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Der Schatten kehrt zurück nach Mittelerde - kleines Zusatzkapitel

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1 Kapitel - 1.530 Wörter - Erstellt von: Legolanta2000 - Aktualisiert am: 2016-12-22 - Entwickelt am: - 603 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

In diesem Kapitel wird es etwas mehr Infos zu dem Volk der Schattenkrieger geben, also wie sie entstanden, wo sie genau leben, etc.

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Über das Volk der Schattenkrieger herrschten viele Geschichten und ein Jeder hatte seine eigene Theorie zu diesem Volk, wie es lebte und vor allem wo
Über das Volk der Schattenkrieger herrschten viele Geschichten und ein Jeder hatte seine eigene Theorie zu diesem Volk, wie es lebte und vor allem wo, aber auch was genau sie für Wesen waren. Jede Geschichte mochte ein Körnchen Wahrheit enthalten, doch hier wäre die wahre Geschichte:

Vor vielen Jahrtausenden lebten Menschen tief verborgen im Schatten. Hierbei handelte es sich um Menschen, mit abgrundtief bösen Seelen. Sie waren der Dunkelheit schon lange verfallen und es dauerte nicht lange, als die Schatten Besitz von ihnen ergriffen. Freiwillig nahmen die Menschen sie auf und erlitten eine Prozedur voller Qualen und Schmerzen, bevor sie schließlich wieder als neue Menschen geboren wurden, doch sie waren keineswegs mehr normal. Ihre Seelen blieben finster, doch sie bekamen neue Kräfte. Dadurch, dass die Schatten ihre Körper bekamen, beschenkten sie sie dafür mit magischen Fähigkeiten. Von dem Augenblick an war es den Schattenkriegern, wie sie sich nun nannten, möglich, wann immer sie wollten ihre Schatten zu suchen und dessen Macht zu benutzen, um ihre Feinde zu vernichten. Im Laufe der Jahre vermehrten sie sich schnell und siedelten vermehrt im Osten, doch irgendwann beschlossen sie sich einen eigenen, neuen Ort zu suchen. So kam es, dass sie durch ihre Magie an einen Ort kamen, der in einer Art Zwischenwelt lag. Niemand außer einem Schattenkrieger konnte diesen Ort betreten und der einzige Weg zwischen den Welten zu wandeln, lag in der Teleportation. Diesen Ort nannten sie Shado und regiert wurde es von den ersten beiden Schattenkriegern; Skira und Lentos.

Wie bereits gesagt lag Shado in einer Art Zwischenwelt. Alles wurde durch die Kraft der Schatten zusammengehalten und es herrschte Düsternis. Ein schwarzer Nebel lag über dem Land und man konnte die Bosheit, die dort herrschte, förmlich spüren. Flüsse gab es, aber nicht sehr viele, und doch waren sie kristallklar, was man bei solch einem Reich eigentlich nicht erwartete. An Natur gab es nicht gerade viel, einige Heil- und Giftpflanzen wuchsen an vereinzelten Orten und die Bäume trugen schwarze Blätter. Am prächtigsten jedoch war das große Schloss welches im Herz von Shado stand. Es bestand aus schwarzem Gestein und ein geheimnisvoller Glanz umhüllte dies, ebenso wie der Nebel, der an den Türmen bis zum dunklen Himmel heraufstieg.

Die Jahre vergingen und oft kamen Schattenkrieger nach Mittelerde, doch zu Beginn kämpften sie noch gegen die freien Völker, oder zumindest dachte der Feind dies, bis er selbst von ihnen angegriffen wurde. Sie waren mit den Jahren noch stärker geworden und wollten diejenigen sein, die alleine all den Ruhm und die Macht bekamen. Es dauerte nicht lange und die Schattenkrieger waren gefürchtet, bei allen Völkern, die auf Mittelerde weilten. Ihnen gefiel dies, was nur bewirkte, dass ihre Herzen noch dunkler wurden, bis zu jenem Tag. 5 Tausend Jahre waren vergangen und das zweite Zeitalter war bereits angebrochen, als die Königin ein Kind gebar. Es war ein kleines Mädchen, welches Kala genannt wurde. Doch schnell merkte man, dass sie anders war. Sie war nicht gemein und tückisch, war hilfsbereit und nicht zum Lügen bereit. All dies sprach total gegen den eigentlichen Charakter eines Schattenkriegers. Kala wollte solch ein Leben nicht führen. Sie versuchte, ihr Volk zum Nachdenken anzuregen und hielt eine Rede ab. Die Meinungen waren zu diesem Zeitpunkt zwiegespalten, doch noch immer wollte die Mehrheit nur mehr Macht und Reichtum besitzen. Das Königspaar war so erzürnt darüber, dass ihre Tochter solch eine Tat vollbracht hatte und ließen sie ins tiefste Verlies sperren, doch nicht nur sie. Alle, die durch Kala ihre Meinung geändert hatten und sich nun ebenfalls gegen ihre wahre Natur stellten, wurden in den Kerker gesperrt, als Warnung an die restliche Bevölkerung.

Schließlich verlief der Alltag wieder normal weiter, bis man vom Tode der Prinzessin erfuhr. Die genauen Umstände waren bis heute unbekannt, doch man ging von Selbstmord aus. Die anderen, die ebenfalls eingesperrt worden waren, waren ebenfalls nicht mehr am Leben. Der Tod ihrer Tochter hatte das Königspaar verändert. Immerhin hatten sie ihr Kind geliebt, auch wenn sie es nicht immer gezeigt hatten, und sie wünschten, dass sie es früher erkannt hätten. Sie hatten sie nicht einsperren sollen, doch nun war es zu spät. Beide verloren sich in Traurigkeit und Hass. Sie hassten sich dafür ihre Tochter in den Tod getrieben zu haben. Tagelang kamen sie nicht aus dem Schloss heraus. Sie dachten stattdessen noch einmal über die Rede von Kala damals nach und irgendwie hatte sich etwas in ihnen gelöst. Ganz deutlich konnten sie fühlen, wie sich dieser Hunger nach Macht auflöste. Sie verstanden, dass es nicht richtig war, andere zu unterdrücken und zu töten, denn irgendwann war niemand mehr da, den es zu unterdrücken und zu töten gab. Sie wären ganz alleine und irgendwann gäbe es nichts mehr, was sie tun könnten. Wenn sie aber aufhören würden, mit den Angriffen, könnten sie vielleicht eines Tages Frieden schließen, wenn dies auch sehr lange dauern würde. Ihre Vorfahren hatten schreckliches getan und sie hatten nie die gute Seite ihres Wesens erkannt. Doch an diesem Tag, zerbrach das Böse in ihrem Inneren und sie veränderten sich. Und genau wie das Königspaar, hatte der Tod der Prinzessin und der anderen Widerständler, das restliche Volk zum Nachdenken angeregt und sie verstanden, dass sie nicht ohne Grund gestorben war. Sie hatte es für ihre Zukunft getan, eine bessere Zukunft, in der das Volk der Schattenkrieger und die freien Völker Mittelerdes in Frieden miteinander lebten und Seite an Seite kämpften.

Es dauerte viele, viele Jahre in denen sie versuchten, sich für alle schrecklichen Taten zu entschuldigen, auch wenn sie sich selbst diese Taten würden nie richtig verzeihen können. Zwischen ihnen wurden keine Kriege mehr geführt und so langsam begannen Menschen, Elben, Zwerge und Menschen zu verstehen, dass sie das, was sie sagten, ernst meinten. Zwar waren sie immer noch leicht skeptisch, doch schließlich gaben sie ihnen eine Chance und mit den Jahren lernten sie, ihnen zu vertrauen. Freundschaften und Bündnisse entstanden und alles lief gut, bis Zephos kam. Doch dies war eine andere Geschichte.....

Dies war also die Geschichte der Schattenkrieger, doch hier gibt es noch einige Informationen über deren Fähigkeiten, wie sie sie einsetzen, wie man einen Schattenkrieger erkennt und so weiter.

Ein Schattenkrieger ist vom Aussehen her ein völlig normaler Mensch. Er ist ebenso wie diese sterblich, kann jedoch nicht durch den Streich einer Waffe getötet werden, denn mit ihren starken Heilkräften können sie alle Arten von Wunden heilen. Ihre Fähigkeiten sind enorm und von starker Zerstörungskraft. Sie können Beispielsweise giftigen Neben aussenden, oder mit ihren Schattenseilen ihre Gegner regelrecht zerfetzen. Einige erfahrene besitzen auch die Macht, sich in ein Tier zu verwandeln und die Gedanken anderer zu manipulieren, doch nicht nur das, sie können dadurch ihre Gegner auch von innen heraus quälen und sie „aussaugen“, also sie können ihnen ihre Seele und somit ihr „Ich“ nehmen. Außerdem können sie sich Schattengehilfen rufen und andere ebenfalls zu einen der Ihren machen.

Einen Schattenkrieger kann man an einer Sache erkennen, denn immer, wenn einer von ihnen seine Magie einsetzt, verdunkeln sich seine Augen, da die Schatten in dessen Inneren die Überhand gewinnen. Sie sind zudem noch ziemlich groß und verdammt schnell und flink. Sie können überall durch, auch durch Wände (Das ist auch noch eine Fähigkeit von ihnen), wodurch sie fast unmöglich zu schnappen sind.

Im Laufe der Zeit haben sie sich körperlich nicht verändert, doch innerlich sehr stark. Am Anfang waren sie von abgrundtief bösem befallen, sie mordeten ohne Skrupel und führten jeden hinters Licht. Das Lügen lag an der Tagesordnung und sie nahmen sich das, was sie wollten. Gerne quälten sie andere und labten sich an dessen Schmerzen. Doch nach dem großen Wendepunkt waren sie deutlich netter zu anderen und hilfsbereiter. Sie waren nicht mehr so egoistisch und nahmen sich das Leid anderer zu Herzen. Was sich jedoch nicht geändert hatte, waren das Selbstbewusstsein und der Mut der Schattenkrieger. Außerdem waren sie große Verführungskünstler und ab und zu ließen sie eine kleine Notlüge erklingen.
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Der Schatten kehrt zurück nach Mittelerde - kl...
Der Schatten kehrt zurück nach Mittelerde - kl...
In diesem Kapitel wird es etwas mehr Infos zu dem Volk der Schattenkrieger geben, also wie sie entstanden, wo sie genau leben, etc.
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2016-12-16
402C
Herr der Ringe

Kommentare (1)

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legolanta2000 ( von: legolanta2000)
vor 452 Tagen
Entschuldigt, dass das nächste Kapitel so lange auf sich warten lässt, nur ich war die ganze letzte Woche bei meiner oma und hatte kein internet. und jetzt hat die schule wieder angefangen. also seid bitte nicht böse, wenn es mnchmal etwas länger dauert