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Warrior Cats FF - Schicksal

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6 Kapitel - 3.440 Wörter - Erstellt von: Aschenrose - Aktualisiert am: 2017-03-31 - Entwickelt am: - 755 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Viele Monde sind vergangen. Und doch leidet noch eine Katze unter seinem Vater und seiner Vergangenheit. Tropfensturm, ein junger Krieger des Frostclans....seht seine Geschichte!

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    PROLOG


    Der Mond warf ein silbriges Licht auf den Wald. Ein großer Kater stand auf einem Hügel. Unter ihm auf einer Lichtung lagen tote Katzen. Viele tote Katzen. "Ich werde zurückkommen!", rief er. Jemand fauchte. "NIEMALS DUNKELKRALLE!" Der Kater lachte und verschwand zwischen den Bäumen. Schwarze Schatten folgten ihm. Während die toten Katzen fortgetragen wurden, hörte man weiter weg ein leises Maunzen. Und noch eines. Dann das besänftigende Murmeln einer Königin. Stimmen erhoben sich: "Seine Jungen...sie werden Unglück bringen..." "Werden diese Katzen auch ihren Clan verraten?" Alle blickten zur Kinderstube."Ganz ruhig mein Kleiner...Tropfenjunges ..."

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    1.KAPITEL


    Tropfensturm stand auf einem Hang. Er sah auf seine Clangefähren herunter. Wolkenblitz winkte ihm zu. "Komm endlich! Wir müssen ins Lager zurück!" Tropfensturm seufzte. Er mochte den weißen Kater nicht. Aber dem 2. Anführer musste man gehorchen. Und er war im Clan sowieso nicht beliebt, obwohl er für die Taten seines Vaters nicht konnte. Doch die Katzen fürchteten sich vor der Wiederkehr von Dunkelkralle. Er machte sich widerwillig auf den Weg ins Lager. "Uiii! Ich will ein Eichhörnchen!", hörte er Flammenjunges schon von weitem rufen. Für einen Moment verharrten Tropfensturms Augen auf einer cremefarbenen Kätzin mit einer grauen Gesichtshälfte, die sich gerade aus dem Kriegerbau schob, dann drehte er sich um und trabte Kopfschüttelnd zu dem Jungen. "Sie mag mich eh nicht....", dachte er, während Flammenjunges das ihm eben überreichte Eichhörnchen zu seiner Mutter Lorbeerschweif schleppte. Plötzlich sah er traurig auf seine Pfoten. Warum musste er für seinen Vater bestraft werden? Sein Bruder Sonnenherz hatte es da wesentlich einfacher. Er war ein sehr guter Kämpfer und Jäger, während Tropfensturm meist weniger Beute als seine Gefährten mit nach Hause brachte. Und vor allem sah er seinem Vater überhaupt nicht ähnlich. Sein goldenes Fell und die dunklen Augen hatte er von seiner Mutter geerbt. Nur Tropfensturm musste sich mit diesem leicht getigerten, grauen Fell und diesen türkisblauen Augen abplagen. Nicht dass sie ihm nicht gefielen. Doch die Reaktionen der anderen Katzen könnte er sich sparen. Wieder wanderte sein Blick zu Rosenhauch. "Sie ist so schön..."Er wurde durch seinen Anführer Flugstern unterbrochen. "Alles ok?" Grüne Augen durchbohren ihn. "Ja...ja...", antwortete Tropfensturm langsam und wich zurück. Er wollte sich den Anführer nicht zum Feind machen. Auch wenn er ebenfalls sehr angetan von Rosenhauch war. Flugstern zeigte mit der Schwanzspitze auf Birkenflocke und Rosenhauch. "Ihr werdet eine Jagdpatroulie begleiten..." Tropfensturm stöhnte leise. "Die ich anführen werde!", fuhr der braune Kater unbeirrt fort. Die Betroffenen nickten und gingen Richtung Lagerausgang. Flugstern stolzierte an ihm vorbei. Tropfensturm meinte, dass er leicht mit den Schnurrhaaren zuckte, als sich ihre Blicke trafen. Aprubt wandte der graue Kater sich ab. Er fühlte sich hier nicht wohl. Nach so vielen Monden nicht...


    Eine Spitzmaus rollte durch den Sand. Sie hing an einer Kralle. Und diese hing an Tropfensturms Pfote. Er starte in den Himmel. "Wo bist du Mama?", dachte er. Seine Mutter hatte ihm immer als einzige geholfen. Außer seinem Bruder. Doch der hatte mittlerweile guten Anschluss an die Gruppe gefunden und hatte nicht mehr so viel Zeit. Ein weicher Körper plumpste neben ihm auf den Boden. Rosenhauch! " Wie geht es dir?", fragte sie nach einer gefühlten Ewigkeit. Er blinzelte sie verwirrt an. Sie erwiderte seinen Blick. "Nicht so gut!", rutschte es ihm heraus. "Oh...was ist den schlecht?" Er überlegte. Eigentlich alles. "Vieles...meine Mutter ist tot, ich kann nichts, bin unglücklich verliebt und niemand mag mich!" Er war verwundert über seine eigene Ehrlichkeit. Augenblicklich wurde Rosenhauchs Blick weicher. "Ich mag dich..." "Du magst mich!" Er sah sie verwirrt an. Sie zog leicht den Kopf ein. Tropfensturm atmete tief ein und aus. Bloß nicht vermasseln! " Danke..." Sie wirkte glücklicher. Wegen einem Wort? Sein Kopf schwirrte. "Kommst du mit auf Patrouille? Flugstern hat gesagt ich darf eine anführen!" " War ja klar!" Sie sah ihn verständnislos an. "Äh...also willst du?" "Ja!" Schnell sprang er auf. Noch bevor sie den Ausgang erreichten, kam Buntfeder schreiend und mit angstvoll aufgerissenen Augen ins Lager gestürmt. Vier Worte reichten um den ganzen Clan zu entsetzen. "ER IST WIEDER DA!"

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    2. KAPITEL

    "Schon wieder!", jaulte Glutherz und griff mit der Pfote nach am Boden liegende Federn. Tropfensturm starrte vor sich hin. Seit Monden wurde Beute gestohlen und unbekannte Gerüche an der Grenze wahrgenommen. Alles wurde mit Dunkelkralle in Verbindung gebracht. Und besonders er fühlte sich in letzter Zeit so...beobachtet. Unheimlich. Es gab nur einen Lichtblick. Rosenhauch. Sie erwartete seine Jungen. SEINE JUNGEN! Flugstern bebte, als sie es gemeinsam verkündet hatten. Seitdem schikanierte er den grauen Kater noch mehr. Auch die anderen Katzen dichteten ihm dauernd eine Verbindung zu den rätselhaften Ereignissen - und damit zu seinem Vater - an. Tropfensturm hatte schon mit dem Gedanken gespielt wegzugehen...irgendwohin. Hauptsache weg. Doch mal wieder hielt ihn Rosenhauchs Blick zurück. Und wenn er sich seine Jungen vorstellte...Ihm entfloh ein Schnurren. Glutherz wirbelte herum. "Findest du das gut? Vielleicht haben die anderen ja doch Recht und du kennst deinen Vater schon..." Im Moment machte er seinem Namen alle Ehre. Er "glühte" regelrecht. Tropfensturm wandte sich einfach um und lief weg. Sein Unterbewusstsein drängte ihn zum Lager. Seine Pfoten flogen über den Waldboden, der Wind zerzauste sein Fell und machte mit seinem Pfeifen den Vögeln Konkurrenz. Er blieb ruckartig stehen. Grüne Augen funkelten ihn an. Flugstern! Er fauchte. "Solltest du nicht auf Patrouille sein?"" Ich soll dir erzählen dass es wieder Zwischenfälle gab...", murrte Tropfensturm. "Ich erzähl dir gleich was!" Mit einem Ruck schmiss ihn der braune Kater zur Seite. Bevor er reagieren konnte, spürte er einen stechenden Schmerz in der Schulter. Tropfensturm bäumte sich auf, doch Flugstern drückte ihn zu Boden. "Das ist für Rosenhauch!"Krallen fuhren schmerzvoll über seine Flanke. "Und das ist, weil ich dich nicht mag. Zähne blitzten im Sonnenlicht. Noch bevor sie seine Kehle berührten, packte Tropfensturm plötzlich Entschlossenheit. Mit aller Kraft zog er sich unter Flugstern weg und fuhr mit den Krallen über sein Ohr. Flugstern knurrte:" Das wirst du bereuen!" Er griff an. Wenig später sah man nur noch ein Fellknäul über die Lichtung wirbeln. Plötzlich lag Tropfensturm auf dem Rücken. Der Anführer nagelte ihn mit den Krallen fest. Seine Zähne näherten sich seiner Kehle, um ihn den tödlichen Biss zu verpassen. "Ich will nicht sterben!" Erbärmliche Worte. Tropfensturm streckte sich und seine Krallen bohrten sich kurz in die Kehle seines Angreifers."Das nützt jetzt nichts mehr...." Warmer Atem schlug gegen seinen Hals. Er schloss die Augen. Nichts passierte. Der Griff lockerte sich. Erleichterung breitete sich in ihm aus. Der Anführer hatte Erbarmen. Aber...Blutgeruch lag in der Luft. "Nicht ungewöhnlich nach einem Kampf...!", redete er sich ein. Doch das wäre viel Blut für zwei Katzen... Mit immer noch geschlossenen Augen tastete Tropfensturm neben sich und zuckte zusammen. Fell. Blutdurchweichtes Fell. Er stieß einen Schrei des Entsetzens aus und sprang auf. Robbte rückwärts weg, mit angstvoll aufgerissenen Augen und konnte keinen klaren Gedanken fassen. Er konnte nicht richtig Atmen. Rang nach Luft. Vor ihm lag Flugstern. Oder das was von ihm noch übrig war. Sein Körper, inmitten einer Blutlache. Er war tot. Tropfensturm flüsterte:"Und ich hab ihn umgebracht..."

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    3. Kapitel


    Er wusste nicht wie lange er dastand. Er hoffte nur, dass alles nur ein Traum gewesen war. Irgentwann konnte er seine Pfoten wieder bewegen und schleppte sich in einen Farnstrauch hinein. Sein Ohr war eingerissen und seine Krallen schmerzten. Zudem zog sich eine lange Krallenspur von der Schulter bis zur Flanke, die schon heftig blutete. Während er vorsichtig seine Wunden säuberte, erschütterte ihn die Erkenntnis bis in die Schwanzspitze. Er konnte nicht mehr ins Lager zurückkehren. Er hatte seinen Anführer getötet. Automatisch wanderte sein Blick wieder zur Flugsters Leiche. Tropfensturm schüttelte sich und stand auf. "Ich muss hier weg!" Und er rannte. Trotz seiner Wunden. Weg. Einfach nur Weg. Bis er, weit weg vom Lager, über einen Stein stolperte und atemlos liegenblieb. Als er den Kopf hob, sah er nur Gras. Gras soweit das Auge reichte. "Was mache ich jetzt? Ich muss erstmal jagen und einen Platzt zum Schlafen finden...dann sehen wir weiter...", miaute er . "Jetzt führe ich schon Selbstgespräche..." Tropfensturm stapfte weiter über die Moorlandschaft. Er konnte seine rechte Vorderpfote nicht richtig bewegen und kam nur langsam vorwärts. Plötzlich blizte ein weißer Stummel im Heidegras auf. Kaninchen! Tropfensturm schlich um einen kleinen Strauch herum, um das Tier genauer ins Visier zu nehmen. Er sprang - und geriet ins Staucheln. Stolperte über seine eigene Pfote und fiel zum zweiten mal zu Boden. Das Kaninchen war verschwunden. Er fluchte. Doch es half nichts. Taumeld ging er weiter, bis er in eine Pfütze trat. Während er das schlamige Wasser aufnahm, ließ er seinen Blick im Moor herumschweifen. Nichts. Nichts was ihm helfen könnte. Ihn überkamen Zweifel. War es doch nicht richtig abzuhauen? Vielleicht hätten ihm seine Clangefährten ja verziehen...."Nein! Warscheinlich hätten sie mich sowieso verjagt..." Er seuftzte. Was Rosenhauch wohl gerade machte? Suchte sie ihn? Er bekam einen Schreck. Bekam sie ihre Jungen. "Das wäre noch viel zu früh...sicher nicht...", sagte er zu sich selbst. Dann sprang er entschlossen seinen Clan wiederzufinden auf. Einen Moment später lag Tropfensturm wieder im Heidegras. "Ich hasse meine Pfote...", knurrte er. Außerdem blutete sie wieder. Vorsichtig legt er ein wenig vertrocknetes Gras auf die Wunde. Es verfärbte sich sofort rot und stach unangenehm ins Fleisch. Er atmete schwer, schloss kurz die Augen und humpelte dann weiter. Seine Beine schmerzten, als er sich nach langer Zeit unter einem kleinen Busch zusammenkauerte. Sein Magen rumorte. Tropfensturm zwang sich die Augen zu schließen. Er wollte schlafen. Weg von hier. Weg von dieser Welt. Er lag noch eine Weile da, staarte die Sterne an und fragte sie nach Rat. Natürlich schwiegen sie. Irgentwann fiel er in einen unruhigen Schlaf.

    Er erwachte von einem kratzenden Geräusch. Sofort saß er aufrecht. Was war das? Hinter ihm ertönte ein Fauchen. Eine Sekunde später sprang eine schwarze Kätzin auf seinem Rücken. Sie war jung, geschätzte 9 Monde. Also eigentlich eine Schülerin. Knurrend schüttelte er sich. Mit einem Schrei fiel die Kätzin zu Boden. Langsam drehte er sich um. Ihre braunen Augen waren erschrocken aufgerissenen und fixierten ihn unablässig. "Was machst du hier?" "T....Tut mir leid...ich war mit Feder jagen...und...du riechst komisch...und du bist doch eigentlich ...bei den anderen...und...und..." "Wer ist Feder? ", unterbrach Tropfensturm sie,"und warum rieche ich komisch! Du Kennst mich doch gar nicht!" "Doch! Natürlich kenn ich dich!" Plötzlich dämmerte es ihn. "Wer denkst du bin ich?" Seine Pfoten kribbelten ein wenig. "Dunkelkralle...", hauchte sie. "Er ist hier!", dachte Tropfensturm und schloss die Augen,"Mein Vater ist hier!"

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    4. Kapitel

    Mila-so hieß die schwarze Kätzin- hopste fröhlich voraus. Tropfensturm folgte ihr mit angelegten Ohren. Der Wind war stark. "Wie können hier nur Katzen leben?", fragte er sich. Er hatte den Wind im Wald immer als "heftig" empfunden...aber das hier... Er spitzte die Ohren. Stimmen. Vier Katzen kamen ihnen entgegen. Alle erinnerten ihn eher an ausgehungerte Kaninchen, als an Krieger. Sie starrten ihn mit großen Augen an, bevor sie sich verneigten."Du bist schon wieder hier?" "Wo sind die anderen?"Fragen prasselten auf ihn ein. Doch als er das Maul öffnete waren sie sofort still. "Ich bin nicht Dunkelkralle! " Die Katzen tauschten verwirrte Blicke, so als ob sie sich fragten, ob das ein schlechter Scherz war. "Aha...komm doch erstmal mit ins Lager! Die anderen werden begeistert sein!", sprach ein dunkelroter Kater. Tropfensturm kam eine Idee. "Führt mich!" Sofort rannten alle vor ihm her. "Was sind das für Katzen?", fragte er sich," die ihrem Anführer wirklich aufs Wort gehorchen?" Sein Magen zog sich zusammen. Anführer...In seinem Clan gab es diesen nicht mehr...Er keuchte. Seine Pfote schmerzte. "Hey!" "Ja?" Sie blieben stehen!" "Ich bin verletzt! Helft mir!" An ihren Blicken erkannte er, dass dies hier wohl eher ungewöhnlich war. Trotzdem stützten sie ihn von beiden Seiten, bis sie an ein Gebüsch kamen, das mitten in der Heide stand. Durch einen Dornentunnel gelangten sie in das Innere der Büsche. Tropfensturm staunte. Anscheinend waren diese Katzen wahre Künstler...mehr Schutz hatte es im Lager des Frostclans auch nicht gegeben. Einzelne Sträucher dienten als Baue, es gab eine kleine Kuhle, die verdächtig nach Beute roch und einen kleinen Felsen. Außerdem eine große "Pfütze" auf der rechten Seite und eine sehr kleine Höhle, aus der Kräutergeruch drang. "Dunkelkralle!" " Wo ist er?" " Dunkelkralle ist wieder da!" Von allen Seiten scharrten sich Katzen um ihn, Krieger, Schüler und Junge. Alle waren sehr dünn, doch ihre Augen glänzten. Nach allem was er über seinen Vater gehört hatte, war er wirklich überrascht. Er hatte eher eine Müllhalde erwartet, wo die Katzen um Essen stritten. In diesem Lager gab es zwar spärliche Beute...aber eigentlich war es...wie bei einem richtigen Clan. "Du bist verletzt!", schrie plötzlich eine schrille Stimme,"Du musst sofort zu Regen!" Er drehte sich um. Eine goldbraune Kätzin stürmte auf ihn zu und schleckte hysterisch an seinem eingerissenen Ohr herum. Tropfensturm drückte ihren Kopf weg und sprang schnell auf einen kleinen Felsen, der gerade hoch genug war, um das ganze Lager zu überblicken. "Ich muss etwas sagen...", hab er an," ich bin nicht Dunkelkralle....Ich bin sein Sohn!" Die Katzen starrten ihn fassungslos an. "Warum bist du dann hier?" "Ich wollte meinen Vater treffen!" Das entsprach zumindest halb der Wahrheit. "Wo ist er?" "Er wollte Katzen beobachten und von ihnen lernen!" "Hm....Wer hat hier das Kommando?" Es gefiel Tropfensturm hier plötzlich so etwas wie der Anführer zu sein...ein gutes Gefühl... "Ich!", meldete sich eine dunkelgrauer Kater zu Wort," allerdings denke ich wäre es in Dunkelkralles Sinn wenn sein Sohn die Führung übernimmt...." Zustimmendes Gejaule. Tropfensturm schnurrte leise. Ihm gefielen diese Katzen. Sie waren treu, ehrlich und zuverlässig. Anscheinend hatte er seinen Vater ziemlich falsch eingeschätzt..."Gut! Wir brauchen Jagdpatroullien! Wer meldet sich freiwillig?" Viele Katzen standen auf. Er war nicht überrascht. Und irgendwie doch misstrauisch. Würden diese Katzen alles tun? Alles? Aber warum?

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    Ein Kaninchen sprang vor seiner Nase herum. Tropfensturm kauerte sich nieder und stützte sich sprungbereit auf die Hinterbeine. Plötzlich raste das
    Ein Kaninchen sprang vor seiner Nase herum. Tropfensturm kauerte sich nieder und stützte sich sprungbereit auf die Hinterbeine. Plötzlich raste das Kaninchen an ihn heran und pikste ihm in die Seite. "Aufstehen! Aufstehen!", rief es dabei immer wieder. Verwirrt schlug er die Augen auf. Vor ihm stand natürlich kein Kaninchen, sondern eine braune Katze. "Leider!" Sein Magen Knurrte. "Hunger?", wollte die braune Kätzin wissen und sah ihn mit berensteinfarbenen Augen an. "Ja...", murmelte er und schob sich aus seinem Bau. Er war nun schon seit mehreren Sonnenaufgängen bei der Gruppe -naja man könnte es fast schon als Clan bezeichnen- seines Vaters, die ihn als ihren Anführer akzeptierten. Das war schon untertrieben. Und immer noch wunderte er sich, warum diese Katzen wirklich aufs Wort gehorchten. Er würde es schon noch herausfinden. Nach einer kurzen Katzenwäsche bewegte er sich endlich Richtung Frischbeutehaufen. Seit er täglich mehrere Gruppen von Jägern losschickte, war dieser eigentlich immer gut gefüllt. Tropfensturm wählte eine fette Taube aus und setzte sich in die nähe der Kinderstube. Während er an dem Fleisch herumknabberte, schweife sein Blick im Lager herum. Es waren viele Katzen. Zu viele. Die meisten waren ehemalige Streuner, wie er erfahren hatte. Doch sie waren gute Katzen. Langsam erhob er sich. "Wer geht mit mir auf Grenzpatroulie?" Ein paar Krieger, die im Schatten saßen kamen zu ihm. Tropfensturm nickte. "Gut! Kommt!" Mit einem Schwanzschnippen verließ er das Lager. Auf offenem Land, blies der Wind immer noch sehr stark. Er kniff die Augen zusammen und prüfte die Luft. Es roch nach...Vogel. Einen Moment später sah er auch schon eine Krähe im Gras sitzten. Diese verirrten sich oft hierher. Tropfensturm kauerte sich nieder und sprang.Er sah das Federvieh schon zwischen seinen Krallen. Umso überraschter war er, als ihm etwas pelziges gegen das Genick stieß. Wollte jemand seine Beute stehlen? Er schlug hart auf dem Boden auf, während der Vogel davonflog. Er staarte in gelbe Augen. "Dunkelkralle?" Tropfensturm schnüffelte. Diese Katze war von Clangerüchen umgeben und kannte trotzdem seinen Vater. "Ich bin sein Sohn..." "Sein..." Der Fremde riss die Augen auf. "Ja? Wer bist du? Kennst du meinen Vater? Wo ist er?" "Er kommt....", antwortete der Unbekannte,"Er ist auf dem Weg zurück!"

    Wenige Tage waren vergangen. Immer wieder hatte er Späher losgeschickt, die nach seinem Vater Ausschau halten sollten. Aber keine Spur. Storm hatte erzählt, dass Dunkelkralle noch etwas zu erledigen hatte. Um was es sich dabei handelte, dazu machte Tropfensturm sich wenig Gedanken. So kam es, dass währen er mal wieder im Lager saß und in den Himmel staarte, plötzlich Flamel, eine ältere Kriegerin ins Lager gestürmt kam. "Sie sind da! Dunkelkralle ist zurück!" Begeisterte Schreie waren die Reaktion. Einen Moment später trat ein breitschultriger, grau getiegerter Kater mit türkisfarbenen Augen ins Lager. Von einem Moment auf den anderen Verstand Tropfensturm seine alten Clangefährten. Dieser Kater war sein Spiegelblild. Das Aussehen, der Gang, der Ausdruck. Alles war gleich. Warte....hatte er gerade "alte Clangefährten" gedacht? Clan....Sein Bauch rumorte. Rosenhauch! Sonnenherz! Seine Jungen! Ihm wurde schlecht. Dunkelkralle schwenkte den Kopf herum und sah seinen Sohn nun direkt an. Tropfensturm rührte sich nicht. Er musste zurück! Sofort! Zu Rosenhauch! Zu seinen Jungen! Nach Hause! Doch sofort fiel ihm auch Flugstern wieder ein. Er konnte nicht zurück! Er war ein Mörder. Er saß hier fest. Und vor ihm stand sein Vater. Sein grausamer Vater. Um ihn herum fremde Katzen. Er fiel. Das letzte was er hörte war ein Schrei und dann der dumpfe Aufschlag.

Kommentare (6)

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TheFunnyWaCaDistel!!! (82910)
vor 234 Tagen
Oh ok... kannst du Spoilern??? Ich bin schon sooo gespannt!!!!!!!!
Aschenrose ( von: Aschenrose)
vor 264 Tagen
Nochmal danke😂😘 ich hab nur zurzeit viel Stress und hab wenig Zeit zu schreiben ^^Aber ich bemühe mich
lisi862 ( von: lisi862)
vor 265 Tagen
Toll
echt coll
super
bitte mach weiter
am besten gleich jetzt
das ist das beste waring cats FF der welt
Aschenrose ( von: Aschenrose)
vor 285 Tagen
Danke Traumi^^ 💕💕 😁
big_dreams ( von: big_dreams)
vor 285 Tagen
oh...mein gott!!!!! sooooooo COOL!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!! schreib weiter aschi
Aschenrose ( von: Aschenrose)
vor 291 Tagen
Danke! Und ich bin schon dabei ;)