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~D E C I D E~ Born to die

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5 Kapitel - 3.053 Wörter - Erstellt von: Blaustern#Blaui - Aktualisiert am: 2017-01-31 - Entwickelt am: - 511 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ich stürzte um die Ecke und prallte mit Nero zusammen. "Nero!", keuchte ich. In meinen Augen glitzerten Tränen. Wie hatte das nur passieren können? "Ich. . . ich hab was ganz schlimmes getan. " Anders konnte ich es im Moment nicht ausdrücken. Ich wollte Nero alles erzählen, alles beichten, alle meine Geheimnisse ausplaudern. Aber konnte ich meinem besten Freund trauen? Würde er nicht sofort die Polizei rufen und mir "Du Monster!" ins Gesicht schreien? Wenn ich meiner Zwillingsschwester schon nicht vertraute, warum ihm?
Aber ich kannte Nero. Er würde mich nicht verraten. Das beruhigte mich aber kein bisschen. "Was ist denn los, Diana?" Nero klang sehr besorgt und wollte meinen Arm berühren. Ich wich zurück. "Nero. . . " Ich holte tief Luft. "Ich bin ein Werwolf. Und ich habe jemanden getötet. "

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    P R O L O G

    Diese FF ist eine Geschichte, basierend auf einem. . . naja. . . man könnte es schon fast "Buch" nennen, das ich geschrieben habe. Jedoch geht es hier um andere Personen und auch um eine etwas andere Story. Das Buch heißt übrigens Blood & Roses. Wann die jeweils nächsten Kapitel erscheinen, hängt davon ab, wie es zeitlich und privat bei mir aussieht.


    Meine Träume waren schon wieder wirr. Das passierte zur Zeit immer öfter. Noch halb im Schlaf tastete ich nach meiner Nachttischlampe. Als ich mit meinen schwitzenden Fingern den Schalter ertastet hatte, drückte ich ihn. Sofort wurde mein kleines Zimmer auf dem Dachboden mit Licht durchflutet. Ich setzte mich in meinem Bett auf. Warum hatte ich zur Zeit solche Albträume? Ich träumte von Wölfen, die mich verfolgten, ich rannte, aber ich kam nicht von der Stelle. Große, wilde Wölfe mit blutverschmiertem Fell, wilden, roten Augen und spitzen Zähnen jagten mich durch den Wald. Ich wischte mir den Schweiß von der Stirn und wickelte mich fester in meine Decke. Ganz klar, heute würde ich nicht mehr einschlafen können. Ich stand auf und trat ans Fenster meines Zimmers. Mein Zimmer war eigentlich ein Dachboden, aber mein Wunsch nach mehr Privatsphäre hatte mich schließlich von dem gemeinsamen Zimmer mit meiner Zwillingsschwester Stella hierher ziehen lassen. Mein Vater war einverstanden gewesen und so hatte ich den Dachboden schließlich in mein kleines Reich verwandelt.
    Mein Vater kümmerte sich um alles hier, denn meine Mutter war vor 8 Jahren bei einem Autounfall gestorben. Ich konnte mich nur noch schwach an sie erinnern, da ich damals erst 8 Jahre alt gewesen war. Ich war jetzt 16, und meine Zwillingsschwester logischerweise auch.
    Stella und ich hatten beide Haare, deren Farbe man nicht so genau definieren konnte. Wissenschaftlich gesehen war es dunkelblond, doch im Sonnenlicht leuchteten sie kupferfarben bis rotbraun und die Spitzen waren (zumindest bei Stella) golden. Ich hatte mir, im Gegensatz zu Stella, die Haare kurz schneiden lassen. Jetzt standen sie mir wild vom Kopf ab, was auch zu meiner Persönlichkeit passte.
    Ich hatte eine komplett andere Persönlichkeit als Stella.
    Während meine Schwester eher ruhig, mädchenhaft und manchmal total die Diva war, war ich stur, temperamentvoll, hasste die Farbe rosa und war manchmal etwas arrogant. Ich war wild, aufbrausend, kriegerisch und rebellisch.
    Meine Schwester hatte viele Freunde. Ich war anderen Leuten gegenüber eher schüchtern.
    Sonst waren Stella und ich uns schon etwas ähnlicher. Wir hatten beide freche Sommersprossen, blaue Augen, die manchmal die Farbe wechselten und grün oder braun wurden, wir waren beide groß und schlank.
    Ich stützte meine Ellenbogen auf dem Fensterbrett ab und sah aus dem Fenster. Unter mir erstreckte sich unser kleines Dorf. Auf der Kirchturmspitze drehte sich eine Wetterfigur. Bei genauerem Hinsehen erkannte ich, dass es ein Wolf war. Ich schauderte. Warum verfolgen mich diese Wölfe nur? Doch auf diese Frage bekam ich keine Antwort.

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    ((big)) ((bold)) ~K A P I T E L 1~ ((ebig)) ((ebold)) Mein Nerviger Wecker piepste. Ich schlug die Augen auf und sah mich panisch um. Mist, ich war do
    ~K A P I T E L 1~

    Mein Nerviger Wecker piepste. Ich schlug die Augen auf und sah mich panisch um. Mist, ich war doch eingeschlafen! Und ich kam zu spät zur Schule! Ich bemerkte, dass ich neben meinem Bett auf dem Fußboden, eingewickelt in meine Decke, lag. Seltsam, dachte ich. Ich stand auf, befreite mich aus meiner Decke, zog meine Schuluniform an und ging nach unten. Ich stieg die Treppe zum Dachboden hinunter und klappte dann die Luke zu. "Guten Morgen, Diana!" Mein Vater stand in der Küche, in der einen Hand eine Pfanne und in der anderen einen Pfannenwender. Er machte Pfannkuchen. "Morgen, Dad!" Ich küsste meinen Vater auf die Wange und nahm mir einen von den fertigen Pfannkuchen. "Ist Stella schon wach?" Gerade, als ich die Frage gestellt hatte, kam meine Schwester in die Küche und schnappte sich ebenfalls einen Pfannkuchen. "Guten Morgen, Dad. Morgen, Di!" Ich hieß Diana, doch mein Spitzname war Di. Ich lächelte meine Schwester an. "Fertig?" Sie nickte. "Lass uns noch was übrig, Dad", witzelte sie. Wir schnappten uns unsere Rucksäcke und verließen zusammen das Haus. "Hast du gut geschlafen?", fragte mich Stella. Ich zuckte innerlich zusammen. "Wieso willst du das wissen?" Stella zuckte mit den Schultern. "Nur so. " Erleichtert atmete ich auf. "Ja, ich habe gut geschlafen", antwortete ich.

    "Und du bist dir sicher, in der Nacht nicht doch aufgestanden zu sein?" Mir gegenüber saß mein bester und einziger Freund Nero. Ich schüttelte den Kopf. "Nein! Das ist eben das Schlimme. Ich glaube, ich schlafwandle!"
    Nero nahm sich ein Tablett und wir reihten uns in die lange Schlange vor der Kantine ein. "Beruhige dich wieder, Di. Schlafwandeln ist nicht schlimm. Mein Großvater, der hat jahrelang geschlafwandelt. Einmal ist er in einem Papierkorb sitzend aufgewacht!" Wir prusteten los. "Das ist nicht witzig, Nero!", kicherte ich. Ein paar jüngere Schüler drängelten sich an uns vorbei und sahen mich komisch an. "Hey, Unterstufler! Stellt euch gefälligst an!, " knurrte Nero. Ich musste lachen. "Du hast Recht. Es ist nicht so schlimm. " Ich nahm mir einen Teller Pizza und balancierte mein Tablett zu unserem Stammtisch in der Ecke. Nero folgte mir und setzte sich mir gegenüber hin. "Hey. . . Hättest du vielleicht Lust, mit mir zum Schulball zu gehen?"
    Ach ja, der Schulball!
    Ich sah meinen besten Freund unschlüssig an. "Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich da überhaupt hingehe. Es ist doch nur ein Abend, ein bisschen tanzen, blöd rumstehen, Cocktails trinken, reden. Ich bin nicht so der gesellige Typ. Ud selbst wenn. . . bist du in niemanden verliebt? Komm Nero, jetzt erzähl mir nicht, dass du in kein Mädchen verknallt bist. Frag doch die Glückliche! Wirklich, mir zuliebe musst du dir das nicht antun. "
    Nero sah mich an. "Ich würde wirklich gerne mit dir zum Schulball gehen. Du bist doch meine beste Freundin!" Ich lächelte und wurde etwas rot. "Na schön. Aber beklag dich nicht, wenn es nicht so wird, wie du es dir vorgestellt hast!"

    Nach der Schule (und dem Nachmittagsunterricht) traf ich bei dem Brunnen im Innenhof der Schule wie immer auf Stella. Sie unterhielt sich gerade mit einem gut aussehenden, braunhaarigen Typen mit blauen Augen. Als sie mich sah, winkte sie mir zu. Stella war ganz rot und schien auch sehr aufgeregt zu sein. "Hey Ty, das ist meine Zwillingsschwester Diana. Di, das ist Ty. " Schüchtern sah ich Ty an. Er war ein ganzes Stück größer als ich, wahrscheinlich eine Klassenstufe höher als wir. "Hi Ty", sagte ich. "Hi!" Ty grinste mich an. "Bis morgen, Stella!" Dann war er fort. "Wer war denn das?", fragte ich Stella perplex. Sie strahlte. "Das", sagte sie. ". . . war Ty. Er hat mich gerade gefragt, ob ich mit ihm zum Schulball gehe!"
    "Das ist ja großartig! Mich hat auch einer gefragt. " Stella sah mich überrascht an. "Und du hast ja gesagt?" Ich nickte. "Es war Nero. Nichts besonderes. Wir gehen da nur zusammen hin und. . . reden. " Stella grinste mich an. "Klar. . . . reden. . . "

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    ~K A P I T E L 2~

    Bald gehörst du uns. . ., flüsterten die Wölfe. Sie hatten menschliche Stimmen. Während sie mich durch den Wald verfolgten, redeten sie ununterbrochen auf mich ein. Ich presste meine Hände auf die Ohren. "Lasst mich in Ruhe! Lasst mich einfach in Ruhe!" Unsere Tochter. . . Tochter des Mondes. . . Ich stolperte und fiel. "Nein!", schrie ich, riss meine Arme nach vorne und versuchte, den Sturz abzufangen. Ich kam hart auf dem Boden auf, und die Wölfe waren sofort über mir. Sie bleckten ihre nadelspitzen Zähne, die blutroten Augen glühten. Komm zu uns. . . Eine besonders große und stattliche Wölfin beugte sich zu mir herunter. Ich blieb ganz still liegen, nur meine Brust hob und senkte sich immer schneller. Meine Augen weit aufgerissen, starrte ich in den Wald hinein. Hauptsache, nicht die Wölfe ansehen. Irgendwo in meinem Unterbewusstsein flüsterte es, dass das alles nur ein Traum war. Aber ich glaubte ihm nicht. Ich spürte den heißen Atem der Wölfin in meinem Nacken, dann auf meinem Gesicht. Tochter, hauchte die Wölfin. Komm zu uns.
    "Niemals!", schrie ich in den Wald hinein. Und dann löste sich der Traum auf. Das einzige, was ich noch hörte, was das Knurren der Wölfin und das entfernte Heulen unzähliger Wölfe.


    Das Heulen hallte mir immer noch in den Ohren, als ich aufwachte. Panisch nach Luft schnappend und mit zitternden Fingern tastete ich wie gewohnt nach meiner Nachttischlampe, um sie anzuschalten-und erstarrte. Sie war nicht da. Mein ganzer Nachttisch war nicht da. Außerdem bemerkte ich, dass ich viel härter lag als sonst. Hatte ich etwa wieder geschlafwandelt? Ich tastete auf dem Boden nach einer Wand. Als ich sie spürte, richtete ich mich daran auf. Wo war ich? Im Dunkeln erkannte ich plötzlich Schemen. . . sie sahen aus wie Wölfe. Unwillkürlich schauderte ich und tastete an der Wand nach einem Lichtschalter. Das war bestimmt nur Einbildung. Schließlich hieß es ja auch, dass man im Dunklen manchmal farbige Punkte sah. Die Wölfe schienen aber immer näher an mich heranzurücken. Einer legte den Kopf in den Nacken und heulte. Ich kniff die Augen zusammen. Da ertasteten meine Fingerspitzen endlich einen Lichtschalter. Ich drückte ihn.
    Wie ist das möglich? Ich stand mitten im Wohnzimmer. . . meiner Nachbarn.
    Mein Herz raste immer noch. "Was? Aber. . . ", murmelte ich. Oben polterte plötzlich etwas. Die Nachbarn waren von dem Licht wach geworden! Schnell prägte ich mir den gesamten Raum ein und schaltete das Licht dann wieder aus. Mit vor Angst schwitzenden Händen tastete ich mich voran, zum Fenster. Eines war klar: Die Nachbarn durften mich auf keinen Fall hier erwischen. Als ich endlich das kühle Glas des Fensters ertastete, atmete ich hörbar aus. Schnell ertastete ich den Griff und öffnete das Fenster. Dann glitt ich hinaus in die undurchdringliche Finsternis.
    Ich fiel.
    Oh, Mist, das Wohnzimmer befindet sich im 1. Stock! , fiel es mir siedend heiß ein.
    Ich ruderte verzweifelt mit den Armen und versuchte, mich am Fensterbrett festzukrallen. Meine Finger streiften es kurz...
    ...doch ich konnte mich nicht festhalten.
    Lautlos fiel ich in die Dunkelheit hinein.
    Ich hatte nicht einmal genug Zeit, zu schreien.
    Ich nahm nur noch wahr, wie sich mein Körper fast von selbst drehte, dann kniff ich die Augen zusammen.
    Rote Sterne tanzten vor meinen geschlossenen Augenlidern. Oder waren es Wölfe?
    Ich prallte so hart auf dem Boden auf, dass mir die Luft wegblieb.
    Doch der Aufprall war überhaupt nicht so hart gewesen, wie ich gedacht hatte. Aus irgendeinem Grund war ich auf meinen vier Füßen gelandet und hatte den Sturz in einer fließenden Bewegung abgefedert. Hilfe! Ich werde hier ersticken!, schoss es mir durch den Kopf. Ich brach zusammen und holte einmal tief Luft. Erleichterung durchströmte mich, als ich endlich wieder Luft bekam. Meine Füße schmerzten vom Aufprall, aber immerhin lebte ich noch!
    Ich öffnete die Augen.
    Und riss sie im selben Moment weit auf. Ich konnte etwas sehen! Ich erkannte ganz genau den Wald, an dessen Rand ich gelandet war. Als ich zurück zum Nachbarhaus blickte, konnte ich durch das Fenster meine beiden Nachbarn erkennen, die gerade die Treppe hinunterkamen.
    Und ich konnte jede einzelne Sommersprosse im Gesicht meiner Nachbarin erkennen. Was hatte der Sturz mit mir gemacht?
    Ich versuchte, aufzustehen, jedoch konnte ich mich nur in den Vierfüßlerstand hieven. Meine Ohren waren auch viel besser. Zugegeben, sie waren schon vorher überdurchschnittlich gut gewesen, aber jetzt...ich hörte ein leises Rascheln, ungefähr 5 Kilometer entfernt. Woher ich das wusste...keine Ahnung.
    Was ist mit mir los?
    Aus der Ferne hörte ich das langgezogene Heulen eines Wolfes. Meine Nackenhaare stellten sich auf. Jedoch...ich hatte das Gefühl, dass mein Herz nicht aus Angst, sondern aus wilder, unbändiger Freude so laut schlug.
    Ich sah an mir herunter.
    Und mir stockte der Atem.
    Ich war ein...
    ...ich war ein Wolf. Ein Wolf mit rotbraun-weißem Fell. Genau dieses Rotbraun, dass auch meine Haare besaßen.
    Das Heulen ertönte wieder. Ich riss den Kopf in den Nacken und erwiderte es. Das Geräusch, dass aus meiner Kehle löste, klang ganz und gar nach einem Tier. Und ich erkannte, dass der Mond am Himmel voll war.
    Wildheit und Freiheit ergriffen mein Herz. Ohne, dass ich es wollte, preschte ich vorwärts und rannte auf das Heulen zu. Wolf! Wolf! Rudel!, schrie etwas in meinem Kopf. Es war die Wölfin in meinem Inneren.
    Ich tauchte in den Wald ein und verlor das letzte Bisschen menschlichen Bewusstseins.

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    ~K A P I T E L 3~

    Ein Kurzes Flackern. Meine Lider flatterten. Nass. Rot. Wach auf! Alles kam mir so surreal vor. Mach schon! Stöhnend öffnete ich die Augen ein wenig. "Wo...bin ich? Was ist passiert?" Meine Stimme klang heiser und brach. Verschwommen konnte ich erkennen, dass ich vor einem Gebäude lag. Langsam kehrte meine Wahrnehmung wieder zurück. Ich spürte, wie Steine mir schmerzhaft in den Rücken stachen. Außerdem drang der überwältigende Geruch von Eisen in meine Nase. Er weckte sofort einen Hunger in mir, tief in meiner Seele. Meine innere Wölfin knurrte. Steh verdammt noch mal auf! Da kommt jemand! Sofort war ich hellwach. "Was?" Ich schoss hoch und wollte auf die Füße springen, landete aber auf den Knien. Scharfer Schmerz fuhr in mein Knie. Ich biss mir auf die Lippe, um nicht laut aufzuschreien. Beeil dich. Ich richtete mich langsam auf und stütze mich, von einem plötzlichen Schwindel erfasst, an die Hauswand. Langsam konnte ich mich wieder orientieren. Ich lag vor unserem Haus. Aus dem Garten der Nachbarn hörte ich Schritte, schätzungsweise noch 10 Meter entfernt. Meine Wölfin knurrte bedrohlich. Ich mach ja schon, dachte ich. Ich drehte mich um und wollte schnell hinter das Haus laufen, als...
    ...ich erstarrte. Meine Kleidung schien irgendwie nass zu sein. Als ich an mir herunterblickte, entdeckte ich etwas rotes daran. Was ist das? Ich sah hinunter zum Rasen, dort, wo ich gelegen hatte.
    Ich stieß geräuschvoll die Luft aus.
    Vor mir lag eine Katze.
    "Oh Gott, Einstein!", hauchte ich.
    Einstein, der Nachbarskater lag reglos und mit Blut beschmiert vor mir.
    Jetzt wusste ich auch, was das Rote an meiner Kleidung war.
    Ich holte tief Luft. Nicht schreien! Lauf! Aber ich konnte meine Beine nicht dazu bewegen. "So viel Blut! So viel! Hoffentlich lebt er noch!", flüsterte ich und stolperte einen Schritt zurück. "Ich bin ein Monster!" Meine innere Wölfin knurrte mich an. Endlich gehorchten meine Beine und ich stolperte zurück. Tränen nahmen mir die Sicht und schließlich half mir meine Wölfin und lenkte mich zu einem Holzstapel. Ich kletterte darauf, streckte meine Finger und ertastete das Fensterbrett von Stellas Zimmer. Ihr Fenster war offen, wie immer. Mit meinen neu entdeckten Kräften war es mir ein Leichtes, mich hochzuhieven und ein Bein ins Zimmer zu schwingen. Dabei achtete ich darauf, keine Blutspuren zu hinterlassen. Während ich in Stellas Zimmer kletterte, schluchzte ich ununterbrochen.
    Ich warf einen Blick in Stellas Bett. Sie lag dort ruhig und schlief. Leise öffnete ich die Luke zum Dachboden, kletterte nach oben und schloss sie sanft. Erst, als ich mich meiner dreckigen Kleidung entledigt hatte und mich in mein Bett fallen gelassen hatte, ließ ich meinen Tränen freien Lauf.

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    ~K A P I T E L 4~

article
1483801992
~D E C I D E~ Born to die
~D E C I D E~ Born to die
Ich stürzte um die Ecke und prallte mit Nero zusammen. "Nero!", keuchte ich. In meinen Augen glitzerten Tränen. Wie hatte das nur passieren können? "Ich. . . ich hab was ganz schlimmes getan. " Anders konnte ich es im Moment nicht ...
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2017-01-07
40J0
Horror, Krimi

Kommentare (1)

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Sayo-ko :) ( von: Sayo-ko :))
vor 269 Tagen
Hallo Blaustern#Blaui,
Also die Geschichte ist wirklich spannend! :) Ich hab zwar ein paar Rechtschreibfehler gefunden aber nicht dramatisches. Auch kann man sie gut verstehen^^ Ich würde mich freuen wenn du weiter schreibst!
LG Sayo-ko :)