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Bruderherz

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4 Kapitel - 2.461 Wörter - Erstellt von: Mister# - Aktualisiert am: 2017-05-07 - Entwickelt am: - 450 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Die beiden Kater Lagune und Bucht leben friedlich mit ihrer Mutter Welle am Meer. Doch plötzlich wird ihr idyllisches Leben für immer zerstört...

    1
    Hierarchie


    Der Silberclan


    Anführer:

    Mondstern -W-
    langhaarige graue Kätzin mit dunkelblauen Augen

    2. Anführer:

    Waldpelz -M-
    waldbodenfarben mit grauen Augen; Mentor von Dachspfote

    Heiler:

    Amselruf -M-
    kleiner schwarzer Kater mit blassgelben Augen

    Heilerschüler:

    Lärchenpfote -W-
    hell getigert mit bernsteinfarbenen Augen

    Krieger:

    Sonnenherz -M-
    dunkelbraun mit weißen Sprenkeln an den Hinterbeinen und bernsteinfarbenen Augen; ältester Krieger

    Eissplitter -W-
    langhaarige weiße Katze mit himmelblauen Augen; Mentorin von Himbeerpfote

    Fuchsfang -M-
    roter Kater mit grünen Augen; Mentor von Funkenpfote

    Rosenschweif -W-
    schildplattfarben mit dunklen Augen

    Windjäger -M-
    dunkelgrau- hellgrau- weiß gescheckt mit einem gelben und einem grünen Auge

    Leopardenstreif -W-
    golden mit schwarzen Tupfen und dunklen Augen

    Schwarzkralle -W-
    dunkel- schwarz getigert mit grünen Augen


    Schüler:

    Dachspfote -M-
    schwarz-weiß mit grünen Augen

    Funkenpfote -W-
    flammenfarben mit helleren Flecken und dunklen Augen

    Himbeerpfote -W-
    weiß mit ein paar grauen Flecken und leuchtend roter Nasenspitze

    Königinnen:

    Morgenfrost -W-
    hübsche rote Kätzin mit grünen Augen; Mutter von Moosjunges und Nebeljunges

    Honigstreif -W-
    honigfarben, dunkle Augen; tragend

    Älteste:

    Finstermond-W-
    dunkelgrau mit bernsteinfarbenen Augen

    Löwentatze -M-
    einst prächtiger goldener Kater mit grauen Augen



    Der Feuerclan


    Anführer:

    Flammenstern -M-
    roter Kater mit dunklen Augen

    2. Anführer:

    Falkenauge -M-
    braun gestreift mit weißem Bauch und bernsteinfarbenen Augen

    Heiler:

    Silbersee -W-
    silberne Katze mit dunkelblauen Augen

    Heilerschüler:

    Sandpfote -W-
    sandfarben mit grünen Augen

    Krieger:

    Blumenschweif -W-
    cremefarben mit dunklen Streifen an den Beinen; Mentor von Donnerpfote

    Flussherz -W-
    silbergrau getigert mit blauen Augen

    Sperlingschrei -M-
    braun getigert mit dunklen Augen; Mentor von Höllenpfote

    Rostschweif -W-
    rostfarben Kätzin mit grauen Augen

    Blitzkralle -M-
    sehr großer schwarz- weißer Kater mit gelben Augen; Mentor von Minzpfote

    Thymianblatt -M-
    dunkelgrauer langhaariger Kater mit dunkelgrünen Augen; Mentor von Bernsteinpfote

    Himmelsglut -M-
    weiß- roter Kater mit himmelblauen Augen

    Schüler:

    Donnerpfote -M-
    dunkel gestreift mit grauen Augen

    Minzpfote -W-
    hellgrau mit grünen Augen

    Bernsteinpfote -W-
    golden mit bernsteinfarbenen Augen

    Höllenpfote -M-
    rot mit schwarzen Flecken am Rücken

    Königinnen:

    Rehsprung -W-
    langhaarige Kätzin mit dunkelrotem Fell und gelben Augen; tragend

    Älteste:

    Wiesenpelz -M-
    cremefarben mit grünen Augen

    Heidegold -W-
    hell getigert mit dunkelblauen Augen




    Katzen außerhalb der Clans:

    Bucht -M-
    dunkelbraun mit weißem Bauch, Brust und Pfoten und hell grünen Augen mit goldenen Sprenkeln

    Lagune -M-
    hellgrauer Kater mit dunkelgrauen vom der Wirbelsäule ausgehenden Tigerungen und unnatürlich türkisen Augen

    Socke -M-
    schwarz mit weißer Brust u. Bauch



    Katzen im Sternenclan/ verstorbene Katzen:

    Welle -W-
    hellgraue Katze mit unnatürlich türkisen Augen


    2
    Prolog

    Lagune reckte seine Schnauze nach draußen. Aufgeregt kletterte er aus dem gestrandeten Segelboot, das seiner Familie als Unterschlupf diente. Er konnte die salzige Luft schmecken die ihm entgegen schlug. "Na los mein kleiner!" liebevoll stupste ihn seine Mutter Welle nach draußen. Als er von der Reling sprang sank er sofort im warmen Sand ein. "Wo hin gehen wir?" quiekte sein Bruder Bucht als er unbeholfen neben Lagune landete. "Auf die Jagd." antwortete seine Mutter und ging voran, Bucht und Lagune folgten ihr begeistert. Meine erste Jagd! dachte Lagune und streckte stolz die Brust raus.
    Doch bald verging ihm die Vorfreude. Die Sonne ging bereit unter und tauchte alles in ein orangenes Licht. Der Sand immer weniger wurde und die Vegetation großer und grüner. "Wann sind wir endlich da?" jammerte Lagune. "Geduld meine Kleinen" miaute Welle und ging ohne einen Blick nach hinten zu werfen weiter. Gerade als Lagune den Mund für eine trotzige Antwort öffnete, stieg ihm ein scheußlicher Geruch in die Nase. Auch Buch kräuselte angeekelt die Nase. Da hörte er ein immer lauterwerdendes Rauschen. "Was ist das? " wollte er wissen. Welle schlüpfte durch eine hoch Hecke. "Das ist der schwarze Weg." Unwillkürlich sträubte sich sein Fell. Vor ihm lag ein schwarzes Band auf dem laute, riesige Kreaturen hin und her rasten und einen beißenden Gestank verursachten. "Wir müssen ihn überqueren, denn erst auf der anderen Seite werden wir Beute finden". Seine Mutter stupste Lagune sanft an. "Du zuerst. Wir warten bis der Weg frei ist, und wenn ich los sage dann läufst du so schnell du kannst auf die andere Seite." Er konnte nur nicken. Diese großen Kreaturen jagten ihm Angst ein. Doch er hatte keine Zeit groß darüber nachzudenken, denn schon hörte er wie Welle zischte: "Lauf!" Er preschte los, seine Pfoten trommelte über den harten, schwarzen Boden. Er hatte fast die Hälfte erreicht als er stolperte. Lagune schlug auf dem harten Boden auf. Sofort fing seine rechte Schulter zu pochen und seine aufgeschürfte Nase zu bluten an. "Lagune! Lauf!" hörte er Welles panischen Schrei. Er zwang sich auf die Füße und rannte weiter. Da sah er aus dem Augenwinkel wie eine der Kreaturen heranraste. Panisch rannte er weiter. Die andere Seite war nur drei Schwanzlänge entfernt. Doch die Kreatur war schnell. Kurz bevor das Auto ihn erreichte wurde er heftig nach vorne gestoßen und überschlug sich mehrmals auf der Glasfläche der anderen Seite, bis er schwer atmend und zitternd im Gras lag. Seine Nase brannte.
    Er hob den Kopf. Da sah er ein dunkelrotes Bündel ganz am Rand des schwarzen Weges liegen. Er erhob sich mühsam und trat näher heran. Sein Herz stockte. "Nein..." hauchte er. "Welle!"

    3
    1. Kapitel

    Ein Sonnenstrahl kitzelte ihn an der Nase. Er nieste und schlug die Augen auf. Knapp 2 Monde war es nun her, dass Welle am schwarzen Weg verunglückt und Bucht verschwunden war. Das Lagune selbst noch am Leben war, verdankte er Socke, der ihn vor 2 Monden neben seiner Mutter kauernd fand und bei sich aufnahm. Außerdem hatte er auf der anderen Seite des schwarzen Weges nach Bucht gesucht und Lagune geholfen, die zermalmten Überreste seiner Mutter zu begraben. Er warf einen kurzen Blick auf Socke, der neben ihm in einem Moosnest lag und friedlich schnarchte. Dann kletterte er aus seinem Nest und ging nach draußen. Rings um ihn waren hohe Bäume und viele andere Pflanzen die er nicht kannte. Lagune setzte sich neben das Grab seiner Mutter, nur ein paar Schwanzlängen von Sockes Bau entfernt. Ich vermisse euch!, dachte der junge Kater und hoffte Welle und Bucht würden es hören, wo auch immer sie jetzt waren.
    Auf einmal hörte er Stimmen. Er spitzte die Ohren. Wer mochte das sein? Geduckt schlich er in die Richtung aus der, wie er vermutete, die Stimmen kamen. Der junge Kater suchte Deckung hinter einem Farnbusch und lugte vorsichtig durch die Farnwedel. Es waren Katzen. Sie waren etwas weiter weg, aber Lagune könnte hören was sie sagten: "Sonnenherz, ich glaube das sollten wir Mondstern melden." "Ja, da hast du recht. Nicht das es noch jemanden erwischt..." Er reckte den Kopf um mehr zu sehen, als er einen Schrei hörte. Erschrocken zuckte er zusammen. Eine Katze in Not! Auch die anderen beiden Katzen mussten den Schrei gehört haben, sie schlichen lautlos weg. Hastig schlich er in die Richtung auf der der Schrei gekommen war. Da sah er die beiden Katzen wieder: sie kämpften gegen ein feuerrotes Wesen, das er noch nie gesehen hatte. Die dunklere Katze sprang auf den Rücken des Wesens, die andere bearbeitete seine Schulter mit den Krallen. Etwas weiter hinten kauerten zwei graue Junge. "Hier bist du also!" Er erschrak und wirbelte herum. Socke sah ihn mit großen Augen an. "Was machst du denn? Das ist ein Fuchs!" Lagune sah in verständnislos an. "Davor sollte man sich fern halten! Komm." Socke schüttelte den Kopf und wandte sich zum gehen. "Wir müssen meinen Bau verstecken wenn ein Fuchs in der Nähe rumschleicht." murmelte er vor sich hin und lief eilig los. "Aber die Katzen! Sollten wir ihnen nicht helfen?" jaulte Lagune. Socke drehte den Kopf nach hinten ohne sein Tempo zu drosseln. "Oh nein, Clankatzen können sehr wohl auf sich selbst aufpassen." Lagune sah noch einmal zurück, dann rannte er Socke hinterher. Er schlüpfte in Sockes Bau, während Socke Gestrüpp, Zweige und Dornenranken herbei schleifte und damit den Eingang seines Baus bedeckte. Als er fertig War und sich zu Lagune setzte, könnte er sich nicht mehr zurück halten: "Wer sind diese Clankatzen? Warum kämpfen sie gegen Füchse? Bist du auch eine Clankatze? Kann..." "Immer langsam Kleiner." stoppte Socke den Fragenschwall. Lagune spürte ein Stich in seiner Brust. 'Kleiner', so hatte Welle ihn immer genannt... Aber Socke redete unbeirrt weiter: "Also Clankatzen leben in einer Gruppe nach strengen Regeln und verehren Sternenkatzen. Sie bekriegen sich untereinander! Ich gehöre selbstverständlich nicht dazu. Ich bin Einzelgänger." Er sah ihn mitleidig an. Leise maute er: "Das hätte Welle euch erklären sollen. Was ein Fuchs ist und so." Der Kater seufzte. Lagune vergrub das Gesicht in seinen Pfoten. "Wie alt bist du? 5 Monde? Schon 6? Oder gar 7?" fragte er leise und leckte ihm die Ohren. Ich tue im leid, dachte Lagune. Aber es war schön jemanden zu haben der sich um einen sorgte. "Ich weiß nicht." miaute er leise. Obwohl es erst Sonnenhoch war, schlief er ein.
    Welle sah ihn an. "Entscheide dich!" dröhnte es in seinem Kopf, dann war sie einfach weg, stattdessen sah er Sterne, viele leuchtende Sterne. Sie umkreisten ihn.
    Doch Plötzlich waren sie weg. Lagune irrte in der erdrückenden Dunkelheit die ihn umgab umher und wünschte sich das Licht der Sterne zurück. Da sah er die Lichterpunkte einer Kreatur auf sich zurasen und erstarrte.

    4
    2. Kapitel


    "Ähm. Kleiner?" Lagune blinzelte und sah wie Socke sich über ihn beugte. "Hm?" machte er verschlafen. "Es ist schon dunkel. Ich werde jagen gehen. Kommst du mit?" fragte der Einzelläufer. "Ich weiß nicht wie man jagt." gestand Lagune. "Oh" meinte Socke nur. "Dann bleib am besten hier." Er nickte. Socke drehte sich um und wurde von der Dunkelheit verschluckt. Ein Schauer lief ihm über den Rücken als er an seinen Traum dachte. Nie zuvor war ihm ein Traum so echt erschienen.
    An Schlaf War nicht mehr zu denken: Lagune kroch aus dem Bau. Wo sind Clankatzen nachts?, fragte er sich. Aber da fiel ihm der Fuchs ein. Trotzdem lief er nach kurzem Zögern mit schnellen Schritten zu dem Ort, an dem er die beiden Katzen gegen den Fuchs kämpfen sah. Er folgte ihren Geruchspuren. Sehr bald darauf fand er mehr Spuren. Es muss ziemlich viele von denen geben!, dachte er aufgeregt und beschleunigte seine Schritte. Aber was sollte er tun wenn er sie gefunden haben würde? Würden sie ihn überhaupt willkommen heißen? Er blieb stehen. Es waren schon ziemlich viele Geruchspuren, also beschloss er umzukehren. Genau in diesen Moment warf sich jemand von hinten auf ihn drauf und begrub ihn unter sich.
    Erschrocken jaulte Lagune auf und schlug um sich, aber er bekam den schwarz-weißen Pelz des anderen nicht zu fassen. Die beiden Katzen rollten herum, und als das Gesicht des anderen vor seinem Gesicht war, schlug er zu. Er hatte die Nase der fremden Katze erwischt, aus der sofort Blut sickerte. Die Katze heulte wütend auf. Doch da stürzen drei Katzen nacheinander hinter dem Gebüsch hervor. Lagune erschrak. Was hatte das zu bedeuten?
    Sein Angreifer ließ von ihm ab und trat zurück. Die Katzen umzingelten ihn und musterten ihn misstrauisch. Eine große langhaarige, silbergraue Katze trat vor. Sie sah in an, dann gab sie den anderen ein Zeichen mit ihrem Schwanz. Er hörte sie raunen: "Ein Junges!" "Vielleicht wurde seine Mutter vom Fuchs getötet!" "Ach was, das ist eindeutig ein Hauskätzchen!" Weitere Katzen kamen dazu. "Was ist los?", hörte er sie fragen, "Wer ist das?"

Kommentare (3)

autorenew

Schtten ( von: Goldglanz)
vor 155 Tagen
Gut zemacht bisschen traurig am anfang
Thunderbird ( von: Mister #)
vor 156 Tagen
Danke ^^
Stromsturm (04875)
vor 156 Tagen
Schöner Schreibstil:)