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Der Hobbit - Der Schein trügt

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1 Kapitel - 2.075 Wörter - Erstellt von: Legolanta2000 - Aktualisiert am: 2016-12-09 - Entwickelt am: - 1.142 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit - 2 Personen gefällt es

Ein Volk, welches hoch oben in den Wolken wohnt. Diesem Volk gehört auch die junge Luna an. Ihr Leben verlief ganz normal, als sie plötzlich von merkwürdigen Albträumen geplagt wird und ihre Heimat überfallen wird, in dem alles, was sie kannte, zerstört wurde. Sie ist die Einzige, die diesen Angriff überlebt, aber nur, da der Feind ein großes Interesse an ihr zu haben scheint. Sie selbst weiß noch nicht, welche geheime Macht in ihr schlummert, doch während ihrer langen und beschwerlichen Reise, in der sie oft großen Gefahren ausgesetzt wird, erfährt sie nach und nach die Wahrheit über sich selbst. Außerdem gibt es da noch einen Mann, der Lunas Leben noch einmal völlig auf den Kopf stellt.

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Der Angriff ((cur))Überall lagen Leichen. Einige davon kannte ich, wiederum andere waren mir gänzlich unbekannt. Der Qualm verbrannter Häuser stieg
Der Angriff

Überall lagen Leichen. Einige davon kannte ich, wiederum andere waren mir gänzlich unbekannt. Der Qualm verbrannter Häuser stieg mir in die Nase und die Straßen waren voller Blut, während Kinder verzweifelt nach ihren Eltern riefen. Es war ein Bild puren Grauens, welches mich heimsuchte. Am Liebsten würde ich weglaufen, doch ich konnte nicht, als ob mich ein Zauber fest in seinen Armen gefangen halten würde. Ich drehte meinen Kopf zur Seite und konnte hinten den großen Palast sehen, wie er lichterloh brannte. Mein Zuhause gab es nicht mehr. Und dort drüben, vor dem Eingang standen mehrere Personen, mit schwarzer Kleidung und dunklen, ledrigen Drachenflügeln. Vor Schrecken weiteten sich meine Augen. Sie hielten meine Eltern gefangen! Ich wollte schreien, doch kein Laut kam von meinen Lippen. Nur wenig später zog einer der Männer ein langes Schwert aus seiner Scheide und ein bösartiges Lächeln umspielte seine Gesichtszüge, als er das Schwert hob...

„Neeeeiiiiinnnnn!“. Schreiend und schweißgebadet wachte ich mitten in der Nacht auf. Es dauerte lange, bis ich mich beruhigt hatte, doch schließlich saß ich kerzengerade auf meinem Bett und starrte aus meinem Fenster hinaus in die vollkommen stille Nacht. Dieser Traum war wirklich grausam, und auch wenn es nur ein Traum war, hatte er sich so echt angefühlt. Ich wusste wirklich nicht, was in letzter Zeit mit mir los war. Schon seit einige Tagen plagten mich ständig solche Träume und von Nacht zu Nacht wurden sie schlimmer. Wenn dies so weiter gehen würde, wüsste ich nicht, was ich tun sollte. Da ich nun sowieso nicht mehr schlafen konnte, stand ich auf und machte mich auf den Weg in meinen Waschraum, um mich etwas frisch zu machen. Etwas kaltes Wasser würde mir sicher gut tun. Und so tat ich es auch und spritzte mir etwas von diesem eiskalten Wasser in mein Gesicht, sodass ich sofort hellwach war. Schließlich hob ich den Kopf und sah in den Spiegel. Meine weißen Haare waren etwas verstrubbelt, wodurch ich sie einmal durchkämmte und sie so wieder sanft über meinen Rücken bis hinab zur Hüfte fielen. Meine Augen waren blau, wobei sich in ihnen noch ein Hauch von grau befand. Meine Figur war groß und schlank, wobei man sagen musste, dass ich Kurven an den richtigen Stellen besaß. Doch das Schönste waren, meiner Meinung nach, immer noch meine Flügel. Es war ein paar Adlerschwingen, deren Federn die Farbe von Schnee besaßen, genau wie meine Haare. Viele sagten, dass unser Volk sogar noch schöner war, als das der Elben, obwohl wir Caeli bereits nur noch eine Legende waren. Vor langer Zeit hatten wir uns in unsere Heimat, dem Wolkenreich Invictus, zurückgezogen, da wir fernab von Krieg und Gewalt leben wollten. Zumindest die Caeli, die nicht dem Dunklen auf Mittelerde verfallen waren. Die Dunkel-Caeli, wie sie genannt wurden, waren einst genau wie wir. Doch durch die ganzen Schlachten hatten sie Gefallen daran gefunden zu morden und wurden vom Bösen verschlungen. Sie veränderten sich jedoch nicht nur innerlich, sondern auch äußerlich. Ihre Federn verfaulten und fielen ab. Stattdessen wuchsen ihnen schwarze, ledrige Drachenflügel. Ihre Haaren verfinsterten sich ebenfalls und wurden so schwarz, wie die schwärzeste Nacht. Relativ schnell hatten sie sich jedoch von uns zurückgezogen, wobei ich nicht glaubte, dass sie uns nicht irgendwann angriffen. Ich wollte jedoch nicht weiter darüber nachdenken, sodass ich mir noch schnell ein weißes Kleid überstreifte und mich aus meinem Zimmer hinaus in den Palastgarten begab.


Draußen war niemand zu sehen. Alles war ruhig, doch diese Stille beruhigte mich nicht, wie sonst. Nein, sie machte mir stattdessen Angst. Ohne einen Ton zu verursachen schritt ich durch den Garten, an den ganzen verschiedenen Blumen entlang, und setzte mich auf eine der vier Bänke, die um den kleinen Springbrunnen herum standen. Für einen kleinen Moment wiegte ich mich in Sicherheit und wollte mich vollkommen entspannen, als ich eine Hand auf meinem Mund spürte und erschrocken meine halbgeöffneten Lieder aufriss. Ich wollte schreien, doch es kam nur unverständliches Gemurmel aus meinem Mund, während zwei weitere Männer aus dem Schatten traten und mich auf die Beine zerrten, wo sie mich nun festhielten. Es waren Dunkel-Caeli! „Und? Ist sie es?“, fragte einer von ihnen mit einer tiefen und bedrohlich klingenden Stimme. „Daran besteht kein Zweifel.“, erwiderte der, der hinter mir stand und immer noch meinen Mund zuhielt. Natürlich wehrte ich mich und wollte mich aus ihrem Griff befreien, doch diese Bemühungen schienen die Männer nur zu belustigen. „Die ist ja ganz schön wild.“, lachte einer und ich konnte ein lüsternes Grinsen auf seinem Gesicht erkennen. Nun reichte es mir endgültig. Ich war kein einfaches Mädchen, mit dem man einfach machen konnte, was man wollte. Blitzschnell entfaltete ich meine Flügel, die den Mann hinter mir trafen und zum Taumeln brachten. Sofort gab ich ihm noch einen Hieb mit meinem Ellenbogen, der ihn direkt in den Magen traf, sodass er sich krümmte. Die anderen zwei waren am Anfang noch überrascht, doch nun registrierten sie, was ich da eben getan hatte und lösten sich aus ihrer Starre. Mit wütenden Gesichtern zogen sie ihre Schwerter und wollten zustechen, doch ich machte einen großen Sprung nach hinten, sodass die beiden nach vorne taumelten, während ich dem, der sich gerade aufrichten wollte, einen Tritt auf den Kopf gab, sodass dieser k.o. Ging. Schnell nahm ich nun sein Schwert und stellte mich den anderen entgegen, die keine Zeit verloren und mich nun von beiden Seiten angriffen. Geschickt parierte ich ihre Schläge und schlug meinerseits zu. Schnell wie der Blitz schlug ich immer wieder zu und konnte mit Genugtuung sehen, dass die beiden Männer Furcht empfanden. Schließlich traf ich den einen direkt in die Hüfte, sodass er mit einem Aufschrei in die Knie ging, während ich dem anderen die Klinge direkt ins Herz trieb. Das wäre erledigt. Ich wollte mich gerade dem Kerl links neben mir zuwenden, der immer noch vor Schmerzen wimmernd am Boden lag, als ein markerschütternder Schrei ertönte. „Oh nein“, flüsterte ich und wollte gerade in die Richtung laufen, aus der der Schrei kam, als ich ein leises Lachen hörte. „Du bist zu spät Kindchen. Du wirst es nicht mehr rechtzeitig schaffen.“ Sofort danach spuckte er Blut und wurde von einem starken Hustenanfall erschüttert. Ich durfte keine zeit mehr verlieren. Augenblicklich rannte ich los hinein in die Stadt, in der mich das reinste Blutbad erwartete. Überall wimmelte es in den Straßen von Dunkel-Caeli, die Männer, Frauen und Kinder töteten und Häuser in Brand steckten. Eine erschreckende Erkenntnis traf mich. Der Traum, den ich eben noch hatte, schien Wirklichkeit zu werden. Ich konnte mich nicht bewegen so starr vor Schreck war ich, doch noch immer hielt ich das Schwert des Dunkel-Caeli in meiner Hand. „Prinzessin Luna, sie müssen sofort von hier verschwinden!“, ertönte ganz in meiner Nähe die Stimme unseres Hauptmanns Virtus. Die Soldaten befanden sich mitten im Kampf und gaben nicht auf, auch wenn es schlecht für uns aussah. „Kommt mit mir, ich bringe euch...aahhhh!“ Er wollte gerade meine Hand fassen, als eine Pfeilspitze aus seiner Brust herausragte. „Virtus, bleibt bei mir. Bitte.“ Doch es half nichts. Der Pfeil hatte sein Herz durchbohrt und nur wenige Sekunden später erschlaffte sein Körper und er starb in meinen Armen. Er war ein guter Freund von mir gewesen und so wunderte es mich nicht, als der Zorn in meinem Inneren wuchs und wuchs. Dafür würden diese Schweine büßen. Sanft legte ich Virtus auf dem Boden ab und stand auf. Mit erhobenem Schwert lief ich nun auf die Feinde zu und brachte viele um, bevor sie mich überhaupt bemerkten. Ich war rasend vor Zorn und konnte nicht mehr klar denken. Doch als ich die Stimmen meiner Eltern hörte, die vor Schmerzen verzerrt klangen, erwachte ich aus dieser Raserei und sah hinüber zum Palast, der mittlerweile auch Feuer gefangen hatte. Und dort waren die Dunkel-Caeli, die meine Eltern fest im Griff hatten. Dabei konnte ich sehen, dass Vater aus einer Bauchwunde ziemlich viel Blut verlor. Ohne Zeit zu verlieren lief ich in ihre Richtung und betete einfach, dass ich rechtzeitig ankommen würde. Ich musste einfach. So schnell ich konnte lief ich zum Eingang des Palastes und konnte schon sehen, wie einer der Dunkel-Caeli sein Schwert zückte. Ich würde nicht mehr rechtzeitig ankommen, schoss es mir durch den Kopf. Und so blieb ich stehen und konzentrierte mich auf meine inneren Kräfte, die meinen Körper bereits begannen zu durchströmen. Die Wolken verfinsterten sich von einem Augenblick zum Anderen und bewegten sich in Richtung der Dunkel-Caeli, die noch nichts davon bemerkt zu haben schienen. Und gerade als er zustechen wollte, erhellte ein Blitz die Dunkelheit, der hinab in den Körper dieses Mistkerls schlug und ihn auf der Stelle tötete. Nun natürlich ziemlich verwundert sahen sich die andern um und entdeckten mich. „Luna, was machst du denn hier? Mach das du verschwindest!“, rief mein Vater mir zu, doch ich hörte nicht auf ihn. Zu sehr war ich in diesem Machtrausch gefangen. Und nur Sekunden später erhellte wieder ein Blitz die Nacht, der in den Nächsten Feind schlug und ihn sofort tötete. Nun kamen die restlichen auf mich zu und ich konnte sehen, dass einer von ihnen wohl auch seine Magie einsetzen wollte, doch noch bevor er dies tun konnte, ließ ich einen starken Windsturm entstehen, der ihn von den Füßen riss. Ich konnte noch hören, wie sein Schädel auf dem harten Boden zerbrach und er ebenso leblos liegen blieb. Doch bevor ich noch mehr Kraft verbrauchte, zückte ich mein Schwert und kämpfte so gegen die restlichen Feinde, während sich Vater und Mutter freikämpfen konnten. Sofort zog Vater das Schwert eines Gefallenen, um sich und Mutter zu beschützen, wobei sie auch gut alleine auskam. Immer mehr Blitze stürzten vom Himmel und schlugen in Dunkel-Caelis ein, die sofort starben. Mittlerweile hatte ich fast alle hier besiegt, als ich geblendet wurde. Einer von ihnen musste wohl einen sehr hellen Sonnenstrahl heraufbeschworen haben, doch ich konnte nicht sehen, wer es war, als ich einen lauten Schmerzensschrei vernahm, der von meinem Vater stammte, und kurz darauf den herzzerreißenden Schrei meiner Mutter. Nur Sekunden später verschwand die Helligkeit, sodass ich sehen konnte, wie Mutter vor Vater kniete und seinen leblosen Körper in ihren Armen hielt. „Und nun wirst du deinem Gemahl folgen.“ „Neeiiiinnnn!“, schrie ich, doch noch bevor ich auch nur einen Schritt tun konnte, bekam ich einen starken Hieb auf den Kopf, sodass ich auf die Knie ging. Und schon sah ich zu, wie dieser Mistkerl meiner Mutter das Schwert ebenfalls ins Herz rammte. Die Tränen rannen nur so über meine Wange, als ein gehauchtes „Wieso?“ meine Lippen verließ und ich in das Reich der Träume überging.
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Der Hobbit - Der Schein trügt
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Ein Volk, welches hoch oben in den Wolken wohnt. Diesem Volk gehört auch die junge Luna an. Ihr Leben verlief ganz normal, als sie plötzlich von merkwürdigen Albträumen geplagt wird und ihre Heimat überfallen wird, in dem alles, was sie kannte, zers...
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2016-12-06
402C
Herr der Ringe

Kommentare (5)

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legolanta2000 (44176)
vor 250 Tagen
Ich schreibe seit einiger Zeit nicht mehr hier, da es mir einfach zu lange dauert, weshalb ich die ff´s von mir nur noch auf wattpad und fanfiktion hochlade. auf wattpad heiße ich partyangie2000 und auf fanfiktion so wie hier. da könnt ihr gerne weiter lesen:)
Rey (84588)
vor 266 Tagen
Schreib bitte weiter, die geschichte ist wunderschön!!!
Skylor (27423)
vor 267 Tagen
Wow!👍 total schön mach schnell weiter!!!
Lydia ( von: Lydia)
vor 340 Tagen
Eine wirklich sehr interesante Story... Die Idee ist wirklich ausgefallen und schön, ich freue mich auf den nächsten Teil!
Finchen (00567)
vor 341 Tagen
Die Geschichte ist wirklich gut.
Auch mit Azog ( ich hoffe das man ihm so
schreibt) und den Caelis wirklich cool...
Ich mag deinen Schreibstyl total! Wenn ich
irgendetwas von dir lese versinke oh darin...
Also die ersten 2 Teile waren sehr gut 😊