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Das Geheimnis

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4 Kapitel - 1.311 Wörter - Erstellt von: Hestia - Aktualisiert am: 2017-03-16 - Entwickelt am: - 715 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Es geht um Cassiopeia und ihren Bruder Gaspard, welche beide nach Hogwarts kommen. Dort finden die beiden neue Freunde, doch sie finden auch etwas über ihre Vergangenheit heraus . . .

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    Hi! Erstmal danke, dass du Interesse an meiner FF oder zumindest an Harry-Potter-FFs allgemein hast! Denn sonst hättest du die FF wahrscheinlich nich
    Hi! Erstmal danke, dass du Interesse an meiner FF oder zumindest an Harry-Potter-FFs allgemein hast! Denn sonst hättest du die FF wahrscheinlich nicht aufgerufen. Und da ich nicht weiß, was ich sonst noch hierrein schreiben könnte, ist dieses Kapitel beendet. Viel Spass!

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    Der Brief

    „Schnecke, holst du bitte die Post?“, rief meine Mutter. Ich seufzte. Ich hatte ihr schon zigtausendmal gesagt, dass sie mich nicht Schnecke nennen sollte. Mum, du sollst mich doch nicht so nennen!“, sagte ich tadelnd. „Ach was.“, winkte sie ab. „Genau, es passt doch so gut zu dir!“, meinte mein Zwillingsbruder Gaspard grinsend. Ich warf ihm einen vernichtenden Blick zu und verließ die Küche. Langsam trottete ich zur Haustür und öffnete sie. Dann ging zum Briefkasten. Also, zumindest hatte ich das vor. Auf halbem Wege stolperte ich über etwas weiches und landete auf der Nase. Ein paar Sekunden lag ich da und fragte mich, über was zum Teufel ich da gerade gestolpert war. Dann rappelte ich mich auf. Was da vor mir auf dem Weg saß, war zweifellos eine Eule. Verwirrt rief ich: „Mum, Eulen sind doch nachtaktiv, oder?“ Ein paar Sekunden wartete ich, in der Hoffnung, dass sie mich in der Küche hören konnte. Dann:„Sicher, in der Regel schon.“, versicherte sie mir. „Warum?“ „Ach, ich habe mich nur gerade gefragt, warum hier eine Eule sitzt.“ Ich hörte, wie Gaspard polternd aufsprang und zur Tür stürzte. „Tatsächlich.“, hauchte er. „Nee, ich bin gerade über einen Kieselstein gestolpert!“ Zum ersten Mal sah ich mir die Eule genauer an. In ihrem Schnabel klemmte ein Brief. Als ich ihn in die Hand nehmen wollte, schlug sie wütend mit den Flügeln und hackte nach meiner Hand. „He!“, beschwerte ich mich. „Lass mich mal.“, sagte Gaspard und schnappte sich den Brief. Die Eule machte keine Anstalten, nach ihm zu hacken. „Na toll“, murmelte ich. „Der ist für mich!“, rief Gaspard. „Echt? Lies mal vor!“, forderte ich ihn auf. Gaspard zog den Brief aus dem Umschlag und begann, zu lesen: „Hogwarts - Schule für Hexerei und Zauberei.“ „Was?“, fragte ich irritiert. „Eine Zaubererschule?“ Gaspard zuckte mit den Schultern. Ich riss ihm den Brief aus der Hand. „He!“, rief er entrüstet. Ich ignorierte ihn und las:
    „Sehr geehrter Mr. Raave,
    wir freuen uns, Ihnen mitteilen zu können, dass Sie an der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei angenommen sind. Beigelegt finden Sie eine Liste aller benötigten Bücher und Ausrüstungsgegenstände. Das Schuljahr beginnt am 1. September. Wir erwarten Ihre Eule spätestens am 31. Juli.
    Mit freundlichen Grüßen
    Minerva McGonagall
    Stellvertretende Schulleiterin.“
    „Hää?“, machte Gaspard. „Dasselbe habe ich auch gerade gedacht.“, erwiderte ich. „Gaspard, Cassie, kommt ihr langsam auch mal wieder?“, rief Mum. „Jahaa!“, antwortete ich. Gaspard und ich gingen zurück in die Küche. Dort zeigten wir Mum den Brief. „Bestimmt ist das nur ein schlechter Scherz von irgendjemanden.“, meinte ich. Mum stöhnte und setzte sich. „Ich muss euch etwas sagen. Wisst ihr, euer Vater und ich . . . Wir haben gedacht, dass es in der Zaubererwelt zu gefährlich für euch wäre und-“ “Warte, warte, warte!“, unterbrach ich sie, „Meinst du das ernst! Dad weiß davon? Die Zaubererwelt?“ „Bitte, lasst es mich euch in Ruhe erklären.“, bat Mum. Gaspard und ich nickten. „Also, Brunhold, euer Vater, und ich dachten, dass es in der Zaubererwelt zu gefährlich für euch wäre, denn zur Zeit eurer Geburt herrschte ein böser Zauberer, sein Name ist Vo- Voldemort. Deshalb zogen wir euch in der Muggelwelt auf.“ Sie erzählte uns von Hogwarts und der Zaubererwelt, doch ich verstand gerade mal die Hälfte. Gaspard ging es genauso. Irgendwann sagte Mum:„Morgen gehen wir in die Winkelgasse.“ „In die Winkelgasse?“, fragte Gaspard. „Dort holen wir eure Schulsachen.“, erwiderte sie. Da fiel mir etwas ein. „Äh, Mum,“, begann ich, „Ich hab gar keinen Brief bekommen.“ Mum starrte mich an. „Aber . . . Ach was, du bekommst deinen Brief bestimmt noch.“, meinte sie zuversichtlich. Aber ich glaubte nicht, dass sie mich vergessen hatten.
    Ich war eine Squib.

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    Als ich am nächsten Morgen erwachte, lag ich auf dem Boden. „Na toll.“, murmelte ich. Wage erinnerte ich mich an einen Traum, in dem alles um mich herum dunkel gewesen und ich von einem riesigem Stapel Briefen in das Nichts gesprungen war. Ich rappelte ich mich auf und stolperte promt über meinen schäbigen Stoffhasen Langohr, den besaß, seit ich drei war. Fluchend zog ich mich an meinem Bett hoch. Meine Bettdecke lag zerknäult auf der Matratze, mein Kopfkissen war irgendwie auf dem Mäusekäfig gelandet. Ich ließ mein Bettzeug links liegen und ging in die Küche. Dort wurde ich von meiner aufgeregten Mutter überfallen. „Oh Gott, Cassiopeia! Du wirst es nicht glauben, aber hier ist dein Brief für Hogwarts!“, rief sie. Ich starrte sie an. Dann blickte ich auf das zerknitterte Blatt Papier in ihrer Hand. „He, das ist mein Brief! Wieso hast du ihn geöffnet!“, beschwerte ich mich. „Entschuldige, Schnecke.“, sagte sie. Ich bückte mich und hob den Briefumschlag auf, der auf dem Boden lag. Er war tatsächlich an mich adressiert. Ich riss meiner Mutter den Brief aus der Hand, obwohl ich genau wusste, was drin stand. Gaspard kam in die Küche und rieb sich verschlafen die Augen. „Was'n los?“, murmelte er. Ich wedelte mit dem Brief vor seiner Nase herum. „Das ist los! Mein Brief! Ich komme auch nach Hogwarts!“ „Hogwarts? Was'n da- ach so, ja, klar. Hogwarts. Sicher.“, erwiderte er. „Das muss ich sofort Elly erzählen!“, rief ich, und bevor meine Mutter protestieren konnte, war ich schon nach oben in mein Zimmer geflitzt. Wo ich schon wieder über Langohr stolperte. Ich angelte mir mein Handy vom Nachttisch und gab schon Elyzas Nummer ein, bis mir einfiel, dass ich sie ja eingespeichert hatte. Egal. Sie nahm sofort ab, als hätte sie neben ihrem Handy gekauert und gewartet bis jemand anrief. Was gar nicht so unwahrscheinlich war. „Hallo, Cassy?“, fragte sie. „Hi Elyza, ich muss dir unbedingt was erzählen! Also ich hab einen Brief gekriegt, von Hogwarts, und-“ „Was, du auch! Ich glaub's ja nicht!“, unterbrach sie mich. „Ja, ich weiß, ich werd dich auch vermiss- Was! Du . . . Du hast auch einen Hogwartsbrief bekommen? Aber . . . Das heisst ja . . .“ „Das heisst, das ich auch nach Hogwarts komme! Wir beide! Oh Mann, das ist ja soooo cool!“ Ich konnte es kaum fassen. Meine beste Freundin, die schon von Kleinkindalter an kannte, würde mit mir nach Hogwarts kommen! Damit hätte ich niemals gerechnet. „Mum, weisst du was!“, rief ich laut. „Noch nicht, aber bestimmt gleich.“, meinte sie. „Elyza kommt auch nach Hogwarts!“ „Was, echt?“, fragte sie. „Ja, wirklich!“ Ich lief die Treppe hinunter und rutschte auf der letzten Stufe aus. Nachdem ich mich meine Tollpatschigkeit verfluchend aufgerappelt hatte, ging in die Küche. Ich erzählte meiner Mutter und meinem Bruder von meinem Telefongespräch mit Elyza, bis mir einfiel, dass ich überhaupt nicht aufgelegt hatte. Im Davonhasten hörte ich noch das neidische Murren meines Bruders: „Wie unfair!“

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    Fortsetzung folgt . . .

Kommentare (1)

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Fire life ( von: Fire life)
vor 274 Tagen
Hey, cool geschrieben mich interessiert es wie es weiter geht!