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World of Mystik Special - Léandra

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4 Kapitel - 2.200 Wörter - Erstellt von: Lilian* - Aktualisiert am: 2017-03-02 - Entwickelt am: - 430 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Auf tordens Vorschlag hin habe ich eine kleine Vorgeschichte zu einem meiner Charaktere geschrieben, damit ihr Léandra etwas besser kennenlernen könnt. Dieses Kapitel hat nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun.

    1
    Der Tag, an dem meine Welt unterging, war ein milder und windiger Frühlingstag. Es war einer dieser Tage, wie ich sie liebte: Der Himmel war von eine
    Der Tag, an dem meine Welt unterging, war ein milder und windiger Frühlingstag. Es war einer dieser Tage, wie ich sie liebte: Der Himmel war von einem silbernen Wolkenschleier verdeckt und ein warmer Wind wehte durch die Straßen meiner Heimatstadt.


    Nikolas bekam von dem schönen Wetter nicht viel mit. Mit 39 Grad Fieber und geröteten Wangen lag mein Bruder in seinem Bett. Während ich ihn mit heißem Tee und Fiebertabletten fütterte, versicherte ich ihm Dutzende Male, dass er heute nicht zur Schule müsse.
    "Aber wir schreiben eine Arbeit in Mathe."
    "Du gehst auf keinen Fall so in die Schule."
    "Ich will nicht nachschreiben."
    "Du bleibst im Bett."
    "Bekomme ich noch mehr Tee?"
    Entnervt warf ich einen Blick auf meine Uhr. Unsere Eltern schliefen um diese Zeit noch.
    Sie hatte gestern wieder eine Nachtschicht im Krankenhaus geschoben und würde bis Mittag im Bett bleiben.
    Er arbeitete immer bis spät abends an seinen Artikeln für die örtliche Zeitung und konnte es sich deshalb leisten, etwas länger zu schlafen.
    Ich war daran gewohnt, jeden Morgen als Erste aufzustehen und Nikolas in die Grundschule zu bringen. Ich selbst ging in die neunte Klasse des Gymnasiums in der Nachbarstadt und fuhr deshalb mit dem Bus.
    "Ich muss jetzt los. Du bleibst hier liegen und versuchst zu schlafen. Mama kocht dir dann mittags Suppe."
    "Darf Orthos mit ins Bett?"
    Er meinte den Welpen, den wir vor einigen Monaten auf der Straße gefunden und gesund gepflegt hatten. Mein Bruder hatte ihn Orthos getauft - ein total unpassender Name für einen kleinen verspielten Mischling, aber Nikolas bestand darauf.
    "Nein, darf er nicht."
    "Bitte."
    "Nein."
    "Bitte!"
    "Von mir aus."
    Er grinste glücklich und ich hob das Fellknäuel aus seinem Körbchen und legte es neben ihn.
    "Danke."
    "Schlaf jetzt."
    Ich eilte aus seinem Zimmer, warf mir meinen Rucksack über die Schulter und lief schnell auf die Straße.

    2
    Alexandros wartete schon auf mich. Mein bester Freund lehnte lässig an der Haltestelle und musterte mich mit gehobenen Augenbrauen. Ein amüsiertes Grinsen lag auf seinen Lippen. Es war dieses absolut nervige Grinsen, das mein Herz höher schlagen ließ, ohne dass ich etwas dagegen tun konnte.

    Es gibt kein Wort, das unser Verhältnis treffend beschreibt. Ich kannte Alexandros seit einer Ewigkeit. Anfangs hatten wir uns gehasst. Ein paar Jahre lang hatten wir uns ignoriert. Ein paar Jahre hatten wir uns toleriert. Irgendwann wurden wir so etwas wie Freunde. Und das waren wir auch heute noch, obwohl inzwischen etwas mehr daraus geworden war.
    Wir waren nicht wirklich zusammen oder so, aber da war etwas zwischen uns, wie ein unsichtbares Band, das uns nicht mehr auseinander ließ.

    "Du bist spät."
    Das war Alexandros' Vorstellung von einer Begrüßung. Kein Händeschütteln, kein Umarmen, kein "Hallo, wie geht's dir denn so?" Er fiel immer gleich mit der Tür ins Haus, von Höflichkeitsfloskeln hielt er nichts.
    "Nicht meine Schuld", erwiderte ich schulterzuckend und stellte mich mit einem Meter Sicherheitsabstand neben ihn.
    "Nikolas?", fragte er.
    Ich nickte. "Er ist krank. Wahrscheinlich die Grippe."
    "Das heißt, du musst dich nach der Schule um ihn kümmern?"
    "Nein, das wird meine Mutter machen. Wieso fragst du?"
    "Na ja, sie zeigen heute Nachmittag diesen neuen Horrorfilm im Kino. Den muss ich mir unbedingt ansehen."
    "Aber?", fragte ich und gab mir Mühe, meine Aufregung zu verstecken.
    Sein Grinsen wurde breiter.
    "Ich habe - aus Versehen natürlich - zwei Karten gekauft."
    "Das ist wirklich ärgerlich", sagte ich.
    "Nicht wahr? Was mache ich denn jetzt bloß?" Ich lachte über sein verzweifeltes Gesicht.
    "Nun ja, ich hätte zufällig Zeit."
    "Ach ja?"
    "Ja... aber ich weiß nicht, ob ich mich mit dir irgendwo blicken lassen kann", meinte ich grinsend.
    "Wunderbar. Dann bis heute Nachmittag."
    Der Bus hielt am Straßenrand und wir stiegen nacheinander ein.
    Ich wusste in diesem Moment noch nicht, dass ich heute tatsächlich einen Horrorfilm erleben würde - meinen ganz persönlichen Horrorfilm - mit mir selbst in der Hauptrolle.

    3
    Es begann in der dritten Stunde, als ich gerade Englisch hatte.
    Ich hörte meiner Lehrerin nur mit einem Ohr zu. Gelangweilt schaute ich abwechselnd auf die tickende Uhr an der Wand und aus dem Fenster.
    Wenn Alexandros in meiner Klasse gewesen wäre, hätte mir der Unterricht vielleicht ein bisschen mehr Spaß gemacht, aber er war ein Jahrgang über mir.
    Nachdenklich betrachtete ich die gegenüberliegende Wand. Bevor ich überhaupt realisierte, was ich da tat, spürte ich das mir inzwischen vertraute Summen in meinem Kopf. Die Wand wirkte auf einmal anders - sie flimmerte vor meinen Augen und wurde durchsichtig. Ich beobachtete die Szene, die sich in dem Raum hinter der Wand abspielte. Alexandros stand an der Tafel und wirkte nicht so, als hätte er etwas von dem begriffen, was ihm sein Lehrer gerade zu erklären versuchte.


    Ich war so mit meiner Fähigkeit beschäftigt, dass ich das Beben erst nach einer ganzen Weile bemerkte. Es begann mit einem leichten Vibrieren im Boden, kaum spürbar. Dann zitterten die Stifte auf meinem Tisch. Die Fensterscheiben klirrten. Unsere Lehrerin brach mitten im Satz verdutzt ab. Meine Mitschüler tauschten verwirrte Blicke.
    Dann ging alles ganz schnell.
    Der Direktor stürzte zur Tür hinein. Er gab ein paar hektische Anweisungen, die in dem allgemeinen Gemurmel untergingen.
    Ich verstand nur drei Worte, aber die genügten mir: Erdbeben. Evakuierung. Lauft!


    Ich wusste nicht wirklich, was ich mir unter dem Begriff "Erdbeben" vorgestellt hatte. Ich hatte noch nie eins erlebt. Von einer Sekunde auf die andere geriet die Welt aus den Fugen. Die Häuser um mich herum begannen zu schwanken. Es regnete Steine vom Himmel. Autos wurden von der Straße geworfen. Bäume und Laternenmasten knickten um wie Streichhölzer.
    Ich stand wie erstarrt vor der Schule und konnte nicht fassen, was ich sah.
    Dann hörte ich Schreie hinter mir. Die Mauern des Gymnasiums, über dessen Eingang noch immer das Schild "Anno 1875" hing, bekamen Risse und fielen in sich zusammen. Eine riesige Staubwolke legte sich über den Schutt und nahm mir die Sicht.
    Ich zwang meine Füße, sich in Bewegung zu setzen und lief los. Ich kämpfte mich durch die Trümmer und stolperte auf die Straße, wobei mich die Druckwellen fast umwarfen.
    Ich sah mich um und versuchte meine Gedanken zu ordnen. Was sollte ich jetzt tun? Dunkel erinnerte ich mich an die Katastrophenschutzübungen in der sechsten Klasse: Wie verhalte ich mich bei einem Erdbeben?
    Ich wusste nicht mehr, was sie uns damals erzählt hatten, aber dieses Wissen würde mir jetzt sowieso nicht weiterhelfen.
    Stattdessen lief ich einfach weiter, mit dem hoffnungslosen Plan, es nach Hause zu schaffen.

    4
    Ich kann nicht genau sagen, was danach passierte. Die Ereignisse verschwimmen in meiner Erinnerung und nur einzelne Details stechen hervor.
    Die Schreie der Menschen, wenn Häuser über ihnen einstürzten.
    Weinende Mütter, die ihre Kinder an sich drückten.
    Gebäude, die zusammenklappten wie Kartenhäuser.
    Überall entsetzte und angsterfüllte Gesichter.
    Ich weiß nicht wie, aber ich schaffte es tatsächlich. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichte ich das Haus, in dem ich lebte. Zumindest das, was davon übrig geblieben war.


    Fast wäre ich daran vorbeigelaufen. Das war nur ein weiterer Schutthaufen, einer von tausenden. Aber es war unverkennbar der Ort, an dem das heruntergekommene Mietshaus stehen müsste. Nur stand es jetzt dort nicht mehr.
    Stattdessen waren da nur rauchende Trümmer. Wie in Trance schritt ich darauf zu.
    Hundert spitze Nadeln bohrten sich in mein Herz, als ich realisierte, was da vor mir lag.
    Dann die nächste Erkenntnis: Meine Eltern. Nikolas. Sie waren da drin.
    Das konnte nicht sein.
    Mit einem Aufschrei stürzte ich mich auf die Trümmer. Verzweifelt rief ich ihre Namen. Vielleicht lebten sie noch. Vielleicht waren sie rechtzeitig rausgekommen.
    Meine letzte Hoffnung versiegte, als ich einen eingestürzten Balken beiseite schob und meinen Vater fand. Ich wusste sofort, dass er tot war. Seine Augen waren offen und starrten ins Leere. Sein Gesicht hatte den für ihn typischen nachdenklichen Ausdruck angenommen, als würde er an Dutzende Dinge gleichzeitig denken.
    Mit zitternden Fingern berührte ich seine Stirn und zuckte zusammen, als ich merkte, wie kalt seine Haut war.
    Meine Mutter lag gleich neben ihm. Ihre Augen waren geschlossen und es sah fast so aus, als würde sie nur schlafen. Aber das war ein Schlaf, aus dem sie nie mehr erwachen würde.

    Mühsam richtete ich mich auf und taumelte zurück. Ich hatte jetzt kein Ziel mehr, es gab keinen Ort, zu dem ich mich noch flüchten konnte. Ich hatte kein Zuhause mehr.
    Trotzdem lief ich erneut los, in eine unbestimmte Richtung. Ich kam fünf Schritte weit, als ich stolperte und stürzte. Ich wollte liegen bleiben und auf den Tod warten, in diesem Moment sah ich keine andere Möglichkeit.
    Es dauerte etwa zehn Sekunden, bis ich begriff, was mich da zu Fall gebracht hatte.
    Sein Körper war so klein, dass ich ihn übersehen hatte. Seine Augen - blau wie die seines Vaters, aber sie hatten ihren Glanz verloren. Auf seiner Brust war ein roter Fleck, dort wo sein Herz lag.
    Ein heißer Schmerz breitete sich in mir aus. Ich umfasste seine Schultern und schüttelte ihn. Erst vorsichtig, dann immer heftiger. Nach all dem, was ich heute erlebt hatte, durfte er einfach nicht tot sein. Ich hatte schon meine Eltern verloren. Jetzt nicht noch ihn, nicht er.
    Ich schluchzte verzweifelt, ich flehte ihn an, aufzuwachen, ich gab ihm sogar eine Ohrfeige. Aber er blieb tot.

    Ich war gebrochen, so gefangen in meinem Schmerz und meiner Trauer, dass ich die Hand auf meiner Schulter erst gar nicht bemerkte. Nach einer Weile drehte ich mich um und blickte in das Gesicht eines jungen Mannes. Ich wusste nicht, wer er war und es war mir auch egal.
    "Lass mich in Ruhe", murmelte ich und war überrascht, dass ich überhaupt einen Ton hervorbringen konnte.
    "Ich bin Tulio", sagte er ruhig. "Ich kann dich hier rausholen."
    "Lass mich in Ruhe", wiederholte ich und wurde erneut von einem Schluchzer geschüttelt.
    Er ging nicht darauf ein, er schien überhaupt nicht zu bemerken, dass ich neben meinem toten Bruder saß und dass die Erde noch immer bebte.
    Aber wenn er nicht verschwinden wollte, dann musste ich eben gehen. Ich schaffte es, aufzustehen und ignorierte die Hand, die er mir entgegenstreckte.
    Langsam schleppte ich mich zur Straße und suchte nach einem guten Ort zum Sterben, als ich ihn sah.
    Er stand etwa zwanzig Meter von mir entfernt und musterte mich. Es war derselbe Blick mit dem er mich heute Morgen angesehen hatte, aber inzwischen waren Jahre vergangen. Ihn so vor mir zu sehen, verwirrte mich dermaßen, dass ich schwankte und hingefallen wäre, hätte Tulio mich nicht aufgefangen.
    Meine Stimme brach, als ich seinen Namen rief.
    "Alexandros!"
    Er reagierte nicht. Kein Anzeichen dafür, dass er mich überhaupt gehört hatte.
    "Wir müssen los", drängte Tulio.
    "Alexandros!"
    Er stand einfach nur da und starrte mich an, sogar die Andeutung eines Lächelns konnte ich auf seinem Gesicht erkennen.
    Für eine Sekunde schien die Welt den Atem anzuhalten.
    Dann stürzte das Haus hinter ihm zusammen und begrub ihn in den Ruinen.

article
1488215632
World of Mystik Special - Léandra
World of Mystik Special - Léandra
Auf tordens Vorschlag hin habe ich eine kleine Vorgeschichte zu einem meiner Charaktere geschrieben, damit ihr Léandra etwas besser kennenlernen könnt. Dieses Kapitel hat nichts mit der eigentlichen Geschichte zu tun.
http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1488215632/World-of-Mystik-Special-Landra
http://www.testedich.de/quiz47/picture/pic_1488215632_1.jpg
2017-02-27
40B0
Fantasy Magie

Kommentare (22)

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Aquila ( von: Aquila)
vor 26 Tagen
Schönes Special, Muria. Großes Lob an dich!
Lili (50367)
vor 27 Tagen
Boa Ey ich mag das nicht bin erst acht
Muria ( von: Murialana)
vor 27 Tagen
Ja, ich weiß, und das braucht dir auch nicht leid zu tun
torden ( von: torden!)
vor 27 Tagen
Hab damals eben nicht viel dazugefunden und irgendwo stand es dann als Abkürzung von Lapislazuli.
torden ( von: torden!)
vor 27 Tagen
Ich ändere das jetzt. Tut mir leid, wenn das jetzt unhöflich klingt, aber ich finde es nicht so nett, dass du es mir erst jetzt sagst und dann auch noch auf diese Art. Das hätte man gleich richtig stellen können und nicht erst über ein halbes Jahr danach als Überprüfung.
Muria ( von: Murialana)
vor 27 Tagen
@Torden: keine Ahnung, vielleicht wollte ich einfach, dass du es selbst herausfindest....

@Kalypso: Danke
Kalypso (03087)
vor 28 Tagen
Wirklich schön geschrieben. Respekt
torden! ( von: torden!)
vor 28 Tagen
Da ich dieses Lob nicht nochmal hinkriege und du es bereits gelesen hast, bekommst jetzt einfach nochmal ein "Gut gemacht" xD

Meinst du die Bedeutung von Lapis Namen?
Und warum hast du es nicht damals beim Perso-Test gesagt?
Muria ( von: Murialana)
vor 28 Tagen
Ok, was ist jetzt passiert?
Zurück zum Fehler beim Lapis-Special: Es handelt sich um einen kleinen Fehler, den du bei einem WoM-Persönlichkeitstest gemacht hast.
torden ( von: torden!)
vor 64 Tagen
Vielen lieben dank. Es freut mich immer neue Leser für WoM begeistern zu können.
.«Gamer-Bär». (00027)
vor 64 Tagen
Ich liebe diese Geschichte, und dein schreib stiehl ist genial und super schön ^^
torden ( von: torden!)
vor 64 Tagen
Danke :)
Muria ( von: Murialana)
vor 64 Tagen
Für alle, die WoM 25 auf dem Smartphone lesen und Kalliks Gedankengang in kursiv nicht lesen können:

IchhabdieKontrolle.
EsdarfnichtüberdenFlussgelangen.
Dasistneu.
MarinaChloéJosiahCarolSolHopeNewt
RheaDjangoLéandraTayo.
NeinnichtTayo.Tayoistfort.Verbrannt.Tot.
Dingedienichthättenpassierendürfen.


Ich hätte mir die Absätze so gern erspart, aber so geht es halt sicher für alle zu lesen.
torden ( von: torden!)
vor 73 Tagen
Danke, auch wenn es sich furchtbar anfühlt sich dafür zu bedanken.
Hillory (40141)
vor 73 Tagen
Ich habe noch nie so etwas schönes gelesen. Der Text über Phyria ist echt klasse.
torden (17672)
vor 375 Tagen
Ich habe es dennoch geändert.
torden! (81341)
vor 396 Tagen
Danke für den Hinweis, ist mir gar nicht aufgefallen.
Lapis (74838)
vor 397 Tagen
Logisch gefällt es mir. Das einzige, was wirklich nicht so ...schön. ... ist, ist, dass sowohl Hannah als auch Lapis "Du bist wach" sagen. Das braucht ihr aber nicht ändern, ich reagiere überempfindlich auf Wiederholungen
torden (25791)
vor 402 Tagen
Danke Lapis, hoffentlich gefällt dir die Darstellung deines Charakters.
Lapis (26629)
vor 402 Tagen
Ihr schreibt mega! Die Spritze gefällt mir XD