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Last chance - for the future

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4 Kapitel - 3.459 Wörter - Erstellt von: Arichen - Aktualisiert am: 2017-03-06 - Entwickelt am: - 295 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Man dachte immer, dass wenn die Menschheit untergeht würde sie selber Schuld sein. Aber es kam
anders...Schlimmer als ja befürchtet. Dunkle Mächte gierten danach alles Leben auszulöschen und
die Erde zu einem trostlosen Planeten zu machen. Eine neue Residenz für alles Böse. Doch an
einem Ort haben sich Überlebende zusammen gefunden. Überlebende mit speziellen Fähigkeiten.

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    Doch alles von Anfang an. Es war das Jahr 2020 als alles anfing. Eine ominöse Strahlung traf die Erde und fing an alles ganz langsam zu verändern. Z
    Doch alles von Anfang an. Es war das Jahr 2020 als alles anfing. Eine ominöse Strahlung traf die Erde und fing an alles ganz langsam zu verändern. Zuerst fielen die Ernten immer schlechter aus. Gegenden die eh schon an Nahrungsmangel litten, wurden von schweren Hungernöten geplagt. Hinzu kam der Zorn auf die reichen Nationen, die nach wie vor genug hatten, aber nicht zu teilen wussten...oder wollten. Immer tiefer wurden diese Kluften, bis es zum unausweichlichen Krieg kam. Große Teile der dritten Welt wurden zerstört und für immer unbewohnbar. Fast zwei Drittel der Weltbevölkerung starben. Demokratische Regierungen erließen Notstandsverordnungen, die die Grundrechte ihrer Völker außer Kraft setzten und ihnen uneingeschränkte Macht garantierten.
    Während dessen verstärkte sich die Strahlung. Süßwasserreservoire fingen an zu schwinden, Hitze breitete sich aus und Krankheiten, die als ausgestorben galten, brannten wieder auf.
    Die Straßen der großen Städte starben aus, viele flüchteten auf das Land, immer in der Hoffnung, dass es dort besser wäre. Aber sie irrten sich. Auch auf dem Land nahmen die Plagen zu. Der Gestank der Toten war überall zu riechen, doch keiner wollte sie begraben. Langsam und schleichend hatte die Strahlung die Regierungen zersetzt und wollte nun ihre Aufgabe beendigen. Dafür schickte er Dämonen, Todesengel, Lykanthropen und Nekromanten aus. Die Dämonen und Engel ergötzten sich am Tode der Menschen, je qualvoller desto besser. Die Lykanthropen, insbesondere die wölfischen Gestaltenwandler fanden gefallen am menschlichen Fleische und nutzten jede Gelegenheit es zu fressen. Am Besten hatten es jedoch die Nekromanten. Ihnen standen aber Millionen von Leichen zur Verfügung, denn die wenigsten wurden verbrannt. Und so sahen sich die letzten Überlebenden einer Übermacht von dunkeln Kreaturen gegenüber. Sie versuchten zu fliehen, doch die wenigsten überlebten die Strapazen der Flucht. Einige der Überlebenden bemerkten wie die Strahlung auch sie veränderte. Genstränge bekamen neue Glieder und ungeahnte Kräfte wurden freigesetzt. Diese Kräfte waren anfangs nur latent vorhanden und wuchsen von Generation zu Generation wurden sie stärker, bis sie schließlich ganz zu Tage traten und im Kampf gegen die Dunkelheit genutzt werden konnten.
    Diese Nutzer trieben sich auf der ganzen Welt herum, doch nach mehreren Millenien scheint sie das Schicksal zu einem Ort zu treiben und sie sammeln. Doch blieb es nicht unbemerkt, dass es solchen Ort gab und so sammelten sich die Dunkelheit langsam um ihn. Gierend nach den Überlebenden in ihm. Nach ihrem Fleisch, ihren Qualen und ihren Leichen.

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    ((bold))((green))Kapitel eins – Der erste Schritt des Wassers((egreen))((ebold)) Es war ihr klar gewesen, dass irgendetwas schief gehen musste. Nun
    Kapitel eins – Der erste Schritt des Wassers

    Es war ihr klar gewesen, dass irgendetwas schief gehen musste. Nun gut sie konnte nicht ahnen, dass es gleich mit der Zerstörung der Stadt einher ging, aber es ging schief. Heute stand eine wichtige Operation an und sie sollte dieses Mal die Leitung haben. Innerlich war sie nervös, aber sie wusste, dass sie nicht zögern durfte, wenn sie einmal angefangen hatte. Natürlich starben Menschen, aber zu meist nicht mehr an Operationsfehlern oder ähnlichem.
    Kaum, dass sie das Krankenhaus, sah sie die ersten Patienten, welche in speziellen Quarantänelagern. Schwarze Blasen hatten sich auf deren Haut gebildet und sie schienen im Delirium zu sein. Konnte es sein das…? Nein, diese Krankheit war vor Jahrhunderten ausgerottet worden. Sie konnte nicht einfach zurück sein… Mit einem Schlag holte sie die Realität ein. Hektik breitete sich aus und ließ kaum Zeit zu weitreichenden Überlegungen. Es war Zeit zu handeln.
    Was sie nicht wissen konnte, war dass der schwarze Tod vom Land auf die Insel kam und er schlimmer wütete als je zuvor. Was zuvor nach Tagen zum Tode führte, dauerte jetzt nur noch Stunden. Während sie sich um die Patienten kümmerte, die es ins Krankenhaus schafften, starben die meisten auf den Straßen und der Geruch des Todes erhob sich über sie. Als die Sonne sich erneut erhob war über ein Dreiviertel der Stadtbevölkerung ausgelöscht.
    Im Krankenhaus selber hatte man kurz nach Ankunft der ersten Kranken, damit angefangen die Impfstoffe auszugeben. Wobei hier Glück im Spiel war, denn niemand hatte je gedacht ihn wieder zu brauchen. Niemand außer dem zuständigen Apotheker. Die Haffkin‘sche Methode war zwar alt, aber durch Aufbereitung sehr effizient und wirksam. Aber es war allen klar, dass ihre Patienten und eventuell auch einige Kollegen sterben würden. Doch so plötzlich die Pest aufflammte, so schnell verging sie auch. Ratlosigkeit machte sich breit. Rausgehen? Im Krankenhaus bleiben? Niemand konnte sagen, was richtig und die Lösung des Ganzen war. Diese Entscheidung wurde ihnen abgenommen als düstere Gestalten anfingen den Himmel zu bevölkern. Woher kamen diese Gestalten und was hatten sie vor?
    Die Bedrohung wuchs von Minute zu Minute. Vor allem als man sah, was sie mit den Überlebenden auf der Straße gelyncht wurden. Vor lauter Panik rannten die Menschen nach draußen, in der Hoffnung noch schnell genug fliehen zu können, aber sie lagen falsch. Flammen und Wölfe verzehrten sie, die auf der Straße liegenden Leichen erhoben sich und hielten grausames Gericht über die Lebenden und über allem flogen die Engel des Todes.
    Der Blick der jungen Frau war noch immer voller Unverständnis über das Geschehen. Sie wusste das die Flucht nach draußen der sichere Tod war, aber auch das Warten wurde wohl zu diesem führen. Zögernd stand sie da, vielleicht, aber auch nur vielleicht hatten sie eine Chance wenn sie durch die Kanalisation gehen würden? Es gab keine andere Lösung und wenn sie so wieso starben, so wollte sie es nicht tatenlos. Eine kleine Gruppe war schnell zusammengestellt, jedoch hatte keiner eine genaue Ahnung wo lang sie gehen mussten um die Stadt zu verlassen, aber Angst und Schrecken waren in diesem Fall gute Motivatoren und die Reise konnte beginnen. Sie waren recht schweigsam. Anspannung lag über ihnen und ein jeder vermutete, dass es gleich mit ihnen aus wäre. Von oben hörten sie die letzten Schreie verklingen und nicht nur einmal tropfte Blut durch die Kanaldeckel.Nach gefühlter Ewigkeit, keiner hatte eine Uhr an der sie hätten sehen können, dass es nur eine Stunde war, kamen sie an ein Ende. Es kam überaus abrupt, aber passend. Eine Weile blieben sie noch in der Rohre versteckt, so dass man sie nicht sehen konnte. Als sie sich sicher waren, dass sie nicht sofort des Todes waren, gingen sie nach draußen…
    Es waren schon einige Wochen vergangen seit der Flucht aus der Stadt und so langsam hatte sie von allem genug. Ruhe und einen angenehmen Platz zum Schlafen wären schön. Die Stadt hatte sie schon lange hinter sich gelassen und nur zur Not Dörfer besucht. Doch jetzt? Jetzt drang langsam alles auf sei ein und setzte sich zusammen. Das Sterben, die Krankheiten und ihre neuentdeckten Kräfte. Doch die Frage zu was das alles gut war, blieb offen. Sie sah sich um und bemerkte, dass sie wirklich in mitten der Wildnis stand. War für sie überaus passend… Plötzlich hörte sie hinter sich ein Geräusch etwas war dort und beobachtete sie. Ohne nachzudenken fing sie an zu rennen bis sie zu einer Villa kam. Mit schweren Schritten polterte sie die Stufen zum Eingang hinauf und stellte mit Freuden fest, dass die Türe offen war…
    So kam die erste Person in die Villa. Die erste, der noch viele folgen sollten. Aber wer genau ist sie und wer werden die anderen sein? Ein Jahr dauerte es bis die nächste Person ankam und das einsame Leben etwas auflockerte.

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    ((bold))((blue))Kapitel zwei – Der zweite Schritt des Schnees im März((ebold))((eblue)) Endlich Semesterferien. Endlich etwas Ruhe, fern ab der Uni
    Kapitel zwei – Der zweite Schritt des Schnees im März

    Endlich Semesterferien. Endlich etwas Ruhe, fern ab der Universität. Nun gut die Hausarbeiten würden vielleicht etwas stören, aber ansonsten…
    Sie sah sich in ihrem Heimatdorf um und freute sich. Ihre Unistadt war zwar auch sehr schön, aber nichts ging über einen Ort mit Freunden und Familie. Leise lächelnd ging sie zu ihrem Haus und freute sich schon die bekannten Gesichter zu sehen.
    „Granny? Granndo?“, ein verführerischer Duft drang an ihre Nase und das Lächeln wuchs zu einem breiten Grinsen ging sie in die Küche, in der sie schon die Welsh rarebits erwarteten…
    Eine Woche war sie schon daheim und alles war wie immer. Granny Boldwen verwöhnte ihre Enkelin nach Strich und Faden, während Granndo Derwen in seinem Schaukelstuhl saß und gemütlich seine Pfeife rauchte. Ihre beiden Brüder Meredith und Owain waren in der Nähe zelten, kamen aber immer zum Essen zurück und Merfyn, ihr Seelenverwandter, unternahm auch viel mit ihr.War es alltägliches oder diverse Ausflüge. Alles hätte so schön, so friedlich sein können, aber jedes Paradies hat einen Haken, so auch dieses…
    Alles begann so friedlich. Die ersten Strahlen der aufgehenden Sonne, weckten das Mädchen. Der Duft nach Kaffee und nach Welsh rarebit belebten sie ungemein. In Rekordzeit schaffte sie ihre Morgenwäsche und stürmte in die Küche, wo sich auch strahlend über das Frühstück hermachte. Ihre Großeltern schmunzelten darüber, nichts anderes waren sie von ihrem Sonnenschein gewohnt. Ihre beiden Brüder waren schon außer Haus, wahrscheinlich wollten sie mal wieder zelten gehen und suchten einen geeigneten Zeltplatz. Völlig unbeschwert verließ auch sie nach einiger Zeit das Haus und schlenderte die Straßen entlang. Es wunderte sie etwas, dass sie Merfyn nicht sah, aber vielleicht, so dachte sie bei sich, hatte er anderes zu tun. Nach einigem Überlegen beschloss sie an der Küste entlang zu gehen.
    Allerdings hatte Merfyn etwas vor, jedoch nicht das was seine Freundin Glesni von ihm dachte. Er hatte den Aufruf des Namenlosen bekommen und musste sich an diesen halten. Deswegen hielt er sich abseits des Ortes. Halb hoffend, dass Glesni es überleben würde. Doch ein Teil von ihm wusste, dass wenn sie leben würde, er sie töten müsste… Es war zum Verzweifeln. Leise hörte er die Dämonen flüstern, das Pestilenz ihr grausames Werk vollendet hatte. Er nickte um sich Kraft zu geben und ging los. Überall auf den Straßen lagen sie...Freunde, Verwandte, Alte und Junge… Aber um sie sorgte er sich nicht, sie waren nur Puppen in seinem Spiel und so ließ er sie umher wandern und die letzten Überlebenden zusammentreiben. Bis ihn ein lauter Schrei voller Verzweiflung aus seiner Konzentration riss. Glesni…
    Sie war zur Mittagszeit zurückgekehrt. In Erwartung auf ein buntes und unterhaltsames Mittagessen. Was sie aber sah ließ ihr das Blut in den Adern gefrieren und ein Schrei entwand sich ihrer Kehle. Ihre Großeltern waren in der Küche, scheinbar war Pestilenz hier nicht vorbei gekommen, zerfetzt von gewaltigen Zähnen. Das Blut fing schon an auf dem Boden zu gerinnen und von oben zog der widerliche Geruch nach verbrannten Menschenfleisch herab. Es war zu viel. Was war passiert? Warum war es passiert? Tausende von Fragen gingen ihr durch den Kopf, aber nicht eine einzige Antwort tauchte auf. Sie zuckte zusammen als eine Hand ihre Schulter berührte. Mit von Tränen verschleierten Augen blickte sie auf und erkannte Merfyn. Sie konnte nicht anders und warf sich ihm schon fast in die Arme.
    Merfyn konnte es nicht. Er konnte sie nicht umbringen, nicht jetzt, nicht später. Sie mussten von hier weg. Weg von alledem. Zwar würde er den Anweisungen weiterhin Folge leisten müssen, aber sie würde er schützen. Es dauerte einen Tag bis er Glesni überzeugen konnte, dass sie auf das Festland mussten und weitere zehn zum Ärmelkanal, oder was davon übrig war. Auf dem ganzen Weg griffen immer wieder Dämonen und Engel an, immer stellte er sich vor sie. Er war doch an sein Versprechen gebunden. Sie zu schützen unter allen Umständen, er fragte sich selber warum er es überhaupt tat und als sie fragte hatte er keine Antwort. Zu sagen, dass er sich nur an das alte Versprechen hielt, hätte ihr nur unnötig weh getan und er wusste nicht, ob er es nur des wegen tat.
    Wochen später, in welchen sie sich nur durch Wälder geschlagen hatten, passierte es. Die alten Geschichten über Kindheit, Freundschaft, Abenteuer und Spaß hatten beide von der Realität fern gehalten. Doch mit einem Schlag kehrten sie in diese zurück, denn Glesni zeigte etwas, dass Merfyn zum Handeln zwang. Was ihm klar machte, dass sie nicht mehr auf einer oder gar zwischen den Seiten standen. Hier im Ruhrgebiet würden sie sich trennen und Glesni musste rennen. Auf Grund seines Versprechens gab er ihr einen halben Tag Vorsprung, bevor er sich an ihre Spur heften würde und die andere Seite zerstören würde.
    Wieder standen ihr die Tränen in den Augen, aber sie rannte, wie noch nie in ihrem Leben. Immer weiter, sie kannte den genauen Weg nicht. Als würde sie eine unsichtbare Macht voran treiben. In Sicherheit bringen. Vor ihr tauchte eine Villa auf. Sie wurde langsamer, sah sich um und zog schließlich am Klingelzug. Schweigen...bis eine Stimme fragt, wer überhaupt da sei. Was überhaupt da sei.
    „Äh... ich heiße Glesni und suche einen Ort, wo ich bleiben kann. Und warum sollte ich dir das sagen, mystische Stimme hinter der Tür?“
    Recht sarkastisch antwortete die mysteriöse Stimme: „Weil ich dich ansonsten da draußen lasse und du jämmerlich sterben würdest?“
    Damit war klar, dass sie es sagen würde und so begegnete Glesni der ersten Bewohnerin, welche sich als Arisu vorstellte.

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    ((red))((bold))Kapitel drei - Der dritte Schritt des roten Schnees ((ered))((ebold)) Arisu und Glesni waren nicht gerade grün miteinander. Die blauha
    Kapitel drei - Der dritte Schritt des roten Schnees

    Arisu und Glesni waren nicht gerade grün miteinander. Die blauhaarige Arisu fand ihre neue Mitbewohnerin etwas zu naiv, während die jüngere Arisu für unterkühlt und seltsam hielt. Dies zeigte sich vor allem als sie nach draußen gingen, um zu sehen wo genau sie waren. Denn dabei stellte Arisu fest, dass Glesni einen dämonischen Freund hatte. Glesni wusste, dass sie es irgendwann hätte sagen müssen, dass Merfyn auf der anderen Seite stand. Natürlich zeigte Arisu sich nicht gerade begeistert und auch als sie hinausgingen, zeigte sie sich nicht allzu begeistert. Das Gefühl beobachtet zu werden war ihr zu stark, aber Glesni schien es noch nicht einmal zu bemerken. Alles in allem führte es dazu, dass erst einmal eine Spannung zwischen den beiden lag. Sie gingen sich gegenseitig aus dem Weg, was in der Villa nun wirklich keine Schwierigkeit war. Erst der Duft von frischgebackenen Keksen führt Glesni in die Küche, wo sie wieder auf Arisu traf. Die ältere schien immer noch recht nervös zu sein und sah immer wieder raus zum Fenster. Ihre Bedenken teilte sie auch mit, aber Glesni schien nichts bemerkt zu haben. Plötzlich zog sie aber Arisu unter den Küchentisch.
    „Au...wäre nett wenn du mir erklärst, warum du mich unter den Tisch verschleppst...“
    „Reaktion auf: Ich weiß es nicht“, meinte Glesni und fuhr fort „Da ist ein komischer lachender Typ vor dem Fenster!“
    „Wo? Da ist niemand...“, sagte Arisu und stand auf.
    „Na vor dem Fenster! Irgendein Typ mit weißen Haaren! Warum hab ich dich wohl hierher gezogen!“
    „Weil du dich für gestern rächen wolltest?“
    „Ich bin nicht der Rachetyp!“
    „Woher soll ich das denn wissen?“
    „Stimmt. Aber dafür bin ich doch eigentlich zu viel dumm, wie du es ausdrückst!“, meinte Glesni wütend und auch etwas trotzig. Sie hielt nichts von Rache und vor allem hier hielt sie es für absolut unnötig.
    Arisu musste grinsen: „Du verstehst schnell. Dafür magst du mein Essen.“ Glesni hatte sich einen weiteren Keks genommen und aß diesen. Diese Bemerkung brachte Arisu einen strafenden Blick ein. Von draußen hörte man einen Laut.
    „Ich glaub, ich hab etwas gehört….“
    „Dann lass uns nachschauen!“

    Sie hatte keine Ahnung, wie lange sie schon gelaufen war, aber als sie an dieser Villa ankam konnte sie nicht anders als staunen. Als Sängerin war sie einigen Luxus gewöhnt, aber das hier?
    „Wow!“, sie zuckte etwas zusammen als eine Stimme hinter der Tür fragte wer da sei und welches Begehr sie hätte. Zitternd nannte sie ihren Namen und ihr Schutzgesuch. Daraufhin öffnete sich die Tür und gab den Blick auf ein blauhaariges und ein orangehaariges Mädchen frei. Die Augen des blauhaarigen Mädchens verengten sich plötzlich als sie meinte: „Da kommt noch wer oder was...Glesni, bring Yuki rein...“

    Er beugte sich über die Leiche des letzten Gruppenmitgliedes und richtete sich nach einiger Zeit wieder auf. Als er kurz zurückblickte, wollte er seinen Augen nicht trauen. Dort stand eine Villa und die war zuvor definitiv noch nicht dort gewesen. Mit langsamen Schritten schleppte er seinen geschwächten Körper in diese Richtung. Er bleib stehen als er eine Stimme vernahm die ihn fragte was er wolle. Scheinbar gab er die richtige Antwort, die Stimme, welche sich als blauhaarige Person entpuppte führte ihn in das Gebäude und in die Küche. Ohne ein weiteres Wort stellte sie Essen hin, dabei bemerkte er die anderen Anwesenden.

    Sofort gab Glesni jedes Wort an Arisu weiter, während sich Akai für das Essen bedankte.
    Arisu seufzte: „Ich bin Arisu, so viel dazu. Das dort...“, dabei deutete sie auf Glesni, „...ist Glesni. Ihr seid hier in...einer besonderen Villa.“
    Akai hob nachdenklich die Augenbrauen: „Inwiefern?“, während Yuki nur ein verwirrtes „Wie meinst du das?“ von sich gab.
    „Sie gibt den Bewohnern alles was sie brauchen, aber nicht jeder kann Bewohner werden. Außerdem ist sie ein Ziel der andern.“
    „Die anderen.?“, fragte Akai, während Yuki nur Akai ansah.
    „Dämonen, Todesengel, Nekromanten und die generelle Zerstörung der Menschheit. Jeder hat sie getroffen. Sie sind die nächste Stufe.“
    „Ja...ursprünglich waren wir zu sechst unterwegs...“
    „So?“
    "Wir wurden angegriffen. Wiederholt."
    „Okay...Wie schon gesagt, alle Bewohner sind besonders. Mit besonderen Fähigkeiten...ausgestatten.“
    Jetzt mischte sich auch Glesni wieder ein: „Kann man irgendwo ein Fenster öffnen?“, zugleich fragte Akai, was mit ihm passiert sei.
    „Ja, in den oberen Stockwerken, Glesni. Viel weiß ich auch nicht darüber.“, dabei fing sie an auf und ab zu laufen „Es hängt mit der Strahlung zusammen und hat die Gene verändert.“
    Erleichtert meinte Glesni: „Gut. Bis gleich.“ und verließ das Zimmer und murmelte dann leise: „Fünf Minuten. Bis die Erklärung vorbei ist.... Aber ich sag nur was falsches...“
    „Woher kommen all die Schattenwesen, die Dämonen, die Nekromanten? Warum auf einmal all das? Wozu?“, fragte Akai.
    „Sie wollen die Menschheit auslöschen oder sollen es. Ich weiß nicht, beziehungsweise bin ich mir nicht sicher.“
    „Du fragst echt viel.“ wunderte sich Yuki über Akai, welcher meinte er müsse überleben und dazu gehörten nun einmal auch Fragen.
    Arisu lenkte wieder auf die eigentliche Thematik: „Naja, auf jeden Fall haben sie Schwächen zum einen Eisen und Salz, zum anderen Schwächen die abhängig von der Art sind.“
    „Besitzen wir die Kraft sie aufzuhalten?“
    Unterdessen war Glesni wieder ins Zimmer gehuscht: „Nein. Tuen wir nicht. Vielleicht irgendwann, aber nicht heute.“ Dem konnte Arisu nur zustimmen.

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