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Böses Erwachen ~(Miraculous FanFiktion)

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21 Kapitel - 6.995 Wörter - Erstellt von: Klingensturm/Clea - Aktualisiert am: 2017-11-30 - Entwickelt am: - 3.752 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 11 Personen gefällt es

Schon seit Jahren wünscht sich Clea nichts sehnlicher, als ihr großes Idol Ladybug zu treffen. Aber ihre strengen Eltern halten sie im alten Herrenhaus am Waldrand gefangen, isoliert von der Außenwelt, und allein.

Doch nach einem schrecklichen Vorfall verändert sich Cleas Leben drastisch - Sie soll ihrem eigenen Vater als Superheldin gegenüberstehen, um Paris zu retten; Ausgerechnet sie, das unscheinbarste Mädchen, das es gibt! Allerdings bietet sich ihr auch eine einzigartige Chance, und sie ist ihrem Traum, Ladybug zu treffen, so nah wie nie zuvor...


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    ((red))((big))Einleitung((ebig))((ered)) Hallo, ich freue mich, dass du zu meiner Fanfiktion gefunden hast. (: ((big))>Ein kurzer Überblick<((e


    Einleitung


    Hallo, ich freue mich, dass du zu meiner Fanfiktion gefunden hast. (:




    >Ein kurzer Überblick<


    Meine Fanfiktion spielt ein paar Jahre nach der (bisher ausgestrahlten) Serie.
    Das heißt, Hawk Moth wurde von Ladybug und Cat Noir, den Superhelden von Paris, besiegt. Das dachte man zumindest bisher. Denn damit Hawk Moth Hawk Moth ist, bedarf es mehr als nur einen Superschurken.
    Sein Miraculous, die Schmetterlings-Brosche, und dessen Kwami Nooroo leben noch immer, und sind jederzeit dazu bereit, einen neuen Hawk Moth zu erschaffen...





    🐞 Ich werde pro Woche etwa 2 bis 3 Kapitelteile hochladen. Bitte seid mir nicht böse, wenn es mal etwas kürzer wird, ich habe ja auch noch ein Leben ^^".


    🐞 Wenn jemand Rechtschreibfehler findet, kann er mich darauf aufmerksam machen, aber ich werde nicht die ganze Ff umschreiben. Kritik und Anregungen nehme ich dagegen gerne an! (;


    🐞 Ich habe mal gehört, mein Schreibstil sei manchmal etwas schwer zu verstehen (beurteilt das selbst) XD. Wenn ihr also irgendwelche Fragen habt, könnt ihr euch immer an mich wenden. (:


    🐞 Kein Hate in den Kommentaren, von wegen 'Miraculous ist doof!' oder 'Das ist aber so-und-so!'. Solche Kommentare werden von mir gelöscht. Entsprechendes gilt auch für Leute, die meinen, auf dieser Seite Werbung für ihre eigenen Ff's/Tests machen zu müssen. Ich mache ja auch keine Werbung in euren Ff's!





    DIE FF WIRD NICHT FORTGEFÜHRT!








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    ((olive))((big))Miraculous - Was ist das?((ebig))((eolive)) 'Miraculous - Geschichten von Ladybug und Cat Noir' ist eine Serie im Disney Cha


    Miraculous - Was ist das?


    'Miraculous - Geschichten von Ladybug und Cat Noir' ist eine Serie im Disney Channel, die ursprünglich eine französische Comicreihe war.


    Es geht um das Mädchen Marinette Dupain-Cheng und den Jungen Adrien Agreste, die von Meister Fu auserwählt worden sind, Superhelden zu sein. Die beiden sind sich sehr unterschiedlich, so dass am Anfang noch viel schief geht. Aber sie müssen zusammenhalten, um Hawk Moth, einen Superschurken, der Paris bedroht, zu vernichten.
    Hawk Moth hat die Schmetterlings-Brosche, eins von sieben sogenannten Miraculous gestohlen, von der er seine Kraft nimmt. Um die gesamte Herrschaft an sich zu reißen, benötigt er allerdings alle sieben Miraculous, denn alle haben ihre eigene Superkraft; So gibt es zum Beispiel die Macht zu erschaffen und die Macht zu zerstören.
    Jedes Miraculous besitzt außerdem ein Kwami. Diese sind die kleinen Helfer in Form eines Tiers, die den Superhelden ihre Kräfte verleihen; Sie werden aktiviert, wenn jemand das zugehörige Miraculous mit den Worten,, Verwandle mich" aktiviert.
    Jedes Kwami hat seinen eigenen, speziellen Charakter. Sie alle werden von Meister Fu aufbewahrt, bis dieser einen ehrwürdigen Hüter für die Kwamis gefunden hat. Ein Hüter hat die Aufgabe, das Miraculous vor Hawk Moth zu beschützen. Dazu erhält er die Superkräfte, die im Miraculous vorhanden sind. Sozusagen eine Win-Win-Situation. Wenn Kwamis überlastet sind, kann Meister Fu sie heilen.







    Welche Kwamis gibt es, wer ist ihr Hüter und was können sie? Das erfährst du in den nächsten Kapiteln.

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    ((red))((bold))((big))Tikki((ebig)) Die Mütterliche Tier: Marienkäfer Hüter|in: Marinette Dupain-Cheng Verwandlung: Ladybug Miraculous: Ohrringe Kr


    Tikki
    Die Mütterliche


    Tier: Marienkäfer
    Hüter|in: Marinette Dupain-Cheng
    Verwandlung: Ladybug
    Miraculous: Ohrringe
    Kraft: Glücksbringer
    Charakter: Fürsorglich und lieb. Sieht in jedem das Gute.


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    ((bold))((big))Plegg((ebig)) Der Sarkastische Tier: Katze Hüter|in: Adrien Agreste Verwandlung: Cat Noir Miraculous: Ring Kraft: Katerclismus Charakt


    Plegg
    Der Sarkastische


    Tier: Katze
    Hüter|in: Adrien Agreste
    Verwandlung: Cat Noir
    Miraculous: Ring
    Kraft: Katerclismus
    Charakter: Frech und sarkastisch. Liebt Camembert.


    5
    ((purple))((bold))((big))Nooroo((ebig)) Der Stille Tier: Schmetterling Hüter|in: ungeklärt Verwandlung: Hawk Moth Miraculous: Brosche Kraft: Akumati


    Nooroo
    Der Stille


    Tier: Schmetterling
    Hüter|in: ungeklärt
    Verwandlung: Hawk Moth
    Miraculous: Brosche
    Kraft: Akumatisierung
    Charakter: Zurückhaltend und melancholisch. Möchte Hawk Moth eigentlich nicht dienen.


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    ((green))((bold))((big))Wayzz((ebig)) Der Kluge Tier: Schildkröte Hüter|in: Meister Fu Verwandlung: Turtle Boy Miraculous: Armreif Kraft:? Charakter
    Wayzz
    Der Kluge


    Tier: Schildkröte
    Hüter|in: Meister Fu
    Verwandlung: Turtle Boy
    Miraculous: Armreif
    Kraft:?
    Charakter: Treu und intelligent. Ist immer an Meister Fu's Seite.


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    ((teal))((bold))((big))Duusu((ebig)) Die Ängstliche Tier: Pfau Hüter|in: Clea Camptere ((small))(nur in meiner FF ;))((esmall)) Verwandlung: Pava Re


    Duusu
    Die Ängstliche


    Tier: Pfau
    Hüter|in: Clea Camptere (nur in meiner FF ;))
    Verwandlung: Pava Real
    Miraculous: Haarspange
    Kraft: Schutzschild
    Charakter: Freundlich und sanft. Hat emotionale Phasen.


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    ((maroon))((bold))((big))Trixx((ebig)) Die Trickreiche Tier: Fuchs Hüter|in: Ayla Césaire ((small))(nicht bewiesen)((esmall)) Verwandlung: Volpina M


    Trixx
    Die Trickreiche


    Tier: Fuchs
    Hüter|in: Ayla Césaire (nicht bewiesen)
    Verwandlung: Volpina
    Miraculous: Kette
    Kraft: Illusion
    Charakter: Selbstsicher und listig. Lügt manchmal unbewusst.


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    ((navy))((bold))((big))Abeja((ebig)) Die Fröhliche Tier: Biene Hüter|in: Chloé Bourgeois ((small))(nicht bewiesen)((esmall)) Verwandlung: Bee Queen


    Abeja
    Die Fröhliche


    Tier: Biene
    Hüter|in: Chloé Bourgeois (nicht bewiesen)
    Verwandlung: Bee Queen
    Miraculous: Kamm
    Kraft:?
    Charakter: Fröhlich und humorvoll. Hat immer einen Reim auf Lager.


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    ((red))((big))Marinette / Ladybug((ebig))((ered)) Name: Dupain-Cheng Vorname: Marinette Helden-Name: Ladybug Kwami: Tikki; Rot-schwarz gepunkteter Mar


    Marinette / Ladybug


    Name: Dupain-Cheng
    Vorname: Marinette
    Helden-Name: Ladybug
    Kwami: Tikki; Rot-schwarz gepunkteter Marienkäfer-Kwami
    Kraft: Glücksbringer

    Aussehen:
    Siehe Bild links.

    Kleidung:
    Siehe Bild links.

    Charakter:
    Marinette ist ein schüchternes, tollpatschiges, aber liebenswertes Mädchen. In der Gegenwart von Adrien macht sie viele Fehler, die sie allerdings sympathisch erscheinen lassen.
    Als Ladybug ist sie um einiges selbstsicherer und ist Cat Noir gegenüber etwas kokett. Sie sagt offen ihre Meinung, ärgert Cat Noir und handelt stets klug.

    Kostüm & Utensilien:
    Siehe Bild rechts.
    Mit ihrem Jojo kann sie Glücksbringer heraufbeschwören, die ihr helfen, den akumatisierten Schmetterling zu fangen.

    Vater: Tom Dupain
    Mutter: Sabine Cheng
    Beste Freunde: Alya
    Verliebt in: Adrien

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    ((big))Adrien / Cat Noir((ebig)) Name: Agreste Vorname: Adrien Helden-Name: Cat Noir Kwami: Plegg; Schwarzer Katzen-Kwami Kraft: Katerclismus Aussehen


    Adrien / Cat Noir


    Name: Agreste
    Vorname: Adrien
    Helden-Name: Cat Noir
    Kwami: Plegg; Schwarzer Katzen-Kwami
    Kraft: Katerclismus

    Aussehen:
    Siehe Bild links.

    Kleidung:
    Siehe Bild links.

    Charakter:
    Adrien ist aufgrund seines strengen Vaters, der ihn nicht in die städtische Schule gehen ließ, zunächst ein Außenseiter. Er beweist aber schnell, dass er kompetent, höflich, freundlich, zuvorkommend und verantwortungsvoll mit seinen Mitmenschen umgeht.
    Cat Noir ist ein wahrer Gentleman, der alles tut, um vor Ladybug gut dazustehen. Er macht gern Witze und genießt Ladybug's Aufmerksamkeit.

    Kostüm & Utensilien:
    Siehe Bild rechts.
    Cat Noir besitzt einen ein- und ausfahrbaren Kampfstab, mit dem er den "Katerclismus" heraufbeschwören kann. Mit ihm kann er alles zerstören, das er anfasst, allerdings gelingt ihm das nur einmal, bevor er sein Kwami erneut aufladen muss.

    Vater: Gabriel Agreste
    Mutter: Mrs. Agreste
    Beste Freunde: Nino
    Verliebt in: Ladybug

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    ((teal))((big))Mein Steckbrief((ebig))((eteal)) Name: Camptere Vorname: Clea Helden-Name: Pava Real Kwami: Duusu; blaugrüner Pfauen-Kwami Kraft: Schu


    Mein Steckbrief


    Name: Camptere
    Vorname: Clea
    Helden-Name: Pava Real
    Kwami: Duusu; blaugrüner Pfauen-Kwami
    Kraft: Schutzschild

    Aussehen:
    Ich habe volles, blondes Haar, das mir offen etwa bis zum Taillenansatz reicht. Ich trage sie meistens in einem geflochtenen Seitenzopf.
    Meine Augen sind leuchtend grün, rund und werden von langen, schwarzen Wimpern umrahmt.
    Ich habe eine Stupsnase und Lippen, die nicht zu dünn, aber auch nicht extrem voll sind.
    Meine Haut besitzt einen hellen Teint und kaum sichtbare Sommersprossen, die sich über meine ganze Nase verteilen.
    Alles in allem bin ich schlank.
    Ich bin ca. 1,70 groß.

    Kleidung:
    Ich trage, gern weite Kapuzenpullis oder Longshirts.
    Dazu Röhrenjeans oder Jeggins.
    Ich trage meist mittelhohe, braune Boots.
    Meine Haare sind oft von meiner Kapuze oder von Beanies bedeckt.
    Accessoires trage ich keine, außer meinem Miraculous, einer blau-grünen Haarspange im Pfauen-Design.

    Charakter:
    In erster Linie bin ich distanziert.
    Wenn man aber mein schwer zu gewinnendes Vertrauen erlangt hat, bin ich freundlich, ehrlich, gerecht und hilfsbereit; Eine Freundin, mit der man Spaß haben kann, und die ihre Freunde mit allem, was sie hat, verteidigt.
    Ich bin durchaus abenteuerlustig, traue mir aber vieles nicht zu.
    Ich lerne schnell, bewahre immer einen kühlen Kopf, und bin eine gute Strategin;
    Allgemein kämpfe ich mehr mit Worten als mit Kraft.

    Kostüm & Utensilien:
    Ich habe eine türkisgrüne Maske, die mit kleinen blauen Mustern verziert ist und einer Pfauenfeder ähnelt. Mein Ganzkörperanzug hat die Grundfarbe Türkisgrün und besitzt an den Gliedmaßen einen Verlauf ins Blau. Meine Stiefel und Handschuhe sind hellblau.
    Ich besitze außerdem einen Schmuck aus Pfauenfedern, den ich abnehmen und dann als,, Fächer" benutzen kann, der einen starken Windstoß verursacht, der mir einerseits Feinde fernhält, mit dem ich aber auch einige Hundert Meter weit in der Luft gleiten kann.

    Vater: Rogio Camptere
    Mutter: Elena Camptere
    Beste Freunde: Chey
    Verliebt in: zurzeit Niemanden

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    ((big))Meine Beste Freundin: Cheyenne((ebig)) Name: Chauseure Vorname: Cheyenne Nickname: Chey Aussehen: Cheys dicke Haare sind dunkelbraun, fast kohl


    Meine Beste Freundin: Cheyenne


    Name: Chauseure
    Vorname: Cheyenne
    Nickname: Chey

    Aussehen:
    Cheys dicke Haare sind dunkelbraun, fast kohlschwarz, und etwa Schulterlang. Sie trägt sie immer offen, so dass ihr langer Pony ihre olivgrünen Augen teilweise verdeckt.
    Darunter sitzt ihre kleine, süße Stupsnase.
    Sie besitzt volle, von Natur aus rote Lippen, die einen starken Kontrast zu ihrer bleichen Haut bilden.
    Ihre Statur ist normal, wobei sie eher zu dünn als zu dick ist bei einer Größe von 1,62 Metern.

    Kleidung:
    Ihre Kleidung ist schlicht gehalten und meist in Schwarz-, Grau- oder Blautönen.
    Sie mag mittellange Röcke und Leggins, zu denen sie meist weite Rüschenoberteile trägt.
    Außerdem hat Chey halbhohe, beschmückte Stiefeletten an.
    Ihren Hals schmückt eine goldene Kette mit ihrem Namen, dazu ebenfalls goldene Armreifen an beiden Unterarmen.
    Sie benötigt zum Lesen eine Brille; Diese ist groß, schwarz und hat runde Gläser, eine typische Nerd-Brille. Chey findet, sie lässt sie intelligent aussehen, und trägt sie deshalb gern.

    Charakter:
    Nach außen hin wirkt Chey kühl und trocken, aber wenn man ihr näher steht, merkt man, dass sie lustig, fleißig, dickköpfig, hilfsbereit, kooperativ und durchsetzungsfähig ist.
    Sie ist eine gute Zuhörerin, die aber freiwillig nicht viel von sich selbst preisgibt.
    Sie legt großen Wert auf eine gute Ausbildung und, im Gegensatz zu vielen anderen, liebt sie die Schule und übernimmt gerne die Führung.
    Wenn sie sich etwas fest vorgenommen hat und nicht schafft, ist sie den Rest des Tages mies drauf.
    Sie hat eine Schwäche für die Musik und für ihren Mitschüler Jannyk.

    Vater: Richard Chauseure
    Mutter: Nicola Chauseure
    Beste Freunde: Clea
    Verliebt in: Jannyk O`Freste

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    ((big))((green))((unli))Prolog((eunli))((egreen))((ebig)) Fahles Sonnenlicht schien durch das milchige Glasfenster hinein ins Zimmer, in dem die klein
    Prolog


    Fahles Sonnenlicht schien durch das milchige Glasfenster hinein ins Zimmer, in dem die kleine Clea Camptere saß. Allein, verlassen. Ohne ihre Eltern, die überhaupt nie Zeit hatten. Ihre Mutter Elena als strenge Professorin, die nicht die nötige Geduld für ihre 6 jährige Tochter aufbrachte; Und ihr Vater Rogio, der es nicht einmal wagte, das Kind zu umarmen, geschweige denn ihr seine Vaterliebe zu gestehen. Allein für immer, das hatte sich Clea erstmals an ihrem vierten Geburtstag eingestanden. Den hatte sie mal wieder allein verbringen müssen, obwohl ihre Eltern ihr fest versprochen hatten, da zu sein.,, Dieses Mal, Schätzchen; Dieses Mal sind wir alle zusammen", hatte ihr Vater versprochen.,, Als Familie", hatte Mutter hinzugefügt. Wie hatte sie sich da gefreut. Doch wie so oft kam es zum Streit zwischen den Eltern; Rogio schrie seine Frau wütend an, Elena verließ das Haus; aufgewühlt, die Augen rot geweint, und ohne 'Tschüß' zu sagen. Fast hätte sich Clea denken können, dass ihre Eltern es nicht schaffen, ihr Versprechen zu halten; Aber insgeheim hatte sie es gehofft, wenn auch nur ein klitzekleines bißchen.





    Never stop dreaming. One day, your dreams will come true.

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    ((teal))((big))Freies Kapitel((ebig))((eteal)) Um euch die Wartezeit auf die neuen Kapitel zu verkürzen, könnt ihr euch gern in den Kommentaren übe


    Freies Kapitel


    Um euch die Wartezeit auf die neuen Kapitel zu verkürzen, könnt ihr euch gern in den Kommentaren über 'Miraculous' austauschen.^^




    Hier geht die FanFiktion los:

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    ((purple))((big))((unli))Kapitel 1((eunli))((ebig))((epurple)) ((cur))Sieben Jahre später.((ecur)) Leichter Nieselregen prasselte auf das Dach der Bu
    Kapitel 1


    Sieben Jahre später.


    Leichter Nieselregen prasselte auf das Dach der Bushaltestelle. Ich schaute nach oben, fasziniert vom Regen, und glücklich, dass ich im Trockenen saß. Es war ein lauer Dienstagabend im September und dafür noch ungewöhnlich warm. Ich sah auf meine Armbanduhr; Langsam müsste der Bus kommen. Die Menschen standen dicht beisammen, damit alle unter das schützende Dach zu passten.
    Wie aus dem Nichts wurde ich aus meinen Gedanken gerissen, als ein Schatten vor mir aufragte. Mein Herz setzte vor Schreck einen ganzen Moment aus. Dass ich in Gedanken versinke, passiert mir ja bekanntlich öfter, aber im Ernst hatte ich den alten Mann vor mir nicht bemerkt. Und jetzt starrte er mich aus seinen schlitzförmigen Augen an; er war genau auf Augenhöhe mit mir, wobei ich nicht einmal stand. Wie aus dem Reflex heraus, sprang ich auf und bat dem Alten meinen Platz an. Dieser aber strich sich nachdenklich über den Bart und lehnte mein Angebot mit einer schnellen Handbewegung ab.
     ,, Lass nur, Kindchen, die Leute machen mir viel zu oft Platz. Daran merkt man wohl, dass man alt ist." Seine Stimme klang zittrig, aber auch freundlich und vor allem weise.
     ,, Ich wollte nur höflich sein", meinte ich leise und zögerte einen Moment, mich wieder zu setzen.
     ,, Warum trägst du denn so schwere Taschen, Kind?", wollte er nun wissen.
    Ich sah auf meinen Schoß, auf dem ich die schweren Einkaufstüten hatte.
     ,, Nur ein paar Besorgungen."
     ,, Und können deine Eltern das nicht erledigen, anstatt ihre kleine Tochter zu schicken?"
    Ich zuckte bloß mit den Schultern. Hatte er mich ernsthaft 'klein' genannt? Ein fremder, dahergelaufener Mann?
     ,, Deine Eltern sind wohl beschäftigte Leute, hm, Kleines?"
    Ich sah ihn sprachlos an. Woher wusste er das alles? Und warum redete er mit mir, als würde er mich seit Jahren kennen?
     ,, Oh", der Alte zwirbelte seinen Bart,,, du bist nicht so gesprächig, nehme ich an."
     ,, Ich darf eigentlich nicht mit Fremden reden."
     ,, Daran liegt es also. Verständlich. Aber Kindchen, ich bin gar kein Fremder."
    Oh doch, und ob er das war! Aber ich erwiderte darauf lieber nichts. Der Mann lächelte wissend.
     ,, Lass' mich dir helfen. Ich könnte eine Tasche tragen", schlug er vor.
    Missmutig gab ich ihm eine der Taschen.
     ,, Oh, der Bus ist da", bemerkte er;,, Komm Kleines, sonst erwischen wir keinen Sitzplatz mehr."
    Er zwinkerte mir zu und schon hatte er sich zum Bus gedrängelt; Auf einmal waren seine Bewegungen gar nichtmehr so schwerfällig wie vorhin.


    ~*~


    Wir saßen im Bus nebeneinander, sagten kein Wort. Eigentlich war es mir auch lieber so. Seine Fragen machten mich nur noch skeptischer. Passanten mussten wohl denken, er wäre mein dementer Opa, der mich mit sinnlosen Fragen löchert.
    Nach einigen Stationen fragte er dann:,, Und wo musst du aussteigen?"
     ,, Rue St. Michel." Ich hörte Mutters Stimme lauter als vorhin in meinem Kopf, die mir stets einredete, ich solle nicht mit Fremden reden; Ich solle ihnen nichts über mich sagen, wo ich wohne, oder wann meine Eltern nicht zuhause sind und somit das Haus unbeaufsichtigt ist. Und genau das tat ich gerade! Auch wenn der alte Chinese nicht gerade nach einem Serienkiller ausschaute, man konnte ja nie wissen. Ich versuchte, mir seine möglichen Komplizen vorzustellen. Bestimmt saßen sie alle im Schachclub des Altenheims beieinander und planten das nächste Attentat. Ich riskierte einen kurzen Blick zu dem alten Mann neben mir.
    Unvorstellbar, dass er Böses im Schilde führte. Ich redete mir, wie so oft, mal wieder den größten Schwachsinn ein, der aus meiner Angst entstand.
    Endlich fuhr der Bus die Haltestelle der Rue St. Michel an. Ich war ihn los, und meine dummen Vorstellungen von Mörder-Opis auch.
     ,, Viel Glück, Kleine."
     ,, Ihnen auch."
    Ich machte auf dem Absatz kehrt.
     ,, Oh, junge Dame, vergiss deinen Einkauf nicht!", erinnerte er mich.
    Als ich die Tasche von ihm entgegen nahm und er mich dabei schon wieder so allwissend ansah, fragte ich mich, ob er womöglich etwas von dem Einkauf gestohlen haben könnte, doch ich schüttelte den Gedanken schnell wieder ab. Bloß schnell nach Hause.







    // Wie findet ihr das erste Kapitel? Bitte schreibt viele Kommentare. (: //

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    ((teal))((big))((unli))Kapitel 2((eunli))((ebig))((eteal)) Schon als ich das Haus betrat, konnte ich laute Stimmen aus der Küche wahrnehmen. Mutter u
    Kapitel 2


    Schon als ich das Haus betrat, konnte ich laute Stimmen aus der Küche wahrnehmen. Mutter und Vater stritten - Mal wieder. Ich entschied mich, nicht in ihre Diskussion zu platzen und den Einkauf nicht direkt in die Küche zutragen, sondern erst einen Abstecher in mein Zimmer zu machen.
    Ich schlich auf leisen Sohlen an der Tür zur Küche vorbei, die einen Spalt weit offen stand. Dann rannte ich schnell die Treppen hoch und verschwand in meinem Zimmer. Erst als die Tür verschlossen war, wagte ich es, erleichtert aufzuatmen.
    Ich warf die Taschen unachtsam in die Ecke und setzte mich an meinen Schminktisch, um erstmal meine vom Regen durchnässten und durcheinandergeratenen Haare zu kämmen. Als unten Stille eingekehrt war, nahm ich den Einkauf und Lief hastig nach unten.
    ,, Hallo Mama, ich habe alle Sachen eingekauft, die du mir gesagt hast", teilte ich ihr mit und legte den Einkauf auf den Esstisch.
    ,, Ah, das freut mich Schätzchen", antwortete Mutter.
    Ich hörte genau, dass sie wieder geweint hatte, aber sie unterdrückte es gekonnt. Nicht gekonnt genug; Ich wollte sie aber nicht darauf ansprechen, sondern weiter die glückliche 0815-Familie spielen.
    ,, Was gibt es heute zum Essen?", fragte ich, weiterhin gespielt munter und nichtsahnend.
    ,, Ich hatte nicht die Zeit, etwas rauszusuchen. Wie wäre es mit Spaghetti? Hilfst du mir dabei?"
    ,, Spaghetti ist toll, klar."
    Ich räumte den Einkauf in die Schränke und Mutter schien sich langsam zu beruhigen. Am Boden der blauen Tasche stieß ich mit der Hand auf einmal auf eine kleine, quadratische Schachtel. Ich musterte es unauffällig. Schöne Gravuren verzierten das aus dunklem Holz gefertigte Kästchen; Der Verschluss war metallen und anscheinend mit Bronze überzogen. Alles in allem sah es recht wertvoll aus.
    ,, Was hast du dir da Schönes gekauft?", fragte meine Mutter und lugte neugierig über meine Schulter.
    ,, Ich...hm...nichts wichtiges." Ich ließ das Kästchen in die Tasche meines Pullis gleiten.
    Wie ist dieses mysteriöse Kästchen in die Einkaufstasche gelangt? Da fiel mir wieder der Chinese ein. Er musste es verloren haben, als er mir die Tasche hielt; Oder er hatte es mit Absicht hineingelegt. Wer weiß, vielleicht befanden sich in dem harmlos erscheinenden Kästchen ja gestohlene Schmuckstücke!
    Meine Neugier war zu groß.
    ,, Ich bin mal kurz oben, ja?", rief ich Mutter über die Schulter zu und rannte, ohne auf eine Antwort ihrerseits zu warten, in mein Zimmer.


    ~*~


    Ich schaute das Kästchen in meiner Hand eine Weile einfach an, suchte nach einem Herstellernamen oder einer Artikelnummer. Nichts. Dann traute ich mich endlich, hineinzusehen. Das, das ich darin vorfand, hätte ich nie erwartet.,, Eine...Haarspange?", ich war so verwundert, dass ich meine Gedanken laut aussprach.
    Schön war sie ja...Türkisgrün, und an den Seiten ins Blau übergehend; Dazu noch ein paar Verzierungen, die Pfauenaugen ziemlich ähnelten.
     ,, Clea, kommst du?", das war meine Mutter.
     ,, Ja Mama, ich komme schon!"
    Ohne einen weiteren Gedanken darüber zu verschwenden, steckte ich mir die Spange in die Haare und lief zurück zu meiner Mutter.
     ,, Da bist du ja. Ist Tomatensauce in Ordnung?"
    Ich nickte. Mutter sah mich forschend an.
     ,, Schöne Haarspange. Woher ist die?"
    Ich zögerte. Wenn ich Mama die Wahrheit sagte, würde sie ausrasten.
     ,, Hab ich auf der Straße gefunden", schwindelte ich schnell.
     ,, Ich hoffe, du hast sie gut sauber gemacht, bevor du sie angezogen hast."
    Ich nickte erneut.
     ,, Jetzt wasch' dir die Hände."





    // Hurra, das zweite Kapitel ist da! (: Danke an alle Leser, die schon hier gelandet sind! XD //

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    ((navy))((big))((unli))Kapitel 3((eunli))((ebig))((enavy)) Beim Essen sagte keiner etwas, aber das war nichts Neues. Vater saß, wie jedes Mal, am Kop
    Kapitel 3


    Beim Essen sagte keiner etwas, aber das war nichts Neues. Vater saß, wie jedes Mal, am Kopf des Tisches. Rechts von ihm Mutter und links ich. Ich hatte meinen Teller fast leer gegessen und stocherte nur noch gelangweilt mit der Gabel im Kartoffelpüree herum, als ich auf einmal neben der Blumenvase ein kleines, blaues, schwebendes Tierchen entdeckte. Es hatte...kleine Arme...und Beine und...Fühler. Ich verschluckte mich und hustete laut.
     ,, Ist alles in Ordnung, Clea?", erkundigte sich meine Mutter.
    Ich schnappte nach Luft.
     ,, Alles bestens."
    Vater verdrehte genervt die Augen.,, Gehst du bitte etwas trinken?"
    Mutter machte den Anschein, etwas sagen zu wollen, aber da schob ich schon geräuschvoll meinen Stuhl zurück.
    ,, Clea!", ermahnte mich mein Vater.
    "Entschuldigung."
    Er nickte mir zu, dass ich gehen konnte.


    ~*~


    Ich begab mich schnell in die Küche nebenan, goss mir Wasser in ein Glas und trank es mit wenigen, großen Schlucken aus. Als ich wieder aufsah, saß das blaue Wesen von vorhin genau vor mir auf dem Schrank. Ich wollte schreien, entschied mich aber dagegen, weil es sonst meine Eltern hören würden. Ich schloss schnell die Tür.


     ,, Was bist du?"
     ,, Ich bin ein Kwami", antwortete das blaue Wesen.
     ,, AHHH! Es kann sprechen!", schrie ich und stolperte einige Meter zurück.
     ,, Bitte, hab keine Angst! Ich will dir nichts tun Clea."
     ,, Woher kennst du meinen Namen?"
    Das 'Kwami' kicherte.,, Ich weiß noch weitaus mehr über dich als deinen Namen", antwortete es locker.,, Ich bin übrigens Duusu."
    Die Augen des kleinen Tierchens funkelten mich neugierig an.
    Ich kam näher und sah mir Duusu genauer an. Sie (oder war es ein er?) ähnelte eher einem lebendig gewordenen Kuscheltier, als einem...Was war es gleich? Einem Kwami?
     ,, Du bist..."
     ,, Ein Kwami", wiederholte das pfauenähnliche Wesen.
     ,, Ja ja, aber was soll das sein, ein 'Kwami'?"
     ,, Wie soll ich's erklären?", seufzte Duusu. Das kleine Kwami schlug sich an den Kopf, als würde es die Worte so herausklopfen können. "Ein Kwami, das ist eine Art Helferlein der Superhelden."
     ,, Superhelden?", wiederholte ich fassungslos.,, So wie?"
     ,, Ladybug und Cat Noir, ja", vollendete sie meinen Satz.,, Ohne uns Kwamis hätten sie keinerlei Zauberkräfte."
     ,, Ist ja krass."
    Duusu kicherte.
     ,, Und...haben Ladybug und Cat Noir auch Kwamis?"
     ,, Ja klar, sonst könnten sie ja nicht..." Duusu brach vor lachen ab. "Du stehst momentan wohl etwas auf dem Schlauch."
    ,, Nicht nur etwas", gab ich zu.,, Warum bist du bei mir?"
     ,, Meister Fu ist noch immer auf der Suche nach neuen Hütern für die Miraculous, und du scheinst ihm wohl sympathisch."
     ,, Meister Fu? Hüter? Miraculous? Duusu, ich verstehe rein gar nichts!"
    "Das macht nichts. Ich habe Zeit, dir alles zu erklären", lächelte Duusu.
    Ich setzte mich auf den freien Stuhl und goss mir ein zweites Glas Wasser ein, bereit für ein längeres Gespräch mit dem kleinen Wesen.
     ,, Du müsstest Meister Fu heute kennengelernt haben."
    Langsam ging mir ein Licht auf.
     ,, Der Mann von der Haltestelle! Ist er eine Art Sensei oder soetwas?"
     ,, Er ist der Meister der Kwamis", bestätigte Duusu mit einem Kopfnicken. "Er beschützt die Miraculous, die noch keinen Hüter haben."
     ,, Miraculous", wiederholte ich langsam.
     ,, Deine Haarspange ist eins von sieben Miraculous. Solange du sie trägst, kannst du mich sehen und hören."
     ,, Ich verstehe...Dann hat dieser Meister Fu mir das Kästchen untergejubelt?"
    Sie glättete ihre Fühler, stand auf und machte zwei elegante Saltos in der Luft, bevor sie vorsichtig auf meiner Schulter landete. Ich spürte sie kaum, nur ihre kleinen Fühler, die mein Ohr kitzelten.
     ,, Aber...Das bedeutet ja, dass ich jetzt praktisch eine Superheldin bin."
     ,, Jap, genau!"
     ,, Ich? Aber...Warum? Bin ich denn überhaupt die Richtige dafür?"
     ,, Das werden wir noch sehen."
    Duusu lächelte schwach und beugte sich näher zu meinem Ohr. ,, Aber der Meister hat sich noch nie in seinen Entscheidungen geirrt."
    Ich schloss die Augen und ließ mir die Worte Duusus noch einmal durch den Kopf gehen.
     ,, Was ist mit meinen Eltern? Was soll ich ihnen sagen?"
     ,, Die dürfen auf keinen Fall etwas davon wissen! Auch nicht deine Freundinnen!"
     ,, Ha, das wird nicht schwer."
    Duusu legte den Kopf leicht schief und sah mich wütend, wenn auch nicht wirklich furchteinflößend, an.,, Ich meine das ernst, Clea. Solltest du auch."
     ,, Okay, mh, aber ich sollte jetzt erstmal zurück zu meinen Eltern, bevor sie mich suchen und dich sehen."
    Duusu gab ein zustimmendes Quitschen von sich und hob wieder von meiner Schulter ab. ,, Ich schaue mich derweil etwas in deinem Zimmer um, ja?"
    Ich lachte.,, Aber nicht mein Tagebuch lesen!"





    // Bitte schreibt auch zu diesem Kapitel fleißig Kommentare. Ich möchte ja wissen, wie die Ff ankommt. (; //

    19
    ((teal))((big))((unli))Kapitel 4((eunli))((ebig))((eteal)) Am nächsten Tag war ich für mich. Meine Eltern waren mit ihren eigenen Problemen beschäf
    Kapitel 4


    Am nächsten Tag war ich für mich. Meine Eltern waren mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Mutter arbeitete in ihrem Büro und wollte nicht gestört werden, und Vater schraubte in der Garage am Auto herum. Mal wieder war ich allein, aber heute war es sogar sehr gut, dass mich niemand störte.




    ,, Und du hast sicher alles verstanden?"
    ,, Du zweifelt jetzt schon an mir? Wie schön", entgegnete ich beleidigt.
    Duusu rollte mit den Augen.,, Bleib' bei der Sache. Du hast einen Job."
    Ich nickte.,, Und was mache ich dann als 'Pava Real'?"
    ,, Erstmal üben wir, deine Fähigkeiten zu kontrollieren. Und dann gucken wir, wo eine Superheldin gebraucht wird." Sie zwinkerte mir zu.
    Schon komisch, dachte ich; eine Superheldin, aber keinen Superschurken, gegen den man kämpfen könnte.
    ,, So, wenn du bereit bist, sag einfach den Satz. Aber bedenke, wenn du verwandelt bist, kannst du mich nicht mehr sehen."
    ,, Nicht? Aber Duusu..."
    ,, Du schaffst das schon!", ermutigte sie mich. "Ich bin bei dir - in der Haarspange."
    Ich schloss meine Hand um Duusu und streichelte ihr über die kleinen Fühler.
    Ich holte Luft und flüsterte die Worte,, Verwandle mich!"


    ~*~


    Kaum hatte ich die Worte gesprochen, wurde ich von einem blauen Glitzernebel eingehüllt. Erst war es nur ein dünner Schimmer, aber dann wurde er dichter und ich konnte nur noch blau sehen, als wäre ich in einer Art Orkan gefangen. Ich sah mich nach Duusu um, aber sie war verschwunden. Stattdessen war etwas ganz anderes da: Meine Alltagskleidung hatte sich in einen türkisgrünen Ganzkörperanzug verwandelt, der überall eine Art Pfauenmuster besaß; Ich trug Handschuhe und kniehohe Stiefel aus einem gummiartigen Stoff. Außerdem legte sich eine türkisgrüne Maske über meine Augen, die ich kaum spüren konnte. Meine Haare, die eben noch offen waren, waren nun zu einem seitlichen Zopf gebunden, der sich locker über meine linke Schulter legte. Fixiert wurden sie von der Haarspange, die nun funkelte und glitzerte, als hätte man sie mit einem magischen Glitzerpuder bestreut.
    Der Nebel verschwand langsam aber sicher und ich erkannte mein Zimmer wieder. Ich sah mich im Spiegel an. Wie eine echte Superheldin sah ich nun aus. Ich versuchte, die Maske von meinen Augen zu nehmen, aber sie war wie festgewachsen. Mich überkam eine Angst. Was wenn ich mich nicht mehr zurückverwandeln konnte? Wie sollte ich das meinen Eltern erklären?
    ,, Ich weiß nicht, ob ich das kann", sagte ich, in der Hoffnung, Duusu würde mich hören oder sehen können. In der Haarspange, hatte sie gesagt. Ich seufzte. Was hatte ich schon zu verlieren?
    Ich schloss meine Zimmertür sicherheitshalber zu, dann kletterte ich auf den etwa einen Quadratmeter großen Balkon vor meinem Fenster. Der kühle Abendwind wehte mir durch die Haare. Die Sonne stand schon tief über den Dächern der Hauptstadt und ich schloss die Augen, um mir genau vorzustellen, wie ich in wenigen Sekunden über die orange angeleuchteten Dächer hinwegfliegen würde. Ich machte meine kleine, zur Ausrüstung gehörende Tasche auf und suchte darin nach etwas, das vielleicht wie der Kampfstab von Cat Noir oder das Jo-Jo von Ladybug fungieren könnte. Irgendwas zum Fliegen halt. Nach kurzer Suche entdeckte ich eine Feder, die sich, als ich sie aus der Tasche holte, ausklappte wie der Fächer eines Pfaus.
    ,, Ich frage mich, wie..."
    Irgendetwas schien ich ausgelöst zu haben, denn auf einmal drückte mich eine unsichtbare Kraft vom Boden ab. Ich schrie vor Angst und strampelte mit den Füßen in der Luft, aber das schien mich nur noch weiter vom Boden abzustoßen. Ich versuchte jetzt, mich durch Rudern mit Armen und Beinen zurück zu unserem Haus zu bewegen. Stattdessen landete ich auf dem Dach unserer Nachbarin Madame Boncheste, einer griesgrämigen, alten Frau mit sechs Katzen. Immerhin besser, als weiter in der Luft zu schweben. Jetzt musste ich nur noch sicher zurück zum Balkon. Ich stieß mich mit den Füßen ab, schloss die Augen und stellte es mir einfach vor. Und tatsächlich; Ich war innerhalb von einer Sekunde wieder auf meinem Balkon. Zum ersten Mal in meinem Leben schätzte ich mich glücklich, in einem abgelegenen und kaum besuchten Stadtteil von Paris zu wohnen, so konnte niemand diese peinliche Aktion beobachten.
    Ich zupfte meine Handschuhe zurecht und kletterte wieder in mein Zimmer, um mich dort zurückzuverwandeln.
    ,, Was? Schon genug?", kicherte eine Stimme hinter mir.
    Ich wirbelte herum.
    ,, Ja, es ist schwieriger als man zuerst denkt. Können wir vielleicht noch eine Stunde üben?"
    ,, Eine Stunde?", lachte Duusu. "Clea, wir werden jeden Tag trainieren müssen, bis du gut genug bist."





    // Ich persönlich finde dieses Kapitel etwas...langweilig. Was meint ihr dazu? Habe ich die Verwandlung gut beschrieben?: D //

    20
    ((big))((unli))Kapitel 5((eunli))((ebig))((e ,, Clea, wo warst du denn?", verlangte meine Mutter zu wissen, als ich mich wieder ins Wohnzimmer be
    Kapitel 5((e


    ,, Clea, wo warst du denn?", verlangte meine Mutter zu wissen, als ich mich wieder ins Wohnzimmer begab.
     ,, Ich...Ich war nur in ein Buch vertieft", antwortete ich.
    Als ich meine Mutter so anlog, fiel mir auf, wie oft ich das heute schon getan hatte. Ich mochte es nicht, aber ich musste.
    Ob Ladybug und Cat Noir auch so ein schlechtes Gewissen deshalb hatten? So ein großes Geheimnis ist echt viel Verantwortung für so ein kleines, 13 jähriges Mädchen wie mich.
     ,, Welches Buch wäre das?"
    Warum musste sie denn immer alles so genau wissen wollen?
     ,, So'n Fantasy-Zeug. Ein Mädchen wird über Nacht zur Superheldin, darf es aber niemandem sagen und leidet unter dem Druck", ließ ich mir schnell einfallen.
    Wie kreativ, wenn man bedenkt, dass ich gerade unter genau diesem Drama litt.
     ,, Hört sich nach einem spannenden Roman an."
    ,, Ja..."
    Mutter schien es zu glauben, ganz wohl fühlte ich mich dabei aber immer noch nicht.
    Ich setzte mich zu ihr auf die Couch.
     ,, Du, Clea", sagte sie;,, Du weißt, du kannst mir alles sagen."
    Ich nickte.
     ,, Hast du Probleme in der Schule?"
    Wo hatte sie das denn so plötzlich her? Außer, dass ich für die Anderen wie Luft war, immer als Letzte in die Sportmannschaften gewählt wurde und mich mit niemandem über irgendetwas austauschen konnte...Alles super. Also warum kramt sie nun dieses Thema aus der untersten Schublade des Mutterseins?
     ,, Mir geht es prima, und in der letzten Schularbeit hatte ich eine eins", erinnerte ich sie, wohlwissend, wie stolz sie darüber gewesen war.
     ,, Weißt du, ich fühle mich oft mies, weil ich dich so oft wegen der Arbeit vernachlässige. Meine Stelle ist und nunmal sehr wichtig, damit wir dir so viel ermöglichen können", setzte sie an.
     ,, Ist schon gut."
    Ich versuchte mich an einem Lächeln, und Mutter erwiderte dieses.
     ,, Irgendwann werden wir mal etwas als Familie unternehmen", versprach sie dann.
    Ich nickte wieder nur.
    Das Wort 'Familie' traf mich jedes mal aufs Neue wie ein Regentropfen den heißen Asphalt. Er bleibt einen Bruchteil einer Sekunde; Vielleicht ein wenig länger. Und dann nimmt der Asphalt ihn auf, und er hinterlässt ein Nichts. Er wird einfach weggetrocknet, vom Asphalt aufgesogen und vergessen.






    // Das Kapitel ist leider sehr kurz geraten, weil ich krank war und wenig Zeit zum Schreiben hatte. Dafür kommt der nächste Teil direkt im Anschluss. //

    21
    ((red))((big))((unli))Kapitel 6((eunli))((ebig))((ered)) Einige Wochen später war ich schon um einiges sicherer mit meiner Ausrüstung und meinen Fä
    Kapitel 6


    Einige Wochen später war ich schon um einiges sicherer mit meiner Ausrüstung und meinen Fähigkeiten und Duusu war für mich eine richtige Freundin geworden, obgleich sie nur ein lebendig gewordenes Kuscheltier war. Sie hatte recht; ich liebte es, Pava Real zu sein. Es fühlte sich einfach großartig an, über Paris zu fliegen; Schneller als die Autos und höher als alle Gebäude. Ich konnte all die Probleme, die Zuhause auf mich warteten, einmal abschalten. Ich fühlte mich frei.


    Gerade saß ich auf dem Gerüst des Eiffelturmes und genoss den Moment, als ich plötzlich eine Hand auf meiner Schulter spürte. Ich hielt meinen Fächer schützend vor mich und wirbelte herum. Zwei Augenpaare, ein himmelblaues und ein smaragdgrünes, strahlten mich an.
     ,, L-L-Ladybug", stotterte ich.,, U-Und Cat N-Noir."
     ,, Hallo, Mylady", begrüßte mich Cat Noir charmant.
    Wäre ich nicht selbst eine Superheldin, wäre ich wahrscheinlich schon in Ohnmacht gefallen.
     ,, Wer bist du?", fragte mich Ladybug um einiges misstrauischer als ihr Partner.
     ,, Ich bin Cl...Pava Real", stellte ich mich schüchtern vor.
     ,, Wer hat dich geschickt?"
     ,, Äh? Niemand. Na ja, mein Kwami, wenn man's so nimmt..."
    ,, Dein Kwami", wiederholte Ladybug ungläubig. "Welches wäre das?"
    Ich richtete mich auf und breitete meine Arme aus. "Der Pfau. Ich bin hier, um euch zu warnen."
     ,, Warnen?"
     ,, Wovor?", setzte Cat Noir dran.
     ,, Hawk Moth wurde sozusagen wiedererweckt", versuchte ich ihnen zu erklären, was Duusu mir erzählt hatte. Damit schien ich ihr Interesse geweckt zu haben, doch nicht im positiven Sinne.
     ,, Woher sollen wir wissen, dass du auf unserer Seite bist, und dass das der Wahrheit entspricht, was du sagst?"
    Ich überlegte. Ich konnte nichts beweisen, schließlich durfte ich mich ja nicht vor ihnen zurück in Clea verwandeln.
     ,, Ich verfolge eure Heldentaten seit ich vier war. Und du bist immer noch mein großes Vorbild, Ladybug."
    Die überlegte sichtlich.
     ,, Woher hast du diese Informationen über Hawk Moth?", wollte sie wissen.,, Wir können dir nicht vertrauen!"
     ,, Das könnt ihr, bitte glaubt mir."
    Ladybug zog Cat Noir unsanft mit sich, um ein paar Meter entfernt ein Gespräch unter vier Augen zu führen.
     ,, Ich finde, du bist ein wenig hart zu ihr. Sie ist viel jünger und wirkt auf mich nicht gerade böse", entschied Cat Noir.
     ,, Und du denkst nicht mal daran, dass sie vielleicht eine Feindin ist?", zischte Ladybug ihm zu. ,, Denk' doch mal daran, was mit Volpina gewesen ist, hm? Wir müssen mehr als vorsichtig mit ihr sein!"
    Ich konnte das nicht länger ertragen und mischte mich in ihr Gespräch ein. "Vielleicht kann ich ja nicht beweisen, dass ich auf eurer Seite bin, aber ich bin sicher kein Bösewicht. Und hört auf, über mich zu reden, als wäre ich nicht da."
    Ladybug musterte mich überrascht und genauso überrumpelt wie ich selbst es von meinem plötzlich strengen Tonfall war.
     ,, Wir können dich nicht einfach in unser Team aufnehmen", bestimmte Ladybug. "Cat Noir und ich sind seit Jahren ein gut funktionierendes Duo, wir können uns blind vertrauen und ergänzen uns perfekt. Du passt hier nicht rein."
    Ein kalter Schauer überkam mich. Die Worte meines größten Vorbilds, Ladybugs Worte, trafen mich wie Messer in die Brust. Nie hatte ich erwartet, dass sie so abweisend und...Hart war.
    Cat Noir bemerkte meine Enttäuschung anscheinend und legte mir eine seiner Tatzen auf die Schulter.
     ,, Es tut mir...uns leid. Es geht nicht."
    Dann sah er unsicher zu Ladybug, die immer noch entschlossen gegen mich war.
     ,, Am besten, du hältst dich einfach von uns fern. Und von den Leuten in Paris. Und vor allem von Hawk Moth, der sich deiner Aussage nach ja wieder hier herumtreibt", sagte sie zum Abschied.
    Dann nahm sie ihr Jo-Jo, warf es um einen ca. Zweihundert Meter entfernten Schornstein und flog davon.


    ...


article
1488035539
Böses Erwachen ~(Miraculous FanFiktion)
Böses Erwachen ~(Miraculous FanFiktion)
Schon seit Jahren wünscht sich Clea nichts sehnlicher, als ihr großes Idol Ladybug zu treffen. Aber ihre strengen Eltern halten sie im alten Herrenhaus am Waldrand gefangen, isoliert von der Außenwelt, und allein. Doch nach einem schrecklichen Vorf...
http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1488035539/Boeses-Erwachen-Miraculous-FanFiktion
http://www.testedich.de/quiz47/picture/pic_1488035539_1.jpg
2017-02-25
407L3
Miraculous - Geschichten von Ladybug Cat Noir

Kommentare (23)

autorenew

Funkenfell! ( von: Funkenfell!)
Gestern
Finde ich auch!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!1
Marichat❤ (89038)
vor 3 Tagen
Also es ist eine sooooooooooooo gute Fan💗ion❕❕❕❕Wrm muss Ladybug so so hart im nehmen sein???!??!! Armer Chat noir😭
Pava Real muss weiter geschrieben werden❕❤❤❤
Im ernst!!!!
Bitte😭❤❤❤❤❤❤❤❤
Die ff izzz Mega schön😍😍😍😍😍
Bitte mach weiter😭❤😍❤❤😭😭😭
Funkenfell! ( von: Funkenfell!)
vor 10 Tagen
Darf den FF jemand weiter schreiben, wenn du nicht mehr schreiben willst? Das ist nämlich ein verdammt guter FF...
Funkenfell! ( von: Funkenfell!)
vor 11 Tagen
Also ich finde diesen FF echt mega cool, aber Klingekstumr meint ja sie schreibt nicht weter...
Qilin ( von: Ninjamädche)
vor 13 Tagen
Ich will dich natürlich nicht drängen wenn du nicht mehr willst.
Qilin ( von: Ninjamädchen)
vor 13 Tagen
Schreibst du trotzdem weiter?
Lena (75848)
vor 14 Tagen
OMG😱
Das ist die bis jetzt beste Miraculous Fan💗ion die ich je gesehen habe...
WOW man merkt das du dir sehr viel Mühe gibt's und viel Zeit investierst!
Clea und alle anderen Charaktere sind sehr schön und detailliert dargestellt
Gefällt mir👍🏻
Funkenfell (57862)
vor 15 Tagen
Super schreibstil! Schreib unbedingt weiter! Du hast echt talent!
Klingensturm ( von: Klingensturm)
vor 19 Tagen
Ich habe die nächsten geschriebenen Kapitel schon vor Monaten gelöscht, weil sich niemand für die Ff interessiert hat. Tut mir sehr leid für alle die, die Geschichte doch noch verfolgt haben ):
floraya (73033)
vor 24 Tagen
weiterschreiben, weiterschreiben, weiterschreiben!!!
Qilin (76159)
vor 26 Tagen
Ja schreib bitte weiter
Melli (38361)
vor 34 Tagen
OMG du musst weiter schreiben, unbedingt❣️
love miraculous (43810)
vor 52 Tagen
BITTE SCHREIB WEITER BITTE DAS IST DER WAHNSINN DAS IST RICHTIG GUT BITTE BITTE

(Entschuldige hoffe nur das du weiter schreibst)

Liebe grüße
Liebe_story's (68641)
vor 110 Tagen
Ich finde die super gut bitte schreib weiter ich finde das super mit den Gefühlen und du könntest ja auch sichtwechsel machen also auch ladybugs sicht
Klingensturm /Stormi XD ( von: Klingensturm /Stormi XD)
vor 251 Tagen
Coole Idee, @Esra. Mal sehen, was sich daraus machen lässt.
Auch ein Dankeschön an dich, @Zombey. Schön, dass doch einige Interesse an meiner Ff zeigen. (:
Esra (30566)
vor 251 Tagen
Hey! Tolle Idee erstmal eine Fanfiktion zu Miraculous. Ich bin ein Riesen Fan obwohl ich schon 15 bin! :)
Hör auf keinen Fall auf zu schreiben gerade wo es erst richtig anfängt. Wie wäre es zum Beispiel wenn du die Sichtweise wechslst? Du könntest aus der Sicht von Hawk Moth bzw. Cleas Vater schreiben, um die Hintergründe seiner Tat näher zu erläutern. Es wäre sicher eine schöne Abwechslung ^_^
Zombey (33671)
vor 257 Tagen
Ich mag deine Story wirklich sehr gerne. Du könntest an einigen Stellen noch genauer auf die Gefühle und Gedankenwelt der Personen eingehen, aber sonst top!👍
Klingensturm /Stormi XD ( von: Klingensturm /Stormi XD)
vor 260 Tagen
Vielen Dank für deinen Kommentar @Silber &co. Es wird noch etwas Action kommen. (;
Silber &co ( von: Silber &co)
vor 263 Tagen
Hallo!
Ich finde deine Geschichte toll, auch deine Zeichnungen!
Ausserdem hoffe ich, dass es bald mal etwas Action gibt. (ich bin "ein bisschen" ungeduldig)
Schreib unbedingt weiter! Ich werde die Geschichte auch lesen. Ob ich einen Kommentar schreiben werde, kann ich allerdings nicht versprechen, da ich in letzter Zeit ein wenig Stress in der Schule habe.
Kat&Co ( von: Klingensturm /Stormi XD)
vor 264 Tagen
Hallihallo. Ich entschuldige mich dafür, dass so lange nichts mehr gekommen ist. Aber das liegt nicht nur an mir. Ich möchte die Ff nicht weiterführen, wenn keine Kommentare mehr eingehen. Ich erwarte eure Meinung, sonst weiß ich doch nicht, wie ich mich verbessern kann, oder was schon gut läuft. Wenn ihr keine Kommentare schreiben wollt, dann zeigt es mir wenigstens mit einer Bewertung. Liebe Grüße. (;