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Leseprobe 'Panthera-Saga'

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2 Kapitel - 655 Wörter - Erstellt von: Blaustern#Blaui - Aktualisiert am: 2017-04-04 - Entwickelt am: - 162 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

    1
    Es war einmal...

    2
    Als der Vollmond über den Hügeln aufging und der Himmel sich pechschwarz färbte, schlugen sie zu.
    Schreie erfüllten die Luft, brennende Pfeile säumten den Himmel. Schwerterklirren durchschnitt jäh die Stille.
    Dann ertönten Schüsse, erst einer, dann mehrere. Schmerzenschreie wurden laut, Kriegsgeschrei erklang.
    Im Palast, fern von den Kämpfen, im Thronsaal, lief die Herrscherin des Königreichs, Jade, ruhelos auf und ab.
    "Ihr müsst euch in Sicherheit bringen, meine Königin!", versuchte ihr Leibwächter Jade zu überzeugen.
    Bevor die Königin antworten konnte, den Leibwächter einmal wieder genervt zurechtweisen konnte, öffnete sich die Tür und ein Mädchen, vielleicht 17 Jahre alt, betrat den Thronsaal. Sie hatte ebenso rabenschwarzes Haar wie die Königin, und sah ihr auch sonst wie aus dem Gesicht geschnitten aus. Sie war hübsch und ihre eisblauen Augen schienen Funken zu sprühen.
    Die Prinzessin trug einen Waffenrock und einen Brustpanzer, ein Schwert baumelte an ihrer Hüfte.
    Ihr Haar war jedoch, im Gegensatz zu dem wallenden, langen Haar der Königin, kinnlang geschnitten, unordentlich und zerzaust.
    "Mutter, ich bin soweit." Die Prinzessin warf dem Leibwächter einen irritierten Blick zu und kam auf die Königin zu. "Sie sind schon fast im Palast."
    Entschlossen trat die Königin vor. "Wir werden kämpfen." Der Leibwächter versuchte noch einmal, seine Königin umzustimmen. "Ihr werdet sterben! Nehmt doch Vernunft an!"
    "Dann werden wir eben sterben. Aber nicht, ohne unser Königreich zu verteidigen! Onyx, bist du bereit?"
    Onyx nickte.
    Die Tür zum Thronsaal flog erneut auf und noch ein Leibwächter stürzte herein. "Sie sind da, meine Königin! Flieht jetzt!"
    Etwas surrte durch die Luft und bevor irgendjemand in Raum reagieren konnte, hustete der Leibwächter Blut und kippte vornüber. Der zweite Leibwächter stellte sich entschlossen vor die Königin, während Onyx, die Prinzessin, ihr Schwert aus der Scheide zog und sich kampfbereit neben den Leibwächter stellte. "Na, dann kommt doch", murmelte sie mit einem wilden Zähnefletschen.
    Und die Soldaten kamen.
    Sie stürmten zu dutzenden durch die Tür.
    Onyx brüllte kriegerisch auf und stürzte sich auf den ersten Soldaten. Bevor dieser überhaupt reagieren konnte, hatte sie ihm ihr silbern glänzendes Schwert in die Brust gerammt.
    Als der Soldat mit aus der Brust sprudelndem Blut nach vorne kippte, stand an seiner Stelle bereits ein neuer Krieger.
    Onyx ließ ihr Schwert durch die Luft sausen, es prallte laut klirrend gegen das ihres Gegners. Sie schlug es ihrem Feind aus der Hand und durchbohrte ihn. "Diesmal sind es echt viele!", schrie sie ihrer Mutter zu. Die Königin hatte ebenfalls ihr Schwert gezückt, wurde aber von ihrem kampfbereiten Leibwächter davon abgehalten, sich ebenfalls in den Kampf zu stürzen.
    Dieser wehrte erfolgreich einige Soldaten ab, bis er von einem Messer mitten ins Herz getroffen wurde und umkippte. "Möge Diana deinen Weg erleuchten", murmelte die Königin dem gefallenen Krieger zu und trat endlich an die Seite ihrer Tochter.
    Hinter den Feinden strömten jetzt auch Krieger des Königreichs in den Saal, sie bildeten einen Kreis um die Königin und ihre Tochter. Der Geruch von Blut erfüllte die Luft, Schreie und Schwerterklirren erklangen.

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