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Lily Allenson - Untrennbar (Kapitel 26)

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1 Kapitel - 1.422 Wörter - Erstellt von: Adhara - Aktualisiert am: 2017-02-20 - Entwickelt am: - 586 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich bin gespannt, wie ihr auf das nächste Kapitel reagieren werdet. Am meisten freue ich mich schon darauf, wie ihr auf zwei neue Charaktere reagiert, aber die werden erst später, im zweiten Handlungsbogen auftauchen. Der erste Handlungsbogen beschäftigt sich ja damit, wie Lily nach dem Schwert von Alexander dem Großen sucht.

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    Als ich meine Augen öffnete und mich in durchdringender Dunkelheit befand, dachte ich schon, etwas wäre schiefgelaufen. ((cur))Das wäre ja zu schö
    Als ich meine Augen öffnete und mich in durchdringender Dunkelheit befand, dachte ich schon, etwas wäre schiefgelaufen.
    Das wäre ja zu schön. Nach all den Strapazen hänge ich irgendwo zwischen Raum und Zeit fest.. Das wäre megapeinlich.
    Aber mir wurde nach einer Weile klar, dass die Schwärze nicht so durchdringend war, wie ich zuerst gedacht hatte. Kleine Lichtpunkte waren überall um mich herum, wie kleine Sterne. Allerdings bildeten sie keine Sternzeichen, die ich kannte.
    Doch es waren nicht nur meine Augen, die mich von meinem Irrtum überzeugten. Auch meine Nase lieferte ein überzeugendes Argument: Penetranter Gestank nach Fisch. Der half mir auch ganz gut, mich wieder zu konzentrieren.
    Ich tastete mich ab. Auf meinem Rücken war der Rucksack. An Seiten des Rucksacks waren Netze für Flaschen befestigt gewesen, doch die hatte ich durchgeschnitten, sodass sie wie zwei Basketballkörbe herunterhingen. Dort wiederum hatte ich Rückenbeißer und Pneyma befestigt. Ich hatte eben Prioritäten setzen müssen und ein Schwerthalter war mir wichtiger als ein Flaschenhalter. Alles war noch da, stellte ich beruhigt fest.
    Nachdem ich einigermaßen ruhig war, registrierte einen weiteren Geruch, der nicht ganz so intensiv wie der Geruch der Fische war: das Meer. Jetzt da ich mich mehr darauf konzentrierte, hörte ich auch das Rauschen und spürte, dass mein Untergrund wohl von den Wellen hin- und hergeworfen wurde. Das konnte nur bedeuten, dass ich mich tatsächlich auf einem Schiff befand.
    »George, Martha? Alles klar bei euch?«
    »Uns geht’s gut. Danke der Nachfrage, Boss. «, antwortete mir Martha.
    »Ja danke, dass du dich überhaupt noch für uns interessierst. «, entgegnete George sarkastisch. »Besonders viel mit uns geredet hast du ja nicht in letzter Zeit. «
    »Hey, ich kann doch auch nichts dafür, wenn ihr nicht gern mit Fremden redet. «
    »Dann triff dich doch nicht mit Fremden. Du weißt genau, dass Martha schüchtern ist. Und ich bin sozial inkompetent. «
    »Wie bin ich nur an Schlangen mit einer sozialen Phobie geraten? « Ich seufzte. »Egal, kann ich auf euch zählen? «
    Martha stieß ein Geräusch aus, was nach einer Mischung eines genervten Zischelns und eines verachtenden Brummeln klang. »Natürlich!«
    »Dann mal los. «, ich begann die Umgebung abzusuchen. Meine Augen hatten sich mittlerweile an die Dunkelheit gewöhnt und ich konnte einige Fässer voller Fische und anderer – mehr oder weniger frischer – Nahrung entdecken. Alles war eher uninteressant, bis ich eine Treppe fand und sie erklomm. Dabei stellte ich fest, dass es nicht leicht war, eine Treppe hinaufzusteigen während man gegen das Schaukeln der Wellen ankämpfen musste. Ich torkelte wie Dionysos nach einer seiner Partys und war froh, als ich endlich das Ende der Treppe erreicht hatte.
    Das Licht blendete mich, als ich nach draußen trat und ein weiteres Mal musste ich mich wieder an die Lichtverhältnisse gewöhnen. Ich hielt mich geduckt, sodass man mich nicht sofort sah, aber das schien gar nicht nötig zu sein, denn es war niemand in meiner näheren Umgebung zu sehen. Das Schiff war riesig, so groß wie ein kleines Haus. Ich wunderte mich, dass die Wellen so einen Koloss trugen. In meiner näheren Umgebung konnte ich weitere Luken erblicken, die wohl in Lade- oder Frachträume führten. Auf der anderen Seite des Schiffes war die Kapitänskajüte, aus der Lärm drang. Über mir bemerkte ich einige Masten mit Segeln. Wäre ich Lily könnte ich euch vielleicht auch die Fachbegriffe nennen, aber ich war nur ein armer Götterbote.
    Nach einer Weile bemerkte ich, dass sehr wohl noch Menschen zu sehen waren; ein paar vereinzelte Matrosen schrubbten das Deck. Doch keiner schien mich wirklich zu bemerken. Ich dankte meiner nervigen Verwandtschaft für diesen Umstand, denn ich war nicht gerade unauffällig.
    Ich weiß nicht, was ich erwartet habe, als ich „Blackbeard“ und „Piraten“ gehört habe, aber ich wohl war nicht davon ausgegangen, dass sich diese Männer wie in einem „Fluch der Karibik“-Film anzogen. Die meisten hatten keine Schuhe an, auch wenn ihre dicke Schmutzschicht an den Füßen schon fast wie Schuhe aussahen. Sie trugen zerschlissene und schmutzige Kleidung und hatten sich Kopftücher um den Kopf gebunden, um sich vor der strahlenden Sonne zu schützen. Die Piraten trugen eingefallene und grimmige Gesichter zur Schau.
    Dagegen wirkte ich mit meiner Jeans, meiner Trainingsjacke und meinen ausgelatschten Chucks wohl so angepasst wie Billie Joe Armstrong in einer Menge aus Geschäftsmännern. Na super. Ich wünschte Hades hätte mir irgendeine Verkleidung mitgegeben.
    Plötzlich hatte ich das Gefühl beobachtet zu werden. Ich hob meinen Blick und sah in die Augen eines jungen Mannes. Er sah mich offen und neugierig an. Ein Schiffsjunge wahrscheinlich. Ich hob einen Finger an die Lippen und bedeutete ihm zu schweigen.
    Ich hatte nicht viel Hoffnung. Wieso sollte ein Schiffsjunge einem Fremden mit seltsamer Kleidung vertrauen, der zu allem Übel auch noch wie durch Magie auf dem Schiff aufgetaucht war? Doch ich hatte Glück, denn der Junge grinste und salutierte. Besonders treu waren sie ihm ja nicht, diesem Blackbeard.
    Ich schlich über das Deck und sprang leichtfüßig in den zweiten Frachtraum. Keine Treppe führte hier hinunter, nur ein paar lose Seile, an denen man sich wieder hinaufziehen konnte, waren hier befestigt. Sicher, damit nicht jeder so leicht rein und rauskommt, mutmaßte ich. Vielleicht wurde hier ja das wertvolle Zeug aufbewahrt.
    Ich sah mich um und tatsächlich konnte ich wahre Schätze entdecken. Gold und Edelsteine, Schmuck und vergoldete Kronleuchter. Wertvolle Möbel und Waffen. Seltsamerweise fand ich aber auch eine Kiste mit Feuchtigkeitscreme, Make-Up und allerlei anderer Schönheitsprodukte. Sie hatten das Zeug wohl aus C.C.s Spa mitgehen lassen. Möglicherweise hatten sie es ebenfalls für eine Waffe gehalten.
    Als ich jedoch eine verdächtig riechende Kiste untersuchen wollte, erschreckte mich eine dröhnende Stimme.
    »Diebesabschaum!« Ich wand meinen Blick nach oben und blickte in das grimmige Gesicht von Edward Teach. Er sah mich mit wütenden Augen an. Das und sein charakteristischer schwarzer Bart ließen mir einen Schauer über den Rücken laufen.
    »Bist wohl als blinder Passagier aufs Schiff gekommen und willst dich mit fetter Beute davonmachen, hm? Nicht mit dem alten Blackbeard!«
    Er grinste dreckig- Im wahrsten Sinne des Wortes, die Zahnhygiene dieses Mannes war fürchterlich!- und ließ die Seile und somit meinen einzigen Ausweg nach oben. Dann ließ er das Holzgitter auf den Laderaum knallen.
    »Aber ich kann mich auf dem Meer doch gar nicht davonmachen. «, entgegnete ich resigniert, doch es war bereits zu spät; Blackbeard war schon verschwunden.
    »War wohl nichts, Boss. «, Martha versuchte aufmunternd zu klingen. »Vielleicht kannst du ja deinen Onkel um Rat fragen. Der hilft dir bestimmt aus dieser verzwickten Situation. «
    »Nein, « entgegnete ich entschlossen. »Ich kann nicht bei der ersten Hürde zu Hades rennen. Das ist schließlich meine Aufgabe!«
    »Aber was willst du denn tun? Du darfst deine göttlichen Kräfte nicht einsetzen. Ansonsten könntest du dich einfach hinausteleportieren oder mit den Flügelschuhen hinausschweben. «, gab George zu Bedenken.
    »Kein Gott mehr…«, flüsterte ich. Mein Gehirn ratterte. Hektisch rannte ich im Frachtraum umher. Ich öffnete die Kiste, die mir vorhin schon aufgefallen war. Als ich ihren Inhalt erblickte, musste ich unwillkürlich grinsen.
    »Ich muss kein Gott sein, um hier rauszukommen. «, erklärte ich den beiden Schlangen. »Alles was ich brauche ist hier drin. « Ich tippte mir an den Kopf.
    »Wollen wir die Piraten ein bisschen aufmischen? «

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Lily Allenson - Untrennbar (Kapitel 26)
Lily Allenson - Untrennbar (Kapitel 26)
Ich bin gespannt, wie ihr auf das nächste Kapitel reagieren werdet. Am meisten freue ich mich schon darauf, wie ihr auf zwei neue Charaktere reagiert, aber die werden erst später, im zweiten Handlungsbogen auftauchen. Der erste Handlungsbogen beschäft...
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2017-02-19
406G
Percy Jackson

Kommentare (235)

autorenew

Adhara ( von: Adhara)
vor 69 Tagen
Ich schicke dir Mal eine Mail, damit du meine Adresse hast. Dann kannst du mir über meine richtige Mail-Adresse die Bilder zuschicken :)
Ista ( von: Ista)
vor 78 Tagen
Würde mich sehr freuen :). Wie soll ich die Bilder verschicken? Über Testedich kann man als Nachricht keine Bilder verschicken (habe jedenfalls nichts derartiges gesehen...)
Adhara (94057)
vor 78 Tagen
Klar, such ich noch Fanart! Ich finde es echt toll, wenn du etwas in die Richtung gemacht hast und würde dies gerne in meinem nächsten Kapitel verwenden, wenn ich darf... Danke :D
Ista ( von: Ista)
vor 79 Tagen
@Adhara Falls du noch nach Fanart suchst:
Ich hätte einmal Lily in ihren normalen Klamotten (basierend auf deinem Steckbrief bei _Estrella_'s Bilderliste) gezeichnet und Lily im Chiton mit Flügelsandalen, Flügelhut/Flügelhelm und Caduceus.
Alles aber bis jetzt nur in schwarz-weiß.
Adhara (28435)
vor 92 Tagen
Hey! Es tut mir echt Leid, dass mir im Moment ein wenig die Motivation für dieses Projekt fehlt, aber wenn es doch fortgesetzt werden soll, sage ich auch Bescheid.
Adhara ( von: Adhara)
vor 207 Tagen
Ich habe bei Estrellas Bilderliste einen Steckbrief von ihr und Hermes hinterlassen..
Bianca ( von: Paradise)
vor 209 Tagen
Ich könnte Lily theoretisch auch zeichnen, habe aber keinen blassen Schimmer wie sie aussieht ...
Adhara (97453)
vor 245 Tagen
Vielen Dank :D Percy ist einfach cool, das stimmt ;)
Oh das wäre klasse, Lynn!
Lynn (65784)
vor 245 Tagen
Ist echt gut geworden! :3
(Und ich könnte Lily zeichnen ^^)
Oceana (00320)
vor 251 Tagen
Wow, du schreibst so toll!!! Wenn ich deine Geschichte lese, wünsche ich mir auch einen Bruder wie Percy. Ich finde es so toll, dass die Geschichte parallel zu denen von Rick Riordan spielen. Nur Lily an sich mag ich nicht so gern.
Adhara ( von: Adhara)
vor 261 Tagen
Vielen, lieben Dank für das Lob :3
Saphirkralle (55672)
vor 262 Tagen
OMG! Deine Fanfiktion sind so cool! So spannend! Manchmal glaube ich das deine Geschichte besser ist als die von Percy Jackson. WeIter so!;)
Adhara ( von: Adhara)
vor 262 Tagen
Oh Mann, ich bewundere Vegetarier für ihre Willenskraft... Ich wünschte, ich könnte das auch^^
Naja, ich geb mir Mühe so schnell wie möglich weiterzuschreiben :)
Amethyst (78904)
vor 268 Tagen
Der Gestank von Fischen hasse ich. Vor allem von toten Fischen. Vegetarier for Life. Wo war ich stehengeblieben?
Ich finde, das Kapitel ist dir wieder mal gut gelungen und ich hoffe, dass du bald weiterschreibst ;)
Adhara ( von: Adhara)
vor 285 Tagen
Ja das könnte in etwa hinkommen...

Tja, die Hoffnung stirbt ja bekanntlich zuletzt^^ Aber ich denke Lily wird das überleben, auch wenn es natürlich seine Vorteile hat, mit einem Gott zusammenzusein...
Lupa ( von: Lupa)
vor 286 Tagen
Etwas so gutes wird einfach nicht alt... xD und ka, müsste so umgefähr ein bis eineinhalb Jahre her sein...

Noch etwas zu Hermes und Apollo, wegen der Sterblichkeit: Hermes hat noch den Vorteil, dass er sein gutes Aussehen behält... hoffe ich zumindest xD
Aber leider kann er dann nicht mehr so coole Sachen bringen wie beim Tanzen in die Luft schweben oder meinetwegen auch Blumen aus dem nichts holen... :(
Adhara (19152)
vor 286 Tagen
Ach ja und nochmal vielen Dank :) Ich freue mich immer riesig, wenn andere Menschen meine Geschichten gern lesen. Die GF ist ja mittlerweile schon drei Jahre alt.... Ich bin immer wieder erstaunt, wie lange die Geschichte noch gelesen wird.
Adhara (19152)
vor 286 Tagen
Oh Mann, es ist ja schon Ewigkeiten her, dass ich in diesem RPG war 😊
Ich weiß nicht, mir ist nie aufgefallen, dass Teile von der Seite geflogen wären. Versuch eventuell sie Mal in der Google Suchleiste zu finden.... Ansonsten kann ich die Teile auch nochmal hochladen, aber ich bin sicher, dass die Teile noch irgendwo sind :)
Aber natürlich erinnere ich mich an dich ;)
Lupa ( von: Lupa)
vor 286 Tagen
Hey Adhara (oder sollte ich lieber Becky sagen, wo ich dich doch unter dem Namen kennen gelernt habe?),
Ich hab schon vor längerem diese beiden FFs angefangen und sie als ziemlich gut empfunden. Jetzt habe ich sie noch einmal komplett durchgelesen und bin der Meinung, dass sie seeeehr gut gelungen ist, von Idee, Schreibstil,... einfach in jeder Hinsicht. Allerdings finde ich einige Teile nicht, zum Beispiel untrennbar 9. sind die vielleicht von der Seite geflogen? Wäre nämlich schade, weil dann doch ein Teil der Geschichte fehlt...
Liebe Grüße,
Lupa

PS: wenn du dich fragst, wer zum teufel ich bin... vielleicht erinnerst du dich ja noch an das Camp halfblood-rpg von Nicky... :)
Amethyst (43351)
vor 359 Tagen
Oh mann, cool, dass du Reyna eingebaut hast. Sie ist meine Lieblingsperson und tut mir irgendwie total leid...