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Mörder und Tod! (FF+)

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9 Kapitel - 13.331 Wörter - Erstellt von: Alphawölfin - Aktualisiert am: 2017-10-19 - Entwickelt am: - 1.178 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Hier findet ihr wie gesagt NUR die Kapitel, die ich in meinem Krimi nicht veröffentlicht habe/werde, hier der Link:

http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1483177355/Moerder-und-Tod-FF

Solltet ihr meinen Krimi noch nicht kenne, dann schaut doch mal vorbei!

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    In dieser FF+ zu meiner FF werde ich nicht, wie dort die ganzen Gedankenzüge etc. mit einer anderen Schriftart machen.^^ Ich wünsche Euch/Dir viel S
    In dieser FF+ zu meiner FF werde ich nicht, wie dort die ganzen Gedankenzüge etc. mit einer anderen Schriftart machen.^^
    Ich wünsche Euch/Dir viel Spaß!

    Ach übrigens, ich übernehme keine Haft, solltet ihr danach keine Ahnung leicht verstört etc. sein! ;)

    Auch hier gilt, dass ihr es nicht Kopieren, oder weiterveröffentlichen dürft! Weiterempfehlen ist aber gerne gesehen!

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    Kapitel 10

    (Die Nacht!)

    Kims Sicht

    Er strich mir sanft über meine Haare und drückte mich an sich. Wie gut das tat, berührt zu werden. Ein Gefühl der Erleichterung durchströmte mich, als er mich noch mehr an sich drückte.,, Ich verspreche dir Kim, dass ich dir helfen werde." Ich wollte ihm antworten, aber was sollte ich ihm denn sagen?,, Wirklich?" Mist! Das war das doofste, was ich sagen konnte! Er packte mich an den Armen und schob mich sanft zurück. Langsam schaute ich hoch und sah seine wunderschönen, intensiv leuchtenden grauen Augen und hielt den Atem an.,, Versprochen." Er lächelte zart und drückte leicht meine Arme. Und jetzt? Ich bin wirklich ein hoffnungsloser Fall!
    ,,Ähmmm, danke. Ich weiß gar nicht, was ich sagen soll... " Sanft legte er seinen Zeigefinger auf meine Lippen und beugte sich zu mir.,, Du musst gar nichts sagen."
    Er ist wirklich ein besonderer Mann! Lass ihn ja nicht laufen, so einen findest du nie wieder! Vor Aufregung zitterte ich und starrte ihn an. Er sieht so gut aus!,, Warum zitterst du?",, I-ich weiß nicht." Zart fuhr er mit seinem Zeigefinger meine Lippen nach und etwas neues funkelte in seinen Augen. Ich riss mich zusammen und fuhr mit meinen Händen seine Arme hoch. Spürte den Stoff seines Hemdes, seine Muskeln darunter und seine Wärme. Ich ging einen kleinen Schritt nach vorne, presste mich jetzt an ihn und legte meine Hände auf seine Brust. Er legte seine Arme um meinen Nacken und zog mich noch näher zu sich ran, sodass ich mich jetzt kaum bewegen konnte. Ich schloss meine Augen, stellte mich auf die Zehenspitzen und berührte seine weichen Lippen, welchen meinen Kuss erwiderten.

    Seine Sicht

    Es war wirklich leicht gewesen und nun endlich ist es soweit. Ich erwiderte ihren Kuss und knabberte leicht an ihrer Unterlippe, was ihr ein leises Stöhnen entlockte. Sie drückte sich an meinen Körper, vergrub eine Hand in meinen Haaren und legte die andere in meinen Nacken. Ich legte eine Hand auf ihren Rücken und die anderen auf ihren Po. Sie drückte ihr Knie gegen meins und zog mich leicht mit sich.,, Wo gehen wir hin?",, Wirst du gleich sehen..." Sie küsste mein Kinn und zog mich in ein kleines Schlafzimmer. Gierig zog sie mich mit aufs Bett und vergrub ihr Hände in mein Hemd, um meine Brust zu streicheln. Sie weiß, was sie will, naja jetzt zumindest. Intensiv blickte ich in ihre glücklichen Augen, welche auf die Knöpfe meines Hemdes gerichtet waren. Entschlossen öffnete sie die Knöpfe langsam und ich vergrub meine Hände in ihre roten gelockten Haare, welche ein interessantes Spiel aus Flammen bot. Sie war wirklich schön, schade, dass es bald auch sie treffen wird, aber es muss sein! Als mein Hemd offen war, zog ich es aus und half ihr bei ihrem lästigem Kleid.,, Stoff ist ziemlich überbewertet, findest du nicht auch?" Sie nickte und öffnete meinen Gürtel, während ich ihr aus ihrer Unterwäsche half. Schnelle zog sie den Gürtel aus meiner Hose und schmiss ihn irgendwohin, nun half sie mir aus meinen restlichen nervenden Klamotten und zog mich zu sich runter.

    Kims Sicht

    Er war so vorsichtig, so liebevoll, so verdammt zärtlich und perfekt! Ich knabberte an seinem Kinn, welcher einen Dreitagesbart besaß und genoss es, als seine Hände auf Wanderschaft gingen.,, Kim... " Er sagte mein Namen so verdammt heiß, dass dieser eine ganz andere Bedeutung für mich bekam. Wie schaffte er das nur?,, Ja?"
    ,, Sicher?",, So sicher war ich mir noch nie." Er beugte sich zu meinem Hals und fuhr mit seiner Zunge bis zu meinem Busen runter, was mir eine angenehme Gänsehaut verursachte. Ich drückte mich an ihn und genoss seine Wärme und wie zärtlich er mit mir umging. Ich zog ihn näher an mich ran und küsste ihn von seinem Hals abwärts bis zu seinem Bauchnabel ab, was er genüsslich über sich ergehen ließ. Er kniete sich über mich und lächelte mich zuckersüß an.,, Du bist wunderschön.",, Danke, du siehst aber auch nicht übel aus." Ich musterte seinen perfekten Körper gründlich und biss mir auf die Unterlippe.,, Gar nicht übel." Warum wiederhole ich mich? Zart strich er mir über die Wange und wir verschmolzen miteinander....................

    Seine Sicht

    Als sie an meinem Kinn knabberte wurde ich doch tatsächlich schwach. Sie war jung, unerfahren, hilflos, aber sie wusste definitiv was sie wollte. Das war natürlich mich, also sollte sie auch mich bekommen.,, Kim..." Ich sprach ihren Namen besonders zärtlich und besonders aus, damit ich ihr vollkommene Aufmerksamkeit bekam.,, Ja?",, Sicher?",, So sicher war ich noch nie." Das glaube ich dir aufs Wort. Ich beugte mich zu ihrem Hals und fuhr ihr mit meiner Zunge bis zu ihrem Busen runter, was ihr eine Gänsehaut verursachte. Ich unterdrückte einen entzückten Seufzer, denn diese Gänsehaut bewies mir mal wieder, wie gut ich doch war! Sie drückte sich näher an mich, was verursachte, dass einige ihrer Strähnen mich an der Nase und an den Lippen kitzelte. Entschlossen zog sie mich an sich und küsste mich von meinem Hals abwärts bis zu meinem Bauchnabel. Ich unterdrückte ein forderndes Knurren und ließ es genüsslich über mich ergehen. Ich kniete mich über sie und setzte einer meiner besten Masken auf. Ihre Augen verrieten, dass sie von meinem Lächeln entzückt war. Ich nahm ihren Körper in Augenschein und war nicht enttäuscht.,, Du bist wunderschön.",, Danke, du siehst aber auch nicht übel aus." Als sie mich gründlich musterte, wusste ich, dass sie mehr meinte und wollte. Sie biss sich auf die Unterlippe.,, Gar nicht übel."Sie ist wirklich süß. Zart strich ich ihr über die Wange, beugte mich runter und wir verschmolzen miteinander..............

    3
    Kapitel 11

    (Der Mord! Teil 1)

    Kims Sicht

    Ich lag neben ihm, hatte meinen Arm auf seiner Brust liegen und schmiegte mich an ihn. Er atmete gleichmäßig, schnarchte leise und war vollkommen entspannt. Langsam ließ ich meinen Blick nach oben schweifen und sah sein entspanntes, wunderschönes Gesicht, was mich einfach nur schmelzen ließ. Er war so liebevoll gewesen, hatte immer darauf geachtet mir nicht wehzutun. Er ist wirklich besonders. Sacht küsste ich seine Wange und legte meinen Kopf auf seine Schulter. Ich genoss seinen Herzschlag, welcher mich in einen wunderschönen und entspannten Schlaf glitten ließ.

    Seine Sicht

    Ich spürte wie sie mir sanft einen Kuss auf meine Wange hauchte und sich auf meiner Schulter niederließ. Langsam öffnete ich meine Augen und starrte an die weiße Decke. Sie war gar nicht schlecht gewesen, für ihr, ich nehme an erstes mal.
    Schade, dass es bald mit ihr enden wird, aber sie hat sich selbst so entschieden!
    Langsam legte ich meinen Kopf auf ihren und sah, wie ihr Arm auf meiner Brust lag, die Hand besitzergreifend in meiner. Ich ließ meine Augen das Zimmer nun endlich mehr in Visier nehmen, da ich bis gerade mit etwas anderem beschäftig gewesen war. Rot-weiße Wände, ein kleiner Schrank, wahrscheinlich für die Klamotten, ein Schreibtisch, mit einem altem Laptop, ein Klappstuhl, ein leerer Mülleimer, ein riesiger Spiegel, boxen und ein Fernsehen. Nichts besonderes... wie langweilig. Vorsichtig nahm ich meine Hand aus ihrer, hob meinen Kopf und schob ihren sacht auf das Kissen. Ihr Arm schob sich mehr nach oben und genervt ließ ich meine Augen zu diesem gleiten. Vorsichtig hob ich den Arm an und legte ihn auf Kims Hüfte. Eine wunderschöne Hüfte. Lächelnd schüttelte ich meinen Kopf und setze mich auf. Leise stöhnte sie auf und ich schaute sie an. Zum Glück hat sie einen tiefen Schlaf. Sacht strich ich ihr eine rote Strähne aus dem Gesicht, schwang mich an die Bettkante und stand auf. Leise ging ich zum Spiegel und betrachtete mich. Wie konnte eine Frau nur nein zu mir sagen? Gar nicht! Hatte es auch noch nie gegeben, warum wohl? Ich lächelte, ging aus dem Schlafzimmer und suchte das Bad.

    Kims Sicht

    Langsam wurde es neben mir kalt und ich glitt aus meinem wunderschönem Traum. Müde öffnete ich meine Augen und wollte mich gerade wieder an ihn schmiegen, als ich sah, dass er nicht mehr da war. Ist er abgehauen? Fand er es nicht schön? Habe ich ihn enttäuscht? Mir stiegen die Tränen in die Augen, welche ich wieder zurück zwängte und setze mich auf. Direkt sah ich seine Klamotten auf dem Boden liegen und ich lächelte. Er ist noch da, aber wo ist er genau? Ich hörte wie sich Schritte nährten, sah einen Fuß, dann den dazugehörigen, perfekten Körper mit einem Tablett in den Händen.,, Morgen." Er lächelte mich an, wobei ich sah, dass er zwei Tücher zwischen den Lippen hatte.,, Du hättest kein Frühstück machen müssen." Ich setze mich gerader hin, zog die Decke glatt und er legte das Tablett aufs Bett. Langsam nahm ich ihm die Tücher weg und legte sie neben das Tablett. Er hob seinen Zeigefinger und strahlte etwas neues aus.,, Morgen, warum nicht? Ist doch schön was zu Frühstücken und dies ist die wichtigste Mahlzeit am Tag." Er nahm seinen Finger wieder runter, hauchte mir einen Kuss auf die Wange und setze sich neben mich. Mir wurde ganz heiß und ich zog die Decke etwas höher.,, Da hast du recht." Ich nahm mir ein Brötchen, welches er schon mit Wurst belegt hatte und biss genüsslich hinein.,, Ich liebe diese Wurst, woher wusstest du, das? Ich meine du hast jedes Brötchen mit dieser Wurst belegt." Ich kaute weiter und lächelte. Er war richtig süß, er hatte sogar Frühstück gemacht!

    Seine Sicht

    Widerlich! Mit vollem Mund spricht man nicht, du dummes Kind! Ruhig, schön die Nerven behalten. Ich nahm mir auch ein Brötchen und musterte es.,, Die Wurst war die, die ganz oben lag und roch gut, da dachte ich, du magst sie." Sie schluckte und schmiegte sich etwas an mich. Ich biss ins Brötchen, mit dieser komisch schmeckenden Wurst und legte meinen rechten Arm um ihre Taille, meine Hand auf ihrem Bauch.,, Schmeckt sie dir nicht?" Ich kaute weiter, schluckte und schaute zu ihr runter.,, Doch, nur ich kannte sie noch nicht und ich war mir erst nicht sicher, was ich von ihr halten sollte.",, Ah, ok." Sie aß das Brötchen auf, nahm sich noch eins und biss genüsslich hinein. Ich aß langsam weiter und als sie ihr zweites Brötchen fertig hatte, schluckte ich auch gerade meinen letzten Bissen hinunter.,, Wenn du willst Kim, kannst du auch noch das letzte Brötchen essen.",, Oh, nein danke. Ich bin satt."
    ,, Nun, aber wir wollen es aber nicht in den Müll schmeißen, das wäre Verschwendung." Sie schaute mich überrascht an, setzte an um etwas zu erwidern, nickte schließlich und nahm auch das letzte Brötchen.,, So ist gut." Ich lehnte mich nach hinten und beobachtete sie, wie sie das Brötchen zu ihrem Mund führte.

    Kims Sicht

    Im Grunde genommen hatte er ja recht mit dem Brötchen, aber das hätte auch er essen gekonnt, oder nicht? Langsam führte ich das Brötchen zu meinem Mund und biss hinein, langsam kaute ich, war mir seines Blickes vollkommen bewusst und aß etwas schneller weiter.
    Den letzten Bissen würgte ich nur mit großer Mühe hinunter. Die ganze Zeit hatte er mich angestarrt, nichts gesagt, sich nicht bewegt, mich nur beobachtet.
    ,, Ich muss mal auf Klo." Ich kletterte über ihn und ging ins Bad. Als ich das Fenster etwas öffnen wollte, merkte ich, dass dieses mit irgendetwas zugeklebt war. Verwundert ging ich zum Waschbecken, wusch mir mein Gesicht, putze meine Zähne und dachte über ihn und das Fenster nach. Als ich auf die Uhr schaute fiel mir auf, dass ich wohl schon recht lange hier drin sein musste. Ich nahm mein Handtuch, trocknete meinen Mund und verließ das Badezimmer. Ist er immer noch da, oder ist er gegangen? Ich ging ins Wohnzimmer und sah, dass alle Vorhänge zugezogen waren, ich schaute zur Garderobe, wo immer noch seine Jacke hing. Er ist also immer noch da... Ich ging in die Küche, wollte aus dem Fenster schauen und merkte, dass auch hier die kleinen Gardienen vorgezogen waren. Nachdenklich trank ich ein Glas Wasser und stellte es anschließen in die Spüle, wo sich auch das Tablett mit den Tellern befand. Ich drehte mich um und sah ihn am Türpfosten gelehnt mich lächelnd mustern.,, Ich habe mir Sorgen gemacht, du warst lange im Bad." Ich verschränkte etwas unwohl meine Arme vor meinem Bauch und lächelte schwach.,, Tut mir leid, aber ich habe die Zeit vergessen." Er trat auf mich zu und blieb vor mir stehen. Warum hat er sich noch nicht angezogen? Naja, ich stehe auch noch nackt hier.

    Seine Sicht

    Sie fühlt sich unwohl. Ich nahm meine Hand sacht unter ihr Kinn, drückte es leicht hoch, sodass sie mir in meine grauen Augen schauen musste und gab ihr einen Kuss auf den Mund. Erst wollte sie sich etwas zurückziehen, erwiderte ihn aber schließlich. Anschließend drehte sie mir schnell den Rücken zu und schaute auf die Gardine. Ich drückte mich an sie, umschlung sie mit meinen beiden Armen um die Hüfte und legte meinen Kopf auf ihre Schulter.,, Was bedrückt dich?" Sie zögerte kurz und legte ihre Arme auf meine.,, Ich bekomme das Fenster im Bad nicht auf und warum hast du überall die Gardinen zugezogen?",, Na, weil wir im wahrsten Sinne des Wortes splitter faser nackt sind, niemand außer uns so sehen braucht und das mit dem Fenster im Bad, war ich." Leicht spannte sie sich an und ich lächelte.,, Warum?" Oh, warum hatte ich wohl das Fenster zugeklebt?,, Nun, damit du mir nichts dummes anstellst.",, Dummes anstellen?" Sie überlegte kurz, schnappte nach Luft, trat mir auf den Fuß, befreite sich aus meinem Griff und rannte zur Tür. Frauen! Immer traten sie einen auf den Fuß! Gelangweilt folgte ich ihr und sah, wie sie verwundert die Tür ohne Griff, sondern mit einem kleinem Gerät anstarrt.,, An deiner Stelle, würde ich das nicht anfassen." Sie zuckte zusammen und drehte sich zu mir um.,, Wer bist du!" Immer diese Fragen, wer bist du, warum machst du das, was habe ich dir getan! Ich lächelte und zeigte meine strahlend weißen Zähne.,, Dein Berater, den du nötig hast.",, Ich habe keinen Berater nötig!" So?,, So? Kim, aber du bist doch zu mir gekommen." Sie ging einen Schritt zurück und starrte mich aus angsterfüllten Augen an.,, Das ist nicht wahr... " Wie sie stottert! Erheitert grinste ich und hob wiedermal meinen Zeigefinger.,, Ich zitiere " Finanzielle, familiäre und noch viele weitere Probleme", also wer hat recht?"


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    Kapitel 13

    (Der Mord Teil 2)

    Kims Sicht

    Ich rannte zur Tür und wollte gerade nach dem Griff packen, die Tür aufreißen, flüchten, als ich dieses komische Ding an Steller der Türklinke vorfand. Was ist das!,, An deiner Stelle, würde ich das nicht anfassen." Erschrocken zuckte ich zusammen und drehte mich zu ihm um.,, Wer bist du!" Wer ist er! Ich bin wirklich dumm, naiv, einfach ein solcher TROTTEL! Er kannte meinen Namen und ich nicht seinen, hatte nicht mal danach gefragt, weil ich zu sehr von etwas anderem abgelenkt gewesen war und jetzt hatte es schwere Konsequenzen. Er lächelte und zeigte seinen weißen Zähne.,, Dein Berater, den du nötig hast.",, Ich habe keinen Berater nötig!" Das ist zwar nicht wirklich wahr, aber ich muss ihn so schnell wie möglich los werden!,, So? Kim, aber du bist doch zu mir gekommen." Ich ging einen Schritt zurück und starrte ihn aus ängstlichen Augen an.,, Das ist nicht wahr..." Ich zitterte und konnte es nicht zurückhalten. Hör auf zu zittern, er darf nicht sehen, dass du Angst hast! Er grinste und hob seinen Zeigefinger. Das tut er ganz schön häufig.,, Ich zitiere " Finanzielle, familiäre und noch viele weitere Probleme", also wer hat recht?" Ich bekam keine Luft mehr. Unsicher trat ich noch einen Schritt nach hinten und erschrocken riss ich meinen Mund zu einem Schrei auf, welcher nicht kam. Diese Schmerzen! Er ging gemächlich zum Sofa, nahm eine Fernbedienung und stellte das Ding, welches ich jetzt als Elektroschocker identifiziert hatte aus. Ich fiel auf meine Knie, spürte wie mir am Rücken das Blut leicht runter floss und mir liefen Tränen über die Wangen.,, Ich habe dich gewarnt." Er wurde leicht rot im Gesicht.,, Aber du wolltest ja nicht auf mich hören!" Laut brüllte er und am liebsten wäre ich in einer Dunklem Ecke verschwunden, hätte mich zusammengekauert, wo mir niemand was anhaben konnte und wäre wie so häufig alleine. Er legte die Fernbedienung wieder aufs Sofa, kam auf mich zu, blieb vor mir stehen und streichelte mir über den Kopf.,, Es wird alles gut, ich verspreche es, aber vorher musst du mir einen Gefallen tun." Ich zitterte stärker, mir wurde kalt und ich kniff meine Augen zu.,, Was...was für einen?"


    Seine Sicht

    Bedrohlich sacht strich ich ihr weiter über den Kopf und genoss, wie sie zitterte, wie ihr das Blut über den Rücken lief, wie sie ihre Augen, ängstlich, angewidert und völlig gebrochen schloss. Ich kniete mich hin und zwang sie mir in die Augen zu starren.,, Du musst leiden, sehr leiden. Mein letztes Opfer war enttäuschend, daher musst du sehr taper sein, meine kleine Kim, sehr tapfer." Sie starrte mich weiter an und ihre Augen wurden glasig.,, Bitte, lass das, du musst das nicht tun... Ich werde auch niemandem was sagen." Ich schnalzte mit der Zunge und schüttelte meinen Kopf.,, Ich weiß, dass ich es nicht muss, aber ich will es tun und nun küss mich." Sie kniff ihre Lippen zusammen, ich legte meine Hand an ihr Kinn und drückte zu.,, Küss mich!" Noch mehr Tränen flossen über ihre Wange und sie schüttelte den Kopf.,, Hmmm... Ich dachte du bist schon gebrochen." Nachdenklich bewegte ich ihren Kopf hin und her.,, Mir wird schon noch was einfallen, kannst du gehen?" Ihre Lippen zitterten und sie versuchte etwas zu sagen.,, Ich fasse das als ein nein auf." Ich packte sie an den Armen und stand mit Schwung auf, sie festhaltend konnte sie zittrig stehen. Ich werde sie tragen müssen, sonst wird sie gleich ohnmächtig und das verdirbt nur den ganzen Spaß. Ohne große Mühe schmiss ich sie mir über die Schulter und sie kreischte erschrocken auf.,, Hör auf mich zu Schlagen." Sie trommelte auf meinen Rücken ein und kratze ihn mit ihren noch Nägeln auf. Wehe, wenn das Narben gibt! Ich ging mit ihr und meinen schwächer werdenden Nerven ins Schlafzimmer, wo ich sie aufs Bett schmiss.,, Nicht bewegen." Sie krallte sich an der Matratze fest und zog sich schnell die Decke über. Als ob ich deinen Körper nicht schon kennen würde. Ich packte den riesigen Spiegel, stellte ihn vors Bett, sodass sie sich darin sehen konnte.,, Ich lasse meine Opfer gerne sehen, was ich mit ihnen anstelle." Ich verließ das Schlafzimmer, holte meine Tasche und sah aus dem Augenwinkel ein kleines blitzen. Schnell drehte ich mich um und fing das Messer in der Luft auf, sah gleichzeitig wie Kim auf den Boden sank und mich nicht anschaute. Ich schmiss das Messer von einer Hand in die andere und betrachtete es genauer.,, Das könnte ich noch gebrauchen."


    Kims Sicht

    Er kam auf mich zu packte mich an den Haaren und zog mich wieder in meine, nein nicht mehr mein, ich will diesen Raum nicht mehr als meins wahrnehmen, in das Schlafzimmer. Schmerzens Tränen stiegen mir erneut in die Augen und ich versuchet mich zu wehre, vergeblich. Er schmiss mich wieder aufs Bett, legte neben mich das Messer und seine Tasche. Mit einem unheimlich lauten Klicken öffnete er die Tasche und holte einige Seile hervor, die eigentlich unmöglich in die Tasche passen konnten. Was hat er noch da drinnen? Grob packte er meine Hand, welche ich versuchte ihm zu entreißen, biss ihn in seinen Arm, was er alles ignorierte. Er band meine Hand am Bettpfosten an und tat dies auch mit meiner anderen Hand.,, Lasse das! Bitte!" Ich kreischte, doch er ignorierte es. Ich bettelte, doch er ignorierte es. Ich weinte und er lächelte. Grob zog er mich zur Seite, was meine Handgelenke fast brach, was mir noch ein Kreischen entlocke und musterte meine Verletzung am Rücken.,, Zum Glück habe ich den Schocker nur auf diese Stufe eingestellt, ein bisschen mehr und wer weiß..." Er drückte auf das Loch, ich zuckte zusammen, verkrampfte mich, weinte, wollte kreischen, aber nur ein langgezogenes Schluchzen verließ meinen Mund. Er nahm seinen Finger weg, hob ihn an und musterte das Blut, welches ihm langsam die Hand lang floss.,, Entzückend!" Ich kniff meine Augen zu und er drehte mich wieder auf den Rücken. Ich spürte wie etwas kaltes an meine Wange kam, wie sich etwas in mein Fleisch schnitte, wie meine Haut aufgeschnitten wurde, wie mir das Blut über die Wange lief. Geschockt öffnete ich meine Augen und sah, wie er das Messer wieder weg nahm. Er hielt es hoch musterte das Blut auf seinem Metall, wie es den Griff runter lief, wie es auf den Boden tropfte, sein Blick traf meinen und er lächelte wie ein kleines Kind.,, Du schreist ja gar nicht." Ich konnte nicht mal antworten, selbst das Atmen fiel mir schwer. Am liebsten wäre ich tot!
    Er ließ das Messer auf den Boden fallen, setze sich neben mich und legte seine Hand sacht auf meine aufgeschnittene Wange.,, Ich werde dich von deinem Leiden befreien, aber zuvor musst du mehr erleiden, als du es je getan hast."
    Er zog seine Tasche zu sich und holte eine Zange hervor. Leise quiekte ich auf und winkelte meine Beine an. Er schloss seine Tasche, stellte sie auf den Boden, wand sich wieder an mich nahm einen Fuß, streckte ihn durch und setze an mir einen Nagel herauszuziehen.,, Ah, fast vergessen, willst du was zum drauf beißen haben?" Ich wollte brüllen, ihm ins Gesicht spucken, mich befreien, ihn umbringen!,, Nein? Na wenn das so ist." Das kalte Metall berührte meinen Nagel, biss sich an ihm fest und er zog langsam. Blut spritze leicht hoch ein widerliches knirschendes Geräusch entstand und nun konnte ich mein Leid heraus schreien, ein Schrei, den meiner Meinung nach jeder hören konnte, doch es kam niemand. Er betrachtete den Nagel, ließ auch diesen auf den Boden fallen und setze erneut an.,, Bitte, ich flehe dich an, bitte, bitte, ich kann das nicht, ich...",, Aber du musst, bis du entweder stirbst, oder bis ich keinen Spaß mehr habe und ich dich selbst töte."


    Seine Sicht

    Ich zog am nächstem Nagel, spürte wie sich das Fleisch löste, sah wie wieder das Blut leicht spritzte, wie sich die Haut aufriss, wie sich der Nagel löste und ich ihn schließlich mit der Zange in der Luft hielt. Lächelnd zeigte ich ihr den Nagel.,, Siehst du, so werde ich es mit dir machen, wenn ich Lust dazu habe. Ich werde ganz einfach..." Ich schnippte einmal vor ihrer Nase.,,...irgendwo ziehen, drücken, stechen oder sonst was und du bist tot, aber noch will ich das nicht." Sie zitterte und musterte den Nagel mit glasigen Augen.,, Bitte...." Bitte hier, bitte da und dann noch bitte dort, sie benutzen dieses Wort immer so häufig. Ich setzte wieder an und zog auch den nächsten Nagel.,, Immer wenn du dieses grässliche Wort benutzt, bin ich dazu gezwungen dir einen Nagel zu ziehen und schließlich hast du noch siebzehn davon, sollten diese nicht reichen, dann hast du noch Zähne und so weiter, also gewöhn es dir besser schnell ab." Sie kniff ihre Lippen fest aufeinander und spannte sich noch mehr an. Sie muss sich entspannen, dann tut es nicht so weh. Mal gucken, wann sie darauf kommt. Ich stand auf, legte die Zange weg und hob meinen Gürtel auf. Mit glasigen Augen sah sie mir zu, wie ich ihn doppelt nahm und sie wieder mit einem Knacken eines ihrer Handgelenke auf die Seite drehte. Schmerzerfüllt stöhnte sie auf und versuchte mich wegzutrete. Gelangweilt hob ich mein Bein und lehnte mich halb kniend auf ihren nun schon fast ganz roten Fuß. Sofort hörte sie auf zu Zappeln und zufrieden stellte ich mich wieder normal hin. Ich umkreiste das Bett, sah noch einmal in den Spiegel, lächelte und blieb bei ihrem Rücken stehen. Ich spielte mit den Gedanken, wie sie wohl regieren wird, wie sie schreien wird, wie sie betteln wird. Ich holte aus und mit einem lautem Geräusch von aufplatzender Haut, von Leder, das auf Haut traf, schlug ich so auf sie ein. Es war wie eine Droge, wenn ich einmal anfing, meinen Gürtel zu benutzen konnte ich mich kaum zurück halten. Blut spritzte mir ins Gesicht, bedeckte meinen Körper und ich hörte nur die Schmatzgeräusche von meinem Gürtel, wenn dieser den Rücken verließ. Keuchend zwang ich mich aufzuhören, um ihr und mir eine Verschnaufpause zu gönnen. Ich ließ meinen Arm sinken, schaute in den Spiegel, sah wie mein Gürtel von Blut und etwas Fleisch bedeckt war und sie regungslos nur da lag. Nicht schon wieder! Ich legte zwei Finger an ihren Hals und spürte ihren Puls. Ah, sie lebt noch.

    Kims Sicht

    Ich sah im Spiegel wie er ausholte und kniff meine Augen zu. Ich wartete auf den ersten Schlag, es war als würden Stunden, Tage, Monate vergehen als mich der erste Schlag traf. Ich nahm nichts anderes wahr, als das platzende Fleisch, das kalte Leder und die stechenden Schmerzen. Ich brachte nichts als ein Schmatzen hervor, bei dem Versuch zu schreien, Gott anzuflehen. Er schlug weiter auf mich ein, immer schneller, immer härter und langsam überkam mich eine willkommende Schwärze.

    Ich spürte, wie jemand zwei Finger an meinen Hals legte, langsam kamen alle Erinnerungen zurück und ich fing wieder an zu zittern. Warum konnte ich nicht einfach sterben? Eine innere Stimme flüsterte mir die Antwort zu "Du bist eine Kämpferin", die Stimme meines Vaters, als er gestorben war. Ja ich war eine Kämpferin, aber nicht für das geschaffen.,, Du bist wieder wach." Ich schüttelte meinen Kopf, was in mir sofort eine neue Schmerzenswelle weckte und ich kniff meine Augen fester zu.,, Warum lügst du mich an?" Ich kniff meine Lippen wieder aufeinander und wagte es nicht mich zu bewegen. Ich spürte wie es mir am Rücken kalt wurde, wie ich auf was glitschigem lag, wie das Blut meinen Rücken weiter runter floss. Ich hörte seine Schritte und wie er vor mir stehen blieb. Er strich mir über meine Wangen und ich öffnete angsterfüllt meine Augen. Er beugte sich zu mir runter und wir waren auf Augenhöhe. Ich starrte das Blut in seinem Gesicht an, als hätte jemand einen Pinsel in rote Farbe getunkt und schnell hin und her gewedelt.
    ,, Küss mich." Langsam beugte ich mich etwas nach vorne und mir wurde wieder etwas schwarz vor Augen. Als ich seinen Mund mit meinem traf zog ich mich auch schon wieder zurück und ballte meine nicht gebrochene Hand zu einer Faust.
    ,, Gutes Mädchen." Er stellte sich wieder aufrecht hin und streckte sich.,, Sei glücklich, du hast immerhin die erste Hälfte überstanden." Erste Hälfte! Ja klar bin ich erleichtert, gefoltert zu werden und dann gesagt zu bekommen, das war die erste Hälfte!,, Ich habe mir zwei Dinge ausgedacht, die ich mit dir anstellen könnte. Die erste ist, ich Folter dich mit Stromschlägen, was aber ein bisschen langweilig wäre, weil du mit meinem Elektroschocker schon Bekanntschaft gemacht hast.....Also wähle ich die zweite Wahl." Und die wäre? Spielt das eine Rolle?


    Seine Sicht

    Ich hob einen Zeigefinger und deutete auf ihr gebrochenes Handgelenk.,, Hattest du schon mal etwas gebrochen außer jetzt?" Leicht schüttelte sie ihren Kopf und sie wurde ganz blass. Glücklich klatschte ich einmal.,, Großartig!" Ich nahm ihren noch unberührten Fuß und musterte ihn.,, Als ich noch ein Junge war fand ich es immer sehr amüsant andere Kinder hinfallen zu sehen, doch sie waren nicht meiner Meinung. Eines Tages kamen sie in einer Gruppe zu mir, packten mich am Fuß so wie ich dich jetzt und zogen kräftig!" Mit einem lautem Knacken und einem Knirschgeräusch, als wären Muskeln gerissen, brach ihr den Fuß und sie vergrub ihr Gesicht im Kissen.,, Ja, so fühlt es sich an einen Fuß gebrochen zu bekommen." Ich nahm das andere Bein und drückte zu.,, Ich war so wütend, dass ich in eine Art Trance verfiel, so wie gerade eben. Ich packte diesen Jungen, der mir mein Fuß gebrochen hatte am Bein und ich weiß selbst nicht, wie ich es damals geschafft habe es ihm zu brechen, du musst wissen er war ein richtiger Brocken, aber es hat geklappt." Ich drehte das Bein mit einem kräftigem Ruck nach links und zog es zu mir, bis auch dieses mit einem Knacken brach. Sie kreischte ins Kissen und zuckte kräftig.,, Genau so hat er auch gekreischt, wie ein Mädchen. Danach waren sie nicht mehr so frech. Ab und zu sind noch welche zu mir gekommen." Ich band ihre Hände los, nahm die gesunde in meine und umschlang sie mit meinen Fingern. Ich drückte kräftig zu und ich spürte wie einige Finger unter diesem Druck nachgaben, brachen und ich ließ die Hand los. Sie schaue auf ihre Hand, ihre Augen waren rot, ihre Wange mit dem Schnitt angeschwollen und blutete immer noch. Sie wollte irgendetwas sagen, aber sie schaute nur hasserfüllt zu mir rauf.,, Eines Tages, nach der Schule auf dem Nachhauseweg kam mir der Kerl entgegen, der mir den Fuß- und ich ihm das Beingebrochen hatte. Du kannst dir wahrscheinlich denken, dass es eine Prügelei gab, die wie ich stolz behaupten kann nicht angefangen habe, aber ich habe gewonnen und nun frag mich wie."


    Kims Sicht

    Erst wollte ich nicht fragen, aber was blieb mir anderes übrig?,, Wie?" Er lächelte und hob wieder seinen Zeigefinger.,, Schön, dass du fragst, also wie gesagt er war ein richtiger Brocken, sehr schwerfällig und ich war naja du kannst mich ja sehen und kannst es dir wahrscheinlich denken, wie ich auch schon früher war. Also ich packte ihm am Genick." Seine Hände umschlangen meine Genick.,, Ich dachte ja nicht, dass es klappen würde, aber das hat es... Also dann zog ich kräftig und..." Er zog kräftig, das letzte was ich sah waren seine grauen Augen, die nur hass wiederspiegelten. Mich durchfuhr ein Stich im Genick, es wurde kalt und schon fiel ich eine schwarze Leere.

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    Kapitel 40

    Seine Sicht

    Schon als ich aus meinem Auto gestiegen war, hatte sie auf mich gewartet und mich ins Haus gezogen. Ihr lustvoller Blick hatte mich kalt gelassen, was für gewöhnlich nicht der Fall war. Normalerweise hatte ich dann sofort das Verlangen sie zu verführen, zu befriedigen und dann auf meine Art und Weise zu töten. Aber jetzt saß ich nur in diesem langweiligen Esszimmer und ging im Kopf alles durch, was der Übeltäter mein Verlangen "kalt" lassen konnte, doch ich kam immer nur auf die Übeltäterin. Warum kam ich immer zu ihr? Ich schloss meine Augen und stellte sie mir nackt vor. Ihr perfekter Körper vor mir gefesselt und mir völlig ausgeliefert. Wie ich über ihre Brüste strich. Wie ich sie zärtlich biss. Wie... Scheiße! Ich nahm noch einen großzügigen Schluck meines... Ich musterte den "Wein". Es war für mich eher, als hätte man mir irgendeinen alten Saft vorgesetzt und gehofft, dass mein Geschmack schlecht war. Falsch gehofft. Was Wein angeht habe ich einen sehr guten Geschmack und was meine Opfer angeht eigentlich auch. Ich sah die auffällige Blondine mit den unechten Wimpern und den noch unechteren Brüsten, den zu hohen und dazu billige High Heels aus der Küche zu mir stolzieren und musterte sie gelangweilt, aber dennoch höflich. Ich brauche eine Ablenkung von ihr. Nicht von der falschen Blondine, sondern von ihr. Ich erhob mich und sie zwinkerte mir zu. Wie langweilig. So uninteressant. So schlicht. Sie fragte irgendetwas und ich beobachtete ihre Lippen, die erstaunlicherweise nicht künstlich waren, wie sie die Worte entließen. Immerhin schöne Lippen, aber sie hat schönere, vollere. Verdammt! Tu was gegen diese scheiß Gedanken! Sofort! Meine Gedanken, warum gelten sie ihr? Aufhören!
    ,, Sind Sie satt?" Ich lächelte charmant und setzte eine hungrige Miene auf und sie reagierte sofort, indem sie leise durch den Mund keuchte. Das gefällt mir, jetzt müsste es nur noch von ihr kommen. VERDAMMT! Ich ging elegant um den Tisch herum und sie strich sich mit einer Hand das Kleid etwas höher, sodass ich ihren Oberschenkel besser betrachten konnte. So langweilig.,, Nicht wirklich." Sie schaute mich fragend an.,, Wie darf ich das verstehen?" So schlicht.,, So wie ich es meine." Sie schaute noch fragender und ich verdrehte meine Augen.,, Ich habe Hunger auf dich." Wie war ihr Name noch einmal? Keine Ahnung... Irgendetwas mit... G? Egal, nicht wichtig. Ich blieb dicht vor ihr stehen und glitt mit meiner Hand unter ihr Kleid, was sie leise aufstöhnen ließ. Die gleiche Wirkung wie auf alle, aber sie hat nicht die Wirkung auf mich wie sie. Es REICHT! Das geht zu weit! Viel zu weit! Mach dich nicht lächerlich Riley, sie ist ein Cop! Du, du bist ein Mörder! Ein gesuchter Mörder! Sie legte ihre Arme über meine Schulter und musterte kurz meine Nase.,, Wie ist das passiert?" Ich setzte mein verführerisches Lächeln auf und drückte sie gegen mich.,, Ist das wichtig?" Sie schüttelte den Kopf und ich kniff sie kurz in den Hintern. Sie quiekte kichernd auf und begann mich hektisch zu küssen. Widerlich. Ich ließ sie machen und strich ihren Slip etwas hinunter. Will ich das wirklich? Als sie ihre Zunge in meinen Mund schob, stieß ich sie von mir weg und fuhr mir durchs Haar. Sie griff nach mir und drängte sich mir wieder auf.,, Schluss!" Ich stieß sie hart weg und beobachtete lächelnd, wie sie nach hinten stolperte und durch die Absätze auf ihren Arsch flog. Hmmm... Man könnte die ersten beide Punkte, verführen und befriedigen überspringen und direkt zum Spaß übergehen. Warum eigentlich nicht? Bei ihr bekomme ich eh keinen Steifen, also warum wertvolle Zeit verschwenden? Sie schaute mich aus riesigen, mit Tränen verschleierten Augen ungläubig und ängstlich an.,, Du willst mich nicht?",, Für dich heißt es immer noch Sie und nein, ich will dich nicht!" Nun liefen ihr die Tränen über die Wangen und am liebsten hätte ich sie aufgefangen und sie gezwungen sie zu trinken. Warum eigentlich nicht? Ich schüttelte meinen Kopf und stellte einen Fuß auf ihren Oberschenkel. Es würde lange dauern genügend Tränen zusammenzubekommen, damit sie sie trinken könnte und ich habe gerade weiß Gott keine Geduld dafür!,,, Lass das! Was soll das!" Sie versuchte frustriert meinen Fuß wegzuschieben, doch dies führte nur dazu, dass ich mich zu ihr beugte und ganz auf den Boden drückte.,, Bleib fein liegen.",, Du Arsch!" Ich zuckte mit den Schultern.,, Von mir aus." Ich stellte meinen Fuß auf ihrem Oberkörper und verlagerte etwas mein Gewicht, damit ihr die Luft aus den Lungen wich. Zufrieden nahm ich zur Kenntnis, wie sie versuchte wieder Luft zubekommen.,, Ich werde dich töten." Ich musterte belustigt wie sie langsam meine Wörter realisierte und sich zappelnd versuchte wieder zu befreien. Erfolglos. Wie soll ich sie umbringen? Es gibt soviele Möglichkeiten, aber eine... Ich war sehr zufrieden mit der Idee die mir kam und setze mich auf sie.,, Weist du was? Du bist nicht mein erstes Opfer, aber von allen bist du die künstlichste." Sie schnappe unter meinem Gewicht nach Luft und räkelte sich.,, Warum hast du das mit deinem Körper angestellt? Ich wette du hattest mal schöne, echte Brüste und nicht welche, die ausgestopft sind." Ich hasse künstliche Frauen. Sie ist nicht künstlich, kein bisschen! Rrrrr.... Ich stand auf und beobachte gelangweilt wie sie zittrig auf die Füße kam. Zwar etwas überrascht, dennoch belustigt wich ich ihrem Bein aus, welches sie mit viel Schwung nach mir ausgetreten hatte und packte ihr Bein. Überrascht schrie sie auf und ich zog sie an ihrem Bein zu mir.,, Ich habe doch nur Spaß gemacht, meine Schöne." Ich küsste sie zärtlich auf die Lippen und spürte wie sie zittrig atmete und gegen meine Brust stieß.,, Arsch, ich dachte du meintest es ernst!" Sie kicherte und erwiderte. Naiv.,, Das tat ich auch und tue es immer noch." Sie löste sich von meinen Lippen und ich hielt ihr Bein weiter fest.,, Ist das ein Scherz, oder meinst du es ernst?" Ich drehte mit Schwung ihr Bein herum und sie knallte auf den Bode.,, Ernst." Sie schrie vor Schmerz auf und versuchte wieder aufzustehen, doch ich ließ sie nicht.,, Warum!" Warum? Immer dieses nervige WARUM!

    6
    Kapitel 41

    (Die Fortsetzung)

    Gelangweilt hielt ich ihren Fuß in der Luft und zog ihr diesen hässlich Schuh, mit den viel zu hohen Absatz aus.,, Weil ich es kann." Sie versuchte ihren Fuß aus meiner Hand zu befreien. Ich schnalzte mit der Zunge und ließ desinteressiert ihren Fuß los.,, Nur weil du es kannst?" Ich zuckte unschuldig mit meinen Schultern und musterte den Schuh in meiner Hand.,, Und weil ich es will." Sie krabbelte etwas weg und ich folgte ihr gemächlich.,, Warum? Was habe ich dir getan?" Wieder dieses warum!,, Es geht nicht darum, was du getan hast oder auch nicht. Es geht eher darum, dass ich im Moment nichts besseres zutun habe und dies auch meine Art ist." Sie stand wacklig auf und taumelte auf die abgeschlossene Tür zu, nur wusste sie noch nicht, dass diese verschlossen war und sie daher auch keine Rettung war. Sie hat es vergessen. Ich unterdrückte das Schmunzeln. Sie fliehen immer zur Tür, weshalb? Können sie sich nicht denke, dass ich sie vorher verschlossen habe? Ich gluckste. Naja, dieses mal war nicht ich es gewesen, der die Tür verschlossen hatte, sonder mein Opfer selbst, weil sie wohl gehofft hatte mit mir ungestört zu sein. Nun, sie wollte mit mir ungestört sein und jetzt ist sie es auch. Ich spielte mit dem Schuh, während sie an der Tür rüttelte und sich dann zu mir wand.,, Was machst du jetzt, da die Tür verschlossen und die Gefahr direkt vor dir steht?" Sie wurde blass. Wie langweilig, sie alle werden blass. Oder naja wurden. Sie kreiste mit den Schultern, als würde sie sich wappnen für das was ich mit ihr vorhatte. Oh, ich glaube das könnte doch noch spaßig werden, sie ist eine die sich wehren will. Die anderen wollten sich auch wehren, vor allem Kim, aber bei keiner hat es was gebracht. Ob es ihm etwas bringt? Ich bringe diesen Mann um und ich werde mein ganzes Geschick ihm widmen. Ich will ihn leiden sehen, sehr leiden sehen. Ich schloss kurz meine Augen und genoss das Bild von ihm, mit blutüberströmten Gesicht und gebrochener Nase und noch andere Wunden, wo ich sehr viel Spaß daran hätte sie ihm zuzufügen, in meinem Kopf. Ich spürte wie sie sich mir nährte und lächelte, als ich weiter mit geschlossenen Augen ihrer Faust auswich.,, Versuch es noch einmal, mich zu schlagen, ich werde wieder ausweichen." Ich sah sie wie ein Raubtier, welches seine Beute entdeckt hatte an und sie trat einen Schritt zurück.,, Setz dich, ich will nicht, dass du noch etwas dummes machst." Sie fauchte und ich trat einen Schritt auf sie zu, was sie einen nach hinten weichen ließ.,, Ich sagte sitz." Sie funkelte mich zornig an und rannte wieder zur Tür. Ich hasse es, wenn andere Lebewesen nicht das tun, was ich ihnen befehle. Das zieht immer Konsequenzen mit sich, wenn man mir nicht gehorcht.,, Warum tust du nicht, was ich von dir verlange?" Ich packte den Schuh etwas fester und ließ meinen Zeigefinger über den Absatz kreisen.,, Weil ich es nicht muss!" Ich hob eine Augenbraue und trat dicht auf sie zu. Ich beugte mich zu ihrem Ohr und zischte ganz leise und bedrohlich, was sie sofort erstarren ließ.,, Sei dir da nicht zu sicher. Lieber du tust jetzt was ich will und lebst vielleicht etwas länger, als mir nicht zugehorchen und auf der Stelle zu sterben." Ich trat eine Schritt zurück.,, Du hast die Wahl und glaub mir, keines meiner anderen Opfer hatte sie, also nutze deine." Sie senkte den Kopf und setzte sich artig auf den Stuhl, welchen sie mir vorher angeboten hatte.
    Ich habe mir mehr Widerstand erhofft, nun ja... Ich legte den Schuh auf den Tisch und riss ihren anderen Fuß so abrupt zu mir, dass sie fast vom Stuhl fiel. Ich zog ihr auch diese High Heel aus und legte ihn neben den anderen.,, Was hast du vor?" Ich setzte eine gleichgültige Miene auf und zuckte mit den Schultern.,, Ist das wichtig?" Ich setzte mich vor sie und strich mit meine Zeigefinger über meine Lippe.,, Mir ist es wichtig, ja verdammt!" Ich neigte meinen Kopf leicht zur Seite und tippte mir gegens Kinn.,, Was wenn ich dir sage, dass ich es dir schon gesagt habe?" Sichtlich nachdenklich musterte sie mich und ich tippte mit meine Fuß auf den Boden. Ich wiederhole mich sehr ungerne.,, Du hast gesagt, dass du mich töten willst." Ich atmete aus und nickte.,, Genau." Sie zittert. Wie langweilig. So langweilig! Dagegen muss ich etwas unternehmen, es geht doch nicht, dass ich mich langweile.,, Ich schließe jetzt meine Auge und du, du kannst dich irgendwo verstecken. Wenn ich dich nicht finde, dann lasse ich dich leben, aber wenn doch, dann..." Ich ließ den Satz unvollendet, da es überflüssig wäre weiterzuspreche. Sie spannte sich an und sah sich entschlossen um.,, Ich zähle bis zehn, nur bis zehn und dann komme ich. Hast du mich verstanden?" Sie nickte und stand auf. Ich legte meinen Kopf in den Nacken, faltete meine Hände und schloss meine Augen.,, Eins." Ich lauschte wachsam und hörte wie sie auf Zehnspitzen davon schlich.,, Zwei." Ich hörte etwas rascheln.,, Drei." Ein leises Fluchen.,, Vier." Etwas zu Boden fallen.,, Fünf." Verzweifeltes schneller werden. Ich spürte die Schlüssel der Türen in meiner Gesäßtasche und lächelte.,, Sechs." Das rütteln an der Türklinke.,, Sieben." Schnelle Schritte.,, Acht." Eine Schublade, die geöffnet wird.,, Neun und die letzte Zahl heißt..." Eine Schranktür sich öffnen und schließen.,, Zehn." So vorhersehbar. Ich öffnete meine Augen und sah kurz an die weiße Decke. Geräuschvoll ließ ich meine Finger knacken und erhob ich. Kurz musterte ich die Schuhe und nahm einen lächelnd in die Hand. So hohe Absätze, damit lässt sich viel anstellen, sehr viel. Mit dem Gang eines Raubtieres auf der Jagt ging ich in die Küche und musterte die geöffnete Schublade. Sie hat sich ein Messer genommen, wie langweilig. So ermüdend, so schlicht. Ich ging in ein weiteres Zimmer und sah zum große Schrank.,, Mach mal piep." Ich hörte sie kurz nach Luft schnappen und schüttelte gelangweilt meinen Kopf. Lautlos setzte ich mich in einen Sessel schräg vorm Schrank und verharrte mit dem Schuh in meinen Händen so.
    Ab und zu sah ich auf meine Uhr. Eine Stunde verging und noch eine und noch eine.
    Langsam und leise öffnete sich die Schranktür und ich sah wie sie ihren Kopf suchend hin und her wand und mich mit einem Schreck entdeckte.,, Gefunden." Ich lächelte zuckersüß und spielte mit dem Schuh.,, Hättest du die Güte und würdest das Messer im Schrank lassen? Mein letztes Opfer wollte mich auch mit eine Messer umbringen, aber ich habe es dann bei ihr verwendet." Ich sah wie sie es fester packte.,, Also hast du dein letztes Opfer mit einem Messer getötet?" Sie wurde blass.,, Nein, nicht doch. Das wäre zu leicht und langweilig gewesen. Nein, mein letztes Opfer wurde der Hals verdreht." Sie wurde noch blasser und ich lachte kalt.,, Soll ich dir etwas verraten, Kleine?" Sie zog die Tür wieder zu und ich hörte sie im Schrank schnell atmen. Oh nein, das wirst du schön lassen! Schnell stand ich auf, riss die Tür wieder auf und nahm ihr schnell das Messer aus der Hand, welches sie an ihren Hals angesetzt hatte.,, Dummes Ding! Das ist mein Vergnüge und ich lasse mich nicht darum bringen!" Ich schmiss den Schuh auf den Sessel, packte sie am Haar und riss ihren Kopf in den Nacken.,, Hast du mich verstanden?" Sie wimmerte und angewidert verzog ich kurz mein Gesicht.,, Gute Nacht, Kleine." Sie riss erschrocken ihre Auge auf und ich stach sie ihr aus. Sie kreischte und wand sich und ich, ich genoss das Gefühl der Macht, das Gefühl wie ihre Augen nachgaben und ich sie in ihre Dunkelheit schickte. Sie wurde ohnmächtig und ich hielt ihren schlaffen Körper am Haar fest. Ich ließ sie auf den Boden fallen und musterte das rote Messer in meiner Hand. Ich will ihr Blut kosten. Ich hielt es mir unter die Nase und atmete tief ein. Wie ich den Geruch von Blut liebe. Langsam leckte ich das Blut vom Messer und genoss den Metallischen Geschmack auf meiner Zunge. Wie ihr Blut wohl schmecken und riechen mag? Sicherlich atemberaubend! Ich ging in die Küche und reinigte das Messer von jeglichen Beweisen. Sie wird sicherlich noch ohnmächtig sein. Ich ging wieder zu ihr und drehte sie auf den Rücken.,, Wach auf!" Ich gab ihr eine kräftige Schlag gegen die Wange und sie fing wieder an zu schreien.,, Halt dein Maul! Ich habe sehr empfindliche Ohren." Sie schlug blind um sich und schrie weiter und weiter. Ich seufzte und holte wieder das Messer und eine kleine Zange. Ich hockte mich neben ihren Kopf und legte mein Knie auf ihre Stirn, damit sie sich nicht rühren konnte.,, Jetzt musst du fein stillhalten." Sie wimmerte und wollte etwas sagen, was ich direkt nutzte und mit der Zange ihre Zunge packte. Sie versuchte sich zu befreien, vergeblich. Ich spielte kurz mit dem Messer und lächelte vorfreudig. Alle Sinne, ich werde ihr alle Sinne nehmen. Ich schnitt ihr die Zunge ab und sie schlug wild um sich, ohne einen Mucks von sich geben zu können.,, Nicht fliehen, wir wollen doch die Blutungen stillen." Sie schlug mir kräftig gegen den Kopf und ich knurrte. Langsam stand ich auf und umkreiste sie.,, Dann eben nicht, dann lasse ich dich eben verbluten. Aber glaube ja nicht, dass dich das rettet. Verbluten braucht auch seine Zeit." Sie wimmerte und versuchte verzweifelt etwas zusehen, oder etwas zusagen. Welche Sinne sind denn noch übrig? Es gäbe noch den Tastsinn, den Hörsinn und den Geruchssinn. Machen wir mit dem leichtesten weiter. Sie dreht sich zur Seite und spuckte Blut auf den Boden.,, Ich bin gleich wieder da." Ich holte meine Tasche und nahm ein kleines Fläschchen mit einer klaren Flüssigkeit hinaus. Sie wimmerte und spuckte weiter Blut auf den Boden. Ich sah ihr ins blutverschmierte Gesicht.,, Kennst du dich mit konzentrierter Salzsäure aus?" Sie trat in die Luft und ich setze mich hinter sie und zog sie zwischen meine Beine. Ich drückte ihre Beine mit meinen runter und zog ihren Kopf am Haar in den Nacken.,, Es ätzt und riecht salzig. Es wird das letzte sein, was du riechst." Sie versuchte sich immer und immer wieder zu befreien und dies immer und immer wieder vergeblich. Ich öffne das Fläschchen mit eine leisem plopp und tropfe ihr den Inhalt in die Nase. Sie gurgelte, presst ihre blinde Auge zu, wand sich stark und ich, ich hielt sie erbarmungslos fest, ließ sie nicht los und grinste zufrieden. Ich ließ sie los und sie sankt nach vorne und fiel erneut in Ohnmacht. Ich musterte das leere Fläschchen und stand auf. Jetzt machen wir mit dem Tastsinn weiter, aber... Ich fuhr mir durchs Haar. Alle Methoden die mir einfallen enthalten entweder zu viel Säure, oder sie stirbt mir zu schnell weg. Dazu möchte ich ja, dass sie alles spürt, also lasse ich ihr diesen einen Sinn. Ich schaute zum Schuh auf dem Sessel und nahm ihn lächelnd in die Hand. Ich brauche noch den anderen. Ich schaute kurz auf meine Uhr. Ich muss mich beeilen, wir wollen doch nicht zu spät kommen, wenn alles klappen soll. Ich holte mir noch den anderen Schuh und wartete bis sie wieder zu sich kam.,, Wie geht es dir?" Sie übergab sich und verwischte das Blut in ihrem Gesicht.,, Sei glücklich, dass du nichts mehr riechst." Es stinkt. Fast komplett orientierungslos versuchte sie davon zu krabbeln, brach jedoch zusammen und rollte sich auf dem Bode hilflos zusammen, während sie Blut spuckte und hin und wieder würgte. Ich kniete mich zu ihrem Kopf und fuhr sacht über ihr Haar. Sie schlug nach mir und ich hielt ihre Hände fest.,, Na na, lass das." Sie zog schwach an ihren Händen und ich ließ sie los. Ich nahm einen Schuh und musterte missbilligend den Absatz. Er ist so hässlich, so hoch und wird immer dünner. Wie kann eine Frau nur mit sowas herumlaufen? Ich drückte ihren Kopf fest auf den Boden und sie spannte sich an, zitterte am ganzem Körper und spuckte weiter Blut. Mit einem kräftige Schlag und einem erstickten Schrei ihrerseits steckte der Absatz in ihrem Ohr, bevor sie wieder das Bewusstsein verlieren konnte machte ich auch dies beim anderem Ohr. Ich ignorierte das ganze Blut und den Gestank des erbrochenen und nahm den zweiten Schuh zur Hand.,, Leb wohl, Taube." Ich rammte den Absatz in ihren Hals und beobachtete fasziniert, wie Blut aus ihrem Mund spritzte und ihren Hals hinab lief. Mit einem letzte ersticktem Gurgeln erschlaffte ihr Körper und ich lachte.

    7
    Kapitel 46

    (Rest der Erinnerung)

    Seine Sicht

    ,, So nimmst du das Messer." Er drückte es mir in die Hand und hielt mich an der Schulter fest. Der Kopf der Frau lag im Nacken und sie konnte sich nicht rühren. Er setzte meine Hand mit dem Messer an ihrem Hals an und sie schluchzte, bettelte und ich konnte nichts anderes machen, als das was Papa wollte.,, Jetzt musst du fest zudrücken und es durch den Hals ziehen." Mit vor Angst geweiteten Augen, starrte ich Papa ins Gesicht und schüttelte den Kopf.,, Du willst mich doch stolz machen, oder nicht? Du willst doch mal etwas richtig machen, nicht? Das ist richtig. Du befreist die Schwachen Wesen von ihrem Leid und glaube mir, wenn ich sage, dass es sich gut anfühlt. Du wirst dich dadurch stark fühlen und schließlich auch werden." Meine Hand zitterte. Wütend quetschte er meine Hand zwischen seinen Fingern und das Messer fiel fast auf den Boden.,, Zitter nicht! Werde stark!" Stark werden...
    Das war alles, was ich wollte.
    Ich wollte stark werde.
    Wollte mich endlich wehren können.
    Wollte nicht mehr nur ich sein.
    Wollte mich nicht mehr von meinem Bruder ärgern lassen.
    Wollte Papa stolz machen.
    Wollte mehr sein als das, was man sah.
    Wollte Macht besitzen und die Schwachen von ihrem Leid befreien.
    ,, Lass... Meine Hand los..." Meine Stimme war heiser und zittrig. Die Stimme eines achtjährigen Kindes. Er schnaubte und ließ meine Hand los. Das Gewicht des Messers in meiner kleinen Hand kam mir enorm vor, doch ich hob meine Hand und musterte den Hals.,, Einfach drücken und... durchziehen?" Er sah mich an und nickte. In seinen Augen sah ich, dass er mir nicht glaubte, dass ich das durchzog. Entschlossen legte ich das Messer an und sie wimmerte, bettelte um ihr Leben. Ein Stich fuhr mir ins Herz und ich streichelte einmal über ihr Haar.,, Alles gut... Ich... Ich befreie dich von... deinem Leid... Versprochen!" Mit aufgerissenen Augen schüttelte sie den Kopf, doch mehr konnte sie sich nicht bewegen. Ich atmete tief ein und widmete meine gesamte Konzentration dem Messer in meiner kleinen Hand und dem entblößten Hals. Laut atmete ich aus und drückte zu. Einen Moment konnte ich mich nicht bewegen, überrascht davon, dass es so leicht ging. Ich zog das Messer zittrig durch den Hals und hörte ihr Geschrei gar nicht. Alles was ich mitbekam war, dass das Blut aus ihrem Hals floss und auf den Boden tröpfelte. Wie das Messer scheinbar durch Papier schnitt. Es war keine große Kraft nötig und dadurch fühlte ich mich stark. Ich kam mir stark vor, weil ich es eben ohne große Mühe geschafft hatte eine Frau von ihrem Leiden zu befreien.,, Gut gemacht, Riley." Stolz klopfte Papa auf meine Schulter und erst jetzt zog ich das Messer aus ihrem Hals und beobachtete voller Hingabe, wie das Blut immer weiter auf den Boden tropfte.,, Ich bin stolz auf dich." Ich grinste, denn endlich war mein Papa- mein Vater war stolz auf mich. Ich musterte meine Hand, welche das Messer hielt und war begeistert. Sie zitterte nicht. Ich kam mir erwachsener, stärker, fähiger und vor allem machtvoller vor. Lächelnd sah ich in das tote Gesicht der Frau und musterte fasziniert ihre Augen. Sie waren mit solchem Entsetzen und solcher Angst erfüllt, dass ich hätte lachen gekonnt. Ich habe sie befreit! Ich habe sie befreit! Meine Gedanken überschlugen sich. Nachdenklich schaute ich zu Vater hoch.,, Und was ist mit Männern?" Überrascht sah er mich an und entriss mir das Messer.,, Nur Frauen sind schwach. Sie wissen nicht, was richtig und was falsch ist. Sie können gut von böse nicht unterscheiden. Also nur Frauen töten, denn Männer sind die Wesen der Macht. Verstanden?" Es war für mich mehr als leicht das zu verstehen, denn Mama hatte mir nie geholfen und fachte meine Leidenschaft andere Frauen von ihrem Leid zu befreien nur noch mehr an.

    8
    Kapitel 53

    Seine Sicht

    Während ich das Gesicht vor mir betrachtete, stelle ich mir eine Frage:
    Wer ist das?
    Es machte mich schier wahnsinnig. Die Gewissheit, dass ich dieses Gesicht schon einmal vor Augen hatte und jetzt nicht wusste, wer das war. Ich lauschte seinen Worten und ließ sie mir immer und immer wieder durch den Kopf gleiten "Ich bin der neue Spieler am Tisch, Riley". Diesen Satz... Diesen Satz kannte ich auch. Ich kannte ihn und doch wieder nicht. Ich massierte meine Schläfe, während frisches Blut von meiner Nase über meine Lippen lief und schließlich auf den Tisch fiel. Fest kniff ich meine Augen zu. Das Geräusch der Blutstropfen, wie sie auf den Tisch trafen, hallte in meinem Kopf wieder. Platsch platsch platsch platsch.

    Ich hielt die Leine fest in der Hand. Meine Knochen traten weiß hervor, während ich sie weiter umklammerte. Als würde der Hund -welcher still und stumm dasaß-, an ihr zurren und zerren. Still und mit zusammengepressten Lippen, betrachtete ich sein weißes Fell, während irgendwo die Stimme eines Mannes um Gnade flehte. Bettelte um sein klägliches Leben.,, Bitte! Bitte, nein!" Der Schwanz fing an zu wedeln.,, Alles! Alles will ich machen! Aber bitte, verschone mich. Bitte!" Das Lachen meines Vaters erfüllte die Scheune und winselnd bettelte der Hund, endlich an sein Fressen zu dürfen.,, Mach ihn los, Riley. Mach ihn los!" Ich schaute nicht vom weißen Fell auf, während ich die Leine löste und somit den Mann seinem Verderben auslieferte. Das war ich nicht. Er kreischte auf. Kreischte wie ein Mädchen. Das war ich nicht. Das war ich nicht. Geräuschvoll riss der Hund mit seinen tödlichen Zähnen Fleisch aus dem Bein des Mannes. Er wimmerte. Weinte. Flehte. Bettelte um sein zum Tode verdammtes Leben. Nur, weil er meinen Vater verärgert hatte. Das war ich nicht. Das war ich nicht. Als der Hund mit der roten Schnauze auf seinen Schoß sprang, die Zähne in seiner Kehle vergrub und die Lunge herausriss, gurgelte er noch etwas unverständliches. Fest, ganz fest kniff ich meine Augen zu. Doch meine Ohren ließen sich nicht verschließen. Er zuckte kurz heftig und Blut spritzte. Bedeckte das weiß und das goldene Stroh in seinem Rot. Das war ich nicht. Das war ich nicht. Und so musste ich den Blutstropfen beim Aufschlagen lauschen. Platsch platsch platsch platsch. Das war ich nicht. Das war ich nicht. Das war ich nicht. Das war ich nicht.

    ,, Riley. Riley? Riley!" Langsam öffnete ich meine Augen und blickte auf. Sah in das Grau mir gegenüber und murmelte:,, Das war ich nicht. Das war ich nicht."
    Ich schüttelte den Kopf und schmunzelte, als er, der neue Spieler am Tisch, mich fragend musterte.,, Sie sind also der neue Spieler?" Mit einem Lächeln lehnte ich mich zurück und leckte das Blut von meiner Oberlippe auf.,, Und ich schätze, dass Sie sich auch dieses Falles annehmen?" Langsam lehnte auch nun er sich zurück und schaute mir tief in die Augen, um mein inneres zu erkunden und auseinandernehmen zu können. Es war, als würde ich einen Spiegel vor mir haben. Natürlich unterschieden wir uns im Aussehen. Er hatte einen roten Kinnbart und seine Haare waren kurz geschoren und blond. Dazu waren seine Ohren um einiges größer, als die meinen und ein Tattoo war unterm Kragen des Hemdes zu erkennen. Vermutlich eine Schlange. Die Augen und unsere markanten Gesichtszügen waren das Einzige, was sich ähnelte. Das und unsere Haltung und unser forschender, grabender Blick.,, Nun, nicht direkt. Ich bin... Wie sagen wir? Ein Besucher am Tisch träfe es doch eher. Ich bin hier, um mich mit dir Riley, zu unterhalten." Kurz ließ ich das Lächeln in meinem Gesicht wachsen und entblößte meine Zähne leicht.,, Nun, dann sollten wir uns auch unterhalten. Nicht?" Er überschlug die Beine und betrachtete einen Moment das Blut auf dem Tisch.,, Unbedingt.",, Dann... Worüber wollen wir sprechen?" Genüsslich ließ ich meine Zunge über meine Unterlippe gleiten und etwas mein Kinn hinab. Während sich das Blut auf meiner Zungenspitze sammelte, beobachtete er mich mit leicht geöffnetem Mund. Langsam zog ich meine Zunge zurück, um den Geschmack meines Blutes zu kosten. Zufrieden über den kleinen Schock in seinen Augen, gebot ich ihm mit einer Handbewegung zu sprechen. Ich werde dir schon einen Namen geben. Du wirst mir schon wieder ins Gedächtnis kommen. Während er sich räusperte, faltete ich meine Hände auf meinen Beinen und ließ meine Zunge über den Gaumen streichen, damit ich auch das letzte Bisschen dieses vorzüglichen Geschmackes genießen konnte. Nur keine Sorge.

    (Fortsetzung)

    Mit geschlossenen Augen lauschte ich seinem lauten Atem. Lauschte seinem wild schlagenden Herzen. Es überraschte mich nicht, dass ich das alles hören… ja spüren konnte. Es war als würde ich seinen Puls in meinen Ader spüren und als würde sein Atem meine Haut streifen. Was sie auch tat. Er hatte sich über den Tisch gelehnt und studierte meine Miene. Mein rechter Mundwinkel zuckte kurz amüsiert nach oben und geduldig öffnete ich meine Augen wieder. Als er sich weiter zu mir beugte hätte ich beinahe amüsiert gegluckst. Er versucht mir meinen Platz zu nehmen. Amüsant. Langsam neigte ich mich vor und stütze meine Arme auf den Tisch, legte die Hände ineinander und zwang ihn somit wieder auf seinen Platz zurück. Das ist richtig. Beinahe sanft räusperte ich mich und beobachtete wie er sich über die trockenen Lippen leckte, bevor er zu sprechen begann.,, Du sollst wissen, dass ich weiß wer du bist und was du machst, Riley“ Meine Interesse vergab ich hinter einer gleichgültigen Maske.,, Nun, dies wage ich doch sehr zu bezweifeln.“ Er lachte als hätte er die Antwort erwartet. Wer bist du?,, Wieso? Wieso sollte ich nicht wissen wer du bist und was du machst? Wieso vertraust du mir nicht einfach und meinen Kenntnissen?“ Dafür gäbe es mehrere Gründe.,, Bevor wir die Unterhaltung weiterführen und ich dir vertrauen soll, falls ich das denn werde, sollten wir vorerst die Frage klären, welche deinen Namen betrifft.“ Er schien nachzudenken und während er dies tat lehnte ich mich langsam weiter vor. Beobachtete wie seine Augen mich unablässig studierten und stellte mir vor, wie er wohl reagieren würde, sollte ich mich einfach dazu entscheiden den Raum zu verlassen.,, Lorenz Nardo O’Neal. Und dein Name lautet Riley Shepherd und du bringst Frauen um. Die Frauen, die vor kurzem in den Nachrichten waren und noch welche davor.“,, Und schon kommen wir zur Sache, Lorenz.“ Ein Lächeln breitete sich in seinem Gesicht aus.,, Genau das wolltest du.“ Kurz atmete ich ein und neigte meinen Kopf leicht.,, Wie kommst du auf diese absurde Idee, dass ich andere Menschen… Frauen in den Tod geschickt haben könnte?“ Woher…,, Weil ich dich kenne. Ich kenne dich!“ Er tippte sich auf die Nasenspitze und lehnte sich wie ein Sieger nach hinten. Beinahe hätte ich wütend geschnaubt, während ich tief in meinem Gehirn nach den Informationen suchte, die ich so sehr ersehnte. Ich muss es wissen!,, Bist du dir dessen vollkommen bewusst?“ Er schien wieder nachzudenken, während er mich aus faszinierten Augen musterte. Interessant.,, Ich bin davon überzeugt.“ Überzeugt…,, Und was lässt dich dessen so sicher sein?“ Sag es mir… Was lässt dich so sicher sein? Sag es mir! Beinahe hätte ich gebrüllt und ihm am Kragen gepackt. Doch der Drang meine Überlegenheit zu zeigen war stärker und so bemühte ich mich um eine gleichgültige und kühle Maske, welche mich wiedermal nicht in Stich ließ.,, Dein Bruder ist sehr gesprächig wenn man ihm die richtigen Sachen verspricht.“ Mein Bruder… Wie vorhersehbar. Ich hasse es.,, Aber dennoch kannst du mich nicht kennen.“,, Oh doch, genau das kann ich.“ Meine Kiefermuskeln spannten sich an und kurz knirschte ich mit den Zähnen, was mir eine Gänsehaut die Beine hinab gleiten ließ. Wer ist er, dass er sich dessen so sicher ist? Gemächlich erhob er sich und strich sich über die kurzen Haare.,, Riley… Wir werden uns wiedersehen. Dessen bin ich mir bewusst. Es wird nur kein Wiedersehen der Freude sein. Nein… Ich werde nicht für dich beten auch wenn ich es gerne täte. Du faszinierst mich, sei dir dessen bewusst. Ich bewundere und verabscheue deine Taten. Aber was du auch denken magst über das was du tust und lässt hoffe ich, dass es dich nicht zerstört. Du musst ins reine mit dir kommen.“ Während er sprach, mich weich und dennoch selbstbewusst musterte, konnte ich mich nicht rühren. Wie kann er es sich wagen mich in irgendeiner Weise belehren zu wollen und wie kommt er dazu mich zu bewundern? Das ist kein Spaß was ich mache! Das ist meine Aufgabe! Meine Pflicht! Mein Sinn! Mein LEBEN! Ich sprang auf und der Stuhl machte erneut Bekanntschaft mit dem harten Boden.,, Verdammt! BLEIB STEHEN!“ Aus irgendeinem Grund ging ich nicht um den Tisch herum um ihn am gehen zu hindern.,, Grüße Diana von mir…“ Es war ein Flüstern über die Schulter hinweg, ehe die Tür hinter ihm wieder ins Schloss viel.,, WER BIST DU?“ Aufgebracht schlug ich mit der flachen Hand auf den Tisch und dennoch rannte ich ihm nicht nach. Alle Muskeln in meinem Körper zitterten vor Anspannung und schienen bersten zu wollen. Wer…

    Erst nach einer gefühlten Ewigkeit war ich in der Lage einen Fuß vor den anderen zu setzen. Sie erschienen mir wie Blei und als ich die Hand auf die kalte Türklinke hob kam sie mir wärmer vor als ich. Wer war er…? Es nagte an mir, dass ich immer kurz davor war es zu erfahren. Ich streckte die Hand danach aus, doch immer wenn ich zupackte entglitt mir das Wissen. Ließ sich einfach nicht greifen. Der Gang war leer und mit angespannten Schritten ging ich zielstrebig an den verschiedenen Türen vorbei. Zittrig atmete ich ein und hielt abrupt an um eine Tür aufzureißen. Als die Klinke gegen die Wand knallte, zuckte mein Bruder zusammen und schaute mit großen Augen, verschwitzen Klamotten und zitternden Gliedern auf. Er wusste warum ich hier war und er wusste was er angestellt hatte. Seine Augen, seine Haltung, sein Verhalten verrieten ihn. Sein Körper hatte sich gegen ihn gewandt und war sein Todesurteil.,, Komm…“ Meine Stimme war kühl und tonlos. Angsteinflößend für die, die mich zu fürchten hatten und er hatte es definitiv.,, Komm!“ Sein Zögern brachte mich in Rage und so stapfte ich auf ihn zu und packte ihn am Kragen. Schleifte ihn hinter mir her zum Treppenhaus und niemand hinderte uns. Niemand hinderte mich an irgendwas. Niemand hätte es gekonnt… Ich zog ihn die Treppen hinauf und hörte nicht auf sein Betteln und Klagen. Achtete nicht darauf, ob jemand uns sah oder hörte. Ich musste einfach meine Pflicht erfüllen. Musste die Bedrohung ausschalten. Musste den Verräter bestrafen. Musste meinen Bruder von seinem Leid erlösen. Ich rüttelte an der Tür, welche auf das Dach führte. Rüttelte und zog, doch sie wollte sich nicht öffnen lassen. Als ich spürte, wie er in meine Hand biss, trat ich ihm ins Gesicht. Mit Genugtuung stellte ich fest, dass nicht nur ich eine gebrochene Nase hatte. Mit Schwung ließ ich seinen Kopf gegen das Geländer schlagen und ihn gegen die Wand gleiten. So läuft er mir nicht weg, falls ihn sein Etwas aus Beinen noch tragen würde. Ich trat einen Schritt zurück und vom Tritt ins Gesicht inspiriert, trat ich mit Schwung und Kraft gegen die Tür, welche laut aufflog.,, Geht doch…“ Ein Wimmern drang mir zu Ohren und beinahe hätte ich verzückt gekichert. Oh ja. Ich liebte es, wenn meine Beute wimmerte, aber hasste es, wenn sie bettelte und vor allem um Gnade bat. Immer das bitte. Bitte bitte bitte bitte bitte bitte! Es fachte meinen Trieb nur noch mehr an meine Aufgabe zu erfüllen. Ich packte wieder den verschwitzen Kragen und schleifte ihn über das Dach. Ein Häufchen Elend. Das war alles in meiner Hand. Alles was gleich fliegen würde. Alles was gleich befreit werden würde. Alles was von meinem Bruder übrig war. Aber er war jetzt nicht mehr mein Bruder. Genauso wenig wie mein Vater noch mein Vater gewesen war, als ich meine Hände um seinen Hals gelegt hatte. Als ich zugedrückte hatte. Als stechender Schmerz in meine Hände getreten war vor Anstrengung. Und trotzdem hatte ich das zappelnde Häufchen Elend nicht losgelassen, bis es tot vor meinen Füßen gelegen hatte und nicht mehr das gewesen war, was es einst war. Am Ende des Daches blieb ich stehen und konnte durch das Pfeifen des kühlen Windes nicht das Klagen und Betteln meiner Beute hören. Weit legte ich den Kopf in den Nacken und öffnete den Mund um die ein oder andere Tropfe aufzufangen, die zu Boden fielen. Ich starrte fasziniert in die grauen Wolken, welche dicker und dunkler wurden. Ein Lachen entglitt mir und mit einem Ruck hatte ich das Elend auf die Füße gezwungen.,, Du weißt warum ich das machen muss. Nur der Starke überlebt. Und nur der Starke kann das tun, was meine Pflicht ist. Du weißt es.“ Hektisch schüttelte er den Kopf und befreit grinste ich.,, Nein… Nein… Bruder… Bitte… Bitte!“ Bitte… Ich drehte ihn herum und beugte ihn vor, sodass er nur noch am Kragen zurückgezogen werden konnte.,, Bitte! Bruder! Bitte!“ Ein Donnern ertönte über uns und laut brüllte ich gen Himmel. Ein weiterer Donnerschlag erklang und der Regen fiel in Strömen. Ich hörte nur das Bitten und den Donner im Hintergrund. Kurz schloss ich die Augen und folgte im Geiste einem Tropfen, wie er meinen Rücken hinab wanderte.,, Tschüss…“ Als er am Bund der Hose angekommen war, ließ ich los und für einen kurzen Moment schien mein Opfer auf der Stelle zu balancieren. Doch die Schwerkraft erfüllte ihre Aufgabe und so fiel er zwar langsam nach vorne, dafür umso schneller nach unten.,, BITTE!“ War das Letzte was zu hören war, bevor ein Blitz den Himmel durchzuckte und ein Donnerschlag den Boden unter meinen Füßen zum Beben brachte. Langsam setzte ich mich hin und ließ die Beine baumeln. Schaute kurz hinab zur Stelle, wo ein wundervolles Bild zu sehen sein müsste. Ein Mensch mit aufgeplatztem Kopf. Wie bei einer Melone. Das was drinnen war wäre nun draußen. Eine rote wundervolle Pfütze aus Blut würde sich um die Leiche bilden und vermutlich hingen einige Gehirnstücke an Wänden und Scheiben. Eventuell lag irgendwo ein Auge und lose Zähne lägen im Mund und neben den Wangen. Die Arme und Beine wären mehrfach gebrochen und dementsprechend verrenkt. Vielleicht schaute auch der Oberschenkelknochen aus dem Knie, was im Bereich es möglichen war. Die Rippen und der Brustkorb wären nur noch Splitter und winzige Knochenteile. Die Kleider wären nur noch Fetzen und durch den Regen wäre noch einmal alles schön verteilt. Das Kreischen der ersten Frau oder das Brüllen eines Mannes würden meine Tat verraten. Jedoch musste niemand wissen, dass ich es war. Vielleicht hatte ja auch der Wind stark geweht und tragischer Weise hatte er sich zu weit nach vorne gebeugt und schließlich nähere Bekanntschaft mit dem Boden geschlossen. Zufrieden und mit einem Lächeln im Gesicht schaute ich in die Ferne. Wer war er? Ein tiefes Knurre entfuhr mir und das Lächeln verblasste. Ich werde Diana grüßen. Das werde ich…

    9
    Kapitel 54

    (Fortsetzung von Martins Sicht )

    Meine Augen waren auf die Fingerspitzen gerichtet. Hafteten einen Augenblick an den Nägeln und langsam wanderten sie zur Handfläche. Beinahe sah es so aus, als würde die Hand nach irgendetwas im Himmel greifen. Als hätten sich die Finger verzweifelt nach etwas ausgestreckt. Mein Blick wanderte weiter und haftete am Stumpf kurz unterm Handgelenk. Hautfetzen hingen am Stumpf und ein Stück des Knochen ragte heraus. Der Regen, welcher sich in Strömen ergoss, zog das Blut mit sich die Straße hinunter und in die Kanalisation mit. Das ist… Ich ließ meinen Blick weiter wandern, löste meinen Griff am Auto und folge der Spur aus Blut, welches aus der Leiche in unglaublichen Massen floss. Der Oberkörper war verdreht, so, dass das Gesicht auf der harten, nassen Straße ruhte und die Beine in verschiedenen Winkel zur Seite voneinander weg gespreizt waren. Man konnte die verschiedenen Brüche ohne Probleme sehen. Der Schuh des rechten Fußes lag auf dem Bürgersteig und füllte sich stetig mit mehr Regentropfen. Mein Atem beschleunigte sich und schmerzhaft spürte ich meinen rasenden Puls bis in die Zehenspitzen. Der Arm, welcher noch eine Hand besaß, sah aus, als würde sich die Leiche abstützen wollen. Als wäre sie gerade dabei vom Reich der Toten wiederzukommen und aufzustehen, um mich zu betrachten. Den, der die Person mit dem Auto erwischt hatte.,, Scheiße…“ Ich trat näher heran, bis ich im flüssigen Blut stand, welches sich stetig mit dem Regen vermischte. Der Armstumpf von der Leiche war in beinahe perfektem rechten Winkeln von sich gestreckt. Die Klamotten waren hier und da aufgerissen oder ganze Fetzen fehlten, die irgendwo auf der Straße vom Regen durchweicht wurden. Der Kopf war an der linken Schläfe aufgeplatzt und Blut quoll aus der offenen Platzwunde. Ich hätte es besser wissen gemusst, dennoch kniete ich mich neben die noch warme Leiche und legte eine Hand auf die Schulter. Langsam und behutsam, so als würde ich wirklich gleich von ihr angesprungen werden, drehte ich sie etwas auf die Seite. Betrachtete das Gesicht, welches so anders und doch bekannt aussah. Lose Zähne fielen aus dem offenen Mund und schienen für mich wie Glasscherben auf dem Asphalt zu klingen. Die Nase war sichtlich ins Gesicht gepresst und Blut lief über die geöffneten Augen. Lief die Wangen hinab und tropfte stetig auf den Boden und färbten ihn dunkler… verheißungsvoller. Es sah aus, als würde er weinen. Als würde er mich mit seinen toten Augen anstarren. Es machte mir Angst und abrupt hielt ich die Luft an. Riley… Er wurde kälter und verhärtete sich. Gehetzt schaute ich mich um und betrachtete das Blut, welches hier und da an irgendwelchen Wänden klebte. Welches von der Leiche strömte. Welches die Straße hinabfloss. Welches sich in meine Klamotten sog und mir bis zum Hals kroch. Welches wie Pech an meinen Händen klebte und unter meine Nägel kroch. Ich ließ ihn voller Schock und Angst auf den Boden zurückfallen, sprang auf und stolperte über meine eigenen Füße. Hätte es nicht geregnet, dann hätte ich mich vielleicht noch fangen können, doch so flog ich nach hinten und landete hart auf Rücken und Kopf. Dicke Regentropfen prasselten auf mein Gesicht und fest kniff ich die Augen zu. Mein Schädel brummte und schmerzerfüllt ächzte ich. Verdammt… Mit einem leisen Zischen drehte ich mich auf die Seite, während meine Harre schwer an meiner Stirn und Schläfe klebten. Wütend und zugleich frustriert, biss ich mir fest auf die Lippe und stand wacklig auf. Sein Bruder… Ein letzter dunkler Donnerschlag durchbrach die Watte in meinen Ohren und ein lila Blitz erschien in meinem Blickfeld. Mein Blick war fest auf das Dach gerichtet und es schwindelte mir schon auch nur so weit hochzuschauen. Mit wackligen Schritten und leichtem Schwanken, riss ich die Tür des Gebäudes auf und blickte in geschockte Gesichter.,, Leiche… Straße… Dach…“ Mit einem quietschen der Schuhe trat ich einige Schritte hinein und kippte nach vorne auf den Boden. Begrüßte die Abwechslung von Schock zu beruhigender Ohnmacht.

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1485954566
Mörder und Tod! (FF+)
Mörder und Tod! (FF+)
Hier findet ihr wie gesagt NUR die Kapitel, die ich in meinem Krimi nicht veröffentlicht habe/werde, hier der Link: http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1483177355/Moerder-und-Tod-FF Solltet ihr meinen Krimi noch nicht kenne, dann schaut doch mal v...
http://www.testedich.de/quiz46/quiz/1485954566/Moerder-und-Tod-FF
http://www.testedich.de/quiz46/picture/pic_1485954566_1.jpg
2017-02-01
40J0
Horror, Krimi

Kommentare (44)

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KillerRabbit ( von: KillerRabbit)
vor 13 Tagen
Tja, in diesem Sinne ist Ohnmacht doch etwas schönes😂
Alpha ( von: Alphawölfin)
vor 13 Tagen
Tja ja. So ist das Leben eben. Es passieren Dinge genau dann, wenn man es nicht erwartet.
KillerRabbit ( von: KillerRabbit)
vor 13 Tagen
Oh man ... da hört man ganz gemütlich Hobbit und dann sowas😫
Alpha ( von: Alphawölfi)
vor 16 Tagen
Riley ist eben... Riley. XD ^^
KillerRabbit ( von: KillerRabbit)
vor 36 Tagen
(Wie eine Filmszene. ⚡)
KillerRabbit ( von: KillerRabbit)
vor 36 Tagen
(Das ist irgendwie amüsant. Rileys Laune ist wie Schüttelfrost. 😂 👌)
Alpha ( von: Alphawölfin)
vor 36 Tagen
Das ist vom Vorteil.^^ Danke.
KillerRabbit ( von: KillerRabbit)
vor 57 Tagen
Wahh... Die Spannung hält sich. Sehr gut geschrieben, die Bilder waren da. 😊)
Alpha ( von: Alphawölfi)
vor 67 Tagen
Danke.^^
KillerRabbit ( von: KillerRabbit)
vor 85 Tagen
Andree nicht, er schmeißt sie auf Vögel 😂 Sehr gut!
KillerRabbit ( von: KillerRabbit)
vor 86 Tagen
“Ich sage dir ja, Id.iote.n überrumpeln mich immer, weil ich sie nicht begreife.“
-Nacht über der Prärie, L. Welskopf
Alpha ( von: Alphawölfin)
vor 86 Tagen
Weis.e gewählt, Sherlock. ^^
KillerRabbit ( von: KillerRabbit)
vor 100 Tagen
“Aus Erde konnte man einen Umschlag machen, der das Fieber kühlte. Man konnte Samen in die Erde stecken und Getreide auf ihr wachsen lassen, um seine Kinder zu füttern. Erde konnte einen ernähren, während das Feuer einen verzehrte, dennoch würden sich Narren und Kinder und junge Mädchen stets für das Feuer entscheiden.“

-Das Lied von Eis und Feuer, George Martin
Alpha ( von: Alphawölfi)
vor 110 Tagen
Thx. ^-^

(xD Nun, ich habe geschätzt fünf Anläufe gebraucht, um mir den Film ganz anzusehen, weil alle behauptet haben, der Film sei so... großartig... Ich fand ihn sehr ermüdend und enttäuschend. ^^´)
KillerRabbit ( von: KillerRabbit)
vor 114 Tagen
Hm... das ist wirklich faszinierend. Sehr gute Arbeit 👌

(Sobald ich das Wort Absurd lese, höre ich es in der Stimme von Rose aus Titanic, nur weil sie in irgendeiner Szene, ich glaube der Selbstmordszene, gesagt hat: Das ist doch absurd. Ich versteh selbst nicht warum.😂 )
Alpha ( von: Alphawölfi)
vor 123 Tagen
@Downtaker_2000
*grins* Danke.^^

@Killer
Und wer schaut wieder hoch?
Nun ja, wenn sie groß ist, sieht man sie eher... Ob dies jedoch wirklich so vorteilhaft ist, bleibt fraglich... ^^´ Ullmann... Jetzt gat das Grauen noch einen Namen mehr. :D

Wuff
Curtis ( von: KillerRabbit)
vor 125 Tagen
Ganz ruhig, Alpha... Sie seilt sich doch nur auf deinen Kopf ab. Es ist auch nur eine Kreuzspinne ... Eine Große, zugegeben ...Nennen wir sie Ullmann.^^

Hast du fein gemacht. 😝
Downtaker_2000 ( von: Downtaker_2000)
vor 126 Tagen
Geile Story Bro! XD Genau mein Geschmack, toller Schreibstil und "abgefahrene" Charakter! Einfach nur tooooooooll! :)
Alpha ( von: Alphawölfi)
vor 127 Tagen
@Rabbit
Gruselig? :D Dann habe ich es ja geschafft, dass sie nicht wie die Mutter des Jahres da steht. Danke und das freut mich. ^-^

@Hermione
Danke sehr! :)
Hermione Quinn ( von: Hermione Qui)
vor 130 Tagen
Mal wieder herausragend geschrieben.👍