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Liebe ist die stärkste Magie -3-

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1 Kapitel - 1.443 Wörter - Erstellt von: Legolanta2000 - Aktualisiert am: 2016-12-29 - Entwickelt am: - 671 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der erste Morgen ist angebrochen und Earwen bereitet sich auf den kommenden Tag vor..

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Der erste Morgen

Als ich die Treppen hinunter lief, konnte ich nichts außer meinen Fußschritten und vereinzelte leise Stimmen vernehmen, die von den Porträts kamen. Natürlich schliefen die Schüler noch, denn bis zur ersten Unterrichtsstunde dauerte es noch etwas.
Als ich unten angekommen war, musste ich nicht mehr lange suchen, bis ich die kleine Nische fand, in der sich ein großer Wasserspeier befand. Noch kurz suchte ich nach dem richtigen Wort, welches mir Professor McGonagall gestern ebenfalls noch mitgeteilt hatte, bevor ich klar und deutlich „Scherbert Zitrone“ sagte. Sofort begann sich die große Figur zu drehen und stieg empor, worauf ich schnell auf die Treppen ging, die erschienen und Stück für Stück nach oben gebracht wurde. Irgendwann, es war nicht sehr viel Zeit vergangen, vielleicht eine Minute, wenn überhaupt, hielt der Wasserspeier an und ich stand vor der Tür, die mich in das Schulleiterbüro führen würde. Ich wusste nicht, ob Professor Dumbledore schon wach war, dennoch klopfte ich an. Und ich musste nicht lange warten, als auch schon ein freundliches „Herein“ erklang und ich eintrat. „Earwen, Ihr seit es. Ich hoffe, Ihr hattet einen angenehmen Schlaf.“ Mit einem freundlichen Lächeln sah er mich an, während ich das Lächeln erwiderte und mich gleichzeitig aus den Augenwinkeln heraus etwas umsah. Überall an den Wänden hingen Gemälde von älteren Herren, bei denen es sich sehr wahrscheinlich um ehemalige Schulleiter handelte. Vorne auf einer kleinen Erhöhung stand ein großer Schreibtisch, an dem der Professor gerade saß. Und dahinter befand sich rechts und links jeweils ein riesiges Regal voller Bücher und auch sonst gab es in diesem, noch sehr großen, Raum viele Schränke mit allen möglichen Dingen. Doch was mir direkt auffiel, war die Stange rechts neben dem Schreibtisch auf dem ein älter aussehender Vogel saß, dessen Gefieder die Farbe von Feuer besaß. Statt also auf seine Frage einzugehen, fragte ich, um welche Art Vogel es sich hier handelte. „Fawkes ist ein Phönix. Sie sind ganz besondere Tiere, denn wenn sie sterben, gehen sie in Flammen auf, bevor sie schließlich aus ihrer Asche wiedergeboren werden.“ Von so etwas hatte ich noch nie gehört, aber es klang wirklich interessant. Diesem Prozess würde ich gerne einmal beiwohnen.

Einen kurzen Moment sah ich noch zu Fawkes, bevor ich mich schließlich Dumbledore zuwandte. „Nun, sie wissen ja, wieso ich hier bin nehme ich an.“ „Aber natürlich. Ich habe alles hier drüben, kommt mit“, antwortete er und führte mich mit zu einem Schrank in der Ecke. Den öffnete er und zum Vorschein kamen eine Menge Bücher, sowie ein kleiner Kessel, verschiedene Kräuter und noch vieles mehr. Außerdem lag oben drauf ordentlich gefaltet meine neue Schuluniform. Sie bestand aus einem weißen Hemd, einem dazugehörigen grauen Pullover, wobei sich am Kragen davon Streifen in den Farben gold und rot befanden; die Farben des Hauses Gryffindor. Dann gab es noch eine Krawatte, ebenfalls mit goldenen und roten Streifen, einen Rock in einem dunklen grau, ebenso grauen langen Socken und schwarzen Schuhen. Und natürlich durfte das Gryffindor Wappen nicht fehlen, auf dem ein großer, stolzer Löwe prangte. Das war die Hauptuniform, jedoch gab es noch eine lange Robe und einen Schal dazu.
„So, das wäre alles. Solltet Ihr dennoch noch etwas benötigen, so zweifelt nicht, mich danach zu fragen.“ Er wandte sich gerade ab, als er innehielt und sich wieder zu mir drehte. „Ach, bevor ich es vergesse. Einen Zauberstab werdet Ihr bei euren Sachen nicht finden. Nur, damit Ihr Bescheid wisst.“ Ein wissendes Lächeln lag auf seinen Zügen, während ich kurz meinen Mund öffnete, ihn aber direkt wieder schloss. Natürlich wusste er davon, Gandalf hatte ihm sicherlich davon erzählt. Die Sache war nämlich die, dass ich keinen Zauberstab benötigte, so wie mein Vater und all die anderen Hexen und Zauberer. Ich konnte, wie meine Mutter, alleine mit meinen Händen alle möglichen Zauber durchführen, was eigentlich ziemlich praktisch war. Denn, wenn andere ihren Zauberstab nicht da hatten, konnten sie keinen Zauber wirken, ich hingegen schon.
„Ich danke euch, Professor. Aber eine Bitte hätte ich noch. Ich hoffe, dass es Ihnen keine Umstände macht, aber könnten Sie mich bitte duzen? Diese höfliche Umgangsform ist zwar nur natürlich, aber mir gefällt sie irgendwie nicht.“ „Natürlich, wenn du es wünschst“, erwiderte er, wobei er das „du“ etwas betonte, was mir ein Schmunzeln entlockte.

Nur wenig später war ich auf den Weg hinauf in den Gemeinschaftsraum, um meine ganzen Sachen zu verstauen und mich umzuziehen. Ich wusste nicht, wie viel Zeit ich in Professor Dumbeldores Büro verbracht hatte, aber als ich in den Schlafsaal kam, waren alle anderen Mädchen bereits wach und machten sich gerade fertig, um zum Frühstück zu gehen. Als sie mich mit den ganzen Sachen sahen, blickten sie erst etwas verwundert, aber schließlich ließen sie wieder von mir ab und machten sich weiter an ihren Dingen zu schaffen. Als ich mich umgezogen hatte, machte ich mich auf den Weg nach unten in die große Halle, da ich wirklich großen Hunger hatte. Schnell war ich also unten und saß mich neben Hermine. „Hey, mal eine Frage. Was haben wir heute als Erstes?“ „Hast du deinen Stundenplan etwa noch nicht bekommen?“, fragte sie mich stattdessen ziemlich verwundert. „Nein, zumindest hab ich ihn noch nicht gesehen....oh.“ Peinlich berührt ließ ich meine Hand sinken, die gerade noch in meiner Tasche war und in der sich auch mein Stundenplan befand. „Du bist wirklich unverbesserlich Earwen“, meinte sie daraufhin mit einem Lächeln und sagte mir, dass wir gleich Verwandlung bei Professor McGonagall hatten. Ich nuschelte noch ein Danke, bevor ich mir ein paar Eier mit Speck auf den Teller lud und anfing zu essen.

Nur wenig später ging ich zusammen mit Hermine zum Klassenraum, in dem Professor McGonagall Verwandlung unterrichtete. Sie war jedoch noch nicht da, weshalb ich mich an die Wand lehnte und wartete. Während ich so an der Wand lehnte, schloss ich meine Augen und blendete für einen Moment alles andere aus, bis ich die Stimme meines Mentors hörte. „Earwen, bin ich froh, dass du dich meldest. Sag schon, wie war es gestern?“ Kurz erzählte ich ihm alles, was bis jetzt passiert war. Natürlich gab es da noch nicht sehr viel zu erzählen, aber das Wichtigste war dabei. Jedoch merkte ich plötzlich vor mir eine mächtigere Präsens, weshalb ich mich von Gandalf verabschiedete. „Tut mir Leid Gandalf, aber ich hab so das Gefühl, dass meine Lehrerin gerade gekommen ist. Ich melde mich heute Mittag wieder. Und sag bitte Legolas Bescheid, dass es mir gut geht, ja?“ „Keine Sorge, ich werde es ausrichten.“ Und mit einem leisen Lachen brach unsere Verbindung ab. Augenblicklich strömten wieder alle Geräusche auf mich ein und als ich die Augen öffnete, erkannte ich tatsächlich Professor McGonagall vor mir, die anderen Schüler waren bereits im Klassenraum. „Sind Sie nun wieder erreichbar?“ „Natürlich. Es tut mir Leid Professor“, erwiderte ich und schlüpfte schnell ins Zimmer. Überall waren die Plätze bereits besetzt, außer an einem Tisch. Ich wollte mich bereits setzen, doch dann bemerkte ich, dass der Platz neben Hermine noch leer war. „Darf ich mich setzen?“, fragte ich sie und mit einem „Gern“ setzte ich mich neben sie und nahm meine Sachen heraus. „Sag mal, was war das gerade eben? Du sahst so, konzentriert aus und ich hab dich tausendmal angesprochen.“ Ein kleines Grinsen schlich sich auf mein Gesicht, als ich zu ihr sah und antwortete: „Ich habe ein Gespräch geführt.“ Ich sah deutlich, dass sie gerne mehr erfahren würde, aber so schnell wollte ich meine Kräfte nicht offenbaren. Dafür war später immer noch Zeit. Doch wir mussten das Gespräch ohnehin nun beenden, da Professor McGonagall den Unterricht startete.

Kommentare (4)

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legolanta2000 (39246)
vor 434 Tagen
Hey, es tut mir echt leid, dass das neue Kapitel so lange auf sich warten lässt. Nur wir haben in den letzten zwei WOchen drei Klassenarbeiten geschrieben und dann war auhc so echt viel los. Aber in ein einhalb wochen sind ja ferien, da hab ich wieder mehr Zeit. Aber ich versuche, das neue Kapitel noch vor den Ferien hochzuladen :)
summersmile ( von: summersmile)
vor 448 Tagen
Echt gut geschrieben!! Bitte, schreib bald weiter
TatzE (97884)
vor 451 Tagen
Sehr schön, guter Mix, wirklich!!! Biiiteeee weiter...
Luilu ( von: Luilu)
vor 457 Tagen
Coole Geschichte weiter so:)