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Schnee und Eis - Eine Warrior Cats FF

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4 Kapitel - 1.665 Wörter - Erstellt von: Copperflight - Aktualisiert am: 2017-03-12 - Entwickelt am: - 186 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Adlertatze, ein junger Kater voller Mut und Loyalität zu seinem Clan. Doch dann offenbart seine Mutter Nadelschwinge kurz vor ihrem Tod ein düsteres Geheimnis über Adlertatzes Bestimmung - kann der Clan ihm trauen?

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    Achtung!Es tut mir leid, ich habe diese Version der Geschichte mit ein paar Fehlern herausgebracht. Ich habe sie noch einmal überarbeitet, die neue Version heißt "Der Ruf des Adlers" und ist auf meinem Profil zu finden. Danke!

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    Hierarchie der Katzen

    Der Clan des Windes

    Anführer: Eisstern, schneeweißer Kater mit grauen Pfoten und blauen Augen
    Berater des Anführers: Nordwind, kräftiger, älterer grauer Kater mit dunkler Musterung und grünen Augen
    Kräuterkralle: Flechtenherz, hellbraune Kätzin mit dunkelbraunen Flecken und grünen Augen
    Kräutertatze: Reifpfote, hellgrauer Kater mit weißen Pfoten und Ohren
    Oberkralle:
    Schneekralle, weißer Kater mit grau-schwarzen Pfoten und durchdringenden, bernsteinfarbenen Augen
    Krallen:
    Kristallnase, hellgrauer Kater mit weißer Schnauze und kristallblauen Augen, Tatze: Beerenpfote
    Nachttupfen, schwarze Kätzin mit grauen Tupfen und Pfoten, blaue Augen, Tatze: Dämmerpfote
    Strauchpelz, hellbraun-getupfter Kater mit bernsteinfarbenen Augen, Tatze: Adlertatze
    Marderfell, brauner Kater mit weißem Bauch und schwarzer Tiegerung, grüne Augen
    Fuchsnase, hellroter Kater mit weißen Pfoten
    Morgenbrise, rotbraune Kätzin mit weißen Pfoten und bernsteinfarbenen Augen
    Wolkenfall, weißer Kater mit schwarzen Flecken
    Flockenwirbel, flinke, hellgraue Kätzin mit ungewöhnlichen, dunkleren Tupfen, grüne Augen
    Tauschweif, silbrig-graue Kätzin mit weißem Schweif und blauen Augen, Tatze: Nebelpfote
    Tatzen:
    Adlertatze, brauner Kater mit schwacher Tigerung und hellgrünen Augen
    Pfoten:
    Nebelpfote, hellgraue, hübsche Kätzin mit dunkelgrauer Tigerung und hellblauen Augen
    Beerenpfote, braune Kätzin mit hellbraunem Bauch und cremefarbenen Flecken, grüne Augen
    Dämmerpfote, kleine, schwarz-braune Kätzin mit dukelblauen Augen
    Milchkätzinnen:
    Nadelschwinge, dunkelbraune Kätzin mit schwarzen Streifen und dunkelgrünen Augen
    Amselfell, schwarze Kätzin mit bernsteinfarbenen Augen und einer weißen Pfote
    Milchhelferin:
    Grasblüte, hellbraune Kätzin mit weißen und cremefarbenden Flecken, blaue Augen
    Graukatzen:
    Kieselfuß, grauer Kater mit dunkelgrauen Pfoten
    Zapfenfuß, braune Kätzin mit nur einem bernsteinfarbenen Auge

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    Wie der Clan aufgebaut ist

    Der Clan des Windes lebt in der Taiga, einem sehr nördlich gelegenen Steppen- und Nadelwald Gebiet. Es ist dort kalt und die Winter sind hart, aber der Clan hat sich an das grausame Wetter angepasst. Sie jagen hauptsächlich Kaninchenarten, die dort leben. Auch Vögel sind beliebte Beute und im Sommer, wenn es dort etwas wärmer wird, gibt es auch Mäuse. Diese Katzen sind fast alle grau und braun um sich in den Nadelwäldern und Steppen gut tarnen zu können. Ihre Stärke ist das rennen und klettern, nur, gegen andere Katzen können sie nicht wirklich gut kämpfen, weil es dort fast keine fremden Katzen gibt. Die Beute ist das ganze Jahr über spärlich, deshalb sind die meisten Katzen dort etwas magerer. Auch die Traditionen sind anders, als in den Katzen-Clans, die am Wald, bzw. am See leben. Ich habe mir diesen Clan eher als Mischung zwischen den Wald-Katzen und dem Stamm des eiligen Wassers vorgestellt. Der Anführer erklärt sich von selbst, er trifft wichtige Entscheidungen und erhält oft Prophezeiungen von den Katzen des ewigen Waldes (Sternenclan, wie es die Warrior Cats ausdrücken würden). Es ist eine große Ehre, Berater des Anführers zu sein. Dieser ist meist etwas älter und erfahrener. Er hilft dem Anführer, den Clan zu leiten. Außerdem erhält er zur Ehre immer die Silbe -wind hinter seinem Namen, der Weisheit und Geschicklichkeit symbolisieren soll. Der Anführer erwählt den sogenannten „Sternengeher“ wenn er spürt, dass er zu alt wird, um die Aufgaben eines Anführers zu meistern. Dieser Sternengeher wird neuer Anführer des Clans und bekommt die Silbe -stern hinter seinem Namen, wenn der alte Anführer zurücktritt oder stirbt. Die Kräuterkralle ist natürlich der Heiler in dem Clan. Kräuterkrallen dürfen keine Jungen oder Gefährten haben und sie bekommen immer die Silbe -herz oder -blatt hinter ihrem Namen. Kräutertatzen lernen von den Kräuterkrallen, sozusagen Heilerschüler. Die Krieger in dem Clan heißen „Krallen“. Es gibt eine Oberkralle, die die Patrouillen einteilt, usw. Diese Oberkralle bekommt die Endsilbe -kralle. Krallen können „Tatzen“ und „Pfoten“ ausbilden, die Schüler im Clan. Die Pfoten bekommen die Endung -pfote und sind die Katzen, die erst mit ihrer Ausbildung begonnen haben. Ist eine Pfote weit genug mit ihrer Ausbildung zur Kralle wird sie zur „Tatze“ ernannt. Die Tatzen bekommen dann die Endung -tatze. Die Kätzinnen, die Junge erwarten oder aufziehen, werden als „Milchkätzinnen“ bezeichnet. Wenn eine Katze verstümmelt wurde oder blind zur Welt kommt, muss sie keine Graukatze werden, sondern kann das Amt des Milchhelfers antreten. Es gibt immer nur einen Milchhelfer, der sich um die Jungkatzen und Milchkätzinnen kümmert und auch oft der Kräuterkalle hilft. Der Milchhelfer bekommt die Endsilbe -blüte oder im Fall eines Katers die Endung -knospe. Die Jungkatzen, die noch nicht alt genug sind, um Pfoten zu werden, leben bei ihren Müttern. Wenn eine Kralle zu alt wird, um für den Clan zu jagen und zu kämpfen, wird sie zur Graukatze. Graukatzen bekommen als Zeichen ihrer Wertschätzung und langer Treue dem Clan gegenüber die Silbe -fuß am Ende. So, es tut mir leid, dass ich wieder so lange erklärt habe, aber das musste einfach mal alles raus... Gut, jetzt geht es los mit der FF^^

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    Prolog

    Es begab sich in einer stürmischen Nacht, an einem kalten, dunklen Tag im Blattfall, dass drei Katzen, dicht aneinander gedrängt auf einem Polster aus Moos und Farn lagen und einer vierten Stimme lauschten. Diese Stimme war rau und kratzig und doch fesselte sie ihre Zuhörer. Mit feuchten Pelzen lagen sie unter einem schützenden Blätterdach, das den prasselnden Regen abhielt. Die Stimme begann mit ihrer Geschichte, gerade laut genug, dass sie nicht vom prasselnden Regen übertönt wurde: Es war einmal, ich glaube, es ist nicht acht Blattwechsel her, da wurde im Clan ein Junges geboren, ein Junges, mit einer besonderen Bestimmung. Ich erinnere mich genau an diese Nacht. Sie war erfüllt von einer unheimlichen Ruhe, einer Ruhe, die nichts gutes verhieß. Die Mutter des Jungen starb bei der Geburt, genauso seine Schwester, die nicht einen Sonnenaufgang sah. Der braune Kater mit dem weißen Ohr überlebte. Unsere damalige Kräuterkralle erhielt eine Prophezeiung über dieses Junge, mit dem Ohr, wie frisch gefallener Schnee.
    Sie berichtete uns über etwas schreckliches, dass über den Clan hereinbrechen würde. Nur dieses Junge könnte die schreckliche Gefahr abwenden. Der Clan nannte es Frostjunges, zur Ehre von seiner Mutter, Traumfrost, die ihr Leben beendete, um seines anzufangen. Frostjunges wuchs schnell und wurde erst Pfote und dann Tatze. Er erlangte ansehen im Clan, bis er zur Kralle ernannte wurde. Froststurm verliebte sich in eine Verbannte namens Polarsprenkel. Ich erinnere mich an sie. Sie war eine treue Kätzin, bis sie ihren eigenen Bruder von einer der großen Frostklippen schubste. Niemand wusste, warum sie etwas so grausames getan hatte, aber es hatte sicher Gründe, Gründe, die sie dazu brachten, ihren eigenen Wurfgefährten zu ermorden. Deshalb wurde sie aus dem Clan ausgeschlossen. Ihr anderer Bruder Teichpelz war so fassungslos über den Tod seines Bruders, dass er sich bei Polarsprenkel rächen wollte. Er spürte sie in einer kalten Nacht auf, jedenfalls nahmen wir das an, denn seitdem ist sie als einäugige durch die Wälder gestrichen, bereit, sich an uns zu rächen. Wir haben den Leichnam von Teichpelz nie gefunden.
    Froststurm jedenfalls begegnete ihr, als er einmal einem Schneekaninchen hinterherjagte und unsere Grenzen übertrat. Er hatte wohl Mitleid mit der hübschen Kätzin. Sie verbündeten sich heimlich und schmiedeten Pläne, wie sie sich rächen würden. Froststurm ertrank in einer Machtgier, überzeugt davon, neuer Anführer des Clans zu werden. Polarsprenkel wollte nur eins: Sich an ihren ehemaligen Clan-Gefährten rächen. Sie stellten uns eine Falle und griffen mit der Hilfe von ein paar Streunern das Lager an. Wir hätten keine Chance gehabt, doch ein junger Kater namens Nordtatze überlistete sie, sodass wir sie für immer vertreiben konnten. Nelkenherz hatte sich geirrt. Es ist eine schreckliche Bedrohung für den Clan gekommen, aber Froststurm hat sie angeführt, nicht vertrieben. Also, hört, auch Kräuterkrallen machen Fehler... Seitdem erzählt man, dass sich Polarsprenkel und Froststurm immer noch draußen in den Wäldern herumtreiben, bereit, uns auszulöschen. Nur einen Blattwechsel später empfing die junge Kräutertatze Flechtenpfote eine weitere Prophezeiung, die besagt, dass der Sohn des Frostes kommen und uns alle zu Eis frieren wird. Nun, man kann dazu sagen, was man will. Aber eins, das sage ich euch:
    Die Geschichte ist wahr.
    In diesem Moment durchschnitt ein heller Lichtblitz den dunklen Himmel.

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