Springe zu den Kommentaren

Das Geheimnis des Waldes

star goldstar goldstar goldstar goldstar greyFemaleMale
1 Kapitel - 612 Wörter - Erstellt von: Blutrunsttaker - Aktualisiert am: 2016-12-05 - Entwickelt am: - 194 mal aufgerufen- Die Geschichte ist noch in Arbeit

Ein Mädchen, ohne Freunde mit nervigen Eltern. Der einzige Ausweg: Der Wald. Doch dort verbirgt sich ein unentdecktes Geheimnis...

    1
    Das Geheimnis des Waldes

    Kapitel 1#

    Es ist dunkel, sehr dunkel ich kann die Hand vor meinen Augen nicht mehr erkennen.
    Ich gehe, schnell und zügig. Mein Ziel? Das kenne ich noch nicht.
    Einfach geradeaus durch die Dunkelheit. Der Wald, wunderschön und ungewöhnlich still,
    keine Geräusche. Kein einziges Tier ist zu sehen.
    Ich schalte meine Handy Taschenlampe ein. Bläulicher Schein streift dunklen Farn,
    Gras, Baumstämme. Das knacken eines Astes. Weit entfernt von der mir umgebenen Stille.
    Ich bleibe stehen. Sehe mich um. Nichts. Also weiter.

    Dein Leben eine Nullnummer,
    immer nur Alltag.
    Nichtmal Freude,
    nur noch Kummer.

    Alles dreht sich,
    nur im Kreis.
    Und das sorgt für Allerwelts -
    Gehirnverschleiß.


    Niemand fragt sich ob’s anders geht,
    weil sich alles sowieso,
    immer nur um Geld dreht.
    Yeah!


    Diese Zeilen gehen mir schon seit einer Ewigkeit nicht aus dem Kopf.
    Aus ihnen spricht die monotone Lebensweise der Menschen.
    Mich fasziniert es immer wieder andere Leute in meinem
    Umfeld an irgendeiner Sache scheitern zu sehen.
    Es ist spannend, ja fast belustigend, diesen Ablauf von bestimmten Dingen
    die dann auftreten, wenn ein Mensch langsam anfängt alles zu verlieren was
    ihm sonst immer wichtig war.
    Bis er dann entweder Selbstmord begeht, zum Kriminellen wird oder auf der Straße
    landet, wenn er durch das ach so sichere Gemeinschaftsnetz durchrasselt.

    Ein rascheln in der Dunkelheit, ich drehe mich um.
    Nichts, nur Dunkelheit. Irgendwie kommt es mir so vor als ob es immer dunkler wird.
    Dabei ist es doch schon Stockdunkel hier.
    Mir ist Kalt. Ich stolpere, fange mich kurz vor dem Boden ab.
    MIST!
    Mein Handy schlägt auf dem feuchten Waldboden auf.
    Ich stehe wieder auf und wische es an meinem Jackenärmel ab.
    Der Bildschirm ist im Eimer.
    SCHITT! SCHITT! SCHITT!
    Frustriert werfe ich es noch einmal auf den Boden.
    Kack Handy.

    Ich versuche den Akkustand abzulesen.
    Schwierig wenn der Bildschirm vollständig von rissen durchzogen ist.
    Entweder hab ich noch 16 oder 19 Prozent.
    Beides nicht sonderlich gut.
    Ich laufe weiter, hab zwar immer noch keine Ahnung wohin aber erstmal weiter.

    Ein heulen. Wolf!
    links von mir, aber weit weg.
    Nur zum Spaß laufe ich in diese Richtung.
    Auf das Heulen zu.
    Leise aber Schnell wie ein Schatten.
    STOPP!
    Da vorn, auf der Lichtung.
    Dort steht er. Den Kopf in den Himmel gereckt.
    So nah und doch so fern.
    Im schimmernden Mondlicht scheint sein Fell silbern.
    Es glänzt, wunderschön.
    Plötzlich schaut er mich aus giftgrünen Augen an.
    Läuft aber nicht davon, ich auch nicht.


    --------------------------------------

    Spannend?
    Bald geht es weiter, freu mich schon:)
    Wie findet ihr es?
    Schreibt es in die Kommis!
    Noch Ideen was ich noch einbauen könnte? Auch in die Kommis ;)

Kommentare (0)

autorenew