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Angst sich zu öffnen

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1 Kapitel - 382 Wörter - Erstellt von: Ann-P.17 - Aktualisiert am: 2016-12-26 - Entwickelt am: - 372 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

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    Es gibt Kinder, Jugendliche, Erwachsene, die Angst haben sich zu öffnen. Warum? Der Grund ist einfach: Die Angst davor verletzt zu werden. Deswegen sind alle lieber still und sagen nur das nötigste oder reagieren anders als es andere gewohnt sind. Dann werden diese Personen als komisch, doof, kühl,.... Aber wieso? Das alles ist purer Selbstschutz. Die Angst davor von Nahestehende verletzt zu werden ist groß. Diese Menschen öffnen sich nur schwer anderen und haben auch nur wenige Freunde, oder sie verstellen sich um Freunde zu haben. Meist siegt die Einsamkeit. Viele verstellen sich dann, um endlich jemanden zu haben mit dem man reden kann. Also an die, die das lesen: Grenzt nicht andere aus nur weil sie anders sind. Es kann sein, dass sie etwas erlebt haben was sie sehr schwer mitgenommen hat. Ich wette drauf einige werden denken: Na und ist doch ihr/sein Problem. Das muss doch sie/er doch nicht an mir aus lassen. Ich selbst gebe zu das ich auch so jemand bin. Nicht mal meine Zwillingsschwester versteht mich. Sie guckt mich oft komisch an und fragt manchmal: Was ist dein Problem? Und in solchen Momenten könnte ich oft anfangen zu weinen, weil wenn nicht mal sie mich versteht, dann tut es keiner. Das schlimmste an der Sache ist: Sie versucht es nicht mal. Sie sagt oft auch, dass mich sehr verletzt. Sie merkt es nicht mal richtig. Dabei mache doch nichts. Oft könnte ich wegen solchen Situationen einfach weg, weg von meinen zu Hause einfach weg und weinen, weil mir das ganze sehr zusetzt. Doch nicht nur mir geht das so auch vielen anderen auf dieser Welt. Wenn ihr solche Personen kennt, die sich sehr zurück ziehen, dann versucht sie bei euren Freundeskreis aufzunehmen. ABER ihr werdet dann Geduld brauchen, denn ihr Vertrauen zu gewinnen kann lange dauern. Also wenn ihr so was macht dann bringt Geduld mit.

Kommentare (1)

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Mae (80448)
vor 228 Tagen
Es ist ein sehr lieber Text den du da geschrieben hast.
Ich kann vollkommen nachvollziehen was du meinst, weil ich definitiv auch zu diesen "komischen" Personen zähle.
Es fühlt sich nur nicht sonderlich witzig an. Meine Zurückhaltung ist stark, stärker als ich und dass ich so lange brauche um Entscheidungen über sie hinaus zu treffen, hat vermutlich schon oft genug Menschen verletzt, die mir helfen wollen. Irgendwann gibt auch der hartnäckigste auf und dann werde ich wahrscheinlich immer noch in meiner Ecke stehen und eine Mischung aus Trauer und Erleichterung verspüren.
Ich hasse es Menschen zu enttäuschen. Sie hegen Vertrauen in mich und glauben, wenn sie mich unterstützen wird das schon. Ich will nicht mehr zusehen müssen, wie sie nach und nach weniger versuchen und mich dann am Ende umgehen. Es ist einfacher, sie umgehen mich sofort und zwar ohne die mitleidigen, oder höhnischen Blicke. Ich will NICHT nur Aufmerksamkeit. Wenn ich ehrlich bin, habe ich keine Ahnung was ich damit bezwecken will, aber das letzte was es wäre, wäre Aufmerksamkeit.
Ich weiß nicht mal wen ich mehr enttäusche, wenn ich nach der zigsten Aufforderung nicht von selbst zu ihnen gehen und sie fragen kann, ob ich mich zu ihnen setzen darf. Sie oder mich?
Ist ja auch egal, jedenfalls will ich damit sagen dass du mir aus der Seele gesprochen hast. Ich danke dir, dass du versuchst dem Rest der Welt die Unverstandenen verständlich zu machen. Es ist sehr edel von dir.