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Hogwarts-Töte den Überflüssigen #2

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2 Kapitel - 1.826 Wörter - Erstellt von: Amy Moonlight - Aktualisiert am: 2017-01-07 - Entwickelt am: - 4.464 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 7 Personen gefällt es

Ich wollte endlich wieder zurück nach Hogwarts. Diese Hoffnung lähmte mich und der letzte Tag schien endlos. Mal abgesehen von der Tatsache, dass meine Zwillingsschwester von einem Todesser ermordet wurde, musste ich für meine Stiefeltern allein schuften.

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    ,, Bist du verrückt? Wie konntest du es wagen, eine Tasse mit Zauberei zu zerschmettern?“ Meine Stiefmutter baute sich vor mir auf und funkelte mic
    ,, Bist du verrückt? Wie konntest du es wagen, eine Tasse mit Zauberei zu zerschmettern?“ Meine Stiefmutter baute sich vor mir auf und funkelte mich durch ihre runden Brillengläser an.,, Wieso behandelst du mich nicht wie deine Tochter?“, zischte ich immer noch wutentbrannt.,, Und schrei nicht so herum, du willst doch nicht, dass deine Gäste einen Schlechten Eindruck bekommen“, blaffte ich weiter und stapfte wütend, vor Zorn kochend in mein Zimmer. Naja, Zimmer konnte man es nicht nennen. Es war die Besenkammer auf dem Dachboden, wo mein Stiefvater das alte Sofa hineingestellt hatte. Im Winter war es dort bitterkalt, naja, Gewohnheitssache. Ich murmelte wütend vor mich hin und warf mich auf das Sofa, das unter meinem Gewicht knarzte. Meine Stiefeltern hielten nicht viel von Unordnung. Deshalb waren sogar die Kisten auf dem Dachboden nach Größe sortiert und kein einziges Staubkorn tanzte mehr über den Dielenboden. Also musste ich mir das Zimmer mit den Besen teilen. Ich holte mir meine Tasche, stopfte mir mein Buch hinein, Zaubersprüche aller Art, und schlich zur Hintertür hinaus, ging um das Haus herum in den Nebengarten, wo ich geschwind zwischen den dicken Ästen der Eiche auf den Baum klettert und meinen Rücken gegen den Stamm lehnte, zwischen zwei Ästen sitzend. Ich packte mein Buch aus, blätterte darin herum. Immer wenn ich meine Stiefeltern zerfetzen könnte, suchte ich mir einen geeigneten Zauberspruch heraus und stellte mir vor, wie ich ihn an ihnen testen konnte. Diesmal war es der Schwellzauber, den ich mir aussuchte. Ich malte mir aus, wie mein Stiefvater anschwoll, zur doppelten Breite, auch wenn es schwer vorstellbar war, dass jemand noch breiter werden konnte. Oder die mageren Finger meiner Stiefmutter, wie diese anschwollen und sie kaum noch ihren Lippenstift umklammern konnte. Manchmal zauberte mir diese Vorstellung ein Lächeln auf die Lippen, aber diesmal nicht. Es war zu schlimm. Ich hielt es einfach nicht mehr aus. Am liebsten hätte ich vor Wut geschrien, wagte es jedoch nicht. Durch das kleine Fenster, beobachtete ich meinen Stiefvater, der wild mit der Hand gestikulierte und dabei irgendetwas Unverständliches laberte. Meine Stiefmutter lächelte ihr falsches Lächeln und nickte zwischendurch zustimmend, fuhr sich manchmal mit dem knall-pinken Lippenstift über die angeschwollenen Lippen. Aber mein Blick blieb immer wieder an Cedric hängen, der sich gelangweilt umsah, jedoch nicht auf die Idee kam, zu der Eiche im Vorgarten zu blicken. Meine Stiefmutter zitterte auf einmal so heftig, ihr Lächeln zuckte, ihr Gesicht verzog sich und sie nippte ungeduldig gegen ihre Tasse Tee. Dann wollte sie die Tasse auf dem Tisch abstellen, doch sie schmetterte die Tasse so hart gegen den Tisch, dass sie entzwei brach und verlegen innehielt. Wahrscheinlich hatte Mr Diggory ein Geschäft abgelehnt und das passte ihr gar nicht. Sie rief mich vielleicht für die Scherben, aber ich würde nicht erscheinen, würde sie nur sehen, wie sie hastig mit einem Lappen über den Tisch wischte. Ich brauchte Hogwarts. Hogwarts waren für mich die Ferien. Letztes Jahr hatte ich Harry Potter von den Gryffindor's kennengelernt. Er war ein Jahr jünger als ich, aber das lag nur daran, dass ich meinen Brief schon mit zehn Jahren bekommen hatte, da das Zauberministerium ebenfalls der Meinung war, dass ich und meine Schwester es nicht mehr lange aushalten würden. Und ich würde von Mitleid aufgefressen werden. Ich und meine Zwillingsschwester waren beliebt gewesen. Immer wenn jemand uns sah, sah er in diese hübschen, reinen Gesichter, mit den sanft blonden Haaren und den mitternachtsblauen Augen. Die Nase war klein und niedlich und die Lippen voll und blutrot. Wir waren komplett gleich. Außer dass meine Schwester eher etwas schüchtern war, ich eher nicht. Es war trotzdem eine rechte Entscheidung uns nach Slytherin zu schicken. Viele sagen, wir wären das Gegenteil von einem echten Slytherin und ich wusste immer genau, dass sie damit Draco Malfoy meinten, der ebenfalls eine Klasse unter mir war, jedoch ziemlich beliebt bei den Slytherin's. Was würden unsere Freunde dazu sagen, wenn ich ihnen mitteilen würde, jetzt gäbe es nur noch Luna, keine Amy mehr. Es würde ein Schock für unsere Freunde, aber auch für mich sein. Wir hatten uns noch nie gestritten und eines Abends, am ersten Ferientag, sind wir in das alte verlassene Haus gegangen, das einst unseren Eltern gehört hatte, bevor sie von Voldemort getötet worden waren. Seit dem brauchten wir uns gegenseitig noch mehr, bei diesen Säcken von Stiefeltern. Damals hatte sie mir gesagt, sie wäre in Fred Weasley von den Gryffindor's verliebt. Ich hatte ihr dazu nichts zu sagen. Nach einer peinlichen stille hatte ich sie umarmt und wir mussten herzlichst lachen. Dann ist es passiert. Ein Teil vom Balkon würde gesprengt und stürzte auf meine Schwester hinab. Nur noch eine Midnight. Es dauerte nicht mehr lange und das ganze Haus in eingestürzt, ich stöhnet unter der Folter und konnte nicht mehr vor Weinen. Meine Zwillingsschwester mit der ich so viel erlebt hatte, war tot. Es war vorbei. Ich hatte nichts mehr. Meine Stiefeltern hatten sich nicht mal darum geschert, ein Begräbnis zu organisieren, sie sagten, sie wollten keine teure Zeremonie bezahlen für ein Mädchen, das nicht mal ihres war. Aber es stimmte nicht. Stiefeltern sollten ihre Kinder erziehen, als wären es ihre eigenen und wär das bei mir der Fall, wünschte ich mir, sie würden nie Kinder kriegen. Ich hatte meine Schwester am Waldrand begraben. Dort war es immer schön friedlich und ruhig. Hier konnte sie verweilen. Ich legte ihr jede Woche eine andere Rose hin, meistens aber eine blutrote wie unsere Lippen oder eine mitternachtsblaue wie unsere Augen. Ich konnte ihr trostloses Grab kaum ansehen. Es war viel zu schwer... Das Leben ohne sie war zu schwer. Ich hatte ihr alles anvertrauen können. Sie war mein Spiegelbild und noch viel mehr als das. Sie war meine beste Freundin, nicht nur meine Schwester. Sie war mir am meisten wert.,, Oh!“ Ich war so in Gedanken versunken, dass ich einfach vom Ast fiel, die Beine hatte ich noch immer sicher ums einen Ast geklemmt. Ich hing kopfüber an diesem Ast, versuchte mich hochzuhieven, gab es jedoch schnell wieder auf. Meine Haare wirbelten verwählt in der leichten Brise und die blassen Sommersprossen tanzten auf meiner Nase herum. Die Sonne beleuchtete meine reine, blasse Haut und meine blassen, mitternachtsblauen Augen. Die Rinde des Baumes rieb an meinen Kniehöhlen und ich versuchte verzweifelt, wieder hinunter zu kommen.,, Nur noch einen Tag“, murmelte ich zornig,

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    ,, Wo ist Amy?“ Fast alle fragten mich dies, als ich niedergeschlagen in ihr Abteil einstieg.,, Sie ist t-tot“, hauchte ich zitternd und ließ mic
    ,, Wo ist Amy?“ Fast alle fragten mich dies, als ich niedergeschlagen in ihr Abteil einstieg.,, Sie ist t-tot“, hauchte ich zitternd und ließ mich neben Fred und George nieder, die mich vollkommen fassungslos ansah.,, Sie wurde von Trümmern unseres alten Hauses, das ein Todesser sprengte erschlagen.“ Hermine, Harry und Ron wirkten nicht weniger geschockt. Hermine sah aus, als ob sie gleich losheulen würde. Hermine war immer unsere beste Freundin gewesen. Sie war hilfsbereit und witzig, kannte auf alle Fragen eine Antwort.,, Dein Ernst?“, wimmerte Harry und beugte sich zu mir vor.,, Denkst du ich mach Scherze?“, fuhr ich ihn gereizt an und wich ihren Blicken aus. Mein Herz fühlte sich unbeschreiblich schwer an. Als würde es jeden Moment vor Kummer zerspringen.,, Luna?“, wisperte Fred winselnd und schlang seinen Arm um meine Schultern, rückte mich näher an sich. Ich wich vor ihm zurück, kämpfte gnadenlos gegen die aufsteigenden Tränen, sie meine mitternachtsblauen Augen füllten und zu überlaufen drohten.,, Oha, ich seh ja nicht mehr doppelt. Super Weasley, ich würde mich noch näher an sie setzen und gleich los knutschen!“,, Halt's Maul, Malfoy!“, blaffte Ron und spendete ihm nicht mal einen vernichtenden Blick. Fred war schlagartig vor mir zurückgewichen und funkelte Draco finster an.,, Zwei zum Preis von einer, nicht wahr? Ach nee, jetzt ist ja nur noch eine übrig“, höhnte Draco weiter und machte sich einen riesigen Spaß daraus mir das Herz zu brechen.,, Verpiss dich!“, blaffte Harry, dem Malfoy, anscheinend noch mehr auf die Nerven ging.,, Der arme kleine Potter muss sonst noch an Mami und Papi denken, nicht wahr?“, witzelte Draco und lachte hämisch.,, Halt dein Maul! Halt dein Maul! Halt einfach dein Maul!“ Harry stieß Malfoy hinaus, schob die Abteiltür zu.

    Wir stiegen wie jedes Jahr mit Hagrid nach Hogwarts, wo wir uns in der Großen Halle niederließen und aufgeregt Dumbledore lauschten, der immer noch mit Professor McGonagall tuschelte. Dann räusperte er sich und fing mit entschlossener Stimme an:,, Willkommen, liebe Schüler, zu einem weiteren Jahr in Hogwarts. Bevor wir mit dem Festmahl beginnen, möchte ich euch mit Freude mitteilen, dass dieses Jahr das Trimagische Turnier stattfindet. Es werden drei Aufgaben geben, die jeweils ein Champion von seiner Schule bestehen muss. Deshalb beherbergen wir dieses Jahr auch, die Schüler aus Durmstrang und aus Beauxbatons!“ Alle Blicke richteten sich auf das Tor, wo zwei Schülertrauben etwas schüchtern hineinkamen und sich auf freien Bänken niederließen. Nachdem Dumbledore uns weitere Informationen über das Turnier gegeben hatte, nachdem wir gegessen hatten, zerstreuten sich die Schüler und ich setzte mich neben Harry und Hermine auf die Bank in der Eingangshalle, um zu sehen, wer sich alles meldete. Von allen Schulen warfen mehrere Schüler ihren Namen in den Kelch. Ich blickte mich nach den Weasley-Zwillingen um, die schmollten, weil sie noch nicht alt genug waren, um teilzunehmen und die Alterslinie nicht überschreiten konnten. Von Hogwarts meldeten sich nicht so viele Schüler. Als es schon fast Mitternacht war und wir schon eingenickt waren, kam ein weiterer Schüler, umringt von einer Schar seiner Freunde, die ihm aufmunternd zuriefen:,, Du packst das, Cedric!“ Daher konnte ich schließen, dass es Cedric Diggory war. Hermine schmolz noch immer dahin, für den rosigen Blick, den Viktor ihr zugeworfen hatte. Von einem seiner Freunde wurde Cedric über die Alterslinie geschubst und blickte sich dort zuerst etwas verblüfft um, bevor er bestimmt seinen Namen in die blauen Flammen warf.

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1482919102
Hogwarts-Töte den Überflüssigen #2
Hogwarts-Töte den Überflüssigen #2
Ich wollte endlich wieder zurück nach Hogwarts. Diese Hoffnung lähmte mich und der letzte Tag schien endlos. Mal abgesehen von der Tatsache, dass meine Zwillingsschwester von einem Todesser ermordet wurde, musste ich für meine Stiefeltern allein schuf...
http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1482919102/Hogwarts-Toete-den-ueberfluessigen-2
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2016-12-28
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Harry Potter

Kommentare (15)

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My huffelpuff (32754)
vor 37 Tagen
Bitte bitte bitte bitte bitte bitte bitte
Potterhead (42379)
vor 38 Tagen
Bitte, BITTE schreib weiter die Geschichte war..... einfach WOW!
Huffelpuff girl (12652)
vor 88 Tagen
BITTE Bitteeeeeeeee schreib weiter das ist so spanned bitte deine fans warten solange schon bitte 😢😢😢😭😭😭😭😭
Dracogirl (71986)
vor 120 Tagen
Schreib weiteeeeeeer
Testedichsuchti (04719)
vor 131 Tagen
Bitte schreib weiter !!!❤Die Geschichte ist super!!❤❤😍
AnNaLeNa (15728)
vor 157 Tagen
Bitte schreib weiter😭😭😭
mamelade2000 ( von: mamelade2000)
vor 202 Tagen
BITTE schreib weiter BITTE 😭😭😭😭😭😭😭😭😭😭😭😭😭😭😫😭😫😭😭😭😭😭❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤❤
Liza543 ( von: Liza543)
vor 245 Tagen
Megaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaaa
GUT geschrieben ich liebe Harry Potter wer auch?
Ms Malfoy (34632)
vor 268 Tagen
OMG das war toll mach bitte weiter
Die Geschichte ist einfach so spannend gerade da muss man einfach weiter lesen!
Nymphadora Lupin (92965)
vor 286 Tagen
Bitte schreibe weiter!
Es War so ♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡♡
Wirklich wunderbar geschrieben es war spannend. ....
Es gibt keine Kritik!
Wuuuuuuundervoll♡♥
Ich bin vollkommen verzaubert♡♡♡♡
Gigi 34 ( von: Gigi 34)
vor 288 Tagen
WOWOWOWOWOWOWOWOWOWOWOWOWOWOWOW
WOOOOOOOOOW *kreisch*
Amy Moonlight (83600)
vor 327 Tagen
Echt? Ich habe den Film nämlich nicht gesehen. Danke, ich würde mich aber auch über Verbesserungsvorschläge freuen^^
Leia Skywalker (67497)
vor 328 Tagen
Aber echt super story
Leia Skywalker (67497)
vor 328 Tagen
Die Sznene wo sie gesagt hat das das fünfte Geschirr für sie sei, hat mich voll an Cinderella erinnert, an den mit den Schauspielern
Amea Potter (75432)
vor 328 Tagen
WOW! ICH FINDS SUPER!!