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Astoria Malfoy's Geschichte

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4 Kapitel - 3.653 Wörter - Erstellt von: Daya Riddle - Aktualisiert am: 2017-09-29 - Entwickelt am: - 1.155 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 5 Personen gefällt es

In dem Moment wünschte ich mir nichts weiter als zu sterben. Ich schloss die Augen, kämpfte gegen Tränen, die in meinen Augen brannten.,, Finde mich einfach und bring mich um!“, flehte ich still vor mich hin, während ich die Hand meiner Mutter hielt. Meiner ehemaligen Mutter. Mein Vater war schon vor langer Zeit ausgezogen, um gegen die Todesser zu kämpfen. Genauer gesagt in dem Jahr, als ich nach Hogwarts kam. Mein Hogwarts. Tage danach erhielt eine Mutter einen Brief. Mein Vater sei bei einem Angriff gestorben. Und da waren es nur noch zwei. Bei einem Attentat auf die Bäckerei um die Ecke kam meine Mutter gerade um. Und da war es nur noch einer. Wenn ich daran dachte, dass man mir das Dunkle Mal eingebrannt hatte... Plötzlich bewegte sich der Stein, hinter dem ich Schutz gesucht hatte und er wurde zur Seite geschoben...

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    Mein Name ist Astoria. Astoria Armstrong. Meine Eltern waren Muggel, denen mein Schutz wichtiger war als alles andere. Deshalb ließen sie sich ausbil
    Mein Name ist Astoria. Astoria Armstrong. Meine Eltern waren Muggel, denen mein Schutz wichtiger war als alles andere. Deshalb ließen sie sich ausbilden, um gegen die Todesser zu kämpfen. Dabei kamen nun meine Eltern um und ich stand alleine da. In meinem letzten Jahr Hogwarts. Voller Todesser und ich war ein elendes Schlammblut. Ich wartete einfach auf den Tod, stand auf dem verwüsteten Schlachtfeld, um mich herum unzählige Leichen, darunter die meiner Mutter. Mein Vater war schon vor langer Zeit gestorben. Ich ließ mich auf die Knie sinken, schloss die Augen und kämpfte gegen die brennenden Tränen.,, Tod“, wisperte ich.,, Komm mich holen.“ Ich klang so flehentlich wie noch niemals. Ich war ein Schlammblut. Ein dreckiges Schlammblut. Und meine ganze Familie waren Muggel. Nur ich nicht. Ich war eine Hexe. Das machte mich fertig. Dann vergrub ich das Gesicht und den verschmutzten Händen und krallte meine Fingernägel tief in meine Haut. Ich hasste meine Sommersprossen. Ich hasste meine roten Haare. Ich hasste alles. Dann heulte ich. Heulte einfach tief und kehlig.,, Ich kann nicht mehr“, hielte ich gedämpft und alles floss durch meine offenen Finger auf die Trümmer unserer Straße. Fairstreet 32, unser Haus, es war vorbei. Alles war vorbei. Jede Minute konnte ein verdammter Todesser kommen und mich töten. Das sollte er doch. Es wäre eine Folter für mich, noch weiter zu leben. Aber ich hatte nur zwei Möglichkeiten: Selbstmord oder ich musste mich damit arrangieren, dass ich flüchten und mich verstecken muss. Aber Selbstmord konnte ich nicht. Ich fühlte mich nicht imstande dazu. Meine smaragdgrünen Augen tränten, meine Zahnspange schnitt mir tief in mein Zahnfleisch. Aber es war mir egal. Es war nicht annähernd so grausam wie der Schmerz, den ich nun fühlte. Einfach nur schrecklich und schmerzhaft. Aber das hatte Schmerz nun mal so in sich. Und plötzlich schäumte Entschlossenheit in mir auf wie loderndes Feuer. Ich würde nicht aufgeben, auch wenn ich nichts mehr hatte. Nun umklammerte ich meinen Zauberstab nur noch fester. Meine Wut machte mich blind. Ich würde den Tod meiner Eltern rächen. Sie hatten nicht sterben müssen. Aber sie starben für mich. Und das nicht umsonst. Und auf einmal wusste ich, dass kein Todesser mich finden durfte. Ich würde mich verteidigen und zwar so sehr, bis ich mich nicht mehr verteidigen konnte. Und das würde nie vorkommen. Ich spürte mich, als könnte ich Bäume ausreißen. Niemand durfte mich je finden.
    Ich hob einen Trümmerstein an und winkelte ihn an damit ich etwas Schutz hatte. Womöglich waren mehr Todesser in der Nähe. Ich kauerte mich hinter das Trümmerteil und umklammerte fest meinen Zauberstab.,, Töte mich“, wisperte ich instinktiv. Ich würde lieber jetzt, ohne Schmerz als später mit Schmerz sterben. Aber ich würde nicht kampflos sterben. Ich zitterte am ganzen Körper in meinem weißen Top und der engen, zerfetzten Jeans. Es war wahrscheinlich in Mode, Löcher in den Jeans und die hatte ich nun nach diesem blutigen Kampf. und die würde ich immer haben. Bis Voldemort tot wäre. Egal, wen es interessiert, ich konnte diesen Namen nicht aussprechen. Ich dachte ihn nur. Falls der Name einen Tabu hatte. Dementieren schwebten über dem bedeckten Himmel. Mir war schon kalt genug auch ohne die Dementieren-Hirnien. Plötzlich explodierte der Stein, hinter dem ich saß. In einer Woge von Staub sprang ich mit pochendem Herzen auf, hob meinen Zauberstab. Mit panischem Blick blickte ich mich im Staubnebel um. Dann legte sich langsam der Staub und ich konnte einen Silhouette entdecken. Sie würden mich nicht gefangen nehmen und töten. Sie würden mich höchstens entdecken.,,Accio Du da! !“ Das war doch wohl ein schlechter Witz? Ich bewegte mich nicht und verspürte keine kleinste Magie. Dann trat die Gestalt näher. Ich wich zurück so weit es ging. Es peitschte, als ich vergeblich versuchte den Angreifer zu entwaffnen.,, Wer bist du?“, fauchte die Gestalt gereizt und es jagte mir einen eiskalten Schauder Über den Rücken. Ich war wie erstarrt. Panisch suchte ich nach einem passenden Zauberspruch, doch in meiner Panik dachte ich nicht einmal daran ihn zu schocken. Ich wich nach hinten zurück, mein Herz raste. Was sollte ich tun? Ich wusste immer noch nicht wer diese Gestalt war. Ich achtete darauf, ja nicht über Trümmer zu stolpern, was ich mir durchaus zutraue würde, ich Tollpatsch. Bei Merlin's Bart, wer war das denn nun. Langsam legte sich der Staub wieder und ich hielt den Atem an. Das Blut rauschte mir in den Ohren. Plötzlich stieß ich mit dem Rücken gegen die Wand. Blitzschnell war die Gestalt nach vorne gehechtet und presste mich an den Schultern gegen den Rest einer Mauer. Ich schnappte nach Luft, mein Zauberstab fiel mir aus der Hand vor Überraschung. Zeig deine Angst niemals, Astoria! Was mir in diesem Moment unmöglich erschien. Ich blies mir instinktiv eine rote Strähne aus dem verschmutzten Gesicht. Dann wagte ich meinem Angreifer wütend in die Augen zu blicken.,, Lass mich los, du hirnloser Trottel!“, zischte ich und versuchet so gut es ging das Zittern zu unterdrücken. Ich blickte ihn eisblaue Augen, die so hart und böse wirkten wie das stärkste Metall. Es war kein Hauch Farbe in seinem Gesicht, ebenso in meinem. Ich funkelte ihn so gebieterisch wie möglich an, versuchte das Flackern der Furcht zu unterdrücken. Dann kam mir wieder mein Dunkles Mal in den Sinn. Meine Eltern hatten es zu einer Sicherheit gefälscht, damit jeder dachte, ich wäre ein Todesser und musste nicht getötet werden. Doch wie Muggel eben so ein Mal fälschen könnten, war es nur schwarze Gesichtsfarbe. Diese Möglichkeit müsste sich nun auch hinausstellen. Ich warf etwas ängstlich einen Blick auf den Unterarm meines Angreifers. Sein Hemd war hochgekrempelt und entblößte das Dunkle Mal. Mir wurde mulmig zumute. Der Blonde musste bemerkt haben, dass ich Respekt vor seinem Mal hatte, denen r ließ mich los und wich nach hinten, um seinen Zauberstab auf mich zu richten.,, Wer bist du?“, fragte er wieder und funkelte mich mit diesen kalten Augen an. Ich sackte nach Luft schnappend an der Mauer kraftlos zu Boden und funkelte mit meinen smaragdgrünen Augen zurück.,, V-Victoria Weasley“, antwortete ich etwas zu stockend, dass es glaubwürdig klang. Aber ich hatte alles, was ein Weasley hatte; rote Haare, Sommersprossen, aber keine Familien, keine Eltern dun keine Geschwister.,, Die bist du verdammt noch mal nicht“, erwiderte der Junge mit etwas Belustigung in der Stimme.,, Eine Weasley würde direkt auf mich losgehen. Und du- naja- Du bist ein hilfloses, erbärmliches Ding. Und außerdem bist du keine Reinblüterin.“,, Und woher willst du das wissen? Und wer bist du überhaupt, Missgeburt?“, erwiderte ich scharf, darauf bedacht, nicht zu weit zu gehen, als mein Zauberstab am Boden in mein Sichtfeld traf.,, Du bist ein Schlammblut. Das weiß ich jetzt schon. Und richtig lustig wird es erst, wenn sie merken, dass du nicht bei der Verhörung im Ministerium warte und dass du noch immer einen Zauberstab hast“, lächelte er genüsslich. Das hatte mich richtig getroffen. Ich zuckte zusammen. Ich war nicht dort gewesen. Ich war der Widerstand. Ich war der Feind. Und der wurde getötet.,, Nein, bitte nicht“, flehte ich. Ich dachte an meine Eltern. Sie hatten gewollt, dass ich mich um mich sorgen würde. Sie hatten für mich alles aufgegeben und gekämpft. Und das würde ich nicht einfach wegwerfen. Ich würde kämpfen. Ich blickte unauffällig zu meinem Zauberstab hin dun presste die Lippen zusammen. Hatte ich erst einen Zauberstab, dann würde ich jeden Todesser einzeln schocken. Ich würde niemanden fliehen lassen, wie ich gezwungen war es zu tun.,, Und wer bist du nun wirklich, Rotschopf? Hast du das von deiner Mami geerbt?“, höhnte der Blonde und blanker Hass schäumte in mir hoch.,, Wag es nicht meine Mutter zu beleidigen!“, schrie ich wütend, sprang auf, griff nach meinem Zauberstab, doch noch ehe ich irgendeinen Zauberspruch aussprechen konnte, lag ich am Boden. Mein Kopf schmerzte unerträglich wie es nur ein Zauber auslösen konnte. Ich stöhnte und als der Schmerz nachließ und ich mit Tränen in den Augen am Boden lag, konnte ich mich nicht mehr regen. Das linderte meine Wut allerdings immer noch nicht. Kalte Wut flackerte in mir und umhüllte mein Herz. Ich würde es ihm vergelten meine Eltern zu beleidigen.,, Wieso?“, fragte er interessiert, als ob es keine Unterbrechung gegeben hätte.,, S-Sie ist tot!“, zischte ich so gut es ging. Ich kniff die Augen zusammen. Meine Gliedmaßen waren wie gelähmt. Ich konnte nicht mehr aufstehen.,, Ach so“, erwiderte er gleichgültig, was mich nur noch wütender machte. Ich hätte am liebsten geschrien, so schrecklich war es diesen Hass zu unterdrücken, doch meine Mundmuskeln waren ebenfalls halb taub. Deshalb biss ich mir einfach auf die Zähne und fauchte:,, Ich lasse mich nicht von jemandem entführen, den ich nicht kenne.“,, Mein Name ist Malfoy, Draco Malfoy. Jetzt kennst du mich.“,, Nicht wirklich.“,, Letzte Worte?“,, Du solltest dir mal die Haare waschen.“

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    Ich konnte mich an fast nichts mehr erinnern. Ich wusste nur, dass Draco irgendetwas gemurmelt hatte und ich danach stöhnend in einen Tiefschlaf gefa
    Ich konnte mich an fast nichts mehr erinnern. Ich wusste nur, dass Draco irgendetwas gemurmelt hatte und ich danach stöhnend in einen Tiefschlaf gefallen war. Dann hatte ich gespürt, wie er mich grob über seine Schulter geworfen hatte und dann war mein Sichtfeld verschwunden.

    Und nun kamen die Erinnerungen langsam zurück. Das Bewusstsein. Mein Gemüt war noch immer steif und meine Finger taub. Ich fluchte innerlich. Ich fühlte mich wie in einem Traum. Ich wusste dass es ein Traum war, konnte aber nicht die Augen öffnen. Der Bann war zu stark. Dann schaffte ich es meine Augen zuzukneifen und sie dann wieder zu öffnen. Zuerst dachte ich es wäre Nacht, doch dann bemerkte ich, dass ich an einen Baum im finsteren Wald gefesselt war. Das Seil schnitt in meine Arme, was ziemlich schmerzhaft war. Es war wahrscheinlich nachmittags. Vor mir waren einige zerfetzte Zelte aufgestellt. Von Greifern, dachte ich genervt. Ich versuchte das Seil abzuschütteln, doch desto enger schnitt es sich in meine Haut. Ich stöhnte auf vor Schmerz. Doch ich gab nicht auf. Entsetzt bemerkte ich, dass ich meine Tasche nicht mehr um hatte. Ich fluchte und sah sie am Rand eines Zeltes stehen. Und dann sah ich dort ein Feuer lodern. Fenrir Greyback und Co saß um dieses herum versammelt, natürlich fehlten die Familie Malfoy nicht. Ich versuchte mich zu regen und kam schließlich so weit, dass ich mit den Zähnen hinein ritzen konnte. Aber das zerstörte eher meine Zahnspange als das Seil. Verzweifelt blickte ich mich um. Dann nahm ich mich zusammen und stand auf. Das tat besser als hilflos am Baum zu baumeln, auch wenn es schmerzhafter war. Und ich rappelte mich durch den Ring des Seils bis ich zum Knoten kam. Dort hob ich meinen Arm, darauf bedacht ihn so schwer am festen Seil zu verletzen, dass es blutete. Ich unterdrückte einen Schrei, dann versuchte ich meinen verwundeten Ar so gut es ging an dem Knoten zu reiben. Es tat unfassbar weh, aber dass das Seil sich mit Blut vollsaugte hatte so einige Vorteile. Der Knoten lockerte sich und ich versuchte ihn mit den Zähnen zu bearbeiten. Es ging besser, das Seil war weicher. Obwohl es fürchterlich schmeckte uneinig Teile meiner Zahnspange abbrachen und sich im Seil verfingen. Bald darauf konnte ich mich einigermaßen bewegen und nutzte die Gelegenheit um mich etwas nach unten zu rubbeln. Bald war das Seil an meinem Kinn angekommen und ich zwängte meinen Kopf hindurch. Es tat so gut, endlich frei zu sein.Vorsichtig schlich ich mich zu meiner Tasche hin, die ebenfalls meinen Zauberstab enthielt. Meine Fingers schlossen sich um dessen Griff. Blitzschnell wirbelte ich herum und rannte. So schnell ich konnte. Achtete nicht darauf, dass ich keinen Krach machte. Meine Haare flogen hinter mir her wie ein roter Schweif. Ich wollte einfach nur weg. Leider trat ich dabei auf einen morschen Stock, der lauthals zerbrach und ich bemerkte entsetzt, dass die Greifer mich noch immer sehen konnten. Ich hatte gerade mal den Baum passiert und würde von einem Blitz getroffen werden. das beschleunige meine Schritte. Leider nicht meinen Verstand. Bei meinem Glück trat ich sofort in eine Greiferfalle. Kopfüber baumelte ich in der Luft. Ich hätte vor Wut heulen können. Meine Tasche fiel hinunter, mein Zauberstab mit. Ich kniff die Augen zusammen. Das war mir so peinlich und gleichzeitig schäumte die Wut in wilden Wellen durch meinen Magen. Ich fühlte mich so schrecklich hilflos und unterlegen. Dieses Gefühl hasste ich über alles. Mir schoss das Blut in den Kopf. Als ich schließlich vollkommen benebelt vor Wut über meine Einfältigkeit meine Augen öffnete, erkannte ich Fenrir Greyback, mit seinem scheußlichen werwolfartigen Gesicht. Ich spuckte ihm ins Gesicht und versuchte verzweifelt mich nach oben zu hieven um den Strick zu bearbeiten, der mein Fußgelenk umschloss. Doch ich hatte nicht genug Bauchmuskeln. Ich kippte immer wieder nach unten und schaukelte übelkeitseirregend hin und her. Ich blickte Fenrir wütend ins Gesicht. Zu einem Entsetzten leckte er diesen Fleck Spucke einfach von seinem haarigen Gesicht.,, Pfui!“, stöhnte ich und hielt mir die Hände vor die Augen.,, Noch nie was von Hygiene gehört! Nein? Solltest du aber! Aber Schoßhündchen sollen im Allgemeinen nicht ganz hygienisch sein. Diesen Vorurteilen kann ich nur zustimmen. Voller Flöhe und stinken nach Männerschweiß und faulen Eiren. Und schämst du dich denn gar nicht dafür?“ Es erschütterte meinen Magen so unangenehm, dass ich würgte. Angeekelt versuchte ich mich aus dieser peinlichen Situation hinauszuschauen. Ich schwang mich nach oben, umklammerte mit meinen Händen den Strick und versuchte mich daran hochzuziehen. Es war schwierig, doch meine Arme gaben nicht nach. Fenrir griff schreiend nach mir, doch ich war schon zu hoch oben. Es war zwar mühsam, doch ich konnte bald den Ast umklammern, an dem das Tau befestigt war. Ich versuchte mich daran hochzuhieven und schwang bald meine Beine über den Ast. Ich seufzte erleichtert auf und wischte mir Schweiß von der Stirn. Jetzt musste ich nur noch irgendwie diesen Strick lösen und dann irgendwie von diesem Baum runter kommen. Das waren bisher die schwierigsten Aufgaben. Jetzt musste ich erst mal noch einige Minuten überleben. Ich riss an dem Strick, der sich zu meiner Verwunderung ganz leicht lösen ließ. Ich lächelte kurz auf, als plötzlich etwas Eiskaltes mich von hinten traf. Ich schrie erschrocken auf, dann war ich wie erstarrt und kippte vom Ast. Ich konnte mein Ungeschick kaum fassen. Ein Schockzauber von hinten. Wieso war ich so unaufmerksam gewesen.,, Bring mich um!“, keuchte ich durch meine zusammengebissenen Zähne.,, Aber wasch dir davor die Zähne!“ Fenrir knurrte und nuschelte irgendetwas unverständlich, als zu meinem Unglück auch noch Lucius Malfoy und Junior auftauchten. Ich versuchte ein Würgen vorzutäuschen, doch ich war geschockt worden. Dann wurde ich grob hochgezogen von einem haarigen Arm. Ich war immer noch stocksteif, konnte nur schwache Laute von mir geben.,, Wer hatte die Idee, die mitzunehmen?“, fragte Lucius Malfoy gereizt und Draco zeigte schließlich auf Fenrir, dieser jedoch auf Draco Malfoy. Ich lachte so gut es ging.,, Schweig. Draco, ich denke, ein Schlammblut weniger würde niemand bemerken. Ertränk sie im See“, murmelte Malfoy Senior etwas unverständlich und ich wurde von einem weiteren Strahl getroffen. Ich schnappte nach Lift, als ich mich wieder bewegen konnte. Doch kaum hatte sich wieder Bewegungsfreiheit, umklammerte eine Hand meinen Oberarm und ich wurde würgend nach Luft schoppend mitgezogen. In meiner Brust hatte sich ein reizender Knoten gebildet und ich musste husten.,, Ich würde niemals nachgeben. Niemals“, zischte ich entschlossen, während ich mir auf die Lippe biss.,, Aber sicher“, höhnte Draco belustigt und fuhr mir durch die verfilzten Haare.,, Fass mich nicht an!“, schrie ich angewidert und riss mich aus seinem Griff. Argh! Ich wäre am liebsten weggerannt, aber mit meinem Glück würde ich nicht allzu weit kommen. Meine Augen funkelten vor Wut. Der Knoten löste sich und ich rastete komplett aus.,, Bring mich einfach um! Damit machst du mir einen Gefallen“, zischte ich einfach nur angewidert.,, Ich töte dich nicht“, erwiderte er gelassen.

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    ,, Was willst du dann?“, fauchte ich einfach nur gereizt. Der Zorn flammte stärker in mir auf.,, Ich bin allein! Ich bin schrecklich! Ich will ster
    ,, Was willst du dann?“, fauchte ich einfach nur gereizt. Der Zorn flammte stärker in mir auf.,, Ich bin allein! Ich bin schrecklich! Ich will sterben! Mich am Leben zu lassen, wäre größere Folter als mich zu töten! Töte mich einfach! Ich habe nichts und ich bin nichts! Ich bin nichts wert! Bring mich um!“ Zum Schluss war ich wirklich hysterisch.,, Ich täte dich aber nicht. Ich hab was viel besseres vor“, lächelte Draco vergnügt, während mir Tränen über die Wangen rannen und einfach nicht aufhören wollten. Dann zuckte ich zusammen und vergrub mein Gesicht in meinem Arm, sank einfach auf die Knie. Es riss mir ein tiefes Loch in die Brust. Ich wollte sterben. Einfach nur sterben. Ich wollte diesen Schmerz nicht fühlen. Ich wollte weg sein. Wenn es sein musste für immer. Mir war es egal. Ich wollte einfach nur noch reglos am Boden liegen, mein Herz zum Stillstand bringen. Aber es war wahr: Ich war nichts und ich hatte nichts! Ich hatte ebenfalls keinen Grund mehr zu leben. Leben war die reinste Folter. Ich wünschte mir nichts mehr als den Tod.
    ,, Jetzt hör mir mal zu.“ Draco fasste mich an den Schultern und blickte mir tief in die wässrigen Augen. Ich schluckte den klebrigen Kloß in meiner Kehle hinunter, doch er tauchte immer wieder auf.,, Ich will das alles nicht. Ich will kein Todesser sein. Und es ist das erste Mal, dass ich für irgendjemanden solches Mitleid empfinde. Ich will hier weg!“ Damit umklammerte er meinen Oberarm und schwang mich über seine Schulter.,, Lass mich runter!“, kreischte ich und hämmerte gegen seinen Rücken, so fest ich konnte. Schließlich schwankte er und ich konnte mit leicht gebogenen Knie wieder auf dem Boden landen.,, Schrei noch lauter, dann merken sie erst recht, dass du tot bist. Aber wenn du schon schreist, dann können sie uns das auch abkaufen. Schrei!“ Ich schrei nicht. Ich hielt den Mund. Ich schluchzte einfach nur und verschränkte die Arme vor der Brust.,,Crucio!“ Nun fing ich an zu kreischen. Ein schrecklicher Schmerz durchzuckte meine Wirbelsäule und ich kippte schreiend zu Boden wo ich mich zuckend vor Qual krümmte. Es war ein kehliges, raues Kreischen vor Schmerz. Mein Herz schmerzte bei diesem Schrei, es riss das Loch in meiner Brust nur noch weiter auf. Dann ließ der Schmerz ruckartig nach und ich blieb einfach nur keuchend und tief weinend am Boden liegen. Nun protestierte ich auch nicht, als er mich über seine Schulter schwang. Ich schluchzte einfach. Es tat zu weh, um mich über irgendetwas aufzuregen. Ich war einfach nur so schwer verwundet, dass es mir nicht möglich war irgendetwas anderes außer Schmerz zu empfinden

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    Zeitsprung Schlacht von Hogwarts


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    ,, Draco?“, wisperte ich.,, Bleib da drin und warte bis ich wiederkomme“, flüsterte er mir wieder zu und presste seine Lippen auf meine Stirn. Ich kroch tiefer in den Haufen Krempel hinein und kauerte mich zusammen.,, Ich würde es mir nie verzeihen, wenn du wegen mir stirbst“, zischte ich ihm zu und versuchte meine aufsteigenden Tränen zu unterdrücken. Ich musste jetzt stark bleiben.,, Ich sterbe schon nicht“, antwortete er daraufhin, obwohl ich wusste, dass er selbst nicht an seine Worte glaubte.,, Es sind dunkle Zeiten“, murmelte ich nur noch vor mich hin, bevor er eine Säule vor die Luke rollte und ich seine blonden Haare aus dem Blickfeld verlor. Ich versuchte mein keuchen zu unterdrücken und umklammerte fest meinen Zauberstab. Würde mich hier jemand finden? Jetzt wirkte es zumindest still. Gewissensbisse quälten mich.

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Astoria Malfoy's Geschichte
Astoria Malfoy's Geschichte
In dem Moment wünschte ich mir nichts weiter als zu sterben. Ich schloss die Augen, kämpfte gegen Tränen, die in meinen Augen brannten.,, Finde mich einfach und bring mich um!“, flehte ich still vor mich hin, während ich die Hand meiner Mutter hiel...
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2017-03-11
402D
Harry Potter

Kommentare (4)

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Silberstern05 (58042)
vor 18 Tagen
Super Geschichte!!! Ich will unbedingt weiterlesen!!! Ich bin lesesüchtig......
Radiechenpower (69110)
vor 74 Tagen
Ich würde auch gern mehr lesen!
Svenja Granger ; ) (06127)
vor 220 Tagen
Wirklich schön und spannend geschrieben. Würde gerne mehr lesen :)
Mrs.Malfoy ( von: Stormy)
vor 222 Tagen
Ich finde die Story echt unglaublich schön sie ist zwar unglaublich traurig aber schön ich hoffe du schreibst schnell weiter 💕