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Eine Warrior Cats FF- Schüler des SchattenClans

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13 Kapitel - 5.949 Wörter - Erstellt von: JoyEggli - Aktualisiert am: 2017-07-13 - Entwickelt am: - 1.250 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Im SchattenClan leben 6 mutige Schüler, (vor der Feuerpfote/herz/stern-Zeit) die ihr Leben noch vor sich haben.
Sie werden verschiedene Wege wählen, ein total verschiedenes Leben führen. Die treue Wasserpfote wird sich später in einen WindClan-Kater verlieben, Heckenpfote wird eine besondere Bestimmung haben, Baumpfote wird alles tun um...

HALT! Ich verrate ja alles! Tststs! 😉
Komm doch einfach und schau's dir an!

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    (Guten Tag! 😊 Ich heiße JoyEggli und das ist eine Warrior Cats FF. Es wird bestimmt toll ^^ Ich werde mich sehr bemühen.:-))
    (Guten Tag! 😊 Ich heiße JoyEggli und das ist eine Warrior Cats FF. Es wird bestimmt toll ^^ Ich werde mich sehr bemühen.:-))

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    Hier erst mal die Hierachie des damaligen SchattenClans:

    Anführer: Pumastern- großer, sandfarbiger Kater mit dunkelbraunen Augen, Ohren sind schwarz

    2. Anführer: Lilientanz- braune Kätzin mit
    stechend grünen Augen

    Heiler: Krähenfuß- schneeweiße Kätzin mit einem schwarzem Fuß, ein Auge blind, hat eisige blaue Augen

    Heilerschüler: Baumpfote- hübscher, grau-weiß gefleckter Kater mit gelben Augen

    Krieger:
    Sandmaus- etwas kleinere, dunkelgestreifte Kätzin mit schönen grünen Augen

    Eulenflug- weiße Kätzin mit braunen Augen

    Silberschatten- hübscher, kräfig gebauter, hellbrauner Kater mit genauso hellbraunen Augen

    Wassergesicht- mehrfarbig gefleckte Kätzin mit leuchtend grün-blauen Augen

    Vogel (Streuner, bekommt seinen Namen bald)- großer, stämmiger, grimmig dreinblickender, grauer Kater mit gelben Augen

    •Rosenschweif- rotbraune Kätzin mit grünen Augen

    •Bachherz- blaugraue, schlanke Kätzin mit braunen Augen
    (und noch viele Krieger mehr die nicht erwähnt werden ^^)

    •Salbeitanz- kleiner, hellroter Kater mit stechend grünen Augen

    •Wächtersee- cremefarbener Kater mit gelb-braun-orangen Augen

    •Pflanzentatze- getigerter Kater mit bernsteinfarbenen Augen

    •Seeschrei- graue Kätzin mit braunen Augen

    •Sehnsuchtklaue- wunderschöne schneeweiße Kätzin mit sanften grünen Augen

    Schüler:
    •Dachspfote- pummeliger, grauer Kater mit ein paar weißen Streifen und wachsamen gelben Augen

    •Tannenzapfenpfote- braune Kätzin mit stacheligem Fell und dunklen Augen

    •Wasserpfote- silber-graue Kätzin mit mysteriösen, graublauen Augen

    •Heckenpfote- hellbraune Kätzin, eher struppiges, dichtes Fell und orange-braune Augen

    •Honigpfote- mehrfarbig gefleckt Kätzin mit schönen, hellbraunen Augen

    Königinnen:
    •Schattentanz- (Mutter von Blumenjunges und Herzjunges)tiefschwarze Kätzin mit grünen Augen

    Junge:
    •Blumenjunges- kleine, schwarze Kätzin mit blauen, stechenden Augen

    •Herzjunges- dunkelgetigerte Kätzin mit freundlichen, grünen Augen

    Älteste:
    •Drachenfluss- dunkelgrauer Kater mit heiteren, blauen Augen

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    {Wasserjunges Sicht}


    Ich spielte gerade mit Honigjunges, als eine laute Stimme verkündete: "Wasserjunges, Honigjunges und Heckenjunges! Kommt zu mir und stellt euch zu mir!... Der Clan möge sich versammeln." Es war Pumastern. Aufgeregt gingen ich und meine Schwestern zu dem Anführer. Er nickte uns zu. "Honigjunges. Ab dem heutigen Tag wird dein Name Honigpfote lauten, bis zu deiner Kriegerernennung." Mentorin wird Sandmaus sein. Auf das sie dich ihre Geschicktheit, Kampffähigkeit und Gerechtigkeit lehren." Sandmaus und Honigpfote grüßten sich höflich. "Wasserjunges. Ab dem heutigem Tage bis zu deiner Ernennung lautet dein Name Wasserpfote. Dein Mentor wird Pflanzentatze sein. Möge er dir seine Loyälität und Klugheit lehren." Erfreut tauschte ich mit dem Kater einen Nasengruß aus. Er war ein sehr beliebter Kater und jeder kannte seine Treuheit und Loyalität. "Ich werde versuchen dich gut zu lehren versuchen...", flüsterte Pflanzentatze in mein Ohr. Pumastern fuhr fort: "Heckenjunges. Ab dem heutigem Tag wirst du Heckenpfote heißen und dein Mentor wird Salbeitanz sein." Der Clan rief laut unsere Namen.
    Ich lächelte. Wir sind Schüler! Ich sprang zu Heckenpfote und Honigpfote. "Wir sind Schüler!", jubelte Heckenpfote. Honigpfote lachte fröhlich.

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    {Heckenpfote's Sicht}

    "Nein! Höher springen!", befahl Salbeitanz mir. "Okay!", rief ich und verbesserte meinen Sprung. Dieses Mal landete ich direkt auf dem Tannenzapfen. "Super! Du machst große Fortschritte!", sagte Salbeitanz voller Stolz. Erfreut hob ich den Kopf. "Was machen wir jetzt?", fragte ich, nicht ohne Stolz. Salbeitanz erklärte: "Nun versuchst du es mal mit echter Beute. Denk an den Wind." Ich nickte rasch und ging davon, um mir Beute zu suchen. Ich wusste, dass mein Mentor mir heimlich folgte, und gab mir noch viel mehr Mühe.

    Ich trug meine zwei selbst gefangenen Mäuse stolz ins Lager. Salbeitanz lief neben mir. Er war sehr erstaunt über mein Können gewesen.
    Pumastern nickte mir ganz kurz bewundernd zu. Vor Freude hätte ich die Beute fast fallen gelassen. Salbeitanz grinste ganz kurz und sagte strafend: "Also bitte! Man spielt nicht mit Beute." Ich nickte und legte die Beute auf den Beutehaufen. Dann lief ich zu Wassergesicht, meiner Mutter. Sie schnurrte. "Gut gemacht!"

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    {Tannenzapfenpfote's Sicht}

    "Heute nacht ist Vollmond", miaute ich und stupste meinen Bruder Dachspfote an. Der grummelte nur: "Lass mich schlafen." "Aber die Sonne ist schon aufgegangen!" "Ist das ein Grund, weshalb ich auf Schlaf verzichten sollte? Nein!", entgegnete Dachspfote. Ich seufzte. "Egal.", sagte ich und ging eben allein aus dem Schülerbau. Gut gelaunt nahm ich mir eine Spitzmaus und begann sie anzuknabbern. In diesem Moment sah ich Wasserpfote, die frisch ernannte Schülerin, gemeinsam mit ihren Geschwistern Honigpfote und Heckenpfote aus dem Bau kommen. "Hallo!", miaute ich. "Tannenzapfenpfote!", nickte Honigpfote. "Hallo.", grüßten ihre Geschwister. Ich glaube sie sind in Ordnung. "Schläft Dachspfote noch?", fragte Honigpfote, wenn man auch merkte dass es sie nicht sonderlich interessierte. "Ja, wie ein Murmeltier.", erklärte ich. "Okay.", brummelte Honigpfote und schnappte sich ein Kaninchen. Zu Wasserpfote sagte sie: "Wollen wir teilen?" Wasserpfote nickte kurz und setzte sich neben sie. Heckenpfote nahm sich eine Wühlmaus und ließ sich neben ihren Geschwistern nieder. Aufgeregt fragte ich: "Wen denkt ihr wird Pumastern mit zur Versammlung nehmen?" Honigpfote schaute von ihrem Kaninchen auf. "Wahrscheinlich nicht alle Schüler." "Was er aber ruhig machen könnte.", kommentierte Wasserpfote. Heckenpfote sagte: "Naja, ich glaube er wird zwei oder drei Schüler mitnehmen. Was denkst du?" Ich erwiderte: "Ich glaube dass es so sein wird, wie du sagst."

    Ein paar Stunden später, in denen ich mit Lilientanz, die 2. Anführerin und meine Mentorin ist, patrouilliert habe, war der Clan versammelt. Pumastern sagte: "Heute ist große Versammlung. Ich kann nicht den ganzen Clan mitnehmen also..." Er zuckte mit den Schnurrhaaren, "kommen folgende Katzen mit: Sandmaus, Silberschatten, Vogel, Wächtersee und Bachherz." Due aufgezählten Katzen schnurrten erfreut, besonders Vogel, der noch nicht lange dabei war und noch nicht mal einen Clan-Namen hatte. Aber treu war er allemal- Pumastern vertraute dem Kater. Auch wenn er etwas grimmig war, dieser Vogel. "Von den Schülern", fuhr Pumastern fort, "kommen mit: Dachspfote, Tannenzapfenpfote und Heckenpfote." Ich freute mich sehr. Ja! Ich bin dabei! "Wir gehen!", befahl Pumastern und marschierte los. Heiler, Heilerschüler, 2. Anführer, die ausgewählten Krieger und wir drei folgten. Aufgeregt nuschelte ich: "Das ist immer wieder aufregend!" "Immer wieder? Warst ihr schon mal auf einer Versammlung?", fragte Heckenpfote neugierig. Dachspfote antwortet: "Ich und sie waren schon einmal auf einer. Wir sind ja auch schon länger Schüler als ihr." "Solange auch wieder nicht.", widersprach Heckenpfote und fügte aufgeregt hinzu: "Es ist meine erste." "Glaub mir, du wirst erstaunt sein! Die vielen Katzen!", miaute ich freundlich. Wir liefen weiter. Angekommen, war Heckenpfote wirklich sehr erstaunt. FlussClan, DonnerClan und WindClan waren schon alle da, und Heckenpfote erklärte dass sie noch NIE so viele Katzen gesehen hatte. Ich schnurrte. "Komm, wir zeigen dir alles." Ich drängte mich an den ganzen Katzen vorbei. "Die vier Eichen sind wirklich sehr eindrucksvoll!", bemerkte Heckenpfote. "Und sie stellen einen wichtigen Versammlungsort dar", fügte Dachspfote hinzu. Ich stimmte beiden zu und sagte dann: "Oh, sie fangen an zu sprechen!" "Wer?", fragte Heckenpfote. Sandmaus zischte von weiter vorne: "Psst, still jetzt!" Wir verstummten. Pumastern sagte: "Ich begrüße euch alle. Beim SchattenClan läuft die Beute gut. Wir haben drei neue Schüler, die eifrig lernen. Wir haben auch einen neuen Heilerschüler, Baumpfote. Außerdem haben wir ein neues Clan-Mitglied, einen ehemaligen Streuner." Er zeigte auf Vogel. "Wir haben keine Probleme mit Zweibeinern oder sonstigem." Nickend trat der Anführer zurück. Den folgenden Berichten nach ging es alles Clans gut. "Schaut mal, wie der DonnerClan über Vogel lästert! Der Arme!", flüsterte ich Dachspfote und Heckenpfote entrüstet zu und zeigte auf den DonnerClan. "Diesem Kater ist doch nicht zu trauen!", miaute ein schildplattfarbener Kater gerade, worauf eine rauchgraue Kätzin erwiderte: "Ja! Wie kommt der Schatten-Clan dazu, sich einfach Streuner anzueignen? Ihr Niveau sinkt." Dieses Lästern war ziemlich laut. Man konnte es sehr wohl hören. Wütend peitschte ich mit dem Schwanz. Da sagte Rehstern, Anführer des DonerClans: "Schweigt!" Er funkelte seine eigenen Krieger an. Dennoch betrachtete er Vogel mit einem verächtlichen Blick. Dann schnippte er mit dem Schwanz. "Die Versammlung ist aufgelöst." "Halt!", knurrte Pumastern. "Was ist denn noch?", fragte Rehstern. "Legt euch nicht mit dem Schatten-Clan an, klar? Es ist UNSERE Entscheidung wem wir vertrauen und wem nicht.", miaute Pumastern. Der Schatten-Clan jaulte zustimmend. Pumastern nickte den restlichen Anführern zu, fauchte Rehstern an, weil dieser die Krallen ausfahren ließ und sprang zu uns. "Nach Hause, Schatten-Clan!"

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    (Wasserpfote's Sicht)

    Ich unterhielt mich mit Pflanzentatze, meinem Mentor, über dies und das, während wir patroullierten. Er war ein großartiger Mentor.
    "Pst, Wasserpfote!", flüsterte er, "Da ist jemand!" Ich sog die Luft ein und tatsächlich- ein fremder Geruch lag in der Luft, gar nicht weit weg. "Los!", zischte Pflanzentatze und pirschte sich an. Ein weißer Kater saß dort, die Ohren gespitzt und der Blick auf uns gerichtet. Sah der uns? "Was machen wir jetzt?", flüsterte ich, doch Pflanzentatze sprang wortlos aus seinem Versteck. Fauchend miaute er: "Du bist auf SchattenClan-Territorium!" Der Kater blickte ruhig. "Ich weiß." "Wie du weißt es?", rutschte es mir raus. Wer ist das? Der Fremde erklärte: "Erst war ich bei einem anderen Clan. Äh... FlussClan. Genau. Der war mir aber zu... Nass. Und fischig. Also ging ich weiter." Er betrachtete uns. "Ich habe viel von den Clans gehört. Meine Mutter hat mir damals Geschichten erzählt. Über den WindClan. Den FlussClan. Den DonnerClan. Und über euch, dem SchattenClan." "Na und?", fragte Pflanzentatze leicht unfreundlich. Doch ich verstand. "Du willst beitreten, oder?", fragte ich den Fremden. "Ja.", nickte dieser. Pflanzentatze sagte: "Das muss unser Anführer entscheiden. Wie heißt du?" "Nesso.", erklärte der weiße Kater. Nesso also. Ein komischer Name. Pflanzentatze miaute: "Na dann komm mit! Pumastern wird entscheiden."

    So sollte es kommen. Doch nicht GANZ so. Den Pumastern entschied zusammen mit der zweiten Anführerin, und nicht allein.
    Die beiden stritten sich offensichtlich über Nesso. Ich saß solang am Rand und beobachtete Nesso, der- den Schwanz schön ordentlich um die Pfoten gelegt- mitten im Lager saß und auf die Entscheidung wartete. Pumastern trat vor und rief: "Der Kater, Nesso, darf bleiben! Er ist ab sofort ein Clan-Mitglied. Ich selber werde ihn in das Leben der Clans einführen. Ich werde sein Mentor sein." Der Clan rief: "Nesso!"- oder wollte es zumindest. Denn schon beim zweiten "Nesso" unterbrach Pumastern: "Er heißt Nesselpfote." Nesselpfote war hellauf begeistert. "Danke!", rief er, sprang zu Pumastern und sagte respektvoll: "Was muss ich nun tun?" "Viel üben.", lachte dieser.
    Ich atmete auf. Nesselpfote schien jetzt schon im Clan beliebt zu sein, so eifrig riefen alle seinen Namen. "Ja! Nesselpfote!", stimmte ich ein. Er ist schon etwas älter als ein normaler Schüler. Eher wie ein Schüler kurz vor der Kriegerernennung. Aber er ist allemal sympathisch

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    {Dachspfotes Sicht}

    Ich schaute mich um. Nein, es war noch keiner wach. Weiß SternenClan, warum die heute alle so verschlafen waren. Da kam Pumastern aus dem Anführerbau. "Guten Morgen, Pumastern!", rief ich und neigte den Kopf. "Schon wach?", erwiderte dieser und blinzelte mich kurz verwirrt an. Anscheinend war er als Schüler ein Langschläfer gewesen. "Ja.", murmelte ich. Dann fügte ich hoffnungsvoll dazu: "Darf ich ein bisschen raus, patrouillieren?" "Ganz allein?", schnurrte Pumastern. Ich nickte und schaute bittend. "Ja, geh nur." Sofort ging ich los. Ja! Raus mit mir, raus aus dem staubigen Lager! Außer Sichtweite rannte ich los. Und dann ab zur DonnerClan-Grenze. Das heißt- zum Donnerweg. Ich hatte versprochen es zu tun, ich würde es auch tun. Ich tappte der Grenze entlang. Auf der anderen Seite hörte ich ein Rascheln. "Hallo?", rief ich, leicht ängstlich. "Ist da wer?", fragte ich und mein Blick haftete auf dem Busch, von dem das Rascheln kam. "Oh, schreist du jetzt nach deiner Mami? Wegen einem RASCHELN im Busch?", tönte eine Stimme aus der Richtung. Dann trat ein etwa gleichaltriger, weißer Kater mit schwarzen Pfoten und einer kleinen Narbe am Ohr aus dem Gebüsch. "Nein!", grummelte ich und bohrte die Krallen in die Erde. "Was machst du so nah an der Grenze? Hm?", fauchte ich dann. "Du bist genauso nah am Donnerweg wie ich, also sei still!", knurrte der Kater. "Wer bist du überhaupt, und wer bildest du dir ein zu sein! Pumastern?", erwiderte ich ärgerlich. "Nöö, euer dummer Anführer möcht ich nicht sein. Ich bin Schwarzpfote.", er zeigte seine Pfoten, "und ich würde niemand anders lieber sein." "So siehst du aus! Arrogant, faul und unsympathisch! DonnerClan halt!", sagte ich schwanzpeitschend. "Beleidige NIE den DonnerClan, klar?", knurrte der Kater und sprang vor. Kurz prüfte er, ob auch kein Monster kam, dann preschte er zu mir. "HALT! Bleib auf deiner Seite!", schrie ich, doch da grub er auch schon seine Krallen in meine Ohren. "Hey!", jaulte ich. Ich erinnerte mich an all die Tricks, die man mir jemals beigebracht hat, und schwupste unter ihm durch. Von hinten schlug ich ihm die Beine weg und verbiss mich knurrend in seiner Schulter. "HAU AB!", fauchte ich durch sein Fell. Jaulend befreite sich der Kater- und rannte über die Grenze. Wütend blickte ich ihm hinterher. Da sah ich den echten Grund, warum der Kater weggerannt war- hinter mir stand Pumastern. "Ich hab die Grenze nicht übertreten, glaub mir! Ich hab mich auch an alle Regeln gehalten und...", stammelte ich. Pumastern unterbrach mich: "Ich hab alles gesehen." Er legte beruhigend die Schwanzspitze auf meine Schulter. "Der DonnerClan kann was erleben!", murmelte er, betrachtete dann meine Ohren. "Mit denen solltest du zum Heiler gehen. Oder zum Heilerschüler, Baumpfote ist sehr fleißig und würde sich über jede Übung freuen." "In Ordnung.", erwiderte ich nickend. "Gut gekämpft, kleiner Kater, du wirst einmal zu einem starken Krieger.", schnurrte Pumastern und ging dann mit mir ins Lager.

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    {Baumpfotes Sicht}

    Ich saß am Rande der Lichtung. Entspannt lauschte ich den Stimmen meiner Clan-Gefährten. Wie wunderbar es hier doch war. Die Sonne schien und erwärmte meinen Pelz. Ich genoss das und schloss die Augen. Sofort kamen Gedanken und Fragen in mir auf. Wer ist meine Familie? Wo ist sie? Warum haben sie das getan?

    Als ganz kleines Junges hatte der SchattenClan mich gefunden. Mein Zustand war miserabel: Ausgekühlt, halb verhungert und schutzlos. In einem Wort: Halbtot. Der SchattenClan nahm mich auf. Mehrere Königinnen kümmerten sich liebevoll um mich. Sie gaben mir Wärme und Liebe. Nein, falsch. Der GANZE Clan gab mir Wärme und Liebe. Ich war willkommen. Ich war ein relativ ruhiges Junges. Und weil ich so stark an den SternenClan glaube- ich bin mir sicher, ohne ihn hätte ich nie bis zum SchattenClan gefunden& auch noch überlebt!- und eine gute Nase für Kräuter habe, ernannte man mich zum Heilerschüler. Niemand interessierte wo ich herkam. Der SchattenClan sah in mir einfach einen loyalen und treuen Schüler.

    Also gab ich mir selbst- wie immer- die Antwort zu der Frage: Der SchattenClan. Er ist meine Familie!
    Ich seufzte, als zwei kichernde Stimmen mich aus meinem Schlaf weckten. Herzjunges und Blumenjunges sprangen durch das Lager und störten alle. "Hey! Hört auf, ihr da!", grummelte ich und stand auf. Sofort verstummten sie. Zufrieden setzte ich mich wieder hin.
    Ich wusste ja, die würden keine Sekunde brav sein! Sobald ich meine Augen geschlossen hatte, hörte ich einen empörten Aufschrei. "He! Raus aus dem Heilerbau!" Entsetzt sprang ich auf und rannte in den Heilerbau. Das war der Schrei meiner Mentorin Krähenfuß gewesen. Diese stand wütend guckend vor niemand anderem als Herzjunges und Blumenjunges. Krähenfuß fauchte: "Raus hier! Lasst euch nicht mehr blicken!" Sofort stürmten die beiden Jungen weg. Krähenfuß atmete tief ein und legte ihr Fell an. "Hier gibt es gefährliche Kräuter, Junge dürfen hier nicht rein!", schnauzte sie den nächstbesten an- und das war ich. Ich sagte ruhig: "Ich weiß. Aber sie haben ja nichts gefressen oder beschädigt, nicht wahr?" "Ja...", erwiderte Krähenfuß und fügte leise dazu: "Ich habe mich um sie gesorgt. Weiß SternenClan, was ihnen hier passieren hätte können. Der Heilerbau ist ein wunderbarer Ort, aber eindeutig kein Spielplatz. Manche Kräuter haben böse Nebenwirkungen!" "Ich weiß.", miaute ich sanft. Sie beruhigte sich langsam. Dann zuckte sie mit dem Schwanz. "Na geh schon. Lass mich allein. Ich muss Kräuter sortieren.", murrte sie. Ich unterdrückte ein belustigtes Schnurren und nickte. Dann tappte ich aus dem Bau.

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    {Dachspfote's Sicht}

    Gehetzt stürmte Seeschrei in diesem Moment in's Lager. Besorgt sprang ich auf. "Was ist passiert, Mutter?", rief ich und drückte mich an sie. Auch Tannenzapfenpfote, meine Schwester, besah sich unsere Mutter besorgt und fragte, was los ist. Der nächste, der herangesprungen kommen sollte, sollte mein Vater sein. Aber an den verschwendete ich keinen Gedanken- kurz nach meiner Geburt ging er zum FlussClan, mit den Worten er liebe Libellenherz und niemand anderen. Libellenherz war eine FlussClan Kriegerin. "Was ist los, Mama?", flüsterte ich sanft. Sie keuchte, dann schrie sie: "Feindliche Patrouille im Anmarsch! DonnerClan! Riesig!" Der Clan hatte sich um sie versammelt. Pumastern sprang vor. "Oh nein. Wie viele Katzen?" "E-etwa 8, aber wer weiß wo sich der Rest versteckt.", stotterte meine Mutter. Vogel sprang zu ihr, seine Augen ruhten auf Seeschrei. Sein Blick war irgendwie liebevoll. Er sprach: "Beruhige dich. Alles ist gut." Pumastern nickte ihm freundlich zu, rief dann: "Die Krieger in jeweils Vierer-Gruppen zusammenstellen! Wir werden sie überraschen. Vogel, Seeschrei, Bachherz, ihr bleibt hier! Die Schüler bleiben auch alle hier. Königinnen und Junge in die Baue." Gesagt, getan. Dann schwärmte der Clan aus. Vogel und Seeschrei setzten sich vor das Lager, Vogel betrachtete Seeschrei von der Seite. Ich lächelte und ging zu den anderen Schüler. Diese unterhielten sich total aufgeregt. "Das können die doch nicht machen!", empörte sich Honigpfote in diesem Moment. Ich verdrehte die Augen. "Hallo? Ich bin froh das wir nicht kämpfen müssen. Wir sind noch zu unerfahren. Viel zu unerfahren.", sagte ich ernst. Baumpfote, der auch hier bleiben musste, nickte. Doch Wasserpfote warf ein: "Oh nein. Ich hasse das. Man kann nur warten und hoffen. Ich will meinem Clan helfen! Kämpfen!" Baumpfote schüttelte den Kopf und murmelte: "Das geht aber nicht. Wir müssen uns wohl mit warten und hoffen zufrieden sein." Alle nickten.

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    {Heckenpfote's Sicht}

    Unruhig betrachtete ich den Lagerein/ausgang. Auch die Krieger- Bachherz, Vogel und Seeschrei waren unruhig. "Ich mach mir so Sorgen!", murmelte Dachspfote. Ich betrachtete ihn kurz.

    "Sie kommen!", rief Vogel aufgeregt. Tatsächlich, Pumastern und alle anderen kamen. "Sie haben uns aus unerklärlichen Gründen angegriffen. Keine Katze ist gestorben. Keine allzu schweren Verletzungen.", sagte Pumastern sachlich und informativ. Dann kamen die Emotionen. "Diese Mäusehirne! Verdammt!", knurrte er. Herzjunges und Blumenjunges standen abseits, Herzpfote zitterte leicht während Blumenjunges staunend die Krieger betrachtete. Müde, erschöpft vom Kampf. "Wie viele waren es wirklich?", fragte Vogel schnell. "Etwa 10 Katzen. Aber durch das Territorium waren wir klar im Vorteil." Krähenfuß sprang vor. "Alle in der Reihe aufstellen!", befahl sie und pickte sich die am schwersten verletzten Katzen raus. Die behandelte sie blitzschnell, Baumpfote half ihr. Dann nahmen sie sich auch die kleineren Verletzungen vor wie Kratzer oder kleine blutende Stellen. "In Ordnung, ihr seid entlassen.", verkündete Krähenfuß.

    Pumastern wurde zusehends unruhig. Der ganze Clan, wenn man es genau nahm. Alle spürten: Diese kleine Keilerei war der Anfang eines Krieges. Es war, als hätte es jemand laut gesagt: Doch niemand redete, niemand tuschelte. Es war einfach klar: So würde das hier nicht enden, so friedlich und ohne jegliche Wunden, die schwer oder gar tödlich waren...

    11
    {Baumpfote's Sicht}

    "Wir sollten wirklich aufbrechen, Baumpfote! Na los!", drängte Krähenfuß mich. Es war ein halber Mond nach der großen Versammlung, das hieß wir hatten Halb-Mond. Zum ersten Mal würde ich zu einem Heiler-Treffen gehen. Aufgeregt ging ich hinter Krähenfuß hinterher, zappeln vor Aufregung. Nun war ich es, der drängte. "Na looos, was wird denn das hier! Wir sollten uns beeilen sonst verpassen wir die anderen Heiler und dann haben sie einen schlechten ersten Eindruck von mir! Bitte beeil dich doch! Los! Los! Wo geht's jetzt lang? Links? Ja? Okay worauf warten wir noch, warum?" Krähenfuß unterbrach mich, in dem sie energisch sprach: "Sei still!", und mir ihren buschigen Schwanz vor den Mund hielt. In einem netteren Ton sagte sie: "Beruhig dich. Die Heiler werden dich sicher alle mögen. Da bin ich sicher." Sie lächelte mich an und ging weiter. Ich tappte hinterher, plötzlich wieder so ruhig und geheimnisvoll wie immer. Krähenfuß miaute: "Na bitte. Da ist wieder mein toller aufmerksamer Schüler. Warum denn die Hektik?" Sie grinste kurz. Nun gingen wir Seite an Seite. Ich fühlte mich geborgen, als wäre sie meine Mutter... Aber das war sie ja nicht. Trotzdem: Das Gefühl war wirklich toll. "Da sind die anderen Heiler. Sei ab jetzt freundlich, verrate aber nichts über den SchattenClan, sei bedacht. Behandele sie wie Freunde, aber denke daran dass sie das zwar sind, aber ihre und unsere Treue einzig und allein ihrem Clan gehört." Ich nickte langsam. Sie hatte ja recht, und ich war sicher dass ich meinen Clan nie verraten würde. Meinen Clan. Meine Familie... "Versprochen.", fügte ich hinzu und dann waren wir auch schon bei den Heilern. "Krähenfuß.", grüßte ein schwarzer Kater mit weißen Streifen. Das sah irgendwie originell aus, aber ich kam nicht mal auf die Idee zu lachen. "Streifenblume.", grüßte Krähenfuß den Kater. Ihr Tonfall war netter. Ganz ganz leise flüsterte sie mir ins Ohr: "Heiler des WindClans, manchmal etwas zickig aber trotzdem ein ehrenvoller Kater und ein guter Heiler." Aha. WindClan also. Lächelnd betrachtete ich die anderen beiden Katzen. "Hallo, Krähenfuß!", begrüßte eine orange-farbene Kätzin meine Mentorin, und eine komplett weiße Kätzin setzte hinzu: "Hallo." Das Hallo war aber eher gezischt. "Hallo, Flammenkranz, hallo, Weißherz." Der weißen Kätzin, anscheinend Weißherz, schickte sie einen kurzen flehenden Blick zu, dann zeigte sie auf Baumpfote. "Das hier ist Baumpfote, mein neuer Schüler, der noch gar nicht lange Heilerschüler ist, aber schon sehr weit mit seiner Ausbildung." Neugierig blickte sie die anderen an. "Was ist denn bei euch? Keine Schüler?" Weißherz brummte: "Geht dich gar nichts an", und Flammenkranz miaute: "Hab gerade keinen." Streifenblume sagte ganz neutral: "Meiner ist zu Hause geblieben." Krähenfuß sah ihn forschend an, aber er warf ihr nur einen ^Sorry^-Blick zu und schaute wo anders hin. Verdutzt hatte ich die Szene beobachtet, doch die anderen gingen schon schweigend los. Ich tappte ganz hinten, und mein Blick ruhte auf Weißherz. Warum war sie so... Abweisend? Krähenfuß ließ sich zu mir ab, indem sie stehen blieb und die anderen vorgehen ließ. "Weißherz ist die Heilerin des DonnerClans, Flammenkranz demnach die Heilerin des FlussClans. Flammenkranz ist meine beste Freundin, sie ist wirklich nett, und Weißherz ist normalerweise auch netter. Nur ich glaube heute... Ist sie nicht so gut gelaunt." Ich knurrte: "Das hab ich auch schon bemerkt." Irgendwas an dieser Weißherz störte mich. "Sie ist wirklich richtig nett. Normalerweise.", wiederholte Krähenfuß. "Es ist nur wegen dem Kampf, vermute ich. Vielleicht ist der DonnerClan nicht ganz so gut durchgekommen wie der SchattenClan." Ich nickte kurz. Ich würde mir schon eine Meinung bilden, und nicht nur diesen Tag werten, versprach ich ihr und dann holten wir zu den anderen auf. Und tatsächlich zeigte sich Weißherz dann um einiges netter; sie diskutierte mit und grinste ab und zu, wenn es etwas Witziges gab, sie sprach nun deutlich freundlicher Formuliert, und plauderte schlussendlich auch wieder ganz normal mit Krähenfuß wie mit den anderen. "Wir sind gleich da...", hauchte Streifenblume und betrachtete mich. "Bereit?"
    "Würd schon sagen...", murmelte ich.

    Als ich dann aber vor dem Mondstein stand, fühlte ich mich weniger bereit. "Leg dich hin und drück deine Nase drauf, und dann warte einfach.", wies Streifenblume mich freundlich an. "Wollte ich gerade sagen.", murmelte Krähenfuß. Sie war die erste, die mit der Nase am Mondstein einschlief. Atmete sie überhaupt noch? Die anderen taten es ihr gleich. Eine unheimliche Stille breitete sich aus, Angst nagte an meinem Pelz. Doch dann traute ich mich, und sofort als ich lag und den Mondstein berührt hatte befand ich mich auf einer hellen Lichtung. Jegliche schlechte Gefühle waren verschwunden, ich fühlte mich so wohl! Vögel zwitscherten und ein Bach plätscherte. "Hallo, Baumpfote.", miaute eine Stimme hinter mir. Ich drehte mich um, vor mir stand eine braun getigerte Kätzin mit funkelndem Fell. "Hallo...", miaute ich leicht schüchtern. "Mein Name ist Diamantstern, ich war vor langer Zeit einmal Anführerin des SchattenClans.", sagte die Kätzin mit einer ruhigen, weisen Stimme. Ehrfürchtig starrte ich sie an. Wie groß und stark und toll sie doch war. "Oh, okay, es ist mir eine Ehre.", miaute ich, "Äh... Wo sind die anderen?" Die Kätzin lachte und legte mir freundlich die Schwanzspitze auf die Schulter. "Sie liegen gerade jetzt dicht neben dir und träumen ihr eigenen Träume.", erklärte sie. "Ach?", machte ich. Ich wusste nicht was ich sagen sollte. "So, und nun hör zu, Baumpfote." Ich nickte schnell. "Versprichst du, treu zu sein? Versprichst du immer zu helfen? Versprichst du mit dem SternenClan zu wandeln und uns zuzuhören?", fragte sie prüfend. Langsam dachte ich über jedes ihrer Worte nach, und was das für mich bedeutete. Ich ließ mir Zeit. Ich wollte nicht so ein voreiliger dummer Schüler sein, der sofort ^ich verspreche es^ sagt und dieses Versprechen irgendwann bricht. Das gab es genug, viele Krieger hatten schon die Clans verraten... Ich schaute ihr fest in die Augen. "Ich verspreche es, und ich schwöre, dieses Versprechen nicht zu brechen. Ich will für immer auf euren Pfaden wandeln und dem Clan helfen und ihm treu sein." Dann fügte ich noch hinzu: "Ich verspreche es, weil der SchattenClan meine Familie ist." Die Kätzin sah mich lange an. Stolz lag in ihrem Blick. "Du wirst dem SchattenClan ein toller Heiler sein, Kleiner... Das sieht man. Es liegt in dir. Du bist dafür geboren...", miaute sie und nickte mir zu. Dann löste sie sich langsam auf. "Danke.", hauchte ich.

    Ich war wieder in der kalten, nassen Höhle. Die Katzen um mich herum waren schon wach. "Es ist immer wieder toll, den SternenClan zu treffen.", sagte Flammenkranz nur. "Also ich hab...", wollte ich sagen, doch Krähenfuß strafte mich mit einem leichten Schlag auf's Ohr. "Du darfst nichts erzählen!", knurrte sie. "Hä? Ich wollte nur sagen dass ich das Treffen sehr genossen hab!", brauste ich auf. Weißherz lachte auf, Streifenblume schnurrte amüsiert, Flammenkranz grinste. Krähenfuß entschuldigte sich schnell und schaute peinlich berührt. "Schon in Ordnung, hast ja die Krallen eingezogen gehabt!", miaute ich und drückte mich beruhigend schnurrend an sie. Krähenfuß schnurrte nun auch. "Na gut. Wir sollten nach Hause!", miaute sie dann. "Dann sind wir wieder Feinde.", murmelte Flammenkranz traurig. Krähenfuß wechselte einen langem Blick mit ihr. "Ja... Auch wenn wir uns mögen, der Clan braucht uns mehr." "Lass uns noch einen Moment zusammenbleiben.", bat Weißherz leise. Ich fühlte mich nicht dazugehörig. Es schien, als wären sie gute Freunde, unzertrennlich, und ich war keiner davon. "Nein. Bis bald.", miaute Streifenblume und nickte uns zu. "Krähenfuß, Baumpfote. Möge der SternenClan euren Weg erhellen." Zu den anderen Heilern sagte er das gleiche, dann drehte er um und lief zu seinem Clan. Krähenfuß gab mir ein Zeichen und ging auch. "Wie fandest du es?" "Es war schön.", antwortete ich. Sie nickte und seufzte: "Ich mag die drei auch. Aber wir müssen treu sein." Ich betrachtete sie und fragte mich, ob sie damit große Probleme hatte. "Wir sind zuhause!", freute ich mich, als wir im Lager waren. "Baumi!", begrüßte Dachspfote mich. "Baumi? Hallo? Baumpfote!", jaulte ich belustigt und zog ihm mit eingezogenen Krallen über die Ohren. Dachspfote lachte. "Kriegst mich nicht!"

    12
    (Honigpfotes Sicht)

    "Psst!", fauchte ich Dachspfote und Baumpfote an, die fröhlich spielten. "Pumastern macht eine Versammlung!", erklärte ich und setzte mich zu den anderen, die sich nach und nach versammelten. Pumastern fing mit rauer Stimme an zu sprechen. "SchattenClan. Ich will mit Rehstern sprechen. Ich will keinen weiteren Kampf. Versteht ihr?" Er blickte uns ernst an. "Nicht, dass ich nicht denke, dass wir nicht gewinnen würden... Aber er wäre unnötig. Mit mir kommen Salbeitanz, Schattenfuß, Honigpfote, Nesselpfote, Wasserpfote." Ein geschocktes Murmeln durchlief den Clan. "Das sind ja alles Schüler!", beklagte sich Drachenfluss. Er war alt, aber stolz und so etwas passte ihm nicht in den Kram. "Ich bin kein Schüler!", rief Salbeitanz empört, während Schattenfuß wütend fauchte: "Ich auch nicht! Ich bin schon lange vollwertige Heilerin!" Pumastern erklärte: "Aber genau deshalb doch. Um unsere friedliche Absichten zu bestärken." Ich rief: "Aber, was ist wenn sie uns..." Salbeitanz unterbrach mich: "Genau! Was ist wenn sie uns angreifen!" Ich starrte ihn kurz an, aber dann wandte ich meine Aufmerksamkeit wieder Pumastern zu. Dieser schnippte mit der Schwanzspitze und tappte los. Ich eilte hinterher, sowie Wasserpfote, Nesselpfote, Salbeitanz und Schattenfuß.

    13
    {Honigpfote's Sicht}

    "SchattenClan, bewegt euch jetzt wie eine einzelne Katze- bleibt dicht aneinander und bewegt euch nur vorsichtig und keine schnellen Bewegungen! Wir wollen sie nicht reizen", miaute Pumastern, als wir vor dem Lager des DonnerClans standen. Dann tappte er geradewegs durch den Eingang. "Rehstern? Bist du da?", rief Pumastern. Sofort umkreisten uns viele feindliche Katzen; doch, wie Pumastern befahl, wir blieben ruhig. Rehstern trat vor. "Was habt ihr auf dem DonnerClan-Territorium verloren?", sagte er. Er klang freundlich, doch das konnte den feindseligen Unterton nicht überspielen. "Wir sind in friedlichen Absichten hier, Rehstern. Warum geht unser Kampf?", fragte Pumastern ruhig. "Ihr könnt nicht tun und lassen, was ihr wollt!", erwiderte Rehstern grollend. "Und du kannst dich nicht als der Anführer aller Clans aufführen, wo du nichtmal deinen eigenen Clan gut führt" Pumastern's Stimme war kühl und seltsam auffordernd. Alle Katzen sogen scharf die Luft ein, und da schrie Rehstern: "Was soll das bedeuten?" und ließ die Krallen ausfahren. "Habe letztens einen Schüler des DonnerClans auf meinem Territorium angetroffen, ja, er hat sich mit einem meiner Schüler angelegt", knurrte Pumastern. Hasenstern rief: "Nein! Wer?", und ich sah, wie eine der vielen DonnerClan-Katzen sich kurz bewegte. Kurz zwar, unauffällig, aber dennoch deutlich. "Du! Das gibt dir Ärger!", meinte Rehstern und nickte Pumastern leicht zu. Und plötzlich war der DonnerClan wieder der freundlichste Clan von allen. Oh wie ich Rehstern verachtete. Oh wie ich den DonnerClan verachtete!

article
1485972182
Eine Warrior Cats FF- Schüler des SchattenClans
Eine Warrior Cats FF- Schüler des SchattenClans
Im SchattenClan leben 6 mutige Schüler, (vor der Feuerpfote/herz/stern-Zeit) die ihr Leben noch vor sich haben. Sie werden verschiedene Wege wählen, ein total verschiedenes Leben führen. Die treue Wasserpfote wird sich später in einen WindClan-Kater...
http://www.testedich.de/quiz46/quiz/1485972182/Eine-Warrior-Cats-FF-Schueler-des-SchattenClans
http://www.testedich.de/quiz46/picture/pic_1485972182_1.jpg
2017-02-01
406A
Warrior Cats

Kommentare (11)

autorenew

Schimmernder Stein ( von: Schimmernder Stei)
vor 158 Tagen
Ist eine coole Idee ❤-❤
MAAAAACH WEEEIIITEEERR❤❤
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 164 Tagen
Okay, kommt schon, Komiiiiiiis! *aufgedreht* Für jeden Kommi (natürlich von einzelnen Personen, so etwas:

Steini: Hi

Steini: Schreibst du jetzt weiter?

Steini: Noch ein Kapitel! Hahaha!

gibt nur ein neues Kapitel)

...für jeden Kommentar werde ich ein Kapitel schreiben, mit einem Gruß an die Person am Schluss!

Sagt mir UNBEDINGT was ihr davon haltet! Ich brauche Motivation!

💝 Danke
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 167 Tagen
Danke Steini!


Ich schreibe jetzt weiter, aber ich kann nicht garantieren, dass die Fortsetzung euch sonderlich gefallen wird.... 😇 Ich bin nämlich gar nicht begabt!
Schimmernder Stein ( von: Schimmernder Stei)
vor 167 Tagen
Das ist ein sehr schönes Kapitelchen Joy ^-^
Schreib auf jedenfall weiter!! :)
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 193 Tagen
Freue mich über ernst gemeinte Kritik.
Distelblatt/Sternenfunke (hobbylos) (81291)
vor 267 Tagen
Ein Kompliment!!!!!!!!!
JoyEggli ( von: JoyEggli)
vor 268 Tagen
@Distelblatt: Ist das ein Kompliment oder
war das ironisch gemeint? *unsicher*
Distelblatt/Sternenfunke (hobbylos) (81291)
vor 275 Tagen
Boar,fast wie das echte WaCa
Schimmernder Stein ( von: Schimmernder Stei)
vor 285 Tagen
Joy schreib weiter!!!!!

BBIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIIITTTTTEEEEEEE
*Leopardenjunges* (Leo) %u2764 ( von: *Leopardenjunges* (Leo) ❤)
vor 287 Tagen
Joychen ❤ schreib unbedingt weiter ! Die Idee ist fantastisch (Achtung: dieser Kommentar wird dich jetzt bis in alle Ewigkeiten verfolgen, es sei den du schreibst so bald wie möglich weiter)
free spirit(von kleeblatt 🍀) (40852)
vor 289 Tagen
Schöne Geschichte!

Du musst unbedingt weiter schreiben:

LG. Klee