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Until the Stars are all alight 3

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5 Kapitel - 3.573 Wörter - Erstellt von: Maethor - Aktualisiert am: 2017-01-11 - Entwickelt am: - 679 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Diesmal beginnen wir mit der HdR Story, und zwar in Bree

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Gandalf war nicht da. Das hat uns gerade noch gefehlt. Herr Frodo ist so schon unruhig genug. Vorsichtig nippe ich an meinem Bierkrug. Die Schenke war
Gandalf war nicht da. Das hat uns gerade noch gefehlt. Herr Frodo ist so schon unruhig genug. Vorsichtig nippe ich an meinem Bierkrug. Die Schenke war einfach zu voll mit fremden Leuten. Der Mann der in der hintersten Ecke sitzt stört mich enorm. Unauffällig beuge ich mich zu Herr Frodo. „Der Mann da hinten in der Ecke starrt dich die ganze Zeit an.“ murmelte ich. Der Fremde trug schwarze völlig verdreckte Kleidung und hatte sich die Kapuze tief ins Gesicht gezogen. Nur die Glut seiner Pfeife ließ seine Augen im Schatten hin und wieder aufleuchten. Auch Frodo schaute unauffällig zu dem Mann hin und hielt auch sofort den Wirt an. „Der Mann in der Ecke! Wer ist das?“ Der Wirt sah nur kurz hin und dann rasch wieder zurück. „Er ist einer dieser Waldläufer. Sie sind ein gefährliches Volk, welches durch die Wildnis zieht. Wie sein richtiger Name lautet weiß ich nicht, aber hier in der Gegend nennt man ihn Streicher!“ sagte er mit belegter Stimme. Er wollte gerade weitergehen, als er sich uns noch einmal zuwandte. „Außerdem hat er einen Schatten. Zumindest empfinde ich das so. Nur wenn er hier ist und wirklich nur dann betritt eine ganz in schwarz gekleidete, vermummte Person meine Schenke, sieht direkt in seine Ecke, bleibt einige Zeit in der Nische dort drüben stehen und verschwindet wieder. Er war noch nicht hier, also könnt ihr ihn vielleicht auch noch beobachten.“ Wie der Wirt das sagte, wurde mir irgendwie mulmig zumute. Ich schaute immer wieder in diese Nische und tatsächlich, beim siebten Mal war dort plötzlich ein Schatten. Ich wollte gerade Herrn Frodo darauf hinweisen, da spürte ich, wie sich eine schützende Präsens in der Schenke auszubreiten schien. Der Unbekannte starrte zunächst unerbittlich auf den Waldläufer in der Ecke und ich wollte mich gerade dorthin wenden, als der Fremde den Blick von Streicher abwandte und uns direkt ansah. Der „beschützende Fluss“ schien sich in Ströme zu teilen und schloss uns nun ebenfalls ein. Langsam wandte ich mich nun doch zu Streicher, welcher Blickkontakt mit dem Fremden hielt und zustimmend nickte. Eine Weile saßen nun alle schweigend da, als ich plötzlich das Wort „Beutlin“ hörte. Ich schoss hoch. Auch die beiden unheimlichen Gestalten schienen mit einem Mal noch aufmerksamer als zuvor. Frodo war längst aufgesprungen und zu Pippin gehetzt. Hier kam jede Hilfe zu spät. Frodo fiel, der Ring landete auf seinem Finger und weg war er. Die Leute wurden laut alles redete durcheinander. Ich versuchte Merry und Pippin zu erwischen, die ebenfalls herumrannten wie aufgescheuchte Hühner. Als ich sie hatte, sah ich mich erst einmal um. Streicher war fort, ebenso der geheimnisvolle Fremde und Frodo. Ich fackelte nicht lange, sondern sagte den anderen zwei sie sollen sich “bewaffnen“ Dann stürmten wir die Treppe hoch, rissen die nächstbeste Tür auf, bzw. auch nicht, denn sie war abgeschlossen und von drinnen ertönte das Schnarchen eines Hobbits. Stattdessen nahmen wir die nächste und hatten direkt Streichers Schwert im Gesicht. Als dieser uns sah zog er sein Schwert zurück und steckte es in die Scheide an seinem Gürtel. Dann lächelte er freundlich. „Ihr habt ein tapferes Herz junger Hobbit!“ meinte er. Der so befremdliche Mensch war mir irgendwie sympathisch. Nicht, weil er mich gelobt hatte, ok nicht nur, sondern wegen seiner Ausstrahlung. Er sah äußerst geheimnisvoll aus und trotzdem fühlte ich, dass dieser Mensch ehrlich und gut war und dass er uns beschützen konnte, wollte, musste, wie auch immer. Es war schon spät und Streicher hatte uns Betten in diesem kleinen Raum eingerichtet. Aus Sicherheitsgründen. Wir lagen alle schon im Bett, waren aber noch nicht am schlafen, da hörten wir Schritte. So leise und leicht, wie die einer Katze und sie kamen von der Decke her. „Sind sie das?“ flüsterte Pippin verängstigt. Streicher lächelte. „Nein. Sie wird euch auch beschützen!“ „Sie?“, „Euer Schatten?“ fragten Merry und ich gleichzeitig. „Hat euch das der Butterblume erzählt? Er hat einen scharfen Verstand, das muss man ihm lassen. Schatten …“ „Hat sie einen Namen?“ fragte ich neugierig. Frodo schaute schweigend aus dem Fenster. Streicher antwortete: „Ihr könnt sie Lethril(Lauscherin)nennen.“ Aragorn stellte sie meistens unter diesem Name vor, da er es lieber mochte eigene Namen für Personen zu haben. So wie Esgal. Mîr. Lalaith. „Das ist ein elbischer Name!“ stellte Frodo fest. Er hatte sich uns zu gewandt. Streicher sah ihn überrascht an. „Das ist wahr!“ meinte er freundlich. Ein leises Schaben ertönte und eine Dachschindel wurde vom Dachgebälk entfernt. Fast sofort platschten einzelne Regentropfen durch das kleine Loch in der Decke. Eine Hand mit einem behelfsmäßigen Rucksack erschien. Streicher stand längst da und nahm den Beutel entgegen. Dann wurde der Schindel vorsichtig wieder an seinen Platz gesetzt. Verwundert schaute ich zu. „Was ist das?“ fragte Merry. „Proviant!“ sagte Streicher, nachdem er einen Blick hinein geworfen hatte. „Möchte sie denn nicht hereinkommen?“ fragte Pippin reichlich verwirrt. „Nein! Sie bevorzugt es auf Abstand zu bleiben.“ Meinte Streicher leise. Was war da in seiner Stimme, dass mich so verwirrte? War das Bedrückung oder Trauer. Ich konnte es nicht genau bestimmen. Die Nacht verging.
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1483796583
Until the Stars are all alight 3
Until the Stars are all alight 3
Diesmal beginnen wir mit der HdR Story, und zwar in Bree
http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1483796583/Until-the-Stars-are-all-alight-3
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2017-01-07
402C
Herr der Ringe

Kommentare (2)

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Sarah Laureen ( von: Sarah Lauree)
vor 82 Tagen
Erst einmal: riesiges Kompliment für die Fanfictin. So zu schreiben ist nicht einfach, besonders wenn man im Kopf die vielen Hintergründe und Handlungsstränge behalten will. Ich bin beeindruckt. Bitte schreib weiter!
Um deine Frage zu beantworten, vielleicht könnte sie als eine Art Schlüsselrolle fungieren, wenn es um die Identität von Esgal geht. Grundsätzlich mag ich sie, aber manchmal wirkte sie mir ein wenig zu ruhig.
maethor ( von: maethor)
vor 373 Tagen
Hey,
mich würde interessieren, was ihr von Arwen haltet. Sollte sie noch eine größere Rolle spielen oder eher nicht. Ein paar Vorschläge wären sehr nützlich.
maethor ;)