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Überraschungen des Lebens

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1 Kapitel - 619 Wörter - Erstellt von: Arichen - Aktualisiert am: 2017-01-26 - Entwickelt am: - 182 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Sie hätte es ahnen können. Man steigt nicht einfach so aus, nein man bleibt immer ein Teil von ihnen. Ohne Möglichkeit zu entfliehen, ohne eine Chance auf Normalität. Wo sie sich doch nur diese gewünscht hatte…

Zu finden auch auf meinem fanfiktion.de-Profil Arisu1385

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    Es war einer der ersten Frühlingstage in London, welcher die Menschen nach draußen lockte und die Parks mit Leben füllte. Sprachengewirr erfüllte die Straßen und ließ sie auf ihrem Weg leicht lächeln. Seit dem sie vor einigen Jahren ausgetreten war, hatte sie ihr im Herzen Londons, ihren Traum erfüllt und einen Bücherladen eröffnet. Der Laden war zwar klein und möchte nicht viel abwerfen, allerdings hatte sie zum einen eine gute Auswahl an alten und neuen Büchern. Zum anderen hatte sie früher genug verdient und angelegt, um auch so über die Runden zu kommen. Freundlich grüßte sie ihre Nachbarn, schloss den Laden auf und nahm das „Geschlossen“-Schild ab.
    „Du machst recht lange Pause.“
    Ruckartig drehte sie sich und sah wie eine ihr bekannte Gestalt in der Ecke saß und augenscheinlich las.
    „Was machst du hier?“, erstaunt klang ihre Stimme durch den Raum. Tief in ihrem Inneren ahnte sie bereits, dass sie wohl die nächsten Wochen Urlaub machen musste.
    „Kannst du es dir nicht denken? Du sollst zurück kehren.“, sowie sie grinste, konnte das nur bedeuten, dass die anderen noch nichts wussten. Na ja, vermutlich kam noch irgendeine verzwickte, aussichtslose Lage hinzu.
    „Weiß du, eigentlich bin ich doch gegangen, Natasha.“, mit einem argwöhnischen Blick mustertet sie die rothaarige Agentin, welche unbeeindruckt in der Ecke sitzen blieb. Natsaha schüttelte nur den Kopf, „Man kann SHIELD nicht entkommen. Es gibt keine Kündigung, vor allem du solltest das wissen Arisu“. Natasha konnte sehen, wie ihr Gegenüber in sich zusammensank. Ehrlich gesagt hatte sie nie verstanden weswegen genau Arisu den Dienst quittierte und scheinbar hielt sie sich auch in Form. „Kommst du nun mit oder muss ich dich zu deinem Glück zwingen?“ Nun musste die Blauäugige lächeln, denn sie wusste, dass Natasha sie so oder so mitnehmen. „Darf ich wenigstens noch packen?“

    Während des Fluges musterte Natsha ihre Nebensitzerin, die beiden kannten sich schon des Längeren und hatten während einigen Missionen den anderen zu schätzen gelernt. Arisu schien eigentlich ganz entspannt, einzig die Tatsache, dass sie ihre Haare zwirbelte, verriet, dass sie angespannt überlegte. Die Frage, warum genau sie wieder zurück zu SHIELD gehen sollte, schwirrte in ihrem Kopf umher. Tausende von Antwortmöglichkeiten, eine abstruser als die andere, spukten in ihrem Kopf umher. Die anderen Fragen waren, wo hin sie jetzt überhaupt flogen und wen sie eigentlich treffen sollten. Diese beiden Fragen stellte sie auch laut, jedoch so plötzlich, dass Natashasie erst einmal verwundert musterte und dann erst antwortete. „Wir fliegen nach New York, Fury will, dass du die Avengers triffst.Frag mich aber nicht warum...“, stur richtete die Agentin ihren Blick wieder nach vorne und überließ Arisu damit ihren Überlegungen.
    Dir restlichen Stunden des Fluges verliefen schweigend. Es war aber kein peinliches oder erzwungenes. Nein, beide schwiegen einfach lieber als leere, bedeutungslose Worte zu tauschen.

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