Springe zu den Kommentaren

Faded destiny-Hogwarts #2

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
2 Kapitel - 1.776 Wörter - Erstellt von: Luna Malfoy - Aktualisiert am: 2016-12-26 - Entwickelt am: - 1.022 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Seid dem Tod meiner Eltern fand ich nicht mehr so viel Freude und konnte es einem erzählen, der mich verstand. Ron und Hermine hatten noch Eltern. Und Harry's Eltern sind gestorben als er noch klein war. Damals hatte er es nicht richtig verstanden...

    1
    Ich schloss die Tür hinter mir. Die anderen waren noch alle hinten in der Großen Halle und feierten. Ich fühlte mich dagegen todmüde. Ich wollte m
    Ich schloss die Tür hinter mir. Die anderen waren noch alle hinten in der Großen Halle und feierten. Ich fühlte mich dagegen todmüde. Ich wollte mich auf mein Bett fallen lassen und schlafen. Nur-da war schon etwas.
    Ich nahm vorsichtig die decke von einem alten Buch, das unter meinem Kopfkissen verborgen war. Wer hatte das denn hineingelegt. Es sah sehr alt aus. Ich erstarrte, als ich den Namen auf der Vorderseite las. Tom Vorlost Riddle . Ich keuchte. Das konnte nicht sein. Damals hatte Harry Mr Malfoy das Buch gegeben, und Lobby eine Socke geschenkt. Wer hatte mir es hier auf's Bett gelegt. Meine Gedanken überschlugen sich, aber die Neugier war stärker. Ich setzte mich an den Schreibtisch, tunkte meine Feder in Tinte und machte es wie Harry vor manchen Jahren. Ich wollte unbedingt wissen, ob es das Original war. Es war ein halb zugewachsenes Loch im Deckel und durchdrang fast alle Seiten. Ich suchte mir eine unbeschädigte Seite und schrieb vorsichtig hinein.
    Mein Name ist Klara Moonlight. Ich hielt den Atem an, als mein Satz verschwand und die Seite wieder leer schien. Ich hätte am liebsten geschrien, als eine Antwort auftauchte. Auf dich habe ich gewartet, Moonlight. Ich antwortete schnell und gespannt, konnte den Blick nicht mehr vom Tagebuch wenden. Wie meinen Sie das?. Ich hatte kaum das Fragezeichen fertig, als auch wieder eine Antwort erschein. Komm zu mir. Mein Herz blieb fast stehen. Das Buch schwang wie von selbst zu, ich konnte nur stumm schreien, las mich etwas in das Buch saugte. Es klang seltsam, aber ich fiel in das Buch. Mein Herz hämmerte und schlug wie verrückt, als ich schmerzhaft auf einem Steinboden aufschlug. So hatte mir Harry alles beschrieben.

    Ich stieg Treppen hinauf, die offenbar zu Hogwarts gehörten und schlich Korridore entlang. Als ich schließlich um die tausendste Ecke bog, blieb ich abrupt stehen. Ein Junge in ungefähr meinem Alter, 16 Jahren stand vor mir. Ich brauche nicht nachzufragen. Er passte exakt auf Harry's Beschreibung. Es war Tom Vorlost Riddle.

    2
    Ich riss den Mund auf zu einem erstickten Schrei. Voldemort stand vor mir. Ich konnte es kaum fassen. Doch ehe ich einen gespenstischen Schrei aussto
    Ich riss den Mund auf zu einem erstickten Schrei. Voldemort stand vor mir. Ich konnte es kaum fassen. Doch ehe ich einen gespenstischen Schrei ausstoßen konnte, presste er seine Finger auf mein Lippen und sagte:,, Komm mit.“ Ich hatte keine Ahnung wie ich reagieren sollte. Ich keuchte einfach nur. Lord Voldemort stand vor mir und bedeutete mir ihm zu folgen. Ich wollte wieder zurück. Mein Gemüt war wie gelähmt. Schließlich zwang ich mich ihm zu folgen. Was würde Harry jetzt an meiner Stelle tun? Es war kaum vorstellbar, dass aus seinem hübschen Gesicht einmal Voldemort entstehen würde. Seine fahle Haut. Die grausame Nase, die gespenstischen Augen. Hier wirkte er viel unschuldiger. Beinahe wirkte er hier perfekt. Wenn ich nicht gewusst hätte, dass er einst so grausam sein würde, hätte ich ihn knapp gemocht. Mit hallenden Schritten schritt er den Korridor entlang, bis er an einem Fenster stehen blieb.,, Sieh hinaus“, forderte er mich auf. Ich wagte einen Blick hinaus und erstarrte. Der See war zu Eis gefroren und eine Welle Blut war darin eingefroren und bildete ein Wort. Ich war zu geschockt um es zu lesen. Benommen versuchte ich jeden einzelnen Buchstaben zu entziffern und kam schließlich zu einem Entschluss: Finde sie.,, Finde sie“, zischte Tom und spendete mir jedoch keinen Blick seiner wunderschönen Augen.,, Und ich hab dich gefunden.“,, Was meinst du damit?“, wagte ich zu fragen. Plötzlich packte er mich an einer Schulter und drehte mich zu ihm um.,, Dass ich nach dir gesucht habe.“,, Wieso?“, löcherte ich neugierig nach und warf ihm einen scharfen eiskalten Blick zu.,, Ich verstehe dich.“ Zuerst war ich zu Eis gefroren und seine Blicke jagten mir Schauer über den Rücken.,, Möchtest du mir etwas sagen?“ Dies war vielleicht der Moment. Ich fühlte mich ihm so nahe, als ob wir uns schon Jahre kennen würden. Dann entriss ich mich seinem Griff und strich an meinem Hinterkopf entlang.,, Naja“, beichtete ich.,, M-Meine Eltern sind t-tot. Manche zeigen wirklich Mitleid, aber niemand versteht mich wirklich. Ich meine-“ Mir versagte die Stimme. Ich fühlte mich besser. Ich hatte ihm alles gesagt. Was mich bedrückte, war jetzt raus.,, Ich meine Harry hat auch keine Eltern mehr, aber damals war er noch zu klein um es zu verstehen. Hermine und Ron haben noch Eltern und ich fühle mich einfach nicht verstanden, wenn sie mir Mitleid zeigen“, fügte ich mit einem Blick auf den Boden hinzu. Tom zuckte nur einmal kurz mit der Augenbraue.,, Meine Eltern sind auch schon früh gestorben. Aber wie sind sie gestorben?“, zischte er und durchbohrte mich mit seinem neugierigen Blick. Ich wusste keine perfekte Antwort. 'Du bringst sie um?' Er würde es nicht verstehen. Hier war er noch ein unschuldiger, hübscher Schüler. Er hatte keine Ahnung, dass er eines Tages derart grausam sein würde. Aber schließlich schuldetet ich ihm eine Antwort. Und Wut flammte in mir auf. Egal, wie unschuldig er heute noch war, er hatte meine Eltern ermordet. Nicht als Tom aber als Voldemort. Egal, wie sich sein Aussehen veränderte, es klebte schon immer Blut an seinen Händen. Nur wegen ihm hatte ich unglaublich viele Tränen vergossen. Wie grausam muss man sein, um Menschen solch ein Leid zuzufügen. Oder eher, wie verrückt.,, Na?“, wiederholte er, ließ meinen Arm nicht los. Ich ballte die Hände zu Fäusten. Alles in mir verkrampfte sich schmerzhaft und ich biss die Zähne zusammen.,, Du hast sie ermordet“, kreischte ich schnell und zornig. Tom hatte einen Hauch weiß ins Gesicht bekommen, zeigte jedoch keine Emotionen, zuckte nicht mal mit dem Mundwinkel. Als wäre es das normalste Geschehen der Welt, dass jemand Leute ermordete.,, Du wirst dich zu Voldemort umbenennen! Niemand wird wagen, deinen Namen auszusprechen! Jeder wird dich fürchten! Du wirst tausende von Menschen umbringen! Du willst Harry Potter umbringen! Du hast ihm diese grausame Narbe verpasst! Du wirst Mengen von Todessern anschleppen! Du!“ Ich musste diese Wuttränen unterdrücken, die in mir hochstiegen. Tom schien überhaupt nichts zu verstehen.,, Ich?“, wisperte er ungläubig und tat unschuldig. Ich erwartete einen Hauch Grauen und Entsetzen, doch stattdessen klang Stolz in seiner Stimme. Ich konnte es kaum fassen. Mein Magen rumorte vor Zorn. Ich nahm meinen Zauberstab hervor, richtete ihn mit funkelnden Augen auf ihn. Wenn ich ihn jetzt umbringen würde, dann würde es vielleicht gar nicht dazu kommen.,,Avada Kedavra!“ Ich hatte einen unverzeihlichen Flach ausgesprochen. Natürlich war er äußerst schwierig gewesen, aber ich hatte heimlich daran gefeilt in den letzten Tagen, weil ich derart besessen war, Voldemort zu rächen. Ein gleißend grüner Blitz schoss aus meinem Zauberstab hervor, Tom konnte ihm nur knapp entkommen.,,Avada Kedavra!“, fauchte ich, verfehlte ihn jedoch wieder. Das Entsetzen stand ihm im Gesicht geschrieben, er holte verzweifelt zitternd seinen Zauberstab hervor, doch ich schrie:,, Expelliamos!“ Sein Zauberstab flog ihm aus der Hand und ich fing ihn geschickt auf. Ich hätte nie gedacht, dass ich den Zauberstab Voldemorts in den Händen halten würde. Es war ein schreckliches Gefühl, wenn man bedenkt, wie viel Blut an diesem Zauberstab kleben würde.,, Du beherrschst den grässlichsten Fluch aller Zeiten, Miss Moonlight“, lächelte er und hielt die Hände in die Luft. Ich versuchte, wenig geschmeichelt zu wirken. Mein Kopf fühlte sich schwer wie Blei an und als ob es eine große Mühe wäre, von meinen Schultern gehalten zu werden. Er kam näher auf mich zu, senkte die Hände. Ich wich immer weiter zurück, hielt den Zauberstab auf seine Brust gerichtet. Dann spürte ich die Wand an meinem Rücken, gegen die ich mich verzweifelt presste, mich weigerte den Zauberstab zu senken.,, Siehst du was aus mir geworden ist?“, fuhr er fort, kam immer noch näher, bis ich seinen Atem auf meiner Nase spüren konnte.,, Allzu gut“, blaffte ich leise, wirkte dabei nicht ängstlich, bohrte den Zauberstab in seine Brust.,, Hier bin ich bloß noch eine Erinnerung“, behauptete er weiter, durchbohrte mich mit seinem eisernen Blick.,, Niemand beachtet mein wahres Ich. Hier bin ich nur ein nutzloser 16-jähriger Schüler. Wenn man bedenkt, was ich in der Gegenwart werden würde. Niemand wagt meinen Namen auszusprechen, wie du schon erwähntest. Alle außer einem: Harry Potter. Ihm scheut es noch nicht, meinen Namen zu nennen. Deshalb musst du mir helfen!“ Seine Stimme klang entschlossen, ich senkte den Zauberstab und pfiff durch die Zähne. Meine Zahnspange verwandelte es in ein hohles Krächzen.,, Und wenn nicht? Schließlich hast du meine Eltern ermordet!“, fauchte ich, blanker Hass stand in meinen Augen geschrieben. Obwohl ich ihm seine Tat nie verzeihen würde, wäre es ein schreckliches Gefühl ihn einfach zu verlassen. Schließlich war er hübsch und hatte einen ehrgeizigen Charakter. Seine blasse Haut schimmerte im bläulichen Licht und seine stahlgrauen Augen funkelten wie winzige Diamanten.,, Ich sehe, dass du es willst. Ich sehe es... Würdest du dich weigern, dann müsstest du unglücklicherweise sterben“, sagte er und zuckte erregt mit seiner rechten Augenbraue. Seine Miene verzog sich zu einem grausamen Lächeln, das ich bisher sehr mochte. Es wirkte falsch, aber dennoch echt.,, Du kannst Gedanken lesen“, zischte ich. Er riss mir langsam seinen Zauberstab aus meiner Hand und steckte ihn ein. Nun kam er nicht mehr näher, sondern musterte mich stumm.,, Du gefällst mir wirklich. Ich habe dich schon seit einiger Zeit beobachtet“, wisperte er, legte eine Hand um meine Taille und zog mich näher an sich.,, Du beherrschst sogar den Grausamen Fluch.“

article
1482580795
Faded destiny-Hogwarts #2
Faded destiny-Hogwarts #2
Seid dem Tod meiner Eltern fand ich nicht mehr so viel Freude und konnte es einem erzählen, der mich verstand. Ron und Hermine hatten noch Eltern. Und Harry's Eltern sind gestorben als er noch klein war. Damals hatte er es nicht richtig verstanden....
http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1482580795/Faded-destiny-Hogwarts-2
http://www.testedich.de/quiz45/picture/pic_1482580795_1.jpg
2016-12-24
402D
Harry Potter

Kommentare (2)

autorenew

Viviane Skrzydlo ( von: Viviane Skrzydlo)
vor 326 Tagen
Schreib weiter!!!! Bitttteee!!!!
Leia Skywalker (67497)
vor 328 Tagen
,, Rache ist Blutwurst'' der Spruch ist aus Independence Day