit, über Hogwarts zu berichten. Über den Verbotenen Wald, den er mit seinen alten Freunden schon hundert mal erkundet hatte; das imposante Gebäude mit den vielen Gängen, sich bewegenden Treppen und den Geistern; über die Quidditch-Tuniere und den Hauspokal (und folglich auch über die vier Häuser).
    Vincent hörte aufmerksam zu und war begeistert. Er sah sich selber, wie er mit seinem Haus den Hauspokal in die Luft streckte.
    „Wieso hast du überhaupt die Schule gewechselt?“, fragte Vinc schließlich.
    Luke schaute kurz zum Boden. „Wegen meinen Eltern. Also vor allem meiner Mutter. Sie war Quidditch-Spielerin bei den Holyhead-Harpies, doch ab der kommenden Saison spielt sie hier in Deutschland, bei den QQHs.“
    „QQH?“, wiederholte Vincent ungläubig. „Quedlinburger Quidditch Hexen?“
    Luke nickte. „Inoffiziell stand es schon seit einem dreiviertel Jahr fest. Seit dem Moment hatte ich Zeit, Deutsch zu lernen.“
    Vinc starrte Luke ungläubig an, denn erst jetzt war ihm aufgefallen, wie gut Deutsch der Engländer konnte.
    Dieser zuckte mit den Schultern. „Jetzt sind wir jedenfalls hier. Mein Dad hat ein Geschäft in einem Zauberer-Dorf an der Elbe aufgemacht. Clarks Scherz- und Unterhaltungsartikel.“
    Vinc klappte auf einmal sein Mund auf, denn er war mit seinen Gedanken noch bei der Mutter Lukes.
    „Moment“, meinte Vincent gedehnt. „Wenn deine Mum bei den Holyhead Harpies spielt – dann muss die doch mit Ginevra Potter in einer Manschaft gewesen sein!“
    Luke nickte grinsend. „Oh ja.“ Er strahlte sogar förmlich stolz. „Meine Mum war mit den Potters befreundet.“

    „Hau ab, du blöde Zicke!“
    „Warum ist denn die Livilein so traurig? Hat Mama dir heute nicht geschrieben?“
    Liv-Thalia Weber erhob sich ruckartig aus ihrem Bett, nahm sich ein Kissen und warf es ihrer Schwester, Annabeth Weber, ins Gesicht.
    „Jetzt geh oder ich hole den alten Miller!“, fauchte Liv. „Und dann kannst du dich auf ein paar tolle Stunden bei Hausmeister freuen!“
    Annabeth verzog ihr Gesicht und äffte Liv erstaunlich gut nach. „Dann kannst du dich auf ein paar tolle Stunden bei Hausmeister freuen – Und ich bin hier die Zicke!“ Sie schnaubte, stolzierte aus dem Zimmer und warf die Tür mit ungeheurer Wucht ins Schloss.
    „Ich hasse sie einfach...“, murmelte Liv und ballte ihre Hände zu Fäusten. „Warum kann sie es einfach nicht lassen?“
    „Ignorier sie einfach“, meinte ihre Zimmergenossin, Megan Vogel, und richtete sich dann auf. „Wollen wir zu Kilian und Noah?“
    Liv zuckte mit den Schultern. „Von mir aus. Da kommt Annabeth bestimmt nicht hin.“
    Die beiden Mädchen verließen ihr Doppelzimmer und liefen über den Gemeinschaftsraum zum Zimmer von Kilian Horn und Noah Schulz.
    „Hi“, sagte Liv als sie eintraten und schmiss sich prompt auf das Bett Noahs.
    „Hey!“, protestierte dieser. „Du kannst dich doch auf Kilians Bett setzten!“
    Dann grinste er plötzlich hämisch.
    „Was soll denn dieser Blick?“ Liv sah ihn warnend an und fuhr dann jedoch freimütig fort: „Außerdem ist deins sowieso gemütlicher. Du wirst es dir mit mir teilen müssen.“
    Noah seufzte und hob die Arme. „Okay, ich gebe auf. Du hast gewonnen.“
    Liv lächelte zufrieden.
    „Wo sind eigentlich die anderen?“, fragte Megan schließlich, die sich zu Kilian aufs Bett gesellt hatte.
    Noah zuckte mit den Schultern. „Wahrscheinlich noch ein bisschen brechen. Ihr kennt Leyla und Ruby ja, die vertragen den Flug immer nicht so. Aber Vinc – der unterhält sich bestimmt mit seinem neuen Zimmergenossen! Wer kommt mit, sie besuchen?“


    Die vier Mädchen und Jungen hielten auf dem Weg zu Vincent und Luke Clark bei dem Doppelzimmer von Leyla und Ruby an und holten diese ab.
    „Bin mal gespannt, ob der Neue den Trubel ebn wert war“, murrte Ruby auf halben Weg durch den Gemeinschaftsraum.
    Als sie das Zimmer der beiden Jungen erreichten, klopfte Megan an der Tür und Vincent öffnete.
    „Herein in die gute Stube“, sagte er breit grinsend und alle ließen sich auf Betten oder dem Boden nieder.
    Luke Clark war der erste, der sprach. „Ähm ja – hi.“
    „Tag, Bro“, sagte Noah und hielt ihm seine Hand hin. „Denke, wir werden noch viel Spaß zusammen haben. Noah Schulz mein Name. Die Dödels neben mir sind Kilian, Ruby, Leyla, Liv und Megan. Mit dir sind wir Jungs endlich nicht mehr machtlos den Frauen unterlegen. Danke, Mann.“
    „Kein Problem“, grinste Luke. „Ich glaube, die Namen kann ich mir merken. Aber jetzt weist mich mal bitte in das Schulleben hier ein – euer Lehrer hat mir nämlich nicht all zu viel verraten.“
    Vincent winkte mit der Hand. „Das dürfte kein Akt sein. Kleine Führung gefällig?“

    Ruby und ihre Freunde zeigten Luke Clark das ganze Schulgelände. Als erstes liefen Sie den Wohntrakt mit den ganzen Gemeinschaftsräumen, der Bibliothek, Krankenstation und Essenshalle ab, dann gingen sie zum verbundenen Schultrakt mit den Unterrichtsräumen, Klassenzimmern und der Turnhalle. Anschließend schlenderten sie über das Außengelände. Während Lukes Begeisterung bei der Leichtathletik-Anlage und den Handball-, Basketball- und Fußballfeldern in Grenzen blieb, weiteten sich seine Augen bei dem Quidditchstadion.
    „Klasse!“, rief er. „Macht ihr auch irgendwie Turniere oder Spiele oder so was?“
    „Noch viel besser, Kumpel“, sagte Kilian und lächelte. „Jedes Jahr stellt die Maleficium eine Schulauswahl. Dann spielen wir gegen andere kleinere Zaubererschulen, wie aus Österreich, der Schweiz und Tschechien.“
    Lukes Augen funkelten.
    Noch so ein Quidditchverrückter, dachte Ruby. Als ob es mit Kilian und Leyla nicht schon reichen würde.
    „Cool, ne?“ Leyla schien den Neuen jetzt anscheinend auch toll zu finden. Typisch.
    Die Mädchen und Jungen gingen weiter über die Felder zum kleinen See und dem angrenzenden Beach-Volleyballfeld.
    „Sagt mal, ihr seit eine ganz schön sportliche Schule, was?“, meinte Luke Clark nach einer Weile. „In Hogwarts hatten wir nur das Quidditch.“
    „Tja“, erwiderte Ruby nur trotzig und verschränkte ihre Arme. „Wärst du ein bisschen früher hierher gewechselt, hättest du mehr vom Sport gehabt.“ Sie wusste selbst nicht, warum sie zu abweisend und kalt zu dem Engländer war. Doch wohl nicht nur, weil sie einmal wegen ihm aus ihrem Bett steigen musste? Das wäre ja wohl kaum angemessen.
    Luke warf ihr einen verdutzten Blick zu. „Wieso? Ich glaube, ich bleibe sowieso beim Quidditch.“
    „Ach ja“, meinte Ruby gedehnt. „Ich vergaß; in England legt man ja keinen großen Wert auf Muggelsport.“ Sie merkte, wie Leyla sie in die Rippen stieß und verständnislos den Kopf schüttelte.
    „Was hat das denn jetzt damit zu tun?“ Luke sah sie verwirrt und mit ansteigender Ungeduldigkeit an. „Entschuldige bitte mal, dass mir ein Sport mehr gefällt als der andere!“
    „Schön.“ Rubys Stimme war ungewöhnlich hoch. „Dann gehe ich noch mal eben auf Toilette und mich für´s Abendbrot zurecht machen. Ihr braucht mich ja nicht weiter.“ Sie drehte sich um und lief in Richtung Wohntrakt.
    „Was ist denn mit der los?“ Vincent sah verdutzt in die Richtung, in der Ruby verschwunden war und nur noch schemenhafte Umrisse zu erkennen waren.
    „Sie macht sich doch sonst auch nicht für das Abendbrot zurecht...“
    Leyla zuckte mit den Schultern. „Ich geh ihr mal hinterher. Bis nachher.“


    Zum Abendessen erschien Ruby wieder und Liv machte sich keine Gedanken um sie. Schließlich steckten sie alle mitten in der Pubertät und hatten so ihre Macken.
    Es verlor auch keiner ein Wort über die Geschehnisse am See, was wahrscheinlich das beste war.
    Da es im Essensaal nur Sechser-Tische gab, setzten sich die vier Mädchen zusammen mit Julia Fischer, der Klassensprecherin der Achtklässler, und Alina Krüger aus ihrem Jahrgang an einen Tisch und die Jungs mit Marvin Klein und Patrick Köhler.
    „Morgen geht´s also wieder los“, sagte Liv nachdem sie eine Gabel Spaghetti mit Tomatensoße aufgekaut hatte seufzend.
    „Mhm. Kein Bock. Vor allem auf Zaubertränke und Mathe wird der Horror...“, sagte Alina, die mit beiden Fächern auf dem Kriegsfuß stand. „Habt ihr eigentlich gehört, dass die Wuttke schwanger geworden ist und wir jetzt eine gewisse Frau Schröder in VgddK haben?“
    Julia griff nach der Butter, um ihre Schnitte zu schmieren. „Hab das Gerücht schon gehört... Mal sehen, wie die ist.“
    „Ich freue mich jedenfalls schon auf Zauberkunst und Latein. Und Alte Runen ist auch immer interessant“, meinte Megan, die schon fertig war.
    „Ach, Meg“, seufzte Ruby. „Was soll aus dir jemals werden? Wer sich noch in der Achten auf Fächer außer Sport freut, muss irgendwie eine andere Schule kennen gelernt haben als ich.“
    Meg lächelte. „Ich weiß ja, dass ihr das etwas anders sieht – aber wenn ihr euch wirklich mal ein wenig mehr mit manchen Themen beschäftigt, werdet ihr schon sehen...“
    „Oh schaut mal!“, rief Leyla plötzlich. „Die Abendpost ist da.“
    Herr Rode, der Hausmeister der Maleficium-Schule, lief mit seinem alten Wagen durch die Reihen und verteilte die darauf liegenden Zeitungen.
    Als er bei dem Mädchen-Tisch ankam und ich jeder ein „Spiegel der Zauberer“ geschnappt hatte, begann Liv mit dem durchblättern.
    Ein Kapitel auf den Seiten 11 bis 12 sprang sie besonders an. „Organisation >Für das Größere Wohl< gewinnt immer mehr Acht – echte Bedrohung?“
    Livs Miene verdunkelte sich und sie schlug benannte Seiten auf.

    „Während die Beamten aus dem Ministerium sich mit kleinen Zusammenstößen von Muggeln und Zauberern beschäftigen, wird die selbst ernannte Organisation „Für das Größere Wohl“ immer mehr an Stärke. Spezialisten vermuten sogar, dass bereits hohe Tiere im Ministerium im Auftrag dieser Gruppe handeln.
    Erschreckend, dass der Zaubereiminister, Achatius Schmidt, unseren Reportern nur folgende Worte entgegenbringen konnte: „Wir versuchen, die Verdächtigen zu erkennen und angemessen zu bestrafen, aber versprechen können wir nichts.“
    Wenigstens wurde die Mitgliedschaft an dieser wahnwitzigen Gruppe als illegal anerkannt und mit einer Haftstrafe versehen.
    Noch mal im Rückblick: Anfang letzten Jahres trat die Organisation „Für das Größere Wohl“ erstmals in die Öffentlichkeit – damals noch in Form einer Aktivistengruppe, die gegen „Halbmenschen“ protestierte und die Unterwerfung dieser und der Muggel forderte. Die offizielle Gründer- und Anführerin Zoe Blake sagte zu dieser Zeit, dass alles, was sie tue, dem Größeren Wohl diene und die Welt verbessern würde.
    Außerdem prahlte sie damit zu wissen, wie sie den Tod besiegen könnte und Unsterblichkeit zu erreichen.
    An wen uns das erinnert? Richtig – der legendäre Albus Dumbledore soll mit Gellert Grindewald an diesem Projekt schon vor mehreren Jahrzehnten gearbeitet und sich dieses ausgedacht haben. Blake scheint die wahnwitzige Jugendidee der beiden mächtigen Zauberer wieder ins Leben gerufen haben und mit aller Macht durchsetzten zu wollen.
    Nun wieder zur Gegenwart: Die Macht Blakes und ihren Anhängern weitet sich immer weiter aus, Tag für Tag folgen ihr mehr Menschen.
    Eine Bedrohung für uns? Das können wir nicht sagen. Nur eins ist sicher: Unbeachtet dürfen wir das Größere Wohl nicht lassen.“

    Liv schlug die Zeitung zu und knallte sie auf den Tisch.
    Die anderen fuhren hoch. „Hast wohl auch gerade Seite 11 und 12 gelesen?“, fragte Ruby matt.
    Liv nickte grimmig. „Frage mich, welche Leute denn so etwas folgen können. Die haben doch nicht mehr alle Tassen im Schrank.“
    Megan schob ihre Tasse auf dem Tisch hin und her und seufzte. „Wenn ihr mich fragt, dann klingt das alles sehr nach einem bevorstehenden Krieg – oder zumindest so etwas in der Art. Der Minister sollte sich da wirklich mal beweisen.“

    2
    Als am nächsten Tag der Wecker klingelte, wurde Noah wieder auf der harten Art und Weise klargemacht, dass der Schulalltag wieder mit allen Mächten zurück war. Er stöhnte und schubste beim Versuch, die Snooze-Taste zu treffen, den Wecker vom Nachttisch.
    Kilian half ihm auch nicht dolle, denn der war kein Morgenmuffel. Putzmunter, als ob er schon vor Stunden wachgeworden wäre, stand er auf, zog die Vorhänge auf und warf mit einem Kissen nach Noah.
    „Arrrggghh“, brummelte dieser und erhob sich letztendlich doch.
    Nachdem die beiden sich fertig gemacht hatten, gingen sie zusammen mit den anderen zum Frühstück.
    Herr Miller, ein Mann mittleren Alters und allzeit (zu) Guter Laune, war vom Tisch der Lehrer aufgestanden und verkündete: „So ihr Krabben, wer ein Stundenplan will, sollte jetzt zu seinem Klassenlehrer gehen.“
    Vincent rollte mit den Augen. „Der Miller, ey, der macht mich fertig.“
    Die Jungen und Mädchen der gesamten Schule verteilten sich jetzt um die große Tafel der Lehrer und stellten sich in einer Reihe hinter ihren jeweiligen Klassenlehrer auf.
    Als Noah vor Miller stand, beäugte dieser ihn kritisch.
    „Ähm – ist irgendwas? Hab ich was auf der Stirn zu stehen?“, fragte Noah ungeduldig.
    „Laber nicht, Bursche. Hier ist dein Stundenplan. Und jetzt, der Nächste.“
    Noah verdrehte die Augen und trottete wieder zu seinem Platz, wo die anderen schon saßen.
    „Habt ihr gesehen, wir haben jetzt vier mal in der Woche Latein!“, meinte Kilian entsetzt und fügte ein „Och nöö“ hinzu.
    „Was?“ Vincents Augen weiteten sich. „Die Schmitt kann mich eh nicht leiden. Heiliger Strohsack, das kann was werden.“
    Nach dem Noah sich den Stundenplan weiter angesehen hatte, drehte er sein Blatt um – denn auf der Rückseite standen alle wichtigen Informationen für das kommende Schuljahr.
    20.9. Auswahlspiele Quidditch
    11.10. Quidditch: Maleficium – Schweiz
    31.10. Halloween
    15.11. Quidditch: Österreich – Maleficium
    20.12. Quidditch: Maleficium – Tschechien
    24.12. Weihnachten; Sportfest in der Turnhalle; Weihnachtsball
    31.12. Silvester
    03.04. Quidditch: Schweiz – Maleficium
    30.04. Walpurgisnacht
    08.05. Quidditch: Maleficium – Österreich
    15.05. Turniere Fußball, Handball, Basketball, Volleyball
    12.06. Quidditch: Tschechien – Maleficium
    20.07. Letzter Schultag; Abschlussfeier

    „Ist ja wieder volles Programm, dieses Jahr“, sagte Leyla. „Worauf freut ihr euch am meisten?“
    Während aus Kilians und Lukes Mündern „Quidditch“ geschossen kam, rief Vincent „Fußball“ und Megan, Liv, Ruby und Noah „Die Walpurgisnacht natürlich!“
    „Und du?“, fragte Megan.
    Leyla zuckte mit den Schultern. „Fußball und Quidditch vielleicht. Aber die Walpurgisnacht wird sicher geil!“
    „War ja klar, unser Sportass...“, murmelte Ruby.
    Noah erhob sich vom Frühstückstisch. „Seid ihr auch fertig? Dann sehen wir uns nachher zu Zaubertränke.“

    Während sich der Schulalltag sich wieder verbreitete wie die Nachricht, Lea Hartmann sei mit Felix Keller zusammen, musste Ruby mit ihren Problemen der Pubertät zurecht kommen.
    Sie hatte etwas gegen Luke Clark, nur wusste nicht, weshalb. Immer wieder hätte sie ihm zu gerne irgendeine giftige Antwort zugezischt, doch sie wusste, er hatte ihr nichts getan. Und doch, sie misstraute ihm. Es war als ob sie wüsste, dass hinter Luke Clark mehr steckte, als der Junge den anderen mitteilte.
    Außerdem hatte sie mitbekommen, dass ihr Vater offensichtlich eine neue Frau am Angel hatte. Auch wenn Ruby sich daran gewöhnt hatte, dass ihre Eltern sich vor fünf Jahren getrennt hatten und ihr Vater in Berlin als Manager der dort spielenden Quidditchmannschaft lebte und ihre Mutter in Haldensleben zusammen mit den Eltern von Kilian ein Geschäft für Zauberer- und Hexenkleidung führte, konnte sie den Gedanken an eine Stiefmutter nicht ertragen.
    Als Ruby mit den Jungs und Mädchen zum Sportunterricht lief, sprach sie kurzerhand Luke Clark an (der jetzt ganz zum Leidwesen Rubys immer mit ihnen abhing): „Du, Engländer, deine Eltern und du, ihr seid doch so ´ne Quidditchfanatiker – geht da zufällig ein Gerücht rum, dass der Manager von den QCBs ein Verhältnis mit einer der Spielerinnen hat?“
    Sie merkte, wie Luke ihr einen überraschten Blick zuwarf, doch er fing sich wieder und zuckte mit den Schultern. „Kann sein – wobei, warte mal. Jaah, da war was. Evelyn Große und Stefan Müller, ja genau, die beiden sind irgendwie zusammen.“
    Ruby trat verbittert gegen eine Holzbank im Korridor, die sofort einknackste.
    „Scheiße“, murmelte sie. „Scheiße, Scheiße, Scheiße!“ Plötzlich wandte sie sich abrupt um und stürmte in Richtung Außengelände.


    Leyla sah ihrer Freundin irritiert hinterher.
    „Was ist denn mit der los?“, fragte Luke Clark. „Ist sie immer so?“
    Vincent zuckte mit den Schultern. „Ruby mochte Sport noch nie so wirklich – vielleicht liegt´s daran.“
    Megan seufzte laut auf und trat Vincent gegen sein Schienbein. „Du weißt doch, wie´s um ihre Familie steht, du Dumpfbacke!“
    „Ähm – stimmt, hast Recht. Also was jetzt? Die Bank ist hin, glaube ich.“
    „Bist du ein Zauberer oder nicht? Also echt Vinc, heute ist deine Leitung wirklich lang.“ Liv gab ihm einen Klaps. „Mach schon.“
    Vinc tat wie geheißen und holte seinen Zauberstab hervor. „Tut mir Leid, Cheffin. Reparo!“
    Nachdem die Bank wie neu aussah, sagte Leyla: „Ich geh Rubs mal hinterher und komme nach – oder auch nicht, je nach dem, wie lange ich brauche. Sagt ihr Miller Bescheid? Danke.“

    Leyla fand ihre beste Freundin verheult am See sitzen.
    Sie sah, wie ihre Ruby hastig versuchte, die Tränen wegzuwischen.
    „Hör mal, ich hab dich schon so oft weinen sehen, da kommt es auf dieses eine mal auch nicht an.“
    Ruby rang sich ein Lächeln ab. „So oft war´s doch gar nicht.“
    Leyla hustete vernehmlich. „Also, wie wärs mit der fünften Klasse, gleich beim Flug hierher? Ich will ja nichts sagen, aber du hingst damals an Kilians Schulter und hast ihn angeschrieen, du kannst nicht fliegen... Und dann noch in der sechsten, wo wir Fußball gespielt haben und Vincent dir den Ball direkt ins Face geschossen hat; oder in der siebten ...“
    Ruby boxte Leyla gegen die Schulter. „Ja, okay, reicht.“
    Leyla grinste. „Naja, aber um zum Thema zu kommen... Komm, lass dein Vater doch eine Neue haben. Du kannst es eh nicht ändern – und wer weiß, vielleicht ist sie ja ganz nett und bringt dir sogar Quidditch bei – wo das schon weder Miller noch Kilian oder ich konnten.“
    Ruby schaute auf das Wasser. „Aber ich hab Angst, dass er mich und Hannes dann abschiebt, wenn wir bei ihm sind“, flüsterte sie. „Und dass meine Mutter sich auch noch einen sucht, nur um Papa zu zeigen, dass sie auch viele andere haben kann.“
    Leyla legte ihren Arm auf die Schulter ihrer Freundin. „Vergiss das mal. Außerdem bist du doch eh nur für insgesamt vielleicht anderthalb Monate bei einem von ihnen.
    So, und jetzt hast du echt Glück, dass du ne gute Ausrede hattest, um nicht bei Sport mitmachen zu müssen.“

    Während Vincent und seine Freunde wie bei jeder ersten Sportstunde im neuen Schuljahr selbst entscheiden durften, was sie machen wollten (es musste allerdings etwas im Außengelände sein; sonst hätte Miller sie nicht alle im Auge behalten können), verkündete er den anderen die Bekanntschaft von Lukes Familie mit den Potters.
    Sie machten große Augen.
    „Noch ein Grund dich zu mögen, Kumpel“, sagte Noah, trat zu Luke und legte sein Arm und seine Schulter. Doch nachdem ihm Megan jedoch einen tödlichen Blick zuwarf, fügte er hinzu: „Auch wenn es natürlich keiner mehr benötigte.“
    „Und wie sind die Potters so?“, fragte Liv aufgeregt.
    Luke zuckte mit den Schultern. „Eigentlich wie jede andere Zaubererfamilie auch. Ich bin mit James Potter, dem ältesten Sohn, gut befreundet und so wie er mir bisher alles erzählt hat, hat er auch dieselben Probleme mit seinen Eltern wie wir mit unseren.“
    Noah ließ enttäuscht die Schultern hängen. „Achso.“
    Vincent musste grinsen; das spannenste hatte Luke noch für sich behalten.
    „Ey ihr Lappen dahinten! Das hier ist keine Tratschstunde, ihr sollte euch bewegen!“, rief Herr Miller vom Quidditchfeld aus.
    „Ja ja, Her Miller, wir sind schon dabei“, stöhnte Liv.
    Die Gruppe trennte sich allmählich; Kilian und Luke gingen Quidditchspielen, Vincent lief zum Fußball und Noah kam widerwillig mit (er war zwar Stadionsprecher beim Quidditch, aber als wirklich sportlich konnte man ihn nicht bezeichnen), weil er sonst nichts zu tun hätte.
    Die Mädchen standen unschlüssig rum; Leyla war die einzige, die sich beim Sport wirklich engagierte – sie spielte Fußball und Quidditch und auch im Volleyball war die blondhaarige besser als die meisten Mädchen.
    Liv meinte schließlich: „Lass uns doch einfach zu Volleyball gehen und uns auf die Position stellen, an der man am wenigsten zu tun hat.“
    Das taten sie auch und so ging die Sportstunde recht rasch vorbei.


    Ruby erschien zusammen mit Leyla wieder zum nächsten Unterricht – und zum Glück sprach sie keiner auf die Sache vor Sport an. Nachdem sie in Latein die Vokabeln der letzten Lektion wiederholten und in Geschichte der Zauberei mit der Hexenverbrennung begannen, konnte Ruby sich in Verteidigung gegen die dunklen Künste und Zauberkunst entspannen, denn diese praktischen Fächer lagen ihr eindeutig mehr als Geschwafel in der Theorie.
    Und nachdem die ersten Schultage verstrichen, wusste Ruby, dass es nicht mal lange dauern würde, bis Leyla sie auf ihr Verhalten gegenüber Luke Clark ansprechen würde.
    Uns sie sollte Recht behalten: Am Wochenende, an dem alle Schüler ab der siebenten Klasse nach Thale, ein kleiner Ort in der Nähe der Maleficium-Schule, durften, zog Leyla Ruby in ein kleines italienisches Restaurant und kam zur Sache.
    „Jetzt erzähl, Rubs“, sagte sie nur.
    Ruby schluckte und seufzte dann. „Ich weiß doch auch nicht! Irgendwie mag ich den neuen nicht. Er kreuzt hier einfach so auf, schleimt sich bei allen ein und ist auf Anhieb beliebt. Ich trau dem nicht.
    Jaahaa, ich weiß, dass das nicht reicht. Wirklich, ich hab keinen Plan wieso, aber ich kann ihn halt nicht leiden.“
    Die Bedienung kam und nahm die Bestellung auf. „Pizza Prosciutto, bitte“, sagte Leyla, und nachdem Ruby sich Nudeln mit Bolognese-Soße gewünscht hatte, fuhr sie fort: „Weißt du, ich glaube tief in dir magst du ihn, und zwar nicht nur ein bisschen.“ Ruby machte den Mund auf, doch Leyla brachte sie mit einer Handbewegung zum Schweigen. „Vielleicht täusche ich mich auch – aber du musst mit ihm reden. Am besten nur ihr beide zu zweit.“

    Ruby wusste, dass ihre Freundin Recht hatte. Doch sie hatte keine Ahnung, wie sie das machen sollte. „Hi, ähm, ich will mal mit dir reden.“ „Na, alles klar? Komm mal mit.“ „Kuckuck, ich will dir was sagen.“
    Doch in der zweiten Schulwoche nahm sie sich schließlich ein Herz und ging zum Volleyballfeld, an dem Luke Clark zusammen mit Kilian, Vincent und Marvin Klein oberkörperfrei spielten.
    Schlecht sieht er ja nicht aus, dachte Ruby unwillkürlich und verwarf den Gedanken gleich wieder.
    „Was macht denn unsere kleine Ruby hier?“, rief Noah, nachdem er den Ball über das Netz gehauen hatte.
    „Ich – ähm – du, Engländer. Komm mal bitte mit.“ Innerlich stöhnte Ruby. Gerne hätte sie sich selbst eine geklatscht. Luke hob die Hände und ging dann auf sie zu.
    „Uhhh, wie kommt´s denn?“, rief Vinc schelmisch.
    „Halt einfach die Klappe“, murrte Ruby und zog dann den verwirrten Luke mit sich.
    Sie gingen zu ihrem Lieblingsplatz im Gelände, eine kleine „Lichtung“ zwischen einem großen Feld.
    Ruby seufzte. „Ich – also – es tut mir Leid, wie ich bin.“
    Luke verzog sein Gesicht. „Was?“
    „Ähhh, ich meine, wie ich zu dir bin. Scheiße!“
    „Achso... Ach, halb so wild.“ Er winkte mit der Hand ab.
    „Nein, ist es nicht“, beteuerte Ruby. „Ich weiß auch nicht, aber... Irgendwie hab ich was gegen dich. Ich trau dir nicht.“
    Für einen Moment dachte Ruby in Lukes Augen ein Gewirr aus Verblüffung, Anerkennung und Schmerz zu sehen, doch als er sprach, war dieser Ausdruck gewichen: „Das hab ich schon bemerkt. Aber glaub mir, ich hab nicht vor ein Massaker oder so was zu verüben.“
    Ruby rang sich ein Lächeln ab. „Dein Glück. Wenn du einem meiner Freunde auch nur ein Haar krümmst, bekommst du es mit mir zu tun.“
    Wie schon beim Volleyball hob Luke die Arme. „Wenn das so ist, dann sage ich es ab.“ Er hielt sein Unterarm gegen seinen Mund und tat, als würde er mit jemandem reden. „Mission Maleficium-Schule zerstören abbrechen. Ein Mädchen stellt sich uns in den Weg.“
    „Haha.“
    „Also, wenn das jetzt geklärt ist, kann ich ja jetzt geh-“ Luke wollte sich gerade umdrehen und gehen, als Ruby plötzlich sein Handgelenk packte. Sie zog in wieder zu sich.
    „Warum traue ich dir nicht?“, flüsterte sie.
    „Das“, erwiderte Luke ebenso leise und irgendwie fand Ruby das wirklich gruselig, „musst du selbst herausfinden.“

    3
    So, das war´s erst mal. Die nächsten Teile sind schon fertig, weiß nur noch nicht, wann ich sie hochlade. Ich hoffe, es hat etwas Geschmack auf mehr gemacht. Lasst doch gerne ein Review da, würde mich sehr freuen.:)

Kommentare (32)

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Sara (44498)
vor 140 Tagen
Bitte noch ein Teil
Emilia Lillyan v. R. (35210)
vor 231 Tagen
Oder auch nicht... Schade :( Ich hätte gern gewusst wie es weiter geht...
Emilia Lillyan v. R. (35210)
vor 231 Tagen
Boah! Deine Geschichte ist einfach total super geschrieben, das muss man jetzt einfach sagen. ❤️ Du musst unbedingt weiterschreiben! Ich bin gespannt wie es mit Luke, Ruby und co. weitergeht... 🤗 Das war eine tolle Idee, das mit der Zauberschule in Deutschland ect. Wirklich coole Geschichte! ❤️
Svenja Granger ; ) (38349)
vor 569 Tagen
Hey Leute!
Mir ist eben eine Idee gekommen und ich wollte mal schauen, was ihr dazu meint: Soll ich vielleicht bei Teil10 noch mal alle zusammen online stellen? Durch die vielen Pausen ist wahrscheinlich schon so manches in Vergessenheit geraten und diejenigen, die die FF zum ersten Mal lesen, finden gleich rein. Schreibt mir, was ihr von der Idee haltet :)
Svenja Granger ; ) (45537)
vor 572 Tagen
@Claire: Vielen Dank für dein liebes Review! Ich freu mich über jeden Kommentar und beeile mich so gut es geht: Bleibt dran :)
Claire (83865)
vor 577 Tagen
Die Geschichte ist soooo toll! Bitte poste den nächsten teil so schnell wie möglich!!! ♡♥
Svenja Granger ; ) (76605)
vor 588 Tagen
@pokemon und LilyPotter: Vilen Dank :) Ich weiß, es kam schon ewig nichts mehr, aber ich bleibe auf jeden Fall dran. Brauche noch ca. ein Abschnitt und dann wird hocheladen :)
LG
LilyPotter (03709)
vor 593 Tagen
Bitte schreib weiter.
Ich würde mich total freuen!!!!!
Glg LilyPotter
pokemon (92402)
vor 617 Tagen
Schreib bitte weiter 🙏 🙏 🙏
Die ff ist so 😍 😘 😙 cute
Apap (43278)
vor 685 Tagen
Liest sich schnell weg. Ist ja auch ordentlich was los bei Luke, Ruby
& Co. Und Du beschreibst die Gefühle der Figuren sehr gut.
Ich hoffe Ruby und Luke finden am Ende zusammen ...

Machst das toll!
Svenja Granger ; ) (81669)
vor 687 Tagen
@Zoé Castellan: Ich versteh nicht ganz?😂
Zoé Castellan (58946)
vor 687 Tagen
Oh, ich heiße auch Zoé. Mist;)
Svenja Granger ; ) (15835)
vor 688 Tagen
@Beccor: Vielen Dank!
Ich werde mal bei dir vorbeischauen :)
Beccor (07163)
vor 713 Tagen
Echt coole Idee. Ich habe deine ff gefunden, weil du für sie Werbung gemacht hast auf der Startseite von ff Harry Potter. Währe echt cool, wenn du bei meinem Profil nachschaust und unter Lieblinbsquizz, die ff Alaska Winter, die Eiskönigin von Hogwarts anschaust. Ist meine erste ff
Svenja Granger ; ) (90286)
vor 729 Tagen
Hehe, bei mir nämlich auch ;-)
der vierte Teil zu dieser Reihe gehört und ihr könnt ihn somit nicht unter "die anderen Teile dieser Geschichte" finden. Hier mal der Link:

http://www.testedich.de/quiz38/quiz/1449935605/Das-groessere-Wohl-Teil-4-ueberraschende-Wendungen

Viel Spaß beim Lesen (und Lasst mir ein Kommi da und schreibt, wie es weiter gehen soll) :)
MiaMaria (66793)
vor 745 Tagen
Um ehrlich zu sein, immer wenn ich Kommi schreibe muss ich Autokorrektur "umgehen", sonst steht da auch Kommission (^_-)
Svenja Granger ; ) (48234)
vor 745 Tagen
@MiaMaria: Vielen Dank für dein lieben Kommi :)
Mir ist ganz warm um's Herz geworden, als ich ihn gelesen habe^^.
Haha, ja stimmt, das ist mir gar nicht aufgefallen x'D
Den Text hatte ich nämlich per Handy geschrieben und das hatte dann wohl seine eigene Vorstellung, was man aus 'Kommi' noch so alles machen kann... :D
MiaMaria (66793)
vor 746 Tagen
Ich habe eine kurze Frage; schreibst du mit Autokorrektur? Denn es heisst Kommentar, nicht Kommission :-D
MiaMaria (66793)
vor 746 Tagen
Ich habe alle drei Teile deiner Geschichte an einem Stück gelesen, und bitte schreib bald weiter! Denn sie ist echt gut! Und auch wenn vielleicht nicht sehr viele Kommis kommen, ich glaube trotzdem mehrere Leute lesen deine Geschichte - ich habe an Anfang auch keine hinterlassen und war ein sogenannter Schwarzleser, aber wenn man einen Kommi schreibt schreibt oft der Autor bald weiter! *lach*
Svenja Granger ; ) (43730)
vor 748 Tagen
Hey Leute... der nächste teil ist da!^^
Diesmal sogar in der richtigen Kategorie xD
Für alle, die neu sind und die ersten beiden Teile suchen: Klickt einfach auf "die anderen Teile der Geschichte" (und lasst mir ein Kommission da :))