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Was ist aus mir geworden?

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4 Kapitel - 2.053 Wörter - Erstellt von: Lavi der Apfelmus - Aktualisiert am: 2017-03-06 - Entwickelt am: - 589 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 2 Personen gefällt es

Hallo Leute!
Ich hab vieles erlebt und gesehen usw. Was ich nicht sollte oder sollte... ich möchte einfach ein paar Dinge aus meinem Leben euch erzählen und irgendwann daraus sozusagen ein,, Tagebuch" machen...
Ihr könnt es durchlesen, aber eine Bitte habe ich: Sagt nicht, dass ich es erfunden hätte oder rum Lüge! Da ist die Tür👉
Wenn ihr wollt, könnt ihr mir Ratschläge oder sowas geben, dann bitte in die Kommis...
Danke ❤️
Und nicht wundern, ich versuche es lustig zu schreiben 🙂

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    Hallo meine lieben Backfisches!
    Erstmal, hier ist mein Stecki🙂
    Name: Lavinia ...
    Alter: 14
    Charakter: lustig, nett (naja😅) und innerlich depri, agro und traurig...
    Aussehen: #Bilder (bei jedem Kapitel halt new pic^^)😜
    Größe: 1,67cm

    Und den Rest vielleicht auf meinem Profil schauen, oderso...

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    Vor gut acht Jahren veränderte sich mein Leben schlagartig! Ich verlor alles was ich hatte und mir wurde die blanke Wahrheit vors Gesicht gesetzt! Nicht die ganze Wahrheit, nein, das war erst der Anfang! Er meinte,, Wenn sie wieder ausrastet ruf die Psychiatrie an oder Frau Hein! Dann kommt ihr zu mir!" Ich will das nicht! Und werde es niemals wollen! Ich werde niemals dort anrufen, ich liebe meine Mutter!

    Vor acht Jahren:
    Nach einer langen Woche kam Papa wieder nach Hause und er hatte, wie immer, ein großes Geschenk dabei!:)
    Nach einer Stunde saßen wir wieder am Esstisch. Lecker Nudeln! Meine Eltern fingen wieder an zu streiten. Laetitia und ich hatten Angst und hatten uns unter den Tisch versteckt. Klirrrrrr! Eine Kaffeetasse flog an die Wand und zerbrach. Laetitia sagte,, Bleib stark!". Papa ging und daraufhin zog er aus und kam nie wieder.
    Meine Mutter hatte in der Stadt einen Laden, wo sie viel verdiente. Papa war Architekt und jaaaa er verdiente vieeel!
    Wir hatten ein ganz normales Haus, einen Garten, einen Porsche, einen Oldtimer Porsche, zwei Hasen, Fische im Teich, zwei Hunde und zwei Störe. Ich ging in einen Waldkindergarten, was sehr toll war und eine hervorragende Nachbarschaft und einen großen Freundeskreis. Oke, damals hatten wir viel Geld (, was in acht Jahren uns zum Verhängnis wurde...😓). Wir weinten viel. Die Hasen, Störe und ein Hund starben. Eine Katze lief uns zu, Mama hatte sie aufgefangen, weil so von einem Garagendach fiel. Wir durften sie behalten, weil sie jemanden gehörte, der Tausende an Katzen hatte und es war für ihn einfach okay. Irgendwann fiel die Heizung aus, wir schliefen alle im Wohnzimmer. Mama stellte viele Kerzen auf, die uns wärmten und wir durften sogar mit Fernseher schauen, dass war ziemlich toll!
    Wir mussten umziehen, die Ämter machten Druck und wir bekamen im Umland keine Wohnung. Das wäre alles sicherlich gegangen, aber der Laden meiner Mutter ging in den Bankrott. Es war schwer mit gerade mal 6 Jahren, die Heimat zu verlassen und neu anzufangen. Du hattest dich gefreut mit deinen Kindergartenfreunden in eine Schule zu gehen, mit ihnen Spaß zu haben und mit ihnen Alt zu werden. Meine Mutter wer mit den Nerven am Ende, es war traurig.
    Als kleines Kind kann man sozusagen nicht klar denken und wenn man älter wird, denkt man klarer, oder? Ihr kennt das alle bestimmt!
    Und dann fing ich das denken an. Wir hatten nur einen Umzugswagen und sollten zu Oma, nach Essen! Von Bayern, nach Essen, na toll!
    Es war ein Umzugswagen, nur einer! Wir stellten unsere restlichen Sachen vor die Straße und viele Freunde nahmen unsere Sachen einfach mit. Ein Freund von mir kam auf uns zu (ein Kind) und nahm meinen riesen Panter, ich schubste ihn weg und riss ihn an mich. Meine Mutter nahm ihn mir aus der Hand und hat ihn dem Jungen, der mit ihm einfach wegrannte.
    Ich bekam nicht viel von der Fahrt mit, weil ich immer schlief. Ich kannte Essen schon, wir waren schon öfter dort. Mama und Oma hatten sich immer gestritten, wir bekamen nicht viel mit, wir waren immer im Hintergrund. Wir zogen zu meiner Oma. Franziska durfte nicht runter zu Oma, weil sie hat eine Katzenallergie. Nina dürfte überall hin, unser Hund. Nina war schneeweiß, eine Argentinische Dogge, schöne Hunde.
    Ich bemerkte, dass meine Mutter immer komischer wurde... was war passiert?
    Ich kam dann in die erste Klasse und freute mich rieeeeeeeeesiiiiig drauf! Die Sommerferien waren vorbei, Laetitia ging in die 3. Klasse und ich in die 1. Klasse. Als ich das erste Mal in die Klasse kam, war jeder fremd. Ich kannte niemanden. Und dann sah ich Fabio und verliebte mich sofort in ihn (da will mal einer sagen,, Liebe auf den ersten Blick gibt's nicht!"). Ich wurde an einem Gruppentisch gesetzt. Alle kannten sich am Tisch und unterhielten sich, ich war sehr still. Damals war ich sehr schüchtern, ich sagte dann keinen Ton. Nach der Schule musste ich immer in diese OGS. Essen ist und bleibt eine Großstadt und was da manchmal abging war ziemlich krass! Nach einem Tag kam ich nach Hause und beleidigte meine Schwester mit harten Schimpfwörter und sie ebenfalls. Meine Mutter war geschockt. Wir zogen in eine Wohnung. Gegenüber von meiner Oma, also konnten wir sie fast immer besuchen, tolles Gefühl. Einmal in der Mittagspause waren meine Freundin und ich einfach dagestanden und beobachten das Schauspiel, wie drei Kinder eine Taube mit Messern töteten. Oder wir hatten mal Mittags Sport und ich weiß nicht mehr wie er heißt... auf jeden Fall war er schwarz und dann war da eine die hieß Korina (kp wie das geschrieben wird) und die war etwas Vorlaut und schrie:,, XY ZEIG DEIN SCHNIEDEL! XY ZEIG DEIN SCHNIEDEL!" Mir wurde nach dieser Stunde so schlecht und musste mich übergeben. An dieser Schule passierte das und viel mehr! Ich bin froh, dass ich dort nicht meine Grundschuljahre zu Ende gemacht habe! Sehr froh!

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    Vor 7 Jahren:

    Endlich Freitag und nur noch wenige Minuten zum Gong. Ich schaute angespannt aus den Fenster. Mein Nervöser Blick schweifte zu Uhr und dann durch das Klassen Zimmer. Ding Dang Dong.,, Schönes Wochende", sagte meine Lehrerin und ich packte rasch meine Sachen ein und rannte nach draußen. Mama wird sich sicherlich freuen, wenn ich heute früher nach Hause käme und ich hab einen riesigen Hunger! Ich rannte zum Tor der Schule. Endlich war ich am Bordstein,, Lavinia!", rief eine bekannte Stimme. Ich sah mich verzweifelt um und sah meine Mutter in einem alten, mir unbekannten Auto. Sie winkte mir zu,, Komm her!" Ich zögerte, schüchtern wie ich war, traute ich mich nicht gleich zu einem wildfremden Auto hin.,, Na komm schon!" Ich lief zum Auto.,, Kannst dich hinten reinsetzen." Ich öffnete die Tür vorsichtig und setzte mich in das Auto. Außen war es dunkelblau und innen mit grauen Stoff bezogen und alles war so weich und roch nach diesem Autogeruch. Es war sehr heiß. Mama hatte ihr Fenster unten und an der Fahrerseite, war das Fenster auch unten und dort saß ein Mann. Er war etwas breiter gebaut, eine Glatze mit ein paar stoppeligen Haaren und er hatte diese dunkelblaue Sonnenbrille auf. Mama hatte ihn nie erwähnt, wer war das? Ich beobachtete ihn und musterte ihn von Kopf bis Fuß. Als er bemerkte, dass ich ihn dauerhaft anstarrte, lächelte er nur und sah wieder aus seinem Fenster auf die Straße. Meine Hände griffen immer härter die Taschengriffe an und meine Hände fingen an zu schwitzen. Ich stellte meine Büchertasche in die Ritze zwischen Beifahrersitz und meinem Sitz. Ich kurbelte leicht mein Fenster herunter. Kalte Luft kühlte mich. Ich sah, wie viele meiner Freunde nach Hause gingen und ich in diesem Auto steckfeste. Viele schauten komisch das Auto an und viele winkten mir zu. Ich wurde nervös,, Wann kommt Laetitia?", dachte ich mir. Als wir sie sahen, rief Mama ihr auch zu, dass sie einsteigen sollte. Sie stieg ein und nahm die Sache ganz cool. Sie erzählte von der Schule und ich brachte keinen Ton raus und sah dem Mann nur beim Fahren zu.
    Als wir vor dem großen Mehrfamilienhaus anhielten, stiegen wir aus und liefen nach oben. Franziska lief freudig umher und Nina legte sich in eine Ecke, um sich abzukühlen. Laetitia fragte,, Wie heißt du?" Er machte ein Ratespiel daraus. ( INFO: ich hab vergessen wann das Feste ist, also hab ich einfach 99.44.2077 und 55.33.2999 genommen, Sry für meine Dummheit...😔 ),, was ist am 99.44.2077?", fragte der Unbekannte. Er schien ganz nett zu sein und meine Angst legte sich wieder. Es sprudelte förmlich aus Laetitia raus,, Ostern!" Ich sprach oh lachend nach.,, Und was ist am 55.33.2999?"er sah uns an. Laetitia überlegte und ich tat so, als ob ich auch überlegen würde und dann rief Laetitia,, Sankt Martin!"-,, und wie heiß ich?", fragte er. Ich Sand einfach perplex dort und wusste nicht was ich sagen sollte, dann kam meine Schwester mit,, Martin?" Und er antwortete,, Richtig" Martin, hmm.
    Das Verhältnis wurde zwischen uns allen viel besser. Mama meinte, dass sie ihn aus Kinderzeiten noch kannte, als sie noch in Essen wohnte und sie froh wäre, dass es ihm gut ginge. Dann unser aller Schock: Mama wachte abends auf. Laetitia und ich schliefen in unserem Zimmer. Sie trat in den großen Flur und spürte etwas feuchtes an ihrem Fuß. Ein Wasserrohrbruch, na toll! Zum Glück ist sie aufgestanden! Sie machte das Licht an, aber beleuchtete nicht den gesamten Raum und es brannte ein schwaches Licht. Sie holte einen Putzlappen und einen Eimer voller Wasser und schrie auf. Ich sprang aus meinen Bett und lief in den Flur und hatte das Wasser auch an meinem Fuß,, Lavinia, mach mal bitte in der Küche das Küchenlicht an! Schnell!" Ich rannte zur Küche und schaltete das Licht an, ich sah in den Flur. Der Flur war voller Blut und Nina war mittendrin. Aus ihr sprudelte förmlich das gesamte Blut raus. Sie hechelte und atmete schwer. Es war gerade mal 18 Grad und sie schwitze. Mama holte mich aus den Gedanken,, Geh ins Zimmer und zieh deine Socken aus, geh schlafen, Schätzchen!" Ich tat das und ging ins Zimmer und schlief nichts ahnend ein.

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    Jetzt merkten wir die Psychischen Störungen unserer Mutter und es wurde immer heftiger. Als sie noch mit Papa zusammen war, hatte sie alles versteckt und jetzt kommt alles hoch.
    Mit ihr zusammenzuleben wurde immer schlimmer. Was wir…eigentlich ist es egal, was so schlimmes passierte. Oder? Sie behauptete, der dritte Weltkrieg würde ausbrechen! Sie bohrte Löcher in die Wände und dachte, dass wir gleich zerbombt werden würden. Unser Kühlschrank ging kaputt und sie…(ich werde jetzt nichts über den Kühlschrank sagen!).
    Dann tauchte Papa bei Oma auf - Plötzlich und unerwartet. Wir besuchten Oma und freuten uns sehr, aber bevor wir hingegangen sind saßen wir mit Martin und Mama am Tisch und sie waren besorgt. Eigentlich wollten sie gar nicht, dass wir zu Oma gehen, wieso nicht? Laetitia und ich dachten uns dabei nichts und gingen zu Papa. Es war sehr toll, dass er wieder da war und wir waren sehr glücklich! Das beste war immer noch, dass er uns tausende Nintendo Games mitgebracht hat, dann war jede Traurigkeit vergessen. Er war einfach da! Zwar für kurze Zeit, aber das interessierte mich diesem Moment nicht. An meiner Einschulung war er nicht nur Mama und Oliver...


    Bald geht es weiter!

Kommentare (3)

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Eisblatt ( von: Eisblatt)
vor 274 Tagen
Bewegende Geschichte, wenn man das so sagen kann, dass es den sinn ergibt, den ich meine.(klingt jtz komisch?!)
Vera ( von: Vera)
vor 282 Tagen
Oh. Krasse Story😮😭😭😭😭😭😭
Lavi der Apfelmus ( von: Lavi der Apfelmus)
vor 285 Tagen
Bald geht's weiter...