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Icyas Geschichte.... (FF)

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6 Kapitel - 2.451 Wörter - Erstellt von: White Cheetah - Aktualisiert am: 2017-02-17 - Entwickelt am: - 904 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 3 Personen gefällt es

Das hier ist die Story zu meiner ältesten OC, Icya.
Ihre Welt spielt im Fantasy-Universum.

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    Erstmal, bevor ihr in die Welt von Icya (Spricht man übrigens Eißja aus XD) eintauchen dürft, möchte ich vielen wundervollen Leuten danken: Blue u
    Erstmal, bevor ihr in die Welt von Icya (Spricht man übrigens Eißja aus XD) eintauchen dürft, möchte ich vielen wundervollen Leuten danken:

    Blue und River, ich danke euch dass euch meine FF gefällt. Und danke, das ich euch kennen darf.

    Yuna, danke das du zu einer meiner besten Freundinnen geworden bist. Auch wenn du es nicht weißt, du hast mich oft dazu ermutigt an der FF weiter zu schreiben. Danke❤

    Julie, mir ist erst heute klar geworden wie wichtig du mir bist. Ich liebe deinen Charakter und deinen Humor XD Ich hoffe du siehst in mir das gleiche wie ich in dir. HDGGGGDL! 😍😘

    Hannah, für dich gilt das gleiche wie für Yuna*-*

    Alle anderen, danke dass ich die Charas erstellt habt!

    Und Maylin. Danke dass ich deine BIF sein darf, dass wir uns immer wieder vertragen und dass du meine Stütze bist. Danke, My. Ich hab dich seeeeeeehr lieb. 😘❤💚💛💜👭

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    PROLOG

    Schnell hetzte eine kleines schwarzes Geschöpf, dass halb Spinne und halb Katze zu sein schien, einen langen Gang hinauf. Sein Schatten raste mit unglaublicher Geschwindigkeit vor ihm an der Wand entlang, doch das schien es nicht im geringsten zu kümmern. Schlitternd blieb es vor einer hübschen dunklen aufwendig verzierten Tür stehen, und wäre womöglich  dagegengeprallt, hätte es nicht seine überlangen Krallen in den Holzboden gegraben. Mit acht weit aufgerissenen, verängstigt blickenden roten Augen sah es sich hektisch um und klopfte dann schnell mit der Pfote dreimal gegen das Holz. Das laute Geräusch hallte durch den Gang. Die silberne, über risiegen Landkarten brütende Katze im Raum dahinter zuckte kurz zusammen und hob verwirrt den Kopf. "Wer ist da?" "Ich, Herrin!", tönte es dumpf  durch das Tor. "Diana? Bist du es? Komm rein!", sprach die silberne schlanke Kätzin zu Diana ohne den Mund zu öffnen, erhob sich, glättete schnell das Fell und spreizte die steifen Flügel. Sofort schwang die Tür auf und Diana stolperte herein. Hastig sah sie zu der adeligen Katze auf und die Schatten ihrer riesigen Flügel legten sich über Diana und sie wirkte so nur noch verängstigter. "Was ist los? Was ist der Grund für deine Eile?", fragte diese wieder stumm. "Was los ist?", antwortete Diana verstört. "Nun, Herrin, sie greifen an."

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    1. KAPITEL


    Schreie. Lautes kreischen, dumpfe Schläge und gequältes Gestöhne. Dann ein dunkler, riesiger unscharfer Schatten der hoch über mir aufragt. "Hallo Kleine." Sein Atem riecht nach Krähenfedern, ein ungewöhnlicher Geruch, irgendwie unangenehm und zugleich betörend. Schnell blinzle ich heftig um das dunkle Flimmern am Rande meines Blickfeldes zu vertreiben. Knurrend schüttle ich meinen Kopf und blecke fauchend die Zähne. Schnell ducke ich mich und fahre die Krallen aus. Der Fremde lächelt  fies und setzt sich hin, tut desinteressiert und blickt mich nicht an. Ein triumphierender Ausdruck huscht über mein Gesicht und ich bewege mich langsam seitlich, warte den richtigen Moment ab und schieße dann auf ihn zu. Er fährt herum und packt mich am Nacken, drückt mich fest zu Boden und presst die Krallenartige Pfote auf meine Brust. Röchelnd sehe ich ihn entsetzt an. Er grinst wieder und zischt: Darauf fallen die meisten rein. Dann schnellt seine andere Pfote seitlich auf meinen Hals und berührt mich kaum, und dann wird alles schwarz. Leise hörte ich noch eine Stimme flüstern: Es tut mir leid. Bleib stark Kleine. Dann driftete ich komplett weg und verlor das Bewustsein.



    So beginnt meine Geschichte.

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    2. KAPITEL



    Leises Trippeln und Flüstern, Murmeln und Rascheln waren zu hören und weckten mich, und mit jeder Sekunde mit der ich wacher wurde kristallisierte sich der dumpf Pochende Schmerz immer mehr zu einem scharfen Ziehen heraus, dass sich von meiner linken Halshälfte über meinen ganzen Körper ausbreitete. Stöhnend öffnete ich die Augen -und selbst das tat weh- und blickte mich möglichst wenig den Kopf bewegend um. Über mir hing eine weiße, schmutzige aus fremdartigem Material zu bestehende Plane, und durch kleine Löcher in ihr drang gelbliches, fahles Licht zu mir herab. Ich betrachtete den Himmel draußen; er war hellblau und nur wenige, nicht erwähnenswerte Wolken wanderten über ihn, und die Sonne war gerade nicht sichtbar. Seufzend wandte ich mich von der Decke ab und blickte mich weiter um. Links und rechts von mir waren Bambusgestelle mit festem, leicht grauem und ein wenig schimmligem Stoff überzogen, und das alles zusammen sollten wohl Betten darstellen. Ein wenig verteilt standen geschlossene Schränke die bis zur Decke reichten, somit waren sie mindestens drei Meter hoch. Schaudernd versuchte ich sie zu ignorieren, und sah schnell woanders hin. Leises Rascheln zu meiner linken ließen mich aufsehen, und erst jetzt bemerkte ich die Katze mit strahlend weißem Fell und orangenen, warmen Augen die mich durchdringend fixierten. Irritiert zuckte ich zusammen. Warum hatte ich sie bis jetzt noch nicht bemerkt? War sie schon die ganze Zeit da, oder erst seit in paar Sekunden? Die Fremde lächelte breit. "Hallo. Gut geschlafen?" Verwirrt nickend blinzelte ich. "Das ist gut, sehr gut. Kannst du dich an irgendwas erinnern, Liebes?" "Nein......im Moment nicht. Aber wo bin ich hier? Und was ist mit meiner Familie?" "Oh Herzchen", die fremde lachte hell und mädchenhaft. "Du bist aber eine neugierige junge Dame. Nun, du befindest dich hier in der Krankenstation." Die Frage zu meiner Familie überging sie einfach, und aus irgendeinem Grund hielt ich es für klug nicht noch einmal zu fragen, also presste ich den Mund zusammen und machte keinen Mucks. Ein wenig nestelte die weiße an mir herum, und einmal nahm sie mit einer Spritze, die sie geschickt mit einer Art Feuer-Pfote benutzte Blut ab. Schnell sah ich weg. Ich hasste Blut. Blut bedeutete immer Tod und Trauer.

    Nach einer Weile ließ sie von mir ab und drehte sich um und schrieb mit einem Stift, den sie wieder mit diesem merkwürdigen Feuer bediente etwas auf ein Stück Papier. Als sie damit fertig war, wandte sie sich wieder zu mir, drückte mir schnell ein kleines metallernes Plättchen auf die linke Seite des Halses und drückte dann einen Knopf auf ihm, und gleich begann die Scheibe zu leuchten und übte einen Sog aus. Nach wenigen Sekunden nahm mir die Katze das Plättchen wieder ab, und sofort bemerkte ich dass die Schmerzen weg wahren, und lächelte erleichtert. "Wie......wie haben sie das gemacht?", fragte ich, nachdem ich dankbar genickt hatte. Aber wieder bekam ich keine Antwort, sie überging meine Frage einfach. "Steh auf, Liebes", meinte sie warm. "Du bist jetzt ausgeschlafen. Komm!" Elegant drehte sie sich um und tappte auf die offene Zeltklappe zu. Hastig sprang ich auf und folgte ihr. Schnell holte ich sie ein und tappte dann neben ihr her, während ich das Leben hinter dem offenen Spalt beobachtete.

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      3. KAPITEL


    Als wir die Zeltkappe passierten, riss ich die Augen staunend weit auf. Alles pulsierte geradezu vor Leben! Überall wuchsen saftig grüne Gräser, Büsche, Bäume, Blumen und sogar Werellas, die edelsten Rosen im ganzen Königreich. "Wow", hauchte ich ehrfürchtig. Für viele mochte üppiger Bewuchs am Boden normal sein, aber für mich war sogar Gras etwas ganz besonderes. Um genau zu sein, hatte ich Gras und Bäume bis jetzt eigentlich nur von Erzählungen und Legenden gekannt, und das kam daher dass ich im Skryllyar-Wald aufgewachsen war. Der Skryllyar-Wald war wohl der dunkelste Ort in ganz Königreich Naymara, obwohl ich eigentlich recht glücklich sein konnte. Es gab weitaus schlimmere Plätze wo eine kleine Katze aufwachsen konnte, wie Agazar. Schaudernd verdrängte ich den Gedanken an ebenjenes Land und konzentrierte mich wieder auf meine Umgebung. Gerade wollte ich mich zu einer Blume runterbeugen, als mich etwas von der Seite rammte. Erschrocken rappelte ich mich schnell auf, nahm hastig Sicherheitsabstand und betrachtete die Übeltäterin.

    Eine hellgraue Katze mit weißen Bauch, Hals Nacken und Pfoten sah mich an. "Schnelle Reflexe.", meinte sie anerkennend, blinzelte dann und wuselte wieder davon. Verwirrt sah ich der grauen nach, lenkte meine Aufmerksamkeit jedoch auf ein leises Lachen, das von der weißen Katze kam die ich komplett vergessen hatte. "Achja, unsere Yuki", miaute sie schmunzelnd. "Sie hatte gestern einen Knochenbruch. Einen von der bösen Art...", murmelte sie noch, während sie wie zufällig das rechte Hinterbein von Yuki musterte, die jedoch schnell um eine Ecke flitzte. Kurz hielt die weiße noch inne, dann wandte sie sich zu mir. "So, Herzchen, jetzt muss ich mich leider verabschieden." Diese harmlosen Wörter ließen meine Hoffnungs-Welt zusammenkrachen. Ich kannte doch keinen außer ihr, und wer weiß wie nett die anderen waren? Sie schien meine Angst zu bemerken, weshalb sie mir mit ihrem weichen Schweif den Rücken streichelte. "Hab keine Angst, hier sind alle ganz nett, versprochen. Du musst nur zu dem Zelt da gehen, okay? Dort wartet jemand auf dich der dir alles erklären wird." Während sie das sagte deutete sie auf ein rotes, mittelgroßes Zelt ungefähr Zwanzig Meter entfernt. Immer noch leicht verängstigt beäugte ich die Distanz, und als ich mich wieder zu der netten weißen umdrehen wollte, war sie schon verschwunden.

    6
    4. KAPITEL



    Vorsichtig lugte ich in das Zelt. Innen war es dunkel und schwummrig, und man konnte nichts genaues erkennen, nur dunkle Schemen, deren wahres Aussehen man nur erahnen konnte. Automatisch legte ich die Ohren an und fragte mich, wie schlimm es wohl sein würde wenn ich einfach verschwand, als zwei rote Augen plötzlich in einer dunklen Ecke leuchteten. Erschrocken fiepte ich. Diese Augen...Woher kenne ich diese Augen? Schnell machte ich mich klein und fragte heiser: "Wer bist du?" Die Gestalt trat aus dem Schatten, und da erkannte ich ihn. Und erst jetzt fiel mir der Krähengeruch auf.

    "DU!" Meine Wut war gigantisch groß. "Ausgerechnet DU! Wieso?" "Weil man mich für diese Aufgabe auserkoren hat. Und jetzt sei still und setz dich.", antwortete er mürrisch, wandte sich ab und begann über einer kleinen Feuerstelle Tee zu kochen. Während er die Zeit damit verbrachte, schaltete ich auf stur. Erst als er sich nach schier langer Zeit zu mir an den runden Eichenholztisch setzte und mir eine Tasse dampfender Flüssigkeit zuschob, kehrte ich wieder in die Reale Welt zurück. "Also", begann er. "Was willst du wissen?" "Oh, da gibt es ganz vieles", meinte ich feixend. "Erstmal, wo zum Shryk bin ich hier, was ist mit meiner Familie, wie lange muss ich bleiben, Was ist meine Aufgabe hier, aber vor allem:Weshalbbin ich hier?"er blinzelte überrascht. "Relativ wenige Fragen." "Das war ja auch nicht nicht alles!", schoss ich wütend zurück. Er lächelte ein wenig. "Mein Name ist Krähe." "Überrascht mich nicht.", antwortete ich. Krähe seufzte. "Du bist hier in Enye, dem Aufenthaltslager." Enye? Eins? Sehr einfallsreich. "Deiner Familie geht es gut. Sie sollte morgen oder übermorgen aufwachen und normal weiterleben, ohne sich an dich zu erinnern." "Warte, was?", warf ich schockiert ein. "Für meine Familie habe ich nie existiert?" Er nickte mit eindeutiger Bedauerung in den Augen. "Wir mussten das machen. Oder willst du dass sie krank vor Sorge werden?" Ich schüttelte den Kopf. "Nein...." "Gut. Kommen wir wieder zu deinen Fragen. Du musst hier bleiben bis du groß genug bist, danach kommst du nach Dorya. Deine Aufgabe hier ist deine Saraya zu finden. Du weißt was eine Saraya ist?" "Ja. Die Saraya ist die Seelenmagie." "Genau. Hier wirst du deine Saraya perfekt erlernen." Krähe machte kurz Pause und trank einen großen Schluck von dem Tee, den er geschickt mit seiner Klauenartigen Pfote anhob. Ich tat es im schnell gleich und stürzte alles auf einmal runter. Ich verbrannte mir meine Zunge. Mit Tränen in den Augen versuchte ich mir den Schmerz nicht anmerken zu lassen und sah weiter zu Krähe. Er stellte den Tee wieder hin und fuhr gemächlich fort. "Du bist hier weil wir dich brauchen. Du musst im Krieg kämpfen." "Was! Nein, auf gar keinen Fall!", entsetzt fauchte ich. "Nein, Niemals!" Er saß weiter ruhig da. "Beruhige dich bitte. Ich weiß, du magst Blut nicht-" "Woher weißt du das?", zischte ich misstrauisch. "Unwichtig. Aber du willst doch dass unser Königreich gewinnt, oder?" "Ja.....aber ich bin doch gar nicht stark. Ich kann nichts ausrichten. Ich bin wertlos." "Das stimmt nicht. Du bist sehr stark,   das spüre ich." Krähe lächelte mich an. "Jetzt ist es Zeit zu gehen, Kleine. Komm." Er stand auf und tappte zu Zeltausgang. "Sieh dich ein bisschen im Lager um. Du hast eine Stunde Zeit. Danach werdet ihr mit dem trainieren anfangen." Krähe stupste mich aufmunternd an. Ich nickte ihm zu, schlüpfte aus dem Zelt und erkundete nachdenklich meine neue Heimat.

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Icyas Geschichte.... (FF)
Icyas Geschichte.... (FF)
Das hier ist die Story zu meiner ältesten OC, Icya. Ihre Welt spielt im Fantasy-Universum.
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2017-01-22
40B0
Fantasy Magie

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