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Walk with the stars - eine Warrior Cats FF

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9 Kapitel - 7.868 Wörter - Erstellt von: Copperflight - Aktualisiert am: 2017-05-31 - Entwickelt am: - 579 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Eine dunkle Prophezeiung, die die Clans auslöschen könnte. Das friedliche Waldleben hat ein Ende und nur eine Katze kann das Unheil, das droht abwenden...

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    Hey, schön, dass du hier bist. Diese FF ist von Blaustern#Blauis Schreibwettbewerb inspiriert. ich hoffe, sie gefällt dir. Wenn es Kritik gibt, bitte in die Kommentare schreiben. Ich habe noch fast gar nichts geschrieben, aber wenn etwas schlecht gemacht ist, kann ich dass dann verbessern. Jetzt noch viel Spaß beim Lesen! ; )

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    Die Hierarchie der Katzen

    Blattclan

    Anführer: Ahornstern, rotbraune, kräftige Kätzin mit hellem Schweif und hellgrünen Augen

    Zweiter Anführer: Nebelkralle, hellgraue Kätzin mit schimmerndem Pelz und hübschen, tiefblauen Augen

    Heilerin: Holunderschweif, weiße, zierliche Kätzin mit hellgrauen Flecken und grünen Augen, Mentorin von Haselpfote

    Heilerschüler: Haselpfote, hellbrauner Kater mit dunkelbraunen Pfoten und Ohren und bernsteinfarbenen Augen

    Krieger(Kater und Kätzinnen ohne Junge):
    Knospenkralle, hellbraun-weiß getigerter Kater mit hellgrünen Augen
    Efeuschweif, schildpattfarbene Kätzin mit dunkelgrünen Augen, Mentorin von Minzpfote
    Eichenfleck, dunkelbrauner Kater mit hellbraunen Flecken und bernsteinfarbenen Augen
    Rotstreif, weiße Kätzin mit rötlichen Streifen
    Steinschweif, grauer Kater mit gelben Augen
    Moorschimmer, dunkelbrauner Kater mit schwarzen Streifen und bernsteinfarbenen Augen
    Staubkralle, grauer Kater mit langen Krallen und bernsteinfarbenen Augen
    Nachteiche, schwarzer Kater mit blauen Augen
    Sumpfherz, dunkelbraun-getigerte Kätzin mit freundlichen, bernsteinfarbenen Augen
    Farnschweif, cremefarbener Kater mit hellbraunen Streifen und grünen Augen
    Birkenpelz, weißer Kater mit cremefarbenen Flecken
    Wiesenpelz, grauer Kater mit schwarzen und weißen Flecken

    Schüler:
    Streifenpfote, hellbraun-getigerter Kater mit grünen Augen
    Schlammpfote, brauner Kater mit schwarzen Pfoten und grünen Augen
    Minzpfote, weiße Kätzin mit hellbraunen Flecken und hellgrünen Augen

    Königinnen( Kätzinnen die Junge haben oder erwarten):
    Dachschweif, schwarz-weiß gefleckte Kätzin mit hellblauen Augen
    Nachtfluss, hübsche, schwarz-schimmernde Kätzin
    Blütensturm, schildpattfarbene Kätzin mit hellblauen Augen, Mutter von
    Brisenjunges, Nussjunges und Kiefernjunges

    Junge:
    Brisenjunges, grauer Kater mit dunkelgrauen Pfoten und blauen Augen
    Nussjunges, hellbraune Kätzin mit dunkelbraunen Flecken und bernsteinfarbenen Augen
    Kiefernjunges, braun-gestreifter Kater mit schwarzen Ohren

    Älteste:
    Kieseltatze, alter grauer Kater mit bernsteinfarbenen Augen und dunkelgrauen Pfoten
    Blumenschein, weiß-braune Kätzin mit grünen Augen
    Rindenherz, dunkelbrauner Kater mit weißer Brust und weißer Schwanzspitze


    Meeresclan

    Anführer: Muschelstern, grau-weiß gefleckter Kater mit bernsteinfarbenen Augen

    Zweiter Anführer: Wellenschweif, weißer Kater mit wellenförmigen, schwarzen Streifen

    Heiler: Schilfherz, weißer Kater mit grauen Pfoten und durchdringenden, grünen Augen, Mentor von Algenpfote

    Heilerschüler: Algenpfote, brauner Kater mit weißen Pfoten und weißer Schwanzspitze

    Krieger ( Kater und Kätzinnen ohne Junge):
    Korallenglanz, weiße Kätzin mit schimmerndem Fell und blauen Augen, Mentorin von Schimmerpfote
    Graufeder, hellgrau-getigerte Kätzin mit weißer Brust und weißer Schwanzspitze, meerblaue Augen
    Blattregen, hellbraune, zierliche Kätzin mit cremefarbenen Flecken und blaugrünen Augen
    Sturmklang, sturmgrauer Kater mit bernsteinfarbenen Augen
    Dunstsee, hellgraue Kätzin mit dunstblauen Augen
    Seebrise, weiße Kätzin mit grauen Tupfen und grünen Augen, Mentorin von Teichpfote
    Tannenfluss, dunkelbraun-getigerter Kater mit dunkelgrünen Augen, Mentor von Matschpfote
    Tautropfen, junge, hellgraue Kätzin mit schwarzen Tupfen
    Wolkenstreif, grau-weiß getigerter Kater mit schwarzen Pfoten
    Nassohr, grauer Kater mit einem schwarzen Ohr
    Sandpelz, sandfarbener Kater mit grauen Augen
    Küstenlied, sandfarbene Kätzin mit hellbraunen Streifen und hellblauen Augen

    Schüler:
    Schimmerpfote, weiße Kätzin mit schimmerndem Pelz und grünen Augen
    Teichpfote, dunkelgrauer Kater mit hellgrauen Flecken
    Matschpfote, brauner Kater mit dunkelbraunen Flecken und bernsteinfarbenen Augen

    Königinnen(Kätzinnen die Junge erwarten oder aufziehen):
    Flusswirbel, graue Kätzin mit einem dunkelgrauen Muster, Mutter von Fischjunges, Barschjunges, und Windjunges
    Schmutzblüte, braun-gefleckte Kätzin mit bernsteinfarbenen Augen

    Älteste:
    Kieselkralle, dunkelgrauer, meist schlecht gelaunter Kater
    Felsentatze, graue Kätzin mit sturmgrauen Pfoten






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    1. Kapitel

    Die vom Frost überzogenen Steine rollten einen kleinen Hang hinab und machten klackernde Geräusche in der eiskalten Nacht. Im Schatten der Büsche am Rand der großen Klippe schlich eine Katze lautlos über die Felsen. Ihr Atem bildete kleine, weiße Wolken, doch die Katze kümmerte sich nicht um die Kälte. Sie hatte im Moment andere Sorgen. Etwas raschelte im Gebüsch und der Speichel lief der silbergrauen Kätzin im Mund zusammen. Nichts wollte sie jetzt lieber tun als anzuhalten und ihre Zähne in eine frische, warme Maus zu schlagen. Sie schüttelte sich. Das zu tun, würde einem Selbstmord gleichkommen. Geräuschlos glitt sie den großen Felsen hinunter, bis sie in einem kleinen Spalt im Gestein verschwand. Diese kleine Höhle war ihr Zufluchtsort, der Ort der verboten war und den sie doch fast jede Nacht aufsuchte. Unter dem Felsen war es etwas wärmer und totes Laub vom letzten Blattfall raschelte unter ihren Pfoten, als sie einen kleinen Pfad entlanglief. Sie zuckte kaum zusammen, als ihr Fell die nassen, kalten Wände der Höhle strichen. Bernsteinfarbene Augen tauchten plötzlich in der Dunkelheit auf und vor ihr ertönte das Geräusch von weiteren vier Pfoten. „Birkenlicht?“ Diese vertraute Stimme war jetzt das einzige, was wichtig war. Schnurrend ging sie der anderen Katze entgegen. „Du bist also doch gekommen.“ Ein kräftiger, sturmgrauer Kater trat in das Licht, das ein kleiner Spalt in der Höhlendecke durchließ. „Nachdem, was zu Sonnenhoch passiert ist, hatte ich dich nicht erwartet.“ Die silberne Tigerkätzin setzte sich neben ihn und legte den Schwanz sorgsam um die Pfoten. „Es war schwierig herzukommen“, gestand sie. „Ahornstern hat doppelte Wachen um das Lager aufgestellt.“ Sie schmiegte sich an ihn. Der Kater leckte ihr vorsichtig über die Ohren. „Heute Nacht kannst du es vergessen. Ich habe die Höhle weiter erkundet. Ich muss dir etwas zeigen, glaub mir, das wird dir gefallen.“ Sie spitzte die Ohren. Sturmklang hatte diese Höhle entdeckt und sie suchten jede Nacht nach weiteren geheimen Gängen. In der Zeit mit ihm vergaß sie, dass sie eine Kriegerin des Blattclans war und Sturmklang niemals lieben durfte. Sie sah sich prüfend um und entdeckte nichts, was darauf hingedeutet hätte, dass er eine neue Höhle freigegraben hatte. Schnurrend zeigte er mit dem Schwanz auf einen Geheimgang, den sie schon lange von Steinen befreit hatten. „ Er geht hier noch weiter. Ich habe es geschafft, mich durchzuquetschen. Dahinter ist eine Höhle, in der ein See ist.“ Erstaunt sah sie ihn an. Bisher hatten sie es nicht geschafft, dort weitere Steine zu lockern. „Komm, ich zeige es dir.“ Schon schlüpfte er in den modrigen Tunnel. Schnell kroch sie hinter ihm her - obwohl sie so oft herkam, würde sie alleine die Orientierung in den Tunneln verlieren. Sofort strömten viele, vertraute Gerüche auf sie ein. Salwasser, Algen, Feuchtes Moos, dass an der Decke der Tunnel wuchs. Hier unten konnte man vergessen, dass Blattleere war. Hier unten war es still, keine Beute raschelte und keine, zu Eis gefrorenen Pfützen standen am Boden. Sie drehte die Ohren nach vorne, als sie merkwürdige Geräusche vernahm. Es klang so, als ob eine Katze immer wieder mit den Krallen über einen Stein zog. Krrrrrrrr. Krrrrrrrrr. Krrrrrrrrrr. Unheimlich. Sturmklang schien das alles gar nicht zu beindrucken. Er wanderte den feuchten Gang entlang, bis er in der Dunkelheit verschwand. Sie merkte, dass sie in diesem Teil der Höhlen noch nie gewesen war. Es war so dunkel, dass sie nicht einmal die Steine, die eine Mauselänge vor ihr lagen, gesehen hätte. Ihre einzige Orientierung war jetzt das gleichmäßige Tappen von Sturmklangs Pfoten und seinen schwachen Duft, der sich fast in der kalten Luft verlor.Bilde ich mir dass nur ein? Oder wird es immer heller? Sie hatte Recht. Die beiden Katzen waren um eine Biegung gegangen und standen nun vor einem kleinen Teich, dessen Oberfläche sich leicht kräuselte. Staunend blickte sie hinab in das kritallklare Wasser. Sie glaubte fast, Sterne auf dem ruhigen Wasser tanzen zu sehen. Sturmklang stellte sich neben sie. „Es ist ein wunderschöner Ort. Nur für uns. Aber man muss vorsichtig sein. Am Tag steigt das Wasser und überflutet diese Höhle. Ich vermute, dass dieser Fluss mit dem offenen Meer verbunden ist. Wenn man sich am Tag in diese Höhle gehen würde, würde man auf das offene Meer hinausgerissen.“ Birkenlicht fiel es schwer sich vorzustellen, wie dieser ruhige Ort von tosendem Wasser umgeben war. Bei dieser Vorstellung merkte sie plötzlich, wie müde sie war. Sie hatte mit ihren Clan-Gefährten den ganzen Tag gejagt und selbst dannach war der Frischbeutehaufen erbärmlich klein geblieben. Seufzend lehnte sie sich an Sturmklang und genoss seine Wärme. Alles war gut und auch diese Blattleere würde nicht ewig anhalten.

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    2. Kapitel

    Der Warnschrei, den die schwarze Amsel ausstieß, ließ Birkenlicht zusammenzucken. „Mäusedung!“ Wütend stapfte sie tiefer in den Schnee. In der letzten Nacht hatte sie sich wieder aus dem Lager geschlichen und nun zeigte sich ihre Müdigkeit beim Jagen. Beute war kaum noch zu finden und sie müsste wahrscheinlich den ganzen Tag weiterjagen, bis sie die Amsel wieder wettgemacht hätte. Sie traf Sturmklang nur noch selten, denn die Blattleere forderte ihre gesamte Aufmerksamkeit für den Clan. Außerdem wurde sie immer öfter in der Nacht von Albträumen geplagt. Es war immer derselbe Traum. Sie stand alleine im dichtesten Schneesturm, wusste nicht wo oben und wo unten war. Seufzend kämpfte sie sich aus der Schneewehe hinaus, in die sie zur Deckung geklettert war. „ Nichts gefangen?“ Ihr Clan-Gefährte Eichenfleck trat hinter einem Busch hervor. Im Maul trug er eine Spitzmaus und in seinem Pelz klebten Drosselfedern. Sein brauner Pelz sticht im Schnee heraus wie ein Bussard vor weißen Wolken. Aber trotzdem fängt er mehr als ich. Was ist los mit mir? „Nein, ich hatte heute kein Glück. Aber ich glaube nicht, dass ich hier noch etwas finde.“ „Macht nichts. In der Blattleere ist es für uns alle schwer zu jagen. Komm, gehen wir ins Lager zurück, bevor uns hier die Pfoten festfrieren.“ Eichenfleck grub seine Drossel aus und sie tappten durch den weißen Wald zurück ins Lager. Birkenlicht war froh über die Bäume über ihr, obwohl die blattlosen Äste kaum Schutz vor dem eisigen Wind boten. Wie kann der Meeresclan nur ohne Bäume und weiches Laub unter den Pfoten auf den kalten Felsen jagen? Sie trabte durch den Dornenwall, den das Lager vor feindlichen Angriffen schützte und setzte sich auf die Lichtung, um ihr Fell von den vielen Schneeklumpen zu befreien, die sich darin festgehakt hatten. Dabei beobachtete sie, wie Knospenkralle und Efeuschweif den Kriegerbau verdichteten, damit der beißende Wind nicht hineindringen konnte. Davor balgten sich auf der Lichtung Minzpfote und Streifenpfote.
    „Ha! Dachtest du, mit dem Trick kannst du mich hereinlegen?“ Die hellbraune Schülerin stieß ihren Bruder in die Seite und duckte sich dann unter seinem Bauch weg. Schnell stand sie hinter ihm. „Du solltest lieber aufpassen!“ Noch bevor ihr Bruder reagieren konnte, war sie auf seinen Rücken gesprungen. Streifenpfote schlug mit seinen Pfoten um sich und versuchte, sich zu befreien. Schnurrend beobachtete Birkenlicht die Schüler. Dieser Trainingskampf errinerte sie an ihre Schülerzeit, als sie durch den Wald gerannt war und mit ihren Wurfgefährten Kampftechniken geübt hatte. Eine schmerzhafte Errinerung tauchte auf. Taubenfeder! Wo bist du nur? Gerade jetzt brauche ich dich so sehr! Errinerungen durchfluteten sie, die sich wie eine lange Kralle in ihr Herz bohrten. Ihre Schwester war von einem Dachs getötet worden und Birkenlicht trauerte noch immer um sie. Stumm blickte sie in den wolkenverhangenen Himmel. Bist du nun beim Sternenclan? Die Wolken waren dicht und wieder fielen winzige Flocken daraus. Bis zum Ende der Blattleere würde es noch eine Weile dauern. Ein Stoß in die Seite verscheuchte Taubenfeder aus ihren Gedanken. Verwirrt blickte sie nach unten und sah Nussjunges, die mit ihren winzigen Pfoten auf ihren Schwanz einschlug. „Unser Lager wird von einem bösen Fuchs angegriffen! Wir müssen es verteidigen!“ Plötzlich schossen zwei weitere Fellknäule auf sie zu. Überrumpelt von den Jungen stolperte Birkenlicht als Nussjunges auf ihren Rücken sprang und Brisenjunges gleichzeitig auf ihren Schwanz einschlug. Sie wollte Nussjunges gerade von ihrem Rücken stoßen, als Kiefernjunges auf sie zurannte. „Oh nein!“ Birkenlicht ließ sich unter den Jungen fallen. „ Ihr seid ja viel stärker als ich!“ Sie gab Nussjunges einen Stoß, sodass diese von ihrem Rücken rutschte. Schnurrend richtete sich Birkenlicht wieder auf. „Wenn ihr einmal Schüler seid, sollten sich alle Füchse dort draußen in Acht nehmen.“ Junge! Wie unbekümmert ihr Leben sein muss...Nussjunges sprang begeistert auf die Pfoten. „Genau! Wir werden die besten Kriger des Blattclans!“ Brisenjunges und Kiefernjunges setzten sich neben ihre Schwester. „ Bringst du uns bei, wie man gegen echte Füchse kämpft?“ Brisenjunges schaute sie mit großen Augen an. Birkenlicht strich ihm mit der Schwanzspitze über den Kopf. „Ihr seid noch zu jung. Aber bald werdet ihr Schüler.“ Noch bevor die drei darauf etwas erwiedern konnten, schob sich Blütensturm aus der Kinderstube. Sie sah sich um und kam dann auf Birkenlicht und die Jungen zu. „Ihr sollt euch doch nicht alleine im Lager herumtreiben“, schimpfte sie. „Und vor allem sollt ihr die Krieger nicht stören. Birkenlicht hat bessere Dinge zu tun, als mit euch zu spielen.“ Mit hängenden Schwänzen folgten die Jungen ihrer Mutter die ihnen eine grobe Zungenwäsche verpasste. Sie waren kaum bis zur Kinderstube gekommen, als Ahornstern aus ihrem Bau trat. Das rotbrauen Fell der Kätzin war stumpf und darunter sah man ihre Rippen. Birkenlicht vermutete, dass Ahorstern freiwillig auf ihren Anteil der Beute verzichtete. Dennoch war ihr Blick kräftig und ihre Augen funkelten, als sie auf den Clan hinab blickte. Nebelkralle schlüpfte hinter ihr aus dem Bau. Es schien so, als hätte die Anführerin des Blattclans Rat bei ihrer Stellvertreterin gesucht. Jetzt setzte sie sich auf den Felsvorsprung vor ihrem Bau. „Alle Katzen, die alt genug sind, um sich ihre eigene Beute zu fangen, sollen sich hier unter dem Moosfelsen einfinden!“ Ihre Stimme hallte laut über das ganze Lager und von allen Seiten unterbrachen die Clankatzen ihre Arbeit und setzten sich in kleinen Gruppen unter den vom Moos bewachsenen Felsen. Birkenlicht setzte sich neben Efeuschweif und Knospenkralle und wartete, was ihre Anführerin zu sagen hatte. Nach dem das aufgeregte Getuschel der Katzen unter ihr verstummt war, herhob sich ihre kräftige Stimme wieder. „Wiesenpelz.“ Sie nickte dem schwarz-weißen Krieger zu. „Du hast dem Clan viele Blattwechsel lang gedient und warst ein treuer Krieger. Nun ist es Zeit für dich, in den Ältestenbau zu ziehen.“ Wiesenpelz erhob sich und neigte den Kopf vor seiner Anführerin. Die Haare um seine Schnauze waren grau und er brachte auch immer weniger Beute mit. Erst jetzt fiel Birkenlicht auf, dass er ein sehr alter Kater war. „Nach all der Zeit, wird es gut für mich sein, mich zu Kieseltatze und Blumenschein zu gesellen.“ „Wiesenpelz! Wiesenpelz!“ Der Clan zeigte Annerkennung, dem alten Krieger gegenüber, als dieser sich neben Blumenschein und Kieseltatzte niederließ. Ahornstern nickte ihm zu und fuhr dann fort. „Außerdem haben wir einen neuen Krieger zu ernennen. Schlammpfote, trete vor.“ In den Augen des ältesten Schülers lag stolz, aber auch schmerzliche Errinerung. Sein Bruder Zweigjunges war an grünem Husten gestorben. Staubkralle löste sich aus der Gruppe von Krigern, die in der Nähe saßen und begleitete mit vor stolz geschwellter Brust, seinen Schüler zu seiner Kriegerzeremonie. „ Ich, Ahornstern, Anführerin des Blattclans, bitte meine Krigerahnen auf diesen Schüler hinabzublicken. Er hat hart gearbeitet, um eure edlen Gesetzte zu erlernen. Schlammpfote, von nun an wirst du Schlammohr heißen. Wir ehren deine Stärke und deine Geschicklichkeit und heißen dich als vollwertigen Krieger im Blattclan willkommen.“ Sie legte ihre Nase an seine und richtete sich dann wieder auf. Birkenlicht stimmte in die Begeisterten Rufe ihrer Clangefährten ein. „Schlammohr! Schlammohr!“ Der braune Kater stand stolz vor der Katzenmenge. Birkenlicht sah, wie Minzpfote und Streifenpfote neidisch auf den jungen Krieger blickten. Es würde noch ein paar Monde dauern, bis auch sie ihre Kriegerzeremonie abschließen konnten. Langsam löste sich die Kriegerversammlung auf. Birkenlicht blieb noch eine Weile sitzen und sah, wie der erste Stern aufging. Taubenfeder, bist du das? Wenn ja, hilf mir, meine Träume zu verstehen!

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    3. Kapitel

    Alles war weiß. Alles war kalt. Birkenlicht stand mitten im Wald, mitten im Schneesturm. Sie konnte nichts sehen. Sie konnte nichts hören, nichts riechen. Sie konnte nur die eisige Kälte fühlen, die durch ihren Pelz drang. Der Schnee wurde immer dichter und sie wurde immer mehr von ihm begraben. Verzweifelt versuchte sie, zu entkommen, doch sie kam keinen Schritt weiter. Jetzt schnürte der Schnee ihr die Kehle zu und sie bekam keine Luft mehr. Sternenclan! Hilf mir! Ich ersticke! Umfangen vom Schnee hörte sie eine leise Stimme an ihrem Ohr. Mäusehirn! Grab dich hinaus...Gib niemals auf... „Taubenfeder?“ Der Schnee verschwand. Sie saß an dem kleinen See, in der unterirdischen Höhle. Wie bin ich hierhergekommen? Katzen saßen neben ihr, viele Katzen. In ihren Pelzen funkelten Sterne. Sie saßen überall, auch auf dem Wasser. Jede normale Katze wäre untergegangen, doch diese schienen zu schweben. Sie sah ihre Kriegerahnen erstaunt an. „Wollt ihr mir eine Prophezeiung geben? Aber ich bin keine Heiler-Katze!“ Eine vertraute Gestalt löste sich weg von den Sternenkriegern und kam auf sie zu. Taubenfeder. „Du bist etwas besonderes. Dieses Zeichen ist nur für dich. Nur du kannst die Clans retten.“ In den Augen ihrer Schwester lag Liebe, aber auch Trauer. Sie leckte Birkenlicht kurz über die Ohren. „Beschütze unsere Clans. Ich werde immer bei dir sein.“ Jetzt schienen alle Katzen mit einer Stimme zu sprechen. Der Schnee tauchte wieder auf. Erschreckt sah sie, wie rotes Blut auf ihn tropfte. Die Stimme des Sternenclans sprach zu ihr: „Wenn die Kälte kommt, werden die Clans untergehen. Nur die Hoffnung kann dieses Schicksal besiegen.“ Die Stimme verblasste, aber die Prophezeiung hallte noch in Birkenlichts Kopf nach. Wenn die Kälte kommt...Die Kälte war schon da. Damit musste etwas anderes gemeint sein. Schweigend kauerte sie an dem kleinen See, den Sturmklang ihr gezeigt hatte. Sternenclan, was wilst du von mir? Wie soll ich die Kälte besiegen? Niemand antwortete. Die Höhle war dunkel, kein einziger Lichtstrahl fiel hinein. Nur ein leises Wispern war von den vielen Katzen übrig geblieben. Dann werden die Clans untergehen.

    Birkenlicht fuhr ruckartig aus dem Schlaf. Ihr Nest war zerfetzt, sie hatte sich wahrscheinlich gewälzt. Geschockt kauerte sie auf dem Moospolster und dachte an die Prophezeiung. Was ist damit gemeint? Zitternd stand sie auf und trat auf die Lichtung, die im kalten Mondlicht schimmerte. Mitten darauf saß Schlammohr und hielt seine Kriegerwache. Als sie aus dem Bau schlüpfte, nickte er ihr nur zu. Der Tradition nach, durfte er während dieser Nachtwache nicht sprechen. Birkenlicht glitt an ihm vorbei aus dem Lager. Im Wald würde sie vielleicht einen klaren Kopf bekommen. Sie hatte mit Sturmklang vereinbart, sich nicht mehr mit ihm zu treffen. Dieser Schmerz bereitete ihr ein Stechen im Herzen, aber sie wusste, dass es so besser war. Niemals hätte sie mit Sturmklang zusammen sein dürfen. Der hartgefrorene Boden unter ihren Pfoten federte, als sie in die Nacht hineinrannte. Von der eiskalten Luft, die bei jedem Atemzug in ihre Lungen strömte, wurde ihr schwindelig, aber sie half ihr auch, die düstere Prophezeiung aus ihren Gedanken zu verdrängen. Sie fühlte sich, als ob ihre Pfoten über den kalten Boden fliegen würden, als könnte sie ewig so weiterrennen. Neben sich spürte sie auf einmal die Wärme eines Pelzes, der ihren streifte. Kurz hatte sie das Gefühl, ein graues Fell zu sehen. Sie stoppte abrupt, konnte aber nichts wittern und niemanden erkennen. Auf einmal begann der Wind durch die Blätter zu rascheln. Moment! Es war Blattleere! Es hingen keine Blätter an den Bäumen, selbst die letzen vertrockneten Überreste der Blattgrüne waren vom Schnee heruntergestoßen worden. Eine leise Stimme drang an ihr Ohr, gefolgt von einem vertrauten, süßlichen Duft. Ich bin immer bei dir, Birkenlicht...

    Am nächsten Morgen wurde sie von Nebelkralles lauter Stimme geweckt. Die Krieger um sie herum schüttelten sich die letzten Moosfetzen aus dem Pelz und kletterten aus ihrem Nest, um zu erfahren, für welche Patrouille sie eingeteilt waren. Birkenlicht entfuhr ein Gähnen – der wirre Traum und der Lauf durch den Wald hatte nicht gerade dazu beigetragen, dass sie Schlaf nachholte. Trotzdem war es zu kalt, um lange in dem Bau zu bleiben, der ohne die Wärme der anderen Krieger schnell auskühlen würde. So stand sie auch auf und tappte hinaus auf die verschneite Lichtung. „...Efeuschweif, Rotstreif, Moorschimmer und Minzpfote bilden die erste Jagdpatrouille. Zu Sonnenhoch können dann Steinschweif, Schlammohr und Streifenpfote rausgehen.“ Birkenlicht trat zur seite als die erste Patrouille das Lager verließ. Efeuschweifs Schülerin Minzpfote schien der Schnee nichts auszumachen. Begeistert hüpfte sie ihrer Mentorin voraus durch den tiefen Schnee. „Knospenkralle, du kannst ein paar Katzen mitnehmen um die Meeresclan-Grenze zu überpfüfen. Wir wollen sichergehen, dass ihre Krieger die Grenzmarkierungen einhalten. Auch sie leiden unter dem Hunger der Blattleere. Lasst euch aber nicht auf einen Kampf ein, wir dürfen es nicht rikieren, dadurch geschwächt zu werden.“ Nebelkralle Miauen klang entschlossen. Sie würde keine Schwäche zeigen, aber die letzte Grenzstreitigkeit war nicht friedlich verlaufen und Nebelkralle hatte Grund, besorgt zu sein. Knospenkralle neigte den Kopf und Nebelkralle setzte sich, nach dem sie sichergegangen war, alle Patrouillen eingeteilt zu haben, neben Ahornstern. „Eichenfleck, du kommst mit mir. Du auch, Birkenlicht.“ Er zögerte einen Moment, bis er Farnschweif wählte. Der junge Krieger war schon einmal zu schnell wütend geworden. Birkenlicht betete zum Sternenclan, dass er diesmal seine Zunge im Zaum halten und sie einen Kampf vermeiden konnten. Sie könnte es niemals ertragen, gegen Sturmklang kämpfen zu müssen. Schweigend folgte sie Knospenkralle, der die Ohren aufmerksam nach vorne gerichtet hatte. Er wählte einen Pfad durchs Unterholz, auf dem man zwar schnell zu der Meeresclan-Grenze kam, aber auch riskierte, den Pelz voller Schnee zu bekommen. Farnschweif trottete missmutig hinter den Älteren Kriegern hinterher. „Wir können diese stinkenden Fischfresser doch in Ruhe lassen. Die sind sowieso zu Feige, um unsere Beute zu stehlen. Dann könnten wir alle noch ein bisschen ausschlafen und...“ Knospenkralle legte die Ohren an und wies den jungen Krieger an, still zu sein. Sein Fell war gesträubt und er richtete seinen Blcik scharf nach vorne. Birkenlicht hatte es auch bemerkt. Am Fuß einer großen Eiche lag ein totes Kaninchen. Plötzlich ertönte ein tiefes Knurren hinter ihnen. Nur die Hoffnung kann diese Schicksal besiegen...Mit der Hoffnung bist du gemeint, Birkenlicht. Wie auch die grünen Knospen der Birken in der Blattfrische neue Hoffnung wecken.



















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    4. Kapitel

    Birkenlicht wirbelte herum. Das, was da vor ihr stand, ließ ihr das Fell zu Berge stehen. Es hatte sein Maul aufgerissen und entblöste nun eine Reihe, scharfer, von Speichel tropfende Zähne. Sein heißer, stinkender Atem stieß ihr ins Gesicht und seine mächtige Pranken waren angespannt, zum Sprung bereit. Die silberne Kätzin wich langsam zurück. Es wäre sicherlich am besten gewesen, sie wäre gerannt, so lange, bis sie das Monster abgeschüttelt hätten, doch es war, als wären ihre Pfoten aus Eis. Wieder kam ein tiefes Knurren aus dem Maul der Bestie. Es errinerte sie ein bisschen an einen Hund, aber einen von dieser Größe hatte sie noch nie gesehen. Außerdem hatte dieser schneeweißes Fell und tarnte sich somit sehr gur in dem schneebedeckten Wald. Langsam schlich er näher. Gleich würde er sie eingeholt haben und mit seinen mächtigen Zähnen zerfleischen. Taubenfeder! Bald bin ich bei dir, im Sternenclan! Sie wollte losjaulen, doch kein Ton kam aus ihrer Kehle. Verzweifelt sah sie sich um. Dann, plötzlich, wurde das riesige Ding von einem braunen Blitz zur Seite gestoßen. Ihre Clan-Gefährten wollten sie noch nicht so schnell in den Sternenclan schicken. Knospenkralle warf sich auf den Rücken des Hundes und bearbeitete es mit seinen Krallen. Jetzt reagierten auch Eichenfleck und Farnschweif, die bis jetzt wie erstarrte auf der Stelle geblieben waren. Farnschweif stürtzte vor und biss sich in dem Bein des Tieres fest. Eichenfleck kam von hinten. Birkenlicht ließ ein lautes Jaulen heraus. Sie rannt los und sprang dem Hund entgegen. Wütend schnappte er nach ihr, aber sie wirbelte herum und ließ ihre Krallen über seine Weiche Schnauze fahren. Sofort schoss heißes Blut heraus. Gerade rechtzeitig konnte sie von seinem Rücken springen, um nicht von dem mächtigen Kiefer zermahlen zu werden, die sie um eine Schnurrharesbreite verfehlten. Ihr Blick traf die großen, schwarzen Augen, indenen kalter Hass brannte. Plötzlich flammte Wut in ihr auf. Diese mächtige Gefühl riss sie mit und ließ jeden ihrer Schläge treffen, als sie immer weiter auf die Schnauze des Hundes einhieb. Sie würde die Jungen und die Königinnen vor seinen gewaltigen Kiefern schützen. Niemals durfte es ihr das wegnehmen, was sie am meisten liebte. Der Hund jaulte auf. Die kläffenden Viecher, die die Zweibeiner manchmal mit in den Wald brachten, liefen meistens jaulend zu ihrem Herr zurück, wenn sie die zähnebleckenden Katzen sahen. Dieser Hund war anders. Nicht nur, dass er um einiges größer war, als alle Hunde, die Birkenlicht je gesehen hatte. Er hatte auch etwas an sich, er hatte Kampferfahrung und...und diesen unbeschreibbaren, kalten Hass gegen die Katzen in seinen Augen. Zweibeinerhunde bellten ein bisschen und jagten Beute nur zum Spaß. Sie waren keine echte Bedrohung. Dieser Hund war nicht aus reinem Zufall hier. Er hatte einen Plan und wenn sich Birkenlicht nicht täuschte, wusste sie ganz genau wie dieser Plan lautete. Blitzartig wich sie zurück, sodass der Hund strauchelte und fast hingefallen wäre. Diesen Herzschlag, den er brachute, um sein Gleichgewicht wieder zu fassen, nutzte Eichenfleck. Der braune Kater stieß gegen die mächtigen Schultern seines Gegners. Das ist unser einziger Vorteil. Durch seine Größe ist er viel langsamer als wir. Der Hund fuhr herum. Eichenfleck riss ihm Fetzten von Fell von den Schultern und gab nicht nach. Jetzt klang das Kampfgejaul von dem Feind nur noch wie ein klägliches Winseln und als Farnschweif noch einmal kräftig in seinen Schwanz biss, floh der Hund in den Wald hinein, wo er bestimmt alle Beute, die noch in der nähe war, verscheuchte. Erst jetzt bemerkte Birkenlicht, wie zerrupft sie waren. Knospenkralle hatte tiefe, blutende Kratzer an der Seite und Farnschweif fehlte Büschelweise Fell. Erst jetzt bemerkte sie, dass Eichenfleck nicht mehr dort stand, wo er eben noch gewesen war. Ein leises Stöhnen ertönte hinter ihr. Sie drehte sich um und erstarrte. Der braune Kater lag am Fuß einer großen Wurzel. Sein Fell war aufgerissen und mit Blut bedeckt.

    Eichenfleck lehnte sich an sie und ein Zittern durchfuhr seinen Körper. Sein Fell war mit Blut bedeckt und fühlte sich ungewöhnlich heiß an. Komm, Eichenfleck! Du kannst doch noch nicht schlappmachen!
    Knospenkralle blieb stehen und wartete, bis Eichenfleck genug Kräfte für die nächste Strecke gesammelt hatte. Der braune Kater erzitterte erneut. Obwohl sie seine Wunde saubergeleckt hatten, floss immer weiteres Blut nach. „Du musste es nur ins Lager schaffen. Dann kümmert sich Holunderschweif um dich.“ Eichenfleck nickte und in seinen bernsteinfarbenen Augen blitzte neue Entschlossenheit auf. Er stand auf und Birkenlicht stützte ihn, damit er nicht wieder umkippte. Er setzte eine Pfote vor die andere, langsamer, als eine Schnecke es hätte tun können. Dann, zuckte er zusammen. Birkenlicht blieb sofort stehen und wollte ihn bewegen, weiter zu gehen, doch seine Kräfte waren aufgebraucht. Seine Beine gaben endgültig unter der Last nach und er fiel auf den harten Boden.

    Die scharfe Paste stach Birkenlicht in die Nase und ließ ihre Augen tränen. Haselpfote seufzte. „Halt still!“ Verärgert zerkaute er weitere Blätter zu einer Paste. Schon jetzt war ihr Fell überall mit den Heilkräutern beklebt und es würde sicher ewig dauern, die eklige Paste wieder herunterzulecken. Der Heilerschüler war schon immer etwas unruhig gewesen, aber jetzt gab es viele Katzen auf einmal zu behandeln. In der kleinen Höhle unter einem großen Felsblock war es heiß und unzählige Gerüche schlugen einem in die Nase. Knospenkralle und Farnschweif lagen neben dem kleinen Wasserlauf, der neben dem Felsen verlief und stillten ihren Durst. Haselpfote hatte sie bereits behandelt und ihre Wunden mit Beinwell bedeckt. Knospenkralle stieß einen langen Seufzer auf und rappelte sich dann hoch. „Dürfen wir jetzt gehen, Haselpfote?“ Seine Stimme klang ungeduldig. „Ich will hier nicht den ganzen Tag herumsitzen.“ . Haselpfote nickte nur und wies Birkenlicht an, sich auch einen Schluck Wasser zu nehmen. Knospenkralle warf Holunderschweif noch einen Blick zu und tappte dann mit Farnschweif aus dem Heilerbau. Erleichtert rappelte Birkenlicht sich auf und schleckte das eiskalte Wasser begierig auf. Der Wasserlauf im Heilerbau war nur noch eine kleine Pfütze und Holunderschweif musste ihn jeden Sonnenaufgang von dem Eis befreien, das sich in der Nacht gebildet hatte. Die eisigen tropfen bedeckten ihre Schnurrhaare und ließen sie erzittern. Plötzlich erklang ein Stöhnen aus einer Ecke, die mit Moos ausgepolstert war. Holunderschweif hockte neben einem braunen Fellbündel und sprach leise zu ihm. Birkenlicht fragte sich immer noch, wie sie es bis zum Lager geschafft hatten. Nachdem Eichenfleck Ohnmächtig geworden war, hatten sie ihn bis zum Lager getragen und er war seitdem nicht mehr aufgewacht. Birkenlicht trat vorsichtig näher. Eichenflecks Augen waren immer noch geschlossen und hätte sie ihn nicht atmen gehört, hätte sie ihn für tot gehalten. Bitte Sternenclan! Wir brauchen ihn noch! Lasst ihn noch nicht zu euch kommen! Seine Wunden waren schon alle mit Spinnweben bedeckt, aber er hatte trotzdem viel Blut verloren. Zu viel. Birkenlichts Vater war verblutet, als ein Dachs ihm den Rücken aufgerissen hatte. Schweigend legte sie sich neben Eichenflecks Moosnest und strich ihm mit der Schwanzspitze über den Kopf. Nicht einmal Holunderschweif protestierte und Birkenlicht sah, dass ihre Augen trübe waren und sie müde anblickten. Seit sie zurückgekehrt waren war sie nicht von Eichenflecks Seite gewichen. „Ich kann bei ihm bleiben.Dann kannst du dich ausruhen.“ Die weiß-graue Kätzin nickte dankbar und rollte sich in ihrem Nest daneben ein. Holunderschweif hatte ihr bestes gegeben, aber Birkenlicht merkte, dass sein Pelz viel zu heiß war und dass er den Geruch von Fieber verbreitete. Aufmerksam hielt sie Wache, bis auch ihr die Augen zufielen.

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    5. Kapitel

    Eine laute Stimme weckte sie aus ihrem Schlaf. Nachdem Knospenkralle gestern von dem Hund berichtet hatte, tuschelte der ganze Clan aufgeregt darüber. Birkenlicht spürte, dass sie in ihrem Nest im Kriegerbau lag. Dunkel erinnerte sie sich daran, wie sie mitten in der Nacht von Holunderschweif aufgeweckt worden und in ihr warmes Nest gekrochen war. Dort, wo der Hund sie erwischt hatte, brannte ihre Flanke immer noch, aber die Entzündung war deutlich zurückgegangen. Sie war schrecklich müde und hatte eigentlich keinen Grund, aufzustehen, doch sie wollte unbedingt noch einmal nach Eichenfleck sehen. Gähnend stand sie auf und schüttelte sich einige Moosstückchen aus dem Fell. Die Lichtung war voll mit ihren Clan-Gefährten, die sich die Zunge gaben, sich unterhielten oder an einem zähen Beutestück herumkauten. Birkenlicht lief sofort auf den Heilerbau zu. Der Geruch darin verriet, dass Haselpfote schon seit dem Sonneaufgang auf den Beinen war. Wahrscheinlich wollte er im Wald nach Kräutern suchen, die den Frost überstanden hatten. Holunderschweif stand am Rand ihres Baues und sortierte da einige Haufen von getrockneten Kräutern, die sie dann an einer Wand aufstapelte. Eichenfleck lag immer noch in seinem Moosnest. Birkenlicht glitt zu ihm. Seine Augen waren geöffnet und glänzten fiebrig. Ein Husten schüttelte ihn und ein rasselndes Geräusch kam aus seiner Kehle. Dennoch hob er erfreut den Kopf, als sie sich neben ihn setzte. „Es geht ihm schon besser.“ Die zierliche Heilerin kam auf sie zu. „Mit ein bisschen Pflege wird er auch seinen Husten wieder los.“ Birkenlicht trat beiseite, denn Holunderschweif beschnüffelte ihn noch einmal gründlich und massierte ihm dann mit den Pfoten die Kehle. „Er muss nur frei Atmen können. Du kannst dafür sorgen, dass er immer frische Luft bekommt. Es tut dir sowieso gut, wenn du dich noch einen Tag schonst.“ Birkenlicht nickte. Sie fühlte sich zwar nicht mehr so zerrissen wie nach dem Kampf, aber ihre Muskeln schmerzten noch und sie war ziemlich erschöpft. Sie legte sich neben Eichenfleck um seine Wärme zu genießen. Plötzlich wurde ihr bewusst, das sie es niemals ertragen könnte, wenn sie ihn verlor. Sie drückte ihre Nase in sein Fell und merkte, dass sie genau das auch bei Sturmklang getan hatte.

    Ein Stoß in die Seite weckte Birkenlicht auf. Sie musste neben Eichenfleck eingedöst sein. Er hatte sie ruckartig aufgerichtet und sah nun aufmerksam nach draußen. Sie hob den Kopf und sah, dass im Lager Aufruhr herrschte. Verwirrt blinzelte sie gegen das helle Licht und stand dann auf. „Ich erzähle dir gleich, was da los ist. Du solltest noch liegen bleiben.“ Sanft berührte sie Eichenfleck mit der Nase und trat dann aus dem Heilerbau. Auf der Lichtung lag eine kleine Gestalt auf der harten Erde. Es war Minzpfote. Ihr Fell hing in Fetzen von ihrer Schulter herunter und an ihrer Flanke klaffte eine blutende Wunde. Holunderschweif verband sie schnellstmöglich mit einigen Spinnweben, aber die Blutung war schwer zu stoppen. Sumpfherz drängte sich durch die Katzen, die um die junge Schülerin herumstanden. Das Fell der Kätzin war gesträubt und sie knurrte verängstigt, als sie sich neben ihrer Tochter niederließ. „Mein Junges! Was ist passiert?“ Efeuschweif trat näher. Auch sie zeigte heftige Spuren von einem Kampf. Ihr Fell war zerissen und etliche Kratzer zogen sich über ihren Rücken. „Es war der Hund. Er hat uns bei den Vogelbirken erwischt. Minzpfote hat tapfer wie eine Kriegerin gekämpft. Aber der Hund war stärker. Wir haben es geschafft, zu flüchten und sie in Sicherheit zu bringen.“ Die Augen der schildpattfarbenen Kätzin verdunkelten sich. „Keine Katze kann den Hund besiegen. Ach ja.“ Sie wandte sich an Knospenkralle, der neben Nachteiche und Farnschweif saß und das Geschehen beobachtete. „Der Riesenhund war nicht schneeweiß, wie DU ihn beschrieben hast. Er war sturmgrau mit schwarzen Tatzen! Das kann man doch nicht übersehen!“ Knospenkralle blickte sie verwirrt an. „Nein, ich bin mir ganz sicher, dass er weiß wie Schnee war. Birkenlicht und Farnschweif können es bezeugen.“ Farnschweif neben ihm nickte und auch Birkenlicht musste dem zustimmen. Der Hund war koplett weiß gewesen, keine Frage. Außer... Nein. Das durfte nicht wahr sein. EIN unbesiegbarer Hund war schlimm genug. Nicht auszudenken, was wäre, wenn....Sie musste etwas unternehmen. Ihr Clan würde gnadenlos von den Hunden zerstört werden. Das durfte sie nicht zulassen. Niemals! Sie sah ihre Clangefährten vor sich, hilflos und verängstigt. Die Hunde würden näher kommen und alle langsam zermahlen, zwischen Zähnen, die so groß wie eine Katzenpfote sind. Und plötzlich wusste sie, was sie zu tun hatte.

    Birkenlicht schlich sich lautlos aus dem Lager. Die harten Nadeln, die auf dem Waldboden lagen stachen ihr in die Pfoten und die vertrockneten Zweige, die auf dem Boden lagen knackten, als sie einen kleinen Beutepfad entlang schlich. Sie bemühte sich, der heutigen Jagdpatrouille auszuweichen. Ahornstern hatte den Clan warten lassen. Sie hatte gesagt, dass man sich erst dtärken müsse, bevor man die Hunde angriff. Birkenlicht konnte nicht warten, nicht, nachdem das mit Minzpfote passiert war. Aber sie hatte einen Plan. Sie hatte eine Schwäche gefunden. Eine Schwäche, die selbst die Hunde hatten. Jeder hatte Schwächen. Man musste sie nur aufspüren. Fast lautlos glitt sie weiter durch das Unterholz und der widerliche Gestank der Hunde wurde immer stärker. Sie duckte sich unter eine Wurzel. Da! Dort war der Unterschlupf der Hunde, am Fuß einer großen Eiche. Davor waren Spuren zu sehen, als ob jemand etwas schweres durch den frisch gefallenen Schnee gezogen hätte. Aus dem Loch in der Erde drang Gekeuche und lautes Gebell. Birkenlicht schlich näher. Das Loch roch nach Krähenfraß und vergammeltem Moos. Sie rümpfte die Nase. Wie halten es diese Hunde auch nur ein paar Herzschläge lang bei diesem Gestank aus? Angewidert stellte sie sich breitbeinig vor das Loch und ermahnte sich ruhig zu bleiben. Alle ihre Muskeln waren angespannt, schrien danach, das Weite zu suchen und einfach loszurennen. Birkenlicht atmete tief durch. „Ihr Feiglinge! Ihr werdet meinem Clan nichts antun! Das werde ich verhindern!“ Obwohl sie sich nicht sicher war, ob die Hunde verstanden, was sie in das Loch hinein jaulte, sie wusste, dass es die Hunde herauslocken würde. Ein Knurren ertönte. Es funktionierte. Der graue Hund kam herausgesprungen, aber Birkenlicht war vorbereitet. Sei wirbelte herum und preschte den Waldpfad entlang. Ihre Pfoten flogen über den harten Boden und es kam ihr vor, als würde sie darüber fliegen. Sie spürte den heißen Atem des Hundes im Nacken und rannte noch ein bisschen schneller. Noch eine Weile im Wald und dann über die Felsen...Birkenlicht wollte sich nicht ausmalen, was passierte, wenn die Hunde sie einholten. Die eisige Luft durchpeitschte ihr Fell. So frei hatte sie sich noch nie gefühlt. Die Hunde waren langsamer, aber wenn sie jetzt langsamer lief, würden sie sie einholen. Neben ihr trommelten weitere Pfoten. Das graue Fell von Taubenfeder. Das silbern-weiße Fell von ihrer Mutter. Sie waren hier, mit Sternen im Pelz. Sie spürte, wie die warme Stimme von Taubenfeder an ihr Ohr drang, nur ein leises Wispern, wie ein Windhauch. Nur die Hoffnung kann den Hass besiegen. Du bist die Hoffnung, Birkenlicht. Du hast Mut im Herzen, besonders, weil du solche Lasten zu tragen hast. Das kann schwächen, aber dich hat es stark gemacht. Lauf, lauf so schnell du kannst. Ich weiß, dass du es schaffen wirst. Wir sehen uns, Schwesterherz. Taubenfeders Pelz verschwamm endgültig mit den grau-weißen Tönen des Winterwaldes, aber Birkenlicht roch immer noch ihren tröstlichen Duft. Sie legte die Ohren nach vorne. Wenn sie starb, starb sie für ihren Clan, für all das, was sie liebte. Sie konnte sich keinen besseren Tod vorstellen. Der weiße Hund jaulte auf und Birkenlicht preschte noch ein bisschen schneller. Da! Die Felsen. Dort lag ihre einzige Rettung. Sie nahm kaum wahr, dass sie die schwachen Duftmarkierungen der Meeresclan-Katzen überschritten hatte. Alles, was sie jetzt noch sah, war ihr Ziel vor Augen, die kleine Höhle, in die sie sich mit Sturmklang geflüchtet hatte. Sie hörte, wie die Hunde immer näher kamen. Lange halte ich diese Tempo nicht mehr durch... Endlich!
    Keuchend und mit rasendem Herzen schlüpfte sie durch den kleinen Spalt in die Höhle. Die Hunde folgten ihr. Ihre Pfoten flogen über den feuchten, unterirdischen Boden. Hier hörte man das Meeresrauschen sehr deutlich, als säße man direkt am Strand. Wieder rief sie sich dass in den Kopf, was Sturmklang ihr über die Höhlen erzählt hatte. Ich vermute, dass diese Höhle mit dem Meer verbunden ist. Wenn man sich am Tag hier drinnen befindet, würde einen das Wasser auf Meer hinaus spülen und dann hätte man nicht die geringste Chance. Es gab eines, was die Hunde nicht konnten. Schwimmen. Ihr langes Fell und hohes Gewicht würde sie gnadenlos in die Tiefe ziehen. Die Hunde waren jetzt direkt hinter ihr. Ein Sprung, dann könnten sie ihr die Kehle durchbeißen. Weiterlaufen. Immer weiterlaufen. Nicht aufgeben. Sie rannte und es kam ihr wie eine Ewigkeit vor. Sie rannte, bis sie dass Ende des Tunnels sah. Die kleine Höhle, mit dem Zugang zum offenen Meer. Steine flogen über die Felsen und fielen mit einem lauten Platscher in das klare Wasser unter dem Gestein, als Birkenlicht davor abbremste, die Hunde hinter ihr. Langsam drehte sie sich um und blickte in die schwarzen Augen der Bestien, die sie mit hängender Zunge anstarrten. Birkenlicht saß in der Falle.

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    6. Kapitel

    Stolpernd wich sie zurück. Mit einer unheimlichen Gier in den Augen kamen sie näher. Bald würde sie die Klippe runter fallen. Das war das Ende? Sie atmete tief durch. Und hatte keine Angst mehr. Sie würde zum Sternenclan gehen, in Frieden und Kraft. Seufzend blieb sie stehen. Sie war bereit für das, was kommen sollte, was auch immer es war. Außer auf das. Der graue Hund zuckte und drehte sich blitzartig um. Ein bernsteinfarbener Blick schoss aus der Dunkelheit hervor. Und Birkenlicht sprang. Auf den anderen Hund zu. Sie krallte sich in sein schneeweißes Fell. „Das...“, zischte sie und fetzte ihre Krallen über sein Ohr. „War dafür, was du Eichenfleck angetan hast. Und das“ Sie wirbelte herum und bohrte ihre Krallen in den Bauch des Hundes. „War die Rache für Minzpfote.“ Wieder schlug sie so fest sie konnte auf ihn ein. Nur aus einem Augenwinkel sah sie, wie der graue Hund strauchelte, an die Kante des Felsens geriet und in das Wasser darunter fiel. Mit einem letzten Gurgellaut ging er in den wogenden Wellen unter. Wogende Wellen? Gerade eben war das Wasser noch glatt und klar gewesen. Jetzt türmten sich die wellen auf und bildeten weißen Schaum auf ihren Kronen. Das Wasser kam. Birkenlicht hatte gerade noch Zeit, sich am verfilzten Fell des Hundes festzukrallen, als sie in die Tiefe gerissen wurde. Sie kämpfte, gegen die unendliche Masse. Es war ein schon verlorener Kampf. Ihre Pfoten wurden immer schwächer, verloren den Halt und ließen von dem Hund ab, der immer tiefer sank. Wasser strömte in ihre Lunge, sie schien zerplatzen zu wollen. Sie dachte noch, sie hätte für einen kurzen Augenblick ein paar bernsteinfarbene Augen aufblitzen sehen, genau wie vorher in der Höhle. Aber dann sank sie tiefer, kämpfte nicht mehr dagegen an. Und fiel in Dunkelheit.

    Ein entferntes Miauen, wie ein Rufen. Etwas rief sie, zurückzukommen. Birkenlicht! Birkenlicht! Es war noch nicht Zeit für sie, zum Sternenclan zu gehen. Jetzt noch nicht. Sie schlug die Augen auf. Sie lag auf harten Kieseln und das Meeresrauschen war deutlich zu hören. Sie hustete und ein Schwall Wasser kam aus ihrer Kehle. Ihre Pfoten fühlten sich an. Als wären sie aus Stein gemacht und ihr nasses Fell tropfte. „Du bist wach!“ Eichenfleck. Er kam langsam auf sie zu. „Ich hatte mir schon Sorgen gemacht, dass du weggehst.“ Birkenlicht starrte ihn an. Und überlegte, welche der unzähligen Fragen, die in ihrem Kopf herumwirbelten, sie stellen sollte. Eichenfleck beugte sich zu ihr und begann, ihren Pelz trocken zu lecken. Seine warme, raue Zunge glitt über ihren Rücken. „Was machst du hier?“ Birkenlichts Stimme war nur noch ein leises Krächzen, aber Eichenfleck unterbrach sein lecken und legte sich neben sie auf die harten Steine. „Das könnte ich dich auch fragen. Als die Versammlung vorbei war, hat Holunderschweif mich raus geschickt, damit ich mich bewege. Ich habe gesehen, dass du dich einfach aus dem Lager geschlichen hast und da...“ Er zögerte kurz. „Da bin ich dir hinterhergeschlichen. Ich habe schon vermutet, dass es etwas mit den Hunden zu tun hat. Ich habe nur noch ein lautes Bellen gehört und bin deiner Duftspur durch das Territorium gefolgt. Schließlich bin ich in dieser Höhle gelandet. Hast du mich nicht gesehen? Ich habe sofort den grauen Hund angegriffen.“ Die bernsteinfarbenen Augen. Doch keine Einbildung. Eichenfleck miaute weiter. „Als die welle kam, habe ich mich in einen Spalt in den Felsen versteckt, aber du wurdest mitgerissen. Und dann...Du kannst es dir vorstellen.“ Birkenlicht musste schnurren. Eichenfleck galt als der beste Schwimmer im Clan, obwohl das sonst nur der Meeresclan konnte. Erleichtert drückte sie sich an seinen warmen Pelz. Sein Fieber war verschwunden und auch die Wunde an seiner Schulter hatte einen sicheren Grind gebildet. Die Hunde waren weg. Alles war gut. Eichenfleck berührte ihre Nase mit seiner. Und Birkenlicht wusste es. In seinem Bernsteinblick lag so viel Verständnis und Liebe zu ihr. Gerade als die Sonne blutrot am Horizont untergehen wollte, lagen zwei Katzen auf harten Kieseln am Meer, so, dass ihre Pelze ineinander übergingen. Die Sonne verschwand und tauchte das endlose Wasser in Dunkelheit.

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    Ich habe mir den Namen "Birkenlicht" Als meinen Hauptcharakter ausgedacht, weil der sehr gut zu der Prophezeiung gepasst hat. Die Birken, wenn sie in der Blattfrische neue Hoffnung bringen, sowie auch das Licht, dass sich zusammen mit der Hoffnung vermehrt. Am Ende wollte ich Eichenfleck sterben lassen, aber das habe ich dann doch nicht über mich gebracht. Sturmklang sollte auch eine größere Rolle spielen, aber ich habe etwas ganz anderes geschrieben, als ich eigentlich vorhatte. Ich hoffe trotzdem, dass es euch gefallen hat und schreibt mir gerne, was ich verbessern kann. Bis dahin, möge der Sternenclan mit dir wandeln!

Kommentare (8)

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Sonnenfell (00789)
vor 213 Tagen
Super Geschichte, echt gut gelungen! Weiter so!
Copperflight ( von: Copperflight)
vor 266 Tagen
@Eisblatt Danke, mich feut es, wenn sie dir gefällt^^ Birkenlicht ist im Blattclan, dort habe ich versucht, vorsilben zu nehmen, dieetwas mit Wald zu tun haben....
Eisblatt ( von: Eisblatt)
vor 288 Tagen
Das ist eine richtig gute Geschichte! Ich werde mir auf jeden Fall die anderen FFs von dir durchlesen! Aber eine Frage: In welchem Clan lebt Birkenlicht? Ich hab da ein bisschen den überblick verloren…^^

LG, Eisblatt
Mondgesicht ( von: Mondgesicht)
vor 301 Tagen
Echt mega gute FF!😄👍🏻❤️ Sie kst so fesselnd, mitreißend, spannend einfach unglaublich gut! Du hast echt Talent!
Copperflight ( von: Copperflight)
vor 305 Tagen
Danke an euch! Ich hätte nicht gedacht, dass die Geschichte so gut ankommt. Ihr habt mich auf jeden Fall motiviert, danke!
big_dreams ( von: big_dreams)
vor 307 Tagen
Das ist eine suuuppppeeeerrrrrr gute FF... ich bin sprachlos! Ich hätte mir wirklich gewünscht das sturmklang eine größere rolle spielen würde, aber ansonsten ist alles so cool
Fuchsi ( von: Fuchsi)
vor 307 Tagen
SundayRain123 hat definitiv Recht! Es war so fesselnd, dass ich zu spät zum Badminton-Training gekommen bin.. aber ich musste das hier einfach fertig lesen! Du sagst zwar, dass man dir Verbesserungsvorschläge schreiben soll, allerdings muss ich dich entäuschen, denn ich habe keine für so gute FFs wie deine! ;3
SundayRain123 ( von: SundayRain123)
vor 307 Tagen
Das war einfach ... wow! Dein Schreibstil ist fantastisch, die Geschichte intelligent, mutig und voller Wandel. Die Stelle, an der Birkenlichts Schwester auftauchte und mit ihr rannte hat mich zwei Tränen gekostet.
Und diese kleine, süße Liebesgeschichte. Ich bin so froh, dass du Eichenfleck nicht hast sterben lassen.
Diese Geschichte ist etwas besonders. Etwas, für das man sich bedanken sollte. Also: Danke!