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Mein Name ist May Parker

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2 Kapitel - 3.024 Wörter - Erstellt von: Freeware24 - Aktualisiert am: 2017-01-12 - Entwickelt am: - 392 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

May Parker - Tochter von Peter Parker - verlässt die Mystic High, ohne Ziel oder Plan. Sie will einfach nur ganz weit weg.

- Basierend auf dem leider ausgestorbenen RPG Mystic High
- Ich schrieb dies für Lavendel aka Freethinker888 aka Magdalenchen:*

Hab dich irg. lieb, Knuffi, soweit ich dich lieb haben kann, wobei wir uns kaum kennen...hoffe jedenfalls, dass es dir ein bisschen gefällt:3

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    Datum: 15.09. Als ich die Tore der Schule verließ, stand am Straßenrand zwischen den grünen Weiten bereits ein Taxi. Ungeduldig klammerte sich der
    Datum: 15.09.

    Als ich die Tore der Schule verließ, stand am Straßenrand zwischen den grünen Weiten bereits ein Taxi. Ungeduldig klammerte sich der Fahrer an das Lenkrad vor ihm und sah von einer Seite zur anderen. Er wollte endlich losfahren. Ich verstand das.
    Die Wolken über dem gewaltigen Schulkomplex verdunkelten sich bedrohlich. Bald würde ein Regenschauer des Gebäude zu begutachten. Nur wenige Schüler standen noch auf der Wiese vor dem Haupteingang, aber eben jene, so viel stand fest, würden ebenfalls bald nach Hause fahren. Nach Hause. Ständig wollte ich weg von dem Internat und wieder Queens. Aber jetzt, wo es so weit war, sträubte ich mich ein wenig. Wollte ich das wirklich? Mein Blick blieb weiterhin an den verbliebenen Schülern hängen. Ob sie unter ihnen war? Vermutlich nicht. Ich hatte sie Monate nicht gesehen. Den Unterricht hatte sie meist ausfallen lassen und sonst blieb sie in ihrem Zimmer. Und war ich noch an ihrer Zimmertür stehen geblieben und hatte meine eine Hand erhoben, hatte ich sie doch wieder sinken lassen und war weiter gegangen. Ich merkte, wie ihr Fenster von meinem Blick aufgefangen wurde und ich meinte eine Bewegung innerhalb des Zimmers zu sehen, doch wieso sollte sie mir eigentlich wichtig sein? Alles nur Einbildung. Der Taxifahrer hupte und riss mich aus meinen Gedanken. Ich schloss einen Moment die Augen, bevor ich Koffer und Tasche wieder sicher fasste und zu dem Taxi bugsierte. Der Taxifahrer sah mich vorwurfsvoll an, während ich mich und mein Gepäck durch die Hintertür schob. Seufzend drehte der Fahrer den Zündschlüssel und das Taxi begann zu knattern. Er hatte keine Anstalten gemacht mir mit dem Gepäck zu helfen, was mich keines Wegs verwunderte, denn ich konnte auch das verstehen. Ich konnte mir denken was er über die Schule gehört haben muss. Die Warnungen vor genmanipulierten Tieren im Bereich Portland bis Boston blieben top aktuell in den Nachrichten der BBC und als Quelle für den plötzlichen Sturm an Tieren würde schließlich unsere Schule gesehen. Genauer gesagt die kleine Insel in mitten des Sees auf dem Schulgelände, was gar nicht so falsch ist. Eigentlich ist genau das passiert. Wilde genmanipulierte Tiere gelangten auf das Festland und die Schule musste schließen. Aber für Geld fahren diese Taxifahrer ja bekanntlich überall hin.
    Der Fahrer war schon lange losgefahren ohne wirklich nach meinem Ziel zu fragen. Das war nicht schlimm. Ich hatte schließlich kein Ziel. Vermutlich wollte er raus aus der Gefahrenzone, denn er fuhr schweigend Richtung Boston. Das war näher als Portland. Einen kleinen Aufenthalt in Connecticut? In Boston raus und nach unten wandern. Am liebsten wäre mir danach ein möglichst kurzer Weg durch New York nach Pennsylvania. Mein Blick hing an der Scheibe rechts von mir. Kleinste Regentropfen rannen langsam die Scheibe herunter. Vielleicht hätte ich es zurückhalten können, aber ich fand es war ok in einem Moment wie diesem zwei kostbare Tränen zu verschwenden. Ich musste lächeln. Das letzte verbliebene Teil der Schule, welches noch in meinem Blickwinkel stand war das Dach. Mein Lieblingsort. Vielleicht war es auch der ihre, aber ich bezweifle es. Schließlich wollte sie da zum ersten Mal gar nicht hoch. Ich merkte es nicht. Ich wollte nicht lächeln. Ich tat es trotzdem. Kurz darauf wurde das Dach der Schule von den Bäumen verschluckt.
    Die Fahrt verlief unspektakulär. Nach einiger Zeit hatte mein Kaugummi den Geschmack von etwas Undefinierbarem. Einen Mülleimer gab es nicht und den Fahrer wollte ich nicht fragen. Er war ein komischer Typ. Strohblonde Haare mit Schlitzaugen und einem zu dicken Bierbauch. Punkt. Mehr will ich nicht sagen.
    Ich spürte, als wir fast in Boston waren. Ich weiß nicht warum und ich war noch nie in Boston gewesen, doch irgendetwas faszinierte mich an dieser Stadt und ich wusste aus irgendeinem Grund, dass ich angekommen war.
    Gekostet hat mich die Fahrt nichts. Alle Fahrten für Schüler aus der Gefahrenzone wurden von der Schule selbst finanziert. Das war der Wunsch der Schulleitung gewesen. Als letztes aktives Projekt. Das blonde Schlitzauge am Steuer blieb ruhig. Ich sah ihm noch hinterher. Eine ganze Weile beobachtete ich einen gelben Punkt auf einer geraden Straße, bis er nicht mehr zu sehen war. Und auch dann noch starrte ich auf den Horizont, ohne zu realisieren wo ich gerade stand und wie ich jetzt weiterkommen sollte. Aber das war schließlich mein Wunsch gewesen. Ausgesetzt werden. In Boston. Seufzend sah ich mich um. Über mir türmten Hochhäuser und jeweils links und rechts ein von Autos belagerter Bürgersteig. Das, was ich als Hotel erkennen konnte, sah zu teuer aus, als dass ich es hätte bezahlen können. Mein bescheidenes Eigen sollte schließlich ein paar Tage halten. Ich zog es einen Moment in Erwägung mich in einer Seitenstraße zu verkrümeln und meine Decke dort auszubreiten, aber wenn man in Boston war, sollte man dort wenigstens eine Nacht komfortabler übernachten. Ich würde wahrscheinlich oft genug gezwungen sein auf der Straße zu schlafen.
    Die Sonne hing schon ziemlich tief über dem Horizont und mein Magen zog sich zusammen, als ich vor einem Bed & Breakfast stand. Nach diesem Tag war ich nun bereit so ziemlich jeden Preis zu zahlen. Ich habe leider den Namen des B&Bs vergessen, aber die Leute dort waren unglaublich nett und machten mir ein Angebot. Ich war einfach nur glücklich endlich eine Unterkunft gefunden zu haben und ließ mich auch schon kurz nach der Bezahlung erschöpft auf mein Bett fallen. Es war ein schrecklicher Tag gewesen. Ein wirklich schrecklicher Tag. Ich sah zu der schneeweißen Decke meines Zimmers. Bilder huschten vor meinem inneren Auge von rechts nach links und von links nach rechts. So ging es weiter. Rechts - Links - Rechts - Links - Rechts. Ich biss mir auf die Unterlippe, bis ich Blut schmeckte. Es beruhigte mich ein wenig, zu wissen wie verletzlich ich war. Das ich auch verletzlich war. Ich wusste nicht genau warum mich das tröstete. Ihr Gesicht blieb an der Decke hängen. Wunderschöne olivgrüne Augen sahen mich an und ein sarkastisches Lächeln huschte über ihr Gesicht. Noch nie hatte mich eine Frau so sehr fasziniert. Wirklich. Ich schluckte und blinzelte. Das Bild war verschwunden.
    Da lag ich nun. In der Realität. Boston war wirklich eine schöne Stadt und ich wünschte mir länger bleiben zu können, aber langsam keimten Zweifel in mir auf und ich dachte an Queens und an meine Familie. Ich wollte eigentlich dorthin zurück, aber etwas hielt mich davon ab. Hatte ich Angst? Vor meinem Vater? Wollte ich mich wegen ihr von New York fern halten? Oder wollte ich nicht auf eine andere Schule? Auf all diese Fragen fand ich selbst keine Antwort. Leider.

    Datum: 16.09.

    Ich wachte mitten in der Nacht auf. Dadurch, dass ich komplett ausgeschlafen war merkte ich, dass ich relativ früh eingeschlafen sein musste. Nun lag ich immer noch auf dem Rücken und an die Decke sehend auf meinem Bett. Die Bilder, die ich am Tag darauf noch an der weißen Decke vorbei huschen gesehen hatte waren längst verschwunden. Es war ohnehin zu dunkel als dass ich mir etwas vor meinem inneren Auge hätte vorstellen können. Aber daran dachte ich in diesem Moment auch nicht. Es war schließlich meine Zeit. Ich richtete mich in der völligen Dunkelheit auf und suchte mein Handy. Es vergingen einige Minuten, bis ich es gefunden hatte. Es war noch in meiner Hosentasche gewesen. 2:38 Uhr. Mein Blick blieb einige Zeit an dem grell leuchtenden Bildschirm hängen, bis es wieder in meine Hosentasche zurückgesteckt wurde. Ich spürte wieder den unerträglichen Hunger, welcher von meiner Träumerei verdrängt worden war. Hatte ich nicht etwas von der Schulkantine mitgenommen? Mit zwei schnellen Schritten war ich am Lichtschalter, an dem auch meine Tasche stand und durchwühlte diese. Alles was ich fand war ein belegtes Brötchen und zerbröselten Keksbrei. Ich nahm mir das Brötchen und ging wieder zu meinem Bett. Die Unsicherheit nagte an meinem Gewissen. Ich hatte mir geschworen es nicht zu tun. Es nicht zu tun. Nicht tun. Ich tat es.

    Boston. Eine wunderschöne Stadt. Besonders in der Nacht. Hab ich das schon erwähnt? Es war unbeschreiblich - Dieses Gefühl der Unabhängigkeit und Freiheit, das mich in diesem Moment überwältigte. Ich hatte es lang nicht mehr getan. Ein bisschen um die Blöcke schwingen. Das Kostüm passte noch. Nicht zu eng nicht zu weit. Ich hatte ehrlich gesagt Angst gehabt ich hätte zugenommen. Alles lief einwandfrei. Ich schwang mich die Promenade an der Küste entlang, bis ich ein einladendes Dach sah, auf welches ich mich niederließ. Es war eine der schönsten Nächte, die ich je erlebte. Die schönste war vielleicht eine, die ich auf dem Dach der Schule verbracht hatte. Die Sterne glitzerten golden auf dem pechschwarzen Nachthimmel. Ab und zu flog auch ein Flugzeug vorbei. Ich nahm meine Maske ab und betrachtete sie verträumt. "Es tut mir Leid..." murmelte ich. Damit meinte ich vermutlich jeden Menschen, den ich je getroffen habe. Bisher habe ich fast jeden enttäuscht. Dad, Mum, Ben - Ich musste schlucken. Sie wäre bestimmt gerne zusammen mit mir auf diesem Dach gewesen. Bestimmt. Obwohl ich auch sie enttäuscht habe. Ich starrte auf das dunkle Meer hinaus, welches ein mono ödes Rauschen von sich gab. Die Wellen, die das salzige Wasser immer wieder und wieder in den nassen Sand trieb beruhigten meine Sinne. Die Luft roch salzig. Ich zog die Maske von meinem Gesicht, um die Gerüche und Geräusche um mich herum noch besser wahrzunehmen. Alles was ich fühlte war komplette Leere. Mein Bauch grummelte leise. Das Brötchen hatte nicht genügt. Trotzdem wollte ich sitzen bleiben und den Moment ausleben. Diesen wunderschönen Moment, der mich nicht nur an sie erinnerte. Wen hatte ich jetzt noch? Meine Familie war für mich so gut wie gestorben. Sie alle wollten bestimmt nichts mehr mit einer Ausreißerin und Landstreicherin wie mir zu tun haben. Meine Noten waren in den letzten Schultagen unterirdisch gewesen. Keine Schule würde mich aufnehmen wollen. Ich wollte ja ohnehin nicht mehr auf irgendeine Schule. Ich wollte nur meinen eigenen Weg gehen.

    Die Schönheit von Boston zweifelte ich auch schon wieder an, als ich mich in einer dunklen Straßenecke voller Müllcontainern umzog. Den Anzug zog ich unter meine Kleidung. Das kannte ich von Dad. Überall lag Müll und mir schien als wäre ich hier in einer ziemlich zwielichtigen Gegend gelandet. Ich blieb noch eine Weile an den Müllcontainern stehen, wobei ab und zu dunkel gekleidete Typen vorbeiliefen und mich keines Blickes würdigten. Ich fasste mich zusammen und trat aus der Ecke. Ein Blick nach rechts. Die Straßenlichter waren aus. Ein Blick nach links. Dreck dekorierte Straße und Gehweg. Mir kamen beide Richtungen falsch vor, aber ich hatte kaum eine Wahl. Mit dem Kostüm wollte ich nicht zurück schwingen und ohne sollte ich lieber nicht Spidergirl spielen. Ich entschied mich für links. Der Weg kam mir übersichtlicher und sicherer vor. Nicht das ich Angst gehabt hätte, aber sicher ist sicher.
    Der Weg lief gut. Bis mich aus einmal jemand von hinten ansprach. "Geiler Arsch!" Ich drehte mich nicht um. "Hey!" Ich lief weiter. "Willst du mal mein Ding da drin haben?" Ich musste schlucken. Eine Hand legte sich nicht gerade sanft auf meine Schulter. Obwohl ich versuchte einfach weiterzugehen, hielt mich der Typ inständig und fordernd zurück. "Hey!" rief er noch einmal. Die Situation blockierte meinen Verstand, woraufhin ich mich zögernd umdrehte. Der Typ grinste breit. Zähne hatte er kaum, obwohl er vielleicht nur zehn Jahre älter war als ich. Seine blonden Haare klebten auf seinem Kopf und seine durchdringenden, blauen Augen starrten auf etwas leicht unterhalb meines Halses. Es war Hass auf den ersten Blick. "Also ja?" Er schmunzelte und schloss seine Hand um mein Handgelenk, während er mit der anderen meine Schulter umklammert hielt. Ich atmete schwer, wehrte mich aber vorerst nicht. "Wie viel?" fragte ich leise. Die geröteten Augen des Mannes wanderten von meinen Brüsten zu meinen Augen. "Wie viel was?" Fragte er skeptisch. Ich hielt mir die Tränen zurück, während die Hand, die auf meiner Schulter lag begann mit ein paar meiner feuerroten Haarsträhnen zu spielen. "Geld" brachte ich leise hervor. "Ich brauche Geld."

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    Datum: 15.09

    Ich stand noch in meinem alten Zimmer, das ich im Begriff war zu verlassen. Es war nicht recht groß, unaufgeräumt, ein wenig schmutzig und unglaublich stickig. Ich hatte mich gehen lassen in letzter Zeit, den Unterricht und alle drohenden Konsequenzen ignoriert. Vielleicht weil ich zu faul war, vielleicht weil ich sie nicht mehr sehen wollte. Vielleicht weil ich einfach niemanden sehen wollte. Mein Zeug hatte ich in eine große Reisetasche gepackt, das meiste meiner Technik hatte ich schon zu meinem Vater zurückgehen lassen bei dem ich wohl oder übel in nächster Zeit wohnen würde. Mittlerweile war ich 17. Ich brauchte verdammt noch einmal eine eigene Wohnung. Ich legte kurz meine Hand auf die Fensterscheibe und ließ meinen Blick zum Dach wandern, neben dem Schornstein waren wir gesessen als wir...uns noch gekannt haben. Ich schüttelte den Kopf und wandte mich ab. Keinen Gedanken verschwenden. Nicht an sie, an uns. Wenn es jemals ein uns gegeben hatte. Innerlich zerbrochen, obwohl ich es nie wirklich zugeben konnte. Ich war wohl genauso durchgeknallt und abartig wie mein Vater. Ich verließ mein Zimmer und die Schule, ging hinaus in den Nieselregen. Ausnahmsweise nahm ich mir mal ein Taxi, meine Ziele waren noch ungewiss. Ich brauchte Abstand, Freiheit, Zeit für mich. Ohne einen Blick zurückzuwerfen stieg ich in eines der bereitstehenden ein und sah schweigend auf mein Handy, darauf wartend dass der Fahrer losfuhr, was er wenig später auch tat. Ein griesgrämiger alter Sack, der wahrscheinlich froh war aus dieser "Gefahrenzone", wie die Medien es nannten, herauszukommen. Von der Insel in der Mitte des Sees aus waren genmanipulierte Viecher über die Stadt hergefallen. Als letztes Projekt ließ uns die Schule kostenlos nach Hause kutschieren. Hatte ich wirklich ein Zuhause? Nicht soweit ich wusste. Hier war keins, in New York ist sicher keins. Ich legte meinen Kopf gegen die kühle Fensterscheibe und schloss die Augen, Bilder blitzten vorbei. Bilder von roten Haaren, strahlenden blauen Augen, einer süßen Stubsnase. Langsam aber sicher wurden meine Augenlider schwerer bis ich schließlich ich einen unruhigen halbwegs traumlosen Schlaf fiel.

    Datum: 16.09

    Als ich wieder aufwachte, durch ein lautes Rumpeln und unfreundliches Geschrei übrigens, standen wir mitten auf einer viel befahrenen Straße. Anscheinend hatte der besoffene Fahrer einen Autounfall verursacht und diskutierte gerade mit dem Besitzer des anderen Wagens. Ich packte meine Tasche und stieg ohne ein Wort zu sagen aus. Das andere Auto sah ziemlich demoliert aus, genau wie das Taxi selber. Ich konnte darüber nur den Kopf schütteln und brachte mich erstmal von der Straße aus in Sicherheit. Da erst fiel mir auf, dass ich in Boston gelandet war. Eine schöne Stadt, wie ich fand. Ich war schon oft hier, hatte ein paar Kumpels in der Gegend bei denen ich unterkommen könnte. Es schien mir eine gute Idee zu sein ein paar Tage Ruhe zu haben. Also schlenderte ich erstmal auf der Suche nach etwas zu Essen eine dunkle Straße entlang, sah mich gähnend und doch irgendwie glücklich um. Das hier war die Art von Freiheit die mir gefiel. Keine Regeln, kein Stress, kein Ziel. Ich wurde erst aus meinen Gedanken gerissen als ich zwei Stimmen vor mir mitbekam. Eine davon, so dachte ich, kam mir bekannt vor. Ich wollte es eigentlich als Einbildung abschreiben aber...ich schaffte es nicht ganz. Ich wusste wem diese Stimme gehörte. Deshalb blieb ich stehen und ließ meine Tasche zu Boden sinken. Ein paar Meter entfernt standen ein ekelhaft schmieriger Typ und...ich konnte es trotzdem fast nicht glauben. Meine May, die den Typen mit sichtbarer Angst musterte. Lange überlegte ich nicht, eigentlich überlegte ich gar nicht. Ich ging auf die beiden zu und legte eine Hand grob auf die Schulter des Mannes. "Verschwinde." Eisig und mit schneidender Stimme drückte ich meine Finger grob gegen die Schulter und den Nacken des Typen, nur damit er wusste was ihm blühte wenn er es nicht tat. Was machte meine May ausgerechnet hier? Wie groß war schon die Wahrscheinlichkeit dass wir uns hier treffen würden? Tausende Fragen, Erinnerungen und Bilder schossen mir durch den Kopf als ich in dieses vertraute und geliebte Gesicht blickte.

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Mein Name ist May Parker
Mein Name ist May Parker
May Parker - Tochter von Peter Parker - verlässt die Mystic High, ohne Ziel oder Plan. Sie will einfach nur ganz weit weg. - Basierend auf dem leider ausgestorbenen RPG Mystic High - Ich schrieb dies für Lavendel aka Freethinker888 aka Magdalenchen...
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2017-01-02
40B0
Fantasy Magie

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