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Hogwarts-Der Schlüssel zum Untergang

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5 Kapitel - 3.506 Wörter - Erstellt von: Daya Riddle - Aktualisiert am: 2017-02-04 - Entwickelt am: - 2.417 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 6 Personen gefällt es

Seid meine Eltern von Voldemort persönlich ermordet worden waren, obwohl Voldemort mein Uronkel war, hatte ich schreckliche Albträume und fühlte mich nirgends sicher, ich wollte mich bloß bei Dumbledore sicher fühlen. Harry faselte immer etwas, von wegen wir sollten Draco Malfoy im Auge behalten.

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    Vorgeschichte(einige Wochen davor) Ich schritt gut gelaunt den dunkeln Korridor entlang. An meiner Seite gestikulierte Harry Potter wild mit seinen H
    Vorgeschichte(einige Wochen davor)

    Ich schritt gut gelaunt den dunkeln Korridor entlang. An meiner Seite gestikulierte Harry Potter wild mit seinen Händen und faselte etwas, von wegen, wir sollten Malfoy im Auge behalten.,, Dumbledore vertraut Snape. Ich würde das nicht infrage stellen“, protestierte ich kurz angebunden.,, Wir müssen jeden verdächtigen, Voldemort wird jeden wollen, um an mich ranzukommen“, entgegnete Harry ziemlich überzeugt und funkelte mich etwas enttäuscht an.,, Voldemort ist mein Onkel, Harry“, schnaubte ich.,, Ich würde ihn dann wohl besser kennen, als du. Er war bei meiner Geburt dabei und hat meine Eltern getötet.“ Ich war meine durch einen Genfehler violetten Haare über die Schulter und folgte Harry in die Große Halle, wo Hermine und Ron schon saßen.,, Also, wir müssen wachsam sein!“, erklärte Harry zum hundertsten Mal und alle außer Ron verdrehten die Augen.,, Du musst ihm immer noch die Erinnerung abknöpfen, Harry“, erinnerte Hermine ihn und ich erinnerte mich schlagartig daran, dass Harry Einzelunterricht bei Dumbledore nahm und deshalb eine Erinnerung von unserem Zaubertrank-Lehrer bekommen sollte. Ich verabschiedete mich von ihnen und ging hinüber zum Slytherin-Tisch. Manchmal bedauerte ich es, dass ich nicht in Gryffindor war. Aber schließlich war es kein Wunder: Mein Onkel war der schrecklichste Schwarze Magier aller Zeiten gewesen. Ich hatte schon am selben Tag an meiner Ankunft in meinem ersten Jahr Hogwarts eine wirklich enge Freundschaft mit Harry Potter. Er verstand mich mehr als jeder andere. Ich stand ihm näher als kein anderer. Er hatte mir alles erzählt. Seine Gefühle für Ginny, seine Verwirrung wegen Dumbledore, seine Angst gegenüber Voldemort, er konnte mir alles anvertrauen. Ich wusste seine tiefsten Schwächen und Stärken, ich kannte seinen Charakter auswendig. Und Harry wusste von meinen größten Ängsten. Nämlich, dass ein Todesser oder Voldemort persönlich mit holen kommt würde, weil ich die einzige, noch überlebende Riddle war. Ich war ein Halbblut. Mein Vater war ein Muggel, meine Mutter eine wunderbare Hexe. Sie hatte Zauberstäbe angefertigt und sie dann verkauft. Mein eigener war einer von ihr. Ohne mich selbst zu loben: Ich war wirklich begabt in Zauberkunst. Ich konnte jeden Zauber direkt beim ersten Versuch. Die Professoren meinten, es wäre wegen meines hervorragenden Ehrgeizes, aber ich wusste es besser. Sie wollten es bloß nicht aussprechen, dass ich mächtige Wurzeln hatte. Ich konnte außerdem zaubern ohne Zauberstab. Zwar nicht stark, aber ich konnte es. Und niemand wusste etwas davon. Außer Harry. Ich beherrsche in dieser Magie nur ein paar Formeln. Wie man jemandem die Kehle zuschnürt, dass dieser erstickt. Wie man jemanden zu sich heran zieht. Wie man jemanden verbrennen kann. Ich konnte damit Feuer auslösen. Meine Augen tränten leicht

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    ,, Nein!“ Ich kreischte, als Blut meine Wange hinunter floss. Das Dunkle Mal war am Himmel erschienen, alles wirkte so anders. Ich und meine Freunde
    ,, Nein!“ Ich kreischte, als Blut meine Wange hinunter floss. Das Dunkle Mal war am Himmel erschienen, alles wirkte so anders. Ich und meine Freunde, wir kämpften gegen eine Horde Todesser. Aber Snape würde gleich kommen. Er würde siegen und die Todesser vertreibt. Der Todesser vor mir schleuderte einen grünen Blitz auf mich zu, doch ich lenkte ihn ab und schrie:,, Expelliarmus!“ Der Fluch verfehlte ihn. Neville brach neben mir zusammen, ich hatte jedoch keine Zeit um ihm zu helfen, ich traf den Todesser mit einem weiteren Blitz und er fiel nach hinten durch das Fenster, das augenblicklich verbrach und der Todesser mit einem dumpfen schlag unten aufkam. Ich wirbelte herum, wollte einen weiteren Todesser erledigen, da sah ich Malfoy sich durch das Gedrängel schieben. Todesser drängten sich an seine Seite, doch Malfoy tat nichts. Im Gegenteil. Er traf Hermine mit einem Fluch um sie aus dem weg zu räumen.,, Hey!“, rief ich, doch mein Ruf ging im Kampfgeschrei und Gedrängel unter. Niemand sonst schien Draco bemerkt zu haben. Langsam kam mir der Verdacht, dass er nicht auf der Seite von Hogwarts kämpfte. Das bestätigte sich, als er oben den Turm hinauf stieg, wo ich Dumbledore und Harry fanden sah. Sie waren schon fast an der Wendeltreppe verschwunden, als ich Schockzauber auf die beiden Todesser schleuderte, die Malfoy begleiteten und diese sofort umkippten zu meinen Füßen. Ich schrie schon wutverzerrt:,, Expelliarmus!“, ehe Malfoy seinen Zauberstab erheben konnte. Ich war so wütend auf mich selbst, dass ich Harry nicht geglaubt hatte. Nun war es so offensichtlich. Geschickt fing ich seinen Zauberstab auf und umschloss ihn mit meinen blutverschmierten Finger.,, Gib mir den zurück, Riddle“, sagte er nur gebieterisch, wirkte aber gar nicht nervös, aufgebracht oder gereizt. Es klang eher nicht wie ein Befehl, eher wie eine Tatsache.,, Vergiss es“, schnaubte ich und war drauf und dran den zauberst mit meiner Wut entzwei zu brechen. Ich hob mein Knie um ihn daran entzwei zu brechen, da traf mich etwas schmerzhaft im Rücken und ich fiel nach vorne. Mein eigener Zauberstab wie der von Draco fiel, ließ ich los, während ein schrecklich schweres Gewicht mich zu Boden drückte und ich fast keine Lift mehr bekam. Ich musste bemerken, dass es ein ziemlich dicklicher Todesser war, der mich zu Boden presste. Belustigt und vergnügt grinsend hob Draco seinen und meinen Zauberstab auf. Ich schnappte nach Luft, hatte das Gefühl alle Rippen würden mir einzeln brechen. Meine mageren Finger griffen ins Leere, als ich vergeblich keuchte.,, Tja, Riddle, die meisten Mädchen beschweren sich über einen zu dicken Bauch. Jetzt hast du's! Jetzt weis ich, dass du dich nicht mehr darum beschweren kannst, wenn Avery mit dir fertig ist. Nicht, das das bei dir jetzt schon der Fall wäre“, höhnte Draco und warf meinen Zauberstab in die Luft, fing ihn dann aber wieder geschickt auf.,, Und den“, er deutete auf meinen Zauberstab.,, Behalte ich vorerst. Avery, halt die gut fest.“ Dann wirbelte er gebieterisch herum und stolzierte mit erhobenem Zauberstab die Wendeltreppe hinauf.,, Sagt eine Blondine zu der anderen“, fing ich zischend an. Blondinen-Witze waren zu diesem Zeitpunkt wirklich angebracht. Ich murmelte keuchend bösartige Blondinen-Witze vor mich hin, währen dich darauf achtete, dass wenigstens noch ein paar Rippen heil blieben. Mein Hände hatte ich in den Teppichboden geklammert. Wieso kam niemand um mir zu helfen. Ein fetter Todesser lag auf mir. Er hatte schon seinen Zauberstab in meinen Rücken gebohrt, als ich die Hand hob und die Finger in steifen und straffen Bewegungen zusammendrängte zu stumpfen Krallen, dabei meinen Geist so sehr anstrengte, dass es in meinem Kopf schmerzte. Avery schrie schmerzerfüllt, doch es war bloß ein heiseres Japsen. Er rollte sich von mir hinab, umklammerte mit seinen Händen seinen Hals und keuchte, schrie stumm. Ich verringerte den Abstand zwischen meinen Fingern immer mehr mit Genugtuung und wunderbare Luft erfüllte wieder meine Lungen, während ich die Magie linderte und Avery erschlafft am Boden liegen blieb. Aber diese Magie ohne Zauberstab war nicht besonders stark. Ich musste meinen Zauberstab zurückbekommen. Ich ging über Avery's Gesicht auf die Wendeltreppe zu, als Malfoy, Snape und andere Todesser an mir vorgestürmten, ich konnte mir meine Zauberstab geschockt aus Malfoy's Umhang schnappen. Ich hielt Snape am Umhang fest und keuchte:,, Professor, Malfoy, er hat! -Er ist-Todesser!“ Ich konnte nicht mehr klar reden, da stieß mich Snape beiseite und stürmte weiter. Dann kam Harry nach. Sein Gesicht war verzerrt und es war unmöglich seine Gefühle zu schildern. Schock oder war das da etwa eine Spur Trauer?

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    Voldemorts Versammlung in den Sommerferien ,, Ich gebiete dir mein Lob, du hast es geschafft, Potters größten Schutz zu zerstören. Jetzt, da Dumble
    Voldemorts Versammlung in den Sommerferien

    ,, Ich gebiete dir mein Lob, du hast es geschafft, Potters größten Schutz zu zerstören. Jetzt, da Dumbledore mir nicht mehr im Weg steht, hat Harry Potter keine Chance mehr. Dass er noch lebt, verdankt er nicht seinem Erfolg, sondern meinen Fehlern. Severus, du verdienst meine Zuneigung. Du hast etwas geschafft, dass Draco nicht zustande gebracht hat“, zischte Voldemort. Snape neigte nur den Kopf und murmelte:,, Herr, so gütig.“ Draco zuckte zusammen, als sein Name gefallen war. Er blickte fest in die senkrechten Pupillen, jedoch mit ängstlichen Bewegungen seiner Brust.,, Draco, ich wusste gar nicht, dass noch eine Riddle existiert. Und ich dachte all die Jahre lang, ich hätte meine gesamte Muggel-Familie getötet. Wieso weiß ich nichts davon?“ Voldemort sagte das eher herausfordernd und streichelte seine Schlange, die sich um seine Schultern wand. Draco bewegte stumm die Lippen, bevor Bellatrix plötzlich kreischte und mit der Faust auf den Tisch schlug:,, Töten! Töten!“ Dann lachte sie schrill und hexenhaft mit verzerrtem Gesicht.,, Das hat noch Zeit, Bella“, schnaubet Voldemort und kräuselte die Lippen zu einem Lächeln. Draco wirkte noch blasser als sonst, seine Hände verklammert sich ineinander, er wich Voldemort's Blick aus.,, Vergebt mir, Herr“, sagte Draco mit weise gewählten Worten, konnte Voldemort jedoch immer noch nicht in die katzenartigen Augen blicken.,, Das war die, die ihn entwaffnet hat, bevor er Dumbledore töten wollte. Und die mich ohne Zauberstab fast erstickt hätte, Herr“, meldete sich Avery zu Wort, blickte im Gegensatz zu Draco seinem Meister sicher in die Augen.,, Magie ohne Zauberstab“, flüsterte Voldemort eher zu sich selbst als zu den anderen, während er geistesabwesend mit den dürren Fingern über die Haut der Schlange streichelte. Dann wandte er sich mit rot glühenden Augen wieder Malfoy zu, der wieder nervös seine Worte wählte.,, Du hast dich von einer dreckigen Halbblüterin entwaffnen lassen. Darum kümmern wir uns später. Erzähl mir mehr über Riddle!“ Diesmal klang er eher ungeduldig.,, Sie“, fing Draco an, diesmal sicherer.,, Sie heißt Ashley Riddle. Sie hat violettes Haar-“ Als er wieder Voldemorts Blick traf, wusste er, dass er nicht das Aussehen meinte.,, Sie hat noch nie einen Zauber nicht beim ersten Mal hingekriegt. Herr, Sie haben ihre Eltern ausgelöscht. Sie ist enger als jeder andere mit Harry Potter zusammen. Sie kennt alles über ihn. Seine Stärken und seinen Schwachpunkt-“ Voldemort funkelte ihn an.,, Sie kennt alles über Potter?“, fraget er und wieder kräuselten sich sein lippenloser Mund zu einem Lächeln, diesmal eher erfreut.,, Das könnte mir wirklich von Nutzen sein“, überlegte er laut, bevor er sich wieder Draco zuwandte:,, Da du diese eine Chance versäumt hast, bin ich so gütig und gewähre dir eine zweite. Noch vor Ende September bringst du mir Riddle. Sie wird uns einige interessante Informationen über Potter liefern können. Und wenn sie sich weigert, wird uns der gute alte Cruciatus-Fluch helfen. Geisel waren auch nicht schlecht? Solltest du allerdings scheitern, werde ich den Cruciatus-Fluch nicht nur für Ashley einsetzen. Jedoch verbiete ich dir, sie zu töten, bevor ich es tue, wenn der Drang auch nur so groß ist.“ Draco fickte, sein Vater schien verängstigt und stolz zugleich. Narzisse sah aus, als würde sie in Tränen ausbrechen.,, Ich werde Euch nicht enttäuschen, Herr.“

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    Ich blätterte eine weitere Seite um. Und wieder, immer wenn ich dieses Buch las, trafen mich schmerzhafte Erinnerungen an Dumbledore. Ich würde Hogw
    Ich blätterte eine weitere Seite um. Und wieder, immer wenn ich dieses Buch las, trafen mich schmerzhafte Erinnerungen an Dumbledore. Ich würde Hogwarts nie wieder besuchen können. Ich würde Harry womöglich nie wieder sehen. Vielleicht würde ich die Welt niemals wieder sehen. Dumbledore war tot. Schuldgefühle nagten an mir wie tausende rasiermesserscharfe Klingen. Ich hatte Malfoy nicht aufgehalten. Un dich hatte Harry ignoriert. Er hatte die ganze Zeit Recht. Snape war ein mieser Betrüger und Malfoy ein Todesser.,, Riddle!“ Ich erhob mich, knickte die Seite meines Buches um und stürmte hinunter, bevor meine Pflegemutter an der Treppe stand. Mrs Magdalena's stahlgraue Locken waren streng zu einem Knoten zusammenbinden und ihre langen rot lackierten Fingernägel passten genau zu den übertrieben geschminkten Lippen, die sie zusammengezogen hatte und ihre schmalen Augenbrauen verzogen ihr ganzes verzerrtes, eingefallenes Gesicht.,, Ich kann mich nicht erinnern, dass du den Boden im Esssaal gefegt hast, du faules, wertloses Ding!“, schnaubte sie und deutete mit ihren langen Fingernägeln in Richtung Esssaal. Ich fluchte stumm und schnappte mir den Besen, bevor ich in den Esssaal stapfte, wo mein Pflegevater auf der Couch saß und fern sah. Ich fing an den Boden zu fegen, während mein Stiefvater aufjaulte, wenn die englische Mannschaft ein Tor schoss und stöhnte, wenn die gegnerische Mannschaft eins schoss. Als ich ganz fertig war, stemmte ich mich gegen den Stiel des Besens, der plötzlich umkippte. Mit einem alten Knacken war der Steil entzwei gebrochen. Ich fluchte innerlich, als meine Stiefmutter wieder kreischte und mit ihren langen roten Fingernägeln auf mich deutete.,, Ich schätze, das war der letzte, den ich gekauft habe. Wie kriegt du das nur hin, als achtzehn Besen zu zerbrechen? Ich würde denken-Zimmerarrest! Bis du wieder in diese dreckige Schule musst. Und du verlässt den Dachboden nur, um ins Bad zu gehen!“, kommandierte sie zuckersüß und riss mir die Besenreste aus der Hand.

    Ich konnte mir selbst nicht erklären, wie ich alle Besen zerstören konnte. Der Dachboden war der trostloseste Ort, der zu meiner Überraschung der einzige Ort war, der verstaubt und undicht war. Manche Dachbretter waren herausgefallen, wo die sommerliche Wärme hindurch sickerte und ein Dachfenster am anderen Ende des Hauses war halb zerbrochen. Es stand ein großes ausgeleiertes Bett dort und eine kleine Tür führte zu einem ausgenutzten Badezimmer. Regal folgten sich an den Wänden, die gefüllt waren mit unzähligen Kästen. Normalerweise hatte ich ein kleines Zimmer im ersten Stock, doch das wurde nun von meinem Stiefbruder für seine neuste Spielekonsole benötigt. Früher oder später hätte ich sowieso hier einziehen müssen. Ich hob meinen Zauberstab auf, steckte ihn in meinen Schuh und den Griff verdeckte ich mit meiner Hose. Meine Stiefeltern wären gar nicht erfreut darüber, dass ich hier oben allein mit einem Zauberstab war. Ich stellte das Foto von meinen Eltern auf eine freie Stelle im Regal und außerdem einen Stapel Bücher vom letzten Jahr. Ich würde nie wieder nach Hogwarts zurückkehren. Und wenn ich dorthin käme, hätte ich vielleicht Harry verloren. Oder Voldemort hätte verloren. Er hatte mir von Prophezeiungen erzählt und fiesen Verwünschungen, doch mir war das nie wichtig gewesen. Und auf einmal fielen mir so viele Sachen ein, die ich ihn noch hätte fragen wollen. So viele Dinge. Und ich hatte mich nicht dafür entschuldigt, dass ich ihm nicht geglaubt hatte. Ich schloss meine Finger fest um den Saphir, den ich in einer Halskette trug. Es war das einzige, was mir meine Mutter vor ihrem Tod gegeben hatte. Das einzige, was ich noch von ihr hatte. Es schnürte mir den hals zu, wenn ich daran dachte, dass die schönen Zeiten nie wieder zurückkehren würden. Ich schlug mein Buch auf und las weiter bis tief in die Nacht hinein. Die Schale Suppe, die mir meine Stiefmutter hineingesetzt hatte, ließ ich stehen, ehe ich hörte, wie das Schloss klickte und ich wieder eingesperrt und alleine war. Ich spürte mich beklommen, wie ich zu der Suppe kroch und sie hungrig aufaß. Sie war schon bitterkalt, es war trotzdem eine Erleichterung für meinen Bauch. Dann ließ ich mich wieder auf das Bett sinken und las, bis nach Mitternacht. Ich machet mir keine Mühe, mein Pyjama anzuziehen, und es machte mir irgendwie keinen Sinn. Ich dachte über die unsinnigsten Dinge nach. Warum sollte man etwas anderes zum Schlafen anziehen? Zu meiner Überraschung war ich gar nicht müde. Ich stierte einfach nur die Namenetikette an einem Schulbuch: Ashley Riddle. Ich hatte am meisten Angst vor dem, der mit mir verwandt war. Der mein Onkel war. Der Bruder meines Vaters. Ich schreckte auf. Ich hatte etwas gehört.

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    Ich stand auf, griff nach meinem Zauberstab, bis ich bemerkte, dass ich ihn ja in meinen Schuh eingesteckt hatte. Meine Converses fühlten sich merkw
    Ich stand auf, griff nach meinem Zauberstab, bis ich bemerkte, dass ich ihn ja in meinen Schuh eingesteckt hatte. Meine Converses fühlten sich merkwürdig eng an. Es war eine Art Rascheln gewesen. Vor Einbrechern aus der Muggel-Welt hatte ih überhaupt keine Angst Aber wenn's Einbrecher aus der anderen Welt waren? Mein Blick fiel hinüber zum zerbrochenen Fenster. Ich hatte das merkwürdige Gefühl beobachtet zu werden. Mit pochendem Herzen drehte ich mich einmal langsam um die eigene Achse, die Hand immer noch zu meinem Zauberstab gereckt. Dann konnte ich dem Drang nicht mehr widerstehen und zückte meinen Zauberstab hervor, als jemand hinter mir:,, Expelliarmus!“ schrie. Ich wollte schon herumwirbeln und laut einen Schockzauber verwenden, doch da flog mir der Zauberstab aus der Hand und landete auf meinem Bett. Ich wirbelte mit wehendem Haar herum und erblickte zu meinen Entsetzen Malfoy, der versuchte mir einen Schockzauber zu verpassen. Ich wich ihm immer wieder aus, doch er verhinderte es, dass ich an meinen Zauberstab ran kam. Nach vergeblichen Versuchen mich zu schocken, hielt Malfoy kurz inne und ich nutzte die Chance um zu zischen:,, Was willst du?“,, Nichts, nichts, naja, ich war schon immer ein schlechter Lügner“, sagte er belustigt zu sich selbst.,, Dann sag mir was du willst?“, kreischte ich nun und hörte unter mir ein Rumpeln. Meine Stiefeltern waren aufgewacht.,, Ich rate dir zu verschwinden, bevor meine Stiefelten kommen“, fauchet ich und griff hinter mich ins Leere, versuchte an meinen Zauberstab ranzukommen.,, Accio Zauberstab“, sagte Malfoy dann vergnügt und der Zauberstab flog auf seine Hand zu. Ich fluchte mit zusammengebissenen Zähnen und formte wieder mit den Händen die stumpfen Krallen. Da flog plötzlich die Tür auf und mein Stiefvater stapfte wütend hinein, bemerkte Malfoy nicht, packte mich brutal am Kargen und spuckte mir irgendetwas Unverständliches ins Gesicht.,, Sie stören“, lachte Malfoy dann gemein und richtete den zauberst auf meinen Stiefvater.,, Avada Kedavra!“ Ich schrie noch, aber der Zauber hatte meinen Vater getroffen, der nun mit leeren, milchigen Augen am Boden lag und Malfoy's vergnügtes Lachen unterstrich. Ich schlug die Hände vor den Mund. Entsetzen durchbohrte mich lähmend und dann schoss mir Wut in den Kopf. Wieder formte ich mit den Fingern stumpfe Krallen und bewegte diese mit leichten Zuckungen. Ich würde es zuerst mit Ersticken versuchen. Sekunden danach setzte der Zauber ein. Malfoy keuchte heiser, schnappte nach Lift, griff sich mit den Händen an die Kehle und würgte, bevor er auf die Knie sank. Zuerst war ich ziemlich verwundert dass der sauber so schnell wirkte, dann richtete Malfoy den zauberst wieder auf mich und schrie zu meinem Entsetzen:,, Crucio!“ Und ich fiel auch zu Boden in einem schrecklichen Schmerzensschreie wand ich mich auf dem Boden. Der Schmerz schien alles auszuschalten. Mein Schädel brummte, alles zuckte in mir, meine Haut fühlte sich zu straff an, als würde ich gleich platzen. Dann ließ der Zauber schlagartig nach und ich blieb immer noch keuchend am Boden liegen. Draco war inzwischen aufgestanden, hatte sich den Staub vom Umhang gewischt und blickt nun triumphierend auf mich hinab.,, Das tat weh, nicht?“, sagte er vergnügt. Ich würde ihm nicht die Genugtuung geben, mich gedemütigt zu haben.,, Ein Jammer, dass er mir verboten hat, dich zu töten.“ Ich versuchte möglichst unauffällig zu meinem zauberst zu blicken, der zu sehen Füßen, nicht weiter als zehn Zentimeter Entfernung lag. Ich durfte keinen Fehler machen. Ich lächelte gezwungen und machte ein entsetztes Gesicht:,, Und du hast Avery persönlich mitgebracht, wie nett. Dann wird es recht eine tolle Teeparty.“ Malfoy wandte den Kopf um.,, Wo?“ Ich nutzte die Chance griff nach meinem Zauberstab, doch Malfoy war wieder herumgewirbelt, ehe ich einen Zauberspruch hervorrufen konnte. Wir standen uns mit gerichteten Zauberstäben gegenüber, umkreisten uns gegenseitig. Ich überlegte verzweifelt nach einem Gegenzauber, entschied mich dann für einen einfachen Schockzauber. Völlig unvorbereitet, ließ Malfoy seinen Zauberstab fallen und warf sich auf mich. Unvorbereitete fiel ich nach hinten mit dem Kopf an die Kante meines Betts, der grausamste Schmerz durchzuckte mich, ich sah Malfoy nur noch verschwommen belustigt lachen und mich dann aufheben, bevor ich völlig die Sicht verlor

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Seid meine Eltern von Voldemort persönlich ermordet worden waren, obwohl Voldemort mein Uronkel war, hatte ich schreckliche Albträume und fühlte mich nirgends sicher, ich wollte mich bloß bei Dumbledore sicher fühlen. Harry faselte immer etwas, von ...
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2017-01-30
402D
Harry Potter

Kommentare (2)

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Bell (60626)
vor 103 Tagen
Meeeega story schreib weiter
Fusca26 (54568)
vor 221 Tagen
Geniale Geschichte und toller Schreibstyl!
Must unbedingt weiterschreiben...