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Der Hobbit - der Schein trügt 3

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1 Kapitel - 1.470 Wörter - Erstellt von: Legolanta2000 - Aktualisiert am: 2016-12-22 - Entwickelt am: - 416 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Wird Luna eine Flucht gelingen? Lest es selbst

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Flucht „Ahhhhhh!“ Vor Schmerzen schrie ich auf, was schon längst nichts Ungewöhnliches mehr war. Jeden Tag wurde ich zu diesem bleichen Ork gebr
Flucht

„Ahhhhhh!“ Vor Schmerzen schrie ich auf, was schon längst nichts Ungewöhnliches mehr war. Jeden Tag wurde ich zu diesem bleichen Ork gebracht, dessen Name ich immer noch nicht kannte. Schon längst hatte ich die Zeiten vergessen und wusste nicht, wie lange ich eigentlich schon hier war. Doch einige Zeit war bestimmt schon vergangen. Wütend blickte er mich an und ließ das Brandeisen wieder auf meinen Oberschenkel sausen, sodass ein zweiter Schrei meine Lippen verließ. „Sprich!“ „Ich hab doch schon gesagt, dass es nicht funktioniert. Ich kann es nicht erzwingen.“ Immer wenn er mich holen ließ wollte er, dass ich ihm meine Fähigkeit vorzeigte. Laut ihm war ich diejenige, die die Gabe der Visionen geerbt hatte. Doch egal was ich auch versuchte, ich konnte keine Vision herbeirufen. Und dies schien ihm gar nicht zu gefallen, sodass er mich immer wieder weiter folterte. Gestern waren es Peitschenhiebe und nun das Brandeisen. Meine Stimme war mittlerweile schon heiser vom ganzen Schreien und ich hielt es vor Schmerzen nicht mehr aus. Ich wollte hier weg! Doch ich gab nicht auf, denn auch wenn ich eine Prinzessin war, schlug ein Kämpferherz in meiner Brust. Oft konnte ich mir auch die Schreie verkneifen, doch bei so etwas ging es einfach nicht anders. „Nun gut, wir haben ja noch zeit genug. Und glaub mir, du wirst mir deine Fähigkeit noch früh genug präsentieren.“ Immer noch funkelten seine Augen vor lauter Zorn, als er sich von mir abwandte und Impavidus mich wieder an den Armen griff. Ohne die Hilfe meiner Kräfte war ich gegen ihn wehrlos, oder zumindest so gut wie. Doch ich hatte mir geschworen, sollte ich dieses Halsband nicht mehr tragen, würde er und der Ork leiden müssen, für all diese Schmerzen, die sie mir zugefügt hatten. Denn der Ork war nicht alleine Schuld für diese ganzen Schmerzen. „Es wäre alles so viel einfacher wenn du einfach mitmachen würdest, Prinzesschen.“ „Da könnt ihr lange drauf warten.“ Verächtlich sah ich ihn an, was er jedoch nur mit einem charmanten Lächeln erwiderte. „Da hat wohl jemand den Unterricht für gutes Benehmen geschwänzt.“ Mit einem Ruck zog er nun meine Zimmertür auf und stieß mich hinein, sodass ich kurz stolperte. „Aber heute werden wir diesen Unterricht nicht schwänzen, hab ich Recht?“ Nun schmückte ein lüsternes Grinsen seine Gesichtszüge, als er mich von oben bis unten musterte. Oft hatte ich mich gewehrt, doch wie ich schon sagte war ich ohne meine Kräfte so gut wie wehrlos gegen ihn. Doch am heutigen Tage sollte es mal anders herum sein. Er hatte mich noch nicht festgekettet, sodass ich mich frei bewegen konnte. Nun musste ich einfach auf meinen Charme vertrauen, mit dem ich schon oft das männliche Geschlecht manipuliert hatte. Langsam ging ich auf Impavidus zu, während ich ein aufreizendes Lächeln aufsetzte. „Wieso sollte ich das wollen? Ich lasse mich sogar liebend gerne von solch einem attraktiven Mann wie du es bist belehren.“ Ich konnte deutlich erkennen, dass ich wieder einmal Erfolg hatte. Mit Begierde in den Augen sah er zu mir herab, wobei sein Blick nach unten zu meinem Ausschnitt glitt. „Dann sollten wir wohl sofort mit dem Unterricht beginnen.“ Noch ehe ich es kommen sah, drückte er fordernd seine Lippen auf die meinen. Ich wollte keine Zeit mehr verlieren und erwiderte den Kuss zwar, doch nicht weil ich es wollte. Unbemerkt wanderte meine rechte Hand an seinen Gürtel, an dem ein Dolch hing. Mit einer schnellen Bewegung nahm ich ihn heraus und zog ihn quer über seinen Rücken, sodass er sich natürlich mit einem Knurren und einem Aufschrei von mir löste. Nun waren seine Gesichtszüge von Zorn verzerrt. „Das wirst du bitter bezahlen du Miststück!“ Er holte aus und wollte mir eine heftige Ohrfeige geben, doch ich ging rechtzeitig zurück, sodass seine Hand ins leere traf. Blitzschnell holte ich nun mit dem Dolch aus, doch als ich dieses Mal seine Haut traf, durchzuckte ein starker Stromschlag meinen Körper, sodass ich den Dolch fallen lassen musste. „Du hättest das nicht tun sollen!“ Nun sah er mich triumphierend an und zog sein Schwert. Ich wollte noch ausweichen, doch er traf mich am Hals. Eine gute Sache brachte diese Tat aber mit sich. Unbeabsichtigt hatte er nämlich mein Halsband getroffen und das Metall so stark beschädigt, dass ich spüren konnte, wie meine Kraft zurückkehrte, sodass ich den Schnitt und das Blut an meinem Hals nicht spürte. „Und du hättest das nicht tun sollen“, flüsterte ich und ein Lächeln, welches pure Schadenfreude ausdrückte, breitete sich auf meinem Gesicht aus. Augenblicklich verdichtete sich die Luft im Raum und meine Hand hob sich leicht, sodass ich nun auf Impavidus zeigte. Dieser hatte einen erschrockenen Ausdruck im Gesicht und schluckte schwer, während er das Schwert fallen ließ und seine Hände langsam an seinen Hals fuhren. Es dauerte nicht lange da keuchte er auf und wollte schreien, doch wenn einem die Luft aus den Lungen gesogen wurde, war dies ein ziemlich schweres Unterfangen. „Bitte“, war das Einzige was er noch gerade so herausbrachte, bevor er auf die Knie ging. Doch ich war noch lange nicht mit ihm fertig. Und so senkte ich meine Hand wieder und Impavidus schnappte sofort nach Luft und begann zu husten. Mit vorsichtigen Schritten ging ich auf ihn zu und sah ihn mit purer Verachtung an. „Sieh mich an.“ Als er seinen Kopf hob, konnte ich wirklich Angst entdecken. Hätte ich wirklich nicht gedacht. „Du kannst froh sein, dass du durch meine Hand den Tod finden wirst. Ich glaube, dein Meister wird nämlich nicht so erfreut sein, wenn ich weg bin. Und dann musst du wenigstens nicht diese Folter aushalten, unter ich gelitten habe.“ „Wir können doch in aller Ruhe darüber reden.“ „Das können wir nicht.“ Meine Handinnenfläche schnellte nach vorne und zeigte auf sein rechtes Auge. Schneller als er reagieren konnte, ließ ich einen gleißend hellen Lichtstrahl direkt in sein Auge fahren, sodass er ein weiteres Mal aufschrie. Natürlich hätte ich mir Sorgen machen sollen, dass man dies hörte, doch ich tat es nicht. Meine Zelle lag nämlich ziemlich außerhalb. Nach ein paar Minuten löste ich den Strahl auf und Blut sickerte aus seinem Auge, sodass er sofort seine Hand darüber legte. Mit einem Ruck und einem Schrei war er auf den Beinen und wollte mich angreifen, doch augenblicklich ließ ich einen Blitz in ihn fahren, der ihn auf der Stelle tötete. Leblos sackte sein Körper zu Boden, der nicht mehr sehr schön aussah. Angewidert löste ich meinen Blick und nahm mir Impavidus Schwert und seinen Dolch, die beide ganz in der Nähe lagen. Ich wollte einfach so schnell es ging von diesem Ort verschwinden und verlor keine Zeit. Ich schlich durch viele Gänge, wobei man manche schon nicht mehr als solche bezeichnen konnte. Auf meinem Weg begegneten mir nur zwei Orks, die ich in sekundenschnelle erledigt hatte. Ich konnte schon den Ausgang sehen und lief darauf zu, als ich jemanden hinter mir spürte. Erschrocken drehte ich mich um und sah mich dem bleichen Ork gegenüber. „Dann schätze ich mal, wart ihr es wirklich, die meinen Lehrling ermordet hat. Das war eine unverzeihliche Tat, Prinzessin.“ Seine Stimme war leise, aber bedrohlich zugleich und nun kamen auch noch vier andere Orks dazu, wobei einer sogar noch etwas größer war als der Bleiche. „Ich werde nicht zulassen, dass du einfach so verschwindest. Du wirst nun für deine Tat bezahlen.“ Und augenblicklich flogen mehrere Pfeile, die jedoch alle ihr Ziel verfehlten, da ich einen Luftschild um mich heraufbeschworen hatte. An ihm prallten alle Pfeile ab und als der letzte auf den Boden fiel löste ich den Schild wieder. „Ich werde zurückkommen, aber wenn, dann wird es kein weiteres Treffen für dich geben.“ Schnell drehte ich mich leicht und beschwor nun einen starken Windstoß in ihre Richtung, während ich meine Flügel ausbreitete und mich in die Lüfte erhob. Ein Wiedersehen mit diesem Mistkerl würde es geben, dass schwor ich mir.
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1481921215
Der Hobbit - der Schein trügt 3
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Wird Luna eine Flucht gelingen? Lest es selbst
http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1481921215/Der-Hobbit-der-Schein-truegt-3
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2016-12-16
402C
Herr der Ringe

Kommentare (5)

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legolanta2000 (44176)
vor 248 Tagen
Ich schreibe seit einiger Zeit nicht mehr hier, da es mir einfach zu lange dauert, weshalb ich die ff´s von mir nur noch auf wattpad und fanfiktion hochlade. auf wattpad heiße ich partyangie2000 und auf fanfiktion so wie hier. da könnt ihr gerne weiter lesen:)
Rey (84588)
vor 264 Tagen
Schreib bitte weiter, die geschichte ist wunderschön!!!
Skylor (27423)
vor 265 Tagen
Wow!👍 total schön mach schnell weiter!!!
Lydia ( von: Lydia)
vor 338 Tagen
Eine wirklich sehr interesante Story... Die Idee ist wirklich ausgefallen und schön, ich freue mich auf den nächsten Teil!
Finchen (00567)
vor 339 Tagen
Die Geschichte ist wirklich gut.
Auch mit Azog ( ich hoffe das man ihm so
schreibt) und den Caelis wirklich cool...
Ich mag deinen Schreibstyl total! Wenn ich
irgendetwas von dir lese versinke oh darin...
Also die ersten 2 Teile waren sehr gut 😊