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Blood Night

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20 Kapitel - 19.839 Wörter - Erstellt von: CrownZero - Aktualisiert am: 2016-12-13 - Entwickelt am: - 564 mal aufgerufen- Die Geschichte ist fertiggestellt

Neben der normalen Welt, verborgen vor den Augen der Menschen, liegt eine zweite Welt. Eine Welt, dessen Bewohner in der Dunkelheit leben. Die verfluchten Kinder oder auch die Kinder der Nacht werden sie genannt. - Teil Drei -

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Kapitel 41 - Titanias Sicht:

Kurze Information: Wir sind zwei Autoren und schreiben aus der Sicht unserer beiden Charakteren. Wann jeweils ein neues Kapitel heraus kommt, kommt darauf an wie es privat bei uns aussieht. Jedenfalls würden wir uns sehr über ein Feedback freuen! Hierbei handelt es sich um den dritten Teil dieser Geschichte. Habt ihr die ersten beiden Teile noch nicht gelesen, dann tut dies bitte in Fervent Darkness und Mysterious Darkness !

Mir tat alles weh. Es stank fürchterlich. Es war dunkel. Der Untergrund war hart. Meine Augenlider waren schwer. Es ruckelte und mit jedem ruckeln durchfuhr mich ein fürchterlichen und unbeschreiblicher Schmerz. Meinen Körper konnte ich keinen Zentimeter bewegen, kein Wort kam über meine Lippen. Tränen liefen über meine Wangen und brannten auf meiner geschundenen Haut. Ich hörte nichts.
Es dauerte eine Ewigkeit, bis das Rütteln aufhörte. Kurze Momente verstrichen, dann spürte ich wie mich jemand hoch nahm. Erneutes Rütteln, eine kleine Ewigkeit verstrich und dann hörte das Rütteln auf und ich wurde hingestellt. Langsam hörte ich wieder was. Schritte hörte ich, dumpf und undeutlich. Mit der Zeit wurden die Schritte deutlicher. „Sie ist immer noch nicht wach.“, eine besorgte Stimme drang an mein Ohr. „Aziz, sie war schwer verletzt. Es dauert bis sie wach wird.“, eine zweite Stimme drang an mein Ohr. Ich war also am Leben. Aziz und Neo waren bei mir. „Aber warum dauert es so lange?“, Aziz verzweifelte Stimme drang an mein Ohr. Neo seufzte: „Ich geh mich umgucken.“ Eine Person, vermutlich Neo, ging hinaus. Die zweite Person ging näher zu mir. Dann knarrte es, ich lag also im Sarg. „Bitte werde bald wach. Ich würde gerne mit dir reden.", er klang besorgt und traurig. Dann spürte ich seine Lippen auf meiner Stirn, ganz vorsichtig und sanft war er. Etwas nasses Tropfte auf meine Wange. Er weinte. Auch aus meinem Augenwinkel floss eine Tränen. Unsere Tränen vermischten sich und fliehlen hinab.
Sanft strich er die feuchte Stur weg. Dann nahm er meine Hand und verschränkte unsere Finger ineinander. „Er hat es mir erzählt. Dieser...“, er knurrte. „Wir haben es beide ziemlich verbockt.“ Er hatte recht. Wir hatten es beide verbockt, damit waren wir wohl quitt. „Dich mit ihm so zu sehen Tat weh, dein Blick auf mir Tat weh und deine kalte Stimme tat mir weh.“, er flüsterte. „Du musst mich verstehen.“ Ich verstand ihn, die Situation sah sicherlich sehr zweideutig aus. „Dieser Kenan... Er wollte dir nur helfen. Damit du besser in die Gesellschaft passt, in die Moderne. Ich hätte es auch machen können! Hab den besseren Modegeschmack.“, jetzt klang er, als würde er schmollen. Er spielte mit meinen Fingern, dann seufzte er. Es verstrich einiges an Zeit. „Ich hätte nicht gehen dürfen, aber ich war blind.“, er schluckte hart. „Du riechst noch genauso wie vorher, du riechst nach Sicherheit und Geborgenheit. Es war, auf eine seltsame Art und Weise schön dich im Arm zu halten." Wieder schwieg er und küsste meinen Handrücken. „Wenn alles vorbei ist, was dann? Wie geht es dann weiter? Ich meine, wenn wir überleben.“, ruhig sprach er. Schließlich legte er meine Hand zurück und deckte mich zu. Sanft küsste er meine Stirn wieder. „Bitte werde bald wach.“, er flüsterte und ging weg.
Es tat sehr gut, seine Stimme zu hören. Seine Nähe gab mir Sicherheit. Dort wo er meine Haut berührt hatte, wurde mir warm.
Ruhig dachte ich nach. Wir hatten beide Mist gebaut. Ich hatte den größeren Mist gebaut. Wir mussten etwas tun. Meiner Nase nach zur urteilen, waren hier nirgendwo Ventrue. Sie hatten also meine Bitte abgelehnt. Damit waren wir wieder allein. Irgendwie würden wir es schaffen. Doch was war, wenn wir es schafften? Weder er noch ich hatten einen Ort, an dem wir leben könnten. Dann war die Frage ob wir es überhaupt wollten.
Ich verwarf meine Gedanken. Wir mussten reden, meiner Meinung nach sogar bald. Langsam bewegte ich meine Augen und versuchte dir Lider zu öffnen. Nur langsam bewegten sich meine Lider. Es dauerte bis ich meine Augenlider ganz öffnen konnte. Schnell schloss ich meine Augen. Wie lange meine Augen wohl geschlossen waren? Langsam öffnete ich meine Augen wieder und blinzelte. Ich sah eine steinerne Decke. Ein kühler Luftzug strich über meine Wange. Meinen Körper war nach wie vor schwer. Ich versuchte zu sprechen, doch mehr als ein leises schmerzterfülltes Stöhnen kam nicht über meine Lippen. Sofort stand Aziz bei mir. Seine eisblauen Augen weiteten sich, als er in meine Augen sah. Ich sah, daß er glücklich war. „Du bist wach... Du bist wach...", glücklich flüsterte er und legte seine Hand auf meine Wange. Vorsichtig küsste er meine Stirn, setzte sich neben meinen Sarg und nahm wieder meine Hand. Ruhig sah ich ihn an und dann lächelte ich sanft. Bei ihn war ich Zuhause.
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Blood Night
Blood Night
Neben der normalen Welt, verborgen vor den Augen der Menschen, liegt eine zweite Welt. Eine Welt, dessen Bewohner in der Dunkelheit leben. Die verfluchten Kinder oder auch die Kinder der Nacht werden sie genannt. - Teil Drei -
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2016-12-01
40B0
Fantasy Magie

Kommentare (1)

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Tamara ( von: vampire_girl1998)
vor 332 Tagen
Wow sehr geil und Ultra spannend ^^