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Der Hobbit - der Schein trügt 2

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1 Kapitel - 1.161 Wörter - Erstellt von: Legolanta2000 - Aktualisiert am: 2016-12-13 - Entwickelt am: - 543 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Was ist wohl nach dem Angriff passiert? Lest es selbst.

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In Gefangenschaft Mein Kopf dröhnte und ich hatte das Gefühl, als ob er explodieren würde. Nur langsam öffnete ich meine Augen. Ich wollte gar nic
In Gefangenschaft

Mein Kopf dröhnte und ich hatte das Gefühl, als ob er explodieren würde. Nur langsam öffnete ich meine Augen. Ich wollte gar nicht wissen, wo ich hier war. Die Erinnerungen an den Angriff waren noch all zu klar in meinem Gedächtnis. Und ein Bild bekam ich nicht mehr aus meinem Kopf. Es war das Bild meiner Eltern, beide durch ein Schwert umgebracht. Wenn ich daran dachte, liefen mir sofort wieder Tränen über die Wange. Ich hätte sie retten können, doch nun war der Traum der Wirklichkeit gewichen und ich wusste nicht, ob überhaupt noch jemand aus Invictus lebte. Wie konnte das alles nur so weit kommen? „Gut, du bist wach. Hat ja auch lange genug gedauert.“ Erschrocken drehte ich mich um und sah in ein bekanntes Gesicht. Es war der Dunkel-Caeli, der meine Eltern umgebracht hatte. Sofort sprang ich auf und wollte ihm an die Kehle gehen, als ich unsanft zurückgezerrt wurde. Erst jetzt merkte ich die große Kette, die an meinem Fußknöcheln angebracht wurde und die mich an die Wand festkettete. „Verdammt!“, fluchte ich leise, und hörte den Dunkel-Caeli lachen. „Es ist einfach immer wieder schön anzusehen, wenn unsere liebste Prinzessin die Geduld verliert.“ „Was willst du von mir?“, knurrte ich. „Nicht nur ich will dich Luna. Mein Meister hat auch ein großes Interesse an dir, und ganz besonders an deinen Fähigkeiten.“ „Du kannst genau das Gleiche wie ich. Also wieso habt ihr mich entführt?“ Ich verstand es einfach nicht. Im Grunde waren wir beide vom gleichem Volk und hatten so auch die gleichen Fähigkeiten, also wieso wollten sie unbedingt mich? „Du bist also wirklich vollkommen unwissend was deine wahren Kräfte angeht. Nun, dann komm jetzt einfach brav mit mir zum Meister. Dort wirst du deine Antworten vielleicht erfahren.“ Und mit diesen Worten kam er auf mich zu und beugte sich zu den Fußfesseln und sah mich noch einmal warnend an, bevor er die Fesseln löste und ich wieder frei war. Natürlich wäre dies nun meine Chance gewesen um von hier zu fliehen, aber andererseits würde ich schon gerne die Wahrheit wissen. Und so blieb ich ruhig und ging mit ihm mit. Alles hier war zerfallen und ich konnte sehen, dass dies hier früher eine beeindruckende Festung gewesen sein mag, inmitten eines großen Waldes. Doch nun waren es nur noch Ruinen. Ich würde wirklich zu gerne wissen, wo ich mich hier befand. „Nicht stehen bleiben.“ Unsanft stieß er mich weiter, sodass ich leicht stolperte, mich jedoch schnell wieder fing und mit ihm Schritt hielt.


Es dauerte nicht lange, da blieb er stehen. Wir befanden uns nun auf einer Art Brücke, die vorne abgebrochen war, sodass man dort in die schwarze Tiefe fallen würde. „Mach jetzt gleich lieber keinen Fehler, hast du verstanden?“, zischte er mir ins Ohr und ich nickte einfach nur. Ich war zwar mächtig, doch ich wusste nicht, wer mich da gleich erwartete. „Impavidus, da bist du ja endlich.“ Sofort drehte ich mich nach hinten und konnte einen großen Ork sehen, der statt einem rechten Arm eine Art Klinge besaß. Er blickte nicht gerade freundlich drein. „Es tut mir sehr Leid Meister, doch sie ist erst eben aufgewacht.“ Da sah er zum ersten Mal so richtig zu mir und seine wütende Miene machte einem boshaften Lächeln Platz. „Unsere kleine Besonderheit.“ Langsam ging er um mich herum und betrachtete mich genau. „Wie kann solch jemand Mächtiges, nur so schmächtig sein?“, murmelte er. Was hatte er denn gedacht wie ich aussehe? Dass ich ein Muskelprotz war oder was? „Sag mir, wie ist dein Name?“ „Ich dachte, wenn Ihr mich habt entführen lassen, dass Euch mein Name bereits bekannt sein sollte“, erwidere ich und schaue ihm fest in die Augen. „Nun, euer Name ist uns nicht bekannt. Wir wussten nur, dass unsere Zielperson die Tochter des Königs ist. Und jetzt raus mit der Sprache. Wie ist euer Name?“ Die Ungeduld war deutlich herauszuhören, und so teilte ich Ihm einfach meinen Namen mit. „Luna. Das ist ein schöner Name. Genauso wie ihr es seid.“ Und wieder tauchte dieses fiese aber auch anzügliche Lächeln auf seinem, mit Narben entstellten Gesicht, auf. „Nun, da ihr meinen Namen wisst, wüsste ich gerne, mit wem ich das Vergnügen habe.“ „Ihr kennt mich nicht? Ich hätte eigentlich gedacht, dass ich auch in den Wolken bekannt wäre.“ „An solch ein Gesicht hätte ich mich bestimmt erinnert“, erwiderte ich nun und sah ihn abschätzig an, was ich jedoch besser gelassen hätte. Sofort schnellte seine Hand nach vorne und hielt mich an meiner Kehle fest. „Passt besser auf, mit welchem Ton ihr mit mir sprecht, Caeli!“ Und mit einem Ruck stieß er mich von ihm weg, sodass ich hustend und nach Luft schnappend, auf die Knie ging. „Bring sie zurück in ihr Verlies Impavidus. Ich werde mich später mit ihr befassen.“ Impavidus, der die ganze Zeit über geschwiegen hatte, zerrte mich nun unsanft hoch und zerrte mich mit ihm mit. „Ich hab doch gesagt du sollst keinen Fehler machen. Du kannst froh sein, dass mein Meister nicht vollständig die Kontrolle verloren hat. Aber du hast jetzt bestimmt genug Zeit um über deinen Fehler nachzudenken.“ Auch wenn überall Kerker in der Luft hingen, wurde ich wieder zurück in das Verlies gebracht, wo ich in der gleichen Zelle landete und mir sofort wieder die Fußfesseln angelegt wurden. „Fast hätte ich es vergessen.“ Impavidus wollte gerade gehen, als ihm wohl noch etwas einfiel und er zurück kam. Aus seiner Tasche zückte er nun ein kleines, metallenes Halsband, welches ich angelegt bekam. „Was ist das?“, fragte ich und sah, wie er sich nun wieder zur Tür begab. „Das wirst du noch früh genug erfahren Kleine.“ Wut mischte sich nun in meine verworrenen Gefühle und am Liebsten würde ich ihn kurz durchbraten! Doch genau in dem Augenblick, als ich einen Blitz in seinen Leib fahren lassen wollte, durchzuckte ein heftiger Schmerz meinen gesamten Körper, sodass ich vor Schmerzen aufschrie. Es war, als ob ich von innen verbrennen würde. „Nun hast du dir deine Frage selbst beantwortet.“ Und mit einem hämischen Lächeln auf den Lippen schloss Impavidus die Tür und war verschwunden.
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1481390342
Der Hobbit - der Schein trügt 2
Der Hobbit - der Schein trügt 2
Was ist wohl nach dem Angriff passiert? Lest es selbst.
http://www.testedich.de/quiz45/quiz/1481390342/Der-Hobbit-der-Schein-truegt-2
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2016-12-10
402C
Herr der Ringe

Kommentare (5)

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legolanta2000 (44176)
vor 250 Tagen
Ich schreibe seit einiger Zeit nicht mehr hier, da es mir einfach zu lange dauert, weshalb ich die ff´s von mir nur noch auf wattpad und fanfiktion hochlade. auf wattpad heiße ich partyangie2000 und auf fanfiktion so wie hier. da könnt ihr gerne weiter lesen:)
Rey (84588)
vor 266 Tagen
Schreib bitte weiter, die geschichte ist wunderschön!!!
Skylor (27423)
vor 267 Tagen
Wow!👍 total schön mach schnell weiter!!!
Lydia ( von: Lydia)
vor 340 Tagen
Eine wirklich sehr interesante Story... Die Idee ist wirklich ausgefallen und schön, ich freue mich auf den nächsten Teil!
Finchen (00567)
vor 340 Tagen
Die Geschichte ist wirklich gut.
Auch mit Azog ( ich hoffe das man ihm so
schreibt) und den Caelis wirklich cool...
Ich mag deinen Schreibstyl total! Wenn ich
irgendetwas von dir lese versinke oh darin...
Also die ersten 2 Teile waren sehr gut 😊