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Faded destiny-Hogwarts #1

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3 Kapitel - 2.401 Wörter - Erstellt von: Luna Malfoy - Aktualisiert am: 2016-12-26 - Entwickelt am: - 754 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Eines Tages lag zufällig das alte Tagebuch von Tom Riddle auf meinem Bett. Zuerst war ich wie erstarrt, doch ich konnte meinen Blick nicht mehr davon wenden.

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    Ich konnte es kaum fassen. Alles drehte sich vor mir. Ich war zu geschockt um zu schreien oder zu weinen. Mein Kund war aufgerissen zu einem erstickte
    Ich konnte es kaum fassen. Alles drehte sich vor mir. Ich war zu geschockt um zu schreien oder zu weinen. Mein Kund war aufgerissen zu einem erstickten Schrei, der im Krachen des Zaubers untergegangen war. Nein. Ich fühlte mich eiskalt. Alles war verstummt. Es schien alles verloren. Ich war wie erstarrt. Allmählich eroberten Tränen die Oberhut und ich weinte, immer noch reglos mit dem Blick starr auf die Trümmer gerichtet. Ich konnte mich nicht mehr bewegen. Alles war einfach erstarrt und regte sich nicht mehr. Die Zeit war stehen geblieben. Dann regte sich jemand neben mir und schüttelte schwer die Gesteinsbrocken und den Staub vom Umhang. Nun war es vorbei. Bei weitem noch nicht alles. Harry konnte den Blick ebenfalls nicht von der Stelle wenden.,, Klara, ich-“, wisperte er und hielt dann inne. Ich vergrub das Gesicht in den Händen und weinte. Tränen flossen an meinen Armen hinab und sammelten sich an den Ärmeln meines Umhangs. Harry legte mir die Hand auf den Rücken, wo ich gekrümmt war. Dann umarmte er mich herzlich und schloss mitleidvoll die Augen. Ich schluchzte.,, Das tut mir wirklich leid, ich-“, versuchte Harry mich erstickt und heiser zu trösten.,, M-Meine Eltern sind tot, Harry. Voldemort hat sie getötet!“, schluchzte ich und schmiegte mich an ihn. Es tat gut, getröstet zu werden. Meine Eltern waren unter den Trümmern begraben. Ich sah noch immer den giftgrünen Blitz und das grausame Lachen. Der Schrei jagte mir einen Schauder über den Rücken. Ich hörte ihn noch genau vor mir.,, Danke“, fügte ich gewürgt hinzu und mit erstickter Stimme. Er hatte mich vor demselben Schicksalsbewahrt indem er mich von den herabfallenden Trümmern außer Voldemorts Reichweite gestoßen hatte. Harry erwidere jedoch nichts, sondern legte seinen Kopf auf meinen Rücken, wie wir da hockten und ich immer noch die blutverschmierten Hände vor dem dreckigen Gesicht. Ein staubiger Wind fegte über das totenstille Schlachtfeld. Voldemort war weg. Vorerst. Er würde zu einem großen Krieg zurückkehren, bis Harry ihn besiegen würde. Ich hatte Staub in meinen Augen, mein Mund war trocken, meine Lippen blutig aufgerissen. Meine Haut war mit Ruß bedeckt und mit Asche übersät. Ebenso Harry's. Seine Brille war gebrochen und sein Gesicht war ebenso geschwärzt wie meines. Bloß, dass mit den Tränen alles verwischt wurde. So vergaß ich sogar den Schmerz in meinem Knöchel, den mir vorher ein Steinbrocken zugefügt hatte. Ich rappelte mich auf, doch bevor ich einfach wegblicken konnte, fing Harry mich auf und stützte mich.,, Lass uns weg gehen von diesem schrecklichen Ort“, wisperte Harry mir zu und ich humpelte, auf Harry gestützt den mit Trümmern bedeckten Pfad entlang, der nach Hogwarts führte. Es war ein bedeckter Tag mit schweren grauen Wolken. Ich fühlte mich einfach hohl. Als hätten die Tränen alles hinausgespült von Glücksgefühlen. Ich war wirklich froh, mit Harry befreundet zu sein. Er war immerhin noch ein Baby, als seine Eltern getötet worden waren. Er hatte es noch nicht verstanden. Ich jedoch schon. Das schreckliche Bild von dem lachenden Voldemort mit einem herausfordernden, grauenvollen Blick auf mich. Der Schmerz durchzuckte mich mit jedem Schritt. Harry schien jedoch ebenfalls sehr erschöpft und schwach und konnte sich selbst kaum auf den Beinen halten. Ich fühlte mich elend. Einfach schwach müde, las würde ich gleich in Ohnmacht fallen. Mein Umhang war zerrissen und ich keuchte schwer. So fühlt sich sterben an, dachte ich mit gezwungener Belustigung und zwang mir ein Lächeln auf, das aber in einem Schluchzen unterging. Harry war schon fast ganz zu Boden gesunken. Ich stützte mich auf ihm und wir beide waren schwach gebückt und konnten mühsam die Augen offen halten. als ob die Last unserer Augenlider zu schwer wäre und zu kraftaufwendig.,, Mami und Papi verloren, Moonlight?“ Harry und ich blickten unter großer Qual auf, wo Malfoy uns mit einem breiten Lächeln ansah. Er sah bei weitem nicht so schmutzig aus wie wir. Er war im schloss geblieben. Sein Umhang war ganz, sein silberblondes Haar noch ganz klar und seine Haut war noch immer so blass. Es war wohl ein erbärmlicher Anblick.,, Wie kannst du es wagen, Malfoy! Ihre Eltern sind gerade gestorben!“, schrie Harry, doch es war zu viel. Wir fielen zu Boden und stützten uns mit den Händen, den Blick immer noch auf den Boden gerichtete.,, Ich wusste es, dass du ein Todesser bist!“, zischte ich und versuchte Harry aufzuhelfen, doch mein Fuß erlaubte es mir nicht.,, Denkt ihr, ich sollte Madame Pompfrey holen?“, überlegte Draco laut gekünstelt und lächelte mich dabei immer noch schadenfroh an. Dann zuckte er mit den Schultern, hielt mir seine saubere Hand hin. Ich beäugte ihn misstrauisch, nach einem Nicken von Harry, nahm ich seine Hand an und er hievte mich hoch und stützte mich auf seiner Schulter. Och beschmutzte seinen ganzen Umhang mit Ruß und sein ganzes helles Harr wehte mir ins Gesicht, während er seinen Arm um meinen Hals schlang.,, Ich denke nicht“, antwortete er selbst auf seine Frage und ließ mich mit Gewalt auf den Boden fallen. Ich fiel direkt auf meinen Fuß der grausam schmerzte und ich schrie auf, Harry rückte näher an mich heran und warf Draco einen schrecklichen Blick zu.,, Ich-“, fing ich heiser an, doch ich konnte meinen Satz nicht mehr beenden, da überrollte mich die welle Schmerz und mir wurde Schwarz vor Augen.

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    Ich öffnetet langsam die Augen. Der Ruß brannte nicht mehr so stark in meinen Augen, sie fühlten sich aber immer noch wässrig an.,, Sie ist aufgew
    Ich öffnetet langsam die Augen. Der Ruß brannte nicht mehr so stark in meinen Augen, sie fühlten sich aber immer noch wässrig an.,, Sie ist aufgewacht!“ Jemand rief es vor mir, ich konnte ihn allerdings nicht bestimmen. Ich lag wohl nie einem Bett im Krankenflügel.,, Wir dachten schon du wärst-...“, erklärte dieser Jemand und erst jetzt erkannte ich Ron Weasley. Inzwischen hatten sich viele Schüler um mein Bett versammelt und ich hätte zu gerne gewusst, wie Madame Pompfrey darauf reagieren würde.,, Harry ist auch kurz darauf ohnmächtig geworden. Die Lehrer sind außer sich vor Sorge wegen Du-weißt-schon-wem“, jammerte Hermine, die sich über das Bett beugte. In der Schülerschar konnte ich außerdem Neville Longbottom sehen und meine anderen Hausgenossen.,, Was ist hier los? RAUS!“ Es war die Krankenschwester die rot vor Wut mit einem Lappen herumwuselte und die Schüler vertrieb.,, Na du musst ja was erlitten haben. Was ist mit dir passiert?“ Sie wandte sich mir zu mit einem freundlichen Lächeln. Ich schloss kurz die Augen, dann sagte ich heiser und schwach:,, Meine Eltern wurden von ihm getötet.“ Sie schien wie erstarrt, bereute ihre Frage zutiefst, ihr Gesicht wurde kreidebleich, voller Mitgefühl und Schreck, dass es wieder so weit war. Die Sonne war inzwischen aufgegangen.,, Wie lange war ich, naja, ohnmächtig?“, fragte ich immer noch deprimiert und geschockt.,, Drei Tage“, sagte sie gleichgültig und diesmal etwas grimmiger. Sie tunkte einen Lappen in kaltes Wasser und wusch mir den Ruß ab.,, Klara, du bist wach?“ Ich drehte meinen Kopf zur Seite, wo ich Harry aufgerappelt neben mir auf dem Bett sah. Sein rabenschwarzes Harr war noch immer so verfilzt und er hatte wohl im Schlaf die Decke abgeworfen, denn sie lag auf dem Boden. Dann fiel mir ein, dass ich keine Schmerzen mehr spürte. Madame Pompfrey hatte meinen Fuß wohl schon wieder gerade gezaubert.,, Das Ministerium ist außer sich!“, jammerte sie.,, Muggel haben diesen Kampf beobachtet und habe sofort alles bei anderen beschwert. Tausende Laute mussten mit einem Vergessens-Zauber belegt werden. Herrjemine! Oh“, fügte sie an uns gewandt hinzu.,, Sie bleiben noch eine Nacht zur Kontrolle.“

    Diese Nacht wollte kein Ende nehmen. Ich hatte keinen Hunger, um irgendetwas zu essen. Weinte in den Nächten und hatte dauernd Kopfschmerzen. An einem Frühstück, schob ich meinen Teller beiseite.,, Iss doch was“, forderte von mich mit vollem Mund auf. Ich konnte es ihm nicht übel nehmen, dass er es nicht nachvollziehen konnte, dass ich meine Familie verloren hatte. Ich konnte es immer noch nicht fassen.,, Du isst schon seit Tagen nichts mehr“, bemerkte Hermine besorgt und legte mir eine Hand auf die Schulter.,, Bald bist du nur noch Haut und Knochen.“,, Ich wünschte, ich könnte etwas essen“, stöhnte ich und blickte sehnsüchtig auf den Braten und die leckere Honigsoße. Harry reichte mir einen Apfel, aber er selbst hatte wohl auch nur wenig heruntergewürgt. Diese schrecklichen Bilder schienen alle frohen Gedanken vertrieben zu haben. Ich durchstöberte mein Gedächtnis, doch ich fand keine einzige starke Erinnerung.,, Ich würde ehrlich gesagt Draco bei Professor McGonagall verpetzen. Was fällt dem ein, euch einfach zu ignorieren, und ihr habt schreckliche Schmerzen!“, grunzte Fred und warf einen missbilligenden Blick auf den hellblonden Schopf, der am Slytherin-Tisch saß.,, Ist jetzt auch egal“, seufzte ich.,, Stellt euch mal sein Gesicht vor. Kein Wunder, dass sein Vater so miesepetrig ist“, schnaubte George und nahm einen Schluck Kürbissaft. Ich lächelte und diesmal war es kein gezwungenes Lächeln. Malfoy's Vater war wirklich grimmig und boshaft.,, Du kannst doch noch lächeln, Klara. So bist du viel schöner“, grinste Fred und stieß mir schmerzhaft in die Rippen. Schließlich überredeten sie mich, eine Portion Pellkartoffeln hinunterzuwürgen. Ehrlich gesagt, tat es gut, etwas zu essen. Ich fühlte mich nicht mehr so überladen und schwer. Es breitete sich ein schwaches Glücksgefühl in mir aus.,, Du hast schon einen Tag der Weihnachtsferien verpennt, Klara, da sollten wie doch mal durchgreifen und alles machen, was wir je wollten. Wir können nach Hogsmeade, wir können in die Bibliothek, wir können alles!“, kicherte Ron und Harry stimmte ihm zu.,, Vergiss diesen Vorfall einfach. Deine Eltern kannst du gewiss nicht vergessen, aber versuche nicht an ihren Tod zu denken“, tröstete Hermine mich mit einem traurigen Lächeln.,, Aber zuerst holen wir uns so viele Süßigkeiten wie wir tragen können!“ Dieser Satz klang bei Hermine seltsam. Deshalb richteten sich alle Augen auf sie, die sofort rot anlief.

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    Ich formte einen riesigen Schneeball und schleuderte ihn durch die Luft, bis er Harry am Kopf traf. Dieser wirbelte verwirrt herum, strich sich den Sc
    Ich formte einen riesigen Schneeball und schleuderte ihn durch die Luft, bis er Harry am Kopf traf. Dieser wirbelte verwirrt herum, strich sich den Schnee vom Kopf und warf mir einen herausfordernden Blick zu, den ich lächeln erwiderte. Plötzlich spürte ich etwas Eiskaltes auf meinem Haar und musste feststellen, dass Ron mir grinsend zurief:,, Rache ist Blutwurst!“ Fred und George versuchten verzweifelt Professor McGonagall als Schneemann nachzuahmen. Die Nase war eine krumme Karotte und der Hut war aus verrotteten Blättern geformt worden.,, Hoffen wir mal, dass sie das nicht sieht“, sagte Hermine mit einem angewiderten Blick auf das hässliche Kunstwerk. Schnee traf mich im Nacken. Harry's Racheaktion.,, Rache ist süß, weißt du das?“, grinste er und rieb sich die kalten Hände.,, Das werden wir sehen“, erwiderte Hermine, die ganz aus dem Häuschen war und jeden mit Schnee bekleckerte.,, Nehme an, du wusstest nie was Spaß ist, oder?“, höhnte Ron und traf sie mit einer Schneekugel.,, Lesen ist Spaß, Ronald Weasley“, fauchte Hermine belustigt grinsend.
    ,, Hey guckt mal!“ Wir drehten uns um, wo Fred und George in einem engen Schneeiglu hausten und grinsten. Sie hatten wohl die Figur aufgegeben und stattdessen ein Iglu gebaut.,, Super“, lächelte ich.,, Schauen sich die Weasley's nach einer Alternative für ihr ''Traumhaus'' um?“ Ich brachte schon gar nichts zu fragen, denn diese Stimme gehörte eindeutig Malfoy.,, Hat irgendjemand Null gesagt, dass der sich meldet?“, fragte ich Harry, an Draco gewandt, der ziemlich angepisst aussah und mich anfunkelte.,, Siehst du, Malfoy, du hast keinen Grund zu reden“, erwiderte Harry scharf und funkelte ihn triumphierend an.,, Naja, ich denke mal, dass ihr das passende gefunden habt, Weasley's. Oder ist es doch etwas zu hoch für euer Niveau?“, schnaubte Malfoy und lächelte gekünstelt. Hermine hielt Ron zurück.,, Hör einfach nicht auf ihn!“, zischte sie und ihre Augen glänzten vor Zorn.,, Es hat immer noch niemand Null gesagt, Malfoy. Da muss ich dich leider enttäuschen“, warf Harry scharf ein und warf ihm einen herausfordernden Blick zu. Malfoy zuckte nur mit den Augenbrauen und wandte sich dann mit einem schadenfrohen Grinsen mir zu. Dann höhnte er:,, Hast du jemand anderes gefunden, Moonlight? Der dir Abend Gute-Nacht-Geschichten vorliest?“ Es traf mich eiskalt. Ich kämpfte gegen Tränen. Ich wusste, dass er den Tod meiner Eltern ansprach. Er hatte mich damals einfach liegen gelassen. Wir litten schrecklichen Schmerz und er stolzierte einfach vorbei.,, Wie kannst du es wagen!“, fauchten Fred und Harry wie aus einem Mund. Es kann wie ein unfassbares Zischen, als Harry seinen Zauberstab zückte. Ich war inzwischen hergerissen zwischen Tränen und Wut.,, Wie konnte er nur“, wisperte Hermine rot vor Zorn und ließ Ron jetzt los, der auch seinen Zauberstab hervorholt und Expelliamos schrie. Der Zauberstab flog Malfoy aus der Hand, der Ron anscheinend nicht bemerkt hatte. Man sah Malfoy seine Angst an. In seinen stahlgrauen Augen bildete sich Unbehagen.,, Lass gut sein, Potter“, wisperte er nur locker lächelnd, das nun wirklich gezwungen aussah und schlich wieder ins Schloss. Ich musste aus irgendeinem Grund lachen. Sein Gesicht war purpurrot angelaufen und sein silberblonder Schopf schien dadurch noch künstlicher. Harry stimmte in mein Gelächter mit ein und bald Ron, Fred und George ebenfalls.,, Habt ihr sein Gesicht gesehen“, keuchte Fred und wischte sich die Tränen aus den Augen.,, Wir sollten vielleicht lieber rein. Es wird bald dunkel“

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1482423036
Faded destiny-Hogwarts #1
Faded destiny-Hogwarts #1
Eines Tages lag zufällig das alte Tagebuch von Tom Riddle auf meinem Bett. Zuerst war ich wie erstarrt, doch ich konnte meinen Blick nicht mehr davon wenden.
http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1482423036/Faded-destiny-Hogwarts-1
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2016-12-22
402D
Harry Potter

Kommentare (2)

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Viviane Skrzydlo ( von: Viviane Skrzydlo)
vor 329 Tagen
Schreib weiter!!!! Bitttteee!!!!
Leia Skywalker (67497)
vor 331 Tagen
,, Rache ist Blutwurst'' der Spruch ist aus Independence Day