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Der Schatten kehrt zurück nach Mittelerde - 4

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1 Kapitel - 800 Wörter - Erstellt von: Legolanta2000 - Aktualisiert am: 2016-12-26 - Entwickelt am: - 411 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Der Rat ist vorbei und die Gemeinschaft macht sich nun auf den Weg.

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Den restlichen Abend hatte ich in meinem Zimmer verbracht. Nachdem ich meinen Eltern die freudige Nachricht mitgeteilt hatte, hatte ich noch etwas auf dem Bett gesessen und meine Gedanken geordnet. Ich hatte nachgedacht, wie ich das alles in nächster Zeit anstellen sollte, doch schließlich war ich zu der Erkenntnis gekommen, dass ich es langsam angehen musste und mir erst das Vertrauen aller sichern sollte. Denn auch, wenn sich Legolas und Aragorn für mich eingesetzt hatten, ebenso Gandalf und indirekt auch Elrond für mich da war, so gab es immer noch einige, die an mir zweifelten, wie der Mann aus Gondor. Teilweise lag es daran, dass ich eine Frau war, aber ich glaubte, dass ihm meine Herkunft noch weniger missfiel. Ich verstand sie, wirklich, denn immerhin war es mein Volk, welches sie zum zweiten Mal verraten hatte, auch wenn nur einer daran beteiligt war. Schon oft hatte ich mir gewünscht das alles rückgängig machen zu können, oder noch einfacher, ein normaler Mensch zu sein. Doch leider konnte man sich nicht aussuchen, welchem Volk man angehörte, man wurde in dieses hinein geboren.

Irgendwann, mitten in der Nacht, war ich dann auch endlich eingeschlafen, auch, wenn ich einen ziemlich unruhigen Schlaf hatte. Ein wirrer Traum suchte mich heim, den ich nicht zu deuten wusste. Eine schemenhafte, dunkle Gestalt kam darin vor und eine karge Landschaft, in dessen Hintergrund sich eine große Festung erstreckte.
Früh am nächsten Morgen wurde ich von den ersten Sonnenstrahlen des Tages geweckt. Mit einem Lächeln und aller Freude und Hoffnung, die ich in diesen frühen Morgenstunden aufbringen konnte, machte ich mich fertig, bevor ich aufbrach.
Es herrschte draußen bereits ein reges Treiben. Immerhin würde die Gemeinschaft jeden Moment aufbrechen und das ließen sich die wenigsten entgehen. Auf meinem Weg konnte ich bereits die Hobbits sehen, wie sie sich ebenfalls auf den Weg machten, sowie der Zwerg, dessen Namen ich ebenfalls nicht kannte. Die anderen würden sicherlich bereits am Treffpunkt sein, den ich wenig später ebenfalls erreichte. Und ich hatte Recht behalten, denn Gandalf, Aragorn, Legolas und der andere Mensch waren bereits da und aufbruchbereit.
Ich ging auf sie zu, und als sie mich entdeckten, blickten sie mit einem freundlichen Lächeln zu mir, naja, der aus Gondor sah mich nur abschätzig an.
„Guten Morgen allerseits“, begrüßte ich sie lächelnd und blieb bei ihnen stehen. „Guten Morgen. Sagt, habt Ihr gut geschlafen?“, fragte mich Legolas, woraufhin ich an diesen merkwürdigen Traum denken musste. Dennoch nickte ich und bejahte seine Frage. Ich fragte die anderen nun auch diese Frage, wodurch wir etwas ins Gespräch kamen.
So verging die Zeit wie im Fluge, als schließlich alle anderen ankamen, sowie Herr Elrond. Unser Gespräch verstummte und wir alle sahen zu dem Elben, der uns erwartungsvoll ansah.
„Der Ringträger macht sich nun auf die Suche nach dem Schicksalsberg. Euch, die ihr mit ihm geht, wird kein Eid und keine Verpflichtung auferlegt weiter zu gehen, als ihr wollt. Lebt wohl. Haltet fest an eurem Ziel. Möge der Segen der Elben und Menschen, und aller freien Völker euch begleiten.“ Damit endete er und ich verbeugte mich leicht, bevor ich wieder zu ihm sah. Ich bemerkte seinen Blick auf mir, doch irgendetwas lag dort drinnen, was ich nicht in Worte zu fassen vermochte. War es Trauer? War es Unbehagen? Vielleicht auch etwas ganz anderes, ich wusste es nicht. Doch nun war nicht der richtige Augenblick um sich darüber Gedanken zu machen, denn wir durften keine Zeit verlieren. So trat Frodo nach vorne und wir setzten uns in Bewegung. Und auch, wenn ich ganz hinten war, so hörte ich dennoch die Worte des Hobbits, als dieser Gandalf fragte, ob Mordor links oder rechts lag. Dies verschaffte mir ein Schmunzeln und mit einem leichten Kopfschütteln sah ich nach vorne. Schließlich wandten wir uns nach links und begannen unsere wohl sehr lange und beschwerliche Reise....

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Das Kapitel ist leider etwas kurz geworden. Hoffe, dass das nicht so schlimm ist. Über Rückmeldungen würde ich mich echt freuen, und ich sag jetzt schon mal: Frohe Weihnachten und kommt gut ins neue Jahr: D

Kommentare (1)

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legolanta2000 ( von: legolanta2000)
vor 447 Tagen
Entschuldigt, dass das nächste Kapitel so lange auf sich warten lässt, nur ich war die ganze letzte Woche bei meiner oma und hatte kein internet. und jetzt hat die schule wieder angefangen. also seid bitte nicht böse, wenn es mnchmal etwas länger dauert