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Meine Geschichte in WaCa­čÉż

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4 Kapitel - 1.334 W├Ârter - Erstellt von: Wacholderschweif - Aktualisiert am: 2016-12-18 - Entwickelt am: - 258 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

...­čÉż
Diese FF handelt von meiner Lebensgeschichte als Katze im Buch der WaCa...

    1
    Prolog

    Eine K├Ątzin stand am Ufer eines sternenklaren Sees. Ihre Augen waren starr auf das Wasser gerichtet als w├╝rde sie darin etwas beobachten. In ihrem Pelz schienen Sterne zu tanzen, w├Ąhrend sie weiter auf die stille Wasseroberfl├Ąche blickte. Eine zweite K├Ątzin trat zu ihr, auch in ihrem Pelz funkelten Sterne. Sie gesellte sich zu der anderen, setzte sich neben sie. "Was siehst du T├╝pfelblatt?//, fragte sie und sah ebenfalls auf sie Wasseroberfl├Ąche. "Bald ist es so weit!" T├╝pfelblatt blickte auf. "Bald wird sie kommen! Ihre Macht ist gro├č das wei├čt du Blaustern!" Eindringlich sah sie der ehemaligen Anf├╝hrerin des Donnerclans in die Augen. "Wird sie dem Clan schaden?" Blaustern klang besorgt. "Entweder sie wird ihn st├Ąrken, oder sie wird ihn vernichten!" Die beiden Sternenclankatzen sa├čen am Seeufer und sahen auf das kalte, klare Wasser hinaus in dem sich Sternenlicht spiegelte. "Ich habe Hoffnung!", sagte Blaustern schlie├člich und stand auf um zu gehen.

    2
    So das war mal der Prolog! Puh!­čśŐ

    ­čÉż Bitte schreibt einen Kommentar wenn ihr ihn gelesen habt! Ich w├╝rde mich sehr ├╝ber ein Feedback bzw. Kritik freuen!

    3
    1. Kapitel

    *Sturmherz' Sicht*

    Jaulen drang aus der Kinderstube als Sturmherz von der Jagdpatrouille ins Lager kam. Silberhauch! Er lies seine Frischbeute auf den Haufen fallen und rannte mit riesigen Schritten auf das dichte Bromeerdickicht der Kinderstube zu. "Die Jungen kommen!", rief er. Sofort kam Blattsee mit einem Kr├Ąuterb├╝ndel angerannt und schl├╝pfte durch den Eingang ins Innere. Sturmheez folgte ihr, sein Herz raste. Doch da war keine Freude in ihm. Da war Angst die sich in ihm breitmachte. Angst er k├Ânnte Silberhauch verlieren. Wieder ein Schrei mit dem der Krieger aus seinen Gedanken gerissen wurde. Silberhauch lag auf der Seite, atmete schnell und sto├čweise. Blattsee hatte sich ├╝ber sie gebeugt und sprach ihr gut zu: "Atmen Silberhauch, atmen!"
    "Sturmherz ich...!". Silberhauch wurde durch einen weiteren markersch├╝tternden Schrei unterbrochen. "Nein Silberhauch, du darfst jetzt nicht reden!". Er zitterte, seine Angst wuchs, drohte ihn zu verschlingen! Ein kleines B├╝ndel kam zum Vorschein. Sofort war Blattsee zur Stelle und beugte sich ├╝ber es. Es ist ein m..." Sie verstummte. Panik drang in Sturmherz ein. "Was?" Seine Stimme war heiser. Traurig blickte die Heilerin auf." Es ist tot...!" Wie erstarrt blickte Sturmherz auf den kleinen grau-getupften Fellball der da tot in der Kinderstube lag. Tr├Ąnen kullerten ihm ├╝ber die Wange, sein Blick fiel wieder auf seine Gef├Ąhrtin. Ein weiteres B├╝ndel plumpste auf den Boden. Blattsee wirkte verzweifelt, die einzigen Worte die sie herausbrachte waren eindeutig. Auch dieses Junge war leblos. Wieso? Oh Sternenclan wieso? "Silberhauch du musst pressen!" Blattsees Stimme drang nur ged├Ąmpft an das Ohr des Kriegers. Durch ein weiteres Jaulen wurde er aus seinen Gedanken gerissen. Das dritte Fellb├╝ndel landete auf dem Boden, doch Sturmherz ignorierte es. "Silberhauch!..." Ein ersticktes Schnurren drang aus der Kehle der K├Ątzin als sie kraftlos das Ohr ihres Gef├Ąhrten leckte. "K├╝mmere dich um sie...!" Ihre Augen wurden glasig. "Eines Tages sehen wir uns wieder!..." Ihre Augen schlossen sich. "Neeeeiiiiin! Silberhauch, verlass mich nicht!" Er brach zusammen, schmiegte sich an Silberhauchs Leiche. "Du darfst nicht gehen! Bitte!" Blattsee trat zu ihm in ihrem Maul baumelte ein kleines grau getigertes Fellb├╝ndel. "Es lebt...!"

    4
    2. Kapitel

    *Sturmherz┬┤ Sicht*


    Tage waren vergangen seit Silberhauchs Tod, doch auch mit den t├Ąglichen Kriegeraufgaben konnte sich Sturmherz nicht ablenken. Seine Trauer sa├č zu tief. Auch das einzige Junge das ├╝berlebt hatte, ├╝berlie├č er Blattsee die es zu der schon zeugenden K├Ânigin Ampferschweif gebracht hatte. Immer wieder hatte sie versucht zu Sturmherz durchzudringen und ihn zu ├╝berreden der kleinen K├Ątzin einen Namen zu geben, doch immerzu hatte sich der Krieger abgewandt.

    Ich war zu sp├Ąt! Ich h├Ątte fr├╝her kommen m├╝ssen! Es war Abend und Sturmherz sa├č auf der mondbeschienenen Lichtung. Er h├Ârte ein Rascheln und vermutete Blattsee die aus ihrem Heilerbau trat. Lautlos setzte sie sich neben ihn und betrachtete ebenfalls die Sterne. Etwas an ihrer Gegenwart war beruhigend doch ein anderer Teil seines K├Ârpers versp├╝rte Angst. Ist es nicht eigentlich ihre Schuld! Unwillk├╝rlich spannte er die Muskeln fallen besann sich aber gleich wieder eines Besseren. Blattsee hatte es nicht verdient so beschuldigt zu werden. Er wusste sie hatte ihr Bestes gegeben, aber das war in diesem Fall nicht genug. Schlie├člich erhob die K├Ątzin das Wort: " Weder du noch ich k├Ânnen etwas daf├╝r...!". Ihre Worte waren nicht mehr als ein Fl├╝stern das im Wind verwehte und alle ihre Gef├╝hle mittrug. Doch es l├Âste einen Schauder in Sturmherz aus. Nat├╝rlich konnte er etwas daf├╝r! Er war zu sp├Ąt gekommen und zu allem ├ťberfluss auch noch stock und steif in der Kinderstube gestanden ohne zu helfen. Seine Gef├╝hle ├╝berschwemmten ihn und erschien in einem Meer aus ihnen zu ertrinken. Er fing an zu zittern. "Sturmherz,", begann Blattsee wieder zu sprechen. "wir haben getan was in unserer Macht steht...mehr war nicht m├Âglich. Sie war zu schwach...!" Mitf├╝hlend blickte sie ihn an und sprach weiter. "Du brauchst dir nicht die Schuld zu geben!" Ihre Stimme war wieder nur ein Fl├╝stern." Wir konnten einfach nichts mehr f├╝r sie tun!" Sie leckte ihm noch einmal liebevoll die Schulter bevor sie sich umwandte um zu gehen. "Ach ja!", sie drehte sich erneut zu ihm um; "falls du dir einen Namen f├╝r deine Tochter ├╝berlegt hast, komm zuerst zu mir. Er zuckte zusammen. Der Name! Er wusste, dass seine Tochter es nicht verdient hatte ohne Namen aufzuwachsen, nur weil er zu sehr mit Trauern besch├Ąftigt war um sich um sie zu k├╝mmern. Langsam tappte er ├╝ber die Lichtung auf den Lagerausgang zu um hindurchzuschl├╝pfen und dann im n├Ąchtlichen Wald zu stehen. Eine k├╝hle Brise wehte ihm um die Nase und er schloss die Augen um sie zu genie├čen. Dann machte er sich auf den Weg zu Silberhauchs Grab. Es war etwas weiter weg vom Lager bei einem Strauch, jedoch gesch├╝tzt von den m├Âglichen Versuchen eines Fuchses die Leiche auszugraben. Er zw├Ąngte sich durch eine kleine ├ľffnung im Gestr├╝pp. Ein kleiner Erdh├╝gel erhob sich vom Boden. Silberhauchs Grab. Besonnen legte der Kater eine Pfote auf die Erde und fl├╝sterte: "Ich werde gut f├╝r unsere Tochter sorgen, das verspreche ich!" Ein Windhauch umwehte ihn, er roch den sanften Duft seiner Gef├Ąhrtin. Doch er war anders. Er sah sich um. Pl├Âtzlich kugelte ihm eine Wacholderbeere vor die Pfoten, die aus dem Strauch gekommen war. Wieder der leichte Windhauch der den Geruch seiner Gef├Ąhrtin mit sich brachte. Doch diesmal wusste er was seltsam war. Der Geruch von Silberhauch war vermischt mit dem Duft des Wacholders. Wacholder!

Kommentare (2)

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Goldsplitter (55167)
vor 83 Tagen
Ist eine coole Geschichte
Federblüte (34857)
vor 158 Tagen
Sch├Âne Geschichte ­čśŹ