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Hogwarts-Der Schlüssel zum Untergang

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4 Kapitel - 3.190 Wörter - Erstellt von: Mira Moonlight - Aktualisiert am: 2017-01-23 - Entwickelt am: - 1.836 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Ich stand wie angewurzelt da. Die Tatsache, dass alles verloren war, bohrte sich in mein Herz wie ein lähmender Dolch und schaltete alles aus. So stand ich da. . . Alleine, ohne ein Heim. Und vor mir das erste Jahr Hogwarts

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    Ich stürmte ins Krankenzimmer. Eine Krankenschwester hatte sich an den Rand seines Bettes gesetzt und hielt seine Hand. Mein seidiges, violettes Haar
    Ich stürmte ins Krankenzimmer. Eine Krankenschwester hatte sich an den Rand seines Bettes gesetzt und hielt seine Hand. Mein seidiges, violettes Haar fiel mir zerzaust auf die Schultern. Die Krankenschwester machte eine trauererfüllte Miene und erhob sich, blickte mich an.,, Ich lasse Sie jetzt vielleicht lieber allein“, sie wandte sich an meinen Vater, der schwach den Kopf hob, ihn dann aber wieder schnell senkte.,, Auf Wiedersehen, Mr Riddle“, murmelte sie und ich sah Tränen in ihren wasserblauen Augen schwimmen, bevor sie einfach den Kopf schüttelte und die Tür hinter sich ins Schloss fallen ließ.,, Es wird kein Wiedersehen geben, Miranda“, hauchte mein Vater der Krankenschwester nach, doch sie war schon verschwunden. Ich blickte ihn entsetzt an und wisperte:,, Dad? Wieso hast du mich rufen lassen?“ Mein Vater lächelte matt, zwängte eine leichenblasse Hand unter der Decke hervor. ich ergriff sie schnell, vollkommen benommen. Mein Herz pochte wie och nie zuvor.,, Ich muss nun gehen, Ashley, Liebling“, sagte er zittrig und es war kaum noch Stimme in seinen Worten enthalten.,, Wohin?“, kreischte ich fast schon, Tränen stiegen in meinen Augen auf und ich glaube, ich wollte die Antwort gar nicht hören.,, Ich werde dich besuchen kommen. “ Dies hauchte ich nun nur noch ganz schockiert. Mein Vater lächelte matt, was jedoch erstarb und in seinen glasigen Augen stand die Trauer geschrieben. Seine kreidebleichen Wangen erzitterten und erst schien erneut zu versuchen zu lächeln.,, Da wirst du mich aber nicht besuchen können“, lächelte er, aber seine Stimme war nur noch ein Hauchen und es bildeten sich Falten auf seiner blassen Stirn.,, Doch, doch“, versicherte ich ihm und die Tränen in meinen Augen liefen über, rannen über meine Wangen hinweg und tropften auf die Hand meines Vaters, die ich fest umklammert hatte.,, Mit dem Fahrenden Ritter kommt man überall hin“, jammerte ich und wollte einfach nur das feuchte Gesicht in seiner Decke vergraben. Meine Hände zitterten, mein Herz fühlte sich an, als ob es zerreißen würde vor Kummer.,, Dahin aber nicht, Ashley“, hauchte mein Vater und diesmal musste ich die Worte von seinen Lippen ablesen, so leise sprach er, so wenig Leben steckte noch in ihm.,, Aber wenn du zurückkommst-“,, Ich werde nicht zurückkommen, Ashley. Versprich mir, dass du in Hogwarts niemandem sagst, dass Du-weißt-schon-wer dein Onkel ist“, widersprach er mir geduldig und versuchte zu lächeln.,, Aber Dad, was wird Hogwarts sagen, wenn ihr bester Auror nur wegen diesem Todesser weggehen muss?“, weinte ich und kniff die Augen zusammen schluchzte, beachtet nicht, dass Meine Wimpern verklebt waren.,, Du hast doch einundachtzig Todesser angegriffen und nur bei diesem einen, musstest du scheitern“, schrie ich, achtete nicht darauf, dass einige Ärzte, die den Korridor entlangschrieben anklopften und fragten ob alles in Ordnung sei.,, Das war einer zu viel, Liebling“, behauptete mein Vater und versuchte diesmal nicht einmal zu lächeln.,, Ich werde zu deiner Mutter kommen. “,, Wie meinst du das? Mum ist tot“, wisperte ich, einfach entsetzt, wollte einfach nur laut schreien, doch meine Kehle war wie zugeschnürt.,, Wo soll ich dann hin gehen, solange du weg bist?“ Ich hätte mir diese Frage auch sparen können. Mein Vater warf einen Blick hinter mich und ich drehte mich u, wischte mir die Nase mit dem Ärmel meines Pullovers. An der Tür stand meine Stiefmutter. Die Frau, die Dad nach dem Tod meiner Mum geheiratet hatte. Sie hatte eine grimmige Miene aufgesetzt, wirkte ziemlich genervt, lächelte aber gekünstelt traurig, was nicht sehr überzeugend rüberkam.,, Ich habe noch einen Termin beim Friseur. Und da du sowieso nicht mehr zu retten bist, Frank, würde ich mir dieses ganze Getraute sparen und ich würde jetzt gerne gehen. Es tut mir sehr leid für dich, aber meine Haare sehen schrecklich aus. Kommst du, Angela?“,, Sie ist immer für einen Spaß zu haben“, hauchte mein Vater und lächelte gekünstelt, als ich ihn mit höhst schockierter Miene ansah. Meine Stiefmutter wollte nicht einmal mit ihm seine letzten Sekunden verbringen. Ihre Haare waren ihr wichtiger. Natürlich hatte ich sie durchschaut, dass sie Dad nur wegen dem Geld heiraten wollte und um ihre Tochter Angela etwas höher hinauf zu bringen.,, Es tut mir leid, dass ich dein erstes Jahr Hogwarts nicht mehr erleben darf. “ Ich wirbelte zu ihm herum, neue Tränen rannen über meine Wangen, tropften auf die perlweiße Decke des Bettes und ich schluchzte. Mein Keuchen war ununterbrochen, meine Hand krallte sich so fest in die seine, dass ich sicher war, Narben zu hinterlassen. Mein Vater wurde immer blasser. Seine Brust hob und senkte sich schwach und zitternd, sein Atem war kaum mehr zu spüren, seine Augen waren benebelt und man konnte kaum die bernsteinfarbenen Pupillen mehr erkennen.,, Mach's gut“, schluchzte er nun auch, seine nebeligen Augen schienen sich mit Wasser zu füllen und gleich darauf rann auch eine Träne über seine Wange. Mich steuerte das an um noch mehr zu weinen. Kaum hatte ich mich wieder gefasst, konnte kaum mehr richtig atmen, ein Kloß versperrte meine Luftröhre. Ich hatte es aufgegeben mir einzureden, dass er vielleicht wegen der Arbeit irgendwo verreisen musste, sondern dass er starb. Mein Vater schüttelte kaum merklich den Kopf, biss sich auf die bläuliche Lippen, die nun kreidebleich waren und weinte ebenfalls. Seine glasigen Augen konnten nicht mehr richtig rot werden und deshalb war es eine stumme Träne, die an seinem Kinn stoppte und dann auf das Kopfkissen tropfte.,, Mach's gut“, wiederholte er leise und diesmal war es eine lange Pause, bevor er meinen Augen Zeit gab sich wieder mit vollen Tränen zu füllen und ich gleich nicht mehr konnte.,, Mein Liebling. . . “, beendete er den Satz für immer. Als der letzte Vokal im Krankenzimmer verklang, rastete ich aus, während die Bewegungen seiner Brust verebbten. Ich umarmte ihn, vergrub den Kopf in der Decke, die seine Brust verdeckte und hielt seine Hand immer noch, weinte einfach. Das Kissen war klatschnass. Ich konnte nicht mehr aufhören. Nie mehr. . . Nie, nie mehr. . . Es war alles vorbei. All diese Erinnerungen verankerten sich in meinem Gehirn, ließen mein Herz schmerzhaft pochen, mein Schädel brummte. Ich wollte und konnte nicht aufhören, Tränen auszustoßen. Ich schluchzte und weinte, weinte und schluchzte, heulte und weinte, weinte und heutet, schluchzte und weinte und heulte. Alles miteinander. Die Zeit verging einfach. Ich konnte sei Herz immer noch kaum merklich klopfen hören, bis es erstickte und es für immer verstummte. Er war tot. . .

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    ,, Ashley Riddle! Komm sofort runter!“ Ich seufzte wieder einmal als ich mich in meinem Roman vertieft hatte und nun durch die kreischende Stimme me
    ,, Ashley Riddle! Komm sofort runter!“ Ich seufzte wieder einmal als ich mich in meinem Roman vertieft hatte und nun durch die kreischende Stimme meiner Stiefmutter geweckt wurde. Ich hasste es, wenn sie mich ''Riddle'' nannte. Deswegen würde ich in Hogwarts ausgeschlossen werden. Und durch meine violetten Haare, die durch einen Genfehler ihre Farbe hatte und ich in der Muggel-Schule als Missgeburt bezeichnet wurde. Ich stürmte die hölzernen Treppen hinunter, wollte sehen, welches Rot ihr Gesicht diesmal bekommen hatte. Aber sie stand nur stocksteif da und hielt vor sich in den rot lackierten Nägeln einen Brief mit smaragdgrüner Schrift.,, Jetzt, geh und kümmere dich um den Abwasch, du nutzloses Ding! Nachher unterhalten wir uns!“, quietschte sie mit ihrer knirschend grellen Stimme und verpasste ihren Wangen einen Hauch Rosa, was ihre Schminke über leuchtete. Ich legte die Stirn in zornige Falten und stampfte in die Küche. Er war es. Der Brief von Hogwarts. Ich musste ihn öffnen. Dort stand meine Zukunft drin. Meine Zukunft stand darin geschrieben. Ich wollte meine Stiefmutter auf keinen Fall verärgern und ihr schon gar nicht die Genugtuung gewähren, mich um den Brief betteln zu sehen. Der Brief war meine Zukunft. Ich musste ihn unbedingt bekommen. Angela hatte sich inzwischen eine Tafel Schokolade geschnappt und hüpfte durch das Wohnzimmer. Ihr fettiges, ekelhaftes braunes Haar flatterte hinter ihr her und ihr Bauch schwabbelte unter dem altrosa Kleidchen, das ihre Speckbalken teilte und sie so noch dicker wirken ließ. Ich ignorierte sie so weit wie möglich, schrubbte unentwegt an dem schmutzigen Geschirr. Sie tanzte an mir vorbei, immer noch das hämische Grinsen aufgesetzt. Ich schreckte auf und zuckte vollkommen verblüfft zusammen, als ich den Brief in ihrer Hand erblickte. Er war ebenfalls mit smaragdgrüner Tinte beschrieben. Es war eindeutig der Brief von Hogwarts.,, Da guckst du, Arschloch, also! Ja, ich gehe auch nach Hochwards!“, fauchte sie vergnügt und schlug mich so fest auf den Hinterkopf, dass meine haare im Spülwasser versanken und mein Gesicht in den Schwamm klatschte. Blöde Kuh, dachte ich, besessen sie zu verprügeln, doch ich hielt mich zurück. Sie konnte mir nicht verbieten, den Brief zu öffnen. Schließlich konnte Angela nicht immer zu ihrem Namen passen. Sie war alles andere als ein Engel. Ihre Mutter war da ganz anderer Meinung.
    Als ich fertig war mit abwaschen ging ich leise zu meiner Stiefmutter in ihr Arbeitszimmer, klopfte kaum merklich an.,, Sie haben da noch einen Brief, Madam?“, fragte ich vorsichtig, entscheiden, sie nicht zu verärgern.,, In der Tat“, lachte sie mit ihrem schallenden, kehligen Lachen und öffnete eine Schublade ihres Pults.,, Aber nicht für dich“, wisperte sie hinzufügend und ich war wie vom Schlag gerührt. Es war ansogst nichts überraschendes, aber ich war trotzdem schockiert.,, Aber mein Vater sagte, Sie sollten mir den Brief-“, fing ich an und war mir fast sicher, dass sie mir nach dieser Ausrede den Brief geben würde.,, Aber dein Vater ist tot. Jetzt zählt er nun mal nicht mehr zu den Leuten, die etwas zu sagen haben. Niemand erwähnt deinen Vater mehr. Er ist gestorben und das ist auch gut so. Ich meine, wer konnte seinen eingebildeten Charakter leiden. Er ist ein überflüssiger Mensch!“, fauchte sie und sie wusste genau, wie man mich provoziert. Ich blieb wie angewurzelt stehen. Wie konnte sie es wagen? Ich kochte vor Wut, gleichzeitig füllten Tränen meine trockenen Augen, aber ich durfte keine Schwäche zeigen. Ich blieb einfach stehen, biss die Zähne auf einander, schloss die Augen, öffnete sie dann wieder.,, Und außerdem“, fügte sie gelangweilt hinzu.,, wirst du in Zukunft die Kammer in der Gartenscheune als dein Eigen bezeichnen müssen. Es wäre eine Schande, dich in meinem Haus zu sehen. !“ Sie lachte wieder ein wenig süßlich und ich musste mich zusammen reißen um nicht einfach auszurasten.,, Nimm“, fauchte sie wieder und deutete auf die Tür, warf den aufgerissenen Brief vor mich hin und ich hob ihn auf. Geht doch, dachte ich mir, hob ihn auf und verließ schleunigst das Zimmer, schlich in die Gartenscheune, die angenehm warm im Sommer war und setzte mich auf den Werktisch, den mein Vater immer benutzt hatte. Ich nahm die ehemalig schön gefaltete Nachricht aus dem Umschlag und faltete sie gemütlich auseinander.

    Liebe Miss Riddle,

    Ich freue mich, Ihnen mitteilen zu können dass sie in der Hogwarts-Schule für Hexerei und Zauberei angenommen sind. Beigelegt finden Sie eine Liste mit dem benötigten Schulmaterial. Seien Sie sich bewusst, dass das Schuljahr am 1. September beginnt und wir erwarten Ihre Eule spätestens am 31. Juli.

    Unterzeichnet
    Minerva McGonagall
    Stellvertretende Direktorin


    Ich kreischte am liebsten vor Glück. Ich war aufgenommen. Ich würde in einem Monat nach Hogwarts gehen!

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    Ich hatte es geschafft. Nun war ich frei. Mit einem breiten Lächeln verzog ich mich in ein leeres Abteil. Mit einem gehörigen Seufzer ließ ich mich
    Ich hatte es geschafft. Nun war ich frei. Mit einem breiten Lächeln verzog ich mich in ein leeres Abteil. Mit einem gehörigen Seufzer ließ ich mich auf den Sitz fallen. Plötzlich konnte ich meinen Augen nicht trauen. Das war doch nicht-? Oder doch? Ich stand auf um einen genaueren Blick auf ihn zu werfen. Da war Harry Potter. Der Harry Potter, der den Fluch meines Onkels überlebt hatte. Er würde mich sicher hassen, dachte ich traurig. Schließlich hat mein Onkel seine Eltern umgebracht. Meine blass blauen Augen fixierten ihn, wie er in das Abteil neben dem meinem. Ich würde mit ihm nach Hogwarts gehen, vielleicht sogar ein Autogramm bekommen, wenn ich betteln würde. Ich nahm den Roman aus meiner Tasche und blätterte Seite für Seite um, bis ich zu der Seite kam, auf der ich aufgehört hatte. Ich war so in mein Buch vertieft gewesen, dass ich zusammenzuckte, als sich die Abteiltür öffnete und ein paar andere Schüler hineinkamen und sich auf die Bank gegenüber mir setzten.,, Was is'n das, für'ne Missgeburt?“, höhnte jemand, ich wendete mich nicht mal dorthin, auf diesen Spruch hatte ich einen Reflex aufgebaut, wenn man ich für meine Haare auslachte.,, Hat jemand Null gesagt, dass du dich meldest?“, sagte ich einfach nicht ganz bei der Sache, las immer noch in meinem Buch weiter.,, Dürfen wir uns überhaupt hierhin setzen, Miss-Geburt?“, höhnte ein weiterer und seine Freunde johlten vor Lachen. Auch auf diesen Spruch hatte ich in den Ferien eine Antwort geübt. Ohne ihm einen Blick zu spenden, fauchte ich:,, Setz dich auf den Boden, der ist Dreck gewöhnt. “ Das hat gesessen. Ich durfte auf einen Fall so tun, a ls ob es mich kümmern würde, dass ich beleidigt wurde. Ich würde ihnen nicht die Genugtuung geben. Auf diese Antwort wirkte er ziemlich angepisst und ich konnte einfach nicht widerstehen, ihm einen Blick zu spenden und seinen Gesichtsausdruck zu beobachten. Ich hatte jede Menge Sprüche geübt für den Fall, dass ich beleidigt wurde.,, Wie kannst du es wagen!“, blaffte er wieder und diesmal stand er sogar auf, kam bedrohlich auf mich zu. Ich nahm keine Notiz von ihm, versuchte ruhig zu blieben und blätterte die Seite um.,, Weißt du überhaupt wer ich bin?“, fauchte er, packte mich am Kragen meines Umhangs.,, Eine ziemliche Null, nehme ich an“, blaffte ich und blickte ihn mit Genugtuung an, während sein Gesicht rot anlief. Er wirkte wieder ziemlich angepisst und als einer seiner Freunde hinter seinem Rücken murmelte:,, Die hat zu viel Temperament für ihn“, rastete er völlig aus. Er schüttelte mich, ich packte seine umklammernde Hand um ihn daran zu hindern, mich zu erwürgen.,, Fass mich nicht an!“, kreischte ich auf einmal so entsetzt, nahm keine Notiz davon, dass die Haare mir ins Gesicht fielen. Ich krallte meine Fingernägel in seine Hand, wollte mich befreien und bohrte meine Nägel so tief in seine Haut, bis ich glaubte, es würde reichen und er ließ mich verschreckt los, stöhnte und umklammerte seine verletzte Hand.,, Na endlich“, zischte ich und strich mir die Haare aus dem Gesicht, wollte meine Angst nicht zeigen. Seine Freunde hielten den Jungen fest, der vor Wut dampfte und sich auf mich stürzen wollte.,, Draco, du kannst die nicht mitten hier verprügeln! Lass es doch bis Hogwarts bleiben!“, schlug ein dicklicher seiner Freunde zu, der aussah, als bräuchte er eine Anleitung zum Atmen.,, Könnt ihr den nicht mal beruhigen, ihr Hohlköpfe?“, murmelte ich, überflog die einzelnen Sätze, ohne richtig zu lesen und grinste in mich hinein. Es war so ein tolles Gefühl, jemanden so zu provozieren und nicht wie immer das Opfer zu sein. Die 'Hohlköpfe' schienen nun angepisst und ließen diesen kochenden Draco los, der sich jedoch stocksteif vor Wut auf die Bank sinken ließ und mich unentwegt anstarrte. Ich fühlte mich unbehaglich unter seinem bohrenden Blick.,, Hörst du jetzt mal an mich anzustarren?“, blaffte ich ihn an, ziemlich genervt und knickte die rechte Ecke meiner Seite um und blickte ihn eindringlich an, wobei ich erschauderte von der kalten sturmgrauen Farbe und dem hasserfüllten Blick.,, Nur damit du's weißt, mein Name ist Malfoy, Draco Malfoy, Missgeburt!“ Ich achtete nicht auf die Bemerkung, sondern antwortete nur trotzig, schlug alle Warnungen in den Wind:,, Ich wollte mich dir mal vorstellen, Malfoy, mein Name ist Ashley, Ashley Riddle. “ Erst zu spät wurde mir bewusst, dass mein Vater mir verboten hat, meinen echten Nachnamen zu nennen, da ich dafür wahrscheinlich gehänselt werden würde. Ein breites Grinsen huschte über seine Lippen.,, Du hast gerade dein Todesurteil unterschrieben, Riddle. Wenn mein Vater erfährt, dass ich mit einer Riddle zur Schule gehe, dann kommt Dumbledore nach Askaban!“, fauchte er mit dem gleichen schadenfrohen Grinsen. Eine eiskalte Angst durchbohrte mich wie ein lähmender Pfeil.,, Würde mich sehr freuen, wenn du lernen würdest, deine Fresse zu halten. Es kann dir in der Hälfte deiner Lebzeiten äußerst nützlich sein“, erwiderte ich nur lahm, schlug mein Buch wieder auf.

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    ,, Slytherin!“ Ich setzte den Hut ab, mein Herz pochte noch immer, als ich mich am Slytherin-Tisch niederließ. Ich hatte das Größte hinter mir. M
    ,, Slytherin!“ Ich setzte den Hut ab, mein Herz pochte noch immer, als ich mich am Slytherin-Tisch niederließ. Ich hatte das Größte hinter mir. Meine Haare lösten Getuschel aus. Ich biss mir auf die Lippen und hielt dem Drang stand, den Beteiligten eine zu pfeffern.,, Harry Potter!“ Ich ließ meinen Blick auf den Hocker schweifen, wo gerade ein ziemlich ängstlich wirkender Junge mit runden Brillengläsern den Hut aufsetzte und Potter nach Gryffindor schickte. Ein wenig Enttäuschung zückte mich, dass Potter nicht zu meinem Haus gehörte.,, Angela Holliday!“ Ich erschrak so krass, dass ich fast von der Bank fiel. Wie kam sie denn hierher. Meine Stiefmutter hätte niemals den Weg zum Gleis 9 3/4 gefunden. Niemals. Sie grinste mir hasserfüllt zu, ich zuckte zornig zusammen und sie setzte sich auf den Hocker, der leicht einbog und bedrohlich ächzte. Professor Dumbledore warf ihr einen angewiderten Blick zu und sie funkelte ihn grinsend an.,, Hufflepuff!“ Die Erleichterung kroch in mir hoch, wie ein befreiender Stich, als Angela ihr pummeliges Hinterteil in Bewegung setzte und auf den Hufflepuff-Tisch zu humpelte, so schnell, wie es ihr Körpergewicht erlaubte. Sie warf mir noch einen Blick, von blankem Hass erfüllt, zu und schlug sich mit der eigenen Faust in die andere offene Hand. Ich zischte ihr unentwegt zu, was sie natürlich nicht hören konnte. Dann formte sie mit den speckigen Lippen, die Worte: Ich mach dich fertig, Riddle! Ich ignorierte sie vollständig, ließ ihr schwabbelndes Gesicht hinter mir. Ich wollte nur einen Blick auf Harry Potter werfen

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Hogwarts-Der Schlüssel zum Untergang
Hogwarts-Der Schlüssel zum Untergang
Ich stand wie angewurzelt da. Die Tatsache, dass alles verloren war, bohrte sich in mein Herz wie ein lähmender Dolch und schaltete alles aus. So stand ich da. . . Alleine, ohne ein Heim. Und vor mir das erste Jahr Hogwarts
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2017-01-12
402D
Harry Potter

Kommentare (2)

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Bell (60626)
vor 72 Tagen
Meeeega story schreib weiter
Fusca26 (54568)
vor 190 Tagen
Geniale Geschichte und toller Schreibstyl!
Must unbedingt weiterschreiben...