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Draco Malfoy Fanfiktion Jahr 5 Teil 2

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9 Kapitel - 13.466 Wörter - Erstellt von: Jasi0303 - Aktualisiert am: 2017-01-18 - Entwickelt am: - 2.647 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 7 Personen gefällt es

Ein unerwarteter Gast steht plötzlich vor Lunas Tür, sie wird gezwungen harte Entscheidungen zu treffen. Plötzlich spielt ihre Tante eine wichtige Rolle.
Wird Luna es schaffen Herr über ihre Gefühle zu werden?

Nach langer Zeit, hier der zweite Teil von Jahr 5.
Viel Spaß beim lesen.:)
Ich freue mich auf eure Kommentare.

Hier die Links zu den vorherigen Teilen

Jahr 1
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1470866912/Draco-Malfoy-Fanfiktion

Jahr 2
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1471460980/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-2

Jahr 3
http://www.testedich.at/quiz43/quiz/1472497505/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-3

Jahr 4
http://www.testedich.at/quiz44/quiz/1473715728/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-4

Jahr 5 Teil 1
http://www.testedich.at/quiz44/quiz/1476395286/Draco-Malfoy-Fanfiktion-Jahr-5-Teil-1

    1
    Ich war nicht fähig etwas zu sagen, ich sah ihn einfach nur an. Er schien meine Unsicherheit jede Sekunde zu genießen, ich wusste nur dass ich diesem Mann nicht traute… Auch wenn er Dracos Vater war, ich mochte ihn nie. Endlich hatte ich meine Stimmer wieder gefunden
    „Mr. Malfoy, was wollen sie hier?“
    „Das ist aber keine nette Begrüßung, für den Vater deines Freundes Miss Ardons.“
    Er wusste es, ich hatte Recht behalten, Pansy konnte es sich nicht verkneifen… Als sie von mir und Draco erfuhr musste sie Lucius sofort informiert haben. Ich konnte ihm aber nicht die Wahrheit sagen
    „Ich habe keine Ahnung wovon Sie sprechen Mr. Malfoy.“
    „Sie können jetzt damit aufhören, Miss Parkinson hat mir alles darüber berichtet. Und bevor Sie mir jetzt sagen wollen dass das nicht stimmen kann, ich weiß dass es das tut… Ich habe Miss Parkinson noch nie so aufgebracht erlebt.“
    „Wenn Sie sich so sicher sind dass es stimmt, warum kommen Sie dann erst jetzt, und nicht als wir noch in Hogwarts waren? Und was noch viel wichtiger ist was wollen Sie jetzt hier?“
    „Ich wollte sie einladen, auf ein kleines Vorweihnachtsfest der Familie, Draco wird auch da sein.“
    Ich vertraute ihm nicht, doch ich war neugierig was er von mir wollte…
    „Und wann soll das sein?“
    „Heute Abend, ich werde Sie abholen, ziehen Sie etwas Elegantes an.“
    Ich hatte noch einige Fragen, doch Lucius war schon disappariert.
    Ich hatte nicht direkt zugesagt, doch jetzt blieb mir nichts Anderes übrig als hinzugehen.
    Ich wusste nicht mal wann er mich holen würde… Wir hatten kurz vor sechs Uhr abends, also beschloss ich erst zu duschen, und mich dann fertig zu machen.
    Ich kam aus dem Badezimmer, und versuchte in meinem Schrank ein Kleid zu finden dass Lucius als elegant durchgehen ließ. Am Schluss endschied ich mich für ein schwarzes Kleid dass mir bis zu den Knien rechte, es war enganliegend und betonte meine Figur, dazu schlichte schwarze High heels und die Kette die mir Draco letztes Jahr geschenkt hatte.
    Die Haare ließ ich mir einfach offen über den Rücken fallen, ich hatte schöne große braune Wellen, die mir bis zur Hüfte reichten, also brauchte ich bei meinen Haaren nicht viel machen.
    Ich schminkte mich nie sonderlich viel, also musste etwas Makeup, Mascara und dezenter Lippenstift reichen.
    Gegen halb Acht war ich schließlich fertig, ich setzte mich ins Wohnzimmer vor den Kamin und begann zu warten.

    2
    Ich hatte nicht länger als eine halbe Stunde gewartet, es klopfte an der Tür, doch diesmal wusste ich wer davorstehen würde
    „Guten Abend Luna, ich nehme mir jetzt einfach die Freiheit Sie Luna zu nennen, und wie ich sehe sind Sie meiner Bitte sich etwas Elegantes anzuziehen nachgekommen, das Kleid steht ihnen gut. Aus Ihnen kann man ja doch etwas machen.“
    Ich erwiderte nichts, falls das seine Art war Komplimente zu machen konnte ich darauf verzichten
    „Nehmen Sie meinen Arm Luna.“
    „was weshalb?“
    „Wir werden apparieren. Sie sind fünfzehn, ich denke nicht dass Sie in der Lage sind es selbst zu tun.“
    Ich nickte und ergriff seinen Arm, Ich musste mir ein Schmunzeln verkneifen als ich daran dachte was Lucius Freunde sagen würden wenn sie erfahren würden dass er freiwillig ein Halbblut seinen Arm berühren ließ… Das Lachen verging mir als mir einfiel dass ein Todesser, dessen Arm ich umklammert hielt, neben mir stand. Zu Apparieren war ein komisches Gefühl, aber es dauerte nicht lange und wir standen vor einem riesigen Gebäude
    „Willkommen auf Malfoy Manor, Luna.“
    Draco hatte mir gesagt dass sein Haus größer war als unseres, doch dieses Anwesen war gigantisch
    „Komm, wir gehen hinein. Draco wartet sicher schon auf dich.“
    Ich folgte ihm die Stufen zum Eingang des rustikalen Bauwerks hinauf, Lucius öffnete die Tür, ich konnte niemanden sehen, nichts was auf eine Feier hindeutete. Ich konnte auch keine Musik oder Gespräche hören, die meisten der Räume durch die er mich führte waren mit dunklen Möbeln eingerichtet, viele der Sachen wirkten alt, aber sie hatten einen gewissen Charme. Ich folgte Lucius durch einige Räume, bis er eine Treppe nach unten ansteuerte, erst wollte ich ihm nicht folgen, doch ich hatte gehofft dass Draco auftauchen und mir alles erklären würde. Als wir unten ankamen war auch dort keiner zu sehen, auch kein Draco…
    „Könnten Sie mir bitte verraten wo Sie mich hinbringen Mr. Malfoy?“
    „Wir sind da.“
    „Wo ist Draco?“
    „Nicht hier meine Kleine,… Noch nicht.“
    Doch es war nicht Lucius der mir antwortete, die Stimme kam von einem Punkt hinter mir.
    Ich drehte mich um, mein Blut gefror schlagartig als ich erkannte wer gerade gesprochen hatte.
    Eine blasse Gestalt, gehüllt in einen schwarzen Umhang stand mir gegenüber, ein zufriedenes, grausames Grinsen lag auf seinen Lippen
    „Gut gemacht Lucius.“
    „Danke Herr.“
    Ich wusste nicht was hier gespielt wurde, jetzt fiel mir wieder Harrys Traum ein, das erklärte auch warum mich der Traum nie losgelassen hatte. Ich stand ihm nun wirklich gegenüber
    „Was wollen Sie von mir?“
    „Ach meine Liebe ich vergaß,… du weißt ja gar nicht wieso du hier bist… Nun ja es ist so, du wirst noch sehr nützlich für mich sein.“
    „Nützlich? Ich? Wie sollte ich in irgendeiner Form für Sie von Nutzen sein?“
    Das grausame Lächeln kehrte zurück
    „Das wirst du noch früh genug erfahren, sogar schon ziemlich bald. Lucius! Komm zu mir.“
    Lucius tat wie ihm geheißen… Er wäre wahrscheinlich auch auf allen Vieren zu Voldemort gekrochen.
    „Streck deinen linken Arm aus Lucius.“
    Auch das machte er ohne mit der Wimper zu zucken... Voldemort richtete seinen Zauberstab auf das dunkle Mal auf Lucius Unterarm, Lucius stöhnte kaum hörbar vor Schmerz auf.
    Nach ein paar Sekunden standen einige Maskierte Menschen im Raum, in einem Kreis um Voldemort, Lucius und mich herum, das mussten die anderen Todesser sein, es wunderte mich dass es so Wenige waren.
    Voldemort begann zu ihnen zu sprechen
    „Ich habe euch gerufen damit ihr seht was passiert falls einer von euch versagen sollte… Jetzt werdet ihr sehen was passiert wenn Lucius versagen sollte.“
    Die Tür die von Voldemort versperrt wurde öffnete sich, und eine schlanke Frau mit schwarz, blonden Haaren kam herein, sie stellte sich zu Lucius
    „Gut dass du auch hier bist Narzissa, jetzt ist es an der Zeit unserem Gast zu erzählen warum sie hier ist.“
    Das war also Dracos Mutter, er hatte einmal erwähnt dass sie Narzissa hieß, ich hatte aber keine Zeit mir lange darüber Gedanken zu machen denn Voldemort wandte sich wieder mir zu
    „Du möchtest sicher wissen warum du hier bist meine Liebe?“
    Ich sagte nichts, ich starrte ihn einfach nur an
    Das schien ein Fehler gewesen zu sein, er wurde sauer
    „Antworte mir!“
    Aber auch diesmal blieb ich stumm
    „Du möchtest also wirklich nicht sprechen… Ich denke der Cruciatusfluch wird deine Zunge lockern.“
    Er lachte teuflisch, und ganz ehrlich, ich hatte eine scheiß Angst. Ich sah zu Dracos Eltern, die Frau die ich als Dracos Mutter identifiziert hatte schüttelte kaum merklich den Kopf, und formte mit den Lippen die Worte „Sprich“, ich wusste nicht ob ich ihr trauen sollte, doch in dem Moment hatte ich keine Wahl
    „Ja, ich würde gerne wissen warum ich hier bin.“
    „Gut, ich werde es dir auch verraten, doch zuerst wirst du ein Todesser.“
    Wieder lachte er, mir gefror das Blut in den Adern, ich konnte nicht fassen was er gerade gesagt hatte. Ich sagte das erste was mir durch den Kopf ging
    „Niemals!“
    Er lachte weiterhin, dann deutete er auf eine der Maskierten Gestalten im Raum
    „Komm zu mir.“
    Die Person tat wie geheißen
    „Und nun, nimm deine Maske ab.“
    Auch dass tat die Person. Als ich das Gesicht erkannte wurde mir eiskalt, es war Tante Salvia
    „Salvia, um deiner Nichte zu zeigen wie gnädig ich bin werde ich dir ein paar Minuten Zeit geben mit Luna in einen anderen Raum zu gehen um sie umzustimmen, und dafür zu sorgen dass sie freiwillig eine Todesserin wird, ansonsten werde ich dafür sorgen.“
    „Ja Herr.“
    Sie packte mich am Arm und zog mich durch die Todesser Scharr, hinaus in ein anderes Zimmer.
    Ich starrte sie nur verachtend an
    „Luna…“
    Ich unterbrach sie
    „Nein, vergiss es! Ich werde meine Meinung nicht ändern, Ich werde keine Todesserin. Ich würde lieber sterben als zu werden wie du!“
    Einen Moment sagte sie nichts, sie sah mich nur an, als schien sie zu überlegen was sie sagen könnte
    „Luna, wenn du heute Nacht nicht zur Todesserin wirst stirbst du.“
    „Ja ich weiß, und das ist ein geringer Preis dafür was sonst passieren würde.“
    „Luna bitte hör mir zu, ich weiß dass du das ernst meinst, aber du kannst nicht sterben.“
    Es lag Furcht in ihrem Blick
    „Seit wann interessiert es dich was mit mir passiert? Du hast mich und Mom schon immer gehasst.“
    „Lass mich dir was erklären Luna, ich musste so tun als würde ich dich und deine Mutter hassen. Ich wurde zur Todesserin bevor du geboren wurdest. Auch ich wollte dass nicht, doch ich wurde gezwungen, Voldemort hatte mir gedroht meine ganze Familie auszulöschen und das konnte ich nicht zulassen. Ich weiß wie du dich jetzt fühlst, aber ich weiß dass du dir nie verzeihen wirst wenn du dich töten lässt.“
    Irgendwie verstand ich Salvia, doch ich wollte kein Todesser sein
    „Das tut mir wirklich Leid Tante Salvia, aber was kann schlimmer sein als ein Todesser zu sein?“
    „Das was Voldemort vor hat, wenn du dich weigerst und stirbst tötet er Draco.“
    Ich war wie erstarrt
    „Warum Draco? Und woher weißt du von Draco?
    „Ein Mädchen namens Pansy Parkinson, sie war gestern hier, Draco war nicht da. Sie erklärte Lucius noch einmal dass du mit Draco zusammen bist, ich war auch hier deshalb habe ich es mitbekommen, doch das schlimme daran ist Voldemort war auch hier, er hatte einen Teil davon mitgehört. Jedoch weiß er nicht dass du schon mit ihm zusammen bist, er denkt Draco würde dich nur sehr mögen. Er hat Lucius einen Auftrag erteilt, und als Strafe wenn er scheitern sollte würde er Draco zum Todesser machen, Voldemort will dich dazu benutzen dass Draco falls Lucius scheitern sollte freiwillig zum Todesser wird und seine Aufträge perfekt ausführt. Voldemort will dich als Druckmittel.Er weiß dass Draco eigentlich ein gutes Herz hat, Draco wäre bei Aufträgen ein Risiko, bei ihm kann man nicht wissen ob er es über sich bringt Voldemorts grausame Machenschaften auszuführen, doch mit dir als Druckmittel hofft er Draco zu brechen.“
    „Dann werde ich erst recht kein Todesser, ich will nicht dass Draco das durchmachen muss.“
    „Wie ich schon sagte Luna, du hast keine Wahl. Wenn du dich weigerst tötet er Draco gleich heute Nacht. Das gleiche hat Lucius auch schon versucht, als Voldemort ihm befahl dich zu holen versuchte er es ihm auszureden, doch auch ihm drohte Voldemort damit Draco zu töten wenn er sich weigert. Er wollte seinen Sohn schützen, auch ihm blieb keine Wahl.“
    Ich wollte schreien doch es kam kein Wort heraus, es fühlte sich an als wäre ich innerlich gestorben. Ich konnte nicht zulassen dass Draco getötet wird, Salvia hatte Recht, das würde ich mir nie verzeihen. Ich musste es tun, und hoffen das Lucius nicht scheitert, was auch immer sein Auftrag war.
    „Okay, ich kann Draco nicht sterben lassen. Aber ich habe eine Idee.“
    „Du hast eine Idee? Welche denn? Kann ich dir irgendwie helfen?“
    Ich sah sie ungläubig an
    „Nein danke, ich schaffe das schon vertrau mir einfach.“
    Sie sah mich mit ihren großen Augen an, ein Lächeln umspielte ihre Lippen
    „Ich bin so stolz auf dich Luna, du bist so ein starkes Mädchen.“
    Ich umarmte Salvia, ich verstand sie jetzt, und ich wusste warum sie immer so gewesen war. Todesserin hin oder her, sie war ein Teil meiner Familie den ich erst jetzt gefunden hatte
    „Gehen wir zurück, Voldemort wird nicht mehr lange warten, und Luna, du musst so tun als wüsstest du nichts von dem was ich dir erzählt habe.“
    „Okay.“
    Sie führte mich zurück, wo Voldemort und die Anderen bereits warteten, Salvia nahm wieder ihren ursprünglichen Platz unter den Todessern ein
    „Nun Luna, wie hast du dich entschieden?“
    „Ich werde es tun.“
    „Dann streck deinen linken Arm aus.“
    Ich tat wie geheißen, ich streckte den Arm aus, und Voltemort drückte mir seinen Zauberstab ins Fleisch, ein brennender fast unerträglicher Schmerz durchfuhr mich, doch ich gab keinen Laut von mir. Als es vorbei war zierte das dunkle Mal meinen linken Unterarm
    „Jetzt bist du eine von uns, du wirst ganz normal weitermachen wie bisher, und du wirst erst dann einen Auftrag bekommen wenn es an der Zeit ist.“
    Ich erklärte mich einverstanden, die meisten Todesser Verschwanden, nur ich Dracos Eltern und Salvia blieben zurück. Auch Voldemort verschwand. Salvia hatte einen Auftrag von Voldemort erhalten, ich wollte gar nicht wissen was es war, sie bat Narzissa mich eine Stunde hierlassen zu können ehe sie mich nach Hause brachte, Narzissa willigte ein und Salvia verschwand.

    3
    Narzissa sah mich mit unergründlicher Miene an, sie hatte sicher gehört dass ich mit Draco zusammen war. Ich konnte noch immer nicht fassen was gerade passiert war, ich war eine Todesserin, ich konnte nichts daran ändern, ich musste mit meinem Schicksal leben, ich wurde aus meinen Gedanken gerissen als Narzissa das Wort an Lucius richtete
    „Lucius, ich weiß dass du noch etwas zu erledigen hast, du musst nicht meinetwegen hierbleiben. Ich warte hier mit Luna auf Salvia.“
    „Gut, ich bin in einer halben Stunde zurück.“
    Lucius disapparierte. Jetzt richtete Narzissa das Wort an mich
    „Du hattest wohl genug Angst vor dem dunklen Lord um eine Todesserin zu werden?“
    „Nein.“
    Mehr sagte ich nicht
    „Nein? Wenn das so wäre wärst du jetzt nicht hier.“
    „Ich wollte sterben, aber ich konnte es nicht.“
    „Und warum konntest du es nicht?“
    „Ich habe erfahren was der Preis dafür gewesen wäre…“
    „Salvia hat es dir erzählt?“
    „Ja, sie hatte keine Wahl… Sonst hätte ich mich töten lassen.“
    „Also hast du es für Draco getan?“
    „Ja…“
    „Du törichtes Ding! Ich bin dir sehr dankbar dass du meinen Sohn dieses Mal vor dem Tod bewahrt hast, doch Salvia hat dir sicher auch gesagt was mit ihm passiert falls Lucius scheitern sollte… Draco ist nicht wie sein Vater, er würde den Aufgaben des dunklen Lords nicht standhalten, aber ich weiß dass er es für dich tun würde, er würde sich verändern, er wird dann nicht mehr der Draco sein den du kennst. Ich weiß wie sehr er dich mag… Ich habe gehört wie er mit diesem Zabini Jungen über dich gesprochen hat, Draco liebt dich, er würde alles für dich tun. Und durch diese dumme Göre Pansy Parkinson weiß das auch der dunkle Lord!“
    Narzissa fing an bitterlich zu schluchzen
    „Pansy merkt nicht was sie mit ihrer Besessenheit anrichtet… Mrs. Malfoy, Ich werde alles tun um Draco zu beschützen!“
    „Ich weiß dass du das ernst meinst, aber sei nicht so töricht… Du hast ihn für den heutigen Tag gerettet, aber im Falle von Lucius Versagen kann ihn keiner davor bewahren ein Todesser zu werden.“
    „Sie mögen Recht haben, aber ich werde es versuchen! Sie sagten Draco würde alles für mich tun, das gilt auch umgekehrt. Ich würde mein Leben geben um Draco zu beschützen.
    Ich weiß was ich tun muss, Sie müssen mir vertrauen, ich werde versuchen ihn zu beschützen, aber ich brauche ihre Hilfe.“
    Einen Moment lang sah sie mich an
    „Es ist leichtsinnig mich auf eine fünfzehn Jährige zu verlassen, doch mir bleibt keine Wahl. Was muss ich tun?“
    „Wo ist Draco?“
    „Bei diesem Zabini.“
    „Wird er morgen wieder da sein?“
    „Ja.“
    „Sie müssen mich und Tante Salvia morgen Abend zum Essen einladen, den Rest werden Sie morgen sehen.“
    „Ich hoffe ich werde es nicht bereuen, du darfst Draco keines Falls etwas davon erzählen, auch nicht dass du jetzt eine Todesserin bist, sonst wird er sich dem dunklen Lord sofort anschließen, egal ob Lucius scheitert oder nicht.“
    „Darauf wäre ich auch selbst gekommen.“
    Tante Salvia und Lucius tauchten im gleichen Moment auf
    „Komm Luna, ich bringe dich nach Hause…“
    Ich wollte gerade auf Tante Salvia zugehen, doch Narzissa hielt mich am Arm fest. Sie sah mir in die Augen
    „Danke, für alles was du für Draco tust.“
    Mit diesen Worten ließ sie mich gehen. Ich ging zu Salvia und wir disapparierten nach Hause.
    Salvia merkte dass meine Eltern nicht da waren
    „Bin ich froh, ich hätte jetzt keine Ausrede für mein plötzliches Auftauchen, und schon gar keine dafür dass du mit mir auftauchst.“
    Ich musste ein Lachen unterdrücken, ich merkte dass der Anrufbeantworter blinkte.
    „Sie haben eine neue Nachricht… Hallo mein Schatz dein Vater wird erst an Weihnachten wieder da sein, und es sieht so aus als würde ich auch nicht früher aus dem Krankenhaus wegkommen. Wir sind unterbesetzt, es tut mir leid mein Schatz, aber du wirst Morgen noch alleine auskommen müssen… Ich hab dich lieb.“
    Das war Mom, na toll, ich war ein Todesser und noch länger alleine. Wenn ich darüber nachdachte war es vielleicht besser so, ich konnte meinen Eltern nichts davon erzählen.
    Salvia musste das mitbekommen haben, als sie auf mich zukam wirkte sie fast mütterlich
    „Soll ich heute Nacht hier bleiben? Ich kann verstehen wenn du nicht alleine sein möchtest.“
    „Naja es kann ja wohl nichts Schlimmeres passieren, aber es wäre trotzdem gut wenn du bleiben würdest, dann könnte ich mit dir über meinen Plan sprechen, ich brauche dich morgen.“
    „Welchen Plan?“
    „Komm mit wir setzen uns im Wohnzimmer an den Kamin, da ist es wärmer, und ich kann dir in Ruhe alles erzählen.“
    Ich schickte Salvia vor, und ging in die Küche um uns etwas Tee zu holen. Mit zwei Tassen Tee bewaffnet machte ich mich auf den Weg ins Wohnzimmer, und hoffte dass Salvia mich nicht hängen ließ. Ich reichte ihr die Teetasse und überlegte wie ich am besten anfangen sollte
    „Also… Ich brauche deine Hilfe.“
    „Wenn du mir endlich sagen würdest wobei, wären wir schon etwas weiter Luna.“
    „Ja du hast Recht, es tut mir Leid. Ich hoffe einfach dass alles so läuft wie es sollte.“
    „Erklär mir erstmal was du vorhast.“
    „Okay. Du hast mir als Voldemort uns ein Wenig Zeit gab erklärt dass er mich als Druckmittel für Draco wollte. Ich bin eine Todesserin geworden damit Draco nicht stirbt, aber du hast mir auch gesagt dass Voldemort nicht weiß dass ich mit Draco zusammen bin, und das ist meine Chance zu versuchen Draco zu beschützen. Du sagtest dass er ein Todesser werden muss Falls Lucius scheitern sollte, aber ich hoffe das verhindern zu können. Du sagtest auch dass Draco für Voldemort ein Risiko darstellt, weil er nicht so ist wie Lucius… Voldemort wollte mich, damit Draco im Falle von Lucius Versagen seine Aufträge ohne mit der Wimper zu zucken ausführt, mögen sie auch noch so grausam sein. Voldemort denkt aber Draco würde das tun, wenn er mich hätte um Draco damit zu drohen mich zu töten. Verstehst du jetzt was ich meine? Ich muss dafür sorgen dass Draco mich hasst!
    Ich muss das mit Draco beenden… Nur so kann ich ihm helfen. Du und ich werden morgen zu Abendessen bei den Malfoys sein, Narzissa weiß dass ich vorhabe etwas zu tun um Draco zu schützen. Sie weiß nur nicht was… Draco wird da sein, und ich muss dafür sorgen dass ihm nicht das gleiche passiert wie mir, und ich hoffe du wirst mir dabei helfen.“
    „Ich weiß dass du Draco liebst, glaubst du, du schaffst das?“
    „Ich hab keine andere Wahl, das ist der einzige Weg um Draco zu schützen.“
    „Dann werde ich dir helfen, du solltest jetzt etwas schlafen.“
    „Ja ich werde gleich gehen aber ich habe noch ein paar Fragen, wenn es dir nichts ausmacht.“
    „Nein, mich hätte es auch gewundert wenn du keine gehabt hättest.“
    „Gut, dann würde mich mal interessieren wie du solange vor uns geheim halten konntest dass du eine Todesserin bist.“
    „Gut dass du das fragst. Du darfst niemanden, wirklich niemanden der kein Todesser ist dein dunkles Mal sehen lassen, sieh zu dass dein Arm immer bedeckt ist. Mann kann nicht offensichtlich sehen wer Todesser ist und wer nicht, es ist keine Krankheit. Solange du deinen Arm verdeckst wird es niemand erfahren.“
    „Stimmst jetzt wo du es sagst… Ich habe wirklich noch nie deinen Unterarm gesehen… Aber dass würde auch bedeuten ich kann es Mom und Dad auch nicht zeigen.“
    „Nein, unter keinen Umständen! Du würdest sie in Gefahr bringen, Voldemort möchte dass außer den Todessern niemand weiß wer zu ihm gehört.“
    „Ich gehöre aber nicht zu ihm! Ich habe es nur getan um Draco zu retten.“
    „Das weiß ich, aber du bist jetzt eine Todesserin, du darfst niemandem der dir wichtig ist davon erzählen, wenn du Probleme hast oder sonst etwas ist über das du nicht mir deinen Eltern sprechen kannst, kommst du zu mir.“
    „Kannst du mir erklären wie ich das machen soll? Du lebst in Amerika Falls du es vergessen hast. Ich meine für Voldemort kannst du zu ihm apparieren, aber wenn du immer auf einmal hier auftauchst werden sich meine Eltern auch fragen was dass soll. Vor Allem da wir uns eigentlich nicht mochten.“
    „Da hast du Recht, ich wollte es dir erst Morgen sagen, aber ich werde mit Onkel Dorian nach London ziehen… Er ist auch ein Todesser, und auch er weiß Bescheid. Das bedeutet du kannst immer zu mir kommen, und ich werde an Weihnachten hier sein… Ich habe vor mich auch mit deiner Mutter zu versöhnen, im Grunde mochte ich euch immer, ich wollte euch nur von Voldemort fernhalten.“
    „Oh das ist toll, ich werde jetzt ins Bett gehen, gute Nacht.“
    „Gute Nacht Luna.“
    Ich ging in mein Zimmer, es freute mich wirklich zu hören dass Salvia nach London kommen würde… Das würde bedeuten ich wäre nicht mehr ganz so alleine, ich hatte sonst ja niemanden mit dem ich darüber reden konnte, auch nicht Draco… den würde es für mich ab morgen nicht mehr geben, wenn alles gut läuft… aber das würde es wert sein… Er würde leben, und vielleicht einem Dasein als Todesser entgehen. Mir wurde schlecht wenn ich daran dachte dass ich Draco verlieren würde, doch es musste so sein. Ich legte mich ins Bett und versuchte zu schlafen, aber es gelang mir nicht so richtig. Als ich am nächsten Morgen aufwachte hatte ich eine ziemlich unruhige Nacht hinter mir, mein Kopf tat weh und mein Magen verkrampfte sich… Heute war es soweit, ich ging nach unten wo Salvia am Esstisch saß
    „Möchtest du etwas essen?“
    Ich schüttelte den Kopf und setzte mich stumm an den Tisch
    „Hab ich mir auch nicht gedacht. Luna du tust das Richtige, viele Andere wären nie so stark gewesen wie du.“
    „Vielleicht… Aber wie kann sich das Richtige so falsch anfühlen?“
    „Wie konnte es richtig sein den Menschen den man über alles liebt gehen zu lassen… Aber ich kannte die Antwort ja bereits
    „Die richtigen Entscheidungen sind meist die, die sich nicht richtig anfühlen, wichtig ist nur was sich in diesem Moment richtig für dich anfühlt. Egal was passiert wir lernen aus unseren Entscheidungen.“
    Salvia hatte Recht, ich wusste dass für mich in diesem Moment nur zählte Draco zu beschützen, er wird mich dafür hassen, aber es ist das Richtige.
    Ich aß den ganzen Tag über nichts, ich kam nicht zur Ruhe… Ich begann mich fertig zu machen als es langsam Zeit dafür wurde. Ich sah ähnlich aus wie am Tag zuvor, ich wählte nur ein anderes Kleid. Salvia wartete im Wohnzimmer auf mich, wie auch ich war sie darauf bedacht ihren Unterarm zu verdecken. Draco wusste das sein Vater zu den Todessern gehörte, doch von mir durfte er nicht erfahren. Wir hatten Mittlerweile kurz vor acht Uhr abends
    „Bist du soweit Luna?“
    „Ich muss ja…“
    Wiederwillig ging ich zu ihr hinüber, und ergriff ihren Arm, inzwischen wusste ich dass sie nicht mittels Flohpulver reiste, schon überkam mich das seltsame Gefühl des apparierens, und ich schloss die Augen.
    Als ich sie wieder öffnete standen wir vor Malfoy Manor.

    4
    Salvia klopfte an der Tür, ein griesgrämig aussehender Hauself öffnete, anscheinend hatten sie nach Dobby doch noch einen gefunden den sie behalten wollten
    „Meine Herren erwarten Sie bereits. Folgen Sie mir.“
    Wir mussten gar nicht antworten, der Elf hatte sich schon abgewannt, und deutete uns ihm zu folgen.
    Schlussendlich hatte er uns in ein riesiges Esszimmer geführt, Narzissa saß bereits am Tisch, doch von Draco und Lucius keine Spur. Narzissa erhob sich und kam zu mir herüber
    „Guten Abend Luna, Draco und Lucius sind noch oben. Draco weiß dass wir heute Abend Geste haben, er weiß nur nicht wen. Ich wusste nicht ob ich es ihm sagen soll, oder ob das schlecht für deinen noch immer nicht erklärten Plan ist. Ich weiß immer noch nicht was du ausrichten könntest um Voldemort von seinen Plänen abzubringen.“
    „Guten Abend, Sie müssen auch gar nicht wissen was ich vorhabe, Sie werden es noch früh genug sehen. Sie müssen mir einfach vertrauen, das habe ich Ihnen schon gestern gesagt Mrs. Malfoy.“
    Und da passierte es Lucius kam gefolgt von Draco die Treppe herunter, ich hörte Draco leise fluchen
    „Warum muss ich eigentlich immer dabei sein wenn ihr irgendwelche Leute einladet?“
    Und schon standen sie bei uns im Raum, Draco blieb so ruckartig stehen als er mich sah, dass Lucius in ihn rein geknallt war, er konnte sich gerade noch am Tisch festhalten, sonst hätte er sich ziemlich ungraziös auf den Hintern gesetzt. Draco lächelte mich an, doch ich konnte es nicht erwidern
    „So lasst uns essen.“
    Ich nahm die kleinstmögliche Portion, diese ich auch nicht wirklich anrührte.
    Es folgte ein gezwungenes Gespräch, nur Narzissa und Salvia unterhielten sich, Lucius schwieg die meiste Zeit, und Draco warf mir über seinen Teller hinweg immer wieder Blicke zu, es sah aus als versuchte er herauszufinden was hier los war.
    Das Essen war vorbei, schließlich verkündete Narzissa dass Draco und ich hoch in sein Zimmer gehen sollten, da sie und Salvia Geschäftliche Dinge zu besprechen hatten. Doch ich wusste dass das nicht stimmte, sie wollte mir die Gelegenheit geben meinen Plan durzuführen.
    Draco führte mich schweigend in sein Zimmer, auch dieses war mit dunklen Möbeln eingerichtet, die meisten sahen antik aus. Als Draco die Tür hinter sich geschlossen hatte, sprudelte alles aus ihm raus
    „Luna was machst du hier? Warum hast du mir nicht gesagt dass du kommst? Und warum bist du so komisch? Stimmst etwas nicht?“
    Ich sah Draco hier vor mir stehen, wie er sich Sorgen machte… Ich liebte ihn so sehr, mir wurde schlecht bei dem Gedanken was ich jetzt tun musste
    „Nein, es ist alles okay, mir geht es gut… Ich bin nur hier weil Salvia mich mitnehmen wollte, aber dass ist eigentlich auch gut so.“
    Er sah mich verwirrt an
    „Seit wann gehst du freiwillig mit Salvia? Und warum ist das gut so? Luna was ist hier los?“
    „Die Dinge ändern sich Draco, Vieles hat sich geändert.“
    „Bist du jetzt komplett übergeschnappt? Sag mir sofort was hier los ist!“
    Mein Magen verknotete sich bei dem Gedanken daran was ich jetzt sagen musste, aber ich versuchte dabei möglichst kalt und gleichgültig zu klingen
    „Ich habe über viele Dinge nachgedacht, auch über uns. Mir ist klargeworden, ich kann das alles nicht Draco. Die Sache mit deinem Vater er wird mich nie aktzeptiern, Umbridge, es ist zu viel, und ich denke dass Pansy besser zu dir passt…“
    Weiter kam ich nicht denn er unterbrach mich
    „Hör auf Luna! Du sagtest nicht mal Voldemort würde uns auseinander bringen, erinnerst du dich?
    Und ich liebe dich, nicht Pansy.“
    Er machte einen Schritt auf mich zu, doch ich wich zurück
    „Nein, es ist besser wenn wir es beenden. Es ist vorbei Draco.“
    Er sah mich geschockt an, nicht mal ich konnte glauben was ich gerade gesagt hatte, es fühlte sich so unwirklich an
    „Nein es ist nicht vorbei! Ich liebe dich Luna.“
    Mir brach bei dem was ich nun sagte endgültig das Herz, es zerstörte mich ihn so zu sehen. Ich zog die Kette ich von Draco letztes Jahr geschenkt bekommen hatte über den Kopf und drückte sie ihm in die Hand
    „Aber ich liebe dich nicht!“
    Draco erstarre, er sagte einfach nichts, er sah mich nur an, jetzt war der Zeitpunkt gekommen an dem ich endgültig gehen musste. Ich drehte mich um und lief die Treppe nach unten, zurück zu Salvia und den anderen
    „Wir können jetzt gehen.“
    Narzissa sah mich verwirrt an, doch Salvia hatte verstanden, ich hatte die krampfhaft versucht die Tränen zurückzuhalten, doch eine schaffte es doch zu entwischen.
    Salvia war schon aufgestanden, als wir von oben lautes Krachen hörten, Lucius war sofort aus seinem Sessel gesprungen und hastete nach oben. Nun schien auch Narzissa verstanden zu haben was passiert war
    „Du hast ihm das Herz gebrochen.“
    Ich nickte
    „Du hast es beendet in der Hoffnung Voldemort hätte kein Druckmittel mehr gegen Draco.“
    Wieder nickte ich
    „Es tut mir Leid Luna, ich bin dir wirklich dankbar, ich weiß dass du ihn auch geliebt hast. Du bist wirklich ein beeindruckendes Mädchen. Draco kann wirklich froh sein dass er dich hat, ja er hat dich immer noch, auch wenn er es nicht weiß.“
    „Danke Mrs. Malfoy, aber mich sind Sie jetzt sowieso los, vielleicht ist bald Pansy an meiner Stelle. Aber versprechen Sie mir, mir Bescheid zu sagen falls Draco Hilfe braucht.“
    „Nein, ich werde nicht zulassen dass Parkinson sich Draco an den Hals wirft. Wegen dieser Person ist das alles ja erst passiert! Merk dir eins Luna, für mich wirst du immer die Richtige für Draco sein. Du hast es heute bewiesen als du Dracos Wohl über alles Andere gestellt hast, du hast es über deine Gefühle, und gestern über dein Leben gestellt, dass ist viel mehr wert als reines Blut. Ich bin stolz auf dich. Und du kannst mich Narzissa nennen meine Liebe.“
    Ich konnte gerade gar nichts mehr fassen
    „Danke Narzissa.“
    Lucius kam die wieder nach unten
    „Draco nimmt gerade sein Zimmer auseinander, ich hab ihn noch nie so erlebt.“
    Mir tat das alles so Leid, ich wollte nicht dass Draco sich so fühlte, aber ich konnte nichts tun.
    Narzissa umarmte mich, ich konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten. Lucius starrte uns an, er schien dem Ganzen nicht ganz folgen zu können
    „Du solltest jetzt nach Hause gehen Luna, ich werde versuchen Draco zu beruhigen, und Lucius alles erklären. Aber merk dir eins, Wir haben uns heute nicht das letzte Mal gesehen.“
    Was meinte sie damit? Ich sollte es nicht erfahren, denn sie ließ mich los und rannte die Treppe nach oben, Lucius folgte ihr. Jetzt meldete sich Salvia
    „Komm meine Kleine wir sollten gehen.“
    Ich wollte hier weg, schnellen Schrittes ging ich auf Salvia zu und ergriff ihren Arm. Ich öffnete die Augen, wir standen wieder im Wohnzimmer, nichts hatte sich verändert, als wären wir nie weg gewesen, aber leider wusste ich es besser.
    Ich setzte mich auf die Couch, Salvia setzte sich neben mich
    „Du weißt dass du das Richtige getan hast, wir sind alle sehr stolz auf dich.“
    Ich konnte die Tränen nicht mehr zurückhalten, und fing wild an zu schluchzen
    „Das war das schwerste was ich je tun musste.“
    „Ich weiß, aber du bist am Leben! Und Draco verdankt dir seines, auch wenn er es nicht weiß.“
    Es war richtig, aber ich konnte nicht sagen ob ich ihm oder mir mehr wehgetan hatte.
    Salvia wollte mich nach allem was passiert war nicht alleine lassen, aber meine Eltern durften nichts erfahren, also gab es für Salvia keinen Grund hier zu sein. Mom und Dad hätten zu viele Fragen gestellt dir wir ihnen nicht hätten beatworten können, auch lügen hätte nichts gebracht da ich mich eigentlich nie mit Salvia verstanden hatte. Also blieb Salvia nichts übrig als zu gehen
    „Du schaffst das schon Luna, ich werde morgen versuchen deine Mutter dazu zu bringen mich nett zu finden. Du musst allerdings weiterhin so tun als würdest du mich nicht mögen… Naja bis ich euch vom Gegenteil überzeugt habe, dann wirst du mich auch öfter sehen. Ich lebe sowieso bald hier, dann kannst du mich auch zu Hause besuchen, wenn du jemanden zum Reden brauchst. Und jetzt versuch etwas zu schlafen, wir sehen uns morgen.“
    Ich bedankte mich, schloss die Tür hinter ihr und schleppte mich die Treppe zu meinem Zimmer hoch. Ich wollte mich noch um meine Eule kümmern, also ließ ich ihn aus seinem Käfig. Ich strich ihm über sein schwarzes Federkleid, er betrachtete mich mit seinen großen bernsteinfarbenen Augen, in der Hoffnung ich würde ihn zu jagen raus lassen. Ich beschloss ihm den Gefallen zu tun und öffnete das Fenster, einen Moment sah ich Lucifer nach, aber wenn er schon draußen war konnte ich in Ruhe seinen Käfig sauber machen. Ich wollte das Fenster gerade schließen, als etwas über meine Schulter hinweg in mein Zimmer flog, über mein Bett schlitterte, und mit einem Knall auf dem Boden landete. Als ich mich drei Sekunden von meinem Schreck erholt hatte lief ich auf die andere Seite meines Bettes um nachzusehen was das war, es stellte sich heraus dass es Errol, die Familien Eule von Ron war, ich mochte diese Eule für ihre spektakulären Auftritte, die aber leider eher an ihrem Alter lagen. Errol hatte es in Hogwarts ja auch geschafft auf einem riesen Tisch in der Chips Schüssel zu landen. Ich hob Errol vom Boden, der dankbar mit den Flügeln schlug da sah ich dass er einen Brief um sein Bein gebunden hatte. Ich öffnete ihn und sah dass er von Harry war
    „Hey Luna, ich hoffe du hast schöne Ferien. Rons Vater geht es schon besser, schreib uns wie es dir geht… Wir wünschen dir alle frohe Weihnachten.
    LG
    Harry, Hermine und Ron“
    Ich hatte mir ein Blatt Pergament geschnappt, und wollte antworten, doch da wurde es mir klar…
    Ich durfte nicht, ich musste mich jetzt auch von ihnen fernhalten, auch bei den DA treffen konnte ich nicht weiter dabei sein. Voldemort hatte mir alles genommen was mir etwas bedeutete, Draco und meine Freunde, auch sie musste ich beschützen. Heute war definitiv der schlimmste Tag meines Lebens, und gestern wurde ich zur Todesserin, das sollte was heißen… Wenigstens hatte ich meine Familie noch, sie durften nur nichts erfahren. Ich setzte Errol in Lucifers Käfig, ich hatte beschlossen ihm heute nach eine Pause zu gönnen, ehe ich ihn zurück zu den Weasleys schickte, wenn auch ohne Antwort. Ich war einfach nur leer und müde, ich wollte einfach nichts mehr fühlen, es war sowieso nur Leere, also legte ich mich ins Bett. Ich schlief ein, doch Dracos Gesicht verfolgte mich die ganze Nacht.

    5
    Am nächsten Morgen weckte mich mein Vater mit einem Lächeln auf den Lippen
    „Luna, steh auf es ist Weihnachten, und deine Tante Salvia wird auch gleich hier sein.“
    „Dann hab ich erst recht einen Grund im Bett zu bleiben…“
    Ich konnte meine schlechte Laune wenigstens auf Salvias Besuch schieben
    „Komm schon Luna… Steh auf, und mach dich fertig. Ich werde jetzt runter zu deiner Mutter gehen, sie freut sich auch schon dich zu sehen.“
    Er ging nach unten, ich hievte mich aus dem Bett, und ging ins Badezimmer um mich fertig zu machen. Nachdem ich geduscht, und mich angezogen hatte, stellte ich mich zum Spiegel um mir die Haare zu bürsten. Jetzt erst fielen mir die dunklen Augenringe auf, die ich versuchte so gut wie möglich mit Makeup zu kaschieren. Als mir auch das halbwegs geglückt war machte auch ich mich auf den Weg nach unten. Meine Mutter stand bereits in der Küche um das Weihnachtsessen zuzubereiten
    „Hey meine Süße, hattest du ein paar schöne Tage? Ich bin froh dass ich heute hier sein kann, man würde es kaum für möglich halten wie viele Menschen sich um Weihnachten herum verletzen.“
    „Ja, es war ziemlich ruhig… Ich bin auch froh das du hier bist.“
    Es war ruhig? Wie ich es hasste das zu sagen… Ich umarmte meine Mutter, dann klingelte es an der Tür
    „Das wird dein Drache von Tante sein. Sie hat deinem Vater eine Eule geschickt und erklärt dass sie heute kommt. Sie meinte sie müsste uns etwas mitteilen.“
    „Ja, Dad hat mir vorhin schon erzählt dass sie kommt.“
    Ich rollte genervt mit den Augen, um es wirklich so aussehen zu lassen als würde ich sie nicht mögen
    „Geh schon mal ins Esszimmer, das Essen ist gleich fertig.“
    „Warum gleich fertig? Wir essen doch immer abends.“
    „Was denkst du wie späht es ist Luna?“
    „Keine Ahnung, ich habe nicht auf die Uhr gesehen.“
    „Es ist halb Acht… Wir haben dich nicht geweckt weil wir dachten dass du sicher spät ins Bett gegangen bist. Aber du hast wirklich lange geschlafen, wenn du nicht bald aufgestanden wärst hätten wir einen Arzt gerufen. Bist du sicher das es dir gut geht Luna?“
    „Ja Mom mir geht’s gut, wirklich. Ich habe einfach die letzten Tage schlecht geschlafen…“
    „Okay, ich hoffe du bist jetzt ausgeschlafen, geh ins Esszimmer und schick mir Dad kurz rein.“
    Hatte ich wirklich so lange geschlafen? Der gestrige Tag hatte an meinen Nerven gezerrt, wahrscheinlich deshalb. Ich ging ins Esszimmer und schickte meinen Vater in die Küche.
    Salvia saß bereits bei Tisch
    „Guten Morgen Luna…“
    Sie grinste
    „…Geht es dir heute ein wenig besser?“
    „Nicht wirklich. Wie hast du eigentlich vor Mom von dir zu überzeugen?“
    „Lass dich überraschen, ich sage nur so viel… Manchmal muss man seinen Stolz überwinden, auch wenn man reinblütig ist. Und ein paar Geschenke können auch hilfreich sein.“
    Ich musste lachen, auch wenn mir nicht danach war, aber ich hatte mich wieder eingekriegt als meine Eltern das Esszimmer betraten. Da viel mir ein dass ich die Geschenke für alle oben vergessen hatte
    „Ich hab was vergessen, ich bin gleich zurück.“
    Ich lief zurück in mein Zimmer um die Geschenke zu holen, dann wieder zurück nach unten
    „Jetzt wo du wieder da bist können wir ja mit dem Essen anfangen.“
    Das ganze Essen bemühte sich Salvia, meine Mutter mit Komplimenten auf ihre Seite zu ziehen, was ihr dem Anschein nach auch ganz gut gelang
    „Das Essen war wirklich gut Mary, du siehst gut aus Mary…“
    Ich hatte meine Tante noch nie so schleimen gesehen, ich war die meiste Zeit des Essens damit beschäftigt Salvia nicht auszulachen, sie schien sich auch ansträngen zu müssen nicht mit zu lachen. Auch mir gegenüber war sie den ganzen Abend furchtbar nett, meine Mutter wunderte dies zwar, aber ich hatte das Gefühl dass Salvia meine Mutter bereits in der Tasche hatte… Ich fühlte mich in meiner Annahme bestätigt als Mom zu mir sagte dass Salvia vielleicht doch nicht so übel war. Wir hatten das Essen überstanden, alles war nach Plan verlaufen, jetzt versammelten wir uns vor dem Weihnachtsbaum um die Geschenke zu überreichen. Salvias Mann Dorian konnte nicht hier sein, meine Eltern glaubten es wäre aus geschäftlichen Gründen, doch ich und Salvia wussten dass es nicht so war… Auch er hatte einen Auftrag von Voldemort erhalten, und konnte deshalb nicht hier sein. Ich warf die Geschenke die ich besorgt hatte hastig unter den Baum, bei uns war es jedes Jahr so dass zuerst alle Geschenke unter dem Baum lagen, und Dad sie dann an die entsprechende Person weiter gab. Als Dad jedem seine Geschenke überreicht hatte, waren alle damit beschäftigt sie zu öffnen. Ich hatte von Mom ein hübsches Armband bekommen, Dad schenkte mir eine neue Jacke, und von Salvia bekam ich ein wunderschönes Kleid, es war weinrot, es reichte mir bis zu den Knien, war oben enganliegend und unten eher locker, aber was jetzt am wichtigsten für mich war, die Ärmel waren lang. Ich hatte Ohrringe für Mom, und einen neuen Besen für Dad, Quidditch war sein Hobby… Als alles erledigt war bat Mom, Dad ihr in der Küche zu helfen, als ich mit Salvia alleine war drückte ich ihr ein Geschenk in die Hand, ich musste warten, da meine Eltern nicht wissen sollten dass ich mich schon länger mit ihr verstand.
    „Luna du hättest mir nichts schenken müssen.“
    „Doch, das hätte ich. Mach es auf.“
    Und das tat sie auch, ich hatte ihr eine schöne Kette besorgt, die wie ich fad gut zu ihr passte.
    „Danke Luna, und bevor ich es vergesse… Ich habe noch ein Geschenk für dich.“
    Sie heilt mir eine kleine Schachtel entgegen
    „Warum noch ein Geschenk? Du hast mir doch schon das Kleid geschenkt.“
    „Es ist nicht von mir, es ist von Draco. Ich war heute noch einmal bei Narzissa, Draco hat mich gebeten es dir zu geben, ich meinte dass das keine gute Idee wäre, doch er hat mich regelrecht angefleht. Du musst es nicht öffnen wenn du nicht möchtest, ich weiß dass es schwer ist.“
    „Nein, ist schon in Ordnung, ich mache es später in meinem Zimmer auf.“
    Salvia nickte verständnisvoll
    „Ich denke das mit Mom hat gut funktioniert.“
    „Ja da hast du Recht, sie wissen auch schon dass Dorian und ich nach London ziehen.“
    „Oh das ist gut. Wie haben sie reagiert?“
    „Dein Vater hat sich gefreut, und deine Mutter schien nicht verärgert darüber zu sein. Ich werte das als gutes Zeichen.“
    „Ja das denke ich auch.“
    Den restlichen Abend verbrachten wir im Wohnzimmer, Salvia und meine Mutter hatten ein ausgelassenes Gespräch zustande gebracht, was mich sehr freute. Als allmählich die Nacht hereinbrach verabschiedete sich Salvia, ich unterhielt mich noch ein Wenig mit Mom
    „Wenn Salvia immer so ist wie heute, kann ich sie vielleicht leiden. Wie sieht es bei dir aus?“
    „Also ich kann sie jetzt schon leiden. Sie hat sich heute wirklich angestrengt.“
    „Ja da hast du recht, du bist etwas blass, vielleicht solltest du hoch gehen und dich etwas hinlegen.“
    „Ja gute, Nacht Mom.“
    In meinem Zimmer angekommen, sah ich auf das Päckchen von Draco. Sollte ich es aufmachen?
    Nach allem was ich getan hatte, hatte er nichts Besseres zu tun als mir ein Geschenk zu schicken?
    Ich hatte zwar alles nur für ihn getan, aber das konnte er nicht wissen…
    Ich wollte es nicht öffnen… ich konnte es nicht, darum stellte ich es auf den kleinen Nachttisch, der neben meinem Bett stand. Nachdem ich dies getan hatte, sprang ich unter die Dusche, und legte mich schlafen. Ich war gerade etwas zur Ruhe gekommen, als mich das vorwurfsvolle Gekreische meiner Eule Lucifer schlagartig hochfahren ließ. Er wollte mich offensichtlich darauf aufmerksam machen, dass er seinen Käfig gerne wieder für sich alleine hätte, ich hatte vergessen Errol zurück zu schicken
    „Ist ja schon gut, ich stehe ja schon auf…“
    Ich nahm Errol aus dem Käfig, gab ihm noch ein paar Eulenkekse und schickte ihn zurück zu den Weasleys. Lucifer wollte aber immer noch nicht den Schnabel halten, lautstark protestierend gab er mir zum verstehen dass auch er ein paar Kekse haben wollte.
    Ich gab auch ihm ein paar Kekse, dann kroch ich zurück ins Bett.
    Ruhe und Erholung brachte mir der Schlaf aber nicht, ich hatte von Draco geträumt, aber keinen von den guten Träumen. In meinem Traum wurde er von Voldemort getötet, vor mir… vor seiner Familie.
    Ich blieb aufrecht im Bett sitzen, ich wollte nicht wieder einschlafen und alles noch mal sehen. Mein Blick fiel auf das kleine schwarze Päckchen, das seelenruhig und unberührt auf meinem Nachttisch lag. Wieder nahm ich es in die Hand, drehte es ein paar Mal und legte es vor mich aufs Bett.
    Ich musste es öffnen…
    Ich löste die anthrazitfarbene Schleife und öffnete die kleine Box.
    Ich wusste nicht ob ich lachen oder weinen sollte… in der Box lag die Kette die ich Draco vor ein paar Tagen zurückgegeben hatte. Ich hielt sie wie versteinert, ich hatte mich entschieden dass weinen die bessere Alternative war, doch dann bemerkte ich dass sich noch etwas in der Box befand.
    Es war ein Blatt Pergament, so winzig klein gefaltet, dass es mir bis jetzt nicht aufgefallen war.
    Hastig fuselte ich das Blatt auseinander, dabei zitterten meine Hände als ob mir jeden Moment etwas aus dem Papier entgegenspringen würde. Es war ein Brief, ich kannte Dracos Schrift, musste jedoch ein Lachen unterdrücken, er hatte versucht etwas schöner zu schreiben.
    Ich hielt das Blatt eine Weile in der Hand, irgendwann fing ich an zu lesen

    „Liebe Luna, ich weiß nicht warum du alles hingeschmissen hast was du mir versprochen hattest.
    Nicht mal Voldemort würde uns auseinander bringen, erinnerst du dich?
    Ich habe keine Ahnung was das alles zu bedeuten hat, aber ich weiß dass du mich liebst.
    Ich habe es in deinen Augen gesehen als du das Gegenteil behauptet hast, dich einfach gehen zu sehen war schrecklich, aber ich werde herausfinden warum du es getan hast.
    Ich möchte dass du die Kette behältst, du kannst sie mir so oft du willst zurückgeben, doch ich werde sie dir jedes Weihnachten schenken, bis du sie behältst.
    Wenn du mir nicht sagen willst was los ist, werde ich es selbst rausfinden.
    Ich liebe dich Luna.
    Draco.“
    Ich durfte es nicht zulassen, aber wie ich diesen Jungen liebte, und Voldemort hatte alles zerstört. Jetzt kamen mir die Gedanken, dass Dracos Eltern mich gehasst hatten, bevor all das passiert war lächerlich vor.
    Auch wenn ich es nicht wollte, es reichte nicht dass wir nicht mehr zusammen waren, ich musste dafür sorgen dass er mich hasst, so schwer es auch war.
    Schon eigenartig sich Gedanken darüber zu machen, wie man am besten sein eigenes Leben zerstören konnte. Für die restliche Nacht versuchte ich gar nicht mehr zu schlafen, ich setzte mich in den Garten, um über alles nachzudenken.

    6
    Heute war der letzte Ferientag gewesen, morgen musste ich zurück nach Hogwarts. Ich freute mich normalerweise immer wieder in die Schule zurück zu dürfen, doch dieses Mal war es anders, ich hatte nichts mehr auf das ich mich freuen konnte, keine Freunde, kein Draco.
    Ich packte meine restlichen Sachen in meinen Koffer, um ihn schon mal ins Wohnzimmer zu stellen.
    Ich ging früh ins Bett, um mir nicht weiter über die ganze Situation Gedanken zu machen.

    Meine Eltern hatten mich zum Bahnhof gebracht, ich suchte nach einem freien Abteil, sehr darauf bedacht nicht auf Harry und die anderen zu treffen, auch Draco wollte ich nicht über den Weg laufen.
    Zu meiner Überraschung begegnete ich wirklich niemandem, ich blieb schließlich in einem Abteil gemeinsam mit Lavender Brown und ihren Freundinnen, sie hatten nichts mit mir gemeinsam, deshalb unterhielten wir uns auch kaum. Als der Zug am Bahnhof Hoagsmead hielt, wartete ich bis die Meisten bereits ausgestiegen waren, damit ich sichergehen konnte dass die Leute die ich nicht treffen wollte bereits in den Kutschen die uns hoch ins Schloss bringen sollten saßen.
    Auch dieses Mal hatte ich Glück, die Kutsche teilte ich mir mit ein paar Schülern aus Hufflepuff, die ich nicht wirklich kannte. Oben im Schloss gab es wieder ein Essen, Dumbledore sprach wieder ein paar Worte, aber da es nicht der Schulanfang war hielt sich das in Grenzen.
    Jetzt sah ich zwar alle wieder, entschied mich aber einfach Dracos Blick zu meiden und mich zwischen
    Neville und Seamus zu setzen.
    Ich hätte mich gerne mit den anderen unterhalten, doch wenn sie erfahren hätten was in den Ferien passiert war, würden sie mich sowieso hassen.
    Ich konnte ihnen den ganzen Tag recht gut aus dem Weg gehen, sie gingen zu Hagrid, ich versuchte mich von dort fernzuhalten. Irgendwann hatte ich beschlossen mich zum See zu setzen, die Stille die von dem schwarz schimmernden Wasser ausging schien mir perfekt zum nachdenken zu sein, viel zu viele Dinge die ich jetzt in Gedanken ordnen musste, was sollte ich als nächstes tun? Würde ich das ganze Jahr über alleine sein? Ich musste mir neue Freunde suchen, es würde zu sehr auffallen jetzt zur Einzelgängerin zu werden, zu Draco, Harry und den anderen konnte ich nicht, auch Fred, George und alle mit denen sie befreundet waren kamen nicht in Frage. Ich hoffte einfach das Problem würde sich nach einer Weile von selbst lösen, ich bemerkte dass jemand kam, wunderte mich auch nicht weiter da es abends vielen Schülern gefiel sich am See zu treffen, ich wollte aber alleine sein also steckte ich meinen Zauberstab mit dem ich herumgespielt hatte zurück in meinen Umhang und wollte mich auf den Weg machen. Ich hatte mich zu früh gefreut allen so gut es ging aus dem Weg gehen zu können, ich hätte es mir denken können, ich lief direkt in Draco, ich hatte vergessen dass auch er die Ruhe des Sees schätze um nachzudenken.
    Ich hatte mich gefreut ihn zu sehen, bis mir einfiel dass ich das nicht sollte
    „Luna…“
    „Nein Draco lass es.“
    Er hatte sich mir in den Weg gestellt, und machte keine Anstalten sich von dort weg zu bewegen
    „Lass mich durch Draco!“
    „Sag mir endlich was los ist!“
    „Es ist vorbei, mehr gibt es nicht zu wissen.“
    Ich hatte eine andere Reaktion erwartet, er fing an zu grinsen, und ging mir aus dem Weg.
    Bevor ich ihn fragen konnte war ich an ihm vorbei zurück ins Schloss gestürmt, hatte er jetzt komplett den Verstand verloren?
    Ich ging zurück in meinen Schlafsaal und stellte fest dass ich meinen kleinen Plan mit dem aus dem Weg gehen nicht wirklich gut durchdacht hatte, ich teilte mein Zimmer mit Hermine, wie konnte ich das vergessen? Morgen musste ich mir etwas überlegen, für heute würde ich mich in Bett legen und schlafend stellen, bevor Hermine zurück kam.

    7
    Auch diesen Plan hatte ich nicht gut durchdacht, Hermine hatte gewartet bis ich aufwachte, sie wollte mit mir sprechen bevor der Unterricht begann
    „ Luna?“
    „Was?“
    „Was? Das solltest du mir erklären! Warum gehst du uns aus dem Weg?“
    „Das mach ich nicht.“
    „Doch das machst du!“
    „Was willst du von mir hören Hermine?“
    „Die Wahrheit!“
    „Ich kann nicht…“
    Den Ausdruck in Hermines Gesicht werde ich so schnell nicht mehr vergessen
    „Warum kannst du nicht?“
    Ich wollte aufstehen und den Raum verlassen, doch Hermine packte mich am Arm und zog mich zurück, dabei schob sie meinen Ärmel ein Stück zu hoch, es war zu spät sie hatte es gesehen. Ich hatte damit gerechnet das sie brüllen oder versuchen würde aus dem Zimmer zu kommen, aber nein, sie setzte sich zu mir aufs Bett
    „Wie lange?“
    „Seit kurz vor Weihnachten.“
    „Wolltest du das?“
    „Bist du komplett übergeschnappt?“
    „Tut mir leid, warum hast du uns nicht davon erzählt?“
    „Weil ich nicht konnte, ich habe versucht euch aus dem Weg zu gehen, ich wollte euch schützen… Ich darf nicht wissen was ihr vorhabt. Das A… dem ich das auf meinem Arm verdanke könnte mich für Informationen benutzen und das weißt du.“
    „Hat dich Draco dazu gebracht ein Todesser zu werden?“
    „Nein, dass war allein Voldemorts Werk. Ich bin nicht mehr mit Draco zusammen…“
    „Was weshalb? Sein Vater ist doch auch ein Todesser.“
    „Ich werde es dir ein andermal erklären, bitte Hermine erzähl den anderen nichts davon, auch nicht Draco, er weiß nichts davon.“
    „Auf wessen Seite stehst du jetzt?“
    „Wenn ich die Entscheidung selbst treffen könnte auf eurer, aber ich denke du weißt dass das nicht funktioniert, Voldemort wird mich benutzen wenn er merkt ich könnte von Nutzen sein, wenn ich mich weigere wird es schlimme Konsequenzen für mich und die Menschen dir mir etwas bedeuten haben.“
    „Wir müssen doch irgendwas tun können! Du bist meine beste Freundin, ich kann nicht zulassen dass Voldemort dich benutzt.“
    „Wir werden keine Wahl haben, ich sollte mich von euch fernhalten, wie ich es von Anfang an vor hatte.“
    „Nein ich werde mir etwas überlegen, mir muss etwas einfallen, dein Geheimnis behalte ich vorerst für mich, vergiss nicht heute ist ein DA Treffen, du musst dabei sein, die Anderen würden sich sonst wundern wo du bist.“
    „Danke für die Mühe Hermine, aber ich denke nicht dass du mir raus helfen kannst, du wirst alles verstehen wenn ich dir die ganze Geschichte erzählt habe, aber dafür haben wir jetzt keine Zeit sonst kommen wir zu spät. Und noch was ich kann bei dem DA Treffen nicht auftauchen, Harry meinte doch in der letzten Stunde vor Weihnachten dass er uns dieses Mal den Patronus beibringen möchten, aber Todesser können keinen Patronus beschwören, da sie als etwas böses keinen Schutz brauchen.“
    „Ja das habe ich ganz vergessen, aber mach dir nichts draus, komm mit versuch es einfach, wenn es nicht funktioniert macht es auch nichts, der Patronus ist ein schwieriger Zauber, es wird einfach nur so aussehen als ob es länger dauert bis du ihn beherrscht.“
    „Okay wenn du es sagst, aber sobald ihr etwas besprechen wollt, gibst du mir ein Zeichen dann verschwinde ich, je weniger ich weiß desto besser für uns alle.“
    „Gut, wir sollten jetzt nach unten gehen.“
    Auch wenn ich wusste dass es für mich keine Lösung gab hatte ich immer noch Hoffnung Hermine würde etwas finden, eine Lösung die mir und Draco helfen würde.
    Im Gemeinschaftsraum saßen auch Harry und Ron, die gerade mit ein paar anderen Schülern über etwas dass im Tagespropheten stand diskutierten. Ich fragte was los sei, doch sie antworteten nicht Ron hielt mir nur stumm die Zeitung unter die Nase
    „Zehn Häftlinge sind aus Askaban ausgebrochen, der Muggel Minister wurde informiert.“
    Des weiteren, denken sie Sirius hätte etwas mit dem Ausbruch zu tun, da unter den geflohenen seine Cousine Bellatrix Lestrange war.
    Ich starrte Hermine geschockt an
    „Harry, Ron, geht schon mal vor, ich habe etwas in meinem Zimmer vergessen, Luna hilfst du mir suchen? Wir kommen gleich nach.“
    Und schon hatte sie mich wieder nach oben, in Richtung der Mädchenschlafsäle gezerrt
    „Wusstest du davon Luna?“
    „Wovon?“
    „Dass Voldemort vorhatte, einen Großteil seiner Gefolgsleute aus Askaban zu befreien.“
    „Nein! Ich wusste gar nichts, ich bin genau so geschockt wie du! Ich habe keine Ahnung was Voldemort vor hat und was nicht! Treffen wir uns heute vor der DA Stunde am See, ich werde dir die ganze Geschichte erklären.“
    „Okay, ich sage den anderen einfach ich müsste in die Bibliothek.“
    „Danke Hermine.“
    Jetzt machten auch wir uns auf den Weg in die große Halle, ich konnte immer noch nicht fassen wie Hermine reagiert hatte, aber ich war froh sie als Freundin zu haben.
    In der Halle angekommen fragten auch Harry und Ron wo ich gestern geblieben war, doch Hermine winkte ab und meinte dass es mir nicht gut gegangen war. Bevor wir uns zum Unterricht aufmachten entschuldigte sich Seamus bei Harry, und versicherte ihm dass er ihm nun glauben würde.
    Der Unterricht verging an diesem Tag recht schleppend, auch wenn ich jetzt wieder mit den Anderen zu tun hatte wollte ich Draco immer noch aus dem Weg gehen, er war es schließlich weshalb ich eine Todesserin geworden war, und ich musste ihn immer noch schützen.

    Nach dem wir die zahlreichen Stunden hinter uns hatten traf ich mich wie verabredet mir Hermine beim See. Ich erzähle ihr die ganze Geschichte, wie es dazu kam, alles mit Draco, was Voldemort zu mir gesagt hatte, einfach alles. Hermine versprach mir mit niemandem darüber zu reden, schon gar nicht mit Draco. Bereits auf dem Weg zur DA Stunde unterhielten wir uns was ich in der Stunde tun sollte, ich beschloss es einfach ein paar Mal zu versuchen und dann vorzeitig zu verschwinden.

    Wie bereits erwartet brachte uns Harry den Patronus bei. Ich versuchte es immer und immer wieder aber es wollte einfach nicht funktionieren, egal wie glücklich die Erinnerung auch war, wie sollte es auch Todesser konnten keinen Patronus beschwören. Eine Erinnerung drängte sich aber immer wieder in meinen Kopf, ich versuchte es noch einmal, und tatsächlich ich hatte es geschafft, mein Patronus hatte die Form einer Eule, aber wie war das möglich. Viele gratulierten mir, doch ich starrte nur verwirrt zu Hermine. Ich verstand es nicht, ich wollte nur noch hier raus. Ich lehnte mich im gegenüber liegenden Korridor an die Wand, wie war das möglich?
    Ungefähr zehn Minuten nachdem ich den Raum verlassen hatte hörte ich ein heftiges Knallen, ich wollte wieder zurück, um zu sehen ob alles in Ordnung war. Umbridge und eine Horde Slytherins standen vor dem Raum der Wünsche, in dessen Wand jetzt ein riesiges Loch gesprengt war. Die Slytherins hielten alle im Raum fest, plötzlich zog mich jemand in einen anderen Gang, es war Draco

    „Luna was tust du hier?“
    „Nichts.“
    „Du gehörst zu der Gruppe oder?“
    Ich nickte
    „Willst du mich jetzt auch festhalten und zu Umbridge bringen?“
    „Nein, ich hab dich nicht gesehen. Lauf!“
    „Wo bringt ihr sie hin?“
    „In Umbridges Büro, Cho hat euch verraten, ich muss sie jetzt dahin bringen, du weißt ich kann nichts tun.“
    Er war so schnell weg dass ich darauf nichts sagen konnte.

    8
    Es dauerte nicht lange und der Minister war hier, Dumbledore war verschwunden, einen Tag später wurde Umbridge zur Schulleiterin erklärt, viele Änderungen folgten, Filch musste sämtliche Bilder in im Schloss entfernen und eine Unmenge an neuen Regeln von Umbridge.
    Heute fingen die Strafen für die Mitglieder der DA an, was weder ich noch Draco bedacht hatten wurde auch ich zu den Strafen geholt, wir hatten vergessen dass auch mein Name auf der Mitgliedsliste stand.
    Umbridge, diese pinke Kröte kam mit einem breiten Grinsen auf mich zu
    „Miss Ardons meine Liebe, Sie dachten wohl sie könnten sich vor ihrer Strafe drücken, auch wenn mir der junge Mr. Malfoy versicherte sie nicht in der Nähe gesehen zu haben, Sie törichtes Ding, Sie hätten wissen müssen dass ihnen lügen nichts bringt, Sie hätten nachdenken sollen bevor Sie ihren Namen auf die Mitgliedsliste schrieben.“
    Wie ich diese Frau hasste, ich wusste genau was mich und die Anderen jetzt erwartete, die Narben auf meinem Handrücken als ich das letzte Mal bei Umbridge war würden mich den Rest meines Lebens daran erinnern.
    „Ich soll mich nicht gegen das Ministerium stellen.“
    Diesen Satz verlangte Umbridge von uns allen, wehrendessen hatte sie es sich im vorderen Teil der Klasse auf einer Art Thron gemütlich gemacht, und genoss es den Schülern Schmerzen zuzufügen.
    Es hatte Stunden gedauert bis sie uns endlich gehen ließ. Wir verließen die Klasse, draußen wartete Cho, sie wollte mit Harry sprechen, der sie aber nur stehen ließ. Es wunderte mich nicht dass er sie nicht beachtete, sie war schuld daran dass Umbridge uns foltern konnte.
    Hermine meinte sie müsste etwas mir Ron und Harry besprechen, das bedeutete ich konnte nicht dabei sein, so wie ich sie darum gebeten hatte. Sie waren längere Zeit weg also hatte ich vor auf den Astronomieturm zu gehen, auf den See hatte ich keine Lust, es waren zu viele andere Schüler dort.
    Oben angekommen, setzte ich mich auf den Boden und lehnte mich gegen die Wand. Reflexartig zog ich meinen Ärmel hoch, da war es wieder das dunkle Mahl, ich hatte so gut wie möglich vermieden es anzusehen, aber jedes Mal wenn ich es tat kamen die gleichen Fragen auf. Was würde passieren? Wie würde es weiter gehen? Ich konnte vielleicht Draco schützen, aber für mich war es zu späht. Voldemort würde mich sicher nicht ewig normal weitermachen lassen, irgendwann würde ich schlimme Dinge tun müssen. Menschen weh tun, jemanden töten… Ich wusste nicht ob ich das jemals könnte. Ich hoffte nur Voldemort würde in mir sehr lange keinen Nutzen sehen und mich einfach zu frieden lassen. Ich hatte mir für heute lange genug Gedanken über etwas gemacht dass ich ändern konnte, also ging ich zurück in meinen Schlafsaal.

    Einige Tage später saßen wir gerade an unseren ZAG Prüfungen, ich kam gut voran da ich wenn Hermine wieder mit den Anderen verschwunden war genug Zeit zu lernen gehabt hatte.
    Plötzlich waren Geräusche zu hören, ich sah mich um doch ich konnte niemanden sehen, der Lärm schien vom Gang zu kommen. Umbridge hatte das anscheinend auch geschnallt, mit kleinen aber schnellen Schritten trampelte sie Richtung Tür, sie öffnete und ein kleiner Funke flog direkt vor ihrer Nase ein paar Mal im Kreis ehe er zu uns in die Klasse flog und ein kleines Feuerwerk auslöste.
    Als das mini Feuerwerk beendet war kamen Fred und George auf ihren Besen rein geflogen, ich hätte mir denken können dass sie es gewesen waren, sie hatte ihre ZAGs ja bereits hinter sich.
    Kaum waren sie in unserem Klassenraum, starteten sie ein großes Feuerwerk, dass Slytherins zu verfolgen schien… Draco tat mir ein wenig leid, aber es sah wirklich lustig aus, vor allem als Crabbe von einem Funken am Hintern getroffen wurde. Das Feuerwerk erlosch, doch nun kam das Finale eine riesen Feuerschlage die Umbridge aus dem Raum jagte, durch die Wucht flogen alle von Umbridges geliebten Regelschildern von der Wand. Die ganze Klasse jubelte, und Fred und George machten einen Abgang durch das Fenster, alles in allem war es ein gelungener Auftritt.
    Wir liefen nach draußen um zu sehen wo sie jetzt hin flogen, das Jubeln nahm kein Ende, ich sah nur im Augenwinkel wie Harry plötzlich umkippte. Ich versuchte zu ihm hin zu kommen, als ich das endlich geschafft hatte half ich Hermine ihn in den Gemeinschaftsraum zu bringen, dort hievten wir ihn auf ein Sofa bis er aufwachte. Harry fing an Hermine wirres Zeug von Visionen zu erzählen, und ehe ich mich versah waren sie an mir vorbei nach Draußen gestürmt. Ich hatte keine Ahnung was sie jetzt vor hatten, ich setzte mich auf ein Sofa und wartete darauf dass irgendwas passiert. Als ob ich es gewusst hätte, es dauerte nicht lange und Filch stand vor mir, unsanft wurde ich vom Sofa gezogen
    „Du kommst jetzt mit, Prof. Umbridge möchte dich sehen.“
    „Wieso was ist dieses Mal?“
    „Das wirst du noch früh genug sehen.“
    Filch schleifte mich am Arm hinter sich her, bis wir in Umbridges Büro angekommen waren.
    Ich war aber nicht die Einzige die sich im Büro befand, einige Gryffindors die von Slytherins am Rand des Büros festgehalten wurden. Draco stand alleine an der anderen Seite des Raumes, er kam auf mich und Filch zu
    „Lass sie los!“
    Er riss Filchs Arm von mir weg, packte meine Arme und stellte sich mit mir zu den anderen an den Rand
    „Vertrau mir falls etwas ist bin ich der einzige der dich hier raus bringen kann.“
    „Lass mich einfach in Ruhe Draco.“
    Ich wollte nicht gemein zu ihm sein aber mir blieb keine Wahl, er war immer noch so nett zu mir, obwohl ich ihn nicht beachtete. Er hätte mich hassen sollen, das wäre besser für ihn.
    Harry saß auf einem Stuhl gegenüber von Umbridge, sie unterstellte ihm Kontakt zu Dumbledore aufnehmen zu wollen, Harry bestritt dies. Umbridge wurde sauer und schlug Harry mit ziemlicher Wucht ins Gesicht. Plötzlich stand Snape im Raum
    „Sie haben nach mir geschickt?“
    „Es wird Zeit für Antworten, ob er sie mir geben will oder nicht. Haben sie das Veritaserum?“ fragte Umbridge
    „Sie haben meine Vorräte für die zahlreichen Verhöre aufgebraucht, das letzte Bisschen für Miss Chang. Falls Sie ihn nicht vergiften wollen, und ich versichere Ihnen dass Sie dafür mein vollstes Wohlwollen hätten, kann ich nichts für Sie tun.“
    Snape machte am Absatz kehrt und verließ den Raum. Also war es nicht Chos Schuld dass sie uns verraten hatte. Jetzt fiel es mir ein, das Serum musste im Tee gewesen sein, den Umbridge auch mir andrehen wollte.
    Umbridge war nun völlig außer sich, sie drohte Harry mit dem Cruciatus Fluch
    „Das ist illegal!“ schrie Hermine
    „Was Cornelius nicht weiß, macht ihn nicht heiß.“
    Mit diesen Worten drehte Umbridge das Bild von Cornelius Fudge um dass auf ihrem Schreibtisch stand.
    Hermine begann wieder zu kreischen
    „Nein Harry sag es ihr!“
    „Was soll er mir sagen?“
    „Hermine nein!“ schrie Harry
    „Wenn du es ihr nicht sagst dann mach ich es.“
    „Wovon sprechen Sie?“
    „Von Dumbledores Geheimwaffe.“
    Umbridge wies Harry und Hermine an sie zu der Waffe zu führen.

    9
    Nachdem sie verschwunden waren, hielten uns die Slytherins immer noch fest.
    Mich interessierte es was Dumbledores Geheimwaffe war, doch dass war nicht mein Problem.
    Ich wollte hier raus, hatte aber keine Ahnung wie. Draco hatte mich inzwischen los gelassen.
    Auch die Anderen konnten nach einer Weile frei im Raum herum gehen.
    Plötzlich verkündete Ron Lust auf Süßigkeiten zu haben, er kramte eine Hand voll Bonbons aus der seiner Tasche. Diese Bonbons kamen mir bekannt vor, irgendwo hatte ich sie schon mal gesehen.
    Da fiel es mir wieder ein, es waren Kotzpastillen… Wie Slytherins eben sind hatten sie Ron bereits alle weggenommen, und untereinander verteilt, auch Draco hatte eines gegessen. Nach ein paar Sekunden begannen die Slytherins sich zu übergeben… Die anderen Gryffindors rannten nach draußen, nur Ron kam zu mir und gab mir ein Bonbon
    „ Ich habe ihnen nur die orange Hälfte gegeben, sie werden sich solange übergeben bis sie die violette Hälfte der Pastillen bekommen. Du kannst eine violette haben und sie Draco geben wenn du möchtest, aber erst wenn wir weg sind.“
    „Danke Ron.“
    Nun machte sich auch Ron auf den Weg, ich wartete ein paar Minuten, es war anstrengend sich nicht selbst zu übergeben. Ich packte Draco an der Schulter
    „Hier iss das, vertrau mir.“
    Er streckte seine Hand nach hinten, er konnte sich nicht zu mir drehen ohne mich vollzukotzen.
    Als er die Pastille endlich geschluckt hatte, hörte das übergeben sofort auf
    „Danke, war es euer Plan uns alle kotzen zu lassen?“
    „Ehrlich gesagt wusste ich nichts davon, Ron hat mir bevor sie gegangen sind die violette Hälfte gegeben. Ich kann den anderen nicht helfen, ich hatte nur eine, und ehrlich gesagt will ich ihnen auch gar nicht helfen.“
    Draco konnte sich ein Grinsen nicht verkneifen
    „Du hast dir Sorgen um mich gemacht, sonst hättest du mir nicht geholfen. Du magst mich noch ich weiß es.“
    Ja das tat ich aber das konnte ich ihm nicht sagen
    „Es ist vorbei Draco… Du hast mir ein paar Mal den Arsch gerettet, ich wollte mich revanchieren das ist alles.“
    „Lüg mich nicht an Luna, du trägst immer noch die Kette, und du hast mir nie erklärt was los ist.“
    Ich hatte diese Kette komplett vergessen, ich konnte nur eins tun. Wieder nahm ich die Kette ab und gab sie ihm zurück
    „Du hast sie mir wieder geschickt, wenn du sie behältst kann ich sie nicht tragen. Du solltest jetzt duschen gehen.“
    Mit diesen Worten ließ ich ihn stehen und verließ den Raum.
    Genau jetzt war einer der Momente in denen ich gerne mit Salvia gesprochen hätte, aber ich konnte ja nicht weg aus Hogwarts, ich hatte auch keine Ahnung wo die Anderen hin sind.
    Mir kam die Idee dass ich meine Eule Lucifer in der Eulerei besuchen konnte, und wenn ich das schon mal machte konnte ich ja auch einen Brief an Salvia schreiben, also machte ich mich auf den Weg in mein Zimmer um den Brief zu schreiben

    „Hey Tante Salvia.
    Ich hoffe euch geht es allen gut… Es ist schwierig sich von allen fernzuhalten, und es gab eine ungeplante Wendung. Ich kann dir nicht mehr darüber erzählen… Unsere Post wird durchsucht.
    Am liebsten würde ich hier verschwinden… Dass ich hier sein muss macht alles viel komplizierter…
    Gott sein dank beginnen morgen die Ferien. Du musst Lucifer nicht zurück schicken, ich hole ihn dann bei dir ab wenn ich wieder zu Hause bin.
    Pass auf Mom, Dad und dich auf.
    Luna.“
    Ich hatte den Brief fertig und brachte ihn in die Eulerei, Lucifer schien sich zu freuen etwas zu tun zu haben als ich den Brief an seinem Bein festmachte. Es machte zwar nicht viel Sinn Salvia einen Brief zu schicken wenn ich am nächsten Tag nach Hause fahren sollte, aber ich hatte keine Ahnung was ich sonst tun sollte. Ich ging den Weg ganz langsam zurück, um möglichst viel Zeit vergehen zu lassen, vielleicht hätte ich das nicht tun sollen, dann wäre mir der Anblick erspart geblieben.
    Draco stand vor dem Eingangstor der Schule, in seinem Arm Pansy… Er küsste sie.
    Ich starrte für ein paar Sekunden auf die Szenerie, ich konnte einfach nicht anderes.
    Ich musste hartnäckig gegen die Tränen ankämpfen… Er hatte eine Andere gefunden, aber musste es wirklich Pansy sein? Genau die Person die ich so hasste… Die, die an all dem Schuld war…
    Draco hatte inzwischen gesehen dass ich zu ihnen rüber gesehen hatte, er sah mich kurz an und küsste sie dann noch einmal. Ich drehte um, ich wusste nicht wo ich hin ging, aber das war mir im Moment auch ziemlich egal. Als ich dachte sie würden mich nicht mehr sehen begann ich zu laufen, als ich endlich stehen geblieben war, ließ ich mich auf den Boden sinken. Die Tränen waren nun nicht mehr aufzuhalten, ich wollte nicht weinen, ich war sauer auf mich selbst. Es war gut wenn Draco mich vergessen hatte, und trotzdem tat es weh, ich konnte nicht einfach abschalten dass ich ihn noch liebte. Als ich mich ein wenig beruhigt hatte sah ich mich um, bis gerade eben hatte ich keine Ahnung wo ich mich überhaupt befand, ich war am See. Ich kam immer hier her wenn ich nachdenken musste, also war ich auch dieses Mal unbewusst hergekommen.
    Ich hörte Schritte, hatte aber nicht den Willen wo anders hin zu gehen
    „Verdammt, seit wann kannst du so schnell laufen. Ich bin dir gleich nachgelaufen, ich hab dich aber irgendwann verloren. Ich habe dich die ganze Zeit gesucht, bis mir eingefallen ist wo du immer hin läufst wenn es dir nicht gut geht.“
    Draco stand keuchend vor mir, ich wusste nicht ob ich lachen, heulen oder schreien sollte, dann kam alles anders, plötzlich fiel mir wieder ein warum ich das alles getan hatte. Ich musste mich zusammenreißen
    „Was willst du Draco?“
    „Ich habe dich gesucht weil du weggelaufen bist.“
    „Das war unnötig.“
    „Ich habe gesehen dass es dich gestört hat als ich Pansy geküsst habe.“
    „Draco, es ist mir egal wen oder was du küsst, ich muss nur nicht dabei zusehen. Du solltest wieder gehen, Pansy wartet sicher schon auf dich.“
    Langsam schien er die Beherrschung zu verlieren
    „Du machst einfach mit mir Schluss, ohne mir zu sagen wieso, du lässt dir nicht mal eine Ausrede einfallen, es muss etwas passiert sein, verdammt Luna ich kenne dich doch.
    Und noch immer läufst du weg ohne mir auch nur eine Frage zu beantworten, findest du das richtig?
    Wenn ja habe ich mich mächtig in dir getäuscht… Und außerdem weißt du dass ich Pansy nicht liebe, ich wollte dich eifersüchtig machen.“
    „Das funktioniert nicht Draco, es ist einfach vorbei, es ist nichts passiert, ich will einfach nicht mir dir zusammen sein, leb einfach damit.“
    Er sah mich mit dem gleichen unerträglichen Blick an wie an dem Abend in Malfoy Mannor, als ich mit ihm Schluss gemacht hatte, in diesem Moment wäre es mir lieber gewesen ich hätte das alles nicht tun müssen und Voldemort hätte mich einfach getötet.
    „Merk dir eins Luna egal wie oft du mich verletzt, ich werde herausfinden was passiert ist.
    Du würdest nie so sein, und ich sehe dass es dir auch nicht gut geht. Du willst das alles gar nicht das weiß ich.“
    Und wie so oft war er verschwunden, ehe ich etwas erwidern konnte.
    Es müssen Stunden vergangen sein seit ich hier saß, der Himmel zeigte bereits ein dunkles Blau, und war überseht mit Sternen.
    Ich machte mich auf den Weg in den Schlafsaal, morgen würde das alles wenigstens für den Sommer vorbei sein.
    Hermine war noch nicht hier, ich hatte ein komisches Gefühl bei der Sache, wo konnten sie nur sein?
    Es war anstrengend sich über das alles Gedanken zu machen, ich war einfach nur müde, es dauerte auch nicht lange und ich schlief ein.
    Am nächsten Morgen saß Hermine neben mir
    „Ich kann dich ja auf den neuesten Stand bringen, es wäre nämlich nichts was Voldemort nicht eh schon wüsste.“
    Sie erzählte mir alles, dass Bellatrix Sirius getötet hatte, von der Prophezeiung einfach alles, nur wie die Prophezeiung lautete konnte sie mir nicht sagen, es wäre zu gefährlich.
    Ich war geschockt, Harry tat mir leid, Hermine erzählte mir dass Harry gerade bei Dumbledore war.
    Wir hatten unsere Sachen bereits gepackt, und machten uns auf den Weg nach unten. Wir konnten Filch dabei beobachten wie er die ganzen Bilder wieder aufhängen musste.
    Was Umbridge wohl davon halten würde, ich musste ein Lachen unterdrücken als ich daran dachte dass sie von den Zentauren verschleppt wurde.
    Wir hatten auf Harry gewartet, auf dem Weg nach draußen meinte Harry dass wir etwas hätten was Voldemort nicht hat, etwas für das es sich zu kämpfen lohnt. Ich war mir dabei nicht so sicher, hatte ich etwas wofür es sich lohnte zu kämpfen? Konnte ich kämpfen? War ich nicht selbst der Feind?
    Im Zug begann Harry über seine Begegnung mit den Todessern zu sprechen
    „Voldemort wird nicht begeistert sein dass seine Todesser versagt haben… Lucius schien etwas Schlimmes zu erwarten, als er sah dass die Prophezeiung zerstört wurde.“
    Ich hatte mich mit Harry mitgefreut, doch nun schlug es ein wie eine Bombe… Lucius hatte versagt…
    Ich hatte Angst was jetzt passieren würde, nichts würde sein wie früher.

Kommentare (62)

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Dracos Queen (96326)
vor 26 Tagen
Wann gehts denn weiter??
Ich warte schon mega lange drauf und jaa...
Würde sie soooo gerne weiter lesen, ich liebe diese Story einfach.
I'm Ginny ( von: I'm Ginny)
vor 50 Tagen
Soooooooo Schöne Story
(Meine lieblings FF) ♥♥♥
Naddi.x (76736)
vor 58 Tagen
Bist du schon dabei die nächste Geschichte zu schreiben? Sie ist so unglaublich toll, ich bin total gespannt, wie es weiter geht!!
Lxra.lx (84745)
vor 58 Tagen
Gibts es schon einen sechsten teil???
Lxra.lx (57468)
vor 59 Tagen
Ich finde das erste jahr nicht...
Moni (26478)
vor 64 Tagen
Wann geht die Geschichte weiter? Bin schon mega gespannt wie es weiter geht!
dracosgirl (14723)
vor 82 Tagen
wann kommt denn der nächste teil??
ich liebe diese Story soooo
es ist voll die qual zu warten :((
Tati (36993)
vor 88 Tagen
Der Hammer ich musste sogar an manchen stellen mich zsm zu reisen um nich los zu heulen. Mega gut also schreibe bitte so schnell ur möglich weiter danke.

LG Tati
Cedricswife (78079)
vor 95 Tagen
ja also ich würde mich mega freuen wenn es jetzt schon weitergehen würde❤️
Ms Malfoy (37444)
vor 107 Tagen
Also ich würde mich natürlich freuen wenn es sofort weiter gehen würde, aber ich weiß nicht ob das die anderen Leser auch so sehen. Hoffentlich ist der nächste Teil bald fertig
Bell (08375)
vor 109 Tagen
Hi erstmal...

Deine ff hat mich total mitgenommen..😣😢😦

Du schreibst total klasse .

LG 😘
Jasi0303 ( von: Jasi0303)
vor 111 Tagen
So Leute, ihr könnt euch aussuchen ob ihr lieber jetzt schon weiterlesen wollt, und ich aus Jahr 6 3-4 Teile mache, oder ihr noch länger warten wollt und ich lieber nur 2, höchstens 3 daraus mache. Also lasst es mich bitte wissen. :)
Jasi0303 ( von: Jasi0303)
vor 115 Tagen
Dankeschön, ich bin die letzten Tage schon dabei am nächsten Teil weiterzumachen.😊
Aurora_ ( von: Aurora_)
vor 115 Tagen
Die Story ist der Hammer
Jasi0303 ( von: Jasi0303)
vor 128 Tagen
Hey meine lieben,
Nach langer Zeit bin ich Mal wieder dazu gekommen hier reinzuschauen.
Erstmal vielen Dank für das große Interesse und die lieben Kommentare.😊
Nein den zweiten Teil von Jahr Sechs gibt es noch nicht, ich bin nicht dazu gekommen weiterzumachen.
Ich bin selbst gerade dabei die ganzen vorherigen Teile nochmals zu lesen um wieder zu wissen was war und wie es weitergehen soll, aber ich kann euch beruhigen, wenn ich damit fertig bin die Teile zu lesen werde ich weitermachen. Ich hoffe nur dass ihr bis dahin noch genau so viel Interesse an der Geschichte habt wie bisher.
An dieser Stelle nochmals vielen Dank.😊
Mrs Malfoy (93039)
vor 133 Tagen
wann kommt der nächste teil😭😭😭
Ms Malfoy (59784)
vor 137 Tagen
Bitte ja! Wir alle warten schon gespannt auf den nächsten Teil. Bitte weiterschreiben!
Testedichsuchti (92087)
vor 137 Tagen
Bitte schreib weiter
DracoLoverin ( von: DracoLoveri)
vor 138 Tagen
Habt ihr eine Ahnung wo der sechste teil ist ich will weiter leeeeeeseeeeen
Dracolover (95555)
vor 139 Tagen
Ich finde den sechsten Teil niiiiiiicht!!!!