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Schwarz-Weiß ~8

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1 Kapitel - 1.410 Wörter - Erstellt von: Kussmond - Aktualisiert am: 2017-03-01 - Entwickelt am: - 402 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Finorn hat seine Entscheidung getroffen, doch Elbereth ist noch immer bewusstlos. Wie wird Edhellas darauf reagieren?

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    Hallöchen liebe Leser und Leserinnen, endschuldigt, dass ich so lange nichts mehr hochgeladen habe, aber ich habe an einer anderen FF weitergeschreib
    Hallöchen liebe Leser und Leserinnen,
    endschuldigt, dass ich so lange nichts mehr hochgeladen habe, aber ich habe an einer anderen FF weitergeschreiben.
    Leider habe ich hier keine Antwort auf meine Frage vom 7 Kapitel erhalten *schnief*, aber auf fanfiktion.de wurde sich gewünscht, dass Elbereth im Zimmer von Legolas bleibt *tapfer lächel*. Danach habe ich jetzt auch dieses Kapitel ausgerichtet und wünsche euch ganz viel Spaß beim Lesen.
    Liebe Grüße
    Eure Kussmond


    8. Kapitel

    „Gut.“, sagte Finorn und blickte der Reihe nach den Anwesenden in die Augen. „Das heißt, sie bleibt hier?“, hackte Legolas nach. Durchdringend sah der Schattenkrieger ihn an, was der Prinz mit einem hoffnungsvollen Blick erwiderte. „Vorläufig.“, brummte der Schwarze, fixierte den Elben aber weiterhin. „Eine sehr weise Entscheidung, mein Freund. Jetzt kön…“
    „Wer weiß davon?“, fiel der Berater dem Zauberer, welcher begeistert zu ihm getreten war, in Wort. Aragorn und Legolas wechselten verwirrte Blicke, bis Gandalf schließlich nachfragte: „ Wie, wer weiß davon? Was mein…“ „Wer weiß, dass sie hiert ist?“, zischte der Mensch und wand zum ersten Mal seinen Blick von Legolas, um ihn auf den Zauberer zu lenken. „Niemand, außer den hier Anwesenden.“, versicherte dieser. „Sicher?“ „Ja, mein Herr. Ich habe Acht gegeben, dass niemand sieht, dass sie eine Frau ist und es sah keiner, wie ich sie auf mein Zimmer brachte.“, versicherte Legolas.
    „Soso… warum habt ihr so darauf Acht gegeben? Euch kann es doch egal sein…“ „Mit Verlaub, ich unterbiete mir solche Unterstellungen!“, brauste der Prinz auf und funkelte den Schattenkrieger gefährlich an.
    „Sie sollte behandelt werden.“, unterbrach Aragorn, „Jetzt.“
    Sofort wanderten alle Blicke zu Finorn, welcher sich nach kurzem Zögern geschlagen gab: „Auch wenn ich es nur ungern zugebe, habt ihr Recht. Wer würde die Heiler aus dem Lager holen?“
    „Ich werde bereits in den Heilenden Häusern gebraucht und da ich hier nichts mehr tun kann, werden ich dorthin wieder zurückgehen.“, zog sich der Dunedain aus der Affäre und verließ sogleich dem Raum, um ganz sicher zu sein. „Es ist vermutlich das Beste, wenn ihr selbst geht. Schließlich gehören wir nicht zu eurem Volk, welches ohnehin schon in Aufruhr sein wird. Es würde uns wahrscheinlich nicht einmal anhören, geschweige denn glauben.“, bemerkte Gandalf. „Das Volk kennt euch und weiß von der Verbindung zu Elbereth.“, hielt der Schattenkrieger dagegen. „Glaubt mir, es wäre besser, wenn ihr selbst ins Lager geht.“
    Nach einigem hin und her, weil Finorn die Göttin nicht alleine lassen wollte, Gandalf und Legolas aber nicht einsahen, weshalb sie gehen und womöglich noch den Zorn der Krieger auf sich ziehen sollten, kamen sie zu dem Entschluss, das Finorn die Heiler holte, Gandalf mit Theoden wegen der Zimmerverteilung sprach (Finorn bestand darauf, dass die Nebenzimmer von seinen Leuten bezogen wurden) und Legolas sollte bei der bewusstlosen Frau bleiben.
    Mit einem letzten mahnenden Blick bedachte der Berater den Prinzen, als er mit Gandalf das Zimmer verließ.

    Erleichterung durchströmte den Elben und er schloss für einen kurzen Moment die Augen. Endlich war der feindselige Krieger gegangen!
    Mit geschlossenen Augen drehte er sich um und als er sei wieder aufschlug, stand er genau neben dem Bett und sah der jungen Frau uns Gesicht. Sie war wirklich von übernatürlicher Schönheit! Lupenreine Haut, die so hell war wie Elfenbein, grazil geschwungene, lange Wimpern, die die geschlossenen Augen fast schon liebevoll umrahmte. Die kleine, gerade Nase, die einfach so perfekt ins Bild passte und dann der sinnliche Mund mit den feingeschwungenen Lippen, die gerade dazu einluden, geküsst zu werden. Wie es sich wohl anfühlen würde?
    Entschlossen und geschockt über sich selbst schüttelte Legolas den Kopf und trat einen Schritt zurück. So durfte er nicht denken! Ganz und gar nicht! Nein, er war ein Prinz und solche anzüglichen Gedanken waren verboten. Ein für alle mal. Um sich das noch einmal klar zu machen, schüttelte er den Kopf und versuchte zwanghaft, irgendwo anders hinzusehen.
    Leider gab es hier kein Fenster oder dergleichen. Hilfesuchend starrte er den Schrank auf der anderen Seite des Zimmers an. Das Möbelstück war aus abgenutztem Holz, schmucklos und hatte zwei Türen mit je einem Griff zum Öffnen. Kein wirklicher Blickfang, aber er brachte den Elbe auf eine Idee.
    Da er mit ziemlicher Sicherheit in ein anderes Zimmer ziehen müsste, sollte er langsam aber sicher seine wenigen Habseligkeiten zusammenpacken. Schweren Herzens setzte sich der Prinz in Bewegung, als urplötzlich die Tür aufgerissen wurde (die er dabei fast an den Kopfgedonnert bekam) und eine kleine Gestalt rannte mit voller Wucht in ihn hinein. Legolas verlor das Gleichgewicht und ruderte - vergebens - mit den Armen. Mit einem dumpfen Knall landete er auf dem Hosenboden.
    „Ups, da war ja was.“, quietschte die schwarzgekleidete Person, die auf ihm gelandet war und ihm, beim Versuch aufzustehen, noch mal das Knie ordentlich in die Magenkuhle rammte. Es war zwar unabsichtlich, schmerzte aber dennoch und der blonde Mann musste ein gequältes Stöhnen unterdrücken.
    „Nana!“ Überrascht blickte der Elb auf. Die Stimme kannte er doch! „Nana, wach auf! Nana! Du kannst mich doch nicht alleine lassen!“, schluchste die Person und rüttelte an der Bewusstlosen. Tatsächlich! Es war das kleine Mädchen, dem er auf dem Schlachtfeld begegnet war und auch jetzt hatte sie ihre Kapuze zurück geschlagen, sodass ihre wilde Lockenpracht zum Vorschein kam. „Nana, mach doch die Augen auf!“, bettelte sie und vergrub ihr Gesicht weinend in der Brust der Bewusstlosen.
    Sofort war der Elb auf den Füßen, um das Mädchen zu beruhigen. Tröstend streichelte er ihr über den Rücken und flüsterte elbische Worte, die zwar keine Wunder wirkten, aber die kleine Elbe weinte nicht mehr so extrem.

    Einige Minuten war es fast still in dem kleinen Kämmerchen, bis Finorn gefolgt von zwei Heilern und Soldaten hinein stürmte. Die Heiler packten schon einmal einige Dinge zur Behandlung aus, die Krieger wurden vor die Tür kommandiert und Finorn hob das kleine Mädchen an den Achseln vom Bett herunter, nachdem er Legolas von dort weg gescheucht hatte.
    Die Blonde werte sich nach Leibeskräften und schrie wie am Spieß- vergebens. Der Berater setzte sich einfach vor der Tür ab, drängte Legolas hinaus und knallte Pforte hinter ihnen zu. Voller Verzweiflung warf sich das zierliche Wesen dagegen, trommelte gegen das Holz und brüllte. Aber so viel sie auch bettelte, die Tür blieb unbarmherzig verschlossen und die Krieger zuckten nicht einmal mit der Wimper (wobei man das auf Grund der Kapuzen nicht sehen konnte). Sie tat Legolas so unendlich leid, doch er konnte Finorns Beschluss nicht ändern. Hilflos stand er daneben und überlegte fieberhaft, wie er sie davon ablenken konnte.
    „Weist du was?“, sprach er das kleine Mädchen an. Sie reagierte nicht. „Komm mal her.“, versuchte es der Prinz erneut und ging auf die Knie, um den kleinen Schreihals an sich zu ziehen. „Weißt du, deine Mama braucht jetzt ganz viel Ruhe und die Heiler werden ihr erst mal helfen. Danach kannst du sofort wieder zu ihr. Aber solange machen wir zwei was Schönes, in Ordnung?“, fragte der Elb und wischte ihr liebevoll ein paar Tränenaus den Augen. Unschlüssig sah die Kleine von der Tür zum Elben und wieder zurück, nickte dann aber. „Sehr schön.“, freute sich Legolas und nickte ihr aufmunternd zu, „Na dann komm.“ Er stellte sie wieder auf die Füße, richtete sich ebenfalls wieder auf und ging Hand in Hand mit ihr den Gang entlang.


    Was würdet ihr denn an Legolas Stelle mit Edhellas unternehmen?

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article
1488016589
Schwarz-Weiß ~8
Schwarz-Weiß ~8
Finorn hat seine Entscheidung getroffen, doch Elbereth ist noch immer bewusstlos. Wie wird Edhellas darauf reagieren?
http://www.testedich.de/quiz47/quiz/1488016589/Schwarz-Weiss-8
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2017-02-25
402C
Herr der Ringe

Kommentare (14)

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Kleeblatt ( von: Kleeblatt)
vor 161 Tagen
Die Geschichte ist echt toll und du hast einen wunderbaren Schreibstill! Bitte schreib weiter*flehend anschauen*
star of düsterwald (85429)
vor 257 Tagen
Das war etc toll,aber schreibe bietet weiter:-)
legolas 03 (19800)
vor 263 Tagen
Bitte schnell weiter schreiben!Hatte schon seit einer Ewigkeit auf die nächsten Teile dieser Geschichte gewartet.Du schreibst echt sehr gut😀
Skylor (27423)
vor 263 Tagen
Hab' die Story erst heute entdeckt und bin sehr beeindruckt. Aber wie wäre es wenn Legolas mit ihr einen Ausflug macht und mehr über sie erfährt?
Kussmond ( von: Kussmond)
vor 349 Tagen
Freut mich zu hören, dass dir der Teil gefallen und ja, der nächste wird definitiv nicht so lange dauern (den Bettelblick wirkt also ausgezeichnet). Wann genau kann ich zwar noch nicht, aber er ist fertig geschrieben und ich muss ihn nur noch abtippen.
LG
Kussmond
Lydia ( von: Lydia)
vor 350 Tagen
Ich bin empört! Du hast uns eine EWIGKEIT warten lassen! Aber dir sei verziehen, denn du hast einen MEGA tollen Teil rausgebracht! Es war so witzig, als Legolas keine Ahnung hatte was er machen soll! ;-) Also Hut ab und lass uns das nächste Mal nicht so lange warten *bettelblick aufsetz*
legolas 03 (95007)
vor 428 Tagen
Bitte weiterschreiben!!
Lydia ( von: Lydia)
vor 482 Tagen
Der zweite Teil ist wieder sehr gelungen. Es ist sehr elegant geschrieben. Allerdings finde ich das Eliza recht hat. Mach deine Hauptfigur nicht zu perfekt! Sympathie wird oft durch Fehler oder einfach ein wenig Menschlichkeit erzeugt. Das du das mit den Frauen und so erklärt hast finde ich sehr gut. Anfangs habe ich nicht ganz verstanden was Finorn für eine Rolle hat, aber darum finde ich es umso besser das du das alles erklärt hast! Weiter so!
Kussmond ( von: Kussmond)
vor 486 Tagen
Tausend Dank für die superlieben Kommentare, das macht mich mega glücklich und spornt an. Ich freue mich, dass es Euch so gut gefällt und über die Feedacks. Wie bereits angekündigt, weiß ich noch nicht, wann das 2.Kapitel kommt, da ich jetzt eine Woche nicht zu Hause war. Allerdings habe ich vor, es in den nächsten Tagen hochzuladen, da ich es schon seit mehreren Tagen fertig mit mir herum schleppe, es also nur noch abtippen muss.
Ich bedanke mich noch einmal für das superliebe Lob und die hilfreichen Tipps, an die ich versuchen werde mich zu halten.
Euch noch einen schönen Freitag
Kussmond
Eliza (34103)
vor 492 Tagen
Eine sehr schöne Geschichte gefällt mir ganz gut.
Wenn du noch ein paar Kapitel schreibst bist du au jeden Fall auf den richtigen Weg, du musst auf jeden all weitermachen. Aber du musst auf jeden Fall deine Kapitel noch einmal durchlesen bevor du sie fertigstellst (Rechtschreibfehler, Buchstaben dreher) aber Übung macht ja den Meister.
Du hast dir außerdem sehr viel Recherche vorgenommen, Tolkiens Geschichten (Welt) oder vergangene Zeiten z.B Mittelalter erfordern sehr viel Recherche, tu das und es wird dir auf jeden Fall leichter fallen Kapitel zu schreiben (Ich persönlich habe mich in das Abenteuer 17Jhd. gestürtzt auch nicht so einfach).
Zum Schluss noch ein letzter Tipp: Mach deine Hauptfigur nicht zu perfekt, jeder noch so kleiner Fehler oder schusseligkeit macht eine Hauptfigur noch sympathischer(ich weiß wovon ich rede :D).

Dies sind alles Tipps und keine Kritik um dir zu helfen. Ich hoffe du weißt zum Teil was ich meine und freue mich auf neue Kapitel.
Jana und Sophie (14433)
vor 496 Tagen
WOW! Ich bin begeistert, das ist eine der besten (vielleicht auch die beste) Geschichte auf teste dich! Kussmond, bitte mach schnell weiter. Ich bin ein Fan von dir ♡ Das hast du so toll gemacht! Ideenreich, fehlerfrei, mit viel Leidenschaft zum schreiben! Ich liebe es! 😉💋💋💋
Kussmond ( von: Kussmond)
vor 498 Tagen
Danke, danke für die lieben Kommis♥♥ Das 2. Kapitel ist schon in Arbeit und wird hoffentlich bald kommen, allerdings kann ich noch nicht sagen wann und leider habe ich auch sehr viel zutun, sodass ich nicht mehr so oft zum schreiben, aber ich versuche, mich dahinter zu klemmen.
Noch einmal vielen, vielen Dank, dass ist eine echte Ermunterung und freut ich sehr
Euch noch einen schönen Abend
Kussmond
SchattendesTodes ( von: SchattendesTodes)
vor 499 Tagen
Ich muss sagen ich bin beeindruckt. Es ist sehr schön geschrieben alles wird gut beschrieben hat aber immer etwas geheimnisvolles an sich. Ich freu mich auf den nähsten Teil. Mach bitte schnell weiter und viel Spaß beim schreiben. ;)
Lydia ( von: Lydia)
vor 499 Tagen
Wirklich schön geschrieben! Die Geschichte und die Idee die dahinter stecken sind wirklich genial! Wann bringst du denn den nächsten Teil raus?