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Welcher Smartphone-Typ sind Sie?

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6 Kapitel - 3.000 Wörter - Erstellt von: Smartphone-Experte - Aktualisiert am: 2017-02-08 - Entwickelt am: - 5.644 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt - 4 Personen gefällt es

Die Frage nach dem Kundenverhalten von Mobiltelefonnutzern in Deutschland scheint eine Frage nach ihrem Alter zu sein. Umfragen unter Handynutzern in verschiedenen Altersgruppen hat eine deutliche Tendenz zu Tage gebracht: Während rund 85 Prozent der 20- bis 29-jährigen Mobiltelefonbesitzer mit ihrem meist genutzten Handy einen Festvertrag nutzen, sind die Verhältnisse in der Gruppe der über 60-Jährigen nahezu umgekehrt. Fast zwei von drei Senioren legen sich eine Prepaid-Karte für ihr Handy zu, statt einen Handyvertrag abzuschließen. Offenkundig lassen sich allgemeingültigere Aussagen hinsichtlich eines typischen Nutzerverhaltens und dem dazu passenden Handy treffen.

Welches Handy passt zu welchem Benutzertyp – und was sind die Anforderungen an Gerät und Tarif, denen ein Smartphone im jeweiligen User-Kontext genügen muss?

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    1 Telefonieren und Nachrichten verschicken - Der unbedarfte Gelegenheitsnutzer und sein „Senioren-Handy“ Ja, es gibt ihn noch: Den gelegentlichen
    1 Telefonieren und Nachrichten verschicken - Der unbedarfte Gelegenheitsnutzer und sein „Senioren-Handy“

    Ja, es gibt ihn noch: Den gelegentlichen Handy-Nutzer, der im Wesentlichen auf die klassischen Funktionen wie Telefonieren und SMS-Verschicken Wert legt. Und eventuell noch einen Dienst wie „WhatsApp“ nutzt, wenn es hochkommt. Für den scheinbar langsam im Aussterben begriffenen Handy-Muffel sind Prepaid-Tarife wie maßgeschneidert.

    Prepaid-Tarife haben in den letzten Jahren an Popularität eingebüßt: Zwar blieb ihr Marktanteil laut einer Umfrage der Verbrauchs- und Medienanalyse - VuMA 2016 – in den Jahren 2014 und 2015 von rund einem Drittel aller Mobiltelefonnutzer nahezu konstant.

    Über einen Zeitraum der letzten vier Jahre gesehen nahm die Anzahl der Handy- und Smartphone-Nutzer jedoch kontinuierlich ab, von 27,52 Millionen Personen 2013 auf 22,79 im letzten Jahr. Und das obwohl die Vorteile des Telefonierens mit Prepaidkarten auf der Hand liegen:

    • kurze Vertragslaufzeiten
    • keine Grundgebühr
    • volle Kostenkontrolle.

    Überraschend hohe Mobilfunk-Rechnungen sind auf Prepaid -Basis ausgeschlossen, da lediglich für den zuvor eingezahlten Geldbetrag Optionen gebucht, telefoniert oder sonstige Dienste in Anspruch genommen werden können.

    Eine perfekte Kombination aus Flatrates und Minuten-/SMS-Paketen sorgt laut preis24 für preiswerte Handytarife, die aber auch perfekt zu einem Handy mit Vertrag passen können.
    Für den Nutzertyp und Tarif passt ein einfaches Gerät mit Plastik-Gehäuse aus der unteren Preisklasse mit durchschnittlicher Rechenleistung an. Auch die Kameraqualität muss nicht notwendigerweise qualitativ hochwertig sein.

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    2 Knipsen wie die Profis – Smartphones für „Hobby-Fotografen“

    Ungleich anspruchsvoller geht es dagegen beim Nutzer zu, der nicht gleich zur hochprofessionellen Spiegelreflexkamera greifen, sich aber dennoch über hochauflösende Fotos auf seinem Smartphone in fotografischer Qualität freuen möchte. Denn: Auch mit dem Handy können hochwertige Aufnahmen gelingen.

    Entsprechend geeignete Geräte sind mit einer Auflösung von mindestens 20, besser noch 40 Megapixel ausgestattet, bei einer möglichst geringen Auslöseverzögerung, die nicht höher als eine halbe Sekunde betragen sollte. Der Vorteil: Eine höhere Auflösung bietet im Nachhinein mehr Möglichkeiten bei der Bildbearbeitung

    Nachträgliches Zuschneiden und Anpassen der Größe sollte möglich sein, ein schneller Autofocus, Bildstabilisator zur nachträglichen Korrektur und hohe Speichergeschwindigkeit sind ein Muss. Reichlich Software und Kamera-AddOns, mit denen sich Fotos optimal einstellen, nachbearbeiten und teilen lassen, runden ein hohes Anforderungsprofil ab, das sich entsprechend im Preis niederschlägt. Ab circa 500 Euro aufwärts muss für ein Neu-Gerät ohne Handy-Vertrag mit höherer Auflösung auf den Tisch geblättert werden.

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    3 Allzeit „die Antenne auf Empfang“ – Der kommunikative Smartphone-Dauernutzer

    Der kommunikative Nutzertyp nutzt gerne Messenger-Dienste und tummelt sich gerne in Social-Media-Foren. Für den mitteilungsbedürftigen Zeitgenossen reicht ein solides Gerät aus der Mittelklasse ohne stärkere Hardware, die Sprachqualität sollte jedoch überdurchschnittlich sein.

    Ausreichende Netzabdeckung und Datenvolumen sind entscheidend, um ein sich ein umfassendes soziales Netzwerk aufbauen und erhalten zu können.

    Vielleicht hat er auch einige Apps installiert und ist ab und an auch online. In der Regel legt der Nutzertyp eine gewisse Portion Gewissenhaftigkeit an den Tag, wenn es um die Pflege sozialer Kontakte geht. Darüber hinaus neigt er eher zu Sparsamkeit, die konsequente Nutzung des ganzen mobilen Repertoires interessiert ihn weniger. Ein Tarif mit Telefon- und Tagesflatrate für das mobile Internet scheinen demzufolge für den besonders mitteilungsbedürftigen Anwendertyp maßgeschneidert.

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    4 Der Flatrate- und Spielertyp: Wenn das Smartphone zum PC wird

    Der klassische Vielnutzer will die Grenzen und Möglichkeiten seines Smartphones voll ausschöpfen und ist neuen Anwendungen und Funktionen stets aufgeschlossen. Ohne ein High-End-Smartphone als „mobile Spielekonsole“ und eine entsprechende All-Net-Flat geht bei ihm nichts.

    Ein entsprechend leistungsstarkes Spiele-Handy sollte mindestens über

    • einen Dual- oder Quad-Core-Prozessor mit 1, 2 GHz Taktfrequenz
    • einen RAM-Speicher mit drei Gigabyte
    • ein 4, 6 Zoll Touchscreen
    • ein hochauflösendes Display ab 1280x720 Bildpunkten

    verfügen, um die hochauflösenden Grafiken berechnen zu können, deren Komplexität mit jeder neuen Spielegeneration im steten Wachstum begriffen ist.
    Daher gilt in den angesprochenen vier Leistungssegmenten: Je leistungsstärker, umso besser.
    So wird etwa allgemein eine Speicherkapazität ab 32 Gigabyte empfohlen, um bei der Installation einer ganzen Reihe komplexer Games keine Platzprobleme mit der Speicherkapazität zu bekommen.

    Aufwändige 3D-Spiele benötigen Hardware-Power, darüber hinaus erfordern einige Spiele eine Steuerung über Gesten oder Gerätebewegungen, welche die Unterstützung verschiedener Sensoren notwendig macht.

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    5 Von allem etwas, aber bitte nicht zu viel – Der Allrounder

    Benutzertypen, die ihr Handy sowohl privat als auch beruflich nutzen, Dokumente öffnen und bearbeiten wollen, regelmäßig E-Mails abrufen und schreiben, Musik hören und hin und wieder auch mal ein Spiel downloaden wollen - Allzwecknutzer sind mit einem Smartphone der mittleren Preisklasse bestens bedient.

    Das Anforderungsprofil hierfür ist vielfältig. So benötigt das Gerät sowohl eine zufriedenstellende Kamera als auch eine Speicherkarte, um den internen Speicher des Geräts zu erweitern. Messenger wie Facebook und Whatsapp gehören für den Nutzer-Typ ebenfalls zur Grundausstattung und gewährleisten ausreichende Kommunikation.

    Genügend Arbeitsspeicher muss darüber hinaus zur Verfügung stehen, um interaktive Spiele zu ermöglichen. Vor dem Hintergrund ist eine All-Net-Flat angezeigt, um einerseits die Funktionalität der Anwendungen zu garantieren und dennoch dabei hohen Kosten aus dem Weg gehen zu können.

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    6 Fazit: Alles in einem und für jeden was dabei

    Einer funktional breiter angelegten Nutzererwartung hat die technische Entwicklung der letzten Jahre in hohem Maße Rechnung getragen. So haben sich Handys vom reinen Mobiltelefon zum informationstechnologischen Allrounder entwickelt und sind in den Augen vieler Nutzer mehr Tablets im Mini-Format als Mobiltelefone.

    Und: Als mobile Weiterentwicklung des Telefons verfügen sie über einen integrierten Akku und sind so für eine gewisse Zeit unabhängig von externen Stromquellen.

    Als Alleskönner sind Smartphones der neuesten Generation Digitalkamera, Organizer, Spielekonsole, Internetbrowser und MP3-Player zugleich. Je nach Präferenz und Konsumschwerpunkt des Endnutzers gibt es entsprechende Geräte, die ihren qualitativen Fokus auf einen oder mehrere der gewünschten Teilfunktionen legen.

    Die Liste spezifischer Erfordernisse und einem jeweils dazu passenden Smartphone ist entsprechend lang und ließe sich weiter fortsetzen: So sind etwa speziell für den Außeneinsatz konzipierte Outdoor-Handys besonders vor Sturz- und Wasserschäden geschützt.

    Eine vollwertige QWERTZ-Tastatur, welche die Eingabe und damit die Erstellung von Texten erleichtert, kommt eher dem Geschäftsmann entgegen, der mit seinem Business-Handy Wert auf qualitativ hochwertige Messenger-Funktion und Zugriffs-Sicherung legt.

    Letztlich sollten immer Anwendungsbedarf und persönliche Erwartungshaltung darüber entscheiden, bei welchem Modell zugegriffen wird. Vor dem Hintergrund gibt es nicht „das beste Modell“, sondern das für das jeweilige Nutzerverhalten passendste – unabhängig vom Preis als oberstem Entscheidungskriterium.

    Abbildung: pixabay©Unsplash (CC0 1.0)

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2017-02-08
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Ratgeber

Kommentare (1)

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Muria ( von: Murialana)
vor 217 Tagen
Coole Idee, ich bin eine Mischung aus Typ 1, 3 und 4, also eigentlich Typ 5. Du?