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Magisches Leben - Hogwarts

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4 Kapitel - 6.047 Wörter - Erstellt von: Florence Potter - Aktualisiert am: 2017-08-10 - Entwickelt am: - 1.402 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Es geht um ein Mädchen namens Alex, das auf Hogwarst die verschiedensten Dinge erlebt...
PS: Alex ist in Ginnys Jahrgang

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    Die Winkelgasse
    Aufgeregt schielte ich durch den kleinen Spalt in der Mauer, der sich schnell vergrößerte. Hinter mir stand meine Mutter und der kleine lustige Mann, dem ich es zu verdanken hatte hier zu stehen. Mein Dad war leider daheim geblieben da er meinte, dass er nicht der große Einkaufmensch sei. Der kleine Mann hatte gerade mit seinem Stab etwas an die Backsteinmauer geklopft und sie damit dazu gebracht aufzugehen! Unglaublich! Der Spalt öffnete sich nun vollständig und gab den Blick auf eine große Einkaufsstraße frei.
    Ich konnte es immer noch nicht glauben! Ich war eine Hexe! Ich hatte den Brief schon im Mai bekommen. Hier in der Winkelgasse würde man alles kriegen was man je als Zauberer brauchte, jedenfalls hatte das der Mann gesagt, dieser...wie hieß er noch gleich? Fitwick? Sonderlich fit sah er jetzt nicht aus aber ich bezweifelt auch stark, dass das sein Name war. Staunend betrachtete ich das Gewimmel. Überall standen die Häuser so schief das sie den Eindruck machten gleich umzufallen. "Wow!", rief ich rannte zu einem Schaufenster in dem sich bleierne Kessel bis an die Decke stapelten und ging gleich darauf zu einem Stand an dem getrocknete Kräuter verkauft wurden. Mit halbem Ohr hörte meine Mutter fragen: "Wir brauchen doch erst Geld Mister Flitwick, oder nicht?" Flitwick! Das war also sein Name! So schlecht war ich mit Fitwick ja doch nicht daneben gelegen. "Ja, ja, das Geld könnt ihr gegen euer Muggelgeld in Gringotts eintauschen. Und Professor wäre mir übrigens lieber.", sagte Flitwick gut gelaunt. "Ach ja, ihr solltet wissen, Gringotts wird ausschließlich von Kobolden geführt."
    Gringotts war ein großes weißes Gebäude das mit seiner Perfektheit von den anderen Läden deutlich herausstach. Drinnen aber kam das Licht nur von schummrigen Öllampen. Es gab zwar wie ich feststellte ein großes Dachfenster, doch es war so dreckig das nur wenig Licht hindurch fiel. Wir schritten durch eine große Mamorhalle, rechts und links saßen Kobolde und betrachteten kleine Steinchen durch Lupen. An dem Tisch der ganz am Ende der Halle stand saß ebenfalls ein Kobold. "Anliegen?", fragte er unfreundlich. Professor Flitwick antwortete an unserer Stelle: "Diese Muggel möchten gern ihr Geld eintauschen." "Wie viel?" Professor Flitwick überlegte kurz dann nannte er dem Kobold eine Summe Von Galeonen, Sickeln und noch sonst nochwas. "Das macht dann 34.25.", schnarrte der Kobold. Mum kramte nach ihrem Portmonee und reichte ihm das Geld und steckte im Gegenzug einen Beutel Zauberergeld ein.
    Als ich wieder vor dem Gebäude stand war ich froh Gringotts verlassen zu haben und der schaurigen Atmosphäre entkommen zu sein. Danach kauften wir Sachen wie Umhänge, Bücher, und sogar eine Waage bis Professor Flitwick endlich sagte: "So! Nun der Zauberstab!" Ich wurde ganz aufgeregt und fühlte wie meine Hände schwitzig wurden. Was ich wohl für einen Zauberstab bekommen würde? Professor Flitwick sagte: "Bei Ollivanders gibt's die besten Zauberstäbe. Dort entlang!"
    Nach einem kleinen Fußmarsch standen wir vor einem dunklen Laden, bei dem sich anscheinend niemand die Mühe gemacht hatte ihn besonders einladend zu gestalten. Ich merkte wie mir mulmig zumute wurde. "Nun, du gehst lieber allein hinein dann kann Ollivander sich besser konzentrieren.", meinte Professor Flitwick. "Wir treffen uns nachher wieder hier, ok?", beruhigte mich Mum, die meine Nervosität bemerkt hatte und drückte mir ein paar Münzen in die Hand. Ich nickte stumm und ging in den Laden.
    Im Laden war es düster und er schien völlig verlassen. Er wurde von riesigen Regalen, in denen sich wirr zusammengestopft Schachteln stapelten ausgefüllt. "Hallo?", rief ich und schielte an einem der großen Schränke vorbei. "Ahja, wen haben wir denn da?", hörte ich plötzlich eine leise Stimme. Erschrocken drehte ich mich um. Ein alter Mann guckte mich mit einem Maßband in der Hand erwartungsvoll an. Ich konnte kaum etwas sagen, da wuselte er schon um mich herum und maß mich von allen Seiten. Nachdem er meine Fingernägel vermessen hatte, verschwand er hinter die Regale und kam mit einem Zauberstab in der Hand wieder. "Hier, probieren Sie. Apfel, Drachenherzfaser, 10 Zoll.", sagte er und gab mir den Stab. Zögernd nahm ich ihn und schwang ich ihn ein paar mal hin und her. Es passierte nichts. Aber irgendwie roch es...verbrannt? Ich schaute zu Ollivander und erlebte den Schock meines Lebens. Seine krausen Haare brannten lichterloh! Schnell schnappte ich mir eine Vase mit vertrockneten Blumen, die verkümmert auf der Kasse standen und schüttete sie über Ollivander aus. Ein ganzer Schwall Wasser platschte mitsamt der Blumen auf seinen Kopf und löschte die Flammen. Erstaunt sah er mich an. "Ich hatte ja ganz vergessen aufzuhören die Blumen zu gießen."
    Ich starrte ihn an. War das sein verdammter Ernst? Ich hatte ihn in Flammen gesteckt! "Ich glaube ich habe die Messungen etwas falsch gedeutet.", murmelte Ollivander und es klang fast wie eine Entschuldigung.
    Von da an ging es damit weiter, dass Ollivander mir einen Zauberstab nach dem anderen reichte und ich verstand langsam wieso er sich nicht die Mühe machte aufzuräumen. Nach einer halben Stunde sah es aus wie auf einer Müllhalde -die Vase, mit der ich Ollivander gerettet hatte, war inzwischen auch zersprungen- bis plötzlich die Türglocke klingelte. "Hallo?", ein Mädchen ungefähr in meinem Alter stand im Eingang zum Laden. "Ähhm, ich brauche einen Zauberstab.", sagte sie. "Ah, hallo Miss. Nun warten Sie einen Augenblick.", sagte Ollivander. "Ich habe in ein paar Minuten Zeit für Sie." Damit dackelte er wieder zwischen die Regale.
    Leicht fasziniert starrte das Mädchen auf das Chaos das ich ringsherum angerichtet hatte und ich schaute verlegen zu Boden. Ich drehte mich erleichtert um als Ollivander wiederkam. "Nun... Probieren Sie diesen.", sagte er und gab mir einen Zauberstab. „Haselnuss mit Einhornhaar, 9 1/2 Zoll, leicht federnd." Als ich den den Zauberstab entgegennahm spürte ich sofort, dass etwas anders war. Das glatte Holz fühlte sich gut zwischen meinen Fingern an und als ich ihn durch die Luft schwang wehte ein warmer Wind durch den Raum und der Laden sah mit einem Mal viel heller aus. „Das ist er.", sagte der Zauberstabmacher zufrieden. Ich lächelte. „8 Galleonen, bitte dafür."
    Das hätte ich fast vergessen! Schnell gab ich ihm das Geld. „Auf Wiedersehen.", sagte ich und machte mich auf dem Weg zur Tür. Das letzte was ich hörte war: „So. Und nun zu Ihnen, Miss..."
    Ich blieb vor dem Laden stehen und blinzelte ins helle Sonnenlicht. „Da bist du ja!", hörte ich Mum rufen und sah mich nach ihr um. „Hier bin ich, Schatz!" Sie hatte mit Professor Flitwick ein paar Meter neben dem Laden gewartet. „Sind wir fertig?", fragte ich. „Nun, Professor Flitwick meinte, das du vielleicht eine Eule auf Hogwarts gebrauchen könntest. Damit du uns Briefe schreiben kannst .", klärte Mum mich auf. Begeistert nickte ich und sprang vor Freude ein wenig in die Luft, denn ich hatte noch nie ein völlig eigenes Tier besessen denn die Fische die wir hatten zählten ja wohl kaum.
    Wir gingen zu Eeylops Eulenkaufhaus, wo mir eine hübsche Sumpfohreule ins Auge fiel. Mum kaufte sie mir und ich taufte sie Lucy. Lächelnd streichelte ich das schöne Tier und sagte: "Na du bist mir ja eine Süße." Woraufhin sie mir neckisch in den Finger biss.


    2
    Gleis 9 3/4
    "KRRRRRRRIIIIIIIIIIIING!" war das erste Geräusch was ich am ersten September morgens hörte. Erschrocken fuhr ich in meinem Bett hoch und lies mich gleich darauf wieder müde in mein Kissen zurücksinken. Wieso hatte ich mir einen Wecker gestellt? Ich runzelte die Stirn normalerweise schlief ich doch während den Ferien länger. Plötzlich sprang ich wie von der Tarantel gestochen auf und sauste zu meinen Eltern um sie zu wecken. Bestimmt schliefen sie noch. Hogwarts war der Grund für meine Aufregung. Heute war nämlich der erste Schultag. Ich stellte mich Breitbeinig ins Zimmer meiner Eltern und begann in voller Lautstärke 'Good day, sunshine' zu singen.
    Dann raste ich ins Bad und machte mich innerhalb weniger Minuten fertig und suchte noch ein paar letze Sachen zusammen, die unbedingt mit nach Hogwarts mussten.
    "Können wir frühstücken?", fragte Mum, die gerade ihren Kopf in mein Zimmer steckte als ich Lucy fütterte. "Ja, ich komme schon.", sagte ich und wir gingen zusammen hinunter in die Küche. "Na, gut geschlafen?", fragte Dad, der schon am Esstisch saß und legte seine Zeitung beiseite. "Ja, klar.", antwortete ich. "Nur war ich gestern viel zu aufgeregt um gleich einzuschlafen.", beklagte ich mich. "Na das wird schon.", heiterte mich Mum auf und lächelte mir beruhigend zu.
    Wir aßen unser Frühstück und packten dann meine Koffer und Lucy in unser Auto. Wir fuhren etwa zwei Stunden nach London und Lucy begann bereits unruhig zu kreischen. Kein Wunder bei dem kleinen Käfig in dem sie saß. Aber sie musste noch ein bisschen durchhalten, an einem Muggelbahnhof würde eine Eule viel zu sehr auffallen.
    Wir gingen nachdem wir mein Gepäck auf einen Wagen gehievt hatten zu den Gleisen neun und zehn. Professor Flitwick hatte uns gesagt, dass wir durch die Absperrung zwischen Gleis neun und zehn rennen und diese stellte sich unglücklicherweise als eine sehr fest aussehende Mauer heraus.
    "Soll ich zuerst gehen?", fragte Dad hilfsbereit. Ich nickte mit trockenem Hals. Er nahm Anlauf und rannte auf die Wand zu und hatte die Arme zum Schutz leicht erhoben, falls es doch nicht funktionieren sollte.
    Ich kniff die Augen zusammen, doch als ich sie wieder öffnete war Dad einfach... weg. Verblüfft blinzelte ich. "Er ist wirklich durch die Wand gelaufen!", staunte Mum. Dann besann sie sich und sagte mir ich sollte es nun versuchen. Ich nickte, allerdings mit weichen Knien und stellte mich einige Meter vor die Absperrung. Ich nahm all meinen Mut zusammen und ging auf die Wand zu, immer schneller und schneller bis ich schließlich rannte. Ich lief geradewegs durch die Mauer und staunte nicht schlecht über das, was sich auf der anderen Seite befand.
    Überall liefen Kinder mit Gepäckwägen herum und luden ihre Sachen in eine große rote Lock, den Hogwartsexpress, Eulen flogen umher und ich erinnerte mich an Lucy. Ich öffnete ihren Käfig und sie erhob sich in die Lüfte und drehte ein paar Runden.
    "Wow!" Mum war hinter mir aus der Mauer gekommen und Dad war zu uns getreten. "Das ist also Gleis 9 3/4." sagte er und bewunderte den Zug, der abfahrbereit auf den Gleisen stand. "Wir sind nicht hier um Eisenbahnen anzuschauen sondern um uns von Alex zu verabschieden.", sagte Mum streng zu ihm. "Ja, schon gut.", sagte Dad kleinlaut und gab mir einen Kuss auf die Stirn. "Pass auf dich auf, meine Große, und mach nichts Dummes.", sagte er und umarmte mich herzhaft. Dann verabschiedete ich mich auch von Mum, die ein bisschen weinte. Dann gab sie mir einen letzten Kuss und Dad half mir meine Koffer in den Zug zu heben.
    Ich ging den Gang entlang und suchte ein leeres Abteil oder eines in dem nette Leute drin saßen. Ich fand eins in dem noch niemand war und richtete mich darin ein. Dann öffnete ich das Zugfenster und rief nach Lucy, die sofort zu mir kam. Sie setzte sich auf meinen größten Koffer und thronte von da an majestätisch dort.
    Plötzlich wurde die Abteiltür aufgeschoben und ein Mädchen mit langen roten Haaren kam herein. "Hallo, ist hier noch frei?", fragte sie schüchtern. "Klar!", antwortete ich und lächelte einladend. Sie setzte sich mir gegenüber, dann sagte sie: "Ich bin Ginny Weasly." "Ich bin Alex Morgan.", stellte ich mich ebenfalls vor.
    Ginny saß schweigend da und ich hatte das Gefühl, dass sie etwas bedrückte. "Ist etwas passiert?", fragte ich sie. Sie druckste ein bisschen herum, dann sagte sie mit bekümmertem Gesicht: "Harry ist weg." Ich wusste nicht wer Harry war aber da begann Ginny schon zu erzählen: "Harry war die letzten Tage bei uns, naja mehr bei Ron, meinem Bruder. Doch als wir jetzt nach Gleis 9 3/4 gekommen sind waren sie einfach nicht mehr da. Und jetzt ist es zu spät."
    Da hupte wie zur Bestätigung der Zug und ich ging schnell zum Fenster und lehnte mich hinaus und versuchte meine Eltern auszumachen. "Tschüühüß!", rief ich als ich sie entdeckt hatte und winkte wie eine Verrückte. Ich würde sie nun bis Weinachten nicht mehr sehen. Sie winkten mir zurück und der Zug setzte sich langsam in Bewegung. Ich ließ mich wieder zurück in den Sitz fallen. "Nun sag schon, wer ist dieser Harry?", fragte ich Ginny. Diese sah mich ungläubig an und ich war mir nicht sicher ob ich irgendwas Falsches gesagt hatte. "Harry Potter! Du kennst nicht Harry Potter!", rief sie und starrte mich entsetzt an. Ich schüttelte stumm den Kopf. "Also" begann Ginny mir nun zu erklären. "Harry hat als er noch ein Baby war den Todesfluch von Du-weißt-schon-wem überlebt und hat ihn damit getötet. Jedenfalls so ähnlich. Letztes Schuljahr ist Harry ihm nämlich wieder begegnet aber er war nur so etwas wie ein Geist. Und Harry hat ihn wieder besiegt." Als sie das sagte, nahm Ginnys Gesicht einen verträumten Ausdruck an und ich grinste. "Aber Harrys Eltern sind damals von Du-weißt-schon-wem getötet worden.", schloss sie und ihr Gesicht verdüsterte sich. "Oh. Das tut mir leid.", sagte ich.
    Wir fuhren jetzt über weite Felder und die Sonne stahl sich hinter den Wolken hervor. Ich sah aus dem Fenster und glaubte plötzlich etwas am Himmel zu sehen, aber als ich es mir genauer anschauen wollte, war es schon wieder verschwunden. Ich runzelte kurz die Stirn doch da schob erneut jemand die Abteil Tür auf. Eine alte Frau stand mit einem Wagen voller Süßigkeiten da. "Wollt ihr etwas?", fragte sie. Ginny schüttelte den Kopf aber ich sagte gleichzeitig "Ja, bitte!" Und so kaufte ich ein bisschen Knabberzeug für uns zwei.
    Als ich eine Schachtel mit der Aufschrift Schokofrösche öffnete stieß ich glatt einen kleinen Schrei aus. "Der lebt ja!", rief ich. Ginny lachte. "Nein er ist nur mit einem Zauber belegt damit er sich bewegt. Fass ihn mal an!"
    Mit spitzen Fingern hob ich den Frosch auf meine Hand und da - wurde er einfach zu Schokolade! "Und ich kann ihn jetzt essen?", fragte ich misstrauisch und Ginny nickte kräftig.
    Die nächsten 4 Stunden verbrachten wir damit zu reden, uns gegenseitig über die Welt des anderen auszufragen, zu essen und zu lesen. Da kam ein Schüler mit einem Vertrauensschüler-Abzeichen ins Abteil und sagte, wir wären gleich da. Ginny und ich zogen unsere Umhänge an da bemerkten wir das der Zug langsamer wurde und schließlich ganz zum Stillstand kam. Wir nahmen unser Gepäck und gingen raus aus unserem Abteil. Die Zugtüren öffneten sich und ließen eine steife Brise durch den Gang fahren.
    Als wir ins Freie traten hörten wir einen lauten Ruf: "Erstklässler zu mir! Hierher!" "Das muss Hagrid sein!", rief Ginny und schnalzte erfreut mit der Zunge. "Los lass uns zu ihm gehen!"
    Wir traten zu einem Mann, welcher ungefähr zweieinhalb Meter groß war und ziemlich einschüchternd wirkte. "Die Erstklässler bitte zu mir!", rief er erneut. Als sich die jüngsten Schüler um ihn versammelt grollte er mit lauter Stimme: " Ich bin Hagrid, der Wildhüter von Hogwarts. Wir fahren gleich über den See und dann werdet ihr in der Großen Halle in eure Häuser aufgeteilt. Nehmt bitte für die Boote nur Viererteams." Damit drehte er sich um und stapfte drauf los und wir folgten ihm wie eine Schar Entenküken bis wir an einem großen See ankamen.
    Ginny und ich setzten uns zusammen mit einem Jungen, der eine Kamera um den Hals trug und einem Mädchen, das so tollpatschig war, dass sie fast aus dem Boot viel. Sie war groß und hatte lang, glatte, blonde Haare. Das war doch das Mädchen aus dem Zauberstabladen! Sie sah eigentlich ganz nett aus, dachte ich mir. Vielleicht könnte ich mich mit ihr anfreunden?
    Plötzlich gab es einen Ruck und alle Boote führen wie von Zauberhand los. Über dem Wasser schwebte Nebel und verschluckte fast alle Geräusche. "Passt gut auf!", brüllte da Hagrid zu uns herüber und ein ganzes Boot für sich alleine in Anspruch nahm. "Gleich seht ihr Hogwarts!"
    Wir fuhren weiter und plötzlich riss der Nebel auf und gab den Anblick auf ein großes Schloss frei, das hoch in den Himmel ragte. Es war atemberaubend schön. Hogwarts.

    3
    Der sprechende Hut
    Wir stiegen in einer kleinen Höhle unterhalb von Hogwarts aus den Booten und wurden von einer streng aussehenden Lehrerin in einem smaragdgrünen Umhang empfangen. "Ich bin Professor McGonagall und sie werden mir nun in die Große Halle folgen, wo sie vom sprechenden Hut in ihre Häuser eingeteilt werden. Ich erwarte das sie sich wenn wir nun hinaufgehen, leise und zivilisiert verhalten."
    Damit drehte sie sich um und ging großen Schrittes durch eine Tür in der Höhle. Wir folgten ihr in Zweiergruppen und ich ging neben Ginny her während sie leise zu mir sagte: "Mein Bruder Fred hat gesagt mit Professor McGonagall ist nicht zu spaßen. Sie ist außerdem die Hauslehrerin von Gryffindor."
    Ich nickte als Bestätigung dafür, dass ich sie gehört hatte und ich mit der Lehrerin wirklich nicht aneinander geraten wollte.
    Wir waren inzwischen in einer Halle und ich fragte mich ob das denn die Große Halle sei aber da sagte Professor McGonagall: "Das ist die Eingangshalle. Und wir gehen nun in die Große Halle." Dann zog eine große Flügeltür gegenüber der Treppe, die wir hinaufgelaufen waren auf.
    Vier Lange Tafeln waren in der Großen Halle aufgestellt. Wir gingen in der Mitte hindurch da stupste mich Ginny plötzlich an und zeigte an die Decke. Ich staunte. Sie sah aus wie der Himmel! Wir waren am Ende der Halle angekommen, wo auf einer Erhöhung noch einmal quer ein Tisch stand, hinter dem die Lehrer saßen. Unter ihnen entdeckte ich auch Professor Flitwick. Ich lächelte ihm zu und er winkte mir kurz. Er war der Hauslehrer von Ravenclaw hatte Ginny mir gesagt.
    Professor McGonagall machte nun Halt, und drehte sich zu uns um. Erst da fiel mir der Stuhl mit dem Hut auf der auf den Stufen die zum Lehrertisch führten stand.
    "Der Hut möchte nun sein Lied vortragen.", sagte Professor McGonagall.
    Der Hut öffnete einen Mund über der Hutkrempe und begann mit krätziger Stimme zu singen:

    "Ich bin der sprechende Hut, und ich weiß welches Haus ist für euch gut,
    Verlasst euch auf mich, ich irre mich nicht.
    Treten die Mutigen vor, schicke ich sie nach Griffindor.
    Seid ihr listig und gerissen, könnt ihr euch in Slytherin wissen,
    Wenn ihr klug seid, kreativ, geht mit Ravenclaw nichts schief.
    Doch wenn ihr fleißig seid und nett, passt ihr mit Hufflepuff ins Quartett!"

    Es gab tosenden Beifall für das Lied des Hutes. Dann begann Professor McGonagall damit die Namen aufzurufen. "Fiona Adams!", rief sie laut und ein rothaariges Mädchen stolperte nach vorne. Sie setzte sich den Hut auf welcher eine Zeit lang überlegte. Schließlich schrie er laut: "RAVENCLAW!" Ein Tisch applaudierte laut und das Mädchen eilte strahlend zu ihnen.
    So ging es weiter, Colin Creeve der Kamerajunge nach Gryffindor kam und die Schülertraube wurde langsam kleiner, bis nach Alan Monroe (Slytherin) Professor McGonagall laut rief: "Alex Morgan!"
    Oh oh, jetzt war ich dran. Mit butterweichen Knien ging ich nach vorne und setzte mir den Hut auf und ließ mich auf dem Stuhl nieder der wahrscheinlich schon seit dem Anfang Hogwarts' benutzt wurde.
    Der Hut rutschte mir über die Augen und ich sah nur noch Schwärze. "Oha, wer bist du denn?", fragte da plötzlich eine knarzige Stimme. Ich zuckte zusammen und kippelte unruhig mit dem Stuhl. "Nun, ich sehe, dass du hoch hinaus willst, deswegen wäre Slytherin eine Option.", überlegte die Stimme. "Aber, nein, das ist nichts für dich. Hmmmm.... Hufflepuff? Du bist nett und liebst deine Umwelt. Oder nach Gryffindor könnte ich dich stecken, du würdest alles für deine Freunde tun. Aber in Ravenclaw wärst du auch gut aufgehoben, denn du bist kreativer und neugieriger als der Großteil der Schüler hier. Schwierig, schwierig. Was machen wir da nur? Ich glaube es wird GRYFFINDOR!" Ich nahm den Hut glücklich aber mit zittrigen Fingern ab und ging zu dem applaudierenden Tisch.
    Ich setzte mich zu ein paar anderen Erstklässlern und verfolgte weiter die Häuserverteilung. Ich freute mich und klatschte laut als Ginny ebenfalls nach Gryffindor kam.
    Nach dem vorletzten Schüler (Brandon Wyler, Hufflepuff), begann mein Magen laut zu knurren. Die letzte Schülerin, das blonde Mädchen aus dem Zauberstabladen wurde aufgerufen. "Pia Zabini.", schallte Professor McGonagall durch die Halle. Der Hut überlegte lange bei ihr und schrie dann schließlich laut: "GRYFFINDOR!"
    Das Mädchen bekam einen Schreck, doch dann ging sie mit ein paar unsicheren Blicken auf den Slytherintisch zu den Gryffindors.
    Verdutzt schaute ich zu den Slytherins und bemerkte einen Jungen der feindselig herüber starrte. Das Mädchen setzte sich und ein alter Mann mit langem, weißem Bart, wahrscheinlich Dumbledore stand vom Lehrertisch auf.
    "Hallo, meine Lieben. Ein weiteres Schuljahr beginnt und hoffentlich wird es ein Gutes. Wir dürfen Professor Lockhart als neuen Lehrer für Verteidigung gegen die dunklen Künste begrüßen. Ich will euch nun nicht weiter nerven, ich sehe schon ganz hungrige Gesichter aber bitte beachtet wie immer, dass Erstklässler nicht in den Verbotenen Wald dürfen, sofern sie nicht eines grauenvollen Todes sterben wollen.", sagte er fröhlich. "Lasst das Mahl beginnen!"
    Plötzlich erschienen an allen Tischen die köstlichsten Leckereien, ich sah wundervolle Braten, Gemüse, Nudeln und seltsamerweise Zitronenbonbons. Beherzt griff ich zu. Nach einer Weile war ich so voll, dass ich nichts mehr essen konnte. Ich steckte mir eines der Zitronenbonbons in den Mund als das Essen verschwand und ein Dessert erschien. "Wollen die einen hier mästen?", stöhnte ein Mädchen neben mir. "Und ich dachte ich wäre die Hexe." Ich kicherte über die Anspielung auf "Hänsel und Gretel" einem Muggelmärchen und nahm mir ein bisschen Vanilleeis mit Himbeeren. Doch wo ich jetzt so drüber nachdachte... Wenn es jeden Tag so was zu essen gab dann würde ich bestimmt mit ein paar Pfunden mehr rechnen müssen. "Das ist bestimmt nur heute wegen des Schulanfangs so.", sagte ich zu dem Mädchen.
    Diese nickte skeptisch. "Ich bin übrigens Phoebe.", sagte sie dann und klatschte sich nach kurzem Überlegen ein Stück Kuchen auf einen Teller. "Ahh!", schrie plötzlich jemand weiter hinten am Tisch auf. Ich versuchte über die Köpfe der Anderen zu schauen um zu sehen was los war was mir aber kläglich misslang, dank meiner nicht vorhandenen Größe. "Das ist der Fast kopflose Nick.", erklärte einer der älteren Schüler. Da flog auch schon ein silberner Schleier zu uns heran... Und zwar mitten durch den Tisch hindurch! "Gestatten Sie, Sir Nicholas de Mimsy-Porpington.", sagte er hoheitsvoll. Es war ein Mann, den ich auf ungefähr 40 schätzte wäre er nicht durchsichtig. "Er ist ein Geist!", zischte Phoebe mir leise zu. Aber nicht leise genug. "Was soll ich denn sonst sein, wenn ich fragen darf? Sehen sie mich doch an!", empörte sich der Geist und strafte Phoebe mit einem eisernen Blick. "Wieso heißen sie denn "kopflos"?", fragte ein Junge. Nick stöhnte, sagte dann aber schließlich pikiert: "Gut, wenn ihr es unbedingt wissen wollt." Er nahm seinen Kopf und klappte ihn beiseite. Entsetzt starrte ich ihn an und warf einen Seitenblick auf die Lehrer, die an ihrem Tisch saßen und seelenruhig aßen. Der fast kopflose Nick setzte sein Haupt wieder zurück auf seinen Hals. Dann nickte er uns versöhnend zu und schwebte davon.
    Langsam wurden alle mit dem Essen fertig und die Vertrauensschüler begannen die Erstklässler aus ihrem Haus um sich zu sammeln. Ich bemerkte kaum wie ich mit der Schülergruppen nach oben ging und auch nicht wie die Lehrer plötzlich alle gehetzt aus der Großen Halle eilten und ließ mich im Schlafsaal sofort in das erstbeste Bett fallen.



    4
    Zaubern
    Am nächsten Morgen wurde ich von strömenden Regen der mit kräftigen Windböen an die Fenster klatschte geweckt. Ich gähnte und schaute mich um. Am Fußende vor dem Bett standen meine Koffer. In den anderen Betten schliefen ebenfalls Mädchen und auch sie hätten ihr Gepäck schon.
    Gestern war anstrengend gewesen. Anstrengend aber auch schön. Ich musterte die anderen Mädchen genauer. Die Blonde, sie hieß Pia glaube ich, dann Phoebe, natürlich Ginny, ein Mädchen mit abstehenden schwarzen Kringellocken, ein kleines rotblondes und ein leicht pummeliges braunhaariges Mädchen. Sollte ich sie wecken?
    Ich schaute auf die Uhr. 7 Uhr. Um sieben Uhr Uhr begann das Frühstück. Ich schlüpfte aus meinem warmen Bett und huschte zu Phoebe hinüber und weckte sie. "Was'n los?", fragte sie verschlafen. "Es ist sieben Uhr.", sagte ich. "Wir sollten langsam aufstehen."
    "Okok, ich wecke die anderen.", murmelte Phoebe und kramte in ihrem Rucksack. Schließlich holte sie eine von diesen Minitröten hervor und blies hinein. Sofort wachten alle mit erschrockenen Lauten auf und guckten Phoebe böse an.
    Dann gingen wir hinunter in die Große Halle wobei wir uns aber einige Male verliefen und so erst um viertel vor acht ankamen. Ich erfuhr, dass das braunhaarige Mädchen Jule hieß, die mit den Locken Anna und die Rotblonde Kate. Sie waren alle echt nett und ich könnte mich bestimmt gut mit ihnen anfreunden. Nur Pia war die ganze Zeit ein bisschen still.
    Wir setzten uns an den Gryffindortisch und aßen unser Frühstück bis wir plötzlich von einem lauten Geräusch erschreckt wurden. Ein Flattern war zu hören und ein Kreischen wie von... Vögeln? Wir schauten nach oben und entdeckten woher das Geräusch kam. Hunderte von Eulen schossen in die Große Halle und ließen Pakete und Briefe zu den Schülern hinabfallen. Ich konnte gerade noch einem ausweichen indem ich von Ginny ruckartig nach rechts gezogen wurde. "Uups!", sagte Kate links neben mir. "Tschuldigung, das war meine Eule. Sie ist ein bisschen zu alt." Sie zog verlegen die Schultern hoch und packte das Packt aus welches sich als ziemlich dickes Buch entpuppte, und ich wollte mir gar nicht vorstellen was passiert wäre wenn es mich wirklich getroffen hätte.
    Ich bemerkte Lucy unter den Eulen. Sie flog zu mir und ließ sich vor mir nieder. Einen Brief hatte sie nicht dabei aber sie ließ sich ausgiebig das schöne Gefieder von mir streicheln. Nachdem wir gegessen hatten bekamen wir unsere Stundenpläne. "Erste und zweite Stunde Kräuterkunde.", laß ich vor. "Wo ist das?" "Aaach, das werden wir schon finden.", meinte Phoebe ohne jeden Gedanken daran, dass wir es kaum bis zum Frühstück geschafft hatten. Trotzdem machten wir uns nach dem Essen auf, hinaus aus dem Schloss um die Gewächshäuser zu suchen. Wir fanden sie schließlich schneller als gedacht. Wir eilten ins Gewächshaus eins, wo uns schon Professor Sprout, eine rundliche kleine Frau erwartete und stellten uns zu den anderen Schülern die bereits da waren. Ravenclaws, wie ich feststellte.

    "Heute behandeln wir Tümpelblätter!", rief Professor Sprout laut. Tümpelblätter? Was war das denn? Sprout führte die neugierigen Schüler zu ein paar Pflanzen, die in Kübeln auf den Boden standen. Unter geschätzt den DinA4-Seiten-großen Blättern standen. Verdutzt lugte ich über die Schulter Colins, der sich dummerweise direkt vor mich gestellt hatte.
    "Was?" Weiter kam ich nicht. "Sie geben bei starker Hitze viel Flüssigkeit ab! Unsere Aufgabe ist es diese Flüssigkeit zu sammeln da sie gegen Tigerhusten hilft! Nun denn..." Sie besah das Wetter draußen. Es hatte als wir nach dem Frühstück hierher gekommen waren kurz aufgehört zu regnen aber nun schüttete es wieder wie aus Eimern.
    "Da es heute anscheinend nicht sehr warm ist untersuchen wir nur mal die Pflanzen. ABER" Wir zuckten vor Schreck alle zurück. "Ich will keine Schäden an den Pflanzen! Sie sind nämlich ziemlich selten." Damit wackelte sie auf die Pflanzen zu und kniete sich hin. Alle drängten sich zu ihr und ich versuchte hoffnungslos einen Platz möglichst nah an der Pflanze zu ergattern wobei ich jedoch kläglich scheiterte. Na toll. Man sollte doch meinen, dass wenn man klein wäre ein Anrecht auf einen Platz vorne hätte wenn alle anderen eh über dich drüber schauen können.
    Ich blickte zu Phoebe die neben Professor Sprout kniete. Als könnte sie meine Gedanken hören drehte sie zu einem Ravenclaw, der sich breit gemacht hatte und zischte ihm etwas zu. Kurz darauf saß ich zwischen Pfoebe und Sprout mit perfektem Blick auf die Pflanze.
    Dankend lächelte ich meine neue Freundin an und schenkte meine Aufmerksamkeit der rundlichen Frau.
    Diese erklärte uns den Rest der Doppelstunde etwas über Tümpelblätter, wie sie wirkten, wie warm es genau sein musste, dass man am meisten Tümpelwasser erhielt und noch einige Sachen, die mir wieder entglitten sind.
    Als nächstes hatten wir Zaubertränke! Es war grauenvoll! Professor Snape hatte uns Fragen gestellt, die man nur hätte beantworten können wenn man das gesamte Zaubertranklehrbuch gelesen hat.
    Genervt stapfte ich gerade zu Verwandlung -Phoebe hatte ihre Tasche vergessen und war noch einmal zurückgerannt- und achtete dummerweise nicht wohin ich lief. Wie heute morgen fand ich mich in einem Korridor wieder, von dem ich keine Ahnung hatte ob ich richtig war.
    Plötzlich rannte ein Junge mit verstrubbelten schwarzen Haaren und einer Brille um die Ecke und fiel fast mitten in mich hinein. "Aua! Hey, pass doch auf!", rief ich und schaute ihm strafend an. Er blickte auf sagte leicht desinteressiert "Sorry" dann stürzte er weiter. Seufzend nahm ich meine Tasche, die mir beim Zusammenprall runtergefallen war wieder auf und wollte schon weitergehen als Professer McGonagall um die Ecke rauschte. Oje! Ich blieb erschrocken stehen. War sie mich etwas schon suchen gegangen?
    "Hier bin ich Professor!", rief ich ihr zu. Doch die Lehrerin schaute mich nur verwundert an. "Haben sie Potter gerade eben hier gesehen?", fragte sie statt einer Antwort.
    Überrascht blickte ich sie an. Das war Harry Potter gewesen? Der Harry Potter? Wieso hatte ich seine Blitznarbe nicht bemerkt?
    "Ich glaube schon Professor. Er ist da lang." Ich zeigte in die Richtung in die der schwarzhaarige Junge verschwunden war und McGonagall nickte mir dankend zu.
    Doch während sie weiterrauschte fiel mir etwas an ihr auf. Sie sah irgendwie jünger aus als gestern Abend... Vielleicht hatte ich gestern auch einfach nicht richtig hingeschaut aber ich glaubte ein paar Falten weniger zu sehen... Nun denn ich musste sollte nun trotzdem langsam die Verwandlungsräume aufsuchen, auch wenn McGonagall im Moment beschäftigt war.
    Ich bog um die nächste Ecke und stieß prompt mit Phoebe zusammen.
    "Wo warst du denn? Wir müssen uns beeilen sonst kommen wir zu spät!", rief sie erleichtert. "Ich dachte schon irgendetwas wäre passiert. Dir ist klar, dass das der völlig falsche Korridor ist!"
    Aber Phoebe rannte los bevor ich etwas erwidern konnte und so lief ich ihr einfach hinterher.
    Diesmal fanden wir zum Glück gleich den richtigen Weg und blieben schnaufend vor der Tür stehen.
    "Na dann mal los.", sagte ich und schob sie auf.
    "Wir erwarten Sie schon seit zehn Minuten!" McGonagalls Stimme schnitt durch die Luft und ich blickte erschrocken zu ihr. Sie war doch vorhin in eine ganz andere Richtung gegangen! Nun ja vielleicht gab es Geheimgänge in Hogwarts aber... "Was ist denn mit Harry?", fragte ich.
    "Potter?" Die Lehrerin zog die Nase kraus. "Was soll mit ihm sein?"
    "Na sie haben ihn doch gesucht.", sagte ich verunsichert.
    "Wenn das so gewesen wäre hätte ich das doch sicher gewusst. Lasst uns mit dem Unterricht beginnen.", wechselte McGonagall das Thema.
    Ich setzte mich neben Phoebe an einen Platz fast direkt vor ihrer Nase und nun erkannte ich, dass sich ihre Gesichtsfalten wieder vervollständigt hatten. Komisch.
    Die restliche Stunde lang versuchten wir ein Streichholz in eine Stecknadel zu verwandeln.
    Pia war eine der wenigen, die es schafften das Streichholz etwas zu verwandeln, doch sie hatte eine richtige glänzende und vorallem spitze Nadel hervorgebracht.
    McGonagall lobte sie vor der ganzen Klasse und dann war auch schon Zeit zu gehen. Wir hatten einen kleinen Aufsatz in Verwandlung auf aber den würde ich später machen.
    Jetzt würde es erst mal Mittagessen geben. Lecker!

Kommentare (20)

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Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 2 Tagen
Hey Lissy Lovegood, Danke für dein Feedback, das ist sehr nett ^^
Ich überlege ob ich eine MMFF schreiben soll, wenn ja, schicke ich den Link hier rein :)
Lg Ginsti
Lissy Lovegood (27042)
vor 39 Tagen
Schade... mir hat dein Schreibstil gut gefallen. Aber wenn es dir keinen Spaß mehr macht, kann ich auch verstehen, dass du aufhörst. Wenn du eine neue FF machen solltest, schreibst du dann hier nochmal in die Kommentare? Das wäre super :)
LG Lissy
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 74 Tagen
Ich werde an dieser FF nicht weiterschreiben. Das war vorhersehbar weil ich so gut wie nie aktualisiert hab, hier gar keinen Spaß am schreiben hab weil/und die Geschichte vollkommen unstrukturiert ist, vielleicht schreibe ich irgendwann weiter oder ich mache eine neue FF aber bis dahin Chiao an meine (nicht vorhandenen) Leser
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 117 Tagen
Leider kann ich wahrscheinlich im September erst weiterschreiben da ich die restlichen Ferien verreist bin und nicht viel Zeit hab! Ich versuche trotzdem weiterzuschreiben 😬
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 126 Tagen
Oke ich schreib bald weiter :)
Stimmt es ist etwas verwirrend, entschuldigung. Aber man erfährt es schon noch! =D
Saphira (98127)
vor 128 Tagen
Schreibst du bitte bald weiter?
Das letzte Kapitel hat mich verwirrt. Hat McGonnagal ne Doppelgängerin oder was (oder Vielsafttrank)?
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 161 Tagen
Danke! Ich hab jetzt auch schon eine Vorstellung worum es geht... Als ich die FF angefangen hab war ich nämlich noch unwissend und hab diese Geschichte ohne Struktur geschrieben. Aber jetzt habe ich eine. Ich schreib jetzt weiter!
Kristallluchs/-blatt ( von: Kristallluchs/-blatt)
vor 161 Tagen
Super!😄😄😄😄.........................................
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 165 Tagen
Ich hatte nur in letzter Zeit etwas viel Schulstress😰 Jetzt haben wir zum Glück llem Proben geschrieben und ich werde mich auf alle Fälle Mahr auf die FF konzentrieren😊
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 168 Tagen
Ist schon in Arbeit! Ich informiere dich dann wenn das neue Kapitel kommt!^^
InaLiliane ( von: InaLiliane)
vor 168 Tagen
Bitte schreib weiter!!! 🙏🙏
Kristallblatt ( von: Kristallblatt)
vor 181 Tagen
Suuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuuper^^
Ginsterminze (48824)
vor 181 Tagen
Danke Kristalli❣ Ich schreib bald weiter, ich bin fast mit dem nächsten Kapitel fertig... ☺️
Kristallblatt ( von: Kristallblatt)
vor 182 Tagen
Hey,hast du voll gut gemacht,großes Lob ^^
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 185 Tagen
Ok^^ 💚
Harry Potter fan forever (70153)
vor 188 Tagen
Kannst du bitte bitte weiter schreiben😍
Ginsterminze ( von: Ginsterminze)
vor 192 Tagen
Hallou, ich bin Florence, hab meinen Namen geändert. Will jemand, dass ich weiterschreibe? Dann kommentiert bitte!
Florence Potter (10187)
vor 280 Tagen
Ja, es ist nicht Luna. Hab sie mir selbst ausgedacht😉
Danke☺️
LILY LUNA (04884)
vor 280 Tagen
Ups,sorry... Das muss ja gar nicht Luna sein... Sorry...ich dachte einfach bei blonden,langen Haaren sofort an sie...
LILY LUNA (04884)
vor 280 Tagen
Luna ust nicht tollpatschig...😔 Ansonsten aber finde ich die FF echt gut,und toll geschrieben! 😉