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The Dragon Girl #14

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2 Kapitel - 3.249 Wörter - Erstellt von: Lydia - Aktualisiert am: 2017-02-19 - Entwickelt am: - 889 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sie kehrt zurück zu ihren Gefährten und kämpft in der Schlacht von Helms Klamm. Sie trifft Legolas endlich wieder und dann gehen sie nach Isengard, um Saruman zu befragen. Doch er spricht das aus, was sie nun schon seit langer Zeit weiß. Und niemand reagiert gerade erfreut darauf, dass sie unweigerlich sterben wird…

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    ((bold))1. Kapitel((ebold)) Fast zwei Tage blieb ich im Düsterwald. Dann hielt ich es nicht mehr aus. Ich verabschiedete mich von Tauriel und Anadá
    1. Kapitel
    Fast zwei Tage blieb ich im Düsterwald. Dann hielt ich es nicht mehr aus. Ich verabschiedete mich von Tauriel und Anadá und ging, trotz ihrer Einwände. Ich flog, wie üblich. Es war vielleicht unverantwortlich, schwanger in den Krieg zu ziehen, doch ich musste einfach wissen, wie es um die anderen, um Legolas, stand. Gerade als ich die nördliche Grenze Rohans erreichte, erblickte ich eine große Reiterschar. Es schienen die Rohirrim zu sein. Und Gandalf sah ich auch. Ich flog zu ihnen. „Analie!“, sagte Gandalf überrascht, „Wir sind auf dem Weg nach Helms Klamm. Dort wird unsere Hilfe gebraucht!“ „Dann dürfen wir keine Zeit verlieren“, sagte ich und schon ging’s los. Die Rohirrim ritten schnell, ihre Pferde waren besonders, doch ich musste mich des Öfteren bremsen um nicht vorrauszufliegen. In der Luft war ich einfach schneller. Die ganze Nacht über machten wir keine Pause, was für mich sowieso nicht schlimm war. Irgendwann konnte ich beobachte, wie sich der Himmel im Osten langsam erhellte. Wir mussten uns beeilen. Von dunkelgrau zu grau, dann hellgrau, weiß, hellrosa, rosa, dunkelrosa und rot, färbte sich der Himmel, bis die Sonne, Rot und strahlend, aufging. Da erreichten wir den Hang eines Berges. Die Rohirrim preschten hinauf, allen voran Gandalf. Er trat auf die Kuppe des Berges und sprach: „König Théoden steht allein.“ Dann tauchten Éomer und ich hinter ihm auf und sagte im Chor: „Nicht ganz.“ Dann schrie Éomer: „Rohirrim! Für den König!“ Und stürzte sich den Hang hinunter. „Für den König!“, riefen auch die anderen Krieger und mit Kriegsgeschrei stürzten wir den Hang hinab. Im Sturzflug schoss ich hinab und überholte selbst Gandalf auf Schattenfell. Eine Feuersbrunst wallte den Uruk-Hai entgegen und verbrannte die ersten Reihen, die sich uns entgegenstellten. Von oben spie ich Feuer in die Massen der Uruks, bis an die Mauern der Burg. Ich erblickte Legolas und schenkte ihm einen glühenden Blick. Dann rief ich ihm zu: „Einen Bogen!“ Er reagierte sofort und warf mir einen samt Pfeilen zu. Ich fing sie geschickt auf und warf mir den Köcher über die Schulter. Dann entzündete ich den ersten Pfeil und schoss ihn in die Mengen von Uruks. Panik brach unter ihnen aus, als einer nach dem anderen in Flammen aufging und sich das Feuer unter ihnen ausbreitete. Sie stampften und heulten und rannten durch die Meute, wodurch sie weitere Kameraden in Flammen steckten. Immer weiter schoss ich brennende Pfeile und mithilfe der Rohirrim schien die Schar binnen Minuten zu schrumpfen. „Sieg! Wir haben gesiegt!“, hörte ich König Théoden rufen und ein Lächeln stahl sich auf meine Lippen, denn er hatte recht. Die Uruks rannten wie wild geworden in den Fangornwald. Ich half, sie weiter hineinzutreiben. Doch als ich schon fast die Grenze des Waldes erreicht hatte, hörte ich Gandalf rufen: „Nicht in den Wald hinein! Haltet euch von den Bäumen fern!“ Und da sah ich auch warum. Die Bäume verarbeiteten die Uruks zu Brei. „Gut gemacht!“, sagte ich zu den Bäumen und tätschelte einen am Stamm, was mir prompt einen Ast ins Gesicht einbrachte. „Hey!“, rief ich sauer und erkannte den Baum, der mir schon damals ein Bein (oder bessergesagt eine Wurzel) gestellt hatte. Wütend verschränkte ich die Arme vor der Brust und sagte: „Weißt du, dass du sehr unhöflich bist! Erst stellst du mir ein Bein und dann schlägst du mir einen Ast ins Gesicht! Du bist kein besonders netter Baum, weißt du!“ Zur Antwort kam ein tiefes Knarren in der Baumsprache zurück. „Jaja, sei du ruhig beleidigt!“, sagte ich und drehte mich um. Dann wandte ich mich blitzschnell um und spie eine kleine Stichflamme in Richtung des Baumes. Der schreckte zurück und fiel fast um. Ich lachte und sagte: „Strafe muss sein!“ Dann wandte ich mich endgültig ab und lief, immer noch lachend, los. Ich lief über ein einziges Leichenfeld. Menschen und Orks säumten den Boden und das Blut floss nahezu über den Boden. Plötzlich überkam mich die Angst. Was wenn einer von ihnen auch hier lag? Panik stieg in mir hoch und schnürte mir die Kehle zu. Was, wenn SEINE Leiche auch hier lag! Was wenn ich ihn so verloren hatte, wie Anadá Andoel und ich Thorin! Mein Atem ging flach und beschleunigte sich. Ich wandte den Kopf zu allen Seiten, starrte in dieses Meer der Toten. Die Tribute die, die Schlacht, der Krieg, gefordert hatte. Ich spürte wie sich ein Schrei in meiner Brust bildete und langsam aufstieg. Meine Luftröhre entlang, an meinen Stimmbändern vorbei, die ihn vollenden würden. Doch dann erblickte ich ihn. Da stand er, wie ich, in einem Meer aus Toten. Einen Moment lang, blickten wir uns nur an. Dann, wie auf Kommando, rannten wir los. Ich spürte, wie Freude in mir hochstieg und gleich danach von einer ohnmächtigen Liebe abgelöst wurde. Ich spürte, wie meine Lippen sich zu einem Lächeln formten, in dem mehr Liebe lag, als in jedem anderen Lächeln dieser Welt. Ausgenommen von einem, denn Legolas‘ Lächeln, spiegelte das meine und auch die Liebe in seinem Blick wurde von der meinen in meinem Gesicht gespiegelt. Als wir aufeinandertrafen, hob er mich hoch und wirbelte mich durch die Luft. Keinen Augenblick lang löste er den Blick seiner blauen Augen von meinen. Dann setzte er mich sanft ab und legte seine Lippen auf meine. Der Kuss sprühte vor Glück und Liebe und der Erleichterung, dass der jeweils andere unversehrt war. Das der andere, noch lebte. Als wir uns lösten, sprühten wir immer noch voller Glück. Legolas nahm meine Hand und zusammen liefen wir los. Als ich ihn fragte, wohin wir gingen, antwortete er: „Gimli suchen!“ Ich fragte mich warum. Als wir ihn trafen, saß er auf einem Uruk, den er erledigt hatte. „Ich zähle genau“, sagte Legolas und sah auf seinen Bogen, „42“ „42?“, sagte Gimli, „Das ist gar nicht mal schlecht für so ein spitzohriges Elbenprinzlein. Ich meinerseits sitze gerade stramm auf Nummer 43.“ Da holte Legolas blitzschnell einen Pfeil aus seinem Köcher, legte ihn ein und schoss Gimli zwischen die Beine, in den Uruk. „43“, sagte er. „Der war schon tot!“, sagte Gimli genervt. „Er hat noch gezuckt.“, sagte Legolas. „Er hat noch gezuckt, weil ich ihm meine Axt zwischen seine Nervenstränge getrieben habe!“, sagte Gimli wütend und rüttelte an seiner Axt, woraufhin sich Arme und Beine des Uruks bewegten. Ich lachte und kriegte mich fast gar nicht mehr ein. Legolas nahm mich wieder an der Hand und zog mich nach drinnen. Dort trafen wir auf Aragorn, der beim Anblick unserer verschränkten Hände, wissend lächelte. Doch ich bemerkte einen Schatten in seinen Augen. Ich runzelte die Stirn und fragte: „Was ist los?“ Er seufzte schwer und sagte: „Viele sind gefallen. Darunter auch Haldir aus Lórien“ Ich schlug mir die Hand vor den Mund. Haldir! Ich wischte mir über die Augen. Ich hatte ihn gekannt. Vielleicht nicht besonders gut, aber er hatte es nicht verdient zu sterben! Doch da kam Éowyn auf mich zu und sagte: „Heute Abend gibt es ein Fest! Komm, wir machen und fertig!“ Ich sah kurz zu Legolas und sagte grinsend: „Ich geh dann mal! Mädchenkram und so!“ Er grinste zurück und gab mir noch einen kurzen Kuss. Dann ging ich mit Éowyn. „Seid ihr verlobt?“, fragte sie mich aufgeregt, als wir außer Hörweite waren. „Nein!“, sagte ich lachend, hörte dann aber abrupt auf. Denn das erinnerte mich wieder an das, was Elrond mir erzählt hatte. Sobald der eine Ring zerstört würde, würde auch ich sterben. Ob das Baby das überlebte? Ich bezweifelte es. Allerdings hatte es den Angriff des Orks in Amlugdôr auch überlebt. Vielleicht brachte uns die elbische und drachische (gibt es das Wort drachische überhaupt?) Natur uns noch eine Überraschung. Doch ich würde sterben. Ich würde sterben und nichts und niemand konnte etwas daran ändern. Natürlich, würde ich mich auf die Seite des Feindes stellen, Frodo töten und dafür sorgen, dass der eine Ring wieder in den Besitz Saurons käme, würde ich natürlich überleben. Doch das konnte ich nicht. Das konnte und wollte ich nicht. „Hörst du mir überhaupt zu!“, riss mich Éowyns wütende Stimme aus den Gedanken. „Was?“, fragte ich verwirrt. Sie seufzte genervt und wiederholte das ganze noch einmal: „Du kennst doch Aragorn? Er ist sehr, sehr nett und charmant. Ich bin nicht verlobt und er ist dazu noch der rechtmäßige Thronerbe Gondors, also ist eine Hochzeit zwischen ihm und mir gar nicht so abwegig. Was meinst du?“ Ich biss mir auf die Lippe. Verdammt! Aragorn war mit Arwen verlobt! Allerdings war die ja zu den unsterblichen Landen gesegelt. Wer weiß? Ob Aragorn seine Liebe wohl einer anderen schenken würde? Doch kaum hatte ich den Gedanken gedacht, verwarf ich ihn auch schon wieder. Aus Liebe würde Aragorn nicht mehr heiraten! Und das Éowyn, die ich eigentlich ziemlich mochte, irgendwann in einer einseitigen Ehe steckte, wollte ich auch nicht. Also was sollte ich sagen? Lügen und Éowyn jetzt Hoffnungen machen, die sich später nicht erfüllen würden? Oder ihr die schmerzliche Wahrheit offenbaren? Ich entschied mich für einen Mittelweg. „Nun ja, mir ist zu Ohren gekommen, er würde eine andere lieben, aber vielleicht verliebt er sich ja trotzdem in dich und vergisst sie?“ Okay, den letzten Teil hätte ich mir sparen können. Aragorn würde Arwen nie vergessen. Éowyns Lächeln verrutschte leicht, als sie hörte, Aragorn würde eine andere Lieben. Doch dann wich ihr Lächeln einer grimmigen Miene und sie sagte: „Das krieg ich hin!“ Da waren wir auch schon in ihrem Zimmer und sie zeigte mir unzählige Kleider. Ständig fragte sie, welches Aragorn wohl am besten gefallen würde. Allerdings kannte ich mich mit seinem Kleidergeschmack nicht aus:-). Als wir endlich ein Kleid mit passendem Schmuck für sie gefunden hatten, klopfte es an der Tür. Ich öffnete sie und ein Bote sagte: „Ich komme von Gandalf. Er sagt, ihr sollt doch mitkommen, sie reiten nach Isengart, um Saruman zu befragen.“ Ich nickte und fragte: „Ist das alles?“ „Der Herr Legolas hat mich beauftragt, euch zu sagen, dass ihr doch bitte nicht mitkommen sollt. Es könnte gefährlich werden.“ Ich verdrehte die Augen. „Ich komme!“, sagte ich. „Komm aber rechtzeitig wieder!“, sagte Éowyn hinter mir. Ich nickte nur und lief zu den Ställen, wo die anderen warteten. Legolas seufzte als er mich sah. „Ich habe doch gesagt, sie würde kommen!“, sagte Aragorn lachend. „Man kann ja mal hoffen“, murmelte Legolas. Dann sah er mich an und fragte: „Willst du dir es nicht noch einmal überlege?“ Ich verdrehte die Augen und sagte: „Ich komme mit und dabei bleibt es!“ Erneut seufzte er. Dann machten wir uns auf den Weg. Wir nahmen den Weg durch den Wald, der jetzt wieder friedlich war. Allerdings mochten die Bäume mich immer noch nicht. Es dauerte gar nicht so lang, da kamen wir an eine Mauer und als wir um die nächste Ecke bogen, erblickte wir Merry und Pippin. Sie saßen auf der Mauer und rauchten Pfeife und aßen. Merry stand auf und sagte schon leicht betrunken: „Willkommen, meine Herren, in Isengart!“ „Ihr jungen Nichtsnutze!“, schimpfte Gimli, „Da jagt man euretwegen durch die Gegend und jetzt findet man euch schmausend und ... und und und Pfeife rauchend!“ „Nun wir sitzen hier auf dem Feld des Sieges, und erfreuen uns einiger wohl verdienter Annehmlichkeiten.“, sagte Pippin, „Das Pökelfleisch ist wirklich ausgesprochen delikat.“ „Pökelfleisch!“, fragte Gimli mit großen Augen. „Hobbits!“, lachte Gandalf. „Wir unterstehen dem Befehl von Baumbart. Er ist sozusagen der neue Verwalter von Isengart.“, sagte Merry. Die anderen ritten durch das Wasser über das Gelände, während ich flog um nicht ins Wasser zu fallen. Ich konnte zwar schwimmen, allerdings mochte das kein Drachenelb. Wir waren Geschöpfe des Feuers, nicht des Wassers. Auch die Ents, die durchs Wasser stapften, musterten mich missbilligend. Da kam ein Ent auf uns zu und sagte zu Gandalf: „Oh, junger Meister Gandalf. Ich bin froh über Euer Kommen. Holz und Wasser, Stock und Stein kann ich beherrschen. Doch hier gilt es mit einem Zauberer fertig zu werden; eingesperrt in seinem Turm.“ „Zeig dich gefälligst!“, murmelte Aragorn. „Sei vorsichtig. Sogar in der Niederlage ist Saruman gefährlich.“, warnte Gandalf ihn. „Holen wir uns seinen Kopf, dann haben wir endlich Ruhe!“, grummelte Gimli und insgeheim gab ich ihm recht. „Nein. Wir brauchen ihn lebendig. Wir müssen ihn zum Reden bringen.“, sagte Gandalf bestimmt. Wir gingen weiter zum Turm und da trat Saruman hinaus. Obwohl er mehrere hundert Meter über uns stand, konnten wir ihn klar und deutlich verstehen, als er zu uns sprach: „Ihr habt viele Kriege geführt und viele Männer getötet, Théoden König und habt hinterher Frieden geschlossen. Könnten wir nicht gemeinsam beratschlagen, wie wir das einst taten, mein Freund? Können wir nicht Frieden haben, Ihr und ich?“ Seine Worte widerten mich an und Théoden schien meiner Meinung zu sein: „Das werden wir. Wir werden Frieden haben, wenn man Euch gerichtet hat für die Feuerbrünste in der Westfold und für die Kinder, die dort ihr Leben ließen! Wir werden Frieden haben, wenn das Leben der Soldaten, die vor den Toren der Hornburg zerhackt wurden, nachdem sie schon tot waren, gerächt ist! Wenn Ihr an einem Galgen baumelt, zum Vergnügen Eurer eigenen Krähen, dann haben wir Frieden!“ „Galgen und Krähen! Du Greis!“, schimpfte Saruman erbost, „Was willst du, Gandalf Graurock? Lass mich raten. Den Schlüssel von Orthanc? Oder womöglich die Schlüssel von Barad-dûr selbst? Zusammen mit den Kronen der sieben Könige und den Stäben der fünf Zauberer?“ „Dein hinterhältiger Verrat kostete schon Vielen das Leben.“, sagte Gandalf, „Tausenden mehr droht jetzt Unheil. Doch du könntest sie retten, Saruman. Du warst tief im innersten Rat des Feindes.“ Saruman lächelte und sagte: „Dann seid ihr gekommen, weil ihr Auskünfte wollt? Ich habe welche für euch.“ Und da holte er eines der Palantíri hervor. Diese Steine waren mächtige und alte Dinge. Sie erlaubten ihren Besitzern miteinander zu kommunizieren, wodurch das Schicksal Mittelerdes beträchtlich beeinflusst werden konnte. Ein Palantír war also in den Besitz Sarumans gekommen. Über den Verbleib der Palantíri war nicht mehr viel bekannt, aber eines hatten wir nun wohl gefunden. „Etwas wuchert im Herzen von Mittelerde. Ein Geschwür und ihr vermögt es nicht zu sehen. Aber das große Auge hat es gesehen. Selbst jetzt baut er seinen Vorteil aus. Sein Angriff wird bald efolgen. Ihr werdet alle den Tod erleiden. Aber das weißt du, nicht wahr, Gandalf? Glaubt ihr wirklich, dass dieser Waldläufer jemals auf dem Throne Gondors sitzen wird? Dieser Heimatlose, aus dem Schatten Gekrochene wird niemals zum König gekröhnt. Gandalf zögert nicht, jene zu opfern, die ihm am nächsten stehen, jene die er vorgibt, zu lieben. Sag mir, welche Worte des Trostes hast du dem Halbling gespendet, bevor du ihn in sein Verderben schicktest? Der Weg, den du ihn nehmen ließest, endet einzig und allein im Tod.“ „Ich hab jetzt genug davon! Mach Schluss mit ihm, ein Pfeil direkt ins Maul!“, fluchte Gimli und Legolas hob die Hand zu seinem Köcher um genau das zu tun. „Nein!“, befahl Gandalf, „Komm herunter, Saruman! Dann wird dein Leben verschont!“ „Spar dir dein Gnade und dein Mitleid. Ich habe keine Verwendung dafür!“, sagte Saruman und feuerte durch seinen Stab einen Feuerball auf Gandalf ab. Diese umschloss Gandalf und die anderen wichen erschrocken zurück, außer mir, denn Feuer konnte mir ja nichts anhaben. Da lichteten sich die Flammen und Gandalf stand unversehrt da. Sarumans Miene war zum Totlachen. „Saruman! Dein Stab ist zerbrochen!“, sagte Gandalf, woraufhin dieser zerbrach. Doch da änderte Saruman seine Taktik. Er sah mich an und sagte: „Königin Analie, welch eine Ehre! Doch was tut Ihr dort, bei diesen Hunden, die Euch Lügen erzählen und einlullen, nur um an Eure Macht zu kommen? Euer Platz ist an unserer Seite, genau wie der Eurer Vorfahren! Doch das wisst Ihr, nicht wahr? Ihr wisst, dass die Drachenelben nicht immer auf der Seite der Elben und Menschen standen, auch wenn es längst in Vergessenheit geraten ist. Euer Vorfahr selbst, hat Sauron geholfen den Ring der Macht zu erschaffen. Und Euer Leben ist an ihn gebunden. Warum also wollt ihr diesen Wölfen in ihren Höhlen helfen, ihn zu zerstören, wenn ihr dann Euer Leben lasst?“ Seine Worte blieben nicht ohne Wirkung. Hinter mir hörte ich die anderen nach Luft schnappen und Legolas entsetzt, „Was!“, keuchen. Ich starrte Saruman einfach nur an. Doch dann stieg eine unglaubliche Hitze in mir auch. Wut und Zorn vereinigten sich zu einem Gefühl, dass die Welt noch nicht gesehen hatte. Ich spürte das Verlangen, Saruman zu foltern und zu verstümmeln, dafür, dass er meinen Schrecken laut ausgesprochen hatte. Dass er die Worte mit seinen Lippen besudelt hatte. Und plötzlich begann der Orthanc zu brennen. Wie genau es passierte, wusste niemand von uns, bis man Saruman erstickt schreien hörte und er auch schon in Flammen aufging. Der Orthanc brannte lichterloh und nichts konnte dieses allmächtige Feuer stoppen, dass in meinem Zorn entstanden war. Ich wandte mich von dem brennenden Turm ab und spürte wie mir stumme Tränen das Gesicht hinunterliefen. „Ist das wahr?“, fragte Aragorn, der als erster seine Sprache wiederfand. „Ja“, antwortete ich. Es war fast unmenschlich wie viel Leid, Verzweiflung und Angst in diesem einen kleinen Wort lagen. Legolas sah mich einfach nur unverwandt an. In seinem Blick stand der pure Wahnsinn. ‚Es lieber gleich beenden!‘, schoss es mir durch den Kopf. „Vergib mir“, hauchte ich Legolas zu, dann wandte ich mich ab und flog davon.

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    Hallöchen!
    Bitte vergebt mir, dass ich mich so lang nicht mehr gemeldet habe, aber der Schulstress bringt mich bald um! Ich hätte da noch ein paar Fragen an euch...
    1. Was haltet ihr von den Drachenelben? Sind sie eher menschlich oder elbisch?
    2. Wollt ihr das die Kinder von Anadá und Analie (insbesondere das von Analie) überleben?
    Schreibt mir eure Antworten doch bitte in die Kommis! Also bis dann!:-)
    LG Lydia

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1487188890
The Dragon Girl #14
The Dragon Girl #14
Sie kehrt zurück zu ihren Gefährten und kämpft in der Schlacht von Helms Klamm. Sie trifft Legolas endlich wieder und dann gehen sie nach Isengard, um Saruman zu befragen. Doch er spricht das aus, was sie nun schon seit langer Zeit weiß. Und niemand ...
http://www.testedich.de/quiz46/quiz/1487188890/The-Dragon-Girl-14
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2017-02-15
402C
Herr der Ringe

Kommentare (41)

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Moosfeuer (55385)
vor 28 Tagen
Ich weiß, dass es die nächsten Teile schon gibt , hier aber trotzdem meine Antwort auf deine Fragen:
1. Ich mag die drachenelben, sie sind sehr kämpferisch und haben Ehrgefühl. Sie sind meiner Sicht her eher elbisch.
2. Ich fänd es schön wenn sie überleben.

Ich finde du hast einen schönen Schreibstil. Schreib bitte noch mehr. Vielleicht auch mal etwas mit Harry Potter? Oder etwas anderes, wieder mit Drachen?
VLG Moosfeuer
Namenlose ( von: Namenlose)
vor 131 Tagen
Coole Story, gefällt mir sehr gut.
Feuer (09302)
vor 133 Tagen
Oh mein gott war das süß von dir. Ich fühle mich geerhrt. Ich selbst habe auch eins geschrieben komme aber ihrgentwie nicht weiter. allerdings nicht unter dem namen Feuer. Ich fand deine FF richtig toll und jetzt richtig traurig das es aufhört. (schreibe in letzter zeit den zweiten teil meines eigenen buches bin autori weis also wovon ich spreche wenn ich es gut nenne!) Deine story war wirklich toll und warte sehensüchtig auf vieleicht eine anderes FF

Feuer
Itia (66476)
vor 157 Tagen
Hab jetzt alle vorhandenen Teile durch & es war soooo cool! Du hast echt ein großes Talent fürs schreiben^~^ Sonst keine Worte dafür!!...oh ja doch! WEITER SO!!!!
Feuer (73593)
vor 160 Tagen
Bitte bitte! wann kommt das nächste raus? ich warte jetzt schon ganz sehensüchtig darauf! Ich kann da nicht mehr aufhören zu lesen.
Lydia ( von: Lydia)
vor 199 Tagen
Vielleicht hab ich jetzt doch ein kleines bisschen Zeit... Ich versuche mein bestes zu geben!
Feuer (83005)
vor 202 Tagen
NEEEEIIIIIIIIIINNNN ich überlebe das nicht ... kannst du dein PC nicht Mitnehmen? ich werde deine Geschihten so vermissen
Lydia ( von: Lydia)
vor 221 Tagen
Wichtige Information! Die Geschichte ist NICHT fertiggestellt! Ich weiß echt nicht warum das da steht!
Lydia ( von: Lydia)
vor 238 Tagen
Hi liebe Leser, es tut mir leid, aber ich weiß noch nicht wann ich weiterschreiben kann, da es mir im Moment gesundheitlich nicht so gut geht. Bitte entschuldigt das.
LG Lydia
Lydia ( von: Lydia)
vor 245 Tagen
Vielen, vielen Dank für eure Kommentare ellysmiley und leah! Ich habe mich sehr gefreut! Und keine Sorge ellysmiley, das mit💗ie ist schon lange geplant *grins*
ellysmiley (36969)
vor 247 Tagen
Ich will das die Kinder überleben! Und gäbe es eine Möglichkeit das auch💗ie überlebt?
leah (43796)
vor 248 Tagen
Die Drachenelben sind eher elbisch würde ich sagen. Und es wäre schön wenn beide Kinder am leben ( auf jeden fall das von💗ie bitte. Bitte schreib die Geschichte weiter ich finde sie richtig toll!! Super Story!!
Lydia ( von: Lydia)
vor 255 Tagen
Vielen Dank für deine Antwort, legolas 03! Und keine Sorge, ich bin schon wieder eifrig am Schreiben!
legolas 03 (56507)
vor 256 Tagen
Ich finde Drachenelben sind eher elbisch,aber haben auch etwas menschliches an sich.Ich hoffe das Anadá und💗ie's Kinder überleben um auf die gestellten Fragen zurückzukommen.Hoffe es kommt bald wieder ein Teil!
Lydia ( von: Lydia)
vor 261 Tagen
Vielen Dank Cassie, für deinen Kommentar und deine Antwort! Ich brauche sie nämlich bald um weiter planen zu können. Und keien Sorge, der 15. Teil ist fast fertig!
legolas 03 (19800)
vor 264 Tagen
Einfach wundervoll geschrieben und ausgedacht.Mach weiter so!😄
Cassie ( von: Cassie)
vor 266 Tagen
Hey :)
Also zu deiner zweiten Frage ob das Kind oder die Kinder überleben sollen sage ich ja. sonst wäre es eine doppelter verlust zuerst seinen Mann zu verlieren und dann noch das Kind von ihm. Und was deine erste Frage betrifft kann ich dir nur sagen so wie du es beschrieben hast sind da sehr viele emotionen vorhanden ich habe die elben eher steif außer denen gegenüber die sie mögen (kommt mir so vor). Ich hoffe ich konnte helfen?. :)
Oh und bittte schreib weiter ich finde sie wirklich gut :)
Lydia ( von: Lydia)
vor 293 Tagen
Der dreizehnte Teil wurde in die falsche Kategorie aufgenommen... Warum kommt mir das bloß so bekannt vor?
Lydia ( von: Lydia)
vor 327 Tagen
So, jetzt ist alles wieder gerichtet! DANKE!
Lydia ( von: Lydia)
vor 330 Tagen
OK, man kann ihn jetzt wenigstens bei der Liste mit all den anderen Teilen finden