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Hogwarts-Wenn Einsamkeit alles wäre #3

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4 Kapitel - 1.836 Wörter - Erstellt von: Fireheart05 - Aktualisiert am: 2017-01-23 - Entwickelt am: - 2.815 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 6 Personen gefällt es

Nach den Streichen ging es in Hogwarts allmählich lebendiger zu. Die Ferien hatten begonnen und der Weihnachtsball rückte auch allmählich näher.

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    ,, Wie die herumgetanzt sind!“, grunzte Fred und hatte sich wohl immer noch nicht beruhigt, obwohl wir uns im Gemeinschaftsraum der Gryffindor'
    ,, Wie die herumgetanzt sind!“, grunzte Fred und hatte sich wohl immer noch nicht beruhigt, obwohl wir uns im Gemeinschaftsraum der Gryffindor's befanden.,, Fred, das ist jetzt schon zwei Tage her und die Ferien haben begonnen. In fünf Tagen ist Weihnachten und da könnten wir Krummbein-Haare in seinen Pudding mischen“, schlug Ron vor, der anscheinend ebenso begeistert von der Aktion war wie die Chaos-Zwillinge.,, Habt ihr sein Gesicht gesehen, wie Luna ihm gesagt hat, er hätte in die Hose gemacht?“, lächelte George und stieß mich freundschaftlich in die Rippen.,, Mit wem gehst du eigentlich zum Weihnachtsball?“ Ich wirbelte herum, blickte sofort in Harry's Augen.,, Keine A-Ahnung“, stammelte ich und strich mir verlegen über den Hinterkopf.,, Endlich sind Ferien“, lenkte Ron das Thema um und steckte sich ein Bonbon in den Mund, worauf hin seine Ohren qualmten und er ein verwundertes "oh" aus. Ich wandte mich wieder ihm zu und lachte über seinen Blick. Ich brannte unter Harry's enttäuschtem Blick. Ich hätte meine rechte Hand verwettet, dass er liebend gerne mit mir hingegangen wäre. Eigentlich wäre die Vorstellung darüber nicht so schlimm. Ich würde sogar gerne mit Harry zum Ball gehen. Ich spielte mit einer blonden Strähne. Ein hohles Krachen durchschnitt die Stille und wir schreckten auf.,, Marie!“, rief ich glücklich.,, Sie ist schon seit Tagen weg!“ Ich öffnete das Fenster und ließ meine Schleiereule hinein, die mit ihren hellblauen Augen den Raum scannte. Sie knabberte liebevoll an meiner Nase und ich hatte die Zeit, ihr einen Brief abzunehmen.,, Wer schreibt dir denn noch so spät abends, es ist nach Mitternacht?“, fragte George neugierig und schlang seinen Arm um meine Seite.,, Keine Ahnung“, lächelte ich und entfaltete den Brief. Mit blutroter Tinte waren sorgfältig Wörter in Schreibschrift aufgeschrieben worden.,, Lies vor“, befahl Ron, ohne mir einen Blick zu spenden und stopfte eine Pfefferminzratte in sich hinein. Ich räusperte mich und fing an:,, Liebe Luna, ich weiß, wir kennen uns schon lange und du bist mir auch wichtig als Freundin. Ich wollte dich also fragen, ob du mit mir zum Weihnachtsball gehen willst. Mit freundlichsten Grüßen, Fred Weasley.“ Alle lachten, außer Fred, der rot anlief und mir den Brief aus der Hand riss.,, Wer hat sich bloß so einen Scherz erlaubt“, nuschelte er und warf den Brief in den Mülleimer.,, Aber du musst dich doch nicht schämen, Fred“, tröstete ich ihn und warf George, Ron und Harry einen bösen Blick zu.

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    Der Tag des Balls rückte immer näher und ich hatte immer noch keinen Partner gefunden. Harry wäre sicher sehr nett, aber Fred wäre zutiefst verlet
    Der Tag des Balls rückte immer näher und ich hatte immer noch keinen Partner gefunden. Harry wäre sicher sehr nett, aber Fred wäre zutiefst verletzt. Harry war mit Ron in Hogsmeade, ich hatte diesmal keine Lust, Fred und George waren bei Professor Filch, weil sie Fischschuppen in Dumbledore's Tee gemischt hatten. Ich war alleine am kleinen See am Waldrand und vertrieb mir die Zeit mit Schlittschuhfahren. Gab es etwas Schöneres als in einer schneeweißen Nacht Schlittschuh zu fahren? Gewiss war es Nachmittag, doch der Himmel war äußerst dunkel. Meine weißen Schlittschuhe glitten über das Eis und hinterließen Schnittspuren. Mein Haar wehte im Wind. Auf meinem ausgestreckten Arm trug ich Marie, der das Herumschnitten offenbar gefiel. Um mich herum waren tannen, die Hagrid neu gepflanzt hatte und schon mit Schnee bedeckt waren. Ich hörte ihn in seiner Hütte singen, aber es lang eher wie ein knarzendes Brett. Marie krächzte plötzlich laut los und flatterte mit den Flügeln. Ich hielt an, streichelte ihr die flauschigen Federn und folgte ihrem himmelblauen Blick. Er war auf das Gestrüpp zwischen zwei Kiefern gerichtet. Ich rollte die Augen und schüttelte Marie ab, die auf einem Ast landete und von dort aus protestierend auf mich hinabsah.,, Hast du dich verloren, Malfoy? Zum Quidditch-Feld geht's da lang“, fauchte ich und deutete auf eine Stelle im Wald. Gleich darauf erschien der silberblonde Schopf und stolperte aus den Dornen.,, Nein, eigentlich wollte ich zu dir“, entgegnete er und versuchte mit zusammengebissenen Zähnen, seinen Umhang aus dem Dornenstrauch zu ziehen. Ich lächelte belustigt und drehte mich mit einer Umdrehung zu ihm um.,, Und was willst du von mir?“, fragte ich neugierig.,, Das wirst du sehen, Riddle“, lächelte Draco hämisch und trat auch aufs Eis auf. Er hatte jedoch sturmgraue Schlittschuhe an.,, Nenn mich nie mehr Riddle! Wegen dem wurde ich mein Leben lang gehänselt!“, fauchte ich und ballte die Hände zu Fäusten, bereit meinen Zauberstab zu zücken.,, Wieso heißt du eigentlich Riddle?“, fragte Draco dann locker und schlitterte zu mir über das Eis.,, Bist du allein?“ Er nickte und kam immer näher auf mich zu, bis wir nur noch zwanzig Zentimeter voneinander entfernt waren. Ich stammelte:,, Ich weiß es nicht recht so genau. Meine Eltern sind gestorben und ich habe sie nie richtig gekannt. Jetzt lebe ich bei einer Pflegefamilie. Aber den Rest hab ich noch nie jemandem erzählt.“ Ich blickte ihn unsicher an und er erwiderte:,, Nicht einmal Harry?“ Ich nickte ihm zu und er kam weiter näher.,, Naja, ich dachte er würde mich verlassen, wenn er es wüsste. Mein Vater war nach den Geschichten der-“ Ich biss mir auf die Lippen und flüsterte:,, -der Bruder von Voldemort.“ Ich dachte, ich würde bereuen, dass ich Malfoy mein Geheimnis anvertraut hatte. Jetzt spürte ich seinen Atem in meinem Gesicht.

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    ,, Willst du mit mir zum Weihnachtsball gehen?“ Ich erstarrte zuerst, dass nach diesen endlosen Minuten schweigen, jemand das Wort ergriff. Ich spü
    ,, Willst du mit mir zum Weihnachtsball gehen?“ Ich erstarrte zuerst, dass nach diesen endlosen Minuten schweigen, jemand das Wort ergriff. Ich spürte, wie Draco nach meiner Hand griff. Dann breitete sich freudige Wärme in meinem Magen aus und ich spürte ein Prickeln der Freude in meinem Nacken. Am liebsten hätte ich ihn vor Freude angeschrien, aber ich hielt mich zuerst.,, W-Wieso n-nicht?“, lächelte ich verlegen und mied seinen Blick. Jetzt hatte er meine Hand ergriffen und mich ganz umarmt. Doch ich wehrte mich nicht dagegen. Ich konnte es kaum fassen: Er hatte mich geküsst. Ich stieß ihn überfordert von mir weg und drehte mich um, wo Hogwarts in die Höhe ragte. Fast ganz oben, sah ich ein Fenster, das mit Licht gefüllt war und zwei hasserfüllte Smaragde blickten mich zerstört und zutiefst verletzt an. Aber es waren keine Smaragde. Es waren Augen. Es waren Harry's Augen.

    ,, Harry!“ Ich stürzte mich durch die Tür in den leeren Gemeinschaftsraum der Gryffindor’s. Nur Harry stand aufrecht und mit zornigem Blick in der Mitte des Raumes, in seinen Augen brannte Hass.,, H-Harry, ich wollte das nicht! I-Ich-“, flehte ich ihn an mit einem unterwürfigen Ton und wollte ihm am Arm festhalten.,, Du Verräterin. Ich dacht nie, dass du mich so hintergehen würdest!“, fauchte Harry wütend und kreidebleich vor Zorn.,, Du bist für mich gestorben, Luna! Wie konnte ich einer Riddle trauen!“,, Harry, bitte! Du bist mir auch wichtig!“, bettelte ich und versuchte ihn zu umarmen, doch er wich zornig zurück. Tränen brannten in meinen Augen, wenn ich ihn so zerstört sah. Harry funkelte mich an, nahm keine Rücksicht auf meine Verletzlichkeit und dass ich kurz vor den Tränen stand.,, Du bist doch mein Freund“, wisperte ich und Tränen rannen an meinen Wangen hinab.,, Nicht mehr!“, zischte Harry voller Wut und in seinen giftgrünen Augen sah ich keinen einzigen Funken Mitleid.,, Aber du weißt doch, ich hasse Draco!“, protestierte ich.,, Hast du ihn deshalb geküsst?“, rief Harry und seine Augen flackerten vor blankem Hass. Mir wurde klar, dass ich in dem Moment alles verloren hatte.,, Das wollte ich doch alles nicht!“, flehte ich und langsam wurde mein Flehen zu Wut. Es prickelte in meinem Herzen und gab mir das Verlangen nach Rache und Provozieren.,, Das sah aber nicht danach aus!“, fauchte Harry brüllend und mich traf es s tief in meinem Herzen, dass meine Beine fast nachgaben. Nun glitzerten auch in Harry’s Augen tränen die sich befreiten und überliefen. Er schluchzte auch vollkommen empört und blickte mich einfach zerstört und entsetzt an. Ich vergrub das Gesicht in meinen Händen und rannte vollkommen schockiert und mit gebrochenem Herzen in meinen Schlafraum. Das war Draco's Absicht gewesen. Er wusste, dass Harry ihm zusah. Er wollte, dass er mich verlässt. Er hatte alles geplant. Ich wollte am liebsten schreien, doch warf mich einfach auf das federweiche Bett und weinte.
    ,, So ein mieser Schwachkopf!“, wisperte ich vor mich, hin während ich das Gesicht im Kissen vergrub.,, Das wird er mir büßen!“, schwor ich mir, während ich mir die rot geweinten Augen rieb.

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    ,, Was ist denn los, Riddle?“ George stemmte sich mit dem Ellbogen gegen die Wand, an die ich mich gereizt gelehnt hatte, unter meinem Arm Bücher.,
    ,, Was ist denn los, Riddle?“ George stemmte sich mit dem Ellbogen gegen die Wand, an die ich mich gereizt gelehnt hatte, unter meinem Arm Bücher.,, Nichts“, schnaubte ich verächtlich, mied jedoch seinen Blick.,, Harry redet nicht mehr mit mir.“ Ein breites Grinsen breitete sich auf seinem Gesicht aus.,, Das wird Fred freuen“, lachte er.,, Dann hat er einen Konkurrenten weniger.“ Ich stieß ihn schmerzhaft in die Seite und eilte mit flatterndem Haar beleidigt den Korridor hinunter. Ich stand wieder den Tränen nahe, als ich Harry mit Ron an mir vorbeieilen sah. Er mied sorgfältig meinen Blick, ignorierte mich ganz. Ich tupfte mir mit dem Daumen die Unterseite meiner Augen trocken und ging dann trotzig weiter. Ich würde ihm nicht die Genugtuung geben, dass es mir leid tat und dass ich seine Freundschaft vermisste schon gar nicht. Doch es konnte noch schlimmer werden. Als ich draußen allein auf dem Weg zu Kräuterkunde war, stand Malfoy dort und klatschte sich mit seinen Freunden die Hände ab. Wir waren alleine. Ich würde mich rächen.,, Hey Riddle! Hast du Potter-Baby vergessen?“, höhnte er und seine Freunde prusteten laut los. Nun konnte ich meine Wut nicht mehr im Zaum behalten.,, Du mieser, verräterischer, hinterlistiger, hirnloser Hohlkopf!“, schrie ich und stampfte mit erhobenem Zauberstab auf ihn los.,, Wie konntest du es wagen?“,, Naja, ich denke mein Vater würde anders denken, wenn er erfahren würde dass eine Riddle mich angreifen wollte“, lächelte er selbstzufrieden.

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1482318585
Hogwarts-Wenn Einsamkeit alles wäre #3
Hogwarts-Wenn Einsamkeit alles wäre #3
Nach den Streichen ging es in Hogwarts allmählich lebendiger zu. Die Ferien hatten begonnen und der Weihnachtsball rückte auch allmählich näher.
http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1482318585/Hogwarts-Wenn-Einsamkeit-alles-waere-3
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2016-12-21
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Harry Potter

Kommentare (8)

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BlackQueen ( von: BlackQuee)
vor 11 Tagen
Mach doch bitte endlich weiter, ich warte schon so lange!
Silberstern05 (58042)
vor 52 Tagen
Suuuuuuuper❗️
Bitte weiterschreiben.
Ich liebe deine Geschichte, Fireheart05.
Love Malfoy (74303)
vor 91 Tagen
Könntest du bitte weiter schreiben? Deine Geschichten sind sooooooo toll bitte ich brauche sie!!! Danke

LG Love Malfoy ;-)
Hanni Potter (13556)
vor 112 Tagen
@Fly, ne seine Nichte😊
An den Autor Hammer Geschichte 🎉🎉😍😍
#Fly (37830)
vor 264 Tagen
Ach so,was ist mit Hermine?
#Fly (37830)
vor 264 Tagen
Wie wäre es wenn Luna von den anderen gemieden wird,
weil sie (ist sie Voldemorts Tochter oder Enkelin?) rote
Augen hätte.
Gruß #Fly
P.S.:Ist ne super FF!Mach weiter so!😘
Sophie Malfoy (02362)
vor 332 Tagen
Die FF ist soooo gut! Du musst unbedingt weiter schreiben!!!!!
Alexi Mafloy ( von: Alexi Mafloy)
vor 334 Tagen
Hi. Ich finde die Story genial! Kommt da noch eine Fortsetzung? Wenn ja, dann ist das super!