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Pokemon Sonne und Mond in Alola - die FF!

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7 Kapitel - 3.681 Wörter - Erstellt von: Maumau7 - Aktualisiert am: 2017-02-26 - Entwickelt am: - 574 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eine Geschichte aus der Du-Perspektive. Schau doch einfach mal rein! ich habe übrigens auch ein RPG, zu dem du dich bis zum 1.3. anmelden kannst!

    1
    Nichts.

    Prolog


    Eine große Leere.
    Kein Geräusch.
    Keine Bewegung.
    Und mitten in diesem Chaos
    Wird etwas Großartiges erschaffen.



    Arceus blickte in die Leere.
    Hier. Genau hier wird es entstehen.
    Er schwebte zu einer bestimmten Stelle, die nur er so genau hätte bestimmen können.
    Hier!
    Er tippte mit dem Fuß auf eine Stelle.
    Plötzlich flammte ein glühendroter, heller Blitz auf.
    Zeit und Raum werden euch immer begleiten, Sterne am Himmel, Planeten, Sonnen und Monde, ganze Dimensionen werden damit gefüllt sein!
    Und in zwei wird etwas Großartiges geschehen: Zwei Planeten werden sich bilden, mit idealen Lebensbedingungen, mit Wasser, Luft und einem festen Grund, auf dem sich zahlreiche Pflanzen bilden werden! Doch während sich auf dem einen Lebewesen mit hoher Intelligenz und Lebewesen bilden werden, deren Kräfte nicht annähernd an die der meinen herankommen, werden sich auf dem anderen Planeten noch mit höherer Weisheit begabte Wesen und solche wie meinesgleichen entwickeln werden. Dorthin werde ich mich begeben. Doch eines Tages wird sich ein Wesen von dem ersten Planeten auf den zweiten begeben und dort sein Schicksal erfüllen! Ich werde es beobachten und nie aus dem Blick lassen, bis der Zeitpunkt der Enthüllung gekommen ist! Bis dahin werden seine Kräfte verborgen bleiben!
    So soll es sein!


    Und auf Arceus Geheiß flammte erneut ein Blitz auf, heller und heißer als der zuvor, und die Leere löste sich in Nichts auf, unzählige Sterne erschienen und erleuchteten das Nichts, glühend heiße Sonnen zogen ihre Bahnen und Monde aus Asche umkreisten sie, Planeten aus Erde und Asche bildeten sich, der Raum dehnte sich schlagartig an und die Zeitrechnung begann. Dimensionen trennten sich voneinander, riesige Kometen flogen durch das All und überall begann sich etwas zu Regen und zu Bewegen.
    Das war der Anfang des Universums.


    2
    Kapitel 1: Böses Erwachen
    Du wachst auf.
    Was für ein Traum!
    Von wegen du fällst in Mathe durch wenn du so weitermachst und so…
    Langsam reckst und streckst du dich, bewegst alle deine Glieder und stehst auf.
    Du greifst nach deinem Wecker, um auf die Uhr zu gucken…
    Moment mal!
    Du tastest weiter nach dem Gerät, aber findest es nicht.
    Na toll! Wo ist das verflixte Ding diesmal hingefallen?
    Dich beschleicht ein ungutes Gefühl, als du langsam deine Augen öffnest.
    WAS ZUM..!
    Erschrocken springst du aus dem Bett, reibst dir die Augen und schaust noch einmal um dich.
    Aber du hast dich nicht getäuscht: Du stehst in einem dir völlig fremden Zimmer!
    Du schaust dich genauer um: In dem Zimmer stehen 2 Kommoden, ein Sofa, ein Fernseher mit angeschlossener WiiU, ein Nintendo…
    Moment! Ein NINTENDO?
    Du rast förmlich zu dem Gerät:
    Ein Nintendo 3DS XL – Genau so eines wie das von dir!
    Fassungslos klappst du das Gerät auf und schaltest es an – und starrst mit Augen groß wie Tennisbälle auf den Bildschirm:
    Das IST dein Nintendo! Das einzige, was daran fehlt, ist…
    Du greifst in den Schlitz, in den du gestern Abend das Pokemonspiel reingesteckt hast.
    Wie hieß es noch gleich? Pokemon Sonne oder war es doch Pokemon Mond?
    Kurz bevor du es bekommen hast, warst du dir immer noch nicht sicher gewesen, welches du wolltest…
    Weiterhin tastest du nach dem Spiel…ohne Erfolg!
    Deine Umgebung beginnt sich zu drehen. Was ist nur los? Du bist in einem fremden Zimmer, dein Nintendo liegt auf einer Kommode, aber ohne das Pokemonspiel, es ist fast so, als ob…
    ``Schatz, komm runter, es gibt Frühstück! Oder muss ich dich wieder aus dem Bett zerren? Denk daran, heute bekommst du dein erstes Pokemon! ´´
    Seltsam…die Stimme kommt dir gleichzeitig bekannt und doch so fremd vor…
    Du stützt dich an die Wand und schaust resigniert in den Zimmerspiegel.
    Wenn du jetzt noch 2 Antennen und 4 Augen hast, ist die ganze Sch**** hier nur ein Traum und du kannst dich in das Bett hier legen und darauf warten, dass du aufwachst. Das wäre dir jetzt sogar lieber als alles andere.
    Schock Nummero 3: Du SIEHST vollkommen anders aus! Na gut, sooo anders nun auch wieder nicht, aber so…animiert.
    Moment mal!
    ANIMIERT! DU SIEHST AUS WIE EINE DER FIGUREN AUS DEM POKEMONSPIEL!
    Wieder beginnt sich alles zu drehen. Du lässt dich erschlafft in ``dein´´ Bett fallen.
    ``Wo bleibst du? Ich warte hier unten auf dich! Komm schon, der Speck wird kalt! Oder wirst du jetzt etwa Vegetarier? ´´
    Die Person, die unten an der Treppe steht, die aus deinem Zimmer in das Erdgeschoss des Hauses führt, du kannst das Grinsen förmlich auf den Lippen sehen.
    Du entschließt dich, lieber nach unten zu gehen. Das ist auf jeden Fall besser als darauf zu warten das diese Person von selber heraufkommt – und vielleicht kann sie dir ja auch erklären, was hier los ist, vielleicht ist das nur ein doofer, etwas verspäteter Aprilscherz. Oder doch nur ein Traum…
    Entschlossen krallst du dich an dieser Vermutung fest und stürzt regelrecht nach unten, um zu verhindern, dass dir einfällt, wie unwahrscheinlich das ist. Denn bei einer Sache bist du dir sicher:
    So etwas würde dir nicht einmal im Traum einfallen.



    3
    Kapitel 2: Frühstückseier
    Seltsamerweise spürst du eine Art Freude, als du die Person siehst, die dort unten an der Treppe steht. Du kennst sie zwar nicht, aber natürlich flüstert dir dein Unterbewusstsein sofort ein, wer das ist: Du stehst vor deiner eigenen Mutter! ``Endlich bist du da! Komm schon, setz dich! ´´ Mit einer Hand holt sie dich sanft von der Treppe, mit der anderen achtet sie darauf, dass nichts herunterfällt, da euer Eneco bereits um den Tisch streicht und gierig den Speck mustert. Du setzt dich auf einen Stuhl und musterst das Essen: Toast, Eier, Salat und natürlich der Speck, von dem Eneco die Augen nicht lassen kann.
    Plötzlich wird dir bewusst, wie hungrig du bist. Du nimmst dir einen Toast, 2 Eier sowie etwas Speck und versuchst, dir alles gleichzeitig in den Mund zu schieben. Deine Mutter starrt dich an, als wärst du verrückt geworden. Vorsichtig versuchst du es noch einmal und teilst schließlich alles in mundgerechte Stücke. Jetzt sieht deine Mutter wieder entspannter aus. In deinem Kopf allerdings arbeitet es fieberhaft. Konnte man in einem Traum überhaupt hungrig sein? Allerdings…Wenn du bedenkst, was für Träume dir der Schlaf bereits beschert hat, ist es gar nicht so unwahrscheinlich, dass man in Träumen vieles genauso empfinden kann wie im Wachleben. Du kaust nachdenklich auf dem Brot herum. Also für einen Traum sprach immer noch einiges, aber gegen einen fast genauso viel. Du verfütterst den restlichen Speck an dein Eneco, das bereits sehnsüchtig darauf unter dem Tisch wartet. Schließlich, als du gerade darüber nachdenkst, ob du dich, dadurch dass es dein Traum ist, rein theoretisch auch in etwas anderes verwandeln oder was anderes träumen kannst (was nach 20 Versuchen immer noch nicht geklappt hat), reißt deine Mutter dich aus deinen Gedanken und deutet auf die Uhr: ``O Gott, schon so spät? Wir kommen zu spät!´´ Du kannst dir gerade noch einen Toast schnappen, dann zerrt sie dich auch schon aus dem Haus.

    4
    Kapitel 3: Das Labor eines Professors

    Hastig rennst du mit deiner Mutter – oder wohl eher sie mit dir – zu einem großen Gebäude. Es ist ganz in blau gehalten und hat anscheinend 2 Stockwerke. Die Fenster sind mit blauen Vorhängen zugezogen. Einen Moment lang stutzt du. Irgendwo in deinem Hinterkopf klingelt es, und schlagartig fällt dir ein, wovor du stehst: Direkt vor dem Labor des in der jeweils ansässigen Region Professors. Als du das Gebäude noch einmal genau musterst, stellt sich dir plötzlich eine sehr berechtigte Frage: Welcher Professor ist hier ansässig? Und…
    Verstohlen siehst du dich um.
    …In welcher Region bist du überhaupt?
    Deine Mutter rüttelt an dir und holt dich so unsanft wieder in die – Wirklichkeit?- zurück. ``Schatz? Bist du noch anwesend? Hör bitte auf, Bauklötze in die Luft zu starren, und komm mit! ´´ Sie sieht angespannt aus, wie ein Star, der sich unauffällig unter die Leute mischen will, um Autogrammen aus dem Weg zu gehen.
    Für einen Moment bist du irritiert. Dieser Professor scheint ja ziemlich wichtig für sie zu sein… In diesem Moment hat sie dich auch schon durch die Tür der Struktur gezogen. Im Inneren des Labors ist das schlichte Mobilar in blau und weiß gehalten. Seltsam…die Einrichtung erinnert fast…an ein Wohnzimmer?
    Du siehst dich genauer um. Die Einrichtung des Raumes umfasst einen hölzernen Tisch, an den 4 weiße Stühle herangeschoben wurden, eine schneeweiße Kommode, ein meeresblauer Schrank und eine Coach in himmelblau, vor der ein riesiger Fernseher platziert ist.
    Das ganze übt eine beruhigende, fast gemütliche Atmosphäre aus.
    Dann entdeckst du einige Bilder, die an der Wand hängen. Eines fällt dir besonders ins Auge. Es hängt über der Coach und zeigt einen locker wirkenden Mann mit einem weißen Laborkittel. Er ist leicht gebräunt und hat ein gelbes T-Shirt, auf dem exotische Früchte abgebildet sind. An seiner Seite springt ein hundeähnliches Pokemon in die Höhe, das fröhlich mit dem Schwanz wedelt. Im Hintergrund sind ein weißer Stand, ein mit Gras bewachsener Hang und das Meer zu sehen, sowie ein wolkenloser Himmel, aus dem die Sonne strahlend hervorsticht und ihre warmen Strahlen über die Landschaft schickt. Der Mann auf dem Bild sieht sehr glücklich aus, ein Lachen zieht sich über sein ganzes Gesicht, bei dem man die strahlend weißen Zähne aufblitzen sehen kann…
    ``AHUAHU!´´
    Jemand stürzt mit einem lauten Schrei aus dem Nebenraum, zu dem die Tür noch gar nicht aufgefallen war. Du schreckst endgültig aus deiner Erstarrung hoch, als das Pokemon der Person wie ein Blitz hinterher zischt. Die Erkenntnis trifft dich wie ein Schlag: Es ist der Mann aus dem Foto! Und das Pokemon, das hinter ihm hechelnd herrennt…
    ``Wuffels, das war perfekt! Die Stärke dieser Biss-Attacke war überwältigend! Aber wenn ich das nächste Mal sage: `Noch fester´…´´, er zeigte auf den schmerzenden Hintern, ``…hör bitte nicht auf mich. ´´
    Das Wuffels wedelte fröhlich mit dem Schwanz.
    In diesem Moment beginnt er zu lachen. ``Tja, ist halt nicht so einfach, ein Professor zu sein, der sich Attacken zum Forschungsgebiet gemacht hat. ´´ Das Lachen verebbt zu einem Grinsen. DAS soll der PROFESSOR sein! Du schüttelst ungläubig den Kopf. Diese Person ist doch eigentlich viel zu…locker für einen Professor. In diesem Moment dreht sich der – Professor? – zu dir und deiner Mutter um.
    ``Ach sieh mal einer an, wenn die sommerliche Brise hier hereingeweht hat. Die liebe Elena ist hier! Und das Kind hat sie auch gleich mitgebracht! ´´ Deine Mutter lächelt bescheiden.
    ``Kukui, du alter Schmeichler! Du weißt genau, dass ich wegen etwas anderem hier bin! ´´
    Der Professor grinst nur ununterbrochen weiter. ``Sollte das eine Rolle spielen? ´´ ``Kukui! Ich bin wegen meinem Kind hier! Es…´´ Den letzten Teil flüstert sie: ``…ist endlich soweit. ´´
    ``Ohoho. Deshalb bist du also so früh. ´´ ``Ja, so hat es immer noch die volle Auswahl zwischen den drei Startern. ´´
    ``In Ordnung.´´
    Professor Kukui (Das muss er zumindest sein) löst sich von deiner Mum und schreitet in großen Schritten zu einem Tisch, auf dem 3 rot-weiße Kapseln liegen, von denen sich augenscheinlich jede einzelne von einem Knopf öffnen lässt, der sich in der Mitte befindet.
    Du kannst gerade noch erkennen, wie er sich die Bälle schnappt und in die Luft wirft, bevor das Wuffels dich mit aller Wucht umwirft.

    5
    Kapitel 4: Tali aus Alola

    Autsch! Das Ding hat ja einen mit Steinen gespickten Fellkragen!
    Das Wuffels setzt sich auf dich drauf und sieht so aus, als würde es
    ``9,2 kg´´, meint Professor Kukui, als hätte er deine Gedanken gelesen. ``Aber Pokemon können teilweise über die 100 kg wiegen. ´´
    Du schluckst. So ein Ding sollte sich lieber nicht auf dich setzen.
    Neben dem Professor liegen die 3 Bälle, die er in die Luft geworfen hat, bevor…Ähm…das passiert ist. Sie scheinen sich beim Werfen geöffnet zu haben. Neugierig siehst du genauer hin…Und stutzt: Die Bälle sind leer! Die schwarze Innenfläche scheint zu glänzen. Professor Kukui scheint dein zu-den-Bällen-schielen bemerkt zu haben. ``Ach, jetzt sind sie schon wieder abgehauen. ´´ Er hebt das Wuffels von dir herunter.
    ``Was? ´´, fragst du. Und bereust es sofort. Der Professor schaut dich schief an.
    ``Die Starterpokemon natürlich.´´
    In diesem Moment kommt ein Junge in den Raum gestürmt. ``Onkel Kukui! Onkel Kukui! ´´ Er hat eine kurze Hose und ein T-Shirt an, auf dem Blumen abgebildet sind, die dich an die Blumenkränze erinnern, für die Hawaii in deiner Welt b.z.w. der Realität so berühmt ist.
    ``Was ist denn, Tali? ´´Der Professor dreht sich zu Tali um. Tali verschnauft kurz, dann setzt er ein Grinsen auf. ``Da draußen laufen drei Pokémon herum. Sind das eventuell ihre? ´´ Der Professor stöhnt auf. ``Es ist jedes Mal das Gleiche! Wohin sind sie diesmal? ´´
    Tali überlegt. ``Also, eins ist in den Wald geflogen. ´´Kukui denkt nach. ``Das war definitiv Bauz´´, meint er.
    Tali redet weiter: ``Ein anderes ist in Richtung Meer. ´´ ``Robball´´ Der Professor schaut nachdenklich aus. ``Und Flamiau?´´
    Tali schüttelt den Kopf. ``Keine Ahnung, wohin das ist. Dann fängt er wieder an zu grinsen. ``Ich geh Bauz suchen. ´´ ``In Ordnung.´´
    Du musst lächeln. Tali schien ein echter Sonnenschein zu sein.
    Prof. Kukui setzt sich. ``Dann bleiben nur noch Robball und Flamiau übrig. Welches suchst du? ´´

    6
    Kapitel 5: Feuerkatze Flamiau

    Herausforderung angenommen! ``Ich glaube, ich suche Flamiau! ´´ Der Professor grinste, ganz so, als hätte er das erwartet. ``Gut. Da die beiden anderen Starter in ihre natürlichen Lebensräume geflohen sind, nehme ich an, dass du Flamiau etwas weiter weg ist, da wir uns weder in einer Stadt, noch in der Nähe eines besonders heißen Gebietes befinden. Ich…´´, er zeigte in eine Richtung, die du schlecht erfassen konntest, ``…würde wahrscheinlich in Richtung des nächst großen Berges laufen…´´ Jetzt sahst du es auch: In der Richtung, in die der Professor gezeigt hatte, ragte ein großer Berg auf. ``Mount Lanakila…´´´, murmeltest du. Woher hatte dein Unterbewusstsein Informationen, die du gar nicht wissen konntest? Wieder dieses ungute Gefühl, dass das hier mehr als nur ein Traum ist…
    Schnell verdrängst du es und läufst los. Irgendwo musste dich diese Feuerkatze doch verstecken…
    Nachdem du etwa 15 Minuten gerannt bist, wird dir ein großes Problem dieser Suchaktion bewusst:
    Du weißt nicht, wie Flamiau aussieht.

    Na toll.
    Langsam bleibst du stehen. Was jetzt? Umkehren währe vermutlich keine so gute Idee inmitten dieser Einöde aus Sand… Moment mal. EINÖDE! Du warst in einer waschechten Wüste gelandet! Verdammt! Wieso bist du überhaupt so weit gelaufen? Wieso konnte dieses dumme Flamiau nicht endlich mal auftauchen? Und wie zum Geier solltest du es erkennen, wenn du es finden würdest? Würdest du es überhaupt finden?
    Die letzten drei Fragen sollten sich schneller klären als erwartet.

    Deine Beine, die sich wie Wackelpudding anfühlten, gaben langsam nach. Nach Luft ringend hieltest du an. Gerade noch rechtzeitig.
    Vor dir hatte sich die Erde gespalten und in eine tiefe, undurchdringliche Schlucht verwandelt, die dir einen kalten Schauer über den Rücken jagte. Der Grund war nicht zu sehen. Probeweise nahmst du dir einen kleinen Stein und warfst ihn herunter. Seine Oberfläche blitzte kurz kupferfarben auf, bevor die Dunkelheit ihn verschluckte. Du hingst eine ganze weile über dem Rand der Schlucht, aber der Aufprall blieb aus. Nachdem du dort ein paar Minuten lang gesessen und dir gruselige Gedanken über die Tiefe der Schlucht gemacht hattest, fiel dir etwas auf: Neben dir waren Fußabdrücke! Besonders groß waren sie nicht, aber eine Spur.
    Auf allen vieren gingst du ihnen nach. Anscheinend war der Besitzer mehrmals fast in die Schlucht gestürzt, blieb aber immer nah am Abgrund. An einer Stelle endeten die Abdrücke vor einem Busch voll mit Beeren und Essensresten. Offenbar hatte der Besitzer sich nach einem Häppchen zu essen gesehnt…Und war dabei mit jemandem zusammengestoßen: Spuren eines Kampfeswaren zu sehen: Überall verkohlte Stellen (Vielleicht ein Feuerpokemon?) und auf der anderen Seite überall Wasserflecken (Definitiv ein Wassertyp).
    Offenbar war der Besitzer der Abdrücke das Feuerpokemon, dass wahrscheinlich aufgrund einer Niederlage geflohen war. Wow, das machte ja sogar Spaß! Begeistert folgtest du den Spuren weiter: Noch ein Beerenbusch und Häppchen (Schadet doch nicht, ein paar Beeren selber mitzunehmen. Mjam, sind die lecker!), ein Kampf, eine Verfolgungsjagd (Was es wohl verfolgt hat?), und dann einfach nur weiterlaufen. Nächtlicher Erholungsschlaf…
    Schlaf? Dir fällt auf, wie müde du bist. Der Mond steht hoch am Himmel. Vollmond...Wie schön…
    Langsam fallen dir die Augen zu. Die Fußabdrücke können warten…
    Schon bald darauf bist du eingeschlafen.


    :-) Fortstzung folgt!

    7
    Kapitel 6: Wenn eine Feuerkatze kämpft

    Einen halben Tag früher woanders...
    Langsam räkelte ich mich. Es ging doch nichts über ein ausgedehntes Schläfchen am Mittag! Ich streckte meine Beine aus, machte einen Buckel und stand schließlich auf. Es war wohl doch das einzig richtige gewesen, aus diesem verdammten Labor abzuhauen! Ich gähnte. Nur keine Eile…
    Langsam spazierte ich am Rand der Schlucht entlang, einfach nur um ein bisschen anzugeben. Konnte ja nicht schaden, außerdem fiel ich da ja eh nicht runter, na gut, einmal war ich ausgerutscht, aber wen interessierte das schon?...Moment mal! Was riecht denn hier so lecker? Nasenradar anschmeißen! Jetzt zählte jede Sekunde, die Heißhungerattacken sind nicht mehr fern…Ich rieche den köstlichen, verlockenden Geruch, der eindeutig von Prunusbeeren stammt. Mjam! Noch ein bisschen weiterschnuppern und…da! Ich rieche es ganz deutlich! Zielstrebig renne ich der Duftspur entgegen. Arme Menschen, da können die lange nicht mithalten…Ah! Da steht er, der Prunusbeerenbusch! Jetzt heißt es fressen, bevor es jemand anders tut! Bye-Bye, Gemütlichkeit, willkommen, Heißhunger! Mmmm…Ist das gut…halbe Ewigkeit her seit dem letzten Mahl! Schleck, knabber, schlürf! Gott sind die lecker! Mjam, mjam, mjam…

    Ah, bin ich voll! Das Beste wäre jetzt ein ausgedehntes Schlä…Argh! Was war das? Voller Bauch hin oder her, wer mich von einem Schläfchen abhält, kriegt eins auf die Nase! Wäre ja heute nicht das erste Mal…Wo bist du, Schläfchen-Störer? Du hast einen großen Fehler gemacht…
    Ich blicke mich um. Nirgendwo etwas zu Sehen…Doch! Da, der Schatten! Attacke! >>Fla-miau!<< Feuerball! Keine Ahnung, wie ich das hinkriege, aber gerade ist mir das vollkommen schnurz! Schwer stolz stolziere ich in Richtung Schatten und leckte mir die Pfote. Dem hatte ich es gezeigt! Jetzt kann ich auch endlich schla…Auu!
    Moment mal! Der Schatten lebte ja noch! Autsch! Noch so eine Attacke! Warte mal kurz…Vielleicht war der Gegner ja gar nicht der Schatten, sondern sein Besitzer! Wieso war ich da nicht früher drauf gekommen? Wieso hatte ich mich überhaupt von diesem Geruch ablenken lassen oder mich nicht einfach umgeschaut? Verdammt, ist jetzt auch egal! Konzentriere ich mich eher auf das hier und jetzt. Wo war der Gegner nur? Über mir raschelt etwas. Auf dem Baum? Blitzschnell feuere ich einen Feuerball ab. >>Flamiau!<< Ha, der hatte gesessen! Tatsächlich fliegt etwas aus dem Baum. Ging doch. Jetzt musste ich nur noch…>>Marikeck!<<Ein Wasserstrahl flog durch die Luft. Mist! Meine Augen weiten sich. Wer oder was ist das? Egal. Keine Zeit zum Nachdenken. Einfach nur feuern. >>Flamiiiiau!<< >>Ma-marikeck<< >>Flamiraur!<< >>Maaaaaaaaariiiikeck!<< Verdammt. Damit habe ich nicht gerechnet. Das Viech greift mit einer riesigen Wasserblase an, die jetzt auf mich zufliegt und mich umschließt. Hilfe! Ich…kriege…keine…Luft…
    Dann explodiert die Blase und ich werde in hohem Bogen durch die Luft geschleudert.
    Bevor ich bewusstlos werde, tappe mich noch eine Weile schwankend weiter, und nicht einmal Beerenbäume halten mich davon ab, bevor ich – kurz vor dem umkippen - über den Rand der Schlucht taumele, wo ich (zum Glück) auf einem Vorsprung lande. Dann wird alles schwarz.

Kommentare (6)

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Nxls (17773)
vor 19 Tagen
hey l lawliet ich hatte mal mit dir getauscht und du bist irgendwie ein VIP bei mir :-P
Maumau7 (66342)
vor 73 Tagen
Aufgrund eines Internetfehlers kann ich leider nicht weiterschreiben :-(
Sorry...
Maumau7 (67867)
vor 266 Tagen
Danke Leute ^^
Ich schreibe eben auch nebenbei eine Geschichte und da dachte ich halt:
Warum nicht veröffentlichen? Euch interessiert es doch! Danke! das brauche ich, um weiterzuschreiben! gebt mir weiterhin Deckung!
Sandi (32566)
vor 272 Tagen
Ich auch!^^ wirklich sehr schön geschrieben!^^
L Lawliet (43367)
vor 274 Tagen
Hallo, ich habe mal vorbeigeschaut! ;-)
Maumau7 ( von: Maumau7)
vor 278 Tagen
Wie gesagt: Wer will, kann gerne bei meinem RPG mitmachen, nur rechtzeitig anmelden!
Lass doch feedback da - Ich würde mich sehr gerne über Rückmeldungen freuen! Und bei genug...
...veröffentliche ich ein weiteres Kapitel!
Na? Ist das ein Deal?